Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, für Feuilleton: Dr Hans Thyriot, für den Übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenlciter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. II. 34: 11 600. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K. (9., sämtlich in Gießern
Reiche Beute eines Hoteldiebes in Hamburg.
In einem Hamburger Hotel sind einem Gast aus
Kraftwagenführer Willi Dug
gen führten zu dem Ergebnis, daß Dugs in der Nähe der Döberitzer Heerstraße in dem Kraftwagen seines Arbeitgebers mit zwei Schußverletzungen schwer verletzt aufgefunden wurde. Er wurde in das Spandauer Krankenhaus gebracht. Nach den bisherigen Ermittlungen hat der Fahrer die Wirtschafterin mit einem Fleischermesser getötet und dann einen Selbstmordversuch gemacht. Die Hintergründe dieser Bluttat sind noch völlig ungeklärt.
werpen. Die Aussage Gewoelbs, daß er die Brillanten nicht nach Polen, sondern nach der Tschechoslowakei habe schaffen wollen, erwies sich als gegen
vollständige Serien ausländischer Werte, die einen Gesamtwert von etwa 50 0 0 0 Mark haben, g e - ^"'istohlen worden. Weiter erbeutete der Dieb - ■ 120 Bilder aus zusammengesetzten Briefmarken mit «den Bildnissen regierender und sonst bekannter Per-
Ermittlungen von Beamten der Eydtkuhner Zoll- fahndungsstelle führten zur A u f d e ck u n g e i n e s riesigen Z o l l b e t r u g e s , durch den der Staat um etwa 100 000 Mark betrogen wurde. Ein Spediteur in Eydtkuhnen bezog laufend aus dem Ausland größere Mengen Seidenwaren, die von ihm mit dem Bestimmungsort Riga weiterversandt werden sollten. Die Ware wurde dann jeweils m Gegenwart und unter Kontrolle von Zollbeamten in Pakete umgepackt, so daß ihrem Versand nach Riga nichts mehr im Wege stand. Nun änderte der Spediteur, wenn er sich unbeobachtet glaubte, die Auslandsadressen in Inlandsadressen um und entfernte die Zollmarke. Dann gab er die Pakete als gewöhnliche Jnlandspostpakete auf. Eines Tages hatte der Spediteur jedoch vergessen, eine Zollmarke abzureißen. Da das Paket schon in den Zug eingeladen war, begab er sich in den Packwagen und erklärte dem Beamten, eine Adresse berichtigen zu müssen. Der Beamte glaubte ihm jedoch nicht I und ging mit ihm, wodurch der ganze Schwindel
Das Verlagsprogramm der Deutschen Verlags- Anstalt Stuttgart-Berlin weist für dieses Frühjahr auf dem Gebiet der schönen Literatur folgende Werke auf: Irene F o r b e s - M o s s e, „Das werbende Herz", Novellen: Clara Nordstrom, „Frau Kajsa", Roman; Ernst W u r m , „So lange die Erde steht", Roman. Zwei humoristische Romane: Rudolf Presber, „Eine tüchtige Kraft und Georg Reimann, „Vefka". Einen neuen Gedicht- band von Heinrich Le r sch, „Mit brüderlicher Stimme". Eine neue Ausgabe von Lilien cr o n , ; Die Wikingharfe" (enthaltend Gedichte, Kriegs- novellen, Stücke aus „Poggfred"). In neuen preiswerten Ausgaben erscheinen die beiden erfolgreichen Romane von Georg von Ompteda, „Excelsior*, und Maria Maser, „Geschichte der Anna Waser . Ferner erschienen soeben bei der Deutschen Verlags- Anstalt: Hermann Stegemann, „Des Deutschen Vaterland", ein Buch des Stolzes und der Ehre; Paul Schultze-Naumburg, „Die Kunst der Deutschen"; Martin Lang, „Das Buch der deutschen Dichtung"; Karl Friedrich Schmid, „Deutschland mein Vaterland".
Aus aller Welt.
Brandkatastrophe in USA. fordert 14 Tote und 80 Verletzte.
Me aus Lynchburg (Dlrginlen) gemeldet wird, ereignete sich dort eine furchtbare Vraudkata- strophe, durch die 14 Personen getötet und 80 v e r l e h t wurden. Ein Arbeitslosenheim brannte in weniger als 10 Minuten vollkommen nieder, so daß sich nur ein Teil der Bewohner durch Sprung aus dem Fenster retten konnte. Das Unglück soll dadurch entstanden sein, daß ein Topf mit Fett, der I auf einem heißen Ofen stand, überkochte. Unglück-
Der SA.-Mnn Garant des neuen Reichs
Stabschef ZRöfrm spricht zur sächsischen SA.
In jedes deutsche Haus sollen die Hüter der Volksgesundheit geschickt werden, um dort nach dem Rechten zu sehen, die Schwachen zu stützen, die Unwissenden beraten, den Witwen und Waisen Vater und Mutter zu ersetzen suchend.
Darum wendet sich die NS.-Volkswohlfahrt zunächst mit einem großen Hilfswerk „M u t t e r und Kind" an die Öffentlichkeit, um dafür zu sorgen, daß unsere Jugend in gesünderen, besseren und glücklicheren Verhältnissen aufwächst, als sie uns vergönnt waren, und daß die deutsche grau wieder als ein fröhliches, leistungsfähiges Geschöpf ihren nötigen großen Aufgaben zugefuhrt wird. Daran mitzuhelfen im Geiste der nationalen Soli- ..... ♦'-••tfeben Menschen.
Volkswohl-
standslos, da er nur eine Fahrkarte nach Polen hatte Der Schmuggler wurde in das Konigshutter Gefängnis eingeliefert. Die Brillanten wurden beschlagnahmt.
Dresden, 25. März. (DNB.) Dor Teilen der Gruppe Sachsen der SA. hielt Stabschef Röhm eine Rede, in der er u. a. ausführte: Mas nottut, ist nicht, daß Deutschland schläft, daß Deutschland auf dem ausruht, was in den zurückliegenden Kampfjahren erreicht worden ist, was nottut ist, daß der Kämpfergeist, der Geist des revolutionären Nationalsozialismus in Ihren Reihen und im ganzen Volke erhalten bleibt. Wir sind noch lange nicht am Ziel. Das, was wir wollen, ist noch lange nicht erreicht, kann nur erreicht werden, wenn Sie alle beseelt sind von einer heißen Glut und Begeisterung, von ^Fanatismus für den Führer, für Volk und Vaterland. Bleiben Sie verbun-
Erhebliche Beschleunigung des Güterverkehrs.
Berlin, 24. Marz. (DNB.) Mit der Einsüh- rung des Sommerfahrplans bei der Reichsbahn am 15. Mai d. I. tritt auch auf dem Gebiet des Güterverkehrs eine wesentliche Beschleunigung em. Auf der Strecke H a m b u r g—B e r l i n , aus der der Vorsignalabstand auf 1200 Meter erweitert ist, werden erstmalig versuchsweise E i l g ü t e r z u g e m i t 75 Stundenkilometer Geschwindigkeit vom 15. Mai 1934 ab gefahren, wodurch be- bonders im Verkehr nach Sachsen und darüber hinaus erhebliche Zeitgewinne erzielt werden. Unter Verwendung neu angelieferter Wagen wird erstmalig für die Dauer der Frühobsternte in Mittelbaden, in der Pfalz unb am ft h e i u ein Schnellgüterzug nach Berlin und Hamburg mit 90 Stundenkilometer regelmäßig gefahren. Die am Vortag in Öen Er-1 zeuergebieten geernteten Früchte stehen bei Marktbeginn am folgenden Tage in Berlin, Hamburg und Leipzig und am Nachmittag desselben Tages in Königsberg in Preußen Verbrauchern zur Ver- fügung. Der Schnellguterzug Buhl (Baden)-Ber- lin erreicht eine durchschnittliche R-i egelchwindigkelt von 75 Stundenkilometer und übertrifft damit den bisher schnellsten Güterzug der Reichsbahn Basel— Montzen (Belgien).
Abschluß eines deutsch-finnischen Handelsvertrags.
Berlin, 24. März (DNB.) Die in Berlin in den letzten Wochen über die Regelung der deutsch- finnischen Handelsbeziehungen auf deutscher Seite unter Vorsitz von Botschaftsrat Dr.
auf finnischer Seite unter Vorsitz von Dr. P1t - k ä n i e m i geführten Verhandlungen haben mit Unterzeichnung eines Handelsvertrages heute zu einem Ergebnis geführt. Der Vertrag, der auf beiden Seiten noch der Ratifizierung bedarf wird mit einigen Ausnahmen schon vom 1. April ab vorläufig angc wendet werden. Gleichzeitig fallen die von beiden Seiten wahrend des vertraglosen Zustandes seit Beginn dieses Jahres im beiderseitigen Warenverkehr getroffenen besonderen Beschränkungen fort. Ferner ist die Kündigung des Uebereinkommens vom 21. April 1922, das hauptsächlich auf die Schiffahrt bezügliche Bestimmungen enthält, rückgängig gemacht worden.
Archiv und Museum der Kriegs- gefangenschast.
machen.
Kunst und Wissenschaft.
Backhaus spielt mit größtem Erfolg In Warschau.
Wilhelm Backhaus spielte bei einem Empfang in der deutschen Gesandtschaft in Warschau Werke von Bach, Beethoven, Brahms, Schubert und Schumann. In diesen Darbietungen hat der mit riesiger Begeisterung gefeierte Künstler mit unübertroffener Meisterschaft fein Können offenbart. Unter den etwa 100 geladenen Gästen befanden sich Mitglieder der polnischen Regierung, der Armee und des diplomatischen Korps sowie hervorragende Vertreter der Warschauer Kunst- und Musikwelt. Die Blätterstim- men über Backhaus in der Philharmonie, wo er u. a. das Klavierkonzert v-Moll von Brahms spielte, ! vermitteln fast ausnahmslos den Eindruck, daß nut diesem genialen Spiel der Höhepunkt der Musiksaison in der polnischen Hauptstadt erreicht worden sei.
Die deutsche Himalaja-Expedition bricht auf.
Die Vorhut der deutschen Himalaja- Expedition mit Reichsbahningenieur Willy Merkl aus Raunstein, dem Bergführer Peter Aschbrenner aus Kufstein, Ulrich Wieland aus Ulm und Erwin Schneider aus Hall in Tirol — alle erprobte und bekannte Hochalpinisten — hat München verlassen, um sich nach Genua zu begeben und sich dort auf dem italienischen Dampfer , Victoria" nach Bombay einzuschiffen. Die Vorhut wird in Indien die nötigen Vorbereitungen treffen und vor allem geeignete Träger anzuwerben suchen, wobei die früher erprobten Träger der englischen Mount Everest-Expedition in der Hauptsache heran- qezogen werden sollen. — Die Alpinisten waren sehr zuversichtlich und sind überzeugt, diesmal das Ziel, den 8120 Meter hohen Nanga Par Bat zu erreichen.
Frühjahrs-Neuerscheinungen der Deutschen Verlags-Anstalt.
darität ist Pflicht eines jeden deut! Darum tretet ein in dieRS. - fahrt und dient ihr mit der gleichen Hingabe, wie dem Winterhilfswerk.' Wenn das Winterhilfs- werk das Eis der Selbstsucht endgültig gebrochen hat um auf die Dauer alle Deutschen zu einer innigen Gemeinschaft zusammenzuschmieden, bann ist das sein schönstes und wichtigstes Ergebnis ge
ben mit ben schlichtesten und letzten, den ärmsten und doch unseren treuesten Volksgenossen. Bleiben Sie im Volk verbunden mit allen denen, die um ihr tägliches Brot ringen müssen und die doch so treu, so stetig und so beharrlich ihr Vaterland lieben, bleiben Sie schlicht, ehrlich und gerade, bleiben Sie so treu sich selbst, wie der Führer es Ihnen vorlebt und bleiben Sie die besten, getreuesten Hüter und Kameraden aller Ihrer Volksgenossen. Dann wird sich der Geist von Ihnen I auf das ganze deutsche Volk erstrecken und die noch heute abseits stehen, werden dadurch, daß Sie ihnen SA.-Geist, SA.-Willen Vorleben, in unseren Kreis gezogen und dann werden Sie das erreichen, was in allen den Jahrhunderten vor uns noch keinem Führer Deutschlands geglückt ist: ein einiges, in sich vom höchsten bis zum letzten Volksgenossen verbundenes starkes, treues und edles Volk und Vaterland. Und Sie werden nicht nur die Kämpfer, nicht nur die Schöpfer, sondern auch die Erhalter unseres Vaterlandes fein. Das ist Ihre Ausgabe und wird immer Ihre Aufgabe sein. Solange dieses neue Deutschland sein wird, wird der SA.-Mann sein, wird der SA.-Mann seine Pflicht erfüllen und wird der SA.-Mann der Garant und Wächter sein
In aller Stille sind in den vergangenen Jahren von der R e i ch s o e r e i n i g u n a e h e m a l i g e r Kriegsgefangener die Anfänge zu einem Archiv und Museum der Kriegsgefangenschaft ge- toaffen tnorben. 3n diesem (oll all das gesammelt unb der Nachweli überliefert werben, was Auskla- runa über bas Erleben der etwa eine Million im Wettkrieq in Gefangenschaft geratenen deutschen Volksgenossen gibt. Es soll zeugen von dem Kamps obne Wa en, den die Kriegsgefangenen hinter StadÄ in feindlichen Ländern für ihr Dotts- 4nm führten Darüber hinaus soll dieses Archiv und Museum die praktische Aufgabe ersu len, Schriftstellern, Journalisten und Künstlern sachkun- diae Aufklärung zu geben über alle Probleme der genftanb der geschichtlichen Forschung und Da s - fung machen wird. Es liegen bereits vtele Hunderte von Photographien, Drucksachen, Zeitschriften und Gegenständen aller Art vor, und es ist zu hoffen.
daß durch rege Beteiligung aller ehemaligen Kriegsgefangenen an dieser Sammlung ein ganz umfassendes Bild von dem Leiden und Sterben der kriegsgefangenen Deutschen, aber auch von ihrem Kampf um ihre Soldatenehre und die Ehre ihres Volkstums und von ihrer kulturellen Arbeit in den Gefangenenlagern der Nachwelt übermittelt werden kann. In diesem Sinne soll das Archiv auch als Grundlage für eine Aufklärungsarbeit durch Ausstellungen über die Kriegsgefangenschaft dienen. Eine allgemeine große Ausstellung über die Kriegsgefangenschaft soll im kommenden Winter die Oeffentlichkeit mit den Aufgaben des Archivs und Museums der Kriegsgefangenschaft näher bekannt
wesen.
Ourchführnngsvorschristen zumGeseh überdieHeimarbeii
Berlin, 24. März. (DNB.) Zum Gesetz über die Heimarbeit hat der Reichsarbeitsminister eine Verordnung erlassen, die sich zunächst mit der Einbeziehung von Hausgewerbetreibenden befaßt, die mehr als zwei fremde Hilfskräfte beschäftigen, ser-1 ner von Zwischenmeistern und anderen arbeitnehmerähnlichen Personen. Sie gibt Vorschriften über die Aufgaben der Sachverständlgenaus- s ch ü s s e für Heimarbeit, die von den Treuhändern der Arbeit oder den für die Heimarbeit zuständigen Sonder-Treuhändern zu berufen sind, wenn in einem Gewerbe Heimarbeit in größerem Umfang geleistet wird. In den Sachverständigenausschüssen sind sämtliche Beteiligten, also Gewerbebetreibende Hausgewerbetreibende und Heimarbeiter, ferner Zwischenmeister, wenn sie in einem Gemerbezweig in größerem Umfang tätig sind, vertreten. Weiter hat mindestens ein Vertreter der Gew erbe aufsicht dem Ausschuß anzugehören. Die Ausschüsse sind
stets zu berufen, wenn es sich um die Festset - zung der Entgelte für Heimarbeit durch Tarifordnungen, die Regelung über die Verteilung der Arbeitsmengen oder die Einbeziehung von Hausgewerbetreibenden, Zwischenmeistern und anderen arbeiternehmerähnlichen Personen, die nicht ohne weiteres unter das Gesetz fallen, handelt. Im übrigen haben die Sachverständigen die Aufgabe, den Treuhänder in allen Fragen der Heimarbeit zu beraten. Sie können vom Treuhänder auch mit besonderen Aufgaben zur Durchführung des Entgeltschutzes betraut werden. Um einen rein reibungslosen Uebergang vom Hausarbeitsgesetz zum Gesetz über die Heimarbeit zu schuf en, gelten die Mindestentgeltfcstsetzungen der Fachausschüsse, die am 30. April 1934 in Kraft sind, als Tarifordnungen weiter.
In der Chemischen Fabrik in Heinrichshall bei Flugzeuge und Luftschiffe sollen die „Tscheljuskin". Bad Köstritz wurde der Arbeiter Dörfer unter Besatzung retten.
«e -US Chabarowsk —et wird find in der beitstameraben Blausäure in den Kaffee Bucht von Olutorskcye fünf Sowietflugzmge zur schüttete. Nach den bisherigen Ermittlungen wollte Fettung der vom Eise erngefchlossenen „Tschel- Dörfer den andern Arbeiter durch Vergiftung ar-- huf Ei n 'Besatzung aufgestiegen. Von diesen ha- beitsunfähig machen, um dadurch selbst in volle den drei Flugzeuge bereits Anadyr erreicht und Arbeit zu kommen. Die Staatsanwaltschaft ist mit werden von dort direkt nach Kap SBan arem [lieber unteren Aufklärung der Angelegenheit be- gen. Diese Stelle des nordÖefHanbes hegt hhäftiat dem Lager der „Tscheljuskin -Besatzung im Eis-
' ’ 1 a ’ meer am nächsten, so daß man hofft, mit Hilfe
Grauenhafte Bluttat in Berlin. ber Flugzeuge von dort aus die Besatzung ohne
In der Konstanzer Straße 6 in Berlin-Wilrners- besondere Schwierigkeiten retten zu können. Die dorf wurde ein grauenhaftes Verbrechen restlichen zwei aufgestiegenen Flugzeuge wurden aufgedeckt. Als der Wohnungsinhaber nach Haufe durch N e b e l und Schnee sturm gezwungen, zuruckkehrte, fand er feine Wirtschafterin Lydia jn Mayna-Pilguine eine Zwischenlandung vorzu- Keil in seinem Schlafzimmer mit durchschnittener nehmen und werden den anderen Flugzeugen mit Kehle t o t auf. Aus der Wohnung waren keinerlei größter Beschleunigung folgen. Im Hafen von. Gegenstände entwendet. Außer Dem Wohnungs- Wladiwostok werden gerade die beiden Sowjetluft- inhaber und der Wirtschafterin hatte nur noch der schiffe auf den Dampfer „Sowjet" verladen, die Chauffeur des Wohnungsinhabers einen Schlüssel auf dem Seewege nach der nordsibirischen Küste ge- zu der Wohnung, die ordnungsmäßig verschlossen schafft werden sollen, um dort ebenfalls für die Ret- war. Der Verdacht lenkte sich daher gegen den tungsarbeiten eingesetzt zu werden.
Kraftwagenführer Willi Dugs. Die Nachsorschun-1 schädlicher lob eines Arbeiters.
Berlin, 24. März. (DNB.) In Berlin fand unter der Leitung des Chefs des Presseamtes der Obersten SA.-Führuna Gruppenführer Weiß im Haus der Deutschen Presse die erste Tagung sämtlicher Pressereferenten der höheren SA.-Gliederungen statt. Gruppenführer Weiß betonte, die Hauptaufgabe der Pressereferenten der SA. und SS. bestünde darin, dafür zu sorgen, daß der SA.-Geist von der deutschen Presse selbst Besitz ergreife. Die Tätigkeit der Pressereferenten dürfe nicht bürokratisch aufgefaht werden, sondern sei eine Angelegenheit der journalistischen und psychologischen Zusammenarbeit mit der Presse. Es komme daher darauf an, daß in der deutschen Presse Men- uuu . schen tätig seien, die selbst den SA.-Geist in sich herausEam. ausgenommen haben. Die fleißigste Arbeit der Pressereferenten mühte auf die Dauer nutzlos sein, wenn die Menschen, die in der deutschen Presse tätig sind, den SA.-Geist, d. h. den ®eift beg I feinm‘37mnYe7'6Odo *ita^ieni^(^e Lire, 900 argen- politischen Soldaten, innerlich ablehnen. Alles t|nirle mG|05 und etwa 9000 Stück Briefmarken, komme daher darauf an, den notwendigen tnne-l jr >>;« «;»»»
ren Kontakt mit der Presse herzustellen.
Stabschef Röhrn nahm dann selbst das Wort. Er entwickelte das Arbeitsprogramm f"' die SA. in diesem Jahre und wies auf die Not- ö lKHlKltllue. ullv |Vll|l wendigkeit der weltanschau liehen Schulung rönIid)feih,n verschiedener Nationen. Der Wert eines der gesamten SA. hm, die ihr Ziel dann "bücken Bildes beträgt etwa 4000 Mark.
müsse, m der SA. den Typ bes politischen ,
Soldaten der deutschen Nation heranzuziehen. Den Jagdgefährten angeschossen und tödlich verletzt. — Der Chef des Presseamtes versicherte dem Stabs- 2 yanuar b g. fand in den Gemarkungen chef, daß die Pressereferenten der SA. ihre gande ~ unb ^urait) (Untertaunus) eine Treibjagd Kraft einsetzen würden, um dafür zu sorgen, daß £ Sauen statt, an der eine Reihe Wiesbadener der Geist des politischen Soldaten im 6mmj ber ' barunter bcr Leiter der städtischen Schul- Ausführungen des Stabschefs m der deutschen .^klinik, $r Joseph O st, und der Kaufmann Presse Allgemeingut wird. Frch Uetting, teilnahmen. Als die ersten Schüsse
—gefallen waren, traten aus der Dickung, in der die
tr , . . Säue fest waren, vor dem Schützen Uetting drei
^erweise versagte im ^ugenblickderAala-1 ^äue heraus, von denen ein Tier auf die sirophe im Hospital der Stadl das Licht, |o daß Schützenkette zulief. Uetting gab auf das Tier einen die ärztliche Hilfe für die Verunglückten erheblich Schuß ab, der aber nicht traf. Der zweite Schuß verzögert wurde. traf Dr. Ost am rechten Oberschenkel. Diese Der-
■ Fristlose Entlassung letzung machte wenige Tage fpäter die Ampu-
...W*.«*■- &".■
ter Nationalhymne. Tötung zu verantworten. Der Staatsanwalt bean-
Anläßlich der Übertragung der Rede des Führers kragte eine Gefängnisstrafe von einem Jahr drei bei Beginn der Arbeitsschlacht 1934 kam es im Monaten, da das äußerst leichtsinnige Verhalten Ludwigshafener Werk der IG. Farben zu einem beg Angeklagten eine schwere Strafe erfordere. Das 1 Vorfall, der zur frlftlofen Entlassung eines Gericht verurteilte Uetting zu einer ©e f ä n g n i s - : Chemikers führte. Trotz früherer ernstlicher Aus- |tr a f e von neun Monaten.
i «.
einem Arbeiter zurechtgewiesen wurde. Das und eines Autounglücks.
erhörte Verhalten des Dr. Graul, das eine offene $n Laubenheim (Kreis Kreuznach) raste ein Kraft- Herausforderung bedeutete und noch durch lächerliche in beln «$ bcr Gauwirtschaftsrat Oppen-
Gesten ergänzt wurde, war für den Betriebsrat der I b 0 r t b€r Kreisbetriebszellenöbmann Karl S e i ck, IG. Farben Veranlassung, von der UBerlsleitung &cr $ÖIncr HS.-Mann Lamberts und ein älte- feine sofortige Entlassung zu fordern, die auch tn I rer ^err aU5 $öln mit seinem 9jährigen Sohn be» Anerkennung der Bedeutung des Falles von dem tanben, ,n einer Kurve gegen eine Hauswand. Seick Führer des Werks, Direktor Dr. © a u s, ous-1 ,tDar ,auf ber Stelle tot; ihm war eine Schraube gesprochen wurde. Dr. Graul wurde veranlatzt, das bßr Windschutzscheibe ins Gehirn gedrungen. Die Werk bis 12 Uhr mittags zu verlassen. I übrigen Mitfahrenden erlitten lebensgefährliche
Dem Arbeitskameraden Blausäure in den Kaffee Verletzungen. Sie mußten ins Krankenhaus gegaffen. gebracht werden.
Ein gräßlicher Unglücks fall ereignete sich in Neuwied auf einer Baustelle. Der Maurer Paul Spohr aus Großmaischeid war an einer Mischmaschine beschäftigt. Dabei geriet die Hand des Arbeiters zwischen zwei Kammräder, die den Arm immer weiter in das Getriebe hineinzogen und schließlich den Arm an der Schulter glatt a b r i f f e n. Der Verunglückte wurde sofort ins Hinrichtung eines Wädchenniörders. I Krankenhaus gebracht, wo er an den Folgen des
.... m rr .. r. .. großen Blutverlustes gestorben ist.
Wie der Amtliche Preußische Pressedienst nut- p ”
teilt wurde in Schneidemühl der durch Urteil des
Schwurgerichts in Schneidemühl am 26. September Wetlervoraussage.
^^ne83um lo°ber -le /-ländische Störung ift -ch Süden
/ . 0 ' . , , . hniifin wpaph ge diritten und hat das Hochdruckgebiet, das sich
Bettelns und Lmdstreichens vorbestraft und auch Htern !>°ch über ganz Westeuropa erstreckte bi- "" ^-n°'L7s °a?l7m'Machen''unsittlich oer" °bgeb°Ütt Som/ist wttde^°mtt stärkerer Bewöl- äää ä •&-- >XS £?=
recht keinen Gebrauch gemacht, weil der Schutz der Nacht geringere Gegensätze erfahr n.
Frauen und Mädchen gebieterisch die Vollstreckung Aussichten für Dienstag: Neblig-dunstig der Strafe forderte. unb bewölkt mit vorübergehender Aufheiterung,
„ , , . ., u „ t. tagsüber etwas kühler, stellenweise leichte Nieder-
DriUanfen in den Schuhsohlen. — Riesige fd)(äae
Zollbetrügereien in Oberschlesien und Ostpreußen. 'Aussichten für Mittwoch: Keine wesent- Auf der Polizeizollstelle des Bahnhofs Beuthen liche Aenderung der Wetterlage.
gelang es den polnischen Zollbeamten, einen außer- Lufttemperaturen am 25. März: mittags 11,3 ordentlich großen B r i 11 a n t e n s ch rn u g g e l Grad Celsius, abends 3,1 Grad; am 26. März: aufzudecken. Bei der Abfertigung des Zuges Berlin— morgens 4,5 Grad. Maximum 12,1 Grad, Mini» Bukarest fiel den Beamten das verdächtige Ver- mum 0,3 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe: halten eines Mannes auf. Nach genauer Unter- am 25. März abends 5,1 Grad, am 26. März mor- suchung seines Gepäcks wurde er auch einer Leibes- gens 3,6 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer sechs durchsuchung unterzogen, die ein ungewöhnliches Stunden.
Ergebnis hatte. Es wurden 117 8 Brillanten verschiedener Große, die z. T. sogar i n den Schuhsohlen versteckt waren, zutage gefördert. Die Brillanten haben einen Wert von etwa 4 Millionen Zloty. Der Schmuggler ist ein jüdischer Kaufmann namens Schulten © e ro o e l b aus Ant-
für des Volkes und Vaterlandes Größe und Zukunft.
presse und GA.
Tagung der SA.-Pressereferenten.


