Vertragsunter^eichnung entlassen werden kön
nen,
mit einem Schlage gegenstandslos werden. Denn
Aus aller Wett
LeHrach- ! t uhenminisler hirola und der Sowjelbotschafler
peinliche lSenauigKcil
OPE L Der Zuverlässige
Conbon, 24. Sept. (DRB.-Funkspruch.) Wie r.euter aus Tokio meldet, sollen der japanische
also auch für die Fernen auch vom Ergebnis 1
ein Kaufpreis, der von beiden Seiten Erhaltung des Friedens im O ft e n bezahlt worden ist. Das ist ein i deutschen Standpunkt begrüßenswertes dieses Handels. Wieweit seine Wirkungen
machen, solange der Bericht der sowjetrussischen Botschaft nicht in Moskau eingetroffen ist.
: und Cirren |i(j
der Opel-Maierialkonirolle begründet die Sicherheit und lange Lebensdauer der zuverlässigen Opel-Wagen. - Unbe-^ dingte Zuverlässigkeit, ehrlicher Gegenwert und ausgeglichene Konstruktion sind markante Opel-Vorzüge.
Dolksaufklärung und Propaganda Dr. Goebbels, desse-n Initiative und tatkräftiger Förderung die Regierungsmaßnahmen in erster Reihe zu verdanken sind, die dem Fremdenverkehr in Deutschland in der nunmehr abgeschlossenen Saison eine
[io überaus erfreuliche Entwicklung gebracht haben.
Die Fremdenziffern aus dem Reiche und □U5 dem Auslande, so fuhr der Pressechef der Reichsregierung fort, haben sich im allgemeinen im 5 0 v. H. gehoben, in Einzelfällen aber
Fremdenverkehrs-Propaganda ist Friedenspolitik. Wir dürfen nicht müde werden, für deutsche Kultur und deutsche Sitten, für die Schönheit der deutschen Landschaft und die Aufbauarbeit des nationalsozialistischen Staates im Auslande zu werben. Mit dieser Werbung erfüllen wir die hohe Aufgabe, beizulragen zur Verständigung der Völker und die Friedenspolitik unseres Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler wirksam zu unterstützen. Die zentrale Organisation des Reichs- ,msschusses unter Leitung des Reichspropaganda- ninisters und des Bundespräsidenten der Verkehrs- Verbände und Bäder hat sich sehr gut bewährt. Ohne diese Organisation und ohne die utkräftige Mitwirkung des Staates wären diese Erfolge gar nicht denkbar. Wer in diesem Sommer
es dürfte der unter japanischem Patronat stehenden mandschurischen Regierung nunmehr schwer fallen, für die in ihrem Souveränitätsgebiet stattfindenden Zwischenfälle unmittelbare sowjetrussische Einflüsse verantwortlich zu machen.
Die 170 Millionen Pen, die die Räteunion teils in barem Geld, teils in Waren erhalten soll, sind
s ch a r k e r zuzuschieben. Mit der Bestimmung des Lerkaufsvertrages, daß nach dem erfolgten Besitzwechsel sämtliche sowjetrussischen^ Angestellten der Eisenbahn innerhalb von s
Es ist bezeichnend für die Lage im Fernen Osten, daß die erste Nachricht von der japanisch-russischen Vereinbarung über den Verkauf der ostchinesischen Eisenbahn nicht aus Moskau, sondern aus Tokio kam. Die Tatsache, daß man sich an amtlicher sow- jetrussischer Stelle zu dieser sensationellen Meldung noch nicht geäußert hat, zeigt deutlich, daß bte Vorteile dieses Uebereinkommens mehr auf lass a n i s ch e r als auf russischer Seite zu suchen sind. Sollte nicht noch in letzter Stunde der Kreml den Rückzug antreten und die Unterschrift unter das Verkaufsabkommen verweigern, so würde in der Tat die Abtretung der russischen Anteile der Ostchinabahn für den Preis von 170 Millionen Pen eine gewaltige Stärkung der japanischen Macht auf dem Festland zur Folge haben.
Jahrelang haben die Verhandlungen über das Derkaufsprojekt geschwebt. Und sie sind begleitet worden von einer nicht endenwollenden Reihe von Zwischenfällen ernstesten Charakters. Ein Papierkrieg diplomatischer Protestnoten wurde entfesselt. Die beiderseitige Presse konnte sich nicht genug tun m den schärfsten Angriffen auf den Gegner. Jeder suchte dem anderen die Schuld und Verantwortung für die ewigen Zugüberfälle und immer von neuem aufflackernden Auf stände chinesischerFrel-
ssischen Angestellten der chinesischen Verständigung tauchen immer sechs Monaten nach der wieder auf. Die unter Führung Chiang kai-shecks 'tragsunter^eichnung entlassen werden tön- stehende chinesische Zentral-Regierung in Nanking v wird dieser ganze Streit um die Schuldfrage hält den mit illegalen Mitteln kämpfenden Bolsche-
Sie Tagung des Bundes deutscher Vettehrsverbünde
Währenddessen ist auch Japan nicht mWg. Die Gerüchte von einer bevorstehenden japanisch-
Bre s lau, 24. Sept. (DNB.) Auf der Tagung des Bundes Deutscher Verkehrsverbande, die hier unter dem Vorsitz des Bundespräsidenten, Staats- ministers Esser, stattfand, überbrachte Staatssekretär Funk die Grüße und Wünsche der Reichs-
inb dazua! rassig eronzMi | en sagte <:
1 SRflmen r
^jureness zu einer unverbindlichen Einigung gekommen sein, wonach Sowjetruhland 17 0 IN i l- lifi o n e n Pen als Preis für die Abtretung der chinesischen Ost bahn erhalten «oll. Von dem Kaufpreis sollen zwei Drittel in Daren erlegt werden. Rur das letzte Drittel wird in bar bezahlt, und zwar zur Hälfte sofort, der liest innerhalb vondrei Jahren in drei Raten, b uf Grund des Besihwechsels werden sämtliche !vowjetrussische Angestellten der Eisen- j a h n innerhalb von sechs INonaten nach Unter- «ichnung des Vertrages entlassen werden kön- isen. Damit wäre eine Ursache der vielen Reibungen im Fernen Osten endlich beseitigt. Zur Ab- siindung der ausscheidenden sowjetrussischen Be- ernten ist nach japanischer Darstellung innerhalb ter Gesamtkaufsumme ein Betrag von 30 IHiUionen >en besonders ausgeworfen.
Heber die Verständigung ist von der sowjetrussischen Regierung noch keine Mitteilung aus- (2geben worden. Die amtlichen Stellen in Moskau haben es abgelehnt, irgendwelche Mitteilungen zu
Japan und Svwjetrußland über den Verkauf der ostchinesischen Bahn einig.
Eine ernste Gefahr für den Frieden im Fernen Osten beseitigt.
bürg
chspr°)
-ja
,en mW I
löj___ —
Wj t Coptische Prüfung der Zahn- T H Ranken der Zahnräder auf
durch die deutschen Bäder und die Hauptstätten des deutschen Fremdenverkehrs kam, konnte überall eine freudige Stimmung und eine dankbare Anerkennung der Regierungsmaßnahmen feststellen, denn überall hatte der Fremdenverkehr sich stark gehoben. Wir danken allen, die an diesem Werke mitgearbeitet und zu seinem Gelingen beigetragen haben. Auch die Tätigkeit der Parteiorganisationen, insbesondere der N S. - Gemeinschaft „K r a f t d u r ch Freude" und der Hitlerjugend, darf nicht vergessen werden. Das Reisen in Deutschland ist wieder ein Lebensbedürfnis des deutschen Volkes geworden. Die Zeiten sind überwunden, wo eine Auslandreise sozusagen zum Lebensstandard gehörte, wo das Reisen das Vorrecht einer bestimmten kleinen Gesellschaftsschicht war!
Wir verpönen die Auslandreisen keineswegs. Das Ausland sollte sich stets bewußt sein, dah es den deutschen Reisenden und Forschern in erster Reihe die Entdeckung seiner Schönheiten und Sehenswürdigkeiten verdankt. Augenblicklich haben wir kein Geld und keine Devisen für Auslandreifen. Wir sind wirklich nicht solche Banausen und Lokalpatrio- len, daß wir uns grundsätzlich gegen das Reisen ins Ausland wenden! Wir wünschen sehr und hoffen, dah auch das deutsche Volk in breiten Schichten sich wieder Auslandrel- f e n lei ft en kann. Aber, wer ins Ausland reift, soll zunächst einmal die Heimat fennenge- lernt haben! Und dieser Forderung hat die neue deutsche Fremdenverkehrspolitik Geltung verschafft.
Eine neue mächtige Reisebewegung hat das deutsche Volk ergriffen. Wir wissen jetzt wieder, was uns Deutschland ist! Und die ganze Welt soll es wissen, daß Deutschland ein herrliches Reiseland und ein schönes Vaterland ist, das wir lieben und ehren und um dessen Macht und Ehre wir kämpfen und ringen. Wir dürfen nicht müde werden, von diesem Deutschland zu sagen und zu singen, dessen Macht und Ehre das beste Unterpfand des Friedens ist!
Mit größtem Beifall wurde der Beschluß des Bundespräsidenten von der stark besuchten Tagung entgegengenommen, daß die nächste Hauptversammlung 1935 des Bundes deutscher Verkehrsverbände und Bäder nach Saarbrücken einberufen werden wird.
Fremdenverkehrspropaganda ist Friedenspolitik.
Oer Aufschwung des deutschen Reiseverkehrs im vergangenen Sommer.
, r fWUl piij
knien ßekretär Funk die Grütze uno Lvun,lye oer neicys- Uhrrtz^ regierung, insbesondere^ des Reichsministers für w °°" M “ * n SBj'i n, dih h
mehr als verdoppelt! Der Ruf „Lernt Deutschland kennen, reift nach Deutschland!" ist durch eine großzügige Propaganda in den verflos- ienen IVz Jahren überall in der Welt gehört worben, es gelang uns, aus dem international en Plakatwettbewerb einen überaus
WIRTSCHAFTLICH UND BEQUEM
Volksautomobil Opel 1,2 Liter 4 Zylinder ab RM 1880 -, Opelwagen mit .Opel- Synchron - Federung« 1,3 Liter und 6 Zylinder. Ab RM 2650.-. Preise ab Werk Rüsselsheim atn Main. Günstiger Finanzierung»- und Versicherungsdienst.-
cht versäumen: Beim Opel-Händler prüfen, was Opel Ihnen bietet!
ernonuntz 'n b, liest, j Wshöuj °b. „A, W Tenj 1 Datei tolz qJ -e Symbol
Motorwagen-Verkaufsgesellschaft m.b.H.
wertvollen Preis nach Deutschland zu bringen. Die v- Ausländer, die dem Rufe Deutschlands gefolgt und ,||||t1(| iu uns gekommen sind, erleben sozusagen das / deutsche Wunder, indem sie feststellen muß-
NsterR«! len, daß es sich nirgends in der Welt besser, ruhiger
Leiter fr ' ung l'er.h, w
seine Insassen getroffen worden sind, ließ sich nicht ermitteln. Der andere Ballon wurde zunächst in Dag da (Lettgallen) gesichtet und überflog die sowjet- russische Grenze bei Silupe (westlich von Sebesch).
Der deutsche Gordon-Bennett-Ballon „W i l he l m von Opel" mit der Besatzung Dr. Walter Zinner und Erich D e k u landete Montag um 8.30 Uhr MEZ. bei Kudina bei Dorpat. Der Ballon stammt aus Oppeln iOberschlesien). Die beiden Bal- lonfahrer hatten bei Memel die Orientierung völlig verloren und zogen es «daher vor, zu landen. Die Ballonhülle wurde bei der Landung leicht beschädigt. Die zurückgelegte Strecke beträgt etwa 800 Kilometer. Die Bevölkerung leistete den beiden Ballonfahrern bei der Bergung des Ballons Hilfe. Der Ballon wurde verpackt und soll über Reval nach Deutschland geschickt werden.
Der polnische Freiballon „Polonia", der mit Oberstleutnant Wawszak und Kapitän Janusz als Führer am Gordon-Bennett-Flug teilnahm, ging am Dienstag um 18 Uhr beim Dorfe Johilahti in Finnland auf dem Wasser nieder. Die beiden Insassen konnten sich schwimmend auf eine Insel retten. Dor der Landung trieb der Ballon, wie die beiden Luftschiffer vermuten, über Sowjetrußland, und zwar wahrscheinlich über Leningrad. Da die Ballonhülle riß, mußten sich die Insassen zum Niedergehen entschließen.
„Graf Zeppelin" wieder daheim.
Das Luftschiff „Graf Zeppelin" kehrte heute (Dienstag) früh von seiner achten Südamerikafahrt nach Friedrichshafen zurück und landete nach einer Rundfahrt über der Stadt und dem Bodensee auf dem Werftgelände glatt. Das Luftschiff führte an Bord 17 Passagiere, 137 Kilogramm Post und 25 Kilogramm Fracht mit. Am Donnerstaa startet das Luftschiff zu einer Schweizer Fahrt für die Gewinner von Freifahrtkarten. Die nächste Südamerikafahrt wird das Luftschiff am Samstag, dem 29. September, antreten.
Die Untersuchung des Falles „IHorro Castle". Der Funker mit der Schwefelsäure.
Im Laufe der Untersuchung des Brandes auf der „M o r r o Castle" wurde der stellvertretende Kapitän Warms vernommen. Warms erklärte, daß die Behauptungen des Funkers A l a gn a , wonach auf der Kommandobrücke im Augenblick der Katastrophe große Verwirrung geherrscht habe, jeg- licher Grundlage entbehrten. Der Brand sei kurz vor 3 Uhr morgens entdeckt worden, Generalalarm sei bereits eine Minute später gegeben worden. Um 3.01 Uhr sei Alagna angewiesen worden, das Signal SOS zu senden. Im übrigen habe der verstorbene Kapitän W i l l m o t t am Vortage des Brandes zu Warms gesagt, er habe das Gefühl, daß etwas passieren werde. Man habe Alagna im Auge behalten. Alagna hatte zwei Flaschen Schwefelsäure bei sich. Da Willmott befürchtet habe, daß 'Alagna ihm die Säure ins Gesicht spritzen werde,
nb zwar i hängend! u 'er noch! f olitik im j nitjchlMj I deutsch^ olutis.' ' ünolpitin n ie Ölffl les M ■d MO-s
natiowvA über
)inau5 !f| ls (91« w E & polii?: | e Frag!, II lpoW W fitiw Nv-w
j ’ k,iil 1HOOO mm)
' Unverbindliche
WdP' lu'obefahrten:
wismus offenbar für gefährlicher als den Imperialismus Japans. Aber auch weit bis in die europäischen Interessensphären schickt die Tokioer Regierung die Vorboten ihrer Sicherungspolitik. Nachdem Frankreich durch das Eingehen auf die Frnoft- politik der Räteunion außerordentlich in den Augen der Japaner verloren hat, konzentriert sich ihre ganze außenpolitische Werbung um den einstigen englischen Freund, der solche Annäherungsversuche bisher noch nicht zurückgewiesen hat. Die augenblickliche Kriegsgefahr im Fernen Osten scheint vermindert, aber unter deren Decke schwell der Brand weiter.
„Der Wille des Himmels."
Japan und derKamPf dermassen umAsien.
DNB. Tokio, 23. Sept. In H s i n k i n g , der Hauptstadt der Mandschurei, hielt der japanische Flottenchef, Admiral S u e t s u g u , eine Rede, in der er die unruhige Weltlage als eine Folge des Gegensatzes zwischen der weißen und der farbigen Rasse bezeichnete. England und Amerika beherrschten die Welt durch ungerechte Abmachungen, wie den Flottenvertrag, den Neunmächtevertrag und den Versailler Vertrag. Suetsugu sagte wörtlich: „Die farbigen Rassen und die Japaner, die die wachsamsten unter den farbigen Völkern sind, müssen vorbereitet werden, um den Willen des Himmels aus- zuführen."
Mister ;n& angenehmer reift als in Deutschland. Diese und auf», Ausländer, die die deutsche Fremden-Propaganda Äührwnd Deutschland brachte, wurden die b e ft e n auchauslbro pagand isten für Deutschland.
>en e|r JI neue W
Freudiges Ereignis im Königshaus Savoyen.
Neapel, 25. Sept. (DNB.) Die ItallenI- sche Kronprinzessin Maria schenkte am Montag einem Mädchen das Leben, das den Namen Maria Pia führen wird. Obwohl die Hoffnungen auf einen Thronerben sich nicht erfüllt haben, herrschen Jubel und Freude in den Straßen Neapels. Die gespannte Erwartung der letzten Wochen löste sich in Kundgebungen vor dem Königspalast und in Dankgottesdiensten. Die Stadt hatte durch eine Sammlung, -an der sich alle Schichten der Bevölkerung beteiligten, nach altem Brauch d i e Wiege für das Königskind gestiftet. In Rom verkündeten 50 Salutschüsse dem in froher Erwartung harrenden Volk das Eintreffen des freudigen Ereignisses im Hause Savoyen. Die Taufe soll von Kardinalerzbischof A s c a l e s i von Neapel in großem Glanz vollzogen werden. Die kleine Prinzessin ist das erste Kind aus der 1930 geschlossenen Ehe des Kronprinzen Humbert, Fürsten von Pie- mont, mit der Prinzessin Marie Jose von Belgien. Vor dem Stapellauf eines britischen Ozeanriefen.
Der riesige Neubau der Cunard-Linie wird am Mittwoch in Glasgow vorn Stapel laufen. Seit Wochen schon ist ein großes Rätelraten in der Presse darüber, welchen Namen der Neubau erhalten wird. Das Geheimnis wird erst gelüftet werden, wenn die Flasche mit Schaumwein am Vordersteven des Riesenschiffes zerschellt. Große Zukunftshoffnungen knüpfen sich in England an dieses Schiff, dessen Bau geraume Zeit eingestellt war, und erst mit Hilfe der R« e ' wieder in Gang gekommen ist. Man hofft, die Erfolge, die von deutschen Schiffen im Nord- atlantischen Amerikaverkehr und von Italien im Verkehr von den Mittelmeerhäfen nach Amerika erzielt worden sind, mühelos überbieten zu können. Schon heute ist Glasgow überfüllt von Menschen, die der Feier in Clydebank beiwohnen wollen. Der König und die Königin werden erst am Mittwoch kurz vor dem Stapellauf eintreffen.
Der Gordon-Bennett-Flug. — Deutscher Ballon bei Dorpat gelandet.
Zwei von den 19 Ballons des Gordon- Bennett-Fluges, die am Sonntag in Warschau gestartet find, erreichten lettländisches Gebiet und überflogen in den Morgenstunden des Montag Lettgallen, die Ostprovinz Lettlands. Beide Ballons trieben in nordöstlicher Richtung nach Sowjetrußland weiter. Die Nationalität und Nummer der Ballons, die in etwa 3500 Meter Höhe flogen, konnten wegen schlechter Sicht nicht feftgeftellt werden. Der eine der beiden Ballons, der zunächst über Refchiza gesichtet wurde, erreichte die lettländifch-sowjetruf- sische Grenze bei Pytalowo. Hier konnte feftgeftellt werden, daß der Ballon von der russischen Grenzwache beschoss en wurde. Ob der Ballon oder
reichen werden, ist heute allerdings noch nicht abzusehen, denn der Gegensatz Rußland—Japan ist historisch. Es braucht deshalb auch niemanden zu verwundern, daß die Kriegsoorbereitungen auf beiden Seiten nach wie vor mit äußerster Energie und dem Einsatz aller völkischen und technisch-militärischen Kräfte vorwärtsgetrieben werden. Der rote General Blücher plant riesige Manöver östlich des Baikalsees, an denen angeblich hunderttausend Mann teilnehmen sollen; er bemüht sich, die ungeheuren Rohstoffquellen Sibiriens feiner Armee dienstbar zu machen; er drängt auf den zweigleisigen Ausbau auch der letzten Etappe der für den Truppentransport so wichtigen transsibirischen Bahn, die das europäische Rußland mit dem fernasiatischen Hasen Wladiwostok verbindet.
.er Reist'ss . AusW , MM :ofabren j:: m i®. zm -
i inslch-s
«p-
ilusE
benFll iE«
uni Ws a I aniQ
fjr
gm Hi
1 Die"!'
flfflpf tur
inheit Hen!“' eord
gv
SS


