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Buntes Allerlei
des Fading-Effektes und nungen. Es lassen sich
Wirtschaft
«Öerhn
.vramiur. u. Di.
hird
23-10.
22-10
22-10- । 2310-
23-10-
22-10-
101,75
94,75
94,75
101,9
M5
189
896,65
93,75
103,75
95,75
93,5
93,75
96
93,65
104,13
95,75
93,25
96,25
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104
96
93,25
101,5
93,5
95,75
93,5
93,5
110,5
101,75
93,25
93,25
93,5
94,75
94,75
0 0
0 o
0 4
0
0 , o
12
58,01
54,95
12,305
16,34
167,96
21,33
61,85
63,48
80,87
33,85
2,455
58,25
55,17
12,345
16,40
168,64
21,41
62,09
63,74
81,19
33,99
96,4
93,3
103,9
101,5
93,5
93,5
93,9
95
94,75
86,5 106,75
63,4
108
78
150 119,75 76,75
76
4,45
4
35
29,75
25
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80,4
96
72
74,75
77
145,9
0,641
58,17
0,204
3,047
54,57
81,10
12,225
5,395
16,38
168,51
21,45
0,703
5,694
61.40
48,95
11,09
63,02
81,02
33,99
10,375
2,472
0,643
58,17 0,204
3,047
55,10
81,10
12,34
5,45
16,38
168,38
21,45 0,713
5,694 62,01
48,95
11,20
63,65 81,05
33,99
10,375
2,483
83,75
188
1,3
7,1
7
28,9
142,25
104,25
118,75
76
111,9
102
93
141,5
101.9
28,5
1,35
7,55
6,8
6,75
13,9
101,9
28
1,3
7,4
6,8
6,9
13,5
Charles Welsey, ein junger Engländer aus gutem Hause, wünschte nichts sehnlicher, als des Königs bunten Rock anzuziehen. Er hatte sich auch gemeldet, war aber nach einer Körperuntersuchung ab- chlägig beschieden worden. Nein, so ein spindel-
101,9
28,5
1,3
7,9
7,13
7,1
14
lernt. w .
Was nun aber die Farbe des Neides angeht, so soll sie im Zeitalter des Augustus überhaupt nicht
58,29 0,206 3,053 55,22 81,26
12,31
5,46 16,42
168,72
21,49 0,715
5,706 62,13
49,05
11,22 63,77 81,21
34,05 10,395
2,487
Buenos Aires Brüssel..... Rio de Jan.. Sofia ......
Kopenhagen. Danzig.....
London HeljingforS.. Paris ......
Holland .... Italien.....
Japan ......
Jugoslawien Oslo..... :
Wien.......
Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......
Budapest ... Neuyorl...
„Funk-Seographie" - eine neue Wissenschaft.
Schluß!. Mittag- börse
0,645
58,29
0,206
3,053
54,67
81,26
12,255
5,405
16,42
168,85
21,49
0,705
5,706
61,52
49,05
11,11
63,14
81,18
34,05
10,395
2,476
Banknoten.
T.SÄ» »»«-»■*; verein 80,65, 6 v. H. Franks Hyp.-Bank Gold N 13/15 93,25, 5 v. H. innere Mexikaner 6,13, Ober Hessen Provinz 101,50, Braubank 114,50, Reichs- bank 146, Gelsenkirchen 63,25, Harpener 107,65, Kali Aschersleben 117,50, Mannesmann 76 Rh m stahl 90,25, Bekula 142,75, Bemberg 67 Schade anstatt 212,50, Deutsche Linoleum 5?,75, Licht & Kraft 119, IG- Farben 143,25, Gessurel IHM Holzmann 79,25, Rheag 101,75, Siemens 141, Thur. Lieferung 103, Zellstoff Waldhof 48,75.
Rindermarkt in Gienen.
Auf dem gestrigen Rinder-Nutzviehmarkt in Gießen standen 881 Stück Großvieh, 259 Fresser und 199 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qual. 320 bis 420
2. Qual. 210 bis 270, 3. Qual. 100 bis 160; Schlachtkühe a) 160 bis 300, b) 50 bis 100; Rmder, bis Vijährig, 50 bis 85, »/<- bis 2jahrlg 80 bis 160, tragend 160 bis 320 Mark; Kälber das Pfund Lebendgewicht 25 bis 38 Pf. Marktver auf: Nachfrage nach gutem Milchvieh; Geschäft mittelmäßig. Klemer Ueberstand.
Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.
Lamburg-Amerika-Paket Hamburg-Südam. Dampfschiff. Hansa-Dampfschiff...........
Norddeutscher Lloyd A.Ä. für Berkebrswesen Mt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Privat-Bank ... Deutsche Ban! und Dioconto»
Gesellschaft................
Dresdner Bank...... ......
Reichsbant ................ -
- - * - entwickelte sich bei D8rsener3ffnimy ieuuuI4^ in Warschau-Wiener wobei
Mark-Obl mit 15,25 bis 15,50 (nach 14,30 heute mittag) und Stücke-Obl. mit 14,25 bis 14,50 (13,50) bewertet wurden, auch einige Russen-Priorltaten
Mark das Stück.
Mainzer Schlachtviehmarkt.
Mainz, 23. Okt. Auftrieb: Ochsen 64, Bullen 49, Kühe 420, Färsen 210, Kalber 311, Schafe 26, Schweine 964. Notiert wurde pro em Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen b) 32 bis 36, c) 27 bis 31, d) 23 bis 26. Bullen a) 33 bis 35, b) 29 bis 32, c) 26 bis 29, d) 23 bis 25. «ube a) 34 bis 37, b) 29 bis c) 24 bis 28, d) 11 b s 23 Warfen a) 35 bis 38, b) 33 bis 35, c) 28 bis 3? dl 23 bis 27 Kälber a) 43 bis 48, b) 37 bis 42, ff'30 bis 36 d) 20 bis 27 Schaft Mt notiert Schweine a) 53, b) 52 bis 53, c) 51 bis 53, bis 52. Marktverlauf: Rinder mittelmäßig, ge räumt. Kälber mäßig lebhaft, ausverkauft. Schweine lebhaft, geräumt.
Hundfunkprograrnm.
Donnerstag, 25. Oktober.
6 Uhr- Bauernfunk. 6.15 Uhr: Gymnastik I. 6.30: Gymnastik II- 6.45: Frühmeldungen. 6.55: Morgen- svruch — Choral. 7: Fruhkonzert. 8.30 bis 8.45. Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.10: Schulfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Saardienst. Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebe- zirk 13-15: Mittagskonzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.15: Kinderstunde. 16: Nachmittagskonzert. 18: Spanischer Sprachunterricht. 18.15: Arno Holz zum Gedächtnis. Eine Funkfolge von Dr. Otto Goerner. 18.35: Katechismus für Sprachsünder (II). 18.45: Unterhaltungskonzert. 19.30: Tagesspiegel. 19.45: Saar-Umschau. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der Nation. „Wilhelm Teil". Von Friedrich v. Schiller. 21.45: Handharmonikasoli. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Kammermusik. 23: Nachtmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.
Die Abendbörse verkehrte auf der ganzen Lime in sehr stiller Haltung. Infolge der nur schwachen Kundschaftsbeteiligung zeigte auch die Kulisse keine Unternehmungslust; daneben macht sich der bevorstehende Ultimo in starker Zurückhaltung bemerkbar. Die Kurse brachten gegen den Berliner Schiuy nur geringfügige Abweichungen. Am Rentenmarr: notierten Altbesitz 0,13 v. H. höher. Von fremden
Langfristige Gewerbekredite. \
LPD. Die Bank für deutsche Jndustrieobligatio- , nen in Berlin hat mit der Landeskommu- : nalbank Girozentrale für Hessen m ( Darmstadt vertragliche Vereinbarungen getroffen, auf Grund deren die Landeskommunalbank innerhalb ihres Tätigkeitsbereiches an der Ausleihung der langfristigen Gewerbekredite der Jndu- striebank, soweit es sich um Kleinkredite bis zu 15 000 Mark handelt, mitwirken wird. Bekanntlich stellt die Industriebau? kleinen und mittleren Betrieben der Industrie, des Handwerks und des Handels langfristige, fünf Jahre laufende Darlehen bis zu Einzelbeträgen von 500 Mark hinaub zur Verfügung. Die Darlehen, die auf hypothekarischer Grundlage gewährt werden, dienen zur Abdeckung überhöhter kurzfristiger Verbindlichkeiten, zur Finanzierung langfristiger Investitionen sowie zur Verstärkung 6er Betriebsmittel.
*
* Voraussichtlich kein Zigarren- kartell. Nachdem es dem Reichsverband Deutscher Zigarrenhersteller e. V. gelungen war, 85 v. H- aller deutschen Zigarrenhersteller zum freiwilligen Beititt zu einem in Aussicht genommenen Konditionskartell zu bewegen, hatte er vor einiger Zeit beim Reichswirtschaftsministerium den Antrag aus zwangsweisen Beischluß der Außenseiter gestellt. Der Vertrag sah die Regelung der Zah- lungs- und Lieferungsbedingungen vor, sollte ferner die Fassons- und Gewichtsbestimmungen regeln, sowie dem Schleuderunwesen ein Ende bereiten. Wie der DHD. erfährt, ist aber mit einer Genehmigung dieses Konditionskartells nicht zu rechnen.
Frankfurter Börse.
Mllagsbörse: freundlich.
Frankfurt a. M., 23. Okt. Nach den gestern zum Teil in größerem Umfange erfolgten Glattstellungen zeigte die heutige Mittagsbörse überwiegend freundliche Haltung. Der Mangel an besonderen Anregungen ließ aber kein nennenswertes Geschäft i zu, zumal seitens der Kundschaft nur in kleinem i Umfange Kaufaufträge vorgelegen haben. Somit i beschränkte sich die Umsatztätigkeit hauptsächlich auf i die Kulisse, die wieder einige Kaufneigung bekun- - bete. Eine Bevorzugung bestimmter Marktgebiete
Lankraub mit Sckwkoladenpistolen.
In Glasgow drängen maskierte Räuber in eine Handwerkerbank ein und erbeuteten fast 7000 Pfund. Es gelang, die Verbrecher schon wenige Minuten nach der Tat festzunehmen. Bei der Durchsuchung der Räuber nach Waffen stellte sich heraus, daß sie nur Pistolen besaßen, die aus Schokolade bestanden. Mit diesen süßen Waffen hatten sie das Bankpersonal eingeschüchtert und ihren Ruckzug gedeckt.
A.E.G......................
Bekula
Elektr.Lieferungsgesellschaft... 6
Licht und Kraft ............g
Reiten & Guilleaume o
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ....... 5
Schuckert LEo............... 5
Siemens L Halske 7
LahmeyerLCo 10
Buderus ........
Deutsche Erdöl .........
Gelsenkirchener.............. 0
Harpener...................0
Hocsch Eisen—Köln-Neuessen .. 0
Ilse Bergbau ...............6
Ilse Bergbau Genüsse 6
Klöcknerwerke v
t Manuesrnann-Röhrea «••••.<>• 0
„Selb wie der Neid" sogen wir um die gelbe Farbe zu kennzeichnen, und doch ist Gelb die Lleb- lingssarbe der ganzen Malere, durch Diele Jahrhunderte hindurch, sie hat besonders seit Rem- brandt für die Entwicklung unseres Farbengesuhls eine entscheidende Bedeutung erlangt Nach den Untersuchungen der Wärmegrade des Sonnenpns- mas, in der jene so wichtige Einteilung der Farven in kalte und warme Töne nachgewiesen wurde, liegt das Gelb in der Wärmeskala neben dem Rot und hat einen hohen Wärmegrad. Die warmen Farben ober, vor allem das Rot, sind die Lieblingsfarben sowohl der primitivsten wie der höchst kultivierten Völker So bemalen die australischen Junglinge, wenn sie in die Reihen der Erwachsenen eintreten, ihren Körper mit roter Farbe, und rot war auch Has Gewand des römischen Triumphators. In der Malerei zeigen die Bilder von Tizian, dann die von Peter Paul Rubens eine Steigerung m der Verwendung von Rot, und in den letzten Werken Rembrandts ist ein glühend starkes Zinnoberrot zu finden. Erfährt nun die gelbe Farbe eine ebensolche zunehmende Wertschätzung? Goethe hat in seiner Farbenlehre von der „sinnlich-sittlichen Wirkung der Farbe" gesprochen und davon, „daß die Farben auf den Sinn des Auges, und durch dessen Vermittlung auf das Gemüt, eine entschiedene und bedeutende Wirkung hervorbringen, die sich unmittelbar an das Sittliche anschließt." Wenn wir nun das Laster des Neides in Gelb symbolisieren, Jo geben wir dieser Farbe eine sittlich tiefstehende Bedeutung, die in schroffem Gegensatz zu der hohen Wert- Schätzung steht, die der gelben Farbe zu den verschiedensten Zeiten und bei den verschiedensten Volkern zuteil geworden ist. r . .
Die Chinesen, die der Lehre des Konfuzius nachhingen, hüllten sich bei den feierlichen Kulthand, jungen in lange gelbe Gewänder und auch die Priester Buddhas schreiten nach heute in königlichem Gelb zur Opferfeier; ja der Königssohn Buddha selbst nahm, als er die weltliche Herrscherkleidung ablegte, das gelbe Kleid seiner bisherigen Wurde in den Priesterstand hinüber. Bei den Römern war Gelb die Farbe der Aristokratie, der Schönheit und der Liebe. Wie bei den Griechen, so war auch bei ihnen die gelbe Farbe ein Attribut der Hochzeit und der Ehe. Krokusfarben ist das Gewand der Venus schon bei Homer und krokusfarben erschien auch der heilige Dionysos vor den Bacchantinnen: der Schleier der Braut war stets safrangelb. Viele der altrömischen Familiennamen sind von der gelben Farbe abgeleitet, wie die Flavier, 5)elvier, Fulvier. Ovid gebraucht die Bezeichnung „Gelb" nicht wem- ger als hundertundfünfzig Mal, während sie sich bei Schiller kein einziges Mal findet. Das mag feinen Grund aber darin haben, daß die Klassik ganz dem Ideal der Plastik zugewandt war und selten Far- benbennungen in den Bereich der Dichtung zog; in den nachfolgenden Kunstepochen hat der Dichter die Welt auch wieder mit Maleraugen sehen ge-
gelb, sondern bläulich-grau gewesen sein. Im 13. Jahrhundert ist dann der Neid grün, bisweilen allerdings auch schon gelb dargestellt, und diese Farbe blieb dann der Symbolisierung des Neides anhaften. Die Tatsache, daß in der Farbenauftch- suna des kirchlichen Mittelalters im Kleide der höchsten Gottheit, im Gewände Christi und der Madonna das reine Blau des Himmels an tue Stelle des Gelb getreten ist, wird auf eine immer starker hervortretende Ablehnung von Gelb als der uralt heidnischen Götterfarbe Zuruckgefuhrt Aber im liturgischen Farbenkanon der Kirche behielt lange auch das Gelb eine angesehene Stellung. Durch das ganze Mittelalter hindurch kann man eine geradezu kibenfdjaftlidje Vorlieb- der Frouen für gelbe Kopftücher Stirnbinden und Schierer feststellen, und in der Farben- und Blumensprache des Mittel- alters ist Gelb die Farbe der Leidenschaft, der höchsten Beglückung und der Gewährung. Walter von der Vogelweide preist den Frühling, in dem die gelbe Sonne scheint und gelbe Blumen aufspneßen. Was dem Gelb eine solche Abneigung und Ablehnung eingetragen hat, soll nach einer sehr überzeu- genben Erklärung das Antlitz des Menschen sein; gelb und grün sind die Farben eines kranken, blut- leeren Gesichtes und der als eine hagere, von innerer Unzufriedenheit verzehrte Jammergestalt dar- gestellte Neid wird somit mit der Farbe Geld symbolisiert, die im Widerspruch zur geröteten, gesunden Antlitzfarbe des frohen und großzügigen Menschen steht. So ist die Neidfarbe Gelb eigentlich gar nicht dasselbe Gelb, das in der Malerei so leuchtende warme Töne hervorbringt, sondern eine grüngelbe matte Farbe, die neben dem eigentlichen strahlenden Gelb völlig verblaßt.
Gewogen und zu leicht befunden.
Schluß!. Schluß!.
Cffi6' Abend- Schluß Mittag- kurs bgrfc Tur« börse
dürres Kerlchen konnte man In der Armee nicht ge- Fr-lDerk-hr entmto brauchen. Mindestens zehn Pfund mußte der junge lebhafter s Geschäft Welsh zunehmen' wenn man ihn aufnehmen ollte. Mark-kdbl. mir 15.2. Der arme Junge versuchte sich , nun an Mastkuren aller Art, er vermied möglichst jede Aufregung und blieb den halben Tag im Bett — nichts half, und nach einigen Wochen sah er noch immer so klapprig aus wie vorher. Ja, die Sorge um sein Gewicht schadete ihm eher, als sie nützte. Da fiel dem jungen Mann ein, daß es doch einen Ort gab, wo er sich die fehlenden Pfündchen anfitzen wurde, einfach, weil er keine Gelegenheit zu unruhigem Umher' schweifen habe. Er wollte ins Gefängnis. Ohne Grund würde man den ehrbar aussehenden Charles Welsh bestimmt nicht hineinlassen, und so mußte er sich gegen irgendein Gesetz vergehen. Eines Tages brach er, vor aller Augen, die Fensterscheibe eines Schaufensters entzwei und nahm em P«ar Schuhe an sich. Nach drei Wochen Untersuchungshaft wurde er zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Schon frohlockte der seltsame Einbrecher, da vernahm er mit Schrecken, daß ihm Bewährungsfrist zugebilligt werden sollte. Das Gericht wußte von dem merkwürdigen Beweggrund zur Tat, konnte aber aus ebendiesem Grunde sich nicht dazu entschließen, den Jungen tatsächlich die Strafe absitzen zu lassen. Kem Flehen des enttäuschten jungen Mannes erweichte die harten Herzen der Richter, und so nahm er tränenden Auges Abschied. Nicht einmal die drei Wochen der Untersuchungshaft hatten bei ihm angeschlagen, denn die Verhöre hatten ihn dauernd auf den Beinen gehalten. Täglich ist die Londoner Polizei auf einen neuen Gewattstreich des unglücklichen „Federgewichts" gefaßt.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
mgefüHrtcn Ziffern geben die hohe der zuleßi deichloffenen Dividende an. - Reichsdankdiskoni 4 DLombardzinsfuß b o.tz.
Mancherlei Zusammenhänge lassen sich zwischen dem Rundfunk und der Geographie Herstellen, und die Erforschung dieser Beziehungen bildet ein weites Gebiet, dessen Studium als ein besonderer Wissenszweig ausgestaltet werden sollte, lieber die Aufgaben dieser neuen „Funk - Geographie" gibt Gerhard Apelt eine Uebersieht in der Geographischen Wochenschrift. Zunächst einmal ist die Beeinflussung des Landscyaftsdildes durch die Sende- ilnlagen und ähnlichen Bauten zu beachten. Die riesigen Funktürme sind eigenartige Merkmale, während die Empfangs-Antennen weniger auffallen. Die Dichte der Sendestellen, die Verteilung der Hörerschaft auf einen bestimmten Raum, die lieber» sicht über die Kurzwellen-Sender, all das sind Erscheinungen, die die Beachtung des Geographenver- bienen. Sodann gibt es eine eigene „Sende-Wirt- schaft", die mit den natürlichen Gegebenheiten unseres Erdballs zusammenhängt. Dahin gehört das verschiedenartige Verhalten der Wellen bei Tag und Nacht, im Sommer und im Winter, die Beobachtung solcher Vorgänge wie des Fading-Effektes und der Ueberlagerungs-Erfcheinungen. Es lassen sm, einzelne „Funkklima-Provinzen" nach der Luftfeuchtigkeit, Bewölkung, Sonnenscheindauer, Temperatur usw. abgrenzen. Hierher gehören auch bie sonderbaren Ermüdungserscheinungen neu angelegter Sender, die infolge elektrolytischer Vorgänge im Boden auftreten und die bei Sendern auf Schiffen nicht Vorkommen. Des weiteren hat sich die neue Wissenschaft der Funk-Geographie mit der Beeinflussung der Wellen durch Gewitter, magnetische Storungen, Polschwankungen, Nordlicht- und Sonnenflecken- Häufigkeit usw. zu beschäftigen.
Die Tleiörarbc Äelb.
Frankfurt, a. M., 23.Okt. Der Gemüse- markt hatte allgemein reichliche Zufuhren.. -oet schleppendem Geschäft waren die Preise zumeist seyr gedrückt, nur für Blumenkohl, Kopfsalat und Tomaten erzielte man etwas höhere Preise. Dlumenkoh 15 bis 45, Feldsalat 20 bis 30, Eskarol 3 bis 7, Gelbe Rüben 2,5 bis 3,5, Karotten 3,5 bis 5, Kopfsalat 5 bis 10, Meerrretttich 28 bis 30, PsiA^mge 42 bis 48, Römischkohl 4, Rosenkohl 18 bis 22, Rote Rüben 3 bis 4,5, Rotkraut 4,5 bis 5,5, Sellerie, je nach Größe 5 bis 25, Spinat 3 bis Schwarzwur- sein 15 bis 20, Tomaten I 12 bis 14, II 6 bis 9, Weißkraut 2,5 bis 3, Wirsing 2,5 bis 3,5, Zwiebeln 5,5, Sachsen 6,5, italienische 5 bis 5,5-
Der Qbstmarkt hat ebenfalls reichliche Zufuhren von Aepfeln, Birnen und Nüssen sowie Trau- den, wobei letztere im Preise nachgaben, wahrend onft die Stimmung fest ist. ^Aepfel und Birnen legen etwa 2 bis 3 Mark je 50 Kilo über Notiz. Das Geschäft nahm nur teilweise einen zufrieden- stellenden Verlaus. Aepsell 12 bis 16'II7bislO, Schafsnase 6 bis 8, Birnen I 10 bis 12, II 6 bis 8, Mollebusch 8 bis 12, Haselnüsse 28 bis 30, ital, Preiselbeeren 22 bis 25, Kastanien bis 15 Quitten 6 bis 8, Trauben 20 bis 25, holl- 32 bis 45, bulg. 20 bis 23, span. 20 bis 22 ital. 40 bis 44, frans. 20 bis 24, Zitronen, 300 Stuck, 11,5 bis 13.
Schweinemarkt in Biedenkopf.
kb. ® i e b e n t o p f, 23. Okt. Der heute hier ab- gehaltene Schweinemarkt wies einen Auftrieb von 265 Ferkeln auf. Der Handel war schleppend, die Preise waren gedruckt. 4 bis 6 Wochen alte Ferkel kosteten 8 bis 9 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 9 bis 12 Mark, über 8 Wochen alte 12 bis 16
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 6%ehem.7%Dt.Reichsanl.v.I929 6Y2% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .............
Desgl. ohne Auslos.-Rechte 6% ehem.8% Hess. BolkSstaat 1929
(rückzahlb. 102%)............
6% Hess. Landeöbank Darmstadt Gold R. 12..................
6%% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Clqui.........
Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An
leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1935
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
5yt% ehem. 4y,% Franks. Hyp.-
Bank-Liqu.-Psandbriese.......
6/i% ehem. Wi% Rheinische
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe
6% ehem. 8% Pr. Landcöpfand-
briesanstalt, Psandbriese R. 19
6% ehem. 7% Pr. LandeSpfand-
briefanstalt, Pfandbriefe 9t. 10 Hteuergutsch. Verrechnungskurs..
4% Oesterreichische Goldrente.... 4,20% Lesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 </i% desgl. von 1913..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie I.....................
mark-Anleihen und Zinsvergütungsscheine lagen behauptet, während späte Reichsschuldbuchforderungen 0,13 v. H. und 6 v. H. Stahlverein-Bonds 0,65 o H. verloren. Aktien waren ebenfalls nicht ganz einheitlich. Von chemischen Werten wurden Farbenindustrie mit plus 0,65 v. H. etwas lebhafter um- gefetzt, Scheideanstalt konnten sich um 1 v. H. erholen, Th. Goldschmidt gewannen 0,40 v. H., wogegen Deutsche Erdöl 0,50 v. H. nachließen. Elektropapiere wiesen überwiegend Besserungen um 0,25 bis 0,50 v. H. auf, Chade-Aktien Lit. A bis C wurden etwa 4 bis 5 RM. höher bewertet. Der Montanmarkt zeigte bei allerdings nur kleinen Umsätzen fast durchweg Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 d. H., nur Ilse Genuß eröffneten 0,75 v. H. niedriger. Von den gestern stärker ermäßigten Kalipapie- ren waren Westeregeln um 1,75 v. H. erholt. Gut erholt waren außerdem Deutsche Linoleum mit plus 125 v. H. Sonst eröffneten noch u. a.: Braubank 0,40 v.H., AKU. 0,90 v. H., Schiffahrtswerte 0,25 d H. höher, andererseits Daimler Motoren 0,50 v. H., Moenus-Maschinen 1,25 v.H. niedriger. Zellstoffaktien lagen unverändert.
In der zweiten Börsenstunde traten im allgemeinen kaum besondere Veränderungen ein, die Kurse unterlagen verschiedentlich kleinen Schwankungen, per Saldo lagen sie zumeist auf Anfangsbasis. Am Rentenmarkt notierten Altbesitz zunächst bis 104,75, bann 104,25 und später etwa 104,40. Die übrigen variablen Rentenpapiere lagen bei unveränderten Kursen sehr still. Der Pfandbriefmarkt litt allgemein unter kleinem Angebot und die Kurse gingen bei Gold- und Liquidationspfandbriefen um 0,25 bis 0,50 v. H., bei Kommunal-Obligationen um 0,25 v. H. zurück. Gut gehalten waren dagegen Stadtanleihen, wenn auch die Entwicklung nicht ganz einheitlich war. Staatsanleihen lagen ruhig. Am Auslandsrentenmarkt lagen Valutapapiere, wie Schweizer Bundesbahnen, Schweden usw., etwa 2 : bis 3 v.H. höher. Im Freiverkehr zeigte sich zeit- , weite etwas Interesse für Russen-Prioritaten.
Tagesgeld blieb weiterhin leicht und mit 3 v. H. ■ unverändert.
’Mbenbbörfe ruhig.
Datum
4% desgl. Serie 11 .............
5% Rumän. veretnh. Rente v. 19C3
4Vr%Rumün.veretnh.Rentev.i91S 4% Rumänische veretnh. Rente .. «k% Anatolier ...............
war indes nicht zu erkennen.
Sowohl der Aktien- wie der Rentenmarkt hatte meist kleine Erhöhungen zu verzeichnen. Etwas lebhafter waren jedoch Attbesitz, die mit 104l nuiiKuen v,x« v. i b af)n
(103,90) eröffneten und nach dem ersten Kurs auf Werten waren 4 v. H. Schweizer B nve vay 104,50 anzogen. Kommunal-Umschuldung, Reichs-' weiter, und zwar um 1 v. H. auf 184 befestigl. ^m
Schluß« fürs
22-10-
ftranftun o. JJl. | Berlin
Datum I
Mansselder Bergbau.........O
Kokswerke..................®
Phönix Bergbau.... J
Rheinische Braunkohlen 10
Rheinstahl........ .........0
Vereinigte Stahlwerke O
Otavi Minen ..........O
Kaliwerke Aschersleben 6
Kaliwerke Westeregeln .6
Kaliwerke Salzdetfurth 7%
I. G. Farben-Jadustrte 7
Scheideanstalt...............9
Goldschmidt O
Rüigerswerke O
MetaUgeseilschaft O
Philipp Holzmann O|
Zementwerk Heidelberg O|
Cementwerk Karlstadt........ O|
Schultheis Patzenhofer O
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O
Bemberg...................O
Zellstoff Waldbof O
Zellstoff Aschaffenburg O
Dessauer Gas ...............7
Daimler Motoren O
Deutsche Linoleum O
Orenstein & Koppel O
Leonhard Tietz..............°
Chade................ 10
Accumulatoren-Fabrll O
Conti-Gummt...............O
Grttzner °L
Mainkraftwerke Höchst 4l 82,75
Süddeutscher Zmler . ... .. Ss
Amerikanifche Roten..............
Belgische Noten
Dänische Noten .....
Englische Noten .....
Französische Noten Holländische Noten...............
Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, L 1OO Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten Schweizer Noten.................
Spanische Noten Ungarische Note»................
börse
23-10-
Die hinter Den Papieren a
Flammn u. M.
Serini
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Schluß- lurS
Schluß!. Mittag« börse
Datum
22 10.
23.10-
22 10-
23 10.
Devijenmarki Berlin — Frankfurt a. HL
22-Oktober
23.Oktober
Amtliche Notierung
Geld | Lrie«
Amtliche Notierung
Geld | Lrie
79
79
79,5
. 79,25
—
96,25
96,9
48,9
49
49
49
227,25
227,5
228
228
90,13
90,25
90,13
90
41,75
42
42
41,75
13
13
——
13
121
117,5
118,5
118
116,25
118
116,25
116,5
155
—
155
155,25
142,9
143,25
143
143,4
212
212,5
——
91,5
91,25
91,75
91,13
39,5
39,4
99,25
99,25
83,5
—
—
83,65
79,5
79,25
79,5
79,25
115
114,5
133
133
—
_
110,5
109,75
61,13
62,25
61,4
62,9
66,25
67
133,75
134
48,75
48,75
48,75
48,65
65,75
65,5
65,4
66,25
—
—-
122,13
123,5
50
49,65
50,13
49,65
58,5
59,75
59
60
—
——
91,25
90,75
33,5
33,4
33,13
32,9
211
216
211,5
215,5
167
—
169
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132,25
132,75
132,5
133
—
| 29,5
1 28,5
I 29,9
—
7,75
—
4,75
4,5
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—
■ 1
—
4,05
4,05
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34,55
34,5
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29,75
29,25
—
—
—
—
—
31,13
31,9
31,4
80
80
80,25
—
——
96
71,75
72,25
71,5
74,5
75
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77
77
77
145
146
145
28,65
28,75
28,9
142,75
142,75
142,65
104,25
104,25
104,13
118,13
119
—
75
75,75
75,9
111
111,65
111,5
99,75
101,75
100
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92,25
141
141
141
120.75
—
120,25
86,5
86,5
86,65
107
107
106,25
63
63,25
62,75
107,65
108,25
—
—
78
—
149,25
147,25
120
119,25
121
75,75
77,13
77
76,25
76
76.65
Leriin,23-Oktober_________
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