Einzelbild herunterladen

Oranqe sonst atTgemefn als die Frucht bes Lebens Ochsen, 94 Dullen, 402 Kühe, 308 F-irsen), 873 Kalber 30 Ms 48 JJämmer 28 Ms R, Schafe A ÄU auftritt Di« ,9°Hn-n «eM'.dle Kälb-r, 54 Schafe, 3110 Schweine. Es kosteten, b.s 3 Schmeme 3 Ms 44Mark -Martwerbau

Wirtschast

Fortschntte der deutschen Industrieproduktion

Verlustes wieder aufgeholl

§ O

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse

3erlin

Devisenmarkt Berlin Arankfurl a. 2!l.

23.3.

24-3.

t®. Aarden-Jndustrte rfietbfonftaU........

95,65

Banknoten.

7,9

Grttzner.................. qi

Mainkraftwerke Höchst 4I

Sndbeuych« ZuckerTtt." »|

26 1

7M

llöcknerwerke .

170

veichlossenen Dividende an. Retchsbankdiskont 4 0. f). Lombardzinsfuß 5 0. H.

der

95,25

92,65

96,25

100

93,75

97,4

22,4

94

92

91,75

0 4

0 0

74,5 116,25 67,25 95,25

76,5

101

108

136,5

182 59,75

60,5

83,5

75,5

101

108

CiC st

95,13

92

92

91,4

92,75

94,26

94

97,25

95,4

92,25

92,25

91,9

93

94,25

94

97,3

94,25

94

97,25

1,4

8,1

96 100,1 93,75

97 22,35

94,13

92

94,25

94

97,3

0

0

0

7

0 0

, 0

0 .10

0

0

118,5

67,5

69

74, 5

116,5

67,75

95,25

76,75

141,25

118,5

66,75

69,25

7 b

0 0 0

53,65

206

93,5

45,25

15

115,5

115,5

147,5

62

66,5

53,25

42,25

51

52,4

22

180,5

153

E :g

E

96 100,05 93,4

96,65 22,4

94

92

91

78,75

116,75

68,25

96

141,5

118

67,5

69,75

Goldschmidt ....

RütgerSwerle ...

Metallgesellschaft.

61,4

65

53,5

42,25

52

52,65

22

181,5

153

e

e «

96 100,13 93,75

96,75 22,3

94,13

92

53,65

205,13 95 45

15

>16,5 117 149

Hk »

UL -5

SW

SB..

20,5 1,4

8,25 7,65

7,75

8

6,75

6,9

-o

20,25

1,4

8,13

7,95

6,65

6,7

t-

yntgr den Papieren angeführten Ziffern geben die

20 1,4

8 8,05 7,85

6,65

6,7

als vielmehr eine mißverstandene sportliche Auf. fnssung, die an der Wiege der Hutlosigkeit Pate gestanden hat. Es wird keinem Bauern, Förster oder Landarbeiter einfallen, ohne Kopfbedeckung zu gehen, denn der unverbildete Mensch hat das ganz natürliche Bedürfnis, den edelsten Teil des Körpers, den Kopf, gegen die Unbilden der Witterung, ge­gen Regen und Sonnenstrahlen, wie gegen Staub und Schmutz zu schützen. Es ist eine anerkannte und durch die sorgfältigen Untersuchungen des Gesund-

iE

UL

schon in den Gärten der Hesperiden und der ger­manischen Göttin Freya als Sinnbilder der Liebe erscheinen, verkörpern das lebensspendende Prin­zip. Daher werden sie bisweilen auf Bildnissen den Dargestellten in die Hand gegeben. Nachdem die Zi­trone seit etwa 1600 häufiger in Deutschland einge- führt wurde, galt sie wegen ihres erfrischenden Ge­ruches und wegen ihres heilkräftigen Saftes als Lebensfrucht. Man kann daher annehmen, daß die Zitrone bei Begräbnissen zunächst von den Teil­nehmern getragen wurde, um lebensfeindliche Dä­monen abzuwehren, deren Auftreten man ja bei jedem Todesfall fürchtete. Erst nachdem dieser Glaube in Vergessenheit geraten war, hat man die Sitte zunächst hygienisch ausgedeutet und dann so pessimistisch, wie es der Altgeselle bei dem Bremer Begräbnis tat.

worden, womit

:£

HE

ICH

L

B-

seit dem krisentief im Herbst 1932 beträgt die Zunahme sogar rund ein Drittel.

In einigen Industriezweigen und -gruppen ist die Erzeugung weit stärker gestiegen, als es dem Durch­schnitt entspricht. Während nämlich die Produktion der Gesamtindustrie in den letzten 12 Monaten um rund 23 v. H., zunahm, hat sich die Erzeugung in der Funkindustrie um 280 v. H., in der Kraftfahr­zeugindustrie um 130 v. $)., in der Bauwirtschaft um 76 v. H. und in der Hausratindustrie um 41 v. S). erhöht. In keiner der großen übrigen Industrie- gruppen liegen Produktion und Beschäftigung gegen­wärtig niedriger als 1933. Lediglich das Brauerei­gewerbe und die Pianoindustrie haben das Vor- jahresniveau noch nicht ganz erreicht. Die Produk­tion der Großeisenindustrie war im Januar b. 3. um 52 0. $). höher, als im Januar 1933. In der In­dustrie der Nichteisenmetalle beträgt die Zunahme 35 v. H. Weniger stark ist die Erzeugung in den Wirtschaftszweigen gestiegen, die Industrie'stoffe mit allgemeinerem Verwendungszweck Herstellen, wie Papier, Kohle und Strom. Die Verbrauchsgüter­industrien, die nicht durch besondere Maßnahmen gefördert wurden, wie z. B. die Textil-, die Schuh- und die Nahrungsmittel und Genußmittelindustrie, haben am Aufschwung gleichfalls teilgenommen.

Der Anteil der Investttionsgüterindustrie an der gesamten Industrieproduktion ist von 21 v. h. Anfang 1933 auf fast 30 v. h. Anfang 1934 gestiegen.

Seit Anfang 1933 ist die Erzeugung von Produk­tionsgütern um rund 35 v. H. gestiegen, während die Produktion von Verbrauchsgütern nur um 13 v- H. zugenommen hat.

80, d

117,5

68

96,4

78,25

141,5

118,25

67,5

69,5

3 1

svuiuer, 01 au/ujc, u±j.u oujujcuic. v-ä lupcicu. ----- r , .

Rinder: Ochsen 25 bis 34 Mark, Bullen 24 bis 30, Rinder, Kalber, Hammel und Schafe mittelmäßig, Kühe 13 bis 30, Färsen (Kalbinnen) 25 bis 34, Schweine ruhig.

Deutschland den Anteil an der Weltproduktion, den es im Iahre 1928 inne hatte, wieder erreichte.

Die Produktion, die sonst regelmäßig von Oktober- November eines Jahres bis zum Januar-Februar des folgenden Jahres zurückging, hat sich dieses Mal, wie im Bericht des Instituts für Konjunkturfor­schung ausgeführt wird, so gut wie gar nicht ver- nnndert. Derunbereinigte" Produktionsindex, der also die Einflüsse der Saison noch enthält, stellt sich für Januar 1934 auf 76,7 gegen 77,3 für November 1933 (1928 = 100 v. H.). Im Februar ist, nach den bisher vorliegenden Unterlagen zu urteilen, die Produktion bereits wieder gestiegen.

Die Parole der Arbeitsschlacht im Winter, den Stand der Produktion zu halten, der im Herbst erreicht war, ist erfüllt. Die von Saisoneinflüssen bereinigte Produktionsrichtzahl, die die konjunkturelle Entwicklung deutlicher wieder- gibt als die unbereinigte, ist stark gestiegen: sie hat sich von 71,9 im Oktober 1933 auf vorläufig 77,8 im Januar 1934 erhöht (1928 = 100). Der Wert für Februar dürfte noch günstiger liegen.

Seif Januar 1933 hat die deutsche Industrie­produktion um mehr als 23 v. h. zugenommen;

J

139,75

184

60

61,13

83

'2*5

Schultheis Payenhofer ......0

ilhi (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg

Das Pulver erfunden zu haben, gilt als das Zei­chen besonderer Klugheit, die dem Mönch Berthold Schwarz aus Freiburg zugeschrieben wird. Ein Mönch war es auch, und zwar der spätere bekannte Papst Clemens, der die Kunst des Filzens zufällig erfand. Das aber ging so zu: der arme Bettelmönch legte sich Wolle, die ihm ein mitleidiger Schäfer schenkte, in seine Fußbekleidung ein, weil ihn die Füße schmerzten, und fand nach einiger Zeit, daß sich durch das Schieben und Drücken unter der Fuß-

Datum

4% öe«ßl. Serie II ............

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^9i>Rumän.vereinh.Renlev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

8 Vi% Anatolier .......

D

E

sohle, durch die Wärme und Feuchtigkeit des Fußes eine'Filz-Sohle, eine feste zusammenhängende, kaum zerreißbare Filzschicht gebildet hatte. Er dachte dar­über nach wie weiland Berthold Schwarz, dem der Stöpsel aus dem Mörser herausexplodiert war, und so kam es, daß Clemens der erste Filzmacher und Schutzpatton der Hutmacher wurde. Ebenso aber wie die Chinesen schon vor Berthold Schwarz das Pulver kannten, war die Kunst des Filzens und des Hutmachens den alten Griechen und Aegyptern schon bekannt. Die phrygische Mütze war eine feine Filzmütze, die erst wieder als Filzkopfbedeckung im Mittelalter bei uns bekannt wurde, seitdem aber in ungezählten Formen als Kopfbedeckung das Haupt des Mannes ziert.

In vergangenen Zeiten hat die Kopfbedeckung des Mannes eine ganz besondere Bedeutung und stark betonten Charakter gehabt. Der Ritter ist ohne seinen Helm, der Schüler ohne sein Barett nicht denkbar, der Doktor- und Kardinalshut verleihen ihrem Träger erst die sichtbare Würde. Der Stahl­helm macht den Soldaten, der Kalabreser den Ma­ler, die Krone den König die Schiebermütze den Apachen. Bei den Römern wie bei den Deutschen ist der Hut immer das Zeichen des freien Mannes, des Bürgers gewesen.

Es blieb den Jahren nach dem Kriege Vorbehal­ten, uns die Erscheinung der sogenanntenHut­losen" zu schenken. Es war weniger die Armut weiter Bevölkerungsschichten unseres Vaterlandes,

Q E Bl

« y

L° y *" 5 y

A.E.®....................0

Bekula.....................0

Elektr. LteferungSgesellschast... 6

Licht unv Kraft . 6

Felten & Guilleaume......0

Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität .......6

Schuckert & Co............. 5

Siemens 8 Halske............ 7

Lahmeyer L Lo............. 10

L

z.«

y

ZZ

v

8s

5$;

ee 6 C 38 U V ö c oe

>oesch EisenKöln-Neuesten .. O Ilse Bergbau .............-

flfe Bergbau Genüsse........

Buderus ...

Deutsche Erdöl Gelsenkirchen« Harvener

Estoss Waldhof .... stoss Aschaffenburg iaucr Das .......

Daimler Motoren .... Deutsche Linoleum ... Orenstetn & koppel .. Leonhard Tietz ......

khade..............

Aeru m ul atorea-Fabrkk Lonti-Gummt.......

heitsmuseums in Dresden erwiesene Tatsache, daß zahlreiche Krankheiten der Kopfhaut, der Nerven, der Augen usw. auf das unzeitgemäße Hutlosgehen zurückzuführen find.

Es ist leider viel zu wenig bekannt, daß gerade die deutsche Hutindustrie es mit jeder anderen Hut- industvie der Welt aufnimmt. Die Ausfuhr in deut­schen Filzhüten ist sieben- bis achtmal so stark wie die Einfuhr und betrug in den letzten Jahren bis zu 30 Millionen Reichsmark jährlich. Mit Bedauern ist festzustellen, daß diese Ausfuhr außerordentlich stark zurückgegangen ist. Da gleichzeitig durch die Unsitte des Hutlosgehens der Inlandsbedarf erheb­lich gesunken ist, steht die deutsche Huttndustrie in einer schweren Krise. Wenn man bedenkt, daß nicht weniger als 90 0000 Menschen in der Hut- und Filzwirtschaft beschäftigt sind, so haben wir Ver­ständnis dafür, daß Handelskammern und Behör­den zahlreicher Städte sich entschieden dafür ein­setzen, daß man sich wieder bürgerlich kleidet und durch unzeitgemäßes Hutlosgehen seine Gesundheit nicht leichtfertig aufs Spiel setzt.

Gerade in diesen Tagen geht durch das deutsche Volk eine starke Welle des Auftriebs für Arbeits­beschaffung. Nachdem das deutsche Volk unter seines Führers Leitung glücklich unter einen Hut gebracht worden ist, sieht es die deutsche Bekleidungswirt- schaft als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, jeden einzelnen gut zu behüten".

* Die Devisenhöch st betrüge im April. Die Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung hat an- geordnet, daß der Grundbetrag der allgemeinen Genehmigungen für die Wareneinfuhr im Monat April nur bis zur Höhe von 35 v. H. in Anspruch genommen werden darf. Das gleiche gilt für Einzel­genehmigungen nach drei Viertel der Richtlinien. Bei den Genehmigungen zur Inanspruchnahme von Rembourskrediten hat eine Kürzung in Höhe von 30 v. H. zu erfolgen. Diese Rembourskredite dürfen hiernach im Monat April nur bis zur Höhe von 70 v. H. ausgenutzt werden. Die bisher allgemein erteilte Genehmigung, den gekürzten Betrag des Grundbettags dem Rembourskontingent zuzuschla­gen, wird aufgehoben. In Zukunft können hiernach die Grundbeträge nur bis zur Höhe des angeord­neten Prozentsatzes als Höchstbetrag in Anspruch genommen werden, während der darüber hinaus- gehende Prozentsatz unausgenutzt zu bleiben hat.

* Ankauf von Zloty-Wechseln und Schecks auf Polen durch d i e Reichs­bank. Nach Aufnahme der amtlichen Notierung für die polnische Währung in Berlin kauft die Reichsbank nunmehr außer Wechseln und Schecks über Reichsmark oder landesfremde Währung auf Polen unter den allgemein gültigen Bedingungen auch Abschnitte an, die über Zloty lauten, und Zwar sowohl mit einer Laufzeit bis zu drei Mona­ten, als auch kommissionsweise für Rechnung der Deutschen Golddiskontbank, Wechsel mit einer Lauf­zeit bis zu sechs Monaten. Die Abrechnung geschieht zum Berliner Mittelkurs für telegraphische Aus­zahlung Polen. An Zinsen werden für Zloty- Wechsel und Schecks auf Polen mindestens acht Tage zum offiziellen polnischen Diskontsatz, zur Zeit 5 v. H. berechnet. Vordafierte Schecks werden weder angekauft noch zum Einzug übernommen, weitste von den Banken In Polen nicht bezahlt

Ihr Hui - mein Herr!

Von Or. Paul Wuttke, Potsdam-Lettin.

8% Deutsche Retchsanlethe v. 1927 L?s> ehem.7A» Dt. Neichsanl. v. 1929 6^,°/o Doung-Anlelhe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablvs.-Schuld mit

Auslos.-Rechten .........

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

8% ebem.8% Hess. Bolksstaat 1929 trückzahlb. 102%) ..........

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12.................

6Vi% Hess. Landes-Hypotheken­bank Darmstadt filqid.........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten ...........

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit Ausios.-Rechten

6% efjem. 8% Franks. Hyp.-Pank

Boldpfe. 15 unkündbar bis 1935

«°/° ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936

«hem. 4y,% Franks. Hyp.-

Bank-Ltqu.-Psandbriese

6H% ehem. 4y,o/0 Rheinische

Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe.

8% ehem. 8% Pr. Landespfand.

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

8% ebem. 7% Pr. Landeöpsand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10

Steuergutsch. Verrechnungskurs

4% Oesterretchtiche Dotdrente...

4,20% Oesterrcichifche Stlberrenlr 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 *Vi% desgl. von 1918..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

uu-» K 6 ;c

Schluß» Iure

23-3-

Schluß!. JJlinag- börse

24-3.

mürbe eine Zitrone niedergelegt, eine Sitte, die von dem Altgesellen in seiner Grabrede dahin gedeutet wurde:So sauer wie diese Zitrone war sein Lebensweg." Diese Erklärung trägt freilich in den alten Brauch einen Sinn, der ihm eigentlich ganz fremd war. In früheren Zeiten durfte die Zitrone beim Begräbnis nicht fehlen. Noch der Hauptmann in BüchnersWoyzeck" sagt, da er von seinem Tode spricht:Ich sehe schon die Leute mit den Zi­ttonen in den Händen." Heute findet sich die Sitte nur noch bei Beerdigungen der Zünfte und hier und da auf dem Lande. Als Erklärung wird viel­fach angegeben, man habe den scharfen Geruch der Zitrone dazu benutzt, um die Fäulnis abzuwehren. Doch auch diese Deutung ist nicht ursprünglich, wie Pros. Ernst G r 0 h n e in der Niederdeutschen Zeit­schrift für Volkskunde hervorhebt. Der Brauch, der nur auf Deutschland beschränkt ist, erscheint umso merkwürdiger, als die Zittone, ebenso wie die.

Frankfurter Börse.

Schwächer, Renten freundlich.

Frankfurt a. M., 24. März. An der Wochen- fchlußbörse war das Geschäft sehr still. Von der Kundschaft lagen nennenswerte Aufträge nicht vor, während die Kulisse Zurückhaltung übte und in Aktien eher zu Abgaben bereit war. Die durch die französische Antwortnote geschaffene außenpolitische Situation fand viel Beachtung. Lebhaft diskutiert wurde das Gesetz über Bildung eines Anleihestocks bei Kapitalgesellschaften, wonach bei einer Aus­schüttung von 6 und mehr v. H. Dividende der gegenüber dem Vorjahre erzielte Mehrbetrag in Anleihen angelegt werden soll. Der Renten- markt wurde hiervon günstig beeinflußt, und bei relativ lebhaftem Geschäft konnten sich Altbefitz- anleihe und späte Reichsschuldbuchforderungen um je 0,40 v. H. befestigen. Neubesitzanleihe lag ruhig und behauptet, ebenso umgetauschte Dollar-Bonds. Am Aktienmarkt kam größeres Angebot in IG. Farben heraus, das den Kurs bei Beginn um 2,50 v. H. auf 137,25 v. H. drückte. Stärker ab- geschwächt waren auf den Dividendenausfall er­neut Buderus Eisen mit3,75 v. H.; von den übrigen Montanwerten eröffneten Phönix und Stahlverein gut behauptet, Mannesmann, Harpe- ner und Gelsenkirchen gaben bis 1 v. H. nach. Kali Aschersleben verloren 1 v. H. Von Elektroaktien verloren Siemens 2 v. H., Gesfürel 1,25 v. H., Schuckert 0,90 v. H., AEG. lagen gut behauptet, Licht & Kraft notierten unverändert. Daimler Motoren gaben von ihrem gestrigen Gewinn 1,25 v. H. her. Im übrigen eröffneten Rütgerswerke und Zellstoff Waldhof je 0,25 v. H. niedriger, AG. für Verkehr, Reichsbahn-VA. und Westdeutscher Kaufhof (vorm. Tietz) lagen behauptet, Reichsbank­anteile + 0,50 v. H. Durch feste Haltung zeichneten sich wieder Kunstseideaktien aus, Bemberg ge­wannen 1,50 v. H. und AKU. 1 v. H.

Der Rentenmarkt lag auch späterhin noch freund­licher, Altbesitz und späte Schuldbücher gewannen je 0,13 v. H., Neubesitzanleihe + 5 Pf. Stadt- und Staatsanleihen lagen bei ruhigem Geschäft un­verändert. Eine recht freundliche Lage hatte der Pfandbriefmarkt zu verzeichnen. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen lagen gut behauptet, teilweise bis 0,25 v. H. fester, Liquidationspfand­briefe waren fast ohne Ausnahme um 0,25 bis 0,50 v. H. hoher. Fremde Werte lagen still

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a.M., 24. März Das Näherrücken der Osterfeiertage machte sich in der abgelaufenen Woche in einem ziemlich lebhaften Geschäft bemerk­bar, zumal die Preise eine gelinde Steigerung er­fahren haben. Der Kleinhandel nahm in größerem Umfange Käufe vor. Die Zufuhren haben sich we­sentlich verringert, wobei die letzten verschiedenen Maßnahmen zur Verhinderung der starken Aus­landsangebote von Einfluß waren. Die Bestände an deutschen und den wenigen holländischen Eiern rei­chen jedoch für den Bedarf aus. Als Großhandels­verkaufspreise notierte man in Pfg. pro Stück frei Frankfurt a. M.: Deutsche Frischeier Kl. 8 10,25, Kl. 9,50, Kl. 8 8,75, MC 8,25. Holländer Kl. 8 9,75, Kl. A 9, Kl. B 8,50.

Frankfurter Buttermarkl.

Frankfurt a. M., 24. März. Das Geschäft hn Buttergroßhandel ist wieder stiller geworden, ledig­lich seitens der Backwarenbetriebe war Nachfrage in minderer Butter vorhanden. Im allgemeinen blie­ben die Zufuhren, obschon sie nicht groß sind, aus­reichend. Der Großhandels-Einstandspreis blieb für deutsche und holländische Markenbutter mit 132 Mk. per 50 Kilogramm unverändert. Deutsche Land­butter kostete als Verkaufspreis an den Kleinhandel 125 bis 130 Mark.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 26. März. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1269 Rinder (454

Im Gegensatz zu den Erfahrungen früherer Jahre ist die deutsche Industrieproduktion während des Winters 1933/34 jahreszeitlich kaum zurückgegangen. Die tatkräftige Forderung einer ganzen Reihe von Industriezweigen, so des Baugewerbes und der Kraftfahrzeugindustrie, durch Regierungsmaßnah­men ließ die Produktion im Verlauf des letzten Jahres kräftig zunchmen.

Rlengenmaßig sind rund 40 v. H. des Krisen-

Arbeitsbeschaffung statt Divivende bei Buderus.

Bereits Ende Dezember wurde der erneute Di­videndenausfall für das Geschäftsjahr 1932 bei Bu- derus-Wetzlar als wahrscheinlich angekündigt. Nun­mehr interessieren die Beweggründe für diesen neuer­lichen Dividendenausfall mit neuzeitlicher Lohn- und Dioidenpolitik. Anläßlich des Anolasens des zweiten Hochofens der Sophienhütte, wodurch insgesamt unter Berücksichtigung der Mehrbeschäftigung in den verwandten bzw. Zubringerindustriekreisen eine Mehrbeschäftigung von etwa 2100 Mann erfolgen kann, hat sich Generaldirektor Köhler von der Buderus-AG. auch.über die Dividendenpolitik der Gesellschaft geäußert. Die Verwaltung sei stets be­strebt gewesen, alles für die Werke zu tun. Der Dividendendurchschnitt der Vorkriegsjahre war 6 v. H. In den Jahren 1927 bis 1930 betrug er 5 v. H. Seitdem wurde keine Dividende mehr aus­geschüttet. Auch diesmal denke die Verwaltung zu­erst an die Fortentwicklung des Werkes. Der Vor­stand werde dem Aufsichtsrat vorschlagen, einen Betrag von 1,5 Mill. Mark für außerordentliche gewerbliche Instandsetzungen zur Erhaltung der Arbeitsplätze zu verwenden. Von einer Dividende sieht man infolgedessen auch für 1933 ab. Wie bei dieser Gelegenheit noch mitgeteilt wurde, beträgt die Belegschaft für Buderus und den Hessen-Nas­sauischen Hüttenverein jetzt zusammen über 7600 Mann gegenüber 4400 Mann am 1. Januar 1933. Deutsche Bank und Diskontogesellschast

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank und Dis- konto-Geisellschaft genehmigte den Abschluß per 31. Dezember 1933, der nach 285 266 (170 073) Mk. Abschreibungen auf Mobilien einen Betriebs- gewinn von 25 93 1 955 (27 316 872) M k. aufweist. Davon sollen 25 046 929 Mk. zu Abschrei­bungen und Rückstellungen verwendet und 885 026 auf neue Rechnung oorgetragen werden.

uu 55s Tu A

w-u , !®ä

-r-Z

Uh 9

Üt- :su .

u

pamtniifl-eimert!a-Batet ..... 0

Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0 Hansa-Dampffchiff.........0

Norddeutscher Lloyd .........0

61.®. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz, und Prioat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Dis conto.

Gesellschaft................ 0

Dresdner Bank..............0

Retchsbank .......... 12

Franlsun a. 2J1

Schluß. NIE.

furt 2Amd-

klöcknerrverke ...... 0

Cannesmaru>RöKren........ 0

PhlltpP Holzmann ...........01

Zementwerk Heidelberg ......0

Lementwerk Karlstadt.........0

Datum

Mantselder Bergbau.........0

Kokswerke ....... 0

Phönix Bergbau.............0

Rheinische Braunkohlen ..... 10

Rheinslahl ..................0

Bereinigte Stahlwerke........0

Otavi Minen .............0

Kaliwerke Aschersleben........ 5

Kaliwerke Westeregeln........b

Kaliwerke Salzdetfurth.....7%

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß» kurS

Schlußk. Mittag, börse

23-3.

24.3-

23-3-

24-3-

6,75

6,75

5,5

5,25

5,5

5,13

8,1

8,1

4,4

4,4

4,4

4,45

30,9

30,5

31

28,5

28,5

28,65

28,13

28

27,25

33,4

33,25

33,4

33

69

69

68,5

69,25

88

87,25

87,5

87

49,75

49,25

49,75

49,25

63,5

63,25

63,5

63,25

64,5

64,5

64,5

64,5

153

152,5

153

153

30,9

31

30,5

30,75

129

129

128,75

129

102,5

101

100,5

105,75

105,75

106

105,75

61,75

62,75

61,5

62,5

102,25

100,5

101,13

99,9

98

97,5

95

105,5

103,5

105,5

103,75

147

144

148

143,5

117,75

117,25

117

117

Jranhun a. M

Berlin

Schluß» kurS

Schluß!. Abend­börse

Schluß» kurü

Schluß!. Mittag» börse

Datum

23-3-

24-3.

23-3.

24-3-

23. Diät,

24-März

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brie'

Geld

I Brie>

Hrlsingfor»..

5,639

5,651

5,639

5,651

Wien .....

47,20

47,30

47.20

47 30

Prag......

10,38

10,40

10,38

BudapeH ...

Lvfta ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

168,93

169,27

168,98

169,32

Oslo......

64,19

64,31

64 19

Kopenhagen.

57,04

57 J 6

57,04

57,16

Stockholm...

65,83

65,97

65,88

66,02

London .....

12,775

12,805

12,775

12,805

Buenos Aires

0,631

0,635

0,631

0,635

Neu vor! ....

2,502

2,508

2,505

2,511

Brüssel.....

58,40

58,52

58,43

58,55

Italien.....

21,51

21,55

21,53

21,57

Parts ......

16,50

16,54

16,50

16,54

Lckwetz ....

80,92

81,08

80,92

81,08

cvonten....

34,25

34,31

34,25

34,31

Tanzjg.....

81,62

81,78

81,62

81,78

Japan......

0,754

0,756

0,754

0,756

Rio de Jan. .

0,211

0,213

0,211

0,213

JMoslawten.

5,664

5,676

5,664

5,676

Lissabon...

11,63

11,65

11,63

11,65

72

71,5

97,9

96,75

53,25

53,75

205

207

95,25

94,4

45,13

44,75

14,9

15,4

116,75

115,5

117,5

115,5

149

146,65

139,5

136,5

59,25

59,25

60,60

60,65

82,75

75,75

1 76

106,5

105

61,13

61,5

65,75

66,5

53

52,25

42,9

41,5

119,5

117,4

51,4

50,65

52,5

51,75

70,4

69,25

21,9

21,5

156,5

156,5

181

153

150

1 27

26

- -

170,5

170,25

Berlin, 24. März

Geld

Brief 2

Amerikanische Noten..............

2,458

2,478

Belgische Noten..................

58,27

58,51

Dänische Noten .................

56,79

5701

Englische Noten .................

12,73

12,79

Französische Noten...............

16,46

16,52

Holländische Noten...............

168,56

169,24

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

21,46 A4,02

21,54

64 28

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schwing

Rumänische Noten...............

Schwedische Note»...............

65,72

65,98

Schweizer Noten.. ..............

80,74

81,06

Spanische Note».................

Ungarische Noir» ................

34,11

34,25