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orchester; Solist: Karlrobert Steifen (Klavier); Leitung: Dr. Reinhold Merten. 17.30:Der Ur­mensch von Heidelberg", Vortrag von Georg Walter tzuppin. 17.45: Kleine Unterhaltung, Lönslieder von Hans Finken. 18: Stunde der Jugend: HI. am Oberrhein, eine Stunde der Freiburger Hitler- Jugend. 18.25: Englischer Sprachunterricht. 18.50: Griff ins Heute. 19: Allerlei Tanzmusik. 19.45: Aus der Arbeit einer Gauführer-Schule", ein Be­richt von Dr. K. Klinghardt (Frankfurt a. M.). 20.15: Von Köln: Reichssendung: Stunde der Nation. Der deutsche Schmied, eine Hörfolge aus dem deutschen Handwerk von H. W. Kroening. 21.15: Orchesterkonzert Ausführende: das große Rundfunkorchester; Solist Artur Haagen (Klavier); Leitung: Ferdinand Drost. 22.15: Von Stuttgart: Du mußt wissen... 22.40: Kleine Unterhaltung. 23: Dom Schicksal des deutschen Geistes. Stimmen der Nacht. 24 bis 1: Nachtmusik (Schallplatten).

der oberhessische

Am gestrigen Mittwoch bildete ben Auftakt zu dieser Tagung in Gießen die

Pflichtoersammlung der kreis- und Ortsführerinnen vormittags im Markussaal. Nach dem LiedLob Gott getrost mit Singen", behandelte Pfarrer Becker (Gießen), Jes. 40, 26 31 und zeigte, wie der nimmermüde Gott der Vereinsarbeit Frühlings­kräfte leiht, wenn wir mit ihm verbunden bleiben. Er ist der Entscheidende in Natur, Geschichte und Menschenleben nicht nur, sondern in der durch Ostern wieder in das Menschenleben gestellten Ge­schichte Christus.

Nach Gebet, Vaterunser und Schlußvers begrüßte Frau Heraeus (Offenbach) die Versammlung und wies darauf hin, daß nach den letzten Abma­chungen die ungestörte Arbeit der evangelischen Frauenhilfen gesichert ist. Die evangelische Frauen­hilfe und ihr Mütterdienst hat die ganze Pionier­arbeit für das WerkMutter und Kind" ge­leistet. An der Aktion fürMutter und Kind" ha­ben sich die Frauenhilfen stark zu beteiligen; sie ist am 14. und 15. Mai. In Hessen hat der Verband seit 1927 allein Mütterarbeit getrieben. Im Amt für Volkswohlfahrt ist der Verband gleichberechtigt mit anderen vertreten. Die führenden Stellen sind froh für unsere Mitarbeit. 16 Frauen sind als Pfleglinge der Volkswohlfahrt imHirschpark" bis­her in diesem Jahr ausgenommen worden. Die Auf­bauarbeit des Verbands auch auf diesem Gebiet kann nur auf evangelischer Grundlage geschehen. Eine Mutter von 9 Kindern bekannte, in diesem Jahr im Erholungsheim zum erstenmal erlebt zu haben, was Frühling ist! Adolf Hitler muß man dankbar sein, daß er auch für diese große Aktion Matter und Kind" eingetreten ist.

Ein' neuer Satzungsentwurf liegt vor. Der neue Name heißt:Evangelische Reichsfrauen­hilfe Landesverband Nassau-Hef- s e n". Zweck des Verbandes ist, die kirchliche Ge­meindearbeit aller evangelischen Frauenhilfen des Landes Nassau-Hessen zusammenzufassen und zu führen, seine Mitglieder im christlichen Leben zu vertiefen und gemeinsame Aufgaben von sich aus in die Hand zu nehmen. Seine besonderen Ziele sind:

1. Anregung und Durchführung volksmissionari­scher Aufgaben in den Gemeinden;

2. Veranstaltung von Lehrgängen und Tagungen, Austausch und Nutzbarmachung der in prakti­scher Vereins- und Gemeindearbeit gesammel­ten Erfahrungen;

3. Vertretung der Belange der evangelischen Frau in Kirche, Gemeinde und Volk gegenüber den Behörden;

4. Pflege der Verbindung mit anderen Verbän­den, insbesondere mit denen des kirchlichen und deutschen Frauenwerkes;

5. Anstellung von Schwestern und anderen Per­sonen, die sich in freier Liebestätigkeit der öffentlichen unentgeltlichen Pflege der Armen und Kranken unter Mitwirkung der Vereins­mitglieder widmen;

6. Ausbildung und Anstellung von Berufsarbei­tern, Gemeindehelferinnen, Haushaltspflege­rinnen ufw.;

7. Mütterdienst;

8. Kinderfürsorge;

9. Schaffung und Erhaltung von Erholungs- und Altersheimen.

lieber den Entwurf entspann sich eine rege Aus­sprache.

Samstag, 2S. April.

6.05 Uhr: Gymnastik. 7.10: Früchkonzert (Schall­platten). 8.25 bis 8.45: Gymnastik. 10.10: Schul­funk. Aus der Geschichte des Saargebiets. 11: Werbekonzert. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittags­konzert I der Theaterkapelle Rolf Miller. 13.20: Mittaaskonzert II (Schallplatten), Zupfinstrumente. 14: Mittagskonzert III (Schallplatten). Eine Land­partie. 14.30: Fröhliches Wochenend:Frankfurter Würstchen". 15.10: Lernt morsen! 15.50:Wirt­schafts-Wochenbericht". 16: Nachmittagskonzert der Dresdner Philharmonie. 18: Stimme der Grenze. 18.35: Stegreifsendung. 19: Ringsendung des Reichs­senders Frankfurt mit feinen Nebensendern: Der fröhlichste Sender! 20.05: Saarländische Umschau. 20.15: Bunter Abend des Reichssenders Stuttgart in Verbindung mit der NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude. 22.40: Kleine Unterhaltung.

n Frauenhilsen.

Im dichtbesetzten Saale des Cafö Leib fand am Nachmittag die

Parallelversammlung der Darmstädter Hauptversammlung

statt, eingeleitet mit dem Lied:Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut". In ihren Begrüßungswor­ten gedachte die Vorsitzende der aus dem Vorstand ausgeschiedenen Frau von M u s s o w, Darmstadt, und Frau Kindt, Gießen, Frau Professor Engel, Mainz; für sie traten ein Frau Pfarrer Becker, Gießen und Frau B e r n b e ck , Darm­stadt. Stellvertretende Vorsitzende wurde F ü r st i n Erbach-Schönberg. Der Ausgeschiedenen wurde dankbar gedacht. Das abgelaufene Jahr war eines der schönsten, arbeits- und sorgenreichsten der ganzen Verbandsgeschichte. Unendlicher Dank ge­bührt dem Führer. Die evangelischen Frauen sind besonders zur Aufbauarbeit mitberufen; sie sollen helfen, Spannungen zu überwinden. Die Grundlage für den Wiederaufbau muß die religiös­christliche im Sinne des Führers fein.

Propst Knodt, durch die Bischofseinführung schon in Wiesbaden, sandte Grüße.

Den Jahresbericht gab die Geschäftsführe­rin Fräulein Wahrendorff. In 372 Vereinen sind 45 000 Mitglieder zusammengeschlossen. Der Verband wurde an die Reichsfrauenhilfe ange- schlossen; es folgte eine Vereinigung evangelischer Frauenoerbände Hessens und die Arbeitsgemein­schaft im Frauenwerk der Landeskirche Nassau- Hessen.Mutter und Volk" bezeichnet ein gut Teil der Arbeit des letzten Jahres. Gemeindepflegen und Kleinkinderschulen werden zum guten Teil von Frauenhilfen erhalten. Im eigenen Hilfswerk mit dem Ergebnis von 7000 Mark wurde mit Zuschüssen von Staat und Reich ein neues Heim im Hirschpark (Alsbach) eröffnet. Meist wurden Müttererholungs­kuren durchgeführt; das Zusammenarbeiten mit der

Staatsrat Fritz Hille (Gotha) in Grimberg.

+ Grünberg, 25. April. Am 24. April jährte sich zum 10. Male der Tag, an dem Staatsrat Fritz Hille (Gotha), ein geborener Grünberger, für die H i t l e r b e w e g u n g in einer öffentlichen Versammlung imRappen" als Red­ner auftrat. Von der Ortsleitung der NSDAP, war zur Erinnerung an diesen Tag zu einer großen Kundgebung in der Turnhalle eingeladen worden. Es mögen wohl 800 Besucher gewesen sein. Die Sturmfahnen der SA. umsäumten im weiten Halb­kreis die Bühne, während die Halle selbst mit zahl­reichen Hakenkreuzfahnen geschmückt war.

Staatsrat Hille

bei seinem Erscheinen stürmisch begrüßt und durch Ueberreichung von Blumensträußen geehrt, führte u. a. folgendes aus: Wir stehen noch im Anfang des Dritten Reiches. In grober Linie ist bisher der Aufbau durch Hitler nach dem 30. Januar 1933 er­folgt; erst galt es, die staatliche Macht fest in die Hand zu bekommen und zu untermauern. Der Un­fug mit den vielen Parteien mußte verschwinden; erst kamen die Linksparteien zum Verbot, aber auch die Rechtsparteien verfielen der Auflösung. Alle Or­ganisationen und Verbände sind in den neuen Staat

NS.-Volkswohlfahrt ist erfreulich; die Kuren dauern im Durchschnitt drei Wochen. Dr. Georgi (Nieder- Ramstadt) und Dr. Klingelhoffer (Seeheim) ist besonders au danken. Oefter fanden Vereins­besuche statt, die rechtzeitig angemeldet sein müssen. Es sollten bei den Kuren möglichst junge und kinderreiche Frauen berücksichtigt werden. Die Lei­tung liegt in den Händen von Frau Ohly und Fräulein von Plönnies, die auch in Lehr­gängen mitarbeiteten; ferner Fräulein Werner (Darmstadt) und Fräulein Siebert als Theo­login. In Alsbach fanden drei Lehrgänge des Mütterdienstes, und zwar zwei für Führerinnen (hic.-Führer), einer in Gießen statt. Rund 70Kreis- verbandsverfammlungen fanden statt; die Arbeit des Kreisverbands Gießen gilt wieder als vorbild­lich. Neue Vereine wurden in Oberheffen gegründet: Allertshausen, Lehnheim, Schlitz, Rimbach, Gre­benau, Stockheim, Bellersheim, Weckesheim, Kirch- Göns. Aufgelöst hat sich der Verein in Lindenstruth. Größere Jubiläen feierten die Gießener Vereine, der von Lollar und Klein-Linden. Die Verbindung mit hessischen Verbänden wurde gepflegt. 28 An­schreiben an die Vereine wurden nötig. 2500 Ein- gänae und 3400 Ausgänge wurden gezählt. Die Verbandsrechnung zeigt an Einnahmen 23 000 Mark; an Ausgaben 21 237 Mark. Nach dem bei­fällig aufgenommenen Jahresbericht dankte Frau Heraeus allen Mitarbeitern und ermunterte zu weiterer Opferfreudigkeit, auch bei dem Werk Mutter und Kind".

Die Reichsführerin des Frauenwerkes der deut­schen Evangelischen Kirche, Frau Agnes von Grone sprach überEvangelische Frauen­arbeit und das Frauenwerk". Als starke konfessionelle Säule ausdrücklich anerkannt, dürfen wir jetzt an die Arbeit gehen, und in der Reichs­frauenhilfe eine Bereicherung erfahren. Wir gehören als evangelische Frauen mitten hinein in den Auf­bau des deutschen Volkes; der Führer will den christlichen Staat. Aus einer kleinen Gemeinde kom­mend, rühmt die Rednerin die einzelne Frauenhilfe, die systematisch ihren Gliedern den Wert der Kirche zeigt. Die Frau muß vom Evangelium her Ant­wort geben auf die Fragen der Zeit. Das Frauen­werk ruht auf fünf Säulen; der Marxismus hat vielen evangelischen Frauen das Bekennen schwer gemacht. Die evangelische Frauenhilfe als erste Säule, tritt neben die zweite, die berufliche; in der dritten Säule sind die Religionslehrerinnnen u. a., in der vierten die Mütterarbeit, in der fünften die weibliche Diakonie. Anschaulich schilderte sie die Arbeit in Kinder- und Jungmütterabenden, für die Schulungswochen gehalten werden. Im Braun­schweigischen Land, aus dem sie kommt, wurden sie kaum der Arbeit Herr. Die Arbeit wird mit der NS.-Frauenschaft und Volkswohlfahrt zusammen getrieben; es gilt tapfer geradeaus gehen. Die Frage nach der Bibel muß angesichts der Sekten noch lebendiger werden, in den Häusern muß evangelisches Leben lebendiger gemacht werden. Es ist hier eine Arbeit am Neubau, die kein anderer uns abnehmen kann.

Der mit lebhaftem Dank aufgenommene Vortrag fand feinen Abschluß im Lied:Ach bleib mit deiner Gnade".

eingeschaltet worden. Lange Zeit hierzu hat man den kirchlichen Verbänden gelassen, aber auch mit ihnen wird jetzt Ernst gemacht. Hitler hat keine Furcht vor Moskau und Genf gezeigt, er weicht auch vor den Kirchen und besonders vor Rom nicht zurück. Er will aber anderseits auch nicht einen Staat aufbauen, um ihn dann den Herren von der Reaktion zu überliefern. Das beweist deutlich die baldige Auflösung der im Januar in Westdeutsch­land gegründeten monarchistischen Kaiserpartei, die noch nicht bis zu Kaisers Geburtstag (27. Jan.) be­stand. Es sind auch heute noch Gegner des jetzigen Staates vorhanden, wahrscheinlich ist ihre Zahl in den ehemaligen Rechtsparteien größer, als bei den früheren Kommunisten und Sozialdemokraten. Ge­rade in letzteren Kreisen hat Hitler die meisten Er­oberungen zu verzeichnen, der kommende 1. Mai wird das unter Beweis stellen. Den heimlichen Geg­nern sei in aller Offenheit gesagt, daß man gut orientiert ist und zur rechten Zeit schon zugreifen wird.

Oft hört man jetzt die Frage: Was hat das Dritte Reich mir gebracht? Schon diese Fragestellung ist falsch. Die NSDAP, hat nie für einen einzelnen Stand gekämpft, wie früher einzelne Parteien, sie sieht ihre Aufgabe in der Rettung und dem Wohl­ergehen des Gesamt Volkes. Als vordringlichste Aufgabe hat Adolf Hitler die Rettung der Erwerbs­losen durch den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit an­

gesehen, und hier kann selbst der größte Gegner tau Erfolg nicht abftreiten. Das beweisen Zahlen: Sechs Millionen bei der Machtübernahme und heute unter drei Millionen. Ein weiterer Erfolg ist das Winter, Hilfswerk, das Gesetz der nationalen Arbeit, NSBO.,Kraft durch Freude", Erbhofgesetz u. a. So geht auf allen Gebieten ein langsamer, aber stetiger Aufbau vor sich. Die früher nie für möglich gehaltene Reichsreform hat Hitler mit starker Hand erfolgreich begonnen: Reichsstatthaltergesetz, Aus, Hebung der Einzellandtage sind schon erfolgt, und die restlose Durchführung wird zur rechten Zeit ge. schehen. So werden noch manche wichtige Aufgaben ihrer Losung zugeführt werden, z. B. die Kriegs- opferversorgung, Schulreform, Abbau überhöhter i Gehälter u. a.

Energische Worte fand der Redner gegen die in Prag, Paris usw. sich aufhaltenden Emigranten, die sich nicht scheuen, die Wetl gegen uns auszu- Hetzen und uns außenpolitisch zu schaden suchen. Auch außenpolitisch arbeitet die neue Regierung stetig und in grober Linie und sucht die Gleich, berechtigung, wie sie uns als Nation gebührt, mit aller Macht zu verwirklichen.

Mit einem Treuegelöbnis an den Führer schloß der Redner seine Ausführungen, die oft Beifall er« weckten, der am Schluffe sehr stark erklang. Das Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Lied folgten, nachdem Propagandaleiter Harder dem Redner den Dank ausgesprochen hotte und chn mit einem dreifachenSieg-Heil!" ehrte.

Landkreis Gietzerr.

? L i ch, 24. April. Am gestrigen Tage konnte Gerichtsvollzieher Heinrich M o r i von hier auf eine 2 5jährige Tätigkeit beim Amts» gericht L i ch zurückblicken, nachdem er im ver­gangenen Jahre bereits sein 40jähriges Berufs­jubiläum begehen konnte. Aus diesem Anlaß wurde ihm von der Ministerialabteilung Justiz und von feiten des Amtsgerichts durch den dienstaufsicht- führenden Richter, Oberamtsrichter Dr. Bern- Hard, in Anwesenheit der Beamten des hiesigen Amtsgerichts die Glückwünsche und die Anerkennung für die geleisteten treuen Dienste zum Ausdruck gebracht. Während seiner 25jährigen Tätigkeit in Lich hat sich Gerichtsvollzieher Mori durch fein be­scheidenes und freundliches Wesen und die Ruhe und Menschlichkeit, mit der er sein schweres Amt ausübte, die Achtung und das Vertrauen oller Mitbürger und der Einwohner seines Amtsbezirks erworben.

Lich, 23. April. Der Männergesang- vereinCäcilia" 1 8 3 8 L i ch veranstaltete gestern nachmittag fein diesjähriges Chor- und Orchesterk.onzert unter Mitwirkung eines Kinderchores unserer Stadt und des Musikkorps des Gießener Reichswehrbataillons unter persön­licher Leitung des Obermusikmeisters K r a u ß e. Trotz des schönen Frühlinaswetters hatte sich in der Turnhalle eine große Besucherschar, auch aus der weiteren Umgebung, eingefunden, die voll und ganz befriedigt wurde. Der Chor unter der be- währten Stabführung seines Chormeisters Lehrer I l g e gab überzeugende Proben seines gediegenen Könnens, die nicht nur großen Fleiß, sondern auch sehr viel Hingabe an die Sache verrieten. Der Erfolg der Veranstaltung darf dem Dirigenten und dem Chor in gleicher Weife zugefchrieben werden. Von den zahlreichen klangvoll und gut ausgearbeitet vorgetragenen Chorwerken feienGotentreue" von Richard Wagner,Der Besenbinder" von Othe- graven,Feiger Gedanken" von Lißmann (mit Orchester),Radetzkymarsch" mit Orchester, die qe- mischten ChöreFlamme empor" undEin Spiel­mann kommt aus Franken" von W. Rinkens er­wähnt. Das Orchester aab der Veranstaltung mit Werken von Richard Wagner, C. M. v. Weber, Kaempfert, Urbach, Rhode u. a. einen wirkungs­vollen instrumentalen Rahmen. Die Darbietungen, i insbesondere die der Solisten, bewiesen vorbild­lichen Eifer und gediegenes Können. Chor und Orchester mußten sich zu mehrfachen Zugaben ent­schließen. Der MGV.Cäcilia" und das Reichs- ! wehrmusikkorps haben mit dieser Veranstaltung den | Besuchern einen erhebenden Nachmittag bereitet, für den den Mitwirkenden Dank zu zollen ist. Ins­besondere verdient die Arbeit des Chorleiters Lehrer Ernst I l g e, der als Anreger und Ausgestalter eines solchen Konzertes am Bau unserer nationalen Erneuerung tatkräftig mitwirkt, vollste Anerkennung.

* Grünberg, 26. April. Gestern abend wur­den hier zwei Fahrräder, die SA.-Männern von auswärts gehörten, gestohlen. Sofortige Nachforschungen führten zur Ermittlung der Tä­ter, die noch im jugendlichen Alter stehen. Während die beiden zunächst in Verwahrung ge­nommen wurden, konnten die Fahrräder aus dem Versteck im Keller wieder herbeigeschafft werden.

Heute nachmittag 3 Uhr entschlief sanft meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Elise Bourgeois

geb. Größer.

In tiefer Trauer:

Adolf Bourgeois und Angehörige.

Gießen (Neuen Baue 16), den 25. April 1934.

Die Beerdigung findet in der Stille statt

---------------619D

letzt ^ebi's önmierund drüber..

denn das große Frühjahrsreinemachen setzt ein. Seien Sie schlau: Lassen Sie gleich mit tapezieren . . . dann gehts in einem dahin und Sie haben wieder ein schönes, neues Heim für lange Zeit......I

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Abgabe von Fichienschmuckreisig zum 1. Mai 1934.

Das bestellte Fichtenschmuckreisig und die Fichten­bäumchen werden am Samstag, dem 28. April 1934, 12 bis 14 Uhr, gegen Vorzeigung der ausgestellten Gutscheine im Hose des Gymnasiums abgegeben.

Gießen, den 25. April 1934. 25140

Bürgermeisterei Gießen. J.V.: Bartholomäus.

Bekanntmachung.

Ueber die nachstehenden landwirtschaftlichen Be­triebe wurde das Entschuldungsverfahren eröffnet:

1. am 16. April 1934, 16.05 Uhr, bezüglich der Wietzner, Heinrich Fünfter, und Katharine, geb. (Moos, in Allendorf (Lumda) (Lw. E. 22 jas/33);

2. am 20. April 1934, 11.50 Uhr, bezüglich der Wallenfels, Karl Zweiter, und Anna Katharina, geb. Benner, in Allendorf (Lumda) (Lw. E. 21 [aJ/33).

Entschuldungsstelle in beiden Sachen die Landes­bauernkasse Rhein-lNain-Neckar e. G. m. b. h. in Frankfurt O.2IL, B Ockenheimer Landstraße 25.

Die Gläubiger werden aufgefordert, ihre An­sprüche bis zum 15. Ttfai 1934 bei dem unterzeich­neten Amtsgericht anzumelden und die in ihren Händen befindlichen Schuldurkunden dem Gericht einzureichen bei Meldung der in § 11 Abs. 2 des Entschuldungsgesetzes angedrohten Rechtsnachteile.

Gießen, den 20. April 1934. 25260

Hessisches Amtsgericht.

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