Jl-tfport
S
Trainingsgemeinfchasten- eine deutsche Sache.
Ritter Dr. von Halt, der Führer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, veröffentlicht folgende Bekanntmachung, die sich mit den Trainingsgemeinschaften befaßt:
,Kaurn beginnt die Arbeit in den Trainingsgemeinschaften, wird der Versuch gemacht, diese Gemeinschaftsarbeit dadurch zu durchkreuzen, daß sie auf Verbände begrenzt werden soll. Sinn und Zweck dieser Gemeinschaften ist, wie schon die Bezeichnung sagt, eine örtliche Zusammenfassung aller Könner auf dem Gebiete der Leichtathletik, ganz gleich, welchem Verband sie angehören. Ich habe vom Herrn Reichssportführer den Auftrag, diese Trainingsgemeinschaften zu errichten. Die Bildung weiterer Gemeinschaften neben den von mir eingerichteten, kann ich daher nicht g e st a t t e n. ,
Die Vertretung des Sports, in diesem Falle der Leichtathletik, ist keine A n g e l e g e n h e i t eines Verbandes, sie ist eine deutsche Sache! Wenn die deutschen Kampfspiele Heerschau sein sollen über die vorhandenen leistungsfähigen Kämpfer und solche, deren Veranlagung eine Steigerung der Kampfkraft und Leistung voraussehen läßt, dann ist es notwendig, in den Trainingsgemeinschaften alle, die Könner sind und nach ihrer Veranlagung voraussichtlich solche werden, zusammenzufassen. Rur so kann die deutsche Kampfmannschaft für 1936 gebildet und ihr Kampfgeist in der Kameradschaft geschmiedet werden."
Dr. Karl von Halt.
Beginn der
Akademiker-Skimeisterschasten.
Deutsche Siege am Samstag.
Die Skimeisterschaften der deutschen Studenten nahmen am Samstag in Garmisch mit 2 schönen deutschen Siegen ihren Anfang. Der Münchener von Kauf- mann holte sich den 16-Kilometer°Langlauf, an dem sich über 70 Läufer beteiligten, überlegen in 1:04:40 vor dem Japaner Shimidzu-Tokio (1:04:50) und
Dr. Ziegler München. Im Eckbauergebiet wurde auch der 3-Kilometer-Abfahrtslauf entschieden. Sie- aer wurde K r a i s y - München in 3:06 vor dem Freiburger Stober und Bail-München. Nach diesen Ergebnissen führt Deutschland auch im Dreiländerkampf (Abfahrt, Slalom, Staffel) vor der Schweiz und Japan.
Notter-SzollaS Kunstlauf-Weltmeister
Bei den am Freitag in Helsingfors (Finnland) ausgetragenen Kunstlauf-Weltmeisterschaften für Paare kamen die ungarischen Favoriten Rotter- Szollas zum Siege vor den Oesterreichern Papetz- Zwack. Das teilnehmende deutsche Meisterpaar Her- ber-Baier hielt sich der starken Konkurrenz gegen- über sehr achtbar und erreichte einen guten dritten Platz.
Nationale Schwimmwettkämpfe in Kastel.
Deiters und Küppers schwimmen Winterbestzeit.
Der Kasseler Schwimmoerein von 1898 brachte am Sonntag Nationale Schwimmwettkämpfe zur Durchführung, die durch die Teilnahme des Europameisters Deiters (Köln) und des deutschen Rücken- Rekordmannes Küppers (Bremen) großes In- teresse fanden. Das städtische Hallenbad war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Kämpfe wickelten sich dank einer guten Organisation glatt und reibungslos ab. Es gab auf der ganzen Linie gute Leistungen und spannende Rennen. Europameister Deiters konnte über 400 Meter Kraul eine neue Winterbestzeit aufstellen: auch Küppers gelang es, die 100-Meter-Rücken-Winterbestzeit zu unterbieten. Die Magdeburger Schwimmer von 96 holten sich die Herrenlagenstaffel der Klasse la mit der Mannschaft Schwarz, Schulze, Schäfer, konnten sich aber in den Einzelwettbewerben nicht recht zur Geltung bringen. Bei den Damen dominierte Germania Dortmund. Im abschließenden Wasserballspiel zwischen Kurhessen Kassel und Kasseler SV. siegten trie Kurhessen knapp mit 2:1, nachdem die Seiten noch mit 1:1 gewechselt worden waren.
Aus dem Gau Rordheffen der DT.
Die Volksturnwarte tagten ...
In Marburg tagten unter Leitung des Gau- volksturnwarts Engelbrecht (Kassel) die Kreis- volksturnwarte des Turngaues Nordhessen. Nach herzlicher Begrüßung der Teilnehmer durch Gau- oberturnwart Paul (Gießen) gab Gauvolksturn- wart Engelbrecht im Anschluß an einen Bericht über die kürzlich in Berlin stattgefundene Tagung der Gauvolksturnwarte der DT. ein Bild von der Lage des Volksturnens in der DT.
Sinn, Zweck und Gestaltung der leichtathletischen Veranstaltungen zeigte Kreisvolksturnwart Mauer (Eschwege) in einem ausgezeichneten Vortrag auf. Aus einer an Erfahrungen reichen Praxis gab er wertvolle Anregungen für die zukünftige Arbeit im Rahmen der durch die Neuordnung der Leibesübungen gegebenen Möglichkeiten. Besondere Beachtung müsse dem Mannschaftskampf geschenkt werden, der eine vorzügliche Schule der Erziehung zum Gemeinschaftsgeist sei.
Gauvolksturnwart Engelbrecht sprach anschließend über die Zusammenarbeit der Volkstum- warte mit den anderen Verbänden, insbesondere mit der DSB. Diese Zusammenarbeit müsse durchaus vom Geist der Volksgemeinschaft getragen sein. Die gauoffenen Veranstaltungen der DSB. sollen von den Turnern nach Kräften unterstützt werden. Eine erste Möglichkeit dazu bietet sich bereits am 8. April bei den in Marbura zum Austrag kommenden Waldlauf-Meisterschaften des Gaues XII, an denen die Turner gleichberechtigt teilnehmen können. Der Turngau selbst führt 1934 in den Turnkreisen Volksturnoeranstaltungen durch, außerdem finden bei den großen Bezirksturnfesten in Bebra und Friedberg volkstümliche Fünfkämpfe statt, die sich aus 100-Meter-Lauf, Weitsprung, Kugelstoßen, Keulenwurf und Weithochspruna zusammensetzen. Für die gemischten Zwölfkämpfe bei den Bezirkskämpfen sind an volkstümlichen Uebun- gen vorgeschrieben: 100-Meter-Lauf, Weitsprung und Kugelstoßen.
Zu Stellvertretern des Gauvolksturnwarts wurden bestimmt: Mauer (Eschwege) im Bezirk Kassel und L i p p st r e u (Hanau) im Bezirk Gießen.
Gauoberturnwart Paul (Gießen) konnte in seinem Schlußwort seiner Freude über die anregend verlaufene Tagung mit herzlichem Dank an Gauvolksturnwart Engelbrecht besonderen Ausdruck verleihen. „Durch Jahn, mit Adolf Hitler für
Deutschland!" Dieses Bekenntnis solle Leitstern aller turnerischen Arbeit sein.
Zusammenschluß der Bad-Nauheimer Turnvereine.
Eine große Kundgebung.
In Bad-Nauheim gab der auf freiwilliger Vereinbarung vollzogene Zusammenschluß der beiden zur DT. gehörenden Turnvereine (To. 1860 Bad- Nauheim und Mänerturnoerein 1913) zu einer großen Turngemeinde Anlaß zu einer eindrucksvollen Kundgebung. Der DT.-Kreisführer Studienrat Thierolf (Friedberg) zeigte in einem geschichtlichen Rückblick den Weg auf, der die Turnerschaft von Fr. L. Jahn zu Adolf Hitler geführt hat und der sein Ziel in der Einheit der deutschen Leibesübung, in dem vom Reichssportführer von Tschammer und Osten geschaffenen Reichsbund für Leibesübungen sehe. Zum neuen Vereinsführer wurde unter dem Beifall sämtlicher Mitglieder und aller Bevölkerungskreise der Badestadt ein in der Turnerschaft und in der nationalsozialistischen Bewegung erprobter Kämpfer berufen: Sturmbannführer Rektor Walter. Er übernahm sein Amt mit dem Gelöbnis, den großen Verein im Sinne des Führers im Geiste deutscher Volksgemeinschaft führen zu wollen. Er feierte Fr. L. als den „Nationalsozialisten seiner Zeit" und entwickelte dann in grundlegenden Ausführungen sein Programm, das eine engere Zusammenarbeit zwischen SA. und Turnerschast und eine in die Breite gehende turnsportliche Schulung erstrebt, damit an jedem deutschen Volksgenossen das von Adolf Hitler beim Deutschen Turnfest in Stuttgart gesprochene wunderbare Wort „vom strahlenden Geist im herrlichen Körper" wahr werde. Die Feier gestaltete sich zum Schluß zu einer erhebenden Kundgebung für die deutsche Saar. DT.- Gaupressewart Oßwald wies auf die enge Verbundenheit mit der Saarturnerschaft hin, die im Kampfe für deutsches Volkstum und deutsche Art seit Jahren mit in vorderster Reihe stehe. Begeistert wurde von mehr als 600 Volksgenossen das Saarlied gesungen und freudig einem Grußwort zugestimmt, das den Turnern an der Saar in Dankbarkeit Treue und Unterstützung gelobt.
Stadtrat L ö s ch h o r n als Vertreter der NSDAP., Dr. Rau (Butzbach) als stellvertretender DT.-Gau- führer des Gaues Nordhessen und andere Redner
beglückwünschten die neue Turngemeinde zu ihrem neuen Führer, der als bewährter SA.-Führer da- für bürgen werde, daß der Verein in bestem SA.- Geist geleitet werde. Dem Bekenntnis der Turnerschaft zum Vaterland und feinem Führer wurde im Verlaufe des Abends durch Sieg-Heil auf den Volkskanzler und den Reichssportführer von Tschammer und Osten und durch den Gesang von Turner- und Vaterlandsliedern wiederholt in begeisterter Weise Ausdruck verliehen.
Kurze Sportnotizen.
Mit einem glatten U S A. - 6 i 6 g endete der in Neuyork ausgetragene Berufsspieler-Tennis- länderkampf zwischen Amerika und Frankreich. Am
letzten Tage besiegte Tilden nor 15000 Zuschauem den Franzosen Cachet 7:9, 6:1, 4:6, 6.3, 6.3. Das Gesamtergebnis lautet- 5:0 zugunsten der
Pankees.
Ein großes Turnerereignis steigt am 16. September in der Dortmunder Westfalen- Halle mit dem ersten Kunftturn-Landerkampf zwi- fchen Deutschland und Finnland.
Berlins Amateurboxer erlitten im Städtekampf gegen Frankfurt eine Niederlage mit 10 :6 Punkten. Frankfurts Staffel war durch zwei Wiesbadener Boxer verstärkt.
Wirtschaft.
»Konversion und Neuauflegung von Postschatzanweifungen. Unter Mitwirkung des Reichsanleihekonsortiums wird demnächst den Inhabern der am 1.4.1934 fälligen 150 Millionen Mark 6prozentige Schatzanweifungen der Deutschen Reichspost der Umtausch in neue 4Z4prozentige Postschatzanweisungen mit fünfjähriger Laufzeit zum Kurse von 97 v.H. angeboten. Die Umtauschenden erhalten somit eine Barvergütung von 3 v. H. des Kapitals ausgezahlt, außerdem wird ihnen ein Bonus von 0,13 v. H. gewährt. Gleichzeitig werden vom Reichsanleihekonsortium gleichartige 4Vsprozentige fünfjährige Postschatzanwei- sungen zur öffentlichen Zeichnung zum Kurse von 97 v.H. aufgelegt. Die neuen Schatzanweisungen sind reichsmündelsicher und lombardfähig. Ihr Zinslauf beginnt am 1. 4.1934. Die Auflegung der neuen Postschatzanweisungen erfolgt bereits am 1.3., damit denjenigen Barzeichnern der kürzlich aufgelegten Preußischen Schatzanweisungen, welche infolge der starken Ueberzeichnung dieser Emission nicht voll berücksichtigt werden konnten, die Möglichkeit gegeben wird, ein ähnliches Papier zu erwerben.
Frankfurter Börse freundlich.
Frankfurt n. M.,^ 24. Febr. Die Wochen- schlußbörfe eröffnete mit einem an allen Märkten etwas ruhigerem Geschäft. Der bevorstehende Ultimo ließ Publikum und Kulisse etwas zurückhalten. Kaufaufträge waren demzufolge auch nur in geringem Umfange an den Markt gekommen. Die au den erhöhten Kursen erfolgten Gewinnabgaben fanden teilweise keine Aufnahme, so daß die Kurse verschiedentlich eine Kleinigkeit nachgaben.
Von Aktien war speziell der Montanmarkt bevorzugt, wo die Meldung der Wiederinbetriebnahme eines Hochofens bei Buderus anregte. Die Kurse lagen voll behauptet, teilweise bis 0,50 v. H. höher. Nur Kali Aschersleben weitere 1,25 v. H. nachgebend. Stärker gefragt waren auch Reichsbankanteile, da Aussichten bestehen, daß auch in diesem Jahre wieder eine Dividende von 12 v. H. zur Verteilung gelangen wird; der Kurs lag 2v.H. fester. Am Elektromarkt war die Tendenz uneinheitlich: während Lahmeyer sich um 0,65 v.H. und Gesfürel um 0,25 v. H. abschwächten, konnten Siemens um 0,25 v. H. und Bekula um 0,50 v. H. anziehen. Kleinere Umsätze wiesen Farbenindustrie bei behaupteter Notiz auf. Scheideanstalt lagen 0,50 v.H., Deutsche Erdöl 0,75 v.H., höher. Im einzelnen waren Schiffahrtswerte gehalten, Zellstoffaktien bis 1 v. H. höher, Daimler gaben 0,25 v. H. nach.
Renten lagen nach der gestrigen Aufwärtsbewegung vernachlässigt und auf Gewinnmitnahmen schwächer, Altbesitz — 0,40 v. H., Neubesitz — 20 Pf. und späte Reichsschuldbuchforderungen — 0,25 v. H. Stahlverein-Bonds blieben behauptet, Reicksmark-Anleihen bei größerem Geschäft plus 0,25 vis 0,50 v. H.
Im Verlaufe blieb das Geschäft bei freundlicher Stimmung ruhig. Die Kurse waren meist noch etwas höher, wenn sich die Besserungen auch in der Hauptsache nur auf einige Spezialwerte erstreckte. So gewannen Scheideanstalt nochmals 1,50 v. H., Accumulatoren 1,25 v. H. Montanwerte waren überwiegend bis 0,50 v. H. höher. Farbenindustrie leicht schwankend, aber nur wenig verändert. Reichsbankanteile waren etwas ruhiger, aber voll behauptet.
Auch der Rentenmarkt blieb für deutsche Anleihen behauptet, nur Stahlverein-Bonds gaben 0,25 v. H. und späte Schuldbücher 0,13 o. H. ab. Staatsund Länderanleihen zeigten kaum Veränderungen, Stadtanleihen tendierten etwas höher. Uneinheitlich war die Lage am Pfandbriefmarkt. Während Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen 0,25 bis 0,50 d. H. anzogen, gingen Liquidationspfandbriefe um 0,25 bis 0,40 v. H. zurück. Fremde Werte lagen ruhig. — Tagesgeld unv. 3,50 v. H.
t^rantfurtcr Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 24. Febr. Obgleich die Anlieferungen in frischen Eiern weiter reichlich sind,
bildete sich am hiesigen Markt eine stetigere Ten- denz heraus, wooei die angetunbigten Maßnahmen der Reichsstelle, die Einfuhr in geringen Auslandeiern ab 1. März weiter zu drosseln bern Markte eine Anregung bot. Der Verkauf an das Publikum blieb in Anbetracht des Monatsendes klein^ lediglich billige Sorten gingen etwas lebhafter um. Die -prege der Vorwoche blieben unverändert, und zwar notierten in Pfennig pro Stuck frei 3ranffurt a.JUt : deutsche Frischeier Kl. 8 10)4, Kl. ^9^, Kl. 6 9, Kl. C 8%. Holländer und Flandern Kl. 8 10, M A 9)4, Kl. 8 89Ä, MC 8)4. Bulgaren Kl. 8 8%, Ungarn MC 8)4. Bayerische Landeier ohne Stempel 9 Pf. pro Stück. »
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M., 24. Febr. Die reichlichen Zufuhren in deutscher Butter hielten an, während die Anlieferung von holländischer Butter weiter abnimmt. Die etwas zuversichtlichere Stimmung blieb erhalten, auch die letzten Preise konnten sich gut behaupten. Der Absatz, der sich bisher fast ausschließlich auf die geringeren Sorten beschränkte, war zwar klein, immerhin erstreckte sich die Nachfrage gleichmäßig auf alle Sorten. Auslandsbutter war weniger verlangt, da vielfach der Geschmack gegenüber der deutschen Butter zu wünschen übrig ließ. Je 50 kg notierten im Großhandel frei Frankfurt a. M.: oberhessische und württembergifche Butter 130 bis 134, holländische Markenbutter 138 bis 142.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 26. Febr. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1287 Rinder (424 Ochsen, 128 Bullen, 431 Kühe, 304 Färsen), 442 Kälber, 152 Schafe, 3728 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen: 23 bis 33 Mark, Bullen 22 bis 29, Kühe 13 dis 28, Färsen (Kalbinnen) 24 bis 33, Kälber 25 bis 45, Härnrnel 28 bis 34, Schafe 20 bis 28, Schweine 38 bis 50 Mark. — Marktverkauf: Rinder und Schweine ruhig, Kälber, Härnmel und Schafe mittelmäßig.
Tagung der Vertreter derViehverwertungs-Genoffenschasten.
Frankfurt a. M., 25. Febr. Unter dem Vorsitz des Landesbauernführers Dr. Wagner tagten hier die Vertreter der Viehverwertungsgenoffen- fchaften der Landesbauernschaft Hessen-Nassau. Der Landesbauernfichrer wies einleitend auf die Bedeutung der Viehoerwertunasgenoffenfchaften hin. Für die nationalsozialistische Regierung sei es eine Selbstverständlichkeit, die bäuerlichen Erzeugnisse dem marktkapitalistischen Einfluß AU entziehen. Der Markt müsse sich nach den vorhandenen bäuerlichen Erzeugnissen richten. Für die Viehverwertung werde in Zukunft eine ähnliche Regelung geschaffen, wie für die Milchwirtschaft. Der reelle Handel werde einbezogen. Die Genossenschaften hätten bisher schon recht gute Erfolge erzielt. Jeder Bauer müsse der Viehverwertunasgenosfenschaft angehören. Direktor Oker von der Reichsviehoerwertung Berlin hielt sodann einen Vortrag über den Aufbau der Viehverwertungsgenosfenschaften im Reiche. Hauptaufgabe der ^itunft könne sein, alle Märkte zu kontingentieren. Man müsse zu einer planvollen Verteilung der Viehbestände kommen. Die ungeheuren Preisschwankungen müßten vermieden werden. Stabsleiter Beck wies darauf hin, daß bei allen auftretenden Schwierigkeiten die Hauptabteilung III der Landesbauernschaft den Viehverwer- tungsgenosienschaften zur Verfügung stehe. Diplom- Landwirt H a a k (Referent für Absatzfragen bei der Landesbauernschaft) hielt einen längeren Vortrag über die Organisation und die Aufgaben der Vieh- verwertungsgenossenschaften. Dr. Christian! sprach über Nutzviehbeschaffung. Mit einem „Sieg-Heil!" auf den Führer wurde die Versammlung geschlossen.
SprcMu»»iiden ver Redaktion.
11.30 bie 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloßen
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt deich lossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
Frankfurt o.Ul.
23-2. | 24.2.
23-2. | 24-2
6,5
27,5
27,25
Banknoten.
19
18,5
0
19,5
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28
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150,75
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78,5 110,75
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Mainkrastw-rke Höchst o.fflU., Süddeutscher Zucker
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12
Deseilschaft.. Dresdner Bant Reichsbank
Berlin
”” börse
d% Oesterrelchttche Goldrente. .. 4 20% Oesterretcytsche Stlbcrrentr 4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische Staatsrent« v. 1910 4/t% desgl. von 1918..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Geld
2,47
58,28
56,79
12,73
16,45
168,21
21,56
64,02
Schul ttzet« Payenhoser 0
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg . 0
elften Waldhof ....... 0
Iftoff Aschassenburg O
sauer GaS ......... 7
Daimler Motoren ..... 0
Deutsche Linoleum ......0
Oren stein & Koppel 0
Leonhard Tietz O khade . ...................10
Arrumulaioren-Fabrik........0
Lontt-Gummt ............O
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Bekula............... o
Felten & Guilleaume o &,C1I&f^.elrt-Unfernc&niW 6 Rheinische Elektrizität ........ 5
Schuckert LCo.............. 5
Siemen«S Hallke ’’’ 7
LadmeyerSLo.............‘10
Datum
4% desgl. Serie II .............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
4Vr%Rumän.veretnh.Rentev.l913
4% Rumänische vereinh. Rente ..
2V«% Mnatoller . ...
________ Berlin, 24-Februar
Amerikanische Roten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten ......
Englische Noten Französische Noten Holländische Noten ..........
Italienische Noten ........
Norwegische Noten
Deutsch Oesterreich, * 1OO Schwing Rumänische Noten...............
Schwedische Noten ..........
Schweizer Noten Spanische Note»
Ungarische Note»
Buderu« ......
Deutsche Erdöl ..............
Gelsenkirchener.............
ßatpenet ..............
Hoesch Eisen—Kvln-Neuesien .
Ilie Bergbau ............
Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke ..............
Norddeutscher Lloyd A G. für Berkebrswesen Akt. Berliner Handelsgesellschaft Commerz, und Privat-Bank ... O Deutsche Bank und Diskont»
börse
grieT
2,49
58,52
57,01
12,79
16,51
168,89
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64,28
Franksun a. VI
Berlin
Schluß- turd
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Schluß, kurs
Schlußk.
Mittag, börse
Dalum
23.2 |
24-2-
23-2.
24-2.
•% Deutsche Reichsanlethe v. 1927
96,65
96,4
96,75
96,75
6% ehem.7% Dt. Rcichöanl. v. 1929
100
100
100
100
t>¥i°/o Doung-Anlethe von 1930 ..
93,65
93,13
93
93
Deutsche Anl.-Abläi.»Schuld mit
97,13
96,75
96,75
97
Desgl. ohne Auslol.-Rechte......
19,7
19,5
19,6
19,5
6% ehem.8% Hess. Bolköstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............
94,25
94,5
94,4
94,65
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12................
92
92,25
92
92,25
6%% Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Liqui.......
90,75
90,75
—
-
Oberhessen Provtnz-Anlethe mit
92,25
Auölos.-Rechten .......
91
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
94,65
94,3
94,75
94,6
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
6% ehem. 8% Franks. Hyv.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
92,25
92,5
-
-
6% ehem. 7% Franks. Hyv.-Bank
92,13
92,25
Goldpfe. 18 unkündbar bis 1936
ty,% ehem. ty.% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Pfandbriefe......
91,9
91,65
—
-
6H% ehem. iyt% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpse. ...
92,65
92,25
-
-
6% ehem. 8% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
6% ehem. 7% Pr. Landespfand.
briefanstalt, Pfandbriefe R. 10
94
94
94
94
94
94
94
Steuergutich. Verrechnungskurs.
97,13
97,13
97,13
97 13
Frankfurt 0. M.
3erlm
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enmarft Berlin — Frankfurt tt.HL
Schlußkurs
Gchlußk. Abend« börse
Schluß, kurs
Schlußk Mittag- börse
23.Februar
24-Februar
Amtliche Notierung
Geld | Brie
Amtliche Notierung
Geld | Briet
Datum
23-2.
24-2.
23-2.
24-2.
ManSfelder Bergbau.........0
Kokswerke .. O
Phönix Bergbau ........... 0
Rheinische Braunkohlen ..... 10
Rheinstahl................0
Bereinigte Stahlwerke........O
Ctaoi Minen ..............O
Kaliwerke Aschersleben........5
Kaliwerke Westeregeln........5
Kaliwerke Salzdetfurth ..... 7%
3. G. Farden-Inbustrte....... 7
«cheideanstaU............ 9
Goldschmidt ................O
RütgerSwerke ...............O
Metallgeielllchaft............. O
Philipp Holzmann......... O
Zementwerk Heidelberg ...... O
Zementwerk Karlstadt.........O
37
49,75
203,75
91
42,25
14,5
114
114,5
154
133,25
184
61
56,75
77
70
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1 100
37,13
49,75
204
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14,75
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114
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49,75
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91
42,13
14,75
113,5
114
152,5
133,5
61
57
77,25
1 -
36,65 89,9
49,13
205
90,9
41,9
14,75
113,5
113,5 151
133,4
62,4 59
77,13
70
Helsingfm»..
Wien.......
Prag.......
Budapest ...
Sofia......
Holland .... Oslo.......
Kopenhagen. Stockholm... London .....
Buenos Aires Neuyork.... Brüssel.....
Italien.....
Paris ......
Schwei- ...
Spanien...
Danzig ....
Japan .... Rio de Jan.
Jugoslawieu
Lissabon ...
5,644
47,20
10,38
3,047
168,78
64,24
57,09
65,88
12,785 0,648 2,522
5 ,44
21,87
16,49
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0,214
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11,64
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5,651
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11,65


