Einzelbild herunterladen

jSi?

einen, rJlßs.

?ini4 iss» stz

K über bi, .^Decker ?e D°möer, Qnut^egeben

?; Jm Hinblick mbenben Lie- Dietzen ange< *) k>n regerer Vorstand, be=

llh. Lecker klsitzer Louis lh- Schnei.

wieder. Ver- 1 Schlußwort n wäre, wenn ^>en Männer u Reihen des meinschch zu. Eng wurde obersten Füh. chlossen.

Sonntag fand i Obst- und

Jahresbericht ieit der Pflege )bst- und Ge­rt sei in der Sommer ein­igen. Der Der» 1933 auch im i gewesen fei. ' einzelne seine ! die zwangs- ngsbekämpsung wurden aufge- hführung dieser tsbürgerineister it dem Verein, -kämpfung solle htung geschenkt ter angewiesen, Landwirt nutz­enden Weide«

stag hielt Ä aalbau 6d)<? j Siemens er die Mw att ans die vol­les Volkes im nförmung plan- utes zerschlagen , die bisher in .eschützt und ge- t mehr Arbeit- rbeit solle dm gehe eine starke d-uWZ-ü* -de der Bevolle- . vor Augen ge- is, daß nur ein ! finden könne. MZ SS* fBen^um ? nod) nut dein \ dabei

nem dreifachen 'per *bl

ifhi'l a_®

5,794 47,20 2,475

3-047 68,58 $ LZ 4 5S-ä 21- 16,44 «S 34,72 11,42

783 0,22 5,ez 11-94

23.3^L-***

nra'lld* gru

__-^806

47,30 12,495

3,053 168,92 65-9 58- 67-67 nJ2 ,685

2.62 58-4$ 22-% 16-48 b?

'I o.2 5-676 11,96

|l 23 »45 ,40 .16 ,86 ,ti

Ur. 21 Erstes Blatt

184. Jahrgang

Donnerstag, 25. Januar 1934

'Erscheint täglich, außer Bonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte (Bie; euer Familienblätter Heimat tm Bild Die Scholle Monats-Bezugspreis:

Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte 1.80 Zustellgebühr .. -.25 Auch bei Nichterscheinen won einzelnen Nummern rin]olge höherer Gewalt ^ernsprechanschlüste

unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach« Wichten: Anzeiger Gießen

Postscheckkonto:

Krontfurt am Main 11688

Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Druck und Verlag: vrühl'sche UniverfilatrVuch- und Ztemdruckerei R. Lange in Stehen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulftrahe 7

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/gUhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text­anzeigen von 70mm Breite 60Npf.,Platzvorschrift oder schwieriger Satz 25°/0 mehr Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemein­nützige Anzeigen sowie ein* spaltige Gelegenheitsanzei­gen 5 Rpf., Familienanzei­gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Vereins- u.Tageskalender im Textteil 12 Rpf. je mm

Am 30. Januar 19?3 wurde der Führer durch

den hochherzigen Entschluß des Herrn Reichspräsi

s.__i__ ... - CX--- I C t X n 'n o i o c

Slottenru st ungen oie ^ainoiigreu von ziu» V \J c

r^st'unasabmachungen zu beweisen. Kein Land denten zur Kanzlerschaft des Reiches ' ----t. « * c rt « TSrtwit mm* Ofitahrnrh her rnihn- '

berufen. Damit war der Ausbruch der natio­

nalsozialistischen Revolution gesichert.

Im Verlauf von zwölf Monaten hat die Regie

Vedüvfnisse der einzelnen Länder deutlich gezeigt. unter der Tübruna Adolf Hitlers auf allen kssv KVÄ "Ä?

Frankreich und Italien sei eine Rivoli - zendeund umwalzendeReform en durch- t - t entstanden, die früher nicht vorhanden gewesen geführt. Das vorläufige Ergebnis dieser Reformen ei In England sei ein Gefühl der Unsicherheit liegt offen zutage: Die Wirtschaft befindet sich wie- ar fgeEommen, wie man es nicht einmal in den öer lm Aufstieg, zwei Millionen ehemals U Ta,non dk»s sron.iösisck-enalifchen Wett- . k n. t t « X o « monldion Sinh in d i e

Aus eigenen Mitteln des Winterhilfswerks ge-

Braunkohlenbriketts

lichen Genugtuung aber über den durch den Führer

1 f . . f«.. . « hnr. \ r. r. Xrtr

mit unverminderter Stärke weiter fortgesetzt werden

zeigen, daß der neue Staat sie nicht im Stich läßt und ihnen gerade am Geburtstag seines national- politischen Bestandes helfend zur Seite tritt.

ring erfahren.

^Journal" sucht an Hand des Beispiels der

§1 o t t e n r ü st u n g e n die Haltlosigkeit von Ab­

soll, dadurch sichtbaren Ausdruck zu verleihen, daß sie am 3 0. Januar von 7 Uhr bis um 18 Uhr die Fahnen des Reich es hißt.

Berlin, den 25. Januar 1934.

Der Reichsminister

für Volksaufklärung und Propaganda.

ge).: Dr. Goebbels.

Mimmsten Tagen des französisch-englischen Wett- laufens gekannt habe. Amerika und Japan

schäft begeht. .

Das Winterhilfswerk ist deshalb angewie­sen worden, alle von ihm in diesem schweren Win­ter betreuten Volksgenossen durch eine beson­ders fühlbare und sichtbare Spende am 30. Januar zu erfreuen und ihnen damit zu

schon schwer in Anspruch genommene Opferbereit­schaft des deutschen Volkes bemüht werden mühte, wird das Winterhilfswerk aus für diesen Zweck von der Regierung zur Verfügung gestellten Be­ständen am 30. Januar für die von ihm betreuten Volksgenossen zusätzlich zu seinen sonstigen Leistungen

15 Millionen Lebensmittelgutscheine im Werte von je 1. HM.

verausgaben. Der Bedürftige erhält für sich und für

langen außerdem zusätzlich zu der regelmäßigen Zu­teilung zur Ausgabe

6,5 Millionen Gutscheine

obiger Menge je einen Gutschein.

Die näheren Einzelheiten werden durch das Win­terhilfswerk der Oeffentlichkeit mitgeteilt.

Im übrigen wird die Bevölkerung aufgefordert, von äußeren pomphaften Festen, Fackelzügen und Aehnlichem, der Rot und dem Ernst der Zeit entsprechend, Abstand zu nehmen, ihrer Freude, Zuversicht und herz-

rist-ungsabmachungen zu oeroeijen.

hs.de die ihm zugeteilte Höchstgrenze der ihm zuge- biüigten Flottenrüstung überschritten und tle n n o ch habe sich das Mißverhältnis der ~ bürfniffe der einzelnen Länder deutlich gezeigt.

Line großzügige Aküon sozialer HüssbereWast amÄhresiage der Revolution.

Heichspropagandaminrster Dr. Goebbels gibt umfassende Hilfsmaßnahmen der Heichsregierung und des Winterhilfswerks bekannt.

Der nationale Spendentag des 30. Januar soll nicht in Sammelaktionen, sondern in Hilfs­aktionen bestehen. Ohne daß dabei die ohnehin

England und die Abrüsiungsverhandlungen

Erst in der kommenden Woche eine bindende Erklärung.

ur Oberste Verteidigungsrat nicht um die isuen Abrüstung spläne um Rat g e - a g t worden seien. Die genannten Stellen hätten d ch im vorigen Jahre einen Mindestrüstungsplan ausgestellt, unter den Frankreich unter den gege­bnen Sicherheitsbedingungen nicht herunter g h e n dürfe. Dieser Mindestplan sollte ohne die Zu- stinmung der beiden erwähnten Räte keine Verände-

aiiitlkhen unb nicht amtlichen Kreise in Paris schei-'igzz vier I a h r e Z e i t g e f o r d e r t, um seine ncn überzeugt zu sein, daß durch eine Fort-^ großen Reformen endgültig durchzuführen. Ein

ft r e i t f r ä f t e , um die neuen Kreuzer mit Flug­zeugen ausrüsten zu können. Das Repräsentanten­haus, das sich bisher den Wünschen der Admira­lität gegenüber meist ablehnend verhalten hat, scheint diesmal für den im Ausschuß bereits angenommenen Gesetzentwurf über den Ausbau der Kriegsflotte stimmen zu wollen. Die täglichen Meldungen der amerikanischen Presse über eine wachsende Spannung zwischen Rußland und Japan lassen der Oeffentlich­keit die Bedeutung einer starken Kriegsflotte immer deutlicher erscheinen. Manche Blätter rechnen bereits für bas Frühjahr mit bem Ausbruch bes Krieges im Fernen Osten. Unter biefen Umftänben ist auch ber Kongreß ber Meinung, baß bie Stellung ber Vereinigten Staaten im Stillen Ozean b u r ch eine starke Flotte geschützt werben müsse. Der Ausbau ber Flotte erscheine vor allem besroegen befonbers notroenbig, weil Japan offenbar bie im Jahre 1936 ablaufenbe Washingtoner unb Lonbo- ner Flottenpakte nicht in ber vorliegenden Form erneuern will, fonbern bie Flotten- gleichheit mit Englanb unb ben Vereinigten Staaten beansprucht. Diese Forberung wirb in ber amerikanischen Presse als ein Beweis für bie ja- janischen Angriffspläne aufgefaßt. Dagegen haben Präfibent Roosevelt unb Botschafter Bullit in ihren kürzlichen Aeußerungen bie starke Friebensliebe ber Sowjetregierung bejonbers betont.

(Straffe Zusammenfassung aller Kraße in Japan.

Tokio, 25. Jan. (DRB.) Die japanische Presse veröffentlicht auszugsweise bie Rebe bes japani­schen Ministerpräsibenten Saito im Ober- unb Unterhaus sowie bie Rebe bes Finanzministers Taka Chasi. Saito beschäftigte sich fobann mit ber innenpolitischen Lage Japans. Die Regierung sei bestrebt gewesen, alles zur Milberung ber wirt­schaftlichen Arise zu tun. Vor allem habe bie Regie­rung, um probuktive Arbeit zu ermöglichen, eine Umänberung bes Staatsapparates für notroenbig gehalten. Die außenpolitische Lage verlange im Inneren bes Lanbes einen Zusammenschluß aller Kräfte, um bem Auslanb bie Ein­heit bes japanischen Volkes zu zeigen.

Der Finanzminister Taka-Chasi roies auf bie groß-

Der Jahrestag des Ausbruchs der national- fozlalistifchen Revolution fällt mitten in den Winter, in einen Weltkrisenmonatallerer st en Ranges. Der Führer und seine Mitarbeiter in der Regierung sind der Aeberzeugung, daß man seiner, historisch gesehen, am ehesten gerecht wird, wenn man ihn ohne rauschende Feste in _ _

hex Idee einer lebendig gewordenen kraftvoll begonnenen Ausbau des neuen Reiches, der Volksgemeinschaft durch eine grandiose und in diesen Ausmaßen nur selten dagewesene De­monstration sozialer hilssbereit-

sk tz U N g bei ______ , _

Alsprechungen nichts gewonnen, ab e rv i ei a^en^Q^etVi wie neue Hoffnung und star - urloren werden könne. Das Interesse sei letzt zelbstvertrauen in alle kreise des deut- lÄngrei^nl1^ d°r'tote 5urüW finb......

B erfotaen tännte Mun befürchtet. Frankreich Der Iakresla« des Ausl slifgefordert werden wurde, ve l weiter« g, hende Zugeständnisse zu machen, als es bisher schon zu machen bereit war.

zügige Politik der Regierung in der Förderung der japanischen Ausfuhr hin. Der Fehl­betrag von etwa 900 Millionen Pen werde durch neue innere Anleihen gedeckt werden. Die Kosten für das Vorgehen in der Mandschurei werden mit 160 Millionen Pen angegeben. Für die Umorganisation der japanischen Armee seien besondere Kredite in höhe von 130 Millionen Pen zur Verfügung gestellt. Die Regie­rung habe ein Wirtschaftsprogramm aufgestellt, dessen Hauptaufgabe die Milderung der Wirtschafts­krise besonders auf dem Gebiete der Landwirt­schaft sei. Die Regierung gedenke umfassende Re­formen durchzuführen.

Oesterreichischer Schritt in Berlin.

Nachträgliche Richtigstellung österreichischer Behauptungen.

Berlin, 24. Jan. (DNB.) Ausländische Blätter haben in ben letzten Tagen wieberholt gemeldet, bie österreichische Regierung habe sich an ben Völkerbunbsrat gewenbet, um bort bas beutsch-österreichische Verhältnis zur Sprache zu bringen.

Zu biefen Nachrichten ist zunäcbst barauf hin­zuweisen, baß ber österreichische Bevollmächtigte in Gens selbst in Abrebe stellt, bei seinem letzten Besuch bei bem Generalsekretär bes Völkerbunbes anbere Dinge als rein österreichische Fragen zur Sprache gebracht zu haben. Richtig ist, baß ber österreichische Gesanbte im Auswärtigen 21 mt im Auftrage feiner Regierung vorstellig geworben ist unb eine Reihe von Beschwerbepunkten über angebliche Einflußnahme gewisser r e i ch s b e u t s ch e r Kreise auf bie national­sozialistische Bewegung in Oesterreich zur Sprache gebracht hat mit bem Hinweis, daß Oesterreich sich an ben Völkerbunb roenben würbe, falls biefen Beschwerben nicht Rechnung getragen werben sollte.

Die einzelnen Behauptungen werben zur Zeit in Berlin geprüft unb, wie jetzt schon gesagt werben kann, auf Grunb bes Ergebnisses dieser Prüfung binnen kurzem nachbrücklichst richtiggestellt werben.

Der Kabinettsrat.

ßonbon, 25.Jan. (DNB. Funkspruch.) In bem Jabinettsrat am Mittwoch, so berichtetDaily Zelegraph", sei, bie Ansicht zum Ausbruck gekommen, diß Englanb unb Italien weiterhin iermittlungsbienfte auf biplomatischem $>ege in ber Abrüstungsfrage leisten sollten. Von jr sofortigen Einberufung einer Viermächtekonfe- wiz sei nicht bie Rebe gewesen.Morning Post" will Assen, baß über ben Inhalt bes neuen britischen Drüstungsvorschlages, ber bie gegensätzlichen Auf- Mfunqen Frankreichs unb Deutschlanbs versöhnen sllle, Einmütigkeit erreicht worben sei.Daily Mail" elbet, baß bas Kabinett beschlossen habe, nächste >oche beim Wieberzusammentritt bes Parlaments ।ne enbgültige Erklärung über bie Ab- iftungspolitif abzugeben. Die Regierung werbe i :rin die Fortsetzung der diplomatischen rörterungen anregen. Am Donnerstag soll T Abrüstungsausschuß des Kabinetts bie Einzel-

iten biefer Erklärungen besprechen.

)aris über Vie englische Ver- mttttungsabsichi verstimmt.

Paris, 25.Jan. (DNB. Funkspruch.) Die aus bnbon oorliegenben Meldungen über eine Vermitt- Iimg in ber Abrüstungsfrage, die die britische Regie- r. ng in Berlin unb Paris versuchen könnte, befrie- bgen bie französische Presse keineswegs. DerE x- c>lifior" bezeichnet bie Erfolgsaussichten ber dri- ichen Vermittlung als mittelmäßig. Zweifellos i^che sich Macbonalb selbst gar keine Illusionen über ?cn Vermittlungsanerbieten. Er würbe wohl in gcoße Verlegenheit geraten unb die Be­ruhigung der öffentlichen Meinung in Englanb 'liLirbe wohl noch größer sein, wenn Frankreich diese Anregung unter der Bedingung annehmen würde, s>: ß England schwarz auf weiß d i e Verant­wortung für alle möglichen Folgen ül ernehmen würde. Aehnlich skeptisch äußert sich £ i g a r o", der schreibt, der englische Vermittlungs- v rschlag laufe darauf hinaus, eine Reihe der b-* u t f d) e n Derteidigungsmaßnahmen o ne die geringste Gegenleistung nur um der Liebe gitr Freiheit willen z u erlauben.

,L e Iou r" bringt einen mit drei Sternen ge- | zjjchneten Artikel, der vermutlich von einer hohen N^litärischen Persönlichkeit geschrieben ist. Eingangs trb darin bemerkt, daß der Oberste Kriegsrat und

uqr zu jem, uun u « v v 1 -- v \:r7* .großen z\e|uiniKii cuvyuinH .....

ber unmittelbaren beutsch-franzosischens t)aoon jst vergangen, unb schon sehen wir Davon erhält ber Bedürftige mit eigenem yaus- ... -------- «kor - halt ober eigenem TNietzimmer nach Maßgabe

!arbeitsloser Menschen sind in die

«MMjeu» v- . < . c. Fabriken und Kontore zurückgekehrt,

fe.en so argwöhnisch gegeneinander geworden, daß Bauern|(anö iff in seinen Cebensgrunötaqen

iirhunqen b^r Völker störe, bas seien bie Leiben-! ^hen Kamps um seine Ehre und Gleichberechtigung Lebensmittelgutschem. __

iiri/ungcH, uu j hi« Aus eiaenen Mitt'

Amerika erwartet ' einen Konflikt im Vazifik.

Ausbau der amerikanischen Flotten- nnd Luftstreitkräfte bis zur hstgrenze.

Washington, 24. Jan. (DNB.) Das Weiße hcus lehnte eine Stellungnahme zu ber Frage, ob ii( amerikanische Kriegsflotte zu ber durch ben Ecnboner Pakt festgelegten hoch stgrenze a u s- ( baut werben soll. ab. Die Stimmung chem loch für einen Ausbau ber Fl otte zu Zechen. In Marinekreisen wünscht man daruver li aus auch bie Vermehrung ber Lusl-

zikhunqen Der 'ZjOirer iiure, uu3 ' jagen itumy

[iaften, bie ber Kontrolle entgegen, ferner die Reste;ach außen, ptlitischer Streitigkeitsn, bie sich auf bem Papier^ Heqierunq weiß sehr wohl, bah es ihr in

lich-n unboor allem das geftorte mitt- 'L.' gelungen ist. alle Jlot zu

schaftliche Gleichgewich. # i befeitigen. Das wäre auch über Menschenkraft ge-

Der Pariser Vertreter berTimes" melbet: Tieigangen. Der Führer hat bei der Wahl am 5.März jc einen Zentner Steinkohle ObtV

... . ...li-.a---Im SRnrtc frhot= mii 1 « k r o X o i I nofnrhprf. II NI feine ' . , . , . .

Randnoten.

Die monatelange Geschäftigkeit ber Balkan- biplomaten hat jetzt ihr erneutes Ziel gefunben, der neue Block ist fertig unb ist von ben teil» nehmenben Mächten bereits unterschrieben worden. Mühe genug hat es gekostet. Eigentlich seit dem Sep­tember haben die Außenminister Jugoslawiens, Ru­mäniens, Griechenlands und der Türkei Rundreise­billette in der Tasche gehabt. Bald trafen sie sich in Sinaia, bald in Belgrad, bald in Bukarest, bald in Saloniki, wobei beachtenswerterweise auch die Mon­archen selbst sich einschalteten und in einer Reihe von Zusammenkünften den Boden für die Bildung des neuen Blocks vorbereiten halfen. Auch Bulgarien ist bemüht worden, König Cyrill hat seine Visiten­karte in Bukarest wie in Belgrad abgegeben. Es cheint aber vorläufig noch nicht, als ob er Neigung hat, sich an dieser neuen Lölkerbundsfraktion zu be­teiligen. Er kann es ja eigentlich nicht gut, denn irgendwie ist der Bund doch auch gegen Bulgarien gerichtet.

Selbstverständlich verfolgt er nach seinem offi­ziellen Programm nur friedliche Ziele mit wirt­schaftspolitischem Einschlag, aber das ist doch mehr der Vorwand, hinter dem sich die eigentlichen Ab­sichten verbergen. Man konnte beinahe vor dem Versuch einer Verwirklichung derM onroe« Doktrin des Balkans" sprechen unter der Parole: Der Balkan den Balkanvölkern, wenn nicht eben auch in diesem Falle unter den Balkanvölkern nur bie siegreichen Staaten verstanden wären, der tiefere Sinn also auf die Niederhaltung Ungarns und Bulgariens gerichtet wäre. Wobei sich die Linien teilweise überschneiden, denn gegen Un­garn ist ja schon die Kleine Entente zusammenge- braut, deren eigentlicher Daseinszweck nur in der negativen Aufgabe besteht, zu verhindern, daß Un­garn einen Teil der ihm abgenommenen Gebiete zurückerhält. Der nationale Elan der Ungarn hat sich doch so weit durchgefetzt, daß er sogar in Eng­land eine moralische Unterstützung fand, abgesehen von der Sympathie, die Deutschland als alter Bundesgenosse und Italien aus wirtschaftlichen Gründen für die Ungarn zeigte.

Zum Teil ist also der neue Balkanblock eine Art Wurmfortsatz der Kleinen Entente, zum Teil ist er aber auch mehr. Er ist auch ein Ausfluß der Be­mühungen, die gegenseitigen wirtschaftlichen Nöte durch ein engeres Aneinanderrücken zu bekämpfen. Er ist aber auch eine wichtige Figur auf dem euro­päischen Schachbrett. Denn der diplomatische Kampf der letzten Jahre wurde vielfach bestimmt durch das große Ringen zwischen Frankreich und Italien um den Einfluß auf den Balkan. Lange hat Italien vorne gelegen. Jetzt ist es von Frank­reich ausgestochen, denn dieser Balkanblock wird na­turnotwendig zunächst im französischen Fahrwasser segeln und dadurch die Machtposition Frankreichs über die Kleine Entente hinweg befestigen. Aber doch wohl nur vorläufig, denn einmal muß der Augenblick kommen, wo sich zeigt, daß stärker als alle Sympathien bie wirtschaftlichen Not­wendigkeiten sind. Da aber kann Frankreich nicht helfen. Der Weg zu einer Gesundung geht nur über Deutschland. Das will man in Bukarest heute noch nicht sehen Belgrad ist schon etwas hellhöriger geworden aber ehe diese Erkenntnis sich durchgesetzt hat, kann und wird auch der Bal­kan trotz aller schönen Blockbildungen nicht voran- kommen.

Kein Tag vergeht, der uns nicht Kunde von schweren inneren Kämpfen im öster­reichischen Staate gibt, von Kämpfen, die um so erbitterter werden, je unhaltbarer sich die Lage der Regierung Dollfuß gestaltet. Der Kamps geht um das Schicksal von fast sieben Millionen Deutsche, die nicht von den Nachbarvölkern aufgerieben sein wollen.

Das Oesterreich von heute ist ein Torso, ein Staatskörper, dem der Keim des Zerfalls bei seiner Gründung von den Alliierten 1919 mit voller Ab­sicht eingeimpft wurde. Das Wilsonsche Selbstbestim­mungsrecht der Völker, von dem so weitgehender Ge­brauch gemacht wurde, wurde Oesterreich durch den Friedensvertrag von St. Germain vorenthalten. Ja, selbst die beabsichtigte Zvllvereinigung mit dem Deut­schen Reich wurde brutal unterbunden. Aus der Ost- m-ark hervorgegangen, gewann das Land unter den 5)absburgern durch Heiraten und Verträge eine gewaltige Macht, vor der der türkische Halbmond immer weiter zurückweichen mußte. Mit den Un­garn und slavischen Stämmen bildete es eine Mon­archie, deren Kern und Rückgrat Oesterreich war. Was die Oesterreicher der deutschen Welt und der Menschheit an Kulturgütern geschenkt haben, an großen Geistern auf allen Gebieten, ist bekannt. Lei­der waren die habsburgischen Herrscher von dem Wert, von der Unersetzbarkeit ihrer deutschen Bürger nicht immer so erfüllt, wie es im Interesse des Staates gelegen hätte. In dem Maße, in dem der nichtdeutsche Einfluß beim Wiener Hof und der Drang der slawischen Stämme zur Selbständigkeit wuchs, begann das Staatsgefüge zu bröckeln. Franz Joseph hielt zwar noch den imposanten Bau, in dem es aber schon unheimlich knisterte, zusammen, doch als er während des Weltkrieges die Augen schloß, war der Zerfall nicht mehr aufzuhalten. Nach dem militärischen Zusammenbruch erfüllte sich das Schick­sal.

Das heutige Oesterreich nimmt ein Achtel der ein­stigen Monarchie ein. Wien, die Kaiserstadt, eine Weltstadt von fast zwei Millionen Einwohnern, liegt gefährdet an der Ostgrenze des Staates. Von den 121/2 Millionen Deutschen, die vor dem Kriege in der Monarchie lebten, müssen über 5V-2 Millio­nen in denNachfolgestaaten" für ihren kulturellen Fortbestand kämpfen. Ein Teil des heutigen Oester­reich ist vorherrschend industriell, ohne jedoch die Möglichkeit einer lohnenden Ausfuhr zu besitzen.