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Die Sieger des Deutschlandfluges

Die Mannschaft der Flieger-Ortsgruppe Hannover, die unter 21 Gruppen den Sieg im Deutschlandflug errang.

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C MH. WH

Evangelische Sonntagsblätter nur mit Genehmigung des Landesbischofs.

LPD. Darm stadt, 25. Juni. Mit sofortiger Wirkung hat der Landesbischof Lic. Dr. Dietrich eine Verfügung dahin erlassen, daß die innerhalb der Evangelischen Landeskirche Nas­sau-Hessen erscheinenden Sonntagsblät- ter nur mit Genehmigung des Landes­bischofs durch Geistliche herausge­geben werden dürfen. Auch der Vertrieb, die Werbung für solche Blätter und die Einziehung der Bezugsgelder durch Geistliche, die das meistens unentgeltlich bisher taten, bedarf künftig der Er­laubnis des Landesbischofs.

Gedenkstein für den Segelflieger Johann Nehring.

LPD. Erfelden, 25. Juni. Dem Gedächtnis des im April 1930 bei einem Wettererkundungsflug über dem Altrhein tödlich abgestürzten Fliegers Johann N e h r i n g weihte die Akademische Fliegergruppe Darmstadt einen schlichten Granit-Gedenkstein. In der Weiherede führte Mini­sterialrat Ringshausen aus, daß wir stolz sein müßten auf die Opfer, die gerade in unserer Zeit so zahlreich gebracht würden. Aus diesen Opfern wachse immer wieder neues Leben und neue Ent­schlossenheit. Das Leben sei ein ewiger Kampf, bei dem man selbstverständlich auch unter Einsatz des Lebens Opfer bringen müsse. Der Gedenkstein für den Flieger N e h r i n g solle ein Mahnmal sein für alle, Alles einzusetzen für Kampf und Pflicht, dann werde aus dem Grabe des Toten heraus neues Leben erblühen.

Bei der Kranzniederlegung gedachte besonders der Leiter des Forschungsinstitutes für Flugwesen, Professor Dr. G e o r g i i, der Pioniertätigkeit des Gefallenen für den deutschen Segelflug, der ihm außerordentlich viel zu danken habe. Der Rektor der Technischen Hochschule Darmstadt, Professor Dr. Thum, bezeichnete Nehring als den Bahnbrecher des modernen Segelfluges.

Mit dem Sportflugzeug in den Mein

LPD. Wiesbaden, 25. Juni. Der Biebricher Pilot Fritz S ch a n d u a, der mit seinem Sport­flugzeug aufgestiegen war, mußte, da der Motor plötzlich aussetzte, eine Notlandung vornehmen. Als der Pilot auf das Wasser des Rheins nieder­gehen wollte, überschlug sich das Flug­zeug und der Pilot wurde unter das Wasser gedrückt. Geistesgegenwärtig befreite er sich unter Wasser von seinen Bindungen und tauchte unter dem Flugzeug durch. Das Flugzeug wurde von der Feuerwehr geborgen.

Von der Loreley in die Tiefe gestürzt

LPD. Mainz, 25. Juni. Die 23jährige Toch­ter eines hiesigen Regierungsbaumeisters hatte sich

am Samstagabend mit Bekannten nach dem Loreleifelsen begeben, um dort an der Sonnenwendfeier teilzunehmen. Als sie gegen 20.30 Uhr von dem Felsplateau die Aussicht genießen wollte, stürzte sie plötzlich über das Ge­länder in die Tiefe. Man fand das junge Mädchen etwa 200 Meter unterhalb der Absturz­stelle t o t auf.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

< Rodheim a. d. Bieber, 23. Juni. Zur Abhaltung der diesjährigen Reichsjugend­kämpfe hatten sich heute die Schulen von Rod­heim, Bieber und Vetzberg auf dem hiesigen Wald­sportplatze vereinigt. 249 Knaben und Mädchen der vier oberen Jahrgänge kämpften, in 13 Riegen eingeteilt, um die Siegespalme. Zur Austragung kam in allen Altersklassen ein Dreikampf, und zwar für die Knaben des 7. und 8. Schuljahres 100- Meter-Lauf, für die Mädchen derselben Jahresklasse und die Knaben und Mädchen der Mittelstufe 75- Meter-Laus, dann für sämtliche Klassen Weitsprung nud Ballweitwurf. Die Ergebnisse der Kämpfe müssen im ganzen als recht befriedigend bewertet werden. Als Sieger gingen aus den Wettkämpfen hervor: 1. in der Klasse Knaben des 7. und 8. Schuljahres: 1. Sieg mit 59 P. Reinhard Weber- Dieber: 2. Sieg mit 58 P. Karl Ruppert-Rodheim: 3. Sieg mit 54 P. Walter Becker-Rodheim: 4. Sieg mit 52 P. Fritz Opfermann-Vetzberg: 5. Sieg mit 51 P. Paul Becker-Rodheim und Willi Willers- häuser-Rodheim, usw. 2. Klasse Mädchen des 7. und 8. Schuljahres: 1. Sieg mit 55 Punkten Lina Piatt-Rodheim: 2. Sieg mit 52 P. Elfriede Geller- Bieber: 3. Sieg mit 50 P. Lisa Mandler-Bieber: 4. Sieg mit 49 P. Elfriede Wagner-Rodheim: 5 Sieg mit 47 P. Elfriede Schäfer-Rodheim, usw. 3. Klasse Knaben des 5. und 6. Schuljahres: 1. Sieg mit 58 Punkten Herb. Bender-Rodheim; 2. Sieg mit 56 P. Otto Gerlach-Rodheim: 3. Sieg mit 55 P. Erwin Mandler-Rodheim: 4. Sieg mit 50 P. Er­win Rüspeler-Rodheim: 5. Sieg Martin Platt- Rodheim, Willi Dönges-Rodheim und Helmut Haus- Bieber. 4. Klasse Mädchen 5. und 6. Schuljahr: 1. Sieg Leni Koth-Rodheim mit 55 P.; 2. Sieg Hedwig Desch-Rodheim mit 50 P.; 3. Sieg Erna Wagner-Rodheim mit 45 P.; 4. Sieg Mariechen Schuchmann-Bieber mit 44 P. und 5. Sieg mit 42 P. Elli Becker-Vetzberg. Im Anschluß an diese vorgeschriebenen fanden noch einige Mannschafts­kämpfe statt, und zwar eine 8X100-Meter-Pendel- stafette zwischen den Schülern der Oberstufen von Rodheim, Vetzberg und Bieber, die von Rodheim in der beachtlichen Zeit von 2:4,2 Min. gewonnen wurde. Bei einer 8X75-Meter-Stafette für die Knaben der Mittelstufe siegten ebenfalls Rodheim überlegen mit 1:39,5 Min. Ein zwischen den Fuß­ballmannschaften Rodheim und Vetzberg ausgetra­

genes Fußballspiel (2X20 Mn.) gewann Rodheim mit 3:1. Ein Dreiballspiel zwischen den Mädchen der Oberstufen von Rodheim und Bieber gewann Bieber. Als Abschluß der Kampfübunaen folgten Massenfreiübungen, die bei dem inzwischen ange- sammelten Publikum gut gefielen. Lehrer Meyer- Rodheim, der die Kämpfe mit einem Aufblick zu Gott und einem Gruß an den Führer eröffnet hatte, schloß die ohne Zwischenfall verlaufenen Kämpfe mit Sieg-Heil auf Führer, Volk und Vater- land, worauf die Nationalhymne gesungen wurde. Die für die Jugendlichen vorgesehenen Kämpfe mußten sich auf die Schulen beschränken, da die Hit­lerjugend ihre Sportkämpfe hier gesondert abhalten wird und hier fast alle Jugendlichen von der HI. erfaßt sind.

* Krofdorf, 25. Juni. Die Ortsgruppe Krofdorf der NSKOD. (Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung) hatte ihre Mitglieder durch den Ortsgruppen-Obmann Schmidt zu einer Kundgebung bei Gastwirt Bender eingeladen. Der Zweck der Kundgebung bestand insbesondere darin, die Kameradschaft unter den Mitgliedern neu zu festigen. Die Mitglieder hatten sich mit ihren Angehörigen zahlreich eingefunden. Der Orts- gruppen-öbmann Schmidt begrüßte die Kame­raden und forderte sie in einer kurzen Ansprache zur Pflege der Kameradschaftlichkeit auf, so wie sie im Felde von jedem einzelnen kennengelernt worden sei. Zum Abschluß der Ansprache wurde gemein­sam der erste Vers des Deutschlandliedes gesungen. Zur Verschönerung der Veranstaltung trug der Ge­sangvereinGermania" durch verschiedene gesang­liche Darbietungen wesentlich bei. Auch die Feuer­wehrkapelle unter der Leitung ihres Kapellmeisters R e e h hatte sich zur Verfügung gestellt und wartete mit guter Musik auf. Gegen 17.30 Uhr traf der Bezirksleiter der NSKOV., Herr Bonhard- Gießen, ein und hielt sogleich eine Ansprache. Er hob besonders hervor, daß vor allen Dingen Ver­trauen notwendig sei, wenn die politischen Belange sowie das Kriegsopferversorgungsgesetz Erleichterun­gen bringen sollten. In erster Linie solle das Los der Kameraden im Dritten Reich gebessert werden. Denjenigen Kameraden, die seither die Möglichkeit nicht benutzt hätten, einen Antrag zu stellen, wird diese empfohlen, ebenfalls den Eltern der Kriegsopfer, die seither keine laufenden Unterstützungen bezogen haben, solle auch im Laufe eines Vierteljahres eine Unterstützung zuteil werden. Es fei vorgesehen, für Kinder von Schwerkriegsbeschädigten, die das 16. Lebensjahr überschritten haben, eine gewisse Kinderzulage zu gewähren, und zwar zur Weiterausbildung in ihrem Berufe. Auch hinsichtlich der Zusatzrente würden der Ortsgruppenleiter bzw. der Bezirksleiter stets Rat geben. Sehr wichtig sei es, daß die Kriegsbeschädigten wieder Recht und wahre Gel­tung erlangen würdsn. Die heutige deutsche Jugend werde den Kriegsopfern alle Ehrfurcht zutell werden lassen. Wir sollten, so mahnte der Redner, alle an dem Ausbau des neuen Deutschland mit» helfen und Vertrauen in die Führung und die Reichsleitung der NSKOV. setzen. Mit einem drei­fachenSieg - Heil!" auf unseren Führer und Reichskanzler Adolf Hitler beschloß er seine Ansprache.

* Salzböden, 26. Juni. Hier sand am ver­gangenen Sonntag das Synodalfest der Aeußeren Mission des Kreises Wetzlar statt. Das Fest begann mit einem Gottesdienst, in dem Missionar Brinkschmidt von der Rheinischen Mission predigte. In der Nachversammlung berich­teten nach der Begrüßung durch Ortspfarrer Lin­de n b o r n Pfarrer Heider (Dorlar) und Missio­nar B r i n ks ch m i d t von der Not der Heiden und dem Segen des Evangeliums. Der Kirchenchor Fronhausen unter Leitung seines verdienstvollen Dirigenten Lehrer I m m e l fang schöne Lieder. Der Posaunenchor Fronhausen unter seinem tüchti­gen Leiter Herrn Schelt trug wesentlich zur Ver­schönerung des Festes bei. Die Kollekte zum Besten der Rheinischen Mission erbrachte etwa 100 Mark.

Kirche und Schule.

00 Klein-Linden, 25. Juni. Am gestrigen Sonntag feierte die Chri st liche Gemein- schäft im Hofe der Kleinkinderschule ihr diesjäh­riges I a h r e s f e st. Der Posaunenchor Klein-Lin­den, verstärkt durch einige Bläser der Gießener Gemeinschaft, eröffnete die Feier und begleitete die gemeinsam gesungenen Lieder. Festredner waren Stadtmissionar N e b e 1 i n g (Gießen), der mehr als vier Jahrzehnte in der Stadtmission in Frank­furt a. M. tätig war, und Prediger Meng (Gie­ßen). Zur Mitwirkung waren noch der Gemischte

Chor der Gießener Stadtmission und der Frauen- und Mädchenchor der evangelischen Kirchenge­meinde Klein-Linden gebeten worden, die beide mit chönen Vorträgen geistlicher Lieder wesentlich zum guten Gelingen der Feier beitrugen. Mit dem Vor­trag alter Bachscher Musik durch den Posaunenchor schloß die schön verlaufene Feier. Die vielen aus­wärtigen Festbesucher waren bei ihren Freunden in Klein-Linden zu Gast geladen.

a. Klein-Linden, 25. Juni. Der Posau- nenchor Klein-Linden und mit ihm der emgegliederte Missionsoerein feiern am Sonntag, 8. Juli, ihr 80jähriges Bestehen. Der Posaunenchor ist nicht nur der älteste in Hes­sen, sondern einer der ältesten seiner Art in ganz Deutschland. Zu diesem Fest sind die oberhessischen Posaunenchöre eingeladen worden, einzelne haben

Spenden für die 71GB.

werden eingezahlt auf Konto Tlr. 4513 bei der Bezirkssparkaffe Gießen.

ihr Kommen schon zugesagt. Der Festtag wird am frühen Morgen mit Choralblasen im Dorfe einge- leitet. Jrn Festgottesdienst am Sonntagvormittag hält Pfarrer Timm (Herdorf) die Festpredigt. Nachmittags findet am Lindener Eck die Nachfeier statt. Missionar Blümer (Marburg) von der Basler Mission, Propst Knodt (Gießen) und Pfar­rer Len z (Darmstadt), der Vorsitzende des ober­hessischen Posaunenchorverbandes, haben ihr Er­scheinen zugesagt und Ansprachen übernommen.

Rundfunkprogramm.

Mittwoch, 27. Juni:

5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis 8.40: Gymnastik. 9.05: Schul­funk-Sondersendung. Alfred Rosenberg spricht zur deutschen Schuljugend. 10: Nachrichten. 10.10: Schul­funk. Meister am Werk. Hörfolge aus der Werk- statt des Lucas Cranach von Hildegard Geppert und Walter Trappe. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittags­konzert I. 13: Nachrichten, Saardienst. 13.10: Nach­richten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskon­zert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittagskonzert III. 14.30: 3mal 15 Minuten aus dem Sendebezirk. 15.40: Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Trinktflüssiges Obst"! Ein Zwiegespräch zwischen Emma Diehl und Minni Metzker, Frank­furt a. M. 17.45: Stunde der Jugend. Ernst Moritz Arndt, ein Kämpfer für die deutsche (Erneuerung. Hörfolge. 18.20: Ewige Kraft der Heimat. Don Al­fons Duttlinger, Freiburg i. Br. 18.35: Junge deut­sche Dichtung: Uli Klinisch. 18.50: Griff ins Heute. 19: Militärkonzert aus unseren Gauen VII. 20: Nachrichten. 20.10: Unsere Saar: Den Weg frei zur Verständigung. 20.30: Operettenkonzert des Rund­funkorchesters. 22.20: Nachrichten. 22.35: Du mußt wissen ... 22.45: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 23: Unterhaltungskonzert. 24 bis 1: Nachtmusik.

Wcttc?-vorattss<ige.

Obwohl nach kräftigen Gewitterstörungen und Niederschlägen der Luftdruck über dem Kontinent allgemein angeftiegen ist, bleibt noch eine gewisse Veränderlichkeit im Witterungscharakter bestehen. Es sind nämlich immer noch flache Störungen vor­handen, die wechselhafte Luftzufuhr bedingen und somit vereinzelt Anlaß zu Niederschlägen geben werden. Auch wird ein bei Island erschienenes Tief sich späterhin bemerkbar machen.

Aussichten für Mittwoch: Feuchtwarmes Wetter, bewölkt mit vorübergehender Aufheiterung, noch ei izelne Niederschläge.

ßuf; Temperaturen am 25. Juni: mittags 19,6 Grad Celsius, abends 18,1 Grad: am 26. Juni: morgens 16,6 Grad. Maximum 23,5 Grad, Minimum 15,4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 25. Juni: abends 21,6 Grad: am 26. Juni: morgens 18,8 Grad Celsius. Niederschläge 9,6 mm. Sonnenscheindauer 5,6 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellv. Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Verant­wortlich für Politik und Feuilleton: I. V.: Ernst Blumschein, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. V. 34: 11 000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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Dank.

Otto Klein und Fran.

Gießen, den 26. Juni 1934.

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Heuchelheim, den 25. Juni 1934 Rinn <fc Cloos A.G.

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Nachruf.

Am 24. da. Monats verschied unser Sortiermeister

Herr Ferdinand Rinn.

Der Verstorbene war seit seiner Schulentlassung mit kurzer Unterbrechung in unseren Diensten, hat sich durch treue Pflichterfüllung unser Vertrauen erworben und begleitete zuletzt den Posten eines Sortiermeisters. Wir beklagen seinen Heimgang, bedauern einen wert­vollen Mitarbeiter verloren zu haben und werden ihm über das Grab hinaus ein dankbares, ehrendes An­denken bewahren.

strafte, die ordentliche.Hauvtversammlung, die aus Anlah des 40jahrigen Bestehens der Genossenschaft die Bezeichnung

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führt, mit nachfolgender Tagesordnung statt.

1. Bericht des Vorstandes über das Geschäfts­jahr 1933. 2. Rechnungsablage für 1933. 3. Be- rickterstattung üb. die durchgeführten Revisionen.

4. Verteilung des Reingewinnes. 5. Beschluß­fassung über die Genehmigung des Jahresab­schlusses. 6. Bericht des Aufsichtsrates. 7. Ent­lastung von Vorstand und Aufsichtsrat. 8. Wahlen in den Aufsichtsrat. 9. Satzungsänderungen. 10. Anträge. 11. Verschiedenes.

An dieser Versammlung teilzunehmen, ist Pstickt eines jeden Genossenschaftlers.

In der Zeit vom 26 Juni bis 6. Juli einschließlich negt die Jahresrechnung auf unterem Büro, Am .Nugelberg 51, zur Einsicht der Mitglieder offen.

Gietzen, den 26. Juni 1934.

Baugenossenschaft 1894, e. G. m. b. H., Gießen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates:

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Amtliche Bekann mach» ng aus dem Kreise Wetzlar.

Allgemeine Krüppeluntersuchung."

Eine allgemeine unentgeltliche Krüppelunterfuchung tm Kreise Wetzlar durch den Landeskrüppelarzh Herrn Professor Dr. Hohmann aus Frankfurt a. M-, findet am Samstag, dem 1. Juli 1934, wie folgt statt: 37966

In Wetzlar um 9 Uhr vormittags im Unter­suchungszimmer des Neuen Kreishauses.

In Rodheim um 12 Uhr mittags im Gemeinde­haus, Kleinkinderschule.

In Ehringshausen um 2 Uhr nachmittags im Ge­meindehaus, Wetzlarer Straße.

Mit Krüppelleiden behaftete Personen können einem dieser Untersuchungsternvne erscheinen.

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