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Hermann Otto v. Solms-Hobensolms L i ch , 35; 3. I. Ihring , 34; 4. G. Maidhof, 34; 5. H. Textor, 33; 6. F. Trechsler, 33; 7. f). Menges, 32; 8. Gg. Schäfer, 31; 9. K. Nickel, 31. 10. Grösche, 30 Ringe.

§ Lich, 23. Okt. Die Brauerei Jhring- Melchior (Lich) spendete zum diesjährigen Winterhilfswerk den Betrag von 3 0 0 0 Mark, womit sie erneut ihre von jeher bekundete soziale Gesinnung unter Beweis stellte. Bei der vom Jungvolk in unserer Stadt durchgeführten Brotsammlung konnten dem WHW. 373 Laib Brot übergeben werden. Die Sammlung beim Ein­topfgericht ergab den Betrag von 254,30 Mark.

Lich, 23. Okt. Der R e i ch s b u n dVolks­tum und Heimat" veranstaltete in Gemeinschaft mit dem VHC., Zweigverein Lich, dieser Tage imHolländischen Hof" einen Heimatabend. Nach Begrüßung durch den Ortsringführer des Reichsbundes, Rektor Erb, und Verlesung eines Aufrufes des Gebietsbeauftragten für Rheinfranken und Hessen des Reichsbundes, in dem Zweck und Ziel des ReichsbundesVolkstum und Heimat" dargelegt waren, hielt Lehrer S a m e s (Lich) einen Vortrag überDie hessische Heimat". Er führte die Besucher, unterstützt durch die Vorführung von Lichtbildern, im Geist durch den schönen Vogelsberg, zeigte an Hand der Lichtbilder die Schönheiten der einzelnen Städte und Orte, die mit ihrem Heimat­boden fest verwurzelten, kernigen Menschen und weckte durch seine lebendigen, zündenden Worte in den Anwesenden die Sehnsucht, sich diese Schön­heiten selbst zu erwandern und somit die Liebe zur Heimat. Der Dank aller wurde Lehrer Games für seine Ausführungen zuteil. Am Schluß des Abends gab der Ortsringführer noch einige Anordnungen des Gebietsbeauftragten gegen die Verschandelung des deutschen Heimatbildes bekannt.

^) Lich, 24. Okt. Das im Auftrage der N S.- G e - meinfchaftKraft durch Freude" seit Mai tätige Kasperle-Theater Mainzer K ü n st l e r gab aestern in Steins Saalbau zwei

Vorstellungen. Dis Nachmittagsvorstellung erfolgte für die Kinder und ihre Lehrer. Die Künstler wußten mit ihrem Spiel altes deutsches Volksgut die Zuschauer zu fesseln und zu begeistern. Dies bewiesen die zahlreichen Ausrufe der Kinder. Ein Blick hinter die Bühne zeigte den Zuschauern die stilvollen Pup­pen und Kulissen und führte ihnen vor Augen, mit welch einfachen Mitteln die künstlerischen Wirkungen erzielt wurden. In der Abendvorstellung, zu der die Gliederungen der Partei eingeladen waren, gelangte zur AufführungKasperle in Genf",Kasperle und der Handelsjude" beide mit satirischem Inhalt und zum SchlußKasperle und der Polizist". Große Lachsalven lösten hierbei die deutlichen Anspielungen auf örtliche Verhältnisse und Persönlichkeiten aus. Reicher Beifall belohnte die Vorführungen, die einen guten Besuch zu verzeichnen hatten.

csd Eberstadt, 23. Okt. Am Samstag zeigte die Gaufilmstelle der NSDAP, im Saale Wedemann den FilmKampf um die Scholle". Die Veranstaltung war gut besucht. In der vergangenen Woche hatte sich auch unser Jung­volk in den Dienst des Winterhilfswerkes gestellt. Schon am Donnerstag klangen muntere Lieder durch die Dorfstraßen. Nach dem Umzug eilten die Jungens von Haus zu Haus, um sich Brote zu erbitten, die am Samstag abgeholt wurden. Das Ergebnis der Sammlung war gut.

* Hungen, 23. Okt. Am 1. November findet in Hungen der größte Markt des Jahres, der Aller­heiligenmarkt, statt.

£ Hungen, 23. Okt. Unser Rathaus wurde im Dachstock und Anbau (Treppenaufbau) gründ­lich renoviert. Der Außenverputz soll später erneuert werden. Das Rathaus hat schon den ver­schiedensten Zwecken gedient; so wurde es schon als Kreisamt, Steuerkommissariat, Höhere Bürgerschule und als Schule benutzt, bis vor 20 Jahren die Bür­germeisterei hineinverlegt wurde. Das Gebäude hat auch historische Bedeutung, wurde doch in ihm von dem bekannten Forstmann Georg Ludwig Hartig die e r st e Forstschule gegründet. Nach Hartig ist auch eine Straße in unserer Stadt benannt.

Handball-Nepräseniaiivspiel in Gießen.

Gau Nordhessen gegen Gau Baden.

Vom Fachamt für Handball sind die ersten Treffen um den deutschen Handballpokal an­gesetzt worden, dabei ist wie bereits berichtet Gießen als Austragsort für das Spiel unseres Heimatgaues Nordhessen gegen den Gau Baden gewählt worden. Allen Sportinteressenten Gießens und seiner Umgebung steht somit am Sonntag­nachmittag auf dem Sportplatz an der Liebigshöhe ein sportliches Ereignis ersten Ranges bevor. Beide Gauvertretungen find bemüht, weiterhin im Wett­bewerb zu bleiben und erscheinen daher mit ihren stärksten Mannschaften. Die Nordhessen werden einen sehr schweren Stand haben, da die Badenser über ausgezeichnetes Spielmaterial, gedacht sei in erster Linie an die Leute von Mannheim-Waldhof, verfügen. Wir lassen eine Mannschaftsbesprechung in den nächsten Tagen folgen.

Der Gau Baden stellt folgende Mannschaft: Rohr (Tgd. Ketsch); Eppel, Leiderich (Tgd. Ketsch); Rutsch- monn (SV. Waldhof), Schwöbei (TV. 62 Wein­heim), Keilbach (Tad. Ketsch); Zimmermann (SV. Waldhof), Gund (Tgd. Ketsch), Spengler, Herzog (SV. Waldhof), Fischer (VfR. Mannheim). Die nordhessische Elf ist noch nicht endgültig nominiert.

Stand der Spiele in der Handball-Gauliga.

Die Tabelle der nordhessischen Fuhball-Gauliga.

Gew.

Unentsch. Verl.

Tore

Pkte.

1900

3

0

0

22:14

6:0

Tuspo. 86/09

3

0

2

37:14

6:4

Bettenhausen

2

0

1

20:18

4:2

Tura Kassel

2

0

1

19:19

4:2

Kirchbauna

2

0

2

34:29

4:4

C. T.

1

1

1 °

22:19

3:3

Kurhessen

1

1

2

34:28

3:5

Tv. Wetzlar

1

0

2

14:18

2:4

Tv. 61 Eschwege

1

0

2

13:20

2:4

Sp. C. 03

0

0

3

10:26

0:6

Spiele

Tore

Punkte

Borussia Fulda

5

18:2

9:1

Hanau 93

5

9:5

7:3

VfB. Friedberg

5

12:12

7:3

Hessen Hersfeld

4

10:4

6:2

Germania Fulda

6

10:11

6:6

SV. Kassel

5

8:9

5:5

Kassel 03

4

5:6

3:5

©pvg. Langenselbold

6

10:20

3:9

Kurhessen Kassel

4

5:10

1:7

Sport Kassel

4 *

3:11

1:7

Der Stand der Spiele in der Vezirksklafse.

gern.

unentsch.

verl.

Tore

P.

Wetzlar

4

1

15:6

8:2

1900

4

2

15:7

8:4

Bissenberg

3

2

14:8

6:4

Fronhausen

3

2

9:12

6:4

VfB.-Reichsbahn

3

3

11:14

6:6

Naunheim

2

1

1

12:10

5:3

Watzenb.-Steinberg 1

1

3

9:12

3:4

Dillenburg

0

1

3

1:12

1:7

Sinn

0

1

3

3:9

1:7

, SCTeutonia^Watzenbom-Steinberg

Tugend und zweite Mannschaft erzielen beacht- uche Siege, die erste Mannschaft sicherte sich nach hartem Kampfe einen Punkt. Schon am Vor­

mittag weilte die Jugendmannschaft des VfB.-R. Gießen bei der Jugend der Teutonen. Die Platz­mannschaft zeigte in dem recht sportlich durchge­führten Kampfe vorzügliche Leistungen und siegte mit 5:0 (2:0) verdient.

Die zweite Mannschaft hatte die gleiche des SpV. Lollar zum Gegner. Dieses Treffen wurde mit flüs­sigen Kombinationen begonnen und das Tempo zu­sehends verschärft. Lollar setzte sich zu jeder Zeit für einen Erfolg ein, mußte sich aber dem besseren Gegner beugen. Lollar trat nur mit 10 Mann an. Endresultat 8:0 (5:0) für Watzenborn-Steinberg.

Als die Ligamannschaft von Sinn der ersten Mannschaft der Teutonen gegenübertrat, umsäum­ten zahlreiche Zuschauer den Platz. Die Gäste, die bis jetzt alle Spiele verloren hatten, ebenso wie die Teutonen (von dem Sieg gegen Fronhausen abgesehen), glaubten gegenseitig den Schwächeren anzutreffen. Um es vorweg zu erklären: das Resul­tat von 1:1 entspricht dem Spielverlauf. Mit schar­fem Tempo begann der Kampf. Die Gäste zeigten sofort, daß sie recht ernst zu nehmen sind. Durch Steilvorlagen kommen sie oft in Watzenborn-Stein­bergs Hälfte, hier fehlt ihnen allerdings ein pla­zierter Torschuß. Durch zu engmaschige Kombina­tionen des einheimischen Sturmes ist den Gästen stets Gelegenheit gegeben, erfolgreich abzuwehren. In der 5. Minute kam der Teutonen-Halbrechte zum Schuß und brachte damit seine Mannschaft in Führung. In der Folge spielte die Platzmannschaft leicht überlegen, die Gäste wehren aber hart ab. Bei den Durchbrüchen der ©inner sah es manchmal nach dem Ausgleich aus, er wurde aber erst kurz vor Halbzeit von ihnen erzielt.

War bis jetzt das Spiel schon spannend, so wurde es dies nun noch in erhöhtem Maße. Oft winkte für die Teutonen der Erfolg, aber hart über die Maßen hart wurde Lang angegangen und im Strafraum zu Fall gebracht. Der Schiri schritt nicht ein. Zweimal Handspiel der ©inner im Straf­raum übersah er. Auf der anderen Seite rettete der für den erkrankten Wehrum in der Verteidigung spielenden Fett im leeren Tor. So trennten sich nach hartem Kampfe zwei spielerisch gleichwertige Gegner. Die Torchancen der Teutonen überschritten zahlenmäßig die der Gäste.

Vorbereitungen für die Eislaufzeit.

Aus der Mitgliederversammlung des Cisvereins.

Am Montagabend fand die Mitgliederversamm­lung des Gießener Eisvereins e. D. im Eissport­haus an der Moltkestraße, verbunden mit einer Vorstandssitzung statt.

Aus den Tätigkeitsberichten der ©portwarte er­gab sich, daß das Interesse an den verschiedenen Zweigen des Eissportes stetig im Wachsen begriffen ist. Durch den Ausfall der Meisterschaften des ©WDERV. hatten die Kunstläufer keine Gelegen­heit, an Wettkämpfen teilzunehmen. Jedoch konnte die Eishockey-Mannschaft verschiedene Spiele aus­tragen Die Eisschützen beteiligten sich an den Mei­sterschaften in Braunlage und an anderen Wett­kämpfen.

Um auch für die Abendstunden bessere Uebungs- möglichkeiten zu schaffen, entschloß sich der Verein zu Verbesserungen der Beleuchtungsanlagen. Eine völlige Erneuerung wird jedoch erst dann erfolgen können, wenn die Frage der Verlegung der Eis­bahn nach jenseits der Wolfstraße entschieden ist. Wie in den vergangenen Jahren, so soll auch in diesem Jahre das zur Vorbereitung auf den Eis­lauf so außerordentlich wichtige 'Rollschuhlaufen wieder ausgenommen werden. Uebungsstunden in der Volkshalle unter Leitung von Herrn Dr. Pfef­fer sind vorläufig vorgesehen für Montag abend und Sonntag früh. Da der Verein die entstehenden

Unkosten fast ganz fragt, konnte die Teilnehmer­gebühr je Uebungsstunde auf 10, die Mietgebühr für Rollschuhe gleichfalls auf 10 Pf. herabgesetzt werden.

Die Entsendung eines Läufers zum Olympiakurs in Berlin, der in der ersten Novemberwoche be­ginnt, wurde in Erwägung gezogen. Die Beschickung des Eishockeykursus in München durch Mitglieder der hiesigen Mannschaft scheiterte leider an der Kostenfrage.

Die Eintritts- und Abonnementspreise konnten, nachdem sie im Vorjahre erheblich gesenkt worden waren, nickt weiter ermäßigt werden. Jedoch ge­nießen Kinoerreiche und Arbeitslose, Studenten und Schulen weiterhin erhebliche Vergünstigungen. Es soll bei dieser Gelegenheit nicht unerwähnt blei­ben, daß aus diesen Beiträgen die Unterhaltung der ganzen weitläufigen Anlage bestritten werden muß und daß im vergangenen Winter allein an Arbeitslöhnen nahezu 2000 Mark aufgewandt wer­den mußten.

DfD.-Reichsbahn-Leichtathletik.

VfV.-Leichtathleten beim Gepäckmarsch.

Unter Kontrolle des Sturmmannes Franz F i - scher 4/M 147 (Inhaber des SA.-Lehrscheines) er­ledigte der VfB.R. am Sonntag den angekündigten Gepäckmarsch. Der Marsch führte bei 25 Pfund Ge­päck über 25 Kilometer. Die Teilnehmer gingen eine Runde auf dem Sportplatz, verließen diesen dann, um am Platz vorbei in die 1. Schneise auf der Licher Straße einzubiegen. Dann ging es bis auf den Marktplatz in Lich, hier am Wendepunkt wurden die Kontrollmarken abgegeben, um die lange Heim­reise ohne Pause sofort wieder anzutreten. Zum Schluß mußte noch eine Runde auf dem VfB.-R.- Sportplatz gegangen werden. 14 Mann traten an und 13 gingen durch das Ziel. Nur einer mußte wegen ernstlicher Beschwerden vorzeitig aufgeben. Der Sieger Anton Sobezak verdient, besonders ge­nannt zu werden. Er führte vom Start bis ins Ziel in flottem Tempo und gewann in der hervorragen­den Zeit von 2.27,05 Stunden.

Das Ergebnis: 1. Anton Sobezak 2.27,5; Stunden; 2. Rudolf Fischer 2.32,2, 3. Alfred Bor­muth 2.45; 4. Karl Pfaff 2.59; 5. Theo Weber 3.04; 6. Helmut Treser 3.09,2; 7. Willi Berghöfer 3.10; 8. Otito Rodriguez 3.14; 9. Heinz Huppert 3.21; 10. und 11. Carl Rinn und Waldemar Kirchheimer je 3.26; 12. Willi Schön 3.31; 13. Willi Ernst 4.07.

Kraft- und Sportklub 1893.

Gießen 93 Hessen-Preußen ftaffd 12:9.

Vor zahlreichem Besuch führte vergangenen Sonntag der 1. Kraft- und Sportklub 93 seinen ersten Meisterschaftskampf gegen Hessen-Preußen Kassel durch. Außerdem wurde der Rückkampf gegen Friedberg ausgetragen. Die Gießener Mannschaft hielt sich gut und gewann den Meisterschaftskampf nach äußerst harten Kämpfen. Gegen Friedberg konnte sich die einheimische Mannschaft nicht durch­setzen. Allerdings war die Gießener Mannschaft durch die harten Kämpfe gegen Kassel stark abge­kämpft und mußte eine knappe Niederlage ein- stecken. Als Kampfleiter fungierte Herr Schwalm aus Alsfeld in gewohnt sicherer Weife. Die Veran­staltung wurde durch eine kurze Ansprache des Ver­einsführers Hendrich eingeleitet.

Der Verlauf der Kämpfe.

Kassel Gießen (Kassel jeweils zuerst genannt):

Bantamgewicht: Da der Gast zu schwer ist, fallen die Punkte kampflos an Walter-Gießen. 3:0 für Gießen. Federgewicht: Kannstein und Funk zeigen einen äußerst lebhaften Kampf, den Funk in 6 Minuten durch Hamerlok mit Halbnelson für sich entscheidet. (6:0 für Gießen!) Leichtge­wicht: Im schönsten Kampf des Abends verliert Rogall gegen Vetter (JR. 15) in 9,5 Min. durch seitlichen Ausreißer. Der Gießener erntet ob dieser prächtigen Leistung stürmischen Beifall. (9:0 für Gießen.) Weltergewi/ht: In Löwe und Mei­ninger stehen sich zwei gleichwertige Ringer gegen­über. Meininger legt sich in der 5. Minute bei Aus- führuna eines Schleudergriffes selbst. (9:3 für Gie­ßen.) Mittelgewicht: Zinke und Belloff lie­fern sich einen hartnäckigen Kampf. Bellos verliert in der 4. Minute überraschend durch Ueberstürzer mit Halbnelson. (9:6 für Gießen.) Halbschwer­gewicht: Hildenbeutel wird von Weiß (JR. 15) in 7 Minuten mit Untergriff überrascht und blitz­schnell auf die Schultern befördert .(12:6 für Gießen.) Schwergewicht: Der junge Gießener Emme­rich hat in Höhle einen äußerst starken Gegner. Anfänglich in Fübrung liegend, wird er von dem Kasseler durch blitzschnellen Armfallgriff besiegt. (12:9 für Gießen.)

Gießen 93 Stemm- und Ringklub Friedberg 7:12.

Nach kurzer Pause trat die Gießener Mannschaft gegen Friedberg zum Rückkampf an. Gießen hat diesmal Tuzel im Weltergewicht eingesetzt.

Bantamgewicht: Römer-Friedberg über­rascht den noch unerfahrenen Walter in 2 Minuten durch Hüftschwung. Walter ist eine Hoffnung für die Gießener Mannschaft. (3:0 für Friedberg.) Federgewicht: Sehr überraschend kam die Schulterniederlage von Funk Gießen. Er wurde von dem untersetzten Friedberger Noll in 2 Minuten durch Ueberstürzer besiegt. (6:0 für Friedberg.) Leichtgewicht: Ein äußerst harter Kampf ent- fpinnt sich zwischen Stoll-Friedberg und Vetter, ©toll wird Punktsieger. (8:0 für Friedberg.) Wel­tergewicht: Nach kurzem Kampf kommt der Dorroärtsftrebenbe Tuzel gegen Sliepen-Friedberg durch Hüftschwung zum Schultersieg. (8:3 für Fried­berg.) Mittelgewicht: Belloff greift den Fried- berqer Michel stürmisch an und siegt in 5 Minuten. (8:6) für Friedberg.) Halbschwergewicht: Für Born und Weiß ist die Matte zu klein. Sie trenn­ten sich nach hartem Kampf unentschieden. (9:7 für Friedberg.) Schwergewicht: Nach hartem Widerstand verliert Emmerich in 13 Minuten gegen Wagner-Friedberg. (12:7 für Friedberg.) Zum Schluß fei noch erwähnt, daß die Friedberger Mannschaft gut gefiel und verdient gewann.

Sieger-Ehmng beim Post-Sporkverein

Gelegentlich seines zweiten Stiftungsfestes wur­den den Siegern folgende Auszeichnungen über­reicht: Kurt Strack als dem erfolgreichsten Jung- sthützen die goldene Ehrennadel des Vereins für die Verinsmeisterschaft. Außerdem errang Herr Strack oen ersten Preis im Verinspreisschießen. Für feine Leistungen im Kleinkaliberwettkampf der Deutschen Post-Sportvereine erhielt er eine Bronzemedaille. Die gleidje Auszeichnung erhielt auch der Hauptschieß- leiter des Vereins Heinrich Kern für feine uner­müdliche Kleinarbeit, die erst die schönen Erfolge des Post-Sportvereins ermöglicht haben. Für den Be­such der Uebungsstunden erhielt der Schütze Wilhelm

l a ch eine von der Reichsarbeitsgemeinschaft der Deutschen Post-Sportvereine gestiftete Plakette. Der Vereinsführer sprach die Hoffnung aus, daß auf dem beschrittenen Wege weitere Erfolge, auch bei den an­deren Sportabteilungen, errungen werden möchten.

Abturnen im Turverein Lang-Göns.

Am Sonntag veranstaltete der Turnverein Lang- Göns sein Abturnen, das zugleick mit einer Werbe- funbgebung für bas beutfdje Frauenturnen Der» bunben war. Nach Begrüßungsworten bes 1. Vor- sitzenben K. Müller sprach Dietwart A. Schmidt über ben Wert bes Frauenturnens. Er bemerkte, baß man gerabe in heutiger Zeit großen Wert auf bas Frauenturnen legen müsse, bamit bie Frau zur Hüterin beutscher Art unb beutschen Blutes werbe. Anschließend bewiesen bie Turnerinnen durch Vor­führungen von Freiübungen, Reigen unb Keulen­übungen unter ßeituna bes Frauenturnwartes Dem, baß sie ihren Körper stählen unb gesund erhalten. Auch die Schüler und Schülerinnen zeig­ten einiges von dem, was in mühevoller Vorarbeit in den Turnstunden erarbeitet wurde.

Zum Abschluß wurde noch ein Fünfkampf der Turner ausgetragen, der aus Keulenweitwurf, Kugelstoßen, Weitsprung 100-Meter-Hindernislauf und 100-Meter-Lauf bestand. In hartem Kampf wurde bei guten Leistungen um den Sieg gerun­gen. Der Tv. Lang-Göns hat mit seinem Abturnen wieder einmal bewiesen, daß er mitarbeitet am großen Ziel der Volksertüchtigung im Dienste an Führer, Volk und Vaterland.

Handball im Gau XII Lahn-Oillkreiö.

Vezirksklafse.

Tv. Lützellinden VfV.-kurhefsen Marburg 9:5 (4:4).

Ein überaus schönes Spiel, das die Zuschauer in ieder Phase im Bann hielt und einen wechsel- vollen Verlauf nahm. Während sich beide Mann­schaften bis zur Pause in die Erfolge teilten, konnte Lützellinden in der zweiten Hälfte durch die größere Schnelligkeit feines Sturmes das Spiel klar für sich entscheiden. Die Gäste waren wohl technisch belfer als die Platzbesitzer, kamen aber gegen die stabile Hintermannschaft und das taktisch gute Spiel dieses Mannschaftsteiles nicht auf.

Turn- und Sporfgemeinbe 03 Niedergirmes Mlv.

Gießen 5 : 4 (abgebrochen).

Das Spiel war ein harter Kampf und streifte öfters die Grenzen des Erlaubten. Die Platzbesitzer boten eine recht gute Leistung und lieferten den Gästen ein ebenbürtiges Spiel. Das Spiel wurde nach dem Wechsel vom Schiedsrichter abgebrochen.

Kreisklasse I.

Tv. Lich Tv. Heuchelheim 5:6.

Die Gäste mußten sehr um den Sieg kämpfen. Die Mannschaft bot im allgemeinen Die bessere Leistung und hat den Sieg verdient. Heuchelheim steht nunmehr in dieser Gruppe klar an der Spitze.

Tv. Ahbach Tv. Hochelheim 4:11 (1:7).

Beide Mannschaften lieferten sich ein schönes Spiel, das von den Gästen verdient gewonnen wurde. Die Mannschaft war den Platzbesitzern klar überlegen. Die größere Schnelligkeit war ausschlag­gebend für den Sieg.

Tv. Groh-Rechlenbach Spv. 05 Wetzlar 9:6 (4:4).

Trotz der Niederlage zeigten die Gäste gute Lei­stungen und machen bestimmt noch von sich reden. Das Spiel trug den Charakter eines Werbespieles. Nachdem die Partie bis zum Wechsel noch remis 4 :4 lautete, wurde dieselbe nach dem Wechsel durch die größere Durchschlagskraft der Einheimischen zu deren Gunsten entschieden.

Kreisklasse II.

Tv. Romrod Tv. Alsfeld 4:3 (1:2).

Die Gäste waren vor dem Wechsel stets etwas im Vorteil und erreichten eine 2:1-Führung, die aller­dings nach der Pause bald ausgeglichen wurde unb auf die Platzbesitzer überging. Mit je einem Tor auf beiden Seiten trennten sich beide Mannschaften. Der knappe Sieg für Romrod war verdient.

Tv. Garbenleich Tv. Grüningen 7:8 (5:3).

Beide Mannschaften waren sich durchaus eben­bürtig, lieferten sich aber ein wenig schönes Spiel. Nachdem der Kampf bis zur Pause noch 5:3 für die Platzmannschaft stand, kamen die Gäste nach dem Wechsel zum Ausgleich und errangen bis zum Schluß noch einen knappen Sieg.

Tv. Ruttershausen Tv. Dorlar 5:7 (2:4).

Ruttershausen setzte sich gegen den Tabellenführer energisch zur Wehr und zwang ihn zur Hergabe seines ganzen Könnens. Die Gäste zeigten auch dies­mal wieder gute Leistungen und waren stets leicht überlegen. Das Spiel war eigentlich bis zur Pause schon entschieden, durch die zwei Tore, die die Gäste in Führung lagen. Nach dem Wechsel erreichte jede Mannschaft noch drei Erfolge.

Tv. Nauborn I Tv. Cleeberg I 10:2 (6:0).

Ueberraschend hoch mußte sich Cleeberg in Nau­born geschlagen bekennen. Das Spiel bot keine allzu guten Leistungen und wurde von den Platz­besitzern verdient gewonnen.

DIE DEUTSCHE WELTMARKE

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