Sie echte und die falsche Sovalies Roman von Anny von Panhuys.
Urhrberrechtsschutz: Fünf-Türme-Verlag, Halle (S.)
1 Fortletzung. Nachdruck verboten!
Das Arbeitszimmer des berühmten Romanschriftstellers war eine Weltausstellung im kleinen. Er hatte auf seinen weiten Reisen, die vor seiner Heirat lagen, von überall, wo er gewesen, etwas mitgebracyt. Aus Palästina und Kairo, aus Bombay und Kalkutta, aus Java und Griechenland, aus Italien und Spanien. Immer hatte er Fernenweh gehabt, bis er die blonde Frau genommen. Da wurde er seßhaft. Und wenn sie ihn auch bald verlassen und er seitdem heimisch geblieben und heimattreu, barg doch das Arbeitszimmer alle Sehnsüchte seiner jungen Jahre. Wenn er hier schrieb, fiel sein Blick auf alle die Andenken, und das beschwingte seine Phantasie.
Doralies nahm an einem Tischchen Platz, spielte nachlässig mit einem dolckartigen Messer, das der Vater einst aus Toledo heimgebracht. Sie fragte:
„Was gibt's nun, Vati?"
Er nahm auch Platz.
„Ich habe mich entschlossen — weil ich es für notwendig halte —, dich für ein Vierteljahr fortzuschicken, und zwar zu einem guten Bekannten nach Berlin, damit du ein bißchen Benehmen lernst. Ich selbst verstehe es anscheinend nicht, dir das beizubringen. Du weißt, ich kenne in Berlin eine Dame, mit der ich hier in Mooshausen als Kind gespielt, doch hat sie keine Verwandten mehr hier. Vor zehn Jahren war ich zuletzt bei ihr in Berlin. Sie besuchte mich vor sechs Jahren hier. Seitdem stehen wir in gelegentlichem, freundschaftlichem Briefwechsel. Sie schwärmt für meine Romane und fragte schon mehrmals an, ob sie nichts für dich tun könnte, und ob du nicht ein Weilchen bei ihr leben möchtest. Ich bin überzeugt, sie nimmt dich mit offenen Armen — wie eine Tochter — auf. Da sie selbst kinderlos ist..."
Er konnte nicht weitersprechen. Doralies war so lebhaft aufgesprungen, daß der kleine Tisch schwankte und das Dolchmesser mit hartem Schlag auf den Teppich fiel. Sie hob es auf und behielt es in der Hand.
„Ich fahre nicht nach Berlin zu Frau von Stübnitz! Was soll ich denn da? Ich verspüre gar kein Verlangen danach, mich erzieyen zu lassen. Ich bleibe hier bei dir! Ich will nicht fort von dir!"
Er war einen Augenblick gerührt und beinah bereit, nachzugeben: doch schon im nächsten Moment sagte er sich, daß er jetzt nicht schwach werden durfte. Doralies brauchte fraulich" Erziehung. Ihr
ganzes Wesen war zu burschikos. Unter dem Einfluß der liebenswürdigen, weltgewandten Frau von Stübnitz würden sich die Ecken und Kanten ihres Wesens abschleifen. Der Gatte von Edda StäoniZ war einer der bekanntesten Anwälte Berlins, der schon in vielen schweren und ungewöhnlichen Kriminalfällen als glänzender Verteidiger gerühmt worden war. In ganz jungen Jahren war zwischen Edda Stübnitz und Fritz Wolfram nicht nur Kinderfreundschaft, sondern so etwas wie Liebe gewesen, so eine erste, etwas sentimentale Liebe, für die auch das leiseste Wort zu rauh ist. Dann zogen Eddas Eltern nach Berlin, die seinen starben; er folgte dem lockenden Ruf in die weite Welt. Da zerfloß das hauchfeine Gespinst, das beinah wie Liebe ausgesehen; es war nicht lebensfähig gewesen, und es blieb als festes Gewebe die Freundschaft. Die hielt, auch wenn man sich nicht sah.
Doralies wiederholte, weil ihr Vater zu lange schwieg:
„Ich bleibe hier! Ich will nicht fort von dir!" Fritz Wolfram machte eine beschwichtigende Be- weguna mit der Hand.
„Nicht so stürmisch, du Wildfang! Du mußt dich in die Trennung finden. Vorausgesetzt, Frau von Stübnitz will dich bei sich aufnehmen, was ich aber kaum bezweifle. Uebrigens bleibe ich auch nicht hier. Ich wollte schon lange mal wieder ein bißchen in die Welt hinaus und beabsichtige, gleich nach dir aufzubrechen. Nach Afrika hinüber. In Tanger wohnt ein lieber Freund von mir. Ich will dort Studien machen für meinen neuen Roman. Ich schreibe noch heute an Frau von Stübnitz und bitte um telegraphische Antwort. Triff immer deine Vorbereitungen, und wenn du noch etwas nötig hast, dann sage es, dann wird es angeschafft. Was dir nicht sehr nötig fehlt, kauft dir Frau von Stübnitz in Berlin."
Doralies schluchzte auf:
„Das kann doch nicht dein Ernst sein, Vati! Ich will doch nicht weg! Und ich kann auch nicht roegr
Er trat auf sie zu, legte leicht und behutsam den Arm um ihre Schultern.
„Wer wird so erregt sein über ganz harmlose Dinge?! Du hast den Blick ganz falsch eingestellt, Kind. Was ich wünsche, geschieht doch nur zu deinem Besten. Du mußt einmal in andere Verhältnisse, wo du erkennst, daß, wenn du auch hier in Mooshausen wer bist, doch auch anderswo Menschen leben, damit du begreifen lernst; es darf nicht jeder tun, was ihm paßt. Ich erinnere dich nur daran, wie du beim Sommerfest im Kasino alle jungen Leute, die beim Pfänderspiel nicht über die von dir zu hoch gespannte Schnur zu springen wagten, laut ,Feige Bande!‘ tituliertest, und dem Kutscher Schnöderhahn, weil er seinen Wagen zu voll geladen, so daß ihn das Pferd nicht ziehen konnte, gleich die Peitsche weggerissen hattest und auf ihn losschlugst. Du sorgst seit Jahren für die Unterhaltung der Mooshausener Kaffeekränzchen und Stammtische. Jetzt soll da mal Schluß gemacht
werden, mein liebes Kind. Ich habe zu viel geschrieben, mich in einer Beziehung nicht so um dich kümmern können, wie ich es hätte tun müssen, und das soll jetzt nachgeholt werden. Als feine, weltgewandte junge Dame wirst du nach einigen Monaten zurückkommen."
Doralies entzog sich dem Vater.
„Du bist herzlos! Ich will doch nicht weg!" Sie stampfte mit dem Fuß auf. „Will, will, will nicht weg!"
Er wadte sich ab.
„Du beweist durch dein Benehmen nur, wie richtig mein Entschluß ist. Geh jetzt, Doralies! Ich werde gleich an Frau von Stäbnitz schreiben."
„Wirst ja sehen, was aus der Geschichte wird, wenn du so dickköpfig bleibst, Fritzchen!" platzte sie heraus, und dann verschwand sie, nachdem sie das Dolchmesser, das sie noch immer in der Hand gehalten, derb auf den Tisch geworfen.
Der berühmte Mann sah ihr kopfschüttelnd nach und dachte, ob er Edda von Stäbnitz überhaupt zumuten durfte, sich mit der ungebändigten und unberechenbaren Doralies zu befassen. Ganz reibungslos würde das wohl kaum abgehen.
Er nahm an seinem Schreibtisch Platz und stützte den Kopf in beide Hände. Vielleicht war es gescheiter, das Experiment zu unterlassen, Doralies hierzubehalten und selbst auch hierzubleiben. Aber nein, das wäre töricht; danach würde ihm Doralies erst recht auf der Nase herumtanzen. Darauf durfte er es nicht ankommen lassen, und außerdem — die Afrikareise reizte ihn. Er war seit vielen Jahren nicht mehr sehr weit von daheim fort gewesen.
Wie eine Vision stieg Algier vor ihm auf. Er glaubte Moscheen zu sehen, Palmen senkten tief die Wedel; in weichem Wüstensand versank sein Fuß. Er hatte nach langen Jahren wieder Fernenweh, und er mußte es heilen, weit draußen in der Welt.
Er ließ die Hände sinken und stand auf, setzte sich an das Tischchen, das die Schreibmaschine trug,' spannte einen Bogen ein und schrieb mehrere Seiten voll.
Eda von Stäbnitz sollte genau wissen, was er von ihr wünschte, und deshalb mußte er ihr Doralies auch vorher bis in die kleinste Charaktereinzelheit schildern.
„Hänschen, komm schnell mit in mein Zimmer!"
Doralies stand in der Küchentür und riß die gute Frau Hensel aus einer Jnstruktionsstunde, die sie dem kleinen Dienstmädchen gab, das sich nur tagsüber hier im Hause aufhielt. Willig folgte die mollige, grauhaarige Frau mit dem etwas derben, aber gutmütigen Gesicht ihrem Liebling. Schon auf der Treppe fragte sie angstvoll: „Was ist denn nur, Doralies?"
Sie erhielt keine andere Antwort als ein dumpfes Stöhnen, das sie erst recht beunruhigte. Doralies zog ihre Vertraute in das Zimmer. Weiße Lackmöbel gab es hier, mit Grün abgesetzt, weiße Mullgardinen mit riesigen grünen Kleeblättern, einen
breiten Teppich in Grün mü rosigen Blumen und ein weißes Bett mit grünseidener Steppdecke.
Der Länge nach warf sich Doralies auf das Bett und erzählte mit dumpfer Stimme, als bezichtige sie den Vater einer finsteren Tat, daß sie fort solle für Monate nach Berlin zu Frau von Stäbnitz.
Berta Hensel kniff die kleinen Augen ein; sie taten ihr plötzlich weh, und sie sagte leise: „Dein Vater wird sich das noch sehr überlegen. Es wird nichts so heiß geaessen, wie es gekocht wird. Er hat heute seinen schlechten Tag."
Doralies schluckte. „Ich fahre auf keinen Fall nach Berlin!"
Berta Hensel zuckte die Achseln. „Wenn s deinem Vater damit ernst ist, wird dir wohl nichts anderes übrigbleiben, Doralies."
Doralies richtete sich ein wenig auf und antwortete, jede Silbe betonend: „Mag es ihm die ernsteste Angelegenheit der Welt sein — ich werde nicht gehen."
Sie ließ sich wieder zurückfallen, lag nun nut fest geschlossenen Augen da. Sekundenlang rührte und regte sie sich nicht.
Frau Hensel bekam es mit der Angst zu tun. Wenn Doralies nicht gerade schlief, pflegte sie nie so still zu liegen. Fast unheimlich wirkte die Regungslosigkeit auf die Frau. Sie fragte ängstlich: „Fehlt dir etwas, Doralies?"
Die schlug die Augen auf, die großen wunderschönen Braunaugen, und machte eine Bewegung der Abwehr.
„Nachgedacht habe ich, Hänschen!" Sie schloß wieder die Augen, murmelte: „Ich muß einen Ausweg finden, damit ich hierbleiben kann, wenn es diesmal, wie es scheint, wirklich zum Aeußersten kommt."
Plötzlich sprang sie hoch, ihre Augen leuchteten.
,Zch habe es!" jubelte sie. ,Hetzt bin ich gerüstet." I Sie umfaßte die grauhaarige Frau. „Hänschen, wir brauchen uns nicht zu trennen, wir bleiben zusammen, und wenn Vati roegreift nach Afrika, werden mir beide hier äußerst gemütlich zusammen hausen. Fein wird das!" Sie lachte. „Ich habe doch immer glorreiche Ideen!"
Die Wirtschaftlerin sah ein bißchen bedenklich aus.
„Ehrlich gestanden, traue ich deinen glorreichen Ideen nicht so ganz, Doralies."
Das blonde Mädel strahlte über das ganze Gesicht.
„Wenn du mir treu beistehst, Hänschen, muß alles gut gelingen. Und nun paß mal auf — jetzt erkläre ich dir die Sache, und nachher wirft du davon gerade so begeistert fein wie ich."
Sie drückte Berta Hensel auf einen Stuhl nieder und hockte sich mit verschränkten Beinen auf den Bettrand. Sie warnte: „Keinen Ruf des Erstaunens von dir geben, Hänschen! Vati könnte an der Tür vorbeigehen, trotzdem er wohl kaum hier 'rauf- kommt. Wollen ganz leise sprechen, besser ist besser."
Teppiche
Idufer
Äetivorlagen
Sefiumranbungen
Die ffrühjabr^-Neubeiten sind eingefroren — Niedrige preise machen den Einkauf leicht
Heinrich Hochsta'tter
Gießen / Am Ärand
1855 A
Lichtspielhaus-Gießen
Nur noch heute Montag und morge < Dienstag 4 Uhr, 6 Uhr und 8.30 Uhr:
Das unvergeßliche Film-Werk
Hans Westmar
1849 c Ein deutsches Schicksal aus dem Jahre 1929 nach dem Buche
Horst Wessel
Jeder Deutsche muß den Film sehen!
Zur Beachtung! Die Abendvorstellung I am Montag 8.30 Uhr ist nur für die SA.-R. I
Nettere Person sucht einfach., ev. unmöbliertes
Zimmer mitpension
Bekanntmachung.
Die im März 1934 stattgesundenen Brennholz- versteigerungen wurden genehmigt. Die Abfuhrscheine sind bis spätestens 31. TUärz 1934 in Empfang zu nehmen. 1846C
Gießen, den 24. März 1934.
Bürgermeisterei Gießen. J.V.: Bartholomäus.
Mahnung.
Die Beiträge für den Monat Februar 1934 können noch bis zum 31.2Närz 1934 ohne Kosten bezahlt werden. 1853D
Nack) Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung und Zwangsbeitreibung. Die Einzahlung kann täglid) an unsere Kasse oder auf Postscheckkonto Nr. 10833 Frankfurt a. M. erfolgen.
Allgemeine Ortskrankenkasse für den Kreis Gießen.
_____________Moos, Rechner._____________
Bekanntmachung.
Unsere Geschäftsräume bleiben am Donnerstag, dem 29. März 1934, wegen Umzugs geschlossen.
Vom 30. März 1934 befindet sich die Verwaltung unserer Kasse (seither Johannesstraße 17 — Eingang Goethestraße) in dem Hause Kaiserallee 7, 1. Stock. 1852D
Landkrankenkasse des Landkreises Gießen.
Sehr. Ang. unt. 01650 a.b. $.91.
8a -iin mmng möglichst Handelsschulabsolvent, Stenographie u. Schreibmaschine Bedingung, von Industrieunternehmen,NäheNidda gesucht. Gest.
Bewerbungen mit Lebenslaus, Lichtbild u.Zeug- nisabschristen u. 1854Da.d. G.A.
Junges,fleißiges ehrliches
Mädchen vom Lande, als zweitesMädchen l.Geschäftshaus- halt p. 1. ob. 15. April ges. Ang. mit Lohnansvr., w.mögl.m.Bild, unt. 01645 an d. Gieß. An;, erb. | Verkäufe |
3-3'/s Tausend
Bieber- scbwanzzißcel 18 38 sehr gut erhalt., zu verkaufen. Hermann Röhrig
Dachdeckermeist. Gießen, Mühlstrabe 29. 01643
NationahBeglstr.- Kasse, iflammig. Gasbe dmitBack- oten, Chaiselonq., Tisch, Stühle, Schreibtisch mit Aufsats, Küchenwaage, Einmach- Weckgläser,alles sehr gut erhalten, billig abzugeben. Seltersweg 38 im Blumen- geschält.oigis Motorrad Herkules-Jav.
200 ccm, mit Satteltank-i.gut. Zust., verkauft billig gegen bar. J.Janz, Erdkauterweg 50 (Gail- sche Tonwerk)
Ab 3 Uhr nachm.
Sömoloiine
Hallensis, 2 Mir.
Hintersteuer, sehr billig abzugeben. Schrift!. Ang. unt. 01649 an d. Gieß. Anz.
1PFd
OO . % Pfd
KAISERN»
Wissenschaftliche Werke
Sondergebiet der
BrühPschen Druckerei
Was schenkt man zu Ostern?
Das kommt ganz darauf an. Einer Hausfrau werden Sie große Freude mit einem praktischen Hausgerät machen. Denn damit erspart sie sich viel Arbeit Bitte, einige Vorschläge:
Pfeif-Milchkocher von RM.3.30
Reibemaschine.....„ 2.50
Gasbackform...... 4.75
Brotschneide
maschine . . . von RM.5.70 Kaffee-Filter, Pfeif-Wasserkessel, Mop, Biechdosen- Oeffner, Waage.
Diese und noch viele andere hübsche Oster-Geschenke gibt's bei
J. B. Häuser
Am Oswaldsgarten >438 a Gießen - Ruf Nr.2145/2146
(Zmmencher 16670
Osterkaffee
in 3 Pracht. Feft-Mischg. soeben frisch eingetroffen.
Werbekaffee
m.Oosezusamm.,lpfb.
2.60
Osterkaffee
m. Dose zusamm.,1 pfd
3.00
EmmericlierS*'
werden, wenn alle« versagte, durch Stärke B beseitigt VAifULS Preis RM 160. 2.7S Gegen Pickel, Mitesser Stärke A Ärztlich empfohlen. Laufen Sie nicht länger so häßlich herum.
Drogerie W interhoff, Kreuzpl, 9/10
Oie glückliche Geburt eines Sonntagsjungen zeigen in dankbarer Freude an
Fritz Rehnelt und Frau Anne-Mane, geb. Rinn
Gießen lAn der Iohanneskirche 3), den 25. März 1934
01647
Blumen sind Sonnenkinder
die jedes Menschenherz erfreuen. Auch in Dein Heim bringen sie Freude und Sonnenschein, wenn Du ihnen als Nahrung
im Gießwasser 1598V
gibst. Sie danken es Dir mit reichster Blütenfülle.
Drogerien, Blumengeschäfte u.Samenhandlungen empfehlen
Mairol als den besten Pflanzendünger. Dose 50 Pf.
Mlsh
zu verkaufen. Kann auch gefahren werden. 5d)ö6enftr. 3.
Hausfrauen-Beratung
Kirchenplatz 2
Am 27. und 28. März 1934, von 16 Uhr bis 19 Uhr:
Oster- Ausstellung
Dienstag, 16 Uhr, Koch-Vorführung:
12 Gerichte aus Matte
lllllllllll
5 Water
Gienen. i82ot Dienstag, 27 3., 20 bis 22.30 Uhr 24. Dienst.-Ah Overettenvreise
Opernabend d. Stadttheaters Gießen. Gastspiel: Kam- meriäng.RamtDs, Frankfurt a. Main UNd
FranaWolf.BerUn Der Evangeli- mann.
Overi.2Aufzüg. vonWilh.Kienzl.
Verschiedenes!
Akademiker groß, gut auss., möchte nettes Madel (unt. 22) durch Briefwechsel kennenlern, zwecks Heirat. Vertrauensvolle guschrift. (ohne ild zwecklos) u. 1860D an den Gießen. Anzeig.
Kostproben — Verlosung Mittwoch, 16 Uhr:
Kaffee-Stunde 13570
Unterhaltung — Verlosung. — Eintritt 20 Pfennig.
Pelz-Versteigerung
■H d.reichhaltigenLagerbestände d.Firma
Peiz-Becker
Frankfurt am Main
6 i.d.RäumenRoßmarkt2(EckeSteinweg)
I mitGenehmigungderBehörde.Leitung
| A.Weber, weg.voUkommenerAuflösung wyÄ der Firma
I Montag, den 26. März 1934u.foIg.Tage |
Es gelangen zum Ausgebot:
I ca. 50 Pelzmäntel, in Breit'Chwanz, Per- sianer, Halb Persianer, Seal, Otter- Bfl Bisam, Fohlen, Biberette und andere
■ ca. 150 Pelzkragen, in Skunks, Opossum, Hfl
Seal, Persianer, Astrachan, Bibe- rette und andere
■ Pelz acken in Ambros, Astrachan, Seal MH und Katze
■ SUbarftichse, Blaufüchse, Weißfüchse, 8 Naturfüchse. 160 Halstiere u. Krawatten 8
8 ca. 1300 Fe le aller Art für alle Verwen- 8 dungszwecke. .
8 OV" Einmalige günstige Kaufgelegenheit 8
I Versteigerung: Montag, 26. März 1934, 8
8 nachm. 3 Uhr, Dienstag, 27. März und fl
8 folgende Tage, jeweils 10-3 Uhr. (1819V
I Adolf Bangel & Co. fS: I
Ala
MelMMiengkskllWst
Annahme von Anze gen für alle Zeitungen u. Zeitschriften Mtn.SMMlt.1
MM» Ml!
Anmeldung zu den Neit- Kursen während der Osterferien Montag, d. 26. Marr
llniverfiiäts-Reiilnstltui
Brandvlatz 5. isäsv


