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euer-
zurückschauen.
* Lich, 24. Sept. An den letzten Tagen der vergangenen Woche konnte man auf den Straßen außerhalb unserer Stadt fröhliches Leben und,---------u <, , . ;
Treiben beobachten. Der gute Behang der zahl- und der Sanitätskolonne mit anschlieheni
Kreis Friedberg.
* Butzbach, 25. Sept. Bei Bamag-Meguin verunglückte heute der 28jährige Arbeiter Willi N e b e- l i n g aus Lützellinden an der Transmission und mußte mit inneren Verletzungen durch die hiesige Sanitätskolonne nach Gießen in die Klinik gebracht werden.
Kreis Büdingen.
tz. Nidda, 24. Sept. Zum Abschluß der Feuerschutzwoche fand gestern vormittag gemeinsamer Kirchgang der hiesigen Feuerwehr mit anschließen- derTotenehrung der Gefallenen der Wehr im Weltkrieg am Johanniterturm statt. Nach einem Werbeumzug um 13.30 Uhr durch die Stadt, woran sich auf dem Marktplatz einige Ordnungsübungen und die Flaggenhissung anschlossen, wurde kurz vor 16 Uhr die gesamte Feuerwehr alarmiert. In der Annahme, daß es im Bahnhof und im Dampfsägewerk der Firma I. Himmelsbach zu gleicher Zeit brenne,
lenenehrung an der Gedenktafel der Freiwilligen Feuerwehr für die im Weltkriege Gefallenen. Stlfts- dechant Kahn gedachte in schlichten Worten des Opferaeistes und der Opferbereitschaft der Helden.
-- L i ch, 24. Sept. Unter Führung von Pfarrer D r a u d t unternahmen die Fraüenvereine von Lich und Nieder-Bessingen, etwa 70 Personen einen Ausflug nach Bad-Nauheim. Jport stellte das Städtische Verkehrsamt einen sachkundigen Führer. Die Badeanlagen und der Johannisberg wurden besichtigt und schließlich noch der Gewerbeausstellung in der Trinkkuranlage em Besuch abge
stattet. r _ . .
Eberstadt, 24. Sept. Dieser Tage fand hier aus Anlaß der Feuerschutzwoche eine öffentliche Versammlung statt, die der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr, A. F e l s i n g eröffnete. Bürgermeister G ö r l a ch wies in einer Ansprache aus die Pflichten des Feuerwehrmannes hm, wie sie sich aus dem Grundsatz „Gemeinnutz geht vor Eigennutz" ergeben. Ferner sprach er über Brandschäden und Brandverhütung und umriß die Ziele der NS.-Volkswohlfahrt, die sich in den Dienst der Schadensverhütung gestellt habe. Lehrer L e i st von Münzenberg sprach dann über den Luftschutz. In aufschlußreichen Ausführungen kennzeichnete er die hohe Bedeutung dieser Organisation für Volk und Vaterland. Eine Liste gab den Versammlungsteilnehmern Gelegenheit, sich als Interessenten für den Luftschutz einzutragen. Am Sonntag wurden noch eine größere Hebung im Geräteexerzieren und ein Brandangriff durchgeführt. Angenommen war, daß eine Scheune in der Adolf-Hitler-Straße in Flammen stehe. Bereits zwei Minuten nach dem Alarm konnte die Feuerwehr aus dem nächsten Hydranten Wasser geben, nach fünf Minuten konnte auch das Wasser aus dem Brandweiher zur Feuerbekämpfung herangezogen werden. Die Wehr bewies eindrucks- ihre Schlagfertigkeit.
mußte die Wehr geteilt werden, daß sie in Verbin» düng mit Bahnschutz einerseits und Werksfeuerwehs anderseits die beiden Feuer mit Erfolg bekämpfen könne. Da auf dem Bahnhof, fast der höchsten Stelle von Nidda, der Druck der Wasserleitung zur erfolgreichen Bekämpfung des Feuers nicht aus« reichte, mußte der Benzinmotor zur Anwendung kommen. Er förderte aus der ca. 300 Meter liegenden Nidda große Wassermassen zur Erstickung des Brandes. Am Abend fand ein sog. Heimabend in der großen Turnhalle statt dessen Besuch leider zu wünschen übrig ließ. Von den Vortragen sei der von Feuerwehrkommandant Haas über Zweck und Ziel der Feuerwehr und Verhütung von Bränden im allgemeinen, sowie der von Forstmeister Bauer über Nutzen des Waldes, Waldbrände verschiedenster Art, deren Verhütung und Löschung erwähnt. Die ganzs Veranstaltung wurde von gefälligen Musikvorträgen der eifrigen Feuerwehrkapelle unter Leitung von Kaqellmeister Groth zu Echzell umrahmt.
Kreis 'ASsfeW.
! Ober-Ohmen, 25. Sept. Der Schüler Carl Heinz Mohr von hier kam heute durch einen Sturz von der Treppe so unglücklich zu Fall, daß er einen Bruch des rechten Armes erlitt und in die Klinik nach Gießen gebracht werden mußte.
* Nieder-Ohmen, 25. Sept. Am heutigen Dienstag erlitt die 49jährige Frau Katharina Eiftel von^hier einen Unfall. Durch einen unglücklichen Sturz von der Treppe erlitt sis einen schweren Bruch des rechten Armes und mußte sich in ärztliche Behandlung begeben.
st. Kirtorf, 24. Sept. Im Rahmen der Feuerschutzwoche sah man hier zunächst eine Hebung der Freiwilligen Feuerwehr, der auch die Hilfsmannschaft der Pflichtfeuerwehr zugeteilt war. Nach der Hebung hielt der Kommandant eine Ansprache, in der er den Sinn der Feuerschutzwochs darlegte. Er richtete vor allem einen mahnenden Appell an die Mitglieder der Pflichtfeuerwehr, sich der Freiwilligen Wehr anzuschließen. Ferner fand eine öffentliche Versammlung in der Gastwirtschaft Becker statt. Nach Eröffnung der Versammlung durch den ersten Brandmeister Pg. Friedrich Lieht referierte der Ortsgruppen-Amtsleiter Pg. Lehre- Erdmann über den Sinn der Feuerschutzwoche. Der Führer der Freiwilligen Feuerwehr danktS dem Redner und ermahnte alle Anwesenden, ihrs Schuldigkeit zu tun. Der Ortsgruppenleiter des Reichslustschutzbundes Pg. Bürgermeister Lather sprach dann noch über die Notwendigkeit des Luftschutzes und forderte alle auf, Mitglieder im RLB. i zu werden. — Dieser Tage gelangte das Ge- > meindeobst zur Versteigerung. Mele i Interessenten hatten sich eingefunden. Die Preise waren befriedigend. Tafeläpfel wurden gut bezahlt. Birnen wurden weniger verlangt. Zwetschen koste-
, ten pro Zentner 3 bis 4 Mark
reichen Obstbäume der Stadt und der Provinz war zur Versteigerung gelangt, und nun zogen die zahlreichen Obstliebhaber mit Fuhrwerk und Handwagen, mit Kisten und Körben heran, um die Gaben des Herbstes von den Bäumen zu nehmen. Die Qualität war im Durchschnitt befriedigend. Trotz der guten Ernte waren die Preise ziemlich uneinheitlich bzw. recht hoch; für die feineren Sorten Aepfel stellte sich der Zentner am Baume aus 5 bis 10 Mark und mehr, weniger gute Qualität auf 3 bis 5 Mark. Für die minderbemittelte Bevölkerung ist bei solchen Preisen die Versorgung mit Obst leider nicht möglich. Man konnte im allgemeinen die Feststellung machen daß auf Baume mit wenig Behang verhältnismäßig mehr geooten wurde, als auf solche mit sehr vielen Fruchten.
dr. Lich, 24. Sept. Gestern nachmittag hielt die Ortsgruppe Lich des Reichsbundes der Beamten im Parkhotel eine Pflichtversammlung ab, zu der die Beamten der Stadt Lich und aus den umliegenden, zur Ortsgruppe gehörenden Ortschaften in großer Zahl erschienen waren. Der Ortsgruppenleiter des RDB., Pg. Wilhelm Schäfer (Lich), begrüßte die Erschienenen und sprach dann in längeren Ausführungen über wichtige organisatorische Fragen des RDB. Weiter betonte er insbesondere, daß es unbedingte Pflicht jedes Beamten sei, da keine eigenen Schulungsabende für die Ortsgruppe des RDB. gehalten werden können, die Schulungsabende der PO. stets zu besuchen. Ferner streifte er die Nutznießung der NS.-Ggtneinschaft „Kraft durch Freude". Nach Klärung und Erledigung verschiedener interner Angelegenheiten und Verlesung einiger Anordnungen der Reichsführung fand die Versammlung mit dem „Sieg-Heil auf den Führer und Volkskanzler Adolf Hitler ihren Abschluß.
? Lich, 25. Sept. Um der Bevölkerung unserer Stadt noch einmal insgesamt den Zweck und den Sinn der F e u e r s ch u tz w o ch e vor Augen zu führen, veranstalteten NS. - Volkswohlfahrt und Feuerwehr am Samstag einen großen Werbeabend in Steins Saal. Nach einleiten-
Oberheffen.
tn. Lang-Göns, 24. Sept. Nach der letzten Obstbaumzählung, die in diesen Tagen vorgenommen wurde, stehen in unserer Gemarkung 14 513 Obstbäume. Davon sind: Apfelbäume: 7488 (davon 2603 in jungen, noch nicht tragfähigem Alter, 388 alte, abgängige Bäume), Birnbäume: 1222 (186, 52), Süßkirschen: 136 (47), Sauerkirschen 21 (10), Zwetschenbäume: 5382 (1092, 759), Reineclauden: 58 (12), Aprikosen: 5, Pfirsiche 13 (7), Walnußbäume: 29 (5). — Auch hier wurde bie 5 e u e r= schutzwoche durch besondere Hebungen der F r e i- willigen Feuerwehr ausgefüllt. Am Sonntag bildete ein Hmzug der Feuerwehr, unter Vorantritt einer Kapelle, durch die geschmückten Straßen des Dorfes den Schluß der Veranstaltung. Anschließend fand eine Uebung an einem gedachten Brandherde (zwei Wohnhäuser der Holzheimer Straße) statt. Unter Leitung des ersten Kommandanten Wilhelm Lana wurden alle Hebungen, Aufstellung der Geräte, Rettung von Personen usw. vorschriftsmäßig ausgeführt.
> Hausen, 24. Sept. Am Sonntag fand die Feuerschutzwoche ihr Ende. Sie war für die Freiwillige Feuerwehr Hausen ein beredtes Zeugnis ihres Könnens. Die verschiedenen Veranstaltungen im der Woche, vor allem die Brandangriffe, verliefen auf das Beste. Brandmeister Konrad Stumpf konnte mit dem Erfolg zufrieden sein. Am Sonntagvormittag war noch gemeinsamer Kirchgang. Die Predigt war auf die aufopfernde, selbstlose Arbeit der Feuerwehr im Dienst am Anderen abgestimmt. Dem Brandangriff am Mittag lag eine schwierige Aufgabe zu Grunde, von deren guter Losung sich die vielen Zuschauer überzeugen konnten. Bürgermeister Göbel sprach, rückblickend auf die Feuerschutzwoche, von deren Zweck und Sinn, dankte der Freiwilligen Feuerwehr für ihre Bereitschaft zur Hilfe, dankte dem Brandmeister Konrad Stumpf- Hausen für seine Arbeit an der Wehr in seiner Eigenschaft als Kommandant. Konrad Stumpf richtete zum Schluß noch mahnende Worte an die Anwesenden. Ein gemütliches Zusammensein beschloß die Feuerschutzwoche mit ihren verschiedenen Veranstaltungen und Anregungen. — Am Sonntag veranstaltete der Frauenchor Hausen einen Spaziergang nach dem nahe gelegenen Forstgarten. Nach schönem Spaziergang saß man gemütlich in dem herrlichen Walddom, in dem die Lieder des Chores besonders schön und feierlich zur Geltung kamen. Rasch waren die gemütlichen Stunden des Zusammenseins vorüber, und gern werden die Teilnehmer auf diesen Spaziergang
dem Konzert der Kapelle der Freiwilligen ? wehr sprach Kreisfeuerwehr-Jnspektor B o u f (Gießen), der an Hand zahlreicher Beispiele ausführte, wie durch Hnachtsamkeit eine große Zahl Brände entstehen, die zur Vernichtung von Menschenleben und wertvollem Volksvermögen führen. Forstrat Otto Zimmer (Lich) sprach über Waldbrände, ihre Verhütung und Bekämpfung. Braumeister Dipl.-Ina. Maid Hof (Lich), der Leiter der Ortsgruppe Lich im Reichsluftschutzbund, sprach über die Notwendigkeit des Luftschutzes. Mit dem Gruß an den Führer Adolf Hitler und dem Gesang der nationalen Hymnen schloß die Veranstaltung. Den Abschluß der Feuerschutzwoche bildete am
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