Einzelbild herunterladen

Jl-tfport

S

Trainingsgemeinfchasten- eine deutsche Sache.

Ritter Dr. von Halt, der Führer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, veröffentlicht folgende Be­kanntmachung, die sich mit den Trainingsgemein­schaften befaßt:

,Kaurn beginnt die Arbeit in den Trainings­gemeinschaften, wird der Versuch gemacht, diese Ge­meinschaftsarbeit dadurch zu durchkreuzen, daß sie auf Verbände begrenzt werden soll. Sinn und Zweck dieser Gemeinschaften ist, wie schon die Bezeichnung sagt, eine örtliche Zusammenfassung aller Könner auf dem Gebiete der Leicht­athletik, ganz gleich, welchem Verband sie ange­hören. Ich habe vom Herrn Reichssportführer den Auftrag, diese Trainingsgemeinschaften zu errichten. Die Bildung weiterer Gemeinschaften neben den von mir eingerichteten, kann ich daher nicht g e st a t t e n. ,

Die Vertretung des Sports, in diesem Falle der Leichtathletik, ist keine A n g e l e g e n h e i t eines Verbandes, sie ist eine deutsche Sache! Wenn die deutschen Kampfspiele Heer­schau sein sollen über die vorhandenen leistungs­fähigen Kämpfer und solche, deren Veranlagung eine Steigerung der Kampfkraft und Leistung vor­aussehen läßt, dann ist es notwendig, in den Trai­ningsgemeinschaften alle, die Könner sind und nach ihrer Veranlagung voraussichtlich solche werden, zusammenzufassen. Rur so kann die deutsche Kampf­mannschaft für 1936 gebildet und ihr Kampfgeist in der Kameradschaft geschmiedet werden."

Dr. Karl von Halt.

Beginn der

Akademiker-Skimeisterschasten.

Deutsche Siege am Samstag.

Die Skimeisterschaften der deutschen Studenten nah­men am Samstag in Garmisch mit 2 schönen deutschen Siegen ihren Anfang. Der Münchener von Kauf- mann holte sich den 16-Kilometer°Langlauf, an dem sich über 70 Läufer beteiligten, überlegen in 1:04:40 vor dem Japaner Shimidzu-Tokio (1:04:50) und

Dr. Ziegler München. Im Eckbauergebiet wurde auch der 3-Kilometer-Abfahrtslauf entschieden. Sie- aer wurde K r a i s y - München in 3:06 vor dem Freiburger Stober und Bail-München. Nach diesen Ergebnissen führt Deutschland auch im Dreiländer­kampf (Abfahrt, Slalom, Staffel) vor der Schweiz und Japan.

Notter-SzollaS Kunstlauf-Weltmeister

Bei den am Freitag in Helsingfors (Finnland) ausgetragenen Kunstlauf-Weltmeisterschaften für Paare kamen die ungarischen Favoriten Rotter- Szollas zum Siege vor den Oesterreichern Papetz- Zwack. Das teilnehmende deutsche Meisterpaar Her- ber-Baier hielt sich der starken Konkurrenz gegen- über sehr achtbar und erreichte einen guten dritten Platz.

Nationale Schwimmwettkämpfe in Kastel.

Deiters und Küppers schwimmen Winterbestzeit.

Der Kasseler Schwimmoerein von 1898 brachte am Sonntag Nationale Schwimmwettkämpfe zur Durchführung, die durch die Teilnahme des Europa­meisters Deiters (Köln) und des deutschen Rücken- Rekordmannes Küppers (Bremen) großes In- teresse fanden. Das städtische Hallenbad war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Kämpfe wickelten sich dank einer guten Organisation glatt und reibungslos ab. Es gab auf der ganzen Linie gute Leistungen und spannende Rennen. Europameister Deiters konnte über 400 Meter Kraul eine neue Winter­bestzeit aufstellen: auch Küppers gelang es, die 100-Meter-Rücken-Winterbestzeit zu unterbieten. Die Magdeburger Schwimmer von 96 holten sich die Herrenlagenstaffel der Klasse la mit der Mannschaft Schwarz, Schulze, Schäfer, konnten sich aber in den Einzelwettbewerben nicht recht zur Geltung bringen. Bei den Damen dominierte Ger­mania Dortmund. Im abschließenden Was­serballspiel zwischen Kurhessen Kassel und Kasseler SV. siegten trie Kurhessen knapp mit 2:1, nachdem die Seiten noch mit 1:1 gewechselt worden waren.

Aus dem Gau Rordheffen der DT.

Die Volksturnwarte tagten ...

In Marburg tagten unter Leitung des Gau- volksturnwarts Engelbrecht (Kassel) die Kreis- volksturnwarte des Turngaues Nordhessen. Nach herzlicher Begrüßung der Teilnehmer durch Gau- oberturnwart Paul (Gießen) gab Gauvolksturn- wart Engelbrecht im Anschluß an einen Be­richt über die kürzlich in Berlin stattgefundene Tagung der Gauvolksturnwarte der DT. ein Bild von der Lage des Volksturnens in der DT.

Sinn, Zweck und Gestaltung der leichtathletischen Veranstaltungen zeigte Kreisvolksturnwart Mauer (Eschwege) in einem ausgezeichneten Vortrag auf. Aus einer an Erfahrungen reichen Praxis gab er wertvolle Anregungen für die zukünftige Arbeit im Rahmen der durch die Neuordnung der Leibes­übungen gegebenen Möglichkeiten. Besondere Be­achtung müsse dem Mannschaftskampf geschenkt werden, der eine vorzügliche Schule der Erziehung zum Gemeinschaftsgeist sei.

Gauvolksturnwart Engelbrecht sprach an­schließend über die Zusammenarbeit der Volkstum- warte mit den anderen Verbänden, insbesondere mit der DSB. Diese Zusammenarbeit müsse durch­aus vom Geist der Volksgemeinschaft getragen sein. Die gauoffenen Veranstaltungen der DSB. sollen von den Turnern nach Kräften unterstützt werden. Eine erste Möglichkeit dazu bietet sich bereits am 8. April bei den in Marbura zum Austrag kom­menden Waldlauf-Meisterschaften des Gaues XII, an denen die Turner gleichberechtigt teilnehmen können. Der Turngau selbst führt 1934 in den Turnkreisen Volksturnoeranstaltungen durch, außer­dem finden bei den großen Bezirksturnfesten in Bebra und Friedberg volkstümliche Fünfkämpfe statt, die sich aus 100-Meter-Lauf, Weitsprung, Kugelstoßen, Keulenwurf und Weithochspruna zu­sammensetzen. Für die gemischten Zwölfkämpfe bei den Bezirkskämpfen sind an volkstümlichen Uebun- gen vorgeschrieben: 100-Meter-Lauf, Weitsprung und Kugelstoßen.

Zu Stellvertretern des Gauvolksturnwarts wur­den bestimmt: Mauer (Eschwege) im Bezirk Kassel und L i p p st r e u (Hanau) im Bezirk Gießen.

Gauoberturnwart Paul (Gießen) konnte in seinem Schlußwort seiner Freude über die anregend verlaufene Tagung mit herzlichem Dank an Gau­volksturnwart Engelbrecht besonderen Ausdruck verleihen.Durch Jahn, mit Adolf Hitler für

Deutschland!" Dieses Bekenntnis solle Leitstern aller turnerischen Arbeit sein.

Zusammenschluß der Bad-Nauheimer Turnvereine.

Eine große Kundgebung.

In Bad-Nauheim gab der auf freiwilliger Vereinbarung vollzogene Zusammenschluß der beiden zur DT. gehörenden Turnvereine (To. 1860 Bad- Nauheim und Mänerturnoerein 1913) zu einer großen Turngemeinde Anlaß zu einer eindrucks­vollen Kundgebung. Der DT.-Kreisführer Studienrat Thierolf (Friedberg) zeigte in einem geschichtlichen Rückblick den Weg auf, der die Turnerschaft von Fr. L. Jahn zu Adolf Hitler ge­führt hat und der sein Ziel in der Einheit der deutschen Leibesübung, in dem vom Reichssport­führer von Tschammer und Osten geschaffenen Reichsbund für Leibesübungen sehe. Zum neuen Vereinsführer wurde unter dem Beifall sämtlicher Mitglieder und aller Bevölkerungskreise der Bade­stadt ein in der Turnerschaft und in der national­sozialistischen Bewegung erprobter Kämpfer be­rufen: Sturmbannführer Rektor Walter. Er übernahm sein Amt mit dem Gelöbnis, den großen Verein im Sinne des Führers im Geiste deutscher Volksgemeinschaft führen zu wollen. Er feierte Fr. L. als denNationalsozialisten seiner Zeit" und entwickelte dann in grundlegenden Aus­führungen sein Programm, das eine engere Zu­sammenarbeit zwischen SA. und Turnerschast und eine in die Breite gehende turnsportliche Schulung erstrebt, damit an jedem deutschen Volksgenossen das von Adolf Hitler beim Deutschen Turnfest in Stuttgart gesprochene wunderbare Wortvom strahlenden Geist im herrlichen Körper" wahr werde. Die Feier gestaltete sich zum Schluß zu einer er­hebenden Kundgebung für die deutsche Saar. DT.- Gaupressewart Oßwald wies auf die enge Ver­bundenheit mit der Saarturnerschaft hin, die im Kampfe für deutsches Volkstum und deutsche Art seit Jahren mit in vorderster Reihe stehe. Be­geistert wurde von mehr als 600 Volksgenossen das Saarlied gesungen und freudig einem Grußwort zugestimmt, das den Turnern an der Saar in Dankbarkeit Treue und Unterstützung gelobt.

Stadtrat L ö s ch h o r n als Vertreter der NSDAP., Dr. Rau (Butzbach) als stellvertretender DT.-Gau- führer des Gaues Nordhessen und andere Redner

beglückwünschten die neue Turngemeinde zu ihrem neuen Führer, der als bewährter SA.-Führer da- für bürgen werde, daß der Verein in bestem SA.- Geist geleitet werde. Dem Bekenntnis der Turner­schaft zum Vaterland und feinem Führer wurde im Verlaufe des Abends durch Sieg-Heil auf den Volkskanzler und den Reichssportführer von Tschammer und Osten und durch den Gesang von Turner- und Vaterlandsliedern wiederholt in begeisterter Weise Ausdruck verliehen.

Kurze Sportnotizen.

Mit einem glatten U S A. - 6 i 6 g endete der in Neuyork ausgetragene Berufsspieler-Tennis- länderkampf zwischen Amerika und Frankreich. Am

letzten Tage besiegte Tilden nor 15000 Zuschauem den Franzosen Cachet 7:9, 6:1, 4:6, 6.3, 6.3. Das Gesamtergebnis lautet- 5:0 zugunsten der

Pankees.

Ein großes Turnerereignis steigt am 16. September in der Dortmunder Westfalen- Halle mit dem ersten Kunftturn-Landerkampf zwi- fchen Deutschland und Finnland.

Berlins Amateurboxer erlitten im Städtekampf gegen Frankfurt eine Niederlage mit 10 :6 Punkten. Frankfurts Staffel war durch zwei Wiesbadener Boxer verstärkt.

Wirtschaft.

»Konversion und Neuauflegung von Postschatzanweifungen. Unter Mitwirkung des Reichsanleihekonsortiums wird demnächst den Inhabern der am 1.4.1934 fälligen 150 Millionen Mark 6prozentige Schatzanweifungen der Deutschen Reichspost der Umtausch in neue 4Z4prozentige Postschatzanweisungen mit fünfjähriger Laufzeit zum Kurse von 97 v.H. angeboten. Die Umtau­schenden erhalten somit eine Barvergütung von 3 v. H. des Kapitals ausgezahlt, außerdem wird ihnen ein Bonus von 0,13 v. H. gewährt. Gleich­zeitig werden vom Reichsanleihekonsortium gleich­artige 4Vsprozentige fünfjährige Postschatzanwei- sungen zur öffentlichen Zeichnung zum Kurse von 97 v.H. aufgelegt. Die neuen Schatzanweisungen sind reichsmündelsicher und lombardfähig. Ihr Zinslauf beginnt am 1. 4.1934. Die Auflegung der neuen Postschatzanweisungen erfolgt bereits am 1.3., damit denjenigen Barzeichnern der kürzlich aufgelegten Preußischen Schatzanweisungen, welche infolge der starken Ueberzeichnung dieser Emission nicht voll berücksichtigt werden konnten, die Mög­lichkeit gegeben wird, ein ähnliches Papier zu er­werben.

Frankfurter Börse freundlich.

Frankfurt n. M.,^ 24. Febr. Die Wochen- schlußbörfe eröffnete mit einem an allen Märkten etwas ruhigerem Geschäft. Der bevorstehende Ulti­mo ließ Publikum und Kulisse etwas zurückhalten. Kaufaufträge waren demzufolge auch nur in gerin­gem Umfange an den Markt gekommen. Die au den erhöhten Kursen erfolgten Gewinnabgaben fanden teilweise keine Aufnahme, so daß die Kurse ver­schiedentlich eine Kleinigkeit nachgaben.

Von Aktien war speziell der Montanmarkt be­vorzugt, wo die Meldung der Wiederinbetrieb­nahme eines Hochofens bei Buderus anregte. Die Kurse lagen voll behauptet, teilweise bis 0,50 v. H. höher. Nur Kali Aschersleben weitere 1,25 v. H. nachgebend. Stärker gefragt waren auch Reichs­bankanteile, da Aussichten bestehen, daß auch in diesem Jahre wieder eine Dividende von 12 v. H. zur Verteilung gelangen wird; der Kurs lag 2v.H. fester. Am Elektromarkt war die Tendenz unein­heitlich: während Lahmeyer sich um 0,65 v.H. und Gesfürel um 0,25 v. H. abschwächten, konnten Sie­mens um 0,25 v. H. und Bekula um 0,50 v. H. an­ziehen. Kleinere Umsätze wiesen Farbenindustrie bei behaupteter Notiz auf. Scheideanstalt lagen 0,50 v.H., Deutsche Erdöl 0,75 v.H., höher. Im einzel­nen waren Schiffahrtswerte gehalten, Zellstoff­aktien bis 1 v. H. höher, Daimler gaben 0,25 v. H. nach.

Renten lagen nach der gestrigen Aufwärtsbe­wegung vernachlässigt und auf Gewinnmitnahmen schwächer, Altbesitz 0,40 v. H., Neubesitz 20 Pf. und späte Reichsschuldbuchforderungen 0,25 v. H. Stahlverein-Bonds blieben behauptet, Reicks­mark-Anleihen bei größerem Geschäft plus 0,25 vis 0,50 v. H.

Im Verlaufe blieb das Geschäft bei freundlicher Stimmung ruhig. Die Kurse waren meist noch etwas höher, wenn sich die Besserungen auch in der Hauptsache nur auf einige Spezialwerte er­streckte. So gewannen Scheideanstalt nochmals 1,50 v. H., Accumulatoren 1,25 v. H. Montanwerte wa­ren überwiegend bis 0,50 v. H. höher. Farbenindu­strie leicht schwankend, aber nur wenig verändert. Reichsbankanteile waren etwas ruhiger, aber voll behauptet.

Auch der Rentenmarkt blieb für deutsche An­leihen behauptet, nur Stahlverein-Bonds gaben 0,25 v. H. und späte Schuldbücher 0,13 o. H. ab. Staats­und Länderanleihen zeigten kaum Veränderungen, Stadtanleihen tendierten etwas höher. Uneinheitlich war die Lage am Pfandbriefmarkt. Während Gold­pfandbriefe und Kommunal-Obligationen 0,25 bis 0,50 d. H. anzogen, gingen Liquidationspfandbriefe um 0,25 bis 0,40 v. H. zurück. Fremde Werte lagen ruhig. Tagesgeld unv. 3,50 v. H.

t^rantfurtcr Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 24. Febr. Obgleich die An­lieferungen in frischen Eiern weiter reichlich sind,

bildete sich am hiesigen Markt eine stetigere Ten- denz heraus, wooei die angetunbigten Maßnahmen der Reichsstelle, die Einfuhr in geringen Ausland­eiern ab 1. März weiter zu drosseln bern Markte eine Anregung bot. Der Verkauf an das Publikum blieb in Anbetracht des Monatsendes klein^ lediglich billige Sorten gingen etwas lebhafter um. Die -prege der Vorwoche blieben unverändert, und zwar no­tierten in Pfennig pro Stuck frei 3ranffurt a.JUt : deutsche Frischeier Kl. 8 10)4, Kl. ^9^, Kl. 6 9, Kl. C 8%. Holländer und Flandern Kl. 8 10, M A 9)4, Kl. 8 89Ä, MC 8)4. Bulgaren Kl. 8 8%, Un­garn MC 8)4. Bayerische Landeier ohne Stempel 9 Pf. pro Stück. »

Frankfurter Buttermarkt.

Frankfurt a. M., 24. Febr. Die reichlichen Zufuhren in deutscher Butter hielten an, während die Anlieferung von holländischer Butter weiter abnimmt. Die etwas zuversichtlichere Stimmung blieb erhalten, auch die letzten Preise konnten sich gut behaupten. Der Absatz, der sich bisher fast ausschließlich auf die geringeren Sorten beschränkte, war zwar klein, immerhin erstreckte sich die Nach­frage gleichmäßig auf alle Sorten. Auslandsbutter war weniger verlangt, da vielfach der Geschmack gegenüber der deutschen Butter zu wünschen übrig ließ. Je 50 kg notierten im Großhandel frei Frank­furt a. M.: oberhessische und württembergifche But­ter 130 bis 134, holländische Markenbutter 138 bis 142.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 26. Febr. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1287 Rinder (424 Ochsen, 128 Bullen, 431 Kühe, 304 Färsen), 442 Kälber, 152 Schafe, 3728 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen: 23 bis 33 Mark, Bullen 22 bis 29, Kühe 13 dis 28, Färsen (Kalbinnen) 24 bis 33, Kälber 25 bis 45, Härnrnel 28 bis 34, Schafe 20 bis 28, Schweine 38 bis 50 Mark. Marktverkauf: Rinder und Schweine ruhig, Kälber, Härnmel und Schafe mittelmäßig.

Tagung der Vertreter derViehverwertungs-Genoffenschasten.

Frankfurt a. M., 25. Febr. Unter dem Vor­sitz des Landesbauernführers Dr. Wagner tagten hier die Vertreter der Viehverwertungsgenoffen- fchaften der Landesbauernschaft Hessen-Nassau. Der Landesbauernfichrer wies einleitend auf die Bedeutung der Viehoerwertunasgenoffenfchaften hin. Für die nationalsozialistische Regierung sei es eine Selbstverständlichkeit, die bäuerlichen Erzeug­nisse dem marktkapitalistischen Einfluß AU entziehen. Der Markt müsse sich nach den vorhandenen bäuer­lichen Erzeugnissen richten. Für die Viehverwertung werde in Zukunft eine ähnliche Regelung geschaffen, wie für die Milchwirtschaft. Der reelle Handel werde einbezogen. Die Genossenschaften hätten bis­her schon recht gute Erfolge erzielt. Jeder Bauer müsse der Viehverwertunasgenosfenschaft angehören. Direktor Oker von der Reichsviehoerwertung Ber­lin hielt sodann einen Vortrag über den Aufbau der Viehverwertungsgenosfenschaften im Reiche. Hauptaufgabe der ^itunft könne sein, alle Märkte zu kontingentieren. Man müsse zu einer planvollen Verteilung der Viehbestände kommen. Die unge­heuren Preisschwankungen müßten vermieden wer­den. Stabsleiter Beck wies darauf hin, daß bei allen auftretenden Schwierigkeiten die Hauptabtei­lung III der Landesbauernschaft den Viehverwer- tungsgenosienschaften zur Verfügung stehe. Diplom- Landwirt H a a k (Referent für Absatzfragen bei der Landesbauernschaft) hielt einen längeren Vortrag über die Organisation und die Aufgaben der Vieh- verwertungsgenossenschaften. Dr. Christian! sprach über Nutzviehbeschaffung. Mit einemSieg-Heil!" auf den Führer wurde die Versammlung ge­schlossen.

SprcMu»»iiden ver Redaktion.

11.30 bie 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloßen

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt deich lossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

Frankfurt o.Ul.

23-2. | 24.2.

23-2. | 24-2

6,5

27,5

27,25

Banknoten.

19

18,5

0

19,5

21,5

I 28,4 I 291

\ 74,75 75

i| -I 179,5

O|

28

29

Manne-mann-RS breu

... 0

6,6 5

6,4

6,5

8|

180,5

17m

30,9

66,9

94,75

51,5

46,25

48,25

31

66

94,5

51,75

118,4

67,13

68,9

27,75

25,9

46,4

48,5

65,67

80,69

33,83

. o . 0

0 . 0 . 0

27,76

25,9

29,65

129

101,75

103

99,5

99,5

65,25

67

173

65,25

67

173,4

53 53,75 47,25 38,65

102,5

150,75

117

31 66,75 94,5 51,5

28,75

130

101,5

104,75

60,65

99,25

96,75

102,25

150

117,25

186

153,25

65,26 67

171

/8,65 111

63,25

95,75

76,5 142

119,25

66,9

68

29,76

128,9

101,25

102,75

60,25

99,5

96

102,75

149,75

79,75

111,75

63 95,25 76,25

140

117,75

67

68,9

6,75

6,55

6,45

9,5

6,75

4,2 30,75

80

111,5

63,5

95,6

>amvurg-Amerika»Paket iamburg-Südam. Dampfschiff iansa-Dampfschiff .

78,5 110,75

63,25

95,26

29,5 129,75 101,13

103,5 60,75

99,5 96,75

102,75 151

116,4

52,9

53,65

47,9

39,4

184,5

154,75

65,93

81,01

33,97

104.75

52,9

52,5

48

39

121,75

46

49

71,5

21,75

165

186,5

153,9

6,7

6,5

6,5

9,5

6,65

6,9

6,65

6,6

9,25

6,5

5

7,3

4,13*

31,13

103,26

53 63,75 46,75

38

121,6

46

48,5

70,25

20 164,25 184,75 153,25

31 I

65,75 |

94,5

51,5 !

65,25 !

67 |

171 |

6,65

5,25

7,7

4,13

30

18,5

1,25

6,6

6,4

6,55

9,5

6,65

®rt|nei...................

Mainkrastw-rke Höchst o.fflU., Süddeutscher Zucker

5,1

7,5

4,05

31,75

. 0

. 0

0

142 118

67

68,5 I

. o . o

12

Deseilschaft.. Dresdner Bant Reichsbank

Berlin

börse

d% Oesterrelchttche Goldrente. .. 4 20% Oesterretcytsche Stlbcrrentr 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische Staatsrent« v. 1910 4/t% desgl. von 1918..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Geld

2,47

58,28

56,79

12,73

16,45

168,21

21,56

64,02

Schul ttzet« Payenhoser 0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg . 0

elften Waldhof ....... 0

Iftoff Aschassenburg O

sauer GaS ......... 7

Daimler Motoren ..... 0

Deutsche Linoleum ......0

Oren stein & Koppel 0

Leonhard Tietz O khade . ...................10

Arrumulaioren-Fabrik........0

Lontt-Gummt ............O

ü.ö.®...................... o

Bekula............... o

Felten & Guilleaume o &,C1I&f^.elrt-Unfernc&niW 6 Rheinische Elektrizität ........ 5

Schuckert LCo.............. 5

Siemen«S Hallke 7

LadmeyerSLo.............10

Datum

4% desgl. Serie II .............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4Vr%Rumän.veretnh.Rentev.l913

4% Rumänische vereinh. Rente ..

2V«% Mnatoller . ...

________ Berlin, 24-Februar

Amerikanische Roten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten ......

Englische Noten Französische Noten Holländische Noten ..........

Italienische Noten ........

Norwegische Noten

Deutsch Oesterreich, * 1OO Schwing Rumänische Noten...............

Schwedische Noten ..........

Schweizer Noten Spanische Note»

Ungarische Note»

Buderu« ......

Deutsche Erdöl ..............

Gelsenkirchener.............

ßatpenet ..............

Hoesch EisenKvln-Neuesien .

Ilie Bergbau ............

Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke ..............

Norddeutscher Lloyd A G. für Berkebrswesen Akt. Berliner Handelsgesellschaft Commerz, und Privat-Bank ... O Deutsche Bank und Diskont»

börse

grieT

2,49

58,52

57,01

12,79

16,51

168,89

21,64

64,28

Franksun a. VI

Berlin

Schluß- turd

Schlußk. Abeno- börse

Schluß, kurs

Schlußk.

Mittag, börse

Dalum

23.2 |

24-2-

23-2.

24-2.

% Deutsche Reichsanlethe v. 1927

96,65

96,4

96,75

96,75

6% ehem.7% Dt. Rcichöanl. v. 1929

100

100

100

100

t>¥i°/o Doung-Anlethe von 1930 ..

93,65

93,13

93

93

Deutsche Anl.-Abläi.»Schuld mit

97,13

96,75

96,75

97

Desgl. ohne Auslol.-Rechte......

19,7

19,5

19,6

19,5

6% ehem.8% Hess. Bolköstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............

94,25

94,5

94,4

94,65

6% Hess. Landesbank Darmstadt

Gold R. 12................

92

92,25

92

92,25

6%% Hess. Landes-Hypotheken­bank Darmstadt Liqui.......

90,75

90,75

-

Oberhessen Provtnz-Anlethe mit

92,25

Auölos.-Rechten .......

91

Deutsche Komm. Sammelabl. An-

94,65

94,3

94,75

94,6

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyv.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

92,25

92,5

-

-

6% ehem. 7% Franks. Hyv.-Bank

92,13

92,25

Goldpfe. 18 unkündbar bis 1936

ty,% ehem. ty.% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Pfandbriefe......

91,9

91,65

-

6H% ehem. iyt% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpse. ...

92,65

92,25

-

-

6% ehem. 8% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

6% ehem. 7% Pr. Landespfand.

briefanstalt, Pfandbriefe R. 10

94

94

94

94

94

94

94

Steuergutich. Verrechnungskurs.

97,13

97,13

97,13

97 13

Frankfurt 0. M.

3erlm

Devi

enmarft Berlin Frankfurt tt.HL

Schluß­kurs

Gchlußk. Abend« börse

Schluß, kurs

Schlußk Mittag- börse

23.Februar

24-Februar

Amtliche Notierung

Geld | Brie

Amtliche Notierung

Geld | Briet

Datum

23-2.

24-2.

23-2.

24-2.

ManSfelder Bergbau.........0

Kokswerke .. O

Phönix Bergbau ........... 0

Rheinische Braunkohlen ..... 10

Rheinstahl................0

Bereinigte Stahlwerke........O

Ctaoi Minen ..............O

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth ..... 7%

3. G. Farden-Inbustrte....... 7

«cheideanstaU............ 9

Goldschmidt ................O

RütgerSwerke ...............O

Metallgeielllchaft............. O

Philipp Holzmann......... O

Zementwerk Heidelberg ...... O

Zementwerk Karlstadt.........O

37

49,75

203,75

91

42,25

14,5

114

114,5

154

133,25

184

61

56,75

77

70

93,5

1 100

37,13

49,75

204

90

42,5

14,75

113,25

114

151,75

133,4

186

62 58,65 76,75

69,75

93,5

100

37

89,5

49,75

204,75

91

42,13

14,75

113,5

114

152,5

133,5

61

57

77,25

1 -

36,65 89,9

49,13

205

90,9

41,9

14,75

113,5

113,5 151

133,4

62,4 59

77,13

70

Helsingfm»..

Wien.......

Prag.......

Budapest ...

Sofia......

Holland .... Oslo.......

Kopenhagen. Stockholm... London .....

Buenos Aires Neuyork.... Brüssel.....

Italien.....

Paris ......

Schwei- ...

Spanien...

Danzig ....

Japan .... Rio de Jan.

Jugoslawieu

Lissabon ...

5,644

47,20

10,38

3,047

168,78

64,24

57,09

65,88

12,785 0,648 2,522

5 ,44

21,87

16,49

10,84

33,97

81,70

0,764

0,214

5,664

11,64

5,656 47,30 10,40

3,053 169,12

64,36 57,21 66,02

12,815 0,652 2,528 58,56 21,91

16,53

1,00 34,03 81,86 0,766 0,216 5,676 11,66

5,639 47,20 10,38

3,047

168,63 64,19 57,04

65,83

12,775 0,648 2,517 58,44 21,68

16,49 80,87 33,97

81,70 0,757 0,214

5,664 11,63

5,651

47,30

10,40

3,053

168,97

64,31

57,16

65,97

12,805 0,652 2,523

58,56

21,72

16,53

81,03

34,03

81,86 0,759

0,216

5,676

11,65