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Dienstplan geregelt.
Oienstanzug sünalte NSBO-Kämpfer
Berlin, 26. Okt. (DNB.) Der Stabsleiter der PO. hat eine Anordnung erlassen, in der es u. a. heißt:
1. NSBO.-Mitglieder, die Parteigenossen sind und ein Amt in der Deutschen Arbeitsfront und in der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" verwalten, sind politische Leiter der NSDAP, und tragen deren Rangabzeichen. Sie sind in den Stab der NSBO. einzubauen.
2. Die NSBO.-Kameraden, die v o r d e r M a ch t- übernahme bereitsMitglied derNSBO. waren, aber keine Parteigenossen sind, tragen Dienstanzug wie folgt: Blaue Mütze mit NSBO.-Abzeichen und schwarzen Lederriemen, braunes Hemd mit Hakenkreuzarmbinde und schwarzem Binder, schwarzes Koppel, Verschluß mit NSBO.-Abzeichen, schwarze Stiefelhose und schwarze Stiefel.
3. Da die Organisation der Arbeitsfront und NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" viele Amtswalter und Amtswarte verlangt, die weder Parteigenossen noch NSBO. - Kameraden in obigem Sinne sind, die aber wegen ihres Amtes herausgehoben werden müssen, wird angeordnet, daß diese nach einem Fahr Bewährung als Amtswalter der „Deutschen Arbeitsfront" bzw. Amtswarte der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch. Freude" den gleichen Dienstanzug tragen wie unter Nr. 2 angeführt.
Eingliederung von BdM-Anaehörigen
Berlin, 26. Okt. (DNB.) Der Reichsschatzmeister gibt bekannt: Im Einvernehmen mit dem Reichsjugendführer wird hiermit verfügt, daß Angehörige des BDM. mit Erreichung des 21. Lebensjahres in die Partei ausgenommen werden können, wenn sie m i n d e - stens zwei Jahre dem BDM. angehört haben. Diese Verfügung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Entsprechende Ausführungsbestimmungen werden den Dienststellen noch bekanntgegeben.
Belgral , Regentschaftsrat von Südslawien veröffentlicht eine Erklärung, in der es u. a. heißt:
Serbien aus'den Julitagen von 1914 verantwortlich, in keiner Weise den Tatsachen entspreche, da Kanya, wie allgemein bekannt sei, bereits von 1913 an bis zum Ende des Krieges österreichungarischer Gesandter in Mexiko war.
Separatisten versuchen die Saarabstimmung zu sabotieren Wie Einsprüche gegen die Abstimmungslisten fabriziert werden.
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Der Aufruf ist von den drei Mitgliedern des Re- gentschaftsrates und sämtlichen Ministern unterzeichnet.
Ungarisch -südslawischer preffekampf.
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kostet 1,90 Francs Porto, 21 000 mal 1,90 Francs Von w e m stammen die Gelder für '' ' Fälschungen?
Ein Ausruf des südslawischen Negentschastsrats. Fortführung des Einigungswerks König Alexanders.
Vervielfältigungsmaschine, in der der eigentliche Einspruchsstempel aufgedruckt wurde. Dann wurden mit einer Schreibmaschine die Adressen und die Personalien der Adressaten eingefügt. Ich glaubte, daß L'Hoste mich kennt und aus irgendeinem Grunde gegen meine Eintragung in die Abstimmungsliste Einspruch erhoben hatte. Ich fragte ihn deshalb auch, ob er mich und meine Familie kenne, was er sofort verneinte. Auf weiteres Fragen gab er mir dann die Auskunft, daß die Deutsche Front die Abstimmungslisten gefälscht hätte, z. B. hätte man in Dudweiler und in Saarbrücken dieselben Leute eintragen lassen, sie hätten nun die Aufgabe, diesem Manöver entgegenzuarbeiten. Ich war immer noch naiv genug, zu fragen, warum man denn gerade auf meinen Namen verfallen sei. Darau antwortete L'Hoste: „Wo gehobelt wird, da fallen eben auch Späne." Was hier in dem Raum vorgeht, wurde mir erst richtig klar, als ein Herr den Saal betrat und Herrn L'Hoste mit den Worten ansprach: „Wird denn hier nicht gearbeitet? U m 6 Uhr müssen 21000 Stück fertig s e i n." Sofort kam mir natürlich der Gedanke: Jeder Brie:
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Oie Abstimmungskommission gegen Separatistenlügen.
Saarbrücken, 25. Okt. (DNB.) Die Abstimmungskommission weist die von der Separatistenpresse immer wieder vorgebrachten Behauptungen von angeblich 100 000 Fälschungen in den Abstimmungslisten klar und eindeutig zurück. Auf Grund eingehender statistischer Berechnung kommt die Abstimmungskommission unter Berücksichtigung aller Faktoren zu dem Ergebnis, daß die mögliche Zahl der in die Abstimmungslisten einzutraaenden Stimmberechtigten auf etwa 550 000 geschätzt werden könne. Die Zahl der vorläufig in die Abstimmungslisten eingetragenen Personen beträgt 532 000. Für die Behauptung, daß die vorläufigen Listen übermäßig viele zu Unrecht
sellschaften, die in Japan Geschäfte machen, verlangt, daß sie jeder Zeit innerhalb Ja- pans einen Vorrat auf Lag er halten, der dem Bedarf eines halben Jahres entspricht und daß diese Vorräte nötigenfalls von der japanischen Regierung zu einem von ihr feftwfehenben Preis übernommen werden ES Forderung hat zu Vorstellungen der Vereinigten Staaten, Großbritanniens und der Niederlande geführt. Die Forderungen der Iranischen Regierung würden eine schwere finanzielle Belastung für die betroffenen Oelfirmen darstellen und große Vorratstanks für diese Zwecke zu errichten. Anderseits sei zu befurchten, daß die japanische Regierung f r e m d e s Privateigentum für die Benutzung im Kriegsfall greifbar haben wolle.
Weiter hat Japan für Mandschukuo die Einführung eines P e t roleu m m ono- pols geplant, das einer japanischen (9 e • sellschaft zur Ausnutzung überlassen werden soll. Die Gesellschaft wurde alle Tankstellen der amerikanischen, englischen und niederländischen Firmen übernehmen, oie damit a u s d e m G e s ch a s t verdrängt werden würden. Gegen diesen Plan haben alle drei Regierungen in Tokio Vorstellungen erhoben, da ein derartiges Monopol die Vereinbarung über die Politik d e r o f f e ni e n Tür im Neunmächtevertrag verletzen wurde. Außerdem würde dieses Monopol den Zusicherungen Japans, daß es dem Handel des Auslandes mit Mandschukuo keine Hindernisse in den Weg legen werde,
Japan sucht sich Oel zu sichern
Interessenkampf mit den Oellieferanten in Ostasien.
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schern Uebelwollen alle bisherigen ungarnfeindlichen Angriffe in den Schatten. Die ungarische Presse ehrt die Normen des internationalen Anstandes viel zu hoch, um solche Wutausbrüche im gleichen Ton zu beantworten. Die Nerven Ungarns sind in Ordnung. Auch ein solches Trommelfeuer giftigster Verleumdungen wird die ungarische Presse nicht veranlassen, diese würdevolle Haltung aufzugeben.
Die Artikel der übrigen Blätter sind ähnlich gehalten. Sämtliche Abendblätter weisen ferner dar- auf hin, daß der gegen den Außenminister Kanya von neuem erhobene Vorwurf, er sei für das Ultimatum der österreichischen Regierung an
geleitet wird.
Am Ausbildungsweg des Kaufmannslehrlings wird uns veranschaulicht, wie Lücken in der praktischen Lehrausbildung durch die Mitarbeit der Uebungsfirma ausgefüllt werden und 2_bunf) ein gründliches Vertrautsein mit dem kauf- ...ännischen Gesamtunternehmen erreicht wird. 2465 „Unternehmungen" stehen in der Uebungswirtschaft in Geschäftsverbindung und Zusammenarbeit. Sie beschäftigen 45 000 junge „Angestellte" und haben einen täglichen Postumlauf von 3000 Briefen. In 12 europäischen und überseeischen Ländern bestehen Geschäftsverbindungen mit 13 5 ausländischen Uebungsfirmen. Die deutschen „Firmen" sind entsprechend ihrer fachlichen Zugehörigkeit im Ausbau der Uebungswirtschaft einer der vier Wirtschaftsgruppen „Ernährung und Landwirtschaft", „Industrie", „Handel" und „Gewerbe" zugeteilt und werden von in der Hauptleitung tätigen Wirtschaftsgruppenleitern mit Anregungen und Richtlinien regelmäßig versehen.
Das Rad der Uebungswirtschaft (eine Ausstellungstafel auf der Berufsschau) zeigt die wirtschaftliche Zusammengehörigkeit der kaufmännischen Uebungsfirmen mit den technischen Uebungsbüros. In dieser Zusammenarbeit ist die Wirklichkeitsnähe der Uebungsfirmentätigkeit am augenscheinlichsten dargetan. Hier ist für den Berufsnachwuchs eine ideale Ausbildungsmöglichkeit geschaffen, zu deren Förderung sich führende Persönlichkeiten der Bewegung zur Verfügung gestellt haben. So hat der Leiter der wirtschaftspolitischen Kommission der NSDAP., Pg. Beruh. Köhler, die ehrenamtliche Leitung in der Hauptleitung der Uebungswirtschaft inne. Die Teilnahme an der zusätzlichen Berufsschulung in der Uebungswirtschaft wird für die Mitglieder der HI. und des BDM. durch den
am 5. Dezember.
Wie alljährlich findet am 5. Dezember 1934 allgemeine Viehzählung und in Verbindung eine Ermittlung der nichtbeschaupflichtigen Yu" schlachtungen von Schweinen w °en - Monaten vom 1. September 1934 bis 30.9to*;; 1934 sowie der in jedem der drei T0 gehenden Monate September bis 1934 geborenen Kälber statt. Gelegentlich der l • zählung ist in diesem Jahre wie 1928 vur« , Gemeindebehörden auch eine besondere der Hundebestände an Hand der gewewoi a Steuerlisten vorzunehmen. Soweit diese nicht > reichen, sind ergänzende Ermittlungen bei benJ)^:, besitzern anzustellen, jedoch ohne Zuhilfenahm Erhebungspapiere für die allgemeine Gegenüber dem Vorjahr ift bei den $ f cr„, d i e 14-Jahresgrenze neu einges». tet, beim Jungvieh und bei den jungen gen sind die männlichen und weiblichen trennt. Die Zählung der Kaninchen (leM'jr. lung 1925) muß wiederholt werden, um Di lung der Pelztiere 1934 entsprechend 8" a vollständigen. Aus diesem Grunde sollen au Angora-Wollkaninchen ausgeschieden werden-. , den Hühnern sollen auch die Junghennen i.t. -s. „ „ <7x;„ fnfltm in meiein
An das südslawische Volk!
Durch den Willen des verblichenen Königs Alexander I., des Einigers, wurden wir zu R e - genten für seinen Sohn und Thronfolger bestellt. Wir übernehmen diese schwere Pflicht, indem wir vorher den verfassungsmäßigen Eid vor der Volksvertretung ablegten und uns damit verpflichteten, Seiner Majestät König Peter II. treu zu dienen, die Einheit des Volkes und die Unabhängigkeit des Staates und die Unversehrtheit des Staatsgebietes überall zu wahren. In Ausübung der königlichen Gewalt werden wir stets einzig und allein die Inter- es en der Krone und das Wohl Süd- s l a w i e n s vor Augen haben. Bei unserer erhabenen Aufgabe, für den Fortschritt Südslawiens zu sorgen, sind wir stets davon überzeugt, daß das ganze Volk hi nteruns steht, weil wir in diesen schweren und schicksalsreichen Tagen Gelegenheit hatten zu sehen, wie groß die Liebe und Ergebenheit der gesamten Bevölkerung gegenüber dem verblichenen König und wie hoch die Achtung für dessen großes Werk ist, das er, sich selbst aufopfernd, schuf. Einig in der Trauer und dem Schmerz um unseren großen toten König, zusam- mengeschlossen durch die Liebe und Ergebenheit gegenüber unserem Lande und dem Hause Kara- georgewitsch, werden die Südslawen der Welt noch einmal zeigen, daß sie kein Schlag zu erschüttern vermag und daß sie imstande sind, ihr Land in eine bessere Zukunft zu führen. Innerlich fest geschlossen, gesichert und geachtet nach außen, militärisch gut gerüstet, sind wir imstande, froh in die Zukunft zu blicken. Auf diese Weise wird auch das große Werk Alexander I., d e s Einigers eines starken und fortschrittlichen Südslawien am sichersten weiter gefestigt und
zu lassen.
Der Verrat an Schlageter.
Berlin, 25. Okt. (DNB.) Der Kaufmann 2TN Götze, am 27. Januar 1901 in Leipzig geboren,^ der Kaufmann Otto Schneider, am 16.Nooemm: 1899 in Wanne geboren, wurden bef chulvxA Schlageter verraten zu haben. « Götze wurde am 19. August 1933 und Otto Scheider am 22. August 1933 i n Ha ft genomnij und am 4. Januar 1934 entlassen. Durch fr inzwischen oorgenommenen umfangreichen und m gehenden Erhebungen wurde e i n ro a n b fm eftge [teilt, daß weder Alfred Oo^i, noch Otto Schneider als Verräter an Schi:- geter in Frage kommen.
Das Reichs- und preußische Jmw Ministerium.
Berlin, 24. Okt. (DNB.» Die Zu>an» legung des Reichsministeriums des Innern unbW Preußischen Ministeriums des Innern tritt :a 1. November 1934 in Kraft. Das ©efamtminifteTU besteht aus einer Zentralabteilung, sechs FachM langen und der Abteilung für Arbeitsdienst. .J Zentralabteilung steht unmittelbar utf dem Minister und wird von StaatssekiLi P f u n d t n e r geleitet. Die sechs FachabteilmN von denen die Abteilungen I, IV und VI Xfl Staatssekretär Pfundtner, die Abteilungen ü III und V dem Staatssekretär Grauert iM stehen, betreffen:
I: Verfassung und Gesetzgebung; Leitung: M sterialdirektor Dr. N i c o l a i.
II: Beamtentum und Verwaltung; ßeitung: nifterialbireftor Dr. Schütze.
III: Polizei; Leitung: General der Landesp / Ministerialdirektor Daluege.
IV: Volksgesundheit; Leitung: Ministerialdirc^ Dr. G ü t t. ' . ,
V: Kommunalverwaltung; Leitung: MmM - direktvr Dr. Sure n. ...
VI: Deutschtum, Leibesübungen und Kirchs- u lung: Ministerialdirektor Dr. Butima^ Die Abteilung Arbeitsdienst steht untet Leitung des Reichskommissars für den FreM-' gen Arbeitsdienst Staatssekretär Hierl.
Allgemeine Viehzählung
Heue Belastung für die Seekonferenz.
USA. lehnt Flottengleichheit mit Japan ab.
Washington, 25. Okt. (DNB.) In amtlichen Kreisen werden die von japanischer Seite erfolgten Veröffentlichungen über die künftige SMtenpoli if Japans dahin gedeutet, daß die lapamsche Regierung, bevor sie sich amtlich zur Flottenpolitik äußert, die Stimmu na* in anberen ß a n » d er n prüfen wolle. Vorerst wird ebenso unverbindlich, wie die japanische Auslassung ist, erklärt, daß Amerika sich niemals mit Japan auf eine Flo11engleich h e l t einlassen werde. Die amerikanischen Marmekrelse Hal en daran fest, daß die Flotte der Vereinigten Staaten nötigenfalls in der Lage fern muffe, n ach O st - afien auszulaufen, um dort für die Sicherung der amerikanischen Belange zu kämpfen. Dazu brauche aber die amerikanische Flotte Linien- schiffe und Flugzeugmutterschiffe sowie im ganzen eine Ja p a n überlegene Streitmacht. Man glaubt auch nicht, daß England auf Japans Forderungen emgehen werde, da dann der unter einem riesigen Kostenaufwand ausgebaute britische Flotten st utz- punkt in Singapore zwecklos werden wurde.
Die Frage der künftigen Flottenstärke ift aber nicht die einzige Meinungsverschiedenheit zwischen Japan und den Vereinigten Staaten. Die ^panische Regierung hat von den fremden Petroleumge-
etngefragene Personen enthalten, liegt fetn (Srünj vor. Die bewußt irreführenden Darlegungen bs: Separatistenpresse über Hunderttausende von FL, schungen in den Abstimmungslisten dürsten burq diese Erklärung ebenso als Lüge entlarvt sein, a:i damit bie planmäßigen Sabotageversuche bie(if Greife bie Abstimmungsoorbereitungen aus burcf, sichtigen Grünben zu erschweren, burchschaut Jini,
Wichtig für Gaarabstimmungsberechtigte!
Der Bunb b e r Saaroereine teilt mit; Jede im Saargebiet wohnenbe Person kann Ei^, sprach gegen bie (Sintragun g einer fce. reits in bie vorläufige Abstimmungsliste au^ nommenen Person erheben.
Die Abstimmungskommlssion hat nun oerf^ baß berjenige, ber einen solchen Einspruch einh$t eine Abschrift besfelben burch eingeschrieben Brief bem Betroffenen m i 13 u t e 1l e n k unb zwar an besten Anschrift im Saargebiet. Betroffene muß innerhalb d 0 n Die r * Mn seit Aufgabe bieses Einschreibbriefes zur Post (H nicht seit bem Tage, an bem er ihn erhält), s ein,, Einwenbungen gegen biefen Einspruch zustänbigen Kreisbüro s ch r 1 f t l ich ml» teilen. Er muß ferner das ihm abschriftlich 3^ stellte Einspruchsschreiben des Einsprucherhebecke. einer Erwiderung an das Kreisbüro beifügen.
Also: Wer einen solchen Brief über feine Anschn im Saargebiet erhält, muß sofort seine Einwendir gen schriftlich (Unterschrift nicht vergessen!) uni; Beifügung der Schrift des Gegners an das * ständige Kreisbüro der Abftimmungskommlspi enden. In Zweifelsfällen wende man sich fofa an bie Ortsgruppen bes Bunbes bt
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den er an dessen Stelle hätte setzen können. Churchill sagt: Haig war überzeugt von sich, und sein Stabschef Robertson war eigensinnig. Sie beherrschten den militärischen Apparat und hatten die Presse für sich. Gemeinsam trieben sie beinahe fünf Monate lang die Truppen durch den Schlamm von Passchendael'e vorwärts, verloren 400 000 Mann und brachen beinahe das Herz der britischen Armee.
Ileichsminister 2Ruft an junge Studenten.
DNB. Berlin, 24. Okt. Reichsminister Rust empfing junge Studenten ersten und zweiten Semesters aus dem ganzen Reich, die sich zum Studium an die Danziger Hochschule begeben. Der Minister erklärte: Das deutsche Volk besitze vieles nicht, was andere Völker haben; aber es besitze dafür etwas, was diesen fehle: eine unerhörte innere politische, völkische Geschlossenheit. Daß der Arbeiter der Faust und der Stirn sich wiederfanden, sei die Voraussetzung jeden Aufstieges zu Freiheit und Brot gewesen. Der Sieg der Bewegung wäre nicht möglich gewesen, wenn die SA. nicht dagewesen wäre, in der der neue deutsche Mensch geboren wurde. Der Arbeitsdienst habe diesem neuen Gedanken eine noch schärfere Prägung gegeben. Die Erziehung des Arbeitsdienstes stehe höher als alle Erziehung der Welt. Es werde sich auch in Zukunft nicht vermeiden lasten, daß die eigentliche Führerschaft durch die Akademien gehe, aber es werde sich nicht mehr um eine ledigliche Jntellektuellenauslese handeln, sondern darum, d 1 e Fähigkeit zur politischen Führung zu finden. Der K a m p f, der früher ber scharf e Prüfer gewesen sei, sei heute vorbei. An seine Stelle müsse eine ganz entschiebene Erziehung treten, die den Charakter Stunde um Stunde einer Prüfung unterziehe; denn auf der neuen Führergeneration stehe das Schicksal Deuschlands.
Lugend in der Berufsschau.
Der Zweck der Nebungswirtschast.
„Sie sehen hier den Gründungsvorgana der Uebungsfirma Müller & Nadermcmn, Fabrik von Hebewerkzeugen, Duisburg, und die Handels- registerliche Eintragung beim Uebungsamts- gericht!" hören wir eine laut vernehmbare Stimme sagen. Auf unserem Gang durch die Berliner Berufsschau „Der Angestellte in der deutschen Wirtschaft" sind wir bei den Ausstellungsständen der Hauptämter angelangt. Von den Worten des Erklärers des Hauptamtes für Jugend lösen die Begriffe „Uebungsfirma" unb „Uebungsamtsgericht" Fragen in uns aus. Wir treten näher unb lasten uns ben Sinn unb bie Bedeutung ber „Uebungswirtschaft" erklären. Aus ben übersichtlichen, plastischen Tafeln erkennen wir bie Arbeitsweise ber Uebungswirtschaft als biejenige einer M 0 b e 11 w i r t s ch a f t, bie nach nationalsozialistischen Grunbsätzen aufgebaut, gelenkt unb
23 u b a p e ft, 24. Okt. (DNB.) Die ungarische Abenbpresse gibt bas bisherige Schweigen zu ben scharfen Ausfällen, bie in ber südslawischen Regierungspresse gegen Ungarn unmittelbar nach Abschluß ber Belgraber Trauerfeierlichkeiten eingesetzt haben, auf unb weist bie schweren sübslawischen Verbächtigungen zurück.
Der „P e ft e r Ll 0 yb" schreibt: Gegen Ungarn unb bie führenben ungarischen Staatsmänner wirb jetzt von ben Belgraber Blättern eine wahre Der- leumbungsfampagne geführt, beren roher unb zügelloser Ton aufs schärfste verurteilt werben
- ~ ' ungarnfeinbliche Artikel der offi»
stellt an Rohheit unb systemati-
Saarbrücken, 25 Okt. (DNB.) Die mit ber Fabrikation von Masseneinsprüchen gegen bie Eintragungen in bie Abstimmungs- listen beauftragten Persönlichkeiten ber sogenanm ten „Einheitsfront" arbeiten fieberhaft, um noch bis zu bem Ablauf ber Einspruchsfrist ein ansehn- licbes Kontingent von „Einsprüchen" fertigstellen zu können. Man hat Tausende von Einspruchsformularen hergestellt, die nur den Aufdruck tragen: „Besaß am 28. Juni 1919 nicht die Einwohnerschaft im Saargebiet im Sinne der Wahlordnung. Beweisurkunden von Behörden verweigert." Weiter beantragt man die Streichung Abstimmungsberechtigter mit der Begründung, sie seien in einer anderen Ortschaft bereits eingetragen, eine Behauptung, die in den meisten Fällen nicht den Tatsachen entspricht. Oder man sucht die Abstimmungsberechtigung derjenigen Personen zu bezweifeln, die am Stichtage minderjährig waren, indem man behauptet, daß ihr gesetzlicher Vertreter keinen Wohnort im Saargebiet hatte.
In den Strafbestimmungen der Abstimmungsordnung ist erklärt, daß derjenige, der Akten, Urkunden, Ausweise oder Eintragungen, die mit der Volksabstimmung Zusammenhängen, fälscht, mit Gefängnis bestraft werden kann. Dieser Tatbestand ist ohne weiteres auf diejenigen anwendbar, die jetzt bewußt falsche und unbegründete Einsprüche erheben und sich dazu vorgedruckter Formulare bedienen Die saardeutsche Bevölkerung erwartet, daß die Abstimmungskammission rücksichtslos gegen die Saboteure der Abstimmung vorgeht. Zahlreiche Personen, bie burch eingeschriebenen Brief von bem gegen sie erhobenen Einspruch Kenntnis erhielten, haben bereits gegen ben Unterzeichner bes Einspruches Strafantrag gestellt.
Hauptverantwortlich für bie (Sabotagearbeit ber separatistischen Kreise zeichnet ber kommunistische fianbesratsabgeorbnete L' H 0 ste. lieber einen Besuch bei diesem berichtet ein Mitarbeiter des „Saarbrücker Abendblattes" u. a.: „Das Haus der Arbeiterwohlfahrt ist das Hauptquartier des Herrn L'Hoste. Vor ihm häuften sich d i e E i n s p u ch s - f 0 r m u l a r e, die er ohne hinzusehen unterschrieb. Helfer bearbeiteten an fünf langen Tischreihen bie
Saarvereine.
In ben letzten Tagen sind von separatistG Seite zahlreiche Einsprüche gegen , Deutschland lebende Personen eingelegt wordq meistens mit folgender Bemerkung:
„Die betreffende Person hat am 28. 1919 nicht die Saareinwohnereigenschast i Sinne der Wahlordnung besessen. Beweis:^» erforderlichen Urkunden wurden von amtliifa Behörden verweigert."
Wem ein solcher, offenbar u n b e g r ü n b eie; Einspruch eines Dritten zugeht, braucht bai^s nicht zu antworten. Es ist auch nichts bagegen ii> zuwenben, wenn er f 0 I g e n b e Gegenäuß rung an bas Kreisbüro fenbet:
„Auf ben mir zugestellten Einspruch beziÄ ich mich zum Nachweis meiner Abstimmung bered)tigung auf bas von mir früh# vorgelegte Beweismaterial unb b antrage bie Verwerfung bes Einsprut-!' Die große Anzahl derartiger Einsprüche oft ,ede Begründung beweist klar, daß es sich um ei« politische Mache von separatistischer handelt, und daß diese Einsprüche nicht emgeto werden, weil man der Ueberzeugung ist, ber Et* treffende sei nicht abstimmungsberechtigt, \onosj weil man die Abstimmungsbehörden mit Vxa überlasten will, um an technischen SchwierigkM die rechtzeitige Abhaltung ber Abstimmung scheitv


