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asgewalt. Zweifel nicht

Ein Lahr nationalsozialistische Agrarpolitik

Ein Rückblick des Reichsernährungsministers Darre zum Erntedanktag.

tragen.

Die Regierungsblätter find des Lobes voll.Le Jour" (gemäßigt republikanisch) sieht in der Rund­funkrede nicht nur einen Aufruf an das französische Volk, sondern mißt ihr auch in außenpolitischer Hinsicht außerordentliche Bedeutung bei. Wenn sich Doumergue mit solcher Energie gegen die Machen­schaften der Kommunisten ausgesprochen habe, habe er gleichzeitig auf die Gefahren der französlsch-sowjetrusfischen Annähe­rung hingewiesen. Das Unglück sei aber, daß man in den höchsten Kreisen diese Gefahren nicht mehr sehen würde, wenn Ministerpräsident Doumergue eines Tages sein Amt niederlegen sollte.

Die Vedeulung der neuen VauempoM für die Gesamivolkswirtschast.

Die gesamten Lebenshaltungskosten in Deutsch­land sind im August 1934 gegenüber dem August 1933 nur um 4,1 v.h. gestiegen, die kosten für Ernährung allein um 7,5 v. h. Diese Steigerung ist nicht größer, als etwa die für die meisten Textilerzeugnisse, und außer- dem wurde damit nur ein vorangegangener un­gewöhnlicher Rückgang der Ernährungskosten wieder ausgeglichen.

Denn will man die tatsächlich eingetretenen Preis­erhöhungen verstehen, so muß man bedenken, daß die Kennziffer für Ernährungskosten von ihrem Höchststand im März 1929 von 159,3 bis aus 106,2

Diesem Gleichklang mit der allgemeinen Wirt­schaftsentwicklung wird man der Landwirtschaft auch dann zubilligen können, wenn man bei der Beurteilung die überwirtschastlichen oder irratio­nalen Gesichtspunkte ganz ausscheidet. Das ergibt ich ganz nüchtern schon aus der ausschlaggebenden, ich möchte sagen, überragenden Stellung, die die Landwirtschaft in der deutschen Gesamtwirtschaft einnimmt.

Wenn beispielsweise die Landwirtschaft in der Arbeitsschlacht ungefähr 200 000 Erwerbslose ausgenommen hat, so ist zu berücksichtigen, daß diese Aufnahme dauernd fein dürfte und daß es jetzt praktisch keine Arbeitslosigkeit in der Landwirtschaft mehr gibt. Reben dieser unmittelbaren Mitwirkung an der Arbeilsschlacht, die noch erheblich verstärkt wer­den kann, sind vor allem aber auch die mittel­baren Auswirkungen zu berücksichtigen. Zu­nächst prägt sich eine Besserung der landwirt- schastlichen Erlöse in einer Steigerung des Absatzes von Produktions­gütern aus, etwa von Düngemitteln, Wafchi- nen und Geräten; ferner in einer Erhöhung der Spareinlagen auf dem Lande, wo­durch ein erheblicher Beitrag zur Kapitalneu­bildung geliefert wird. Schließlich zeigt sich aber auch eine Steigerung des eigent­lichen Verbrauches des Bauern und eine Befruchtung der Konsumgüterin­dustrien.

Aber all diese Gesichtspunkte treten noch zurück hinter den entscheidenden Nationalwirtschaft»

gehung der jetzt in Kraft befindlichen Förmlich­keiten. Eine leichte Aenderung der Ver­fassung werde zu diesem Zweck ausreichend sein, wenn man von gewissen ganz besonderen Fälle» absehe, in denen eine vorherige Zustim­mung des Senats notwendig wäre. Man könne sicher sein, daß die Regierungskrisen sel­tener würden, wenn die Furcht vor der sofortigen Auflösung des Parla­ments den Ehrgeiz ungeduldiger Elemente zügeln würde. Ferner müsse verfassungsmäßig festgelegt werden, daß die Regierung allein die Ausgaben vorzuschlagen habe, und daß hierfür weder Kammer noch Senat zuständig seien. Außerdem mühte die Regierung durch Verordnung den Staatshaushaltsplan für ein Jahr in Kraft fetzen können, falls er nicht rechtzeitig vom Parlament verab­schiedet würde. Endlich mühten die Rechte und Pflichten der Beamten in einem sogenannten Beamtenstatut festgelegt werden. Es gehe nicht an, daß die Beamten alle Freiheiten ohne irgendwelche Verpflichtungen, gegenüber dem Staat, der sie ernähre, genössen. Andererseits hätten die Beamten Anspruch auf Wahrnehmung und Schuh ihrer besonderen Belange durch den

Staat.

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Paris, 25. Sept. (DRB.-Funkspruch.) Die meisten Blätter stimmen den Ausführungen des Ministerpräsidenten über die Notwendigkeit zu, der Regierung für die Zukunft eine höhere Autorität

Anwerbung von Gaarpolizisten in der Schweiz unerwünscht.

Bern, 25. Sept. (DRV. Funkspruch.) Das politische Departement gibt zur Frage der Saarpolizei folgende amtliche Mitteilung heraus: Der Bundesrat prüfte in feiner Sitzung vom 24. September die Frage, ob dem Schweizer Bürger erlaubt werden könne, sich für die Polizei und die Schuhmannschaft des Saargebiets anwer­ben zu lassen. Er stellte fest, dah die bestehenden Vorschriften keine Bestimmungen enthalten, die einen solchen Eintritt verbieten. Nichtsdestoweniger ist er nach gründlicher Prüfung dieser Frage zur Reberzeugung gelangt, dah allge­meine politische Ueberlegung und insbesondere die strikteEinhaltungderschweizerischen Neutralität es als wenig erwünscht er­scheinen lasse, wenn Schweizer Bürger in der Zeit des Abstimmungsverfahrens der Polizei oder der Schuhmannschaft des Saargebietes ange­hören. Das politische Departement ist deshalb beauf­tragt worden, dem Völkerbundssekretariat mitzu­teilen, der Bundesrat würde wünschen, dah die Re­gierungskommission des Saargebietes von sich aus darauf verzichte, in der Schweiz ge­eignete Kräfte zur Verstärkung der saarländischen Polizei oder Schuhmannschaft zu suchen.

Berlin, 24.Sept. (DNB.) Im Rundfunk sprach der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft, R. Walter D a r r ö, über das ThemaEin Jahr nationalsozialistische Agrarpolitik". Der Minister führte u. a. aus:

Es ist jetzt etwa ein Jahr her, daß die beiden großen Großgrundpfeiler der neuen deutschen Bauernpolitik gelegt wurden. Das Reichsnährstandsgesetz trat Ende August 1933 in Kraft und das R eichs - erbhofgefetz wurde fast genau vor einem Jahr auf dem Bückeberg verkündet. Jetzt bietet das Ernte­dankfest in den nächsten Tagen wieder Gelegenheit, zur Besinnung und Rückschau. Die Aufgabe, die mir der Führer gestellt hatte, war nicht allein die Bes­serung der Landwirtschaft denn das wäre libera- listische Jnteressenpolitik gewesen sondern war d i e Rettung des deutschen Bauern, ohne dem Verbraucher, besonders dem deutschen Arbeiter, nennenswerte neue Lasten aufzuerlegen. Durch das Reichserbhofgesetz und das Reichsnährstandsgesetz wurden zwei ganz neue Gedanken in die Landwirt­schaft und damit in die Wirtschaft überhaupt hinein- getragen. Die Sicherheit und die Ordnung. Die Sicherheit oder Stetigkeit war nur zu erreichen durch eine Ordnung der Menschen selbst, wie sie in der st ä n d i s ch e n Gliederung im Reichsnähr- staiwsgesetz eingeschlossen ist; vor allen Dingen aber durch eine Ordnung der landwirtschaft­lichen Erzeugnisse und ihres Weges zum Verbraucher. So entstand auf den beiden Grundgesetzen die Marktordnung als eine notwendige Folge, genau so wie andererseits die Marktordnung nur möglich war auf den Grundvor­aussetzungen der im Erbhof und Nährstandgesetz enthaltenen Gedanken der Sicherheit und Stetigkeit.

Mit der Marktordnung war es erst möglich, die Preiskatastrophe in der Landwirtschaft aufzuhalten und eine entscheidende Besse­rung der Erlöse herbeizuführen, ohne den Verbrauch fühlbar zu belasten. Es wurde mög­lich, an die Stelle wilder und unberechenbarer Preisschwankungen eine feste und stetlge Preisentwicklung zu sehen, "die sich ge­nau voraus berechnen und bestimmen lieh. Und schließlich wurde es durch die Marktord­nung möglich, die Stellung der Land­wirtschaft im neuen Reich zu heben und zu stärken, ohne dabei, wie früher, mit unseren außenwirtschaftlichen Beziehungen und Interessen in Konflikt zu kommen; im Gegen­teil: Die Marktordnung ermöglichte sogar eine Ausgestaltung bestimmter H a n dels- beziehungen auf ganz neuer Grundlage.

Erste Aufgabe war die R e t t u n g des Bauern vor demZugriff derGläubiger und Rettung aus der weltwirtschaftlichen P r e i s k a t a st r o p h e. Die Zahl der durchgeführ­ten Zwangsver st eigerungen landwirt- schüftlicher Grundstücke ist von dem Höchststände im Jahre 1932 von 7060 bereits im vergangenen Jahr auf 1662 zurückgegangen.

Der Fläche nach ist sogar ein Rückgang von 153770 Hektar auf 27 451 Hektar zu verzeichnen. Was die Preisentwicklung angeht, so gebe ich Ihnen einen Vergleich der Großhandels­preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse auf dem Weltmarkt und in Deutschland nach dem Stande vom August 1934. Danach brachte Roggen in Rot­terdam 56 Mark, in Deutschland 159 Mark je Tonne, Weizen in Liverpool 69 Mark, in Deutschland 199 Mark je Tonne, Schweine in Chikago 12 Mark, in Deutschland 47 Mark je Zentner, Butter in Kopenhagen 78 Mark, in Deutschland 254 Mark je Doppelzentner, Speck in Kopenhagen 107 Mark, in Deutschland 184 Mark je Doppelzentner, Eier in Kopenhagen 3% Pf., in Deutschland 8 Pf. das Stück.

Diese Preise gelten, wie gesagt, im Großhandel oder an den Börsen. Und so, wie der Vollstreckungs-

Oberst von Hindenburg scheidet aus dem Heeresdienst.

B e r l i n, 24. Sept. (DNB.) Oberst v. H l n d»' bürg, der Sohn und langjährige e r st e Ao!1 tant des verewigten R e i ch s p r ä s > i> < t e n und Generalfeldrnarschalls, scheidet nut . 30. September 1934 auf seinen Antrag ° dem Heeresdienst aus. Ihm ist der «>C ratter a l s Generalmajor mit der nid zum Tragen der Generalsuniform verlieht-

Oskar von Beneckendorff und von Hindenb^ wurde 1883 in Königsberg i. Pr. geboren, wo 1 Vater damals als Hauptmann Generalstabsofiz der 1. Division war. 1903 wurde Oskar von 4. denburg Leutnant im 3. Garderegiment zu V J dem auch fein Vater angehört hatte. Er wurde - im November zum Hauptmann befördert und , Stab feines Vaters zugeteilt, der damals das l § kommando Ost übernahm. Nach dem Krieg Reichswehr übernommen, war er Hauptmann Kompaniechef im 16. Infanterieregiment inj)' nover. 1923 wurde er als Major in den Gen stab des Gruppenkommandos I versetzt. Racy - Uebernahme des Amtes des Reichspräsidenten seinen Vater wurde er zu dessen persönlichen ^ tonten ernannt. Er rückte 1929 zum Oberstleu und 1932 zum Obersten auf.

im März 1933 zurückgeganaen war, also ganz er­heblich mehr als etwa die Löhne, und daß sie bis August 1934 erst auf 118,5 gestiegen war, also erst 23 v. H. des früheren gewaltigen Sturzes wieder aufaeholt hatte. Und schließlich bewegte sich diese Steigerung der Erlöse der Landwirtschaft durchaus im Rahmen der Erhöhung des Volks­einkommens. Allein das gesamte Arbeitsein­kommen betrug noch im vorigen Jahr 26,5 Mil­liarden Mark. Im ersten Halbjahr 1934 war es auf fast 15 Milliarden Mark gestiegen. Das be­deutet aufs Jahr umgerechnet eine Erhöhung um 13 v. H. Gleichzeitig ist das landwirtschaftliche Ein­kommen von 6,5 auf 7,3 Milliarden Mark gestiegen, also eine Erhöhung um 12,3 v. H.

schütz die Tätigkeit der Erzeugung gewährleistet, so verschafft diese Preisgestaltung dem Bauern höhere Erlöse und gewährt ihm auch eine Stetigkeit des Ertrages. Anderseits aber wirken sich durch die Marktordnungen diese erheblichen Preisunter­schiede gegenüber dem Weltmarkt in der eigentlichen Lebenshaltung nicht so fühlbar aus, wie ein Vergleich mit dem Auslande aeigt. Nach einer lieber- ficht des Internationalen Arbeitsamtes für Oktober 1933, die auch noch bis August 1934 Gültigkeit haben soll, kostete im Einzelhandel ein Kilo Weizen­mehl in Deutschland 44 Pf, in Frankreich 45 Pf.; ein Kilo Butter in Deutschland 3,12 Mark, in Frank­reich 3,60 Mark; ein Kilo Schweinefleisch in Deutsch­land 1,66 Mark, in Frankreich 2,30 Mark; ein Kilo Kartoffeln in Deutschland 7 Pf., in Frankreich 8 Pf.; ein Liter Vollmilch in Deutschland 23 Pf-, in Frankreich 25 Pf.; ein Ei in Deutschland 12 Pf. in Frankreich 13 Pf.

Die Erziehung

-es akademischen Nachwuchses.

Eine Nundfunkansprache des Führers der Neichsschaft der Studierenden.

zu geben. Abgesehen von den ausgesprochen links eingestellten Organen gibt es aber auch einige bürgerliche Blätter, die die Ansichten des Mimster- prästdenten nicht vollständig teilen. So schreibt 3. B. die linksradikaleE r e N o u v e l l e", die Oeffent- lichkeit wünsche zwar ein besseres Funktio­nieren bet Regierungsmaschlne, sie sei aber einer Aenderung der Verfassung oder gar des Regimes abgeneigt. Es handele sich darum, die bisherigen Mißstände ab­zuschaffen und zu den in der letzten Zeit aus der Hebung gekommenen Regeln zurückzukehren. Das Oeuvre" ist nicht grundsätzlich gegen die Staats- reform eingestellt, fordert aber nähere Aufklärun­gen über die Absichten Doumergues. Der soziali­stischeP o p u l a i r e" wendet sich gegen jede Erweiterung d e r Regierun Die Verfassungsreform würde ohne

nur das Parlament, sondern die ganze Repu­blik zum Tode verurteilen. Die Taktik Doumergues gehe dahin, die Autorität des Volkes auf die Regierung zu über­

den Wert, dah sie der A l t h e r r e n s ch a f t bis zu Ende des kommenden Semesters ungefähr sagen werde, ob ihr Bund für die Zukunft b e st e h e n bleibe oder nicht. Wenn einzelne Verbände und Alt- herrenschaften meinten, die deutsche Studentenschaft wolle die Korporationen auf kalte Art obwürgen, so sei festzustellen, daß diese Meinung grundfalsch fei. Die Nachwuchsfrage bedingt die S u s p e n d i e - rung einzelner Korporationen, und ich fühle mich verpflichtet, durch klare Entscheidung Ent­wicklungen, die kommen müssen, festzulegen und sie im Rahmen eines organischen Auf­baues für den Nationalsozialismus einzufetzen.

Selbstverständlich werde die Form, in der der zukünftige Student im Kameradschaftshaus lebe, anders (ein als die, in der er früher gelebt habe. Der zukünftige Student komme aus HI., SA. und Arbeitsdienst und bringe diese neue Lebens­form mit auf die Hochschule. So entstehe das Ka­meradschaftshaus, eine Arbeits- und Le - bensgemeinschaft. Man wolle in dem Haufe durchaus eine gewisse Freiheit und vor allem die Eigenwilligkeit des einzelnen fördern, weil man der Meinung sei, daß nur Eigenwillige, innerlich freie frohe Menschen den Typ des Nationalsozialisten bilden könnten. Auch die Frage der Mitgliedschaft der Studenten zu den Kor- porationen werde eine Regelung finden. Eine B i n- dung der Kameradschaften an die Kor­poration in einer bestimmten Form werde mög­lich gemacht wevden. Zum Schluß forderte der Red-

l i ch e n Rücksichten. Die Marktordnung hat gleich­sam das Wunder vollbracht, sowohl eine Aus­gestaltung unserer Außenhandelsbeziehungen unter- stüken zu können, als auch bei einer zunehmenden Absperrung infolge der Devisenschwierigkeiten eine gewisse Selbstversorgung, also wenigstens unsere Nahrungssreiheit zu gewährleisten. Ohne Sicherung unserer eigenen Erzeugung und ohne Ordnung der Märkte wäre kein souveräner Aus­tausch und keine Ausgestaltung dieses Austausches mit dem Auslande möglich. Ohne Nahrungssreiheit keine Außenhandelsfreiheit!

Als wir Nationalsozialisten zuerst den Gedanken einer ausreichenden Selbstversorgung vertraten den Gedanken des Vorherrschens des Binnenmarktes , da wurden wir gerade deswegen verlacht und bekämpft. Wo stünden wir aber heute, wenn wir nicht vom ersten Augenblick nach der Machtüber­nahme auf eine Verwirklichung dieses Gedankens hingewirkt hätten! Im Jahre 1934 ist gegenüber 1933 die Anbaufläche für Oelfrüchte von 5200 auf 26 700 Hektar aesll.gen, also auf das Fünffache; die Anbaufläche für Flachs von 4900 auf 8800 Hektar fast auf das Doppelte; die Anbaufläche für Hanf, Nessel usw. von 210 auf 380 Hektar auch fast auf das Doppelte. Diese Politik haben wir aus derselben Romantik heraus betrieben, aus der wir in diesem Jahre keineErhöhung der Brotpreise vorgenommen haben; das eine Mal aus nationalpolitischen, das andere Mal aus sozialpolitischen Rücksichten. Diese Roman­tik, die zunächst unwirtschaftlich und lächerlich er­scheinen mag, die aber schließlich doch zum Wohle des gesamten deutschen Volkes ausschlägt, ist eben eine ganz besondere Eigenart der nationalsozialisti­schen Wirtschaftspolitik.

dildungsplan der Anstalten.

Erzieher und Lehrer sollen insbefonbare | drei Eigenschaften vereinigen: Nationalsozialistijiqt j und wissenschaftliche Ausbildung, gelänbefportliüdjt Fähigkeiten und einen ursprünglichen und febeniöi« gen Sinn für Jugenderziehung. Zur Aufklärung Dion Mißverständnissen sei bemerkt: Die nationalpolüiv | chen Erziehungsanstalten sind nicht den früh!«! ren Kadettenanstalten g l e i ch zus e tzc?i>. Zweitens handelt es sich hier nicht um Wohü'^ tätigteitsan ft alten, die etwa Söhne wm I chastlich ungünstig gestellter Ellern und zerrütte?»! Ehen aus Gründen sozialer Fürsorge müßten oder wollten. Schließlich haben die 2lnftM( ten auch nicht den ZweckFühre r" zu c i« ziehen in dem Sinne, daß etwa jeder Abltun eti dieser Anstalten einen Garantieschein für einetfnij rer"-Stellung mitbekäme. Es handelt sich vielmet! darum, ausgesuchte Jungmannen ganz b e j (M1 ders tüchtig und fähig zum 2) i e n ft an Staat und Volk zu machen und chärftten Waffen mitzugeben im Kampf für ö Nationalsozialismus.

Betont muß werden, daß in der Einheit der tionalpolitischen Erziehung das w i f f e n f ä) di I1' liche Element und die theoretl!4' Ausbildung auf keinen Fall zuru.!' gesetzt werden. Nationalsozialistische Hallung!' fordert und das hat uns der Führer W wieder gelehrt körperliche und cfjarah terliche Festigkeit und Disziplin,^ auch die sichere Beherrschung des übersichtlichen ®! gebrauchsfertigen Wissens.

ner jeden einzelnen Alten Herren und jeden elmel, nun jungen Studenten auf, sich für die neue Aus, aabe, die der Studentenschaft jetzt erwachse, einz;, setzen.

Die neue studentische Lebens­form.

DNB. Berlin, 24. Sept. Der Amtsleiter für Kameradschaftserziehung in der Reichsleitung der Deutschen Studentenschaft, Dr. Karl Segler, h-j in einem Aussatz imVolksdeutschen Dienst" die Grundzüae der neuen studentische» Kameradschaftserziehung dargelegt. F- das Kameradfchaftshaus ergebe sich die Aufgabe das Ich zu zertrümmern und die Persönlich, feit in d e r Gemeinschaft zu formen, einzusetzen und zu erproben, die charak­terlich Unbrauchbaren auszumerzen und an ihre Stelle die geistig fähigsten und charakterlich ordentlichsten Jungen aus dem Volke zu rufen, die von dieser Stelle in die Hochschule wachsen; ferner d e n W is. s e n s ch a f t s d i e n st und den Sport- und Wehrdienst so auszugleichen, daß der Student seine eigentlich vor dem Volk übernommen Aufgabe erfüllen kann, die in der wissenschaftlichen Leistung liegt. Dn Erfolg und der Wert der Kameradschaftshäujer hänge letztlich von den Führern ab.Wir werden", so schreibt Dr. Segler,die junge Gene­ration in Ehrfurcht vor ihren Vätern und deren Symbolen erziehen, im Stolz aus ihre jugendliche Kraft und ihre Symbole, die ihnen der Führer verlieh. Ehrfurcht und (5toh stehen nicht gegeneinander, sondern paaren sich.

Aalionalpolilifche Erziehung. Eine Unterhaltung mit Reichsminister Ruß.

Berlin, 24. Sept. (DNB.) Reichsminister R ust empfing einen Mitarbeiter desVB." und äußerte sich zur Frage der Heranbildung von Führernach. wuchs. Hierbei kam der Reichsminister auch auf bit ' nationalpolitischen Erziehungsanstalten zu spreche de seine Schöpfung sind und feiner unmittelbar« Führung unterstehen. Die Anstalten sind dazu rufen, Führernachwuchs in rassische und persönlicher Auslese heranzubildttl. Heber Ziel und Aufbau her Anstallen sagte der Reichsminister u. a.:

Das Ziel der Anstalten ift mit ihrem Namen p nannt: Nationalpolitische Erziehung. Dazu ist zu sagen, daß in Deutschland zwar fiit einigen Jahrhunderten eine zusammenhängende i> lüärische Führungstradition besteht, aber noch keüe nationalpolitische Tradition. Nationalpolitik im vol­len Sinne des Begriffes gibt es in Deutschland riß seit dem Jahre 1933, dem Jahre der deutschen volution.

Die Idee der deutschen Revolution ifl also zum Bildungsziel der nationalpolitiWn Erziehungsanstalten geworden. An die Stelle des gebildeten humanistischen Privatmannes oder der nur national denkenden, aufgeklärten Wissenfchch lers tritt die Bildungsidee ö e rn a t i o n <il> sozialistischen Haltun g", die über An- standesbildung und über Einzelbildung fyinuus inj ganzen Menschen und diesen als Glied des Volkstums ergreift. Der klassische klang der gymnastischen, musischen und politisch« Erziehung 'schließt in sich die klassische Frage, nl Tugend lehrbar ist. Die nationalpolitische ziehungsanstalt ist ein Versuch der positiven Beamt-1 wortung dieser Frage.

Die Anstalten sind zunächst höhere LehranftaM, mit normalem Lehrplan und normaler Reifesm- ! fung. Sportliche und geländesportliche Ausbildurz Erwerbung des SA.-Sportabzeichens, Ausbildu ig j im Segelflug, im Motorrad- und Autofahren somit mehrere größere Geländeübungen im Jahre, yf : hören ebenso wie Fechten, Reiten usw. zum Au»

Berlin, 24. Sept. (DNB.) Der Führer der Reichsschaft der Studierenden an den deutschen Hoch- und Fachschulen, Andreas F e i ck e r t, hielt eine Rundfunkrede über die Neuformung der Erzie­hung des akademischen Nachwuchses, in der er u. a. ausführte, daß mit der Verfügung über die Neu- forrnung der Erziehung des akademischen Nachwuch­ses nur der e r ft e S,ch ritt in eine Entwicklung getan sei, die das geistige Leben Deutschlands in der Zukunft bestimmen werde. Die Verschieden- heiten im Verbindungswesen der Ver­gangenheit seien vom NSDStB. zerbro­chen worden, zugunsten einer großen Gemeinschaft der deutschen Studenten gelöst, deren Zeichen das Braunhemd und das Hakenkreuz seien. Nur diese Gemeinschaft habe es vermocht, Frei- und Korpo- rationsstudenten sowie Korpsstudenten und Bur­schenschaftler zusammenzuschließen. Um eine ntaionalsozialistische akademische Schicht zu haben, brauche man eine nationalsozialistische Hochschule. Den Kampf um diese Hochschule könne man aber nur mit einer geschlossenen, einheit­lich von einem politischen Willen beseelten Studen­tenschaft führen. Aus diesem Grunde würden alle er ft en und zweiten Semester in ein Kameradfchaftshaus einbexogen und dort würde man sie an gemeinsamen Aufgaben ar­beiten lassen.

Mit der Verfügung über die Kameradschaftserzie­hung sei eine feststehende Entwicklung endgültig legitimiert worden. Diese klare Entscheidung habe