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stehend die
(Ergebnisse:
heutigen deutschen Mädel. Dqa Leben dieser Frau
und die Mädchen in bunten Kleidern folgten. Die
gend von heute die Verantwortung für Jahrtausende vor den Lebendigen und den Toten und —
Aus dem Waldsportplatz des VfB.-Reichsbahn, dem idealen Schauplatz für die Veranstaltung des BbM., der vom Glanze der spätsommerlichen Sonne überstrahlt war, hatten sich viele Zuschauer, insbesondere aber viele Eltern der Mädels eingefunden, um sich von der körperschulenden Arbeit im BdM. zu überzeugen. Leider begann die Veranstal-
Der Sieg kommt um so überraschender, als die 1900er mit vierfachem Ersatz der kompletten Wetzlarer Els gegenüberstanden. Der Kampf war außerordentlich hart, insbesondere in der zweiten chalb- zeit hielten sich die Handlungen der Platzbesitzer nicht immer im Rahmen des Erlaubten. Bereits fünf Minuten nach Spielbeginn konnten die Spielvereinigungsleute durch Betz, der sich schön freigespielt und den Tormann geschickt getäuscht hatte, in Führung gehen. Ein zweites Tor folgte alsbald durch Krüger im Anschluß an einen Strafwurf. Die Wetzlarer setzten nun auch alles daran, zu Erfolgen zu kommen, was ihnen ebenfalls durch Strafwurf gelang. Bis zum Seitenwechsel wogte das Spiel hin und her. Jede Partei war denn auch noch einmal
Am gestrigen Sonntag fand unter starker Beteiligung der jugendlichen Radfahrer aus dem Bezirk ein großes Bezirks-Jugendtreffen statt, das verschiedene interessante Wettbewerbe brachte. Am frühen
vielen anderen, die sich natürlich nicht alle aktiv an den Darbietungen beteiligen konnten, setzten sich in hellen Haufen — eine leuchtende lebendige Mauer — an der Ostseite des Spielfeldes zusammen und verfolgten von hier aus die Darbietungen, die nun die nächsten zwei Stunden füllten.
Nach einem Sprechchor (Aus „Deutsches Bekenntnis" von G. Kolbenheyer) hielt die Gauführerin Else Staab eine kurze Begrüßungsansprache, hieß die Ehrengäste und besonders die Eltern der Mädchen herzlich willkommen, betonte, daß dem, was heute morgen bei der Morgenfeier von Pfarrer Rühl gesagt wurde, nichts hinzuzufügen sei, wies aber besonders darauf hin, daß der BdM. den Sport nicht als eine Spielerei betrachte, sondern als eine ernste Aufgabe, an deren Erfüllung alle
Man verdient das Leben erst, wenn es zum DU- nen bestimmt ist. Es hat zu dienen der Menschengemeinschaft, in die es Gott hineingestellt hat. Un- ere Lebensaufgaben sind uns neu gestellt worden. Im gewaltigen Werden unseres Volkes ist auch der Befehl gegeben, daß auch der Körper in den Dienst der großen Sache gestellt wird. Deshalb ist der Sport nicht Nebensache, sondern ein Stück Dienst am Volke. Und wir spüren, daß uns dieser Dienst nicht nur Menschensache ist. Unser Volk erscheint uns nicht als ein auf menschlichen Verträgen beruhendes Volk, sondern als die Verkörperung eines gewaltigen Gottwillens.
Das deutsche Volk ist zur Erfüllung großer Aufgaben berufen. Unser Dienst ist Verantwortung vor tausend Geschlechtern, die vor uns waren und vor tausend Geschlechtern, die nach uns kommen sollen.
Wir sind hineingeschweißt als Glied in eine gewaltige Kette. Einst wird man fragen, ob die Jugend 1934 ihre Pflicht getan hat. Verantwortung tragen wir noch vor mehr: vor dem ewigen Gott! In unserem Volke sind Kräfte aus der Ewigkeit am Werke. Kein Volk der Erde hat eine solche Fülle von großen Männern und Frauen hervorgebracht. Kein Volk trug je solche Lasten, wie das deutsche. Kein Volk hat ein solch schönes Land wie wir. Dieses Land muß man lieben, wenn man darin geboren ist. Diesem Land gegenüber tragen wir Ju-
großer Begeisterung bei der Sache. Ueber den Verlauf der Kämpfe werden wir noch berichten. Nach
war jene Verantwortung vor Gott.
Das entscheidende ist, daß das Herz der deutschen Frau wieder siegen lernt, daß das Gemüt wieder jene Innigkeit bekommt, aus der die letzten tiefen Quellen fließen, die das Leben befruchten.
Die wertvollsten Frauen, Elisabeth von Marburg und ^Königin Luise haben ihre tiefsten Kräfte gewonnen aus Jesus Christus, der ein Frauenbefreier im besten Sinne war. Er hat die Frauen frei gemacht, Mütter ihres ganzen Volkes zu werden. Beugen wir uns vor jenem Gott und seinem Heiland! lieber dieses Beugen hinaus gehe aber unsere Aufgabe des Tages, müssen wir Kraft gewinnen, hinauszugehen in den Kampf für unser
Vreußen.
Kreis We^lor.
O Wetzlar, 23. Sept. Auf der Provinzial« straße Wetzlar—Butzbach fand dieser Tage die Versteigerung des Ob st es statt. In der Hauptsache wurden gute Tafeläpfel versteigert. Es wurde bezahlt für Wirtschaftsobst 3 bis 4 Mark, für Tafeläpfel 5 bis 7 Mark je Zentner am Baum. Für Birnen wurden 2 bis 3 Mark je Zentner be- Zahlt.
0 Groß-Rechtenbach, 23. Sept. Die dieser Tage abgehaltene Ob st Versteigerung unserer Gemeinde brachte einen befriedigenden Erlös. Es wurden erzielt für Wirtschaftsäpfel 2 bis 4 Mark, für gute Tafeläpfel 3 bis 5 Mark je Zentner am Baum. Für Birnen wurden 2 bis 3 Mark je Zentner am Baum bezahlt.
0 Aus dem Kleebachtal, 23. Sept. Ueber- all hat man in hiesiger Gegend mit der O b st - ernte begonnen. Der Ertrag ist befriedigend. Nur auf ganz trockenen Böden sind die Früchte etwas kleiner geblieben. Die Qualität des Obstes ist vorzüglich.
Schon am Samstag beherrschten die vielen Gruppen marschierender und singender Junamäd- i chen und Mädchen des BdM. in ihren kleidsamen Blusen und dunklen Röcken das Bild unserer Stadt. Die Gießener Gruppen marschierten schon kurz nach Mittag geschlossen zum Bahnhof, um dort die Kameradinnen aus dem oberhessischen Land, aus vielen Dörfern der näheren und weiteren Umgebung abzuholen. Auf dem Bahnhof herrschte ein reges Leben und Treiben. Die Gäste von auswärts wurden zunächst in ihre Privatquartiere geführt und bekamen Gelegenheit zu Ruhe und Stärkung. Dann traf man sich auf dem Waldsportplatz, auf dem zunächst einige Uebungen geschlossen durchgenommen wurden. Zeitig herrschte Ruhe, denn für den Sonntagmorgen war zu früher Stunde Wecken angesagt.
Der Sonntagmorgen bot sich wider aller Erwartung und entgegen aller Hoffnung wenig freundlich dar. Aber doch fanden sich nicht weniger denn etwa 3000 Mädchen aus allen Teilen des Gaues 4/13 des BdM auf der weiten Fläche des Universitätssportplatzes ein, um an der vorgesehenen
Morgenfeier
teilzunehmen Leider gestattete das Wetter die Abhaltung der Feier im Freien nicht, sie mußte vielmehr, da der Regen stärker eingesetzt hatte, in die Volkshalle verlegt werden. In geordnetem Marsche bewegten sich die Mädchen nach der Volkshalle, die bald nahezu bis auf den letzten Platz an den Tischen vollbesetzt war.
Das BdM -Orchester Gießen, ein verhältnismäßig stattlicher Klangkörper von großer Einheit, brachte zur Einleitung einen feierlichen Marsch von Schubert zu Gehör und schuf damit die vorbereitende Stimmung für die
Ansprache des Jugendpfarrers Rühl.
Seinen eindrucksvollen Worten sei folgendes entnommen: Es konnte wohl kaum eine Sache die gewaltige Umstellung, die der Sport bei uns gefunden hat, so charakterisieren, wie die Tatsache, daß wir den heutigen Tag mit einer ernsten Morgenfeier beginnen. Der bisherige Sport vertrug das nicht. Er war zum Teil auf Eitelkeit und zum anderen Teil auf Geschäft eingestellt.. Uns aber ist der Sport ein Stück Dienst am deutschen Volk! Für uns ist er eine heilige Sache. Vor diesem Dienst am Volk muß alles Kleinliche verschwinden, lieber der deutschen Jugend ist die Sonne aufgegangen. Die Jugend der Vergangenheit hatte kein anderes Ziel, als einem Teilchen Genuß nachzujagen. Unser Ziel ist uns riesengroß vorgezeichnet in der Gestalt des Führers
Unser Ziel heißt: Deutschland! Unser Leben ist nicht mehr nur für «ns da, es ist nur noch Dienst am deutschen Volke. „Deutschland, du wirst leuchtend stehn, sollten wir auch untergehn!"
Volk, bereit zu sein, alle Lasten zu tragen, die deutschen Frauen zugemutet werden müssen. Damit unser Volk lebe!"
Das gemeinsam gesungene Lied „Und wenn wir marschieren...!" beschloß die würdige Morgenfeier.
Unter dem Dorantritt eines Musikzuges, eines Spielmannszuges und einer Gefolgschaft der HI. marschierten dann die etwa 3000 Mädels durch die Stadt und ließen eindeutig äußere und innere Einheit erkennen. Es war wohl das erstemal, daß die weibliche Jugend unserer Heimat in so stattlicher Zahl, geeint im nationalsozialistischen Willen, in unserer Stadt marschierte. Unterwegs wurden viele Lieder gesungen. Alle, vom Jungmädel bis zum Kleinsten im BDM., waren lustig und guter Dinge. Eine lange Pause und ein kräftiges Mittagessen gab dann allen, die sich an dem Marsch beteiligten, genügend Zeit zur Ruhe und zur Stärkung. Auf dem Universitätssportplatz, dem Lager der Mädchen, waren einige schöne Zelte aufgebaut worden, und es entwickelte sich beim schönsten Sonnenschein in den Mittagsstunden ein vielfältiges Lagerleben.
Sport und Spiel auf dem Waldspoitolah.
Die Hitler-Jugend half, soweit sie helfen konnte, tn der Organisation. Die Freiwillige Samtats- kolonne stellte starke Abordnungen von Hilfsmann, schäften, die bei der großen Menge der Teilneh- merinnen an der Veranstaltung immer wieder einmal einzugreifen hatten. Die Veranstaltung in ihrer Gesamtheit nahm einen befriedigenden Verlauf. Fußball im Bezirk Gießen-Dill.
Die Ergebnisse der Bezirksklasse.
1900 Gießen — Steinberg 4:1 (1:0). Sinn — VfB.-Reichsbahn 2:3 (0:2). Dillenburg — Naunheim 4:4.
Bissenberg — Frohnhausen 6:1 (2:1).
Resultate der Spielvereinigung 1900.
1900 I. — Watzenborn-Steinberg I. 4:1.
II. — Grünberg I. in Grünberg 3:0.
III. — Grünberg II. in Grünberg 0:3.
I. Jugend — Lich I. Jugend in Lich 3:1.
II. Jugend — Steinbach I. Jugend in Steinbach 2:L Schüler — Krofdorf Schüler 4:0.
Die Spiele des BfB. Reichsbahn.
VE. Sinn I — VfB.-Reichsbahn I 2:3 (0:2).
Die Ligamannschaft konnte in Sinn nach einem harten, aber dank der ganz ausgezeichneten Leitung des Schiedsrichters sich immer im Rahmen des sportlich Erlaubten abspielenden Kampfes den Sieger stellen. Dieser Erfolg sollte, abgesehen von dem Punktgewinn, in moralischer Hinsicht für das Selbstvertrauen der Mannschaft von ausschlaggebender Bedeutung sein, denn sie konnte selbst feststellen, daß, wenn alle von dem Ersolgswillen beseelt sind, auch die UnzulänKichkeit eines Platzes und der Gegner überwunden werden kann. Die Gäste zeigten, von einigen Mängeln abgesehen, endlich wieder einmal ein ansprechendes Spiel, und hier war es der Sturm, sonst das Schmerzenskind des Vereins, der sich, von Birkenbiel glänzend geführt, zu einer Einheit aufraffte und auch produktiv arbeitete. Die Hintermannschaft löste in sicherer Weise ihre Aufgabe.
Dem Unparteiischen stellten sich die VfBer bis auf den rechten Läufer und rechten Verteidiger in gewohnter Besetzung.
Der Spielverlauf: Bis zur Ankunft Rit- ters, der infolge beruflicher Abhaltung erst zehn Minuten später kam, wurden die Gießener in die Defensive gedrängt. Zwei in dieser Zeit erzielte Ecken für Sinn bringen nichts ein. Dann drängen die Gäste. In der 20. Spielminute bringt Birkenbiel auf Vorlage des Mittelläufers durch geschicktes Umspielen der gegnerischen Verteidigung und unhaltbaren Schuß seine Mannschaft in Führung. Unentmutigt greifen die ©inner an und können zwei zwingende Torchancen herausarbeiten, die aber im Üebereifer vergeben werden. Langsam wird der VfB. feldüberlegen und zeigt gutes Kombinationsspiel. Wieder rollt in der dreißigsten Spielminute ein Angriff auf das ©inner Tor Birkenbiel legt den Ball Zwischen die Verteidigung, und der schnell- startende Fehling schlägt den gegnerischen Tormann zum zweitenmal. Bis zur Halbzeit verteiltes Spiel.
Nach Wiederbeginn verschärfen beide Mannschaften das Tempo. Die ©inner erzwingen ihre dritte und gleich darauf ihre vierte Ecke, die zum ersten Tore für den Gastgeber führen sollte. Den gut hereingegebenen Ball, vom Mittelstürmer zum Halbrechten mit dem Kopf weitergelenkt, schießt der Letztere kurz entschlossen ein. Dann kann Heß einen gegnerischen Angriff stopven, er gibt zu Fenster, der zum Rechtsaußen verlängert, abgewebrt kommt der Ball zurück und wird sofort zum Halbrechten weitergegeben. Stellungswechsel zwischen ihm und dem Rechtsaußen, und Mattern schießt zum viel- heiubelten dritten Tore ein. Aber die ©inner gaben fi* noch nicht gefdilaaen In einem hinreißenden Endspurt gelingt es dem Halblinken bei einem Gedränge an dem sich dazwischenwerfenden Lehrmund vorbei ein Tor aufzuholen. Bei diesem Stand blieb trotz beiderseitigen Anstrengungen bis zum Schlüsse.
Die 2 Mannschaft ertrotzte in Heuchelheim ein Unentschieden, ein Erfolg, der der Kampfkraft der Gießener das beste Zeugnis au«ftellt.
Die l.Juaend mußte in Wieseck eine 4:1* Niederlage hinnehmen.
blieben leicht im Vorteil und Kruger stellte durch einen 25-Meter-Wurs den Sieg sicher
Zur Mannschaftskritik ist zu sagen, daß die 1900er durchaus als verdiente Sieger aus dem Kampf hervorgingen. Die Mannschaft kämpfte mit großem Elan. Ausgezeichnet hielt sich der Ersatztorwart Enders I. Die Wetzlarer waren mit großem infer bei der Sache. Ihr Hüter war ebenfalls in guter Form. Gefährlich war der Stürmer Nold.
Schiedsrichter Walther vom VfB.-Kurhessen Marburg hatte das Spiel jederzeit in der Hand.
Tv. Dorlar I — 1900 II 16:5.
Weniger glücklich kämpfte 1900s zweite Garnitur. Durch Spielerabgabe an die erste Mannschaft war eine etwas unglückliche Aufstellung zustande gekommen, die die Dorlarer Turner nicht tm Schach halten konnte. Auch muß festgestellt werden, daß 1900s Torhüter weit unter Form spielte.
Bezirksjugendsportfest der Radfahrer.
S e ch se r ° © ch u l r e i g e n: 1. 1885 Gießen, 169,3 Punkte: 2. RV. Niedergirmes (Mädchen), 165,6 P.; 3 RV Anspach, 164,8 P.; 4. RV. Niedergirmes (Knaben) 159,9 P.: 5. RV. Krofdorf, 152,5 P.
E i n e r - K u n st f a h r e n: 1. Franken (Limburg), 195,3 P.; 2. Leicht (Krofdorf), 166,7 P.
Zweier-Kun st fahren: 1. Leicht-Heyer (Krofdorf), 124,3 Punkte m ei
Zweier-Radball: 1. RV. 1885,
6 P.- 2. RV. Niedergirmes, 4 P.; 3. RV. Wieseck I, 2 P.;' 4. RV. Wieseck II 0 P.
Straßenrennen über 35 km (13 Teil- nehmer): 1. Will (Limburg), 1:13,10 Stunden, 2. W. Riegel (Anspach), 1:13,19 Std.; 3. Baum (Gießen), 1:13,21 St.: 4. W. Lotz (Niedergirmes), 1:16,02 Std.: 5 I. Schneider (Niederbrechen), 1:16,03 Std.; 4. 215. Gemmer (Gießen), 1:20,55 Std.: 1. Kaill Grau
vor Gott. In Deutschland leben deutsche Menschen tung erst eine Stunde später als vorgesehen war, und wir müssen in unserem Herzen Bruder und j0 daß die Geduld der Wartenden aus eine harte Schwester in jedem Volksgenossen suhlen. Liebe ist s$robe gestellt war. Gegen 16 Uhr flanken bann nichts anderes denn Verantwortung vor Gott. In DOm Universitätssportplatz, auf dem die Jungmäd- diese Verantwortung hinein gehört das deutsche chengruppen und der BdM. Aufstellung genommen Madel, das einst die deutsche Frau werden soll. > hatten, die Trommeln und Pfeifen der Hitler- Wenn die deutsche Frau versagte, wenn sie sich in Jugend herüber und verrieten, daß sich der Zug Nichtigkeiten verlor, so ging das Volk zurück , wenn ^er Mädchen in Bewegung gesetzt hatte. Bald sie zunahm an innerer Kraft, dann stieg auch die, marschierten dann auch die langen Reihen der ^raft des ganzen Volkes. — Es ist eine Verbin-1 Mädchen auf, in zwei geschlossenen Gruppen wur- dung von der Heiligen Elisabeth von Marburg zum bcn bie Wimpel vorangetragen, die Sportlerinnen
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ajer Gelegenheit am Tage des einjährigen Bestehens des Gaues vereinigt zu sein.
Nun folgten in buntem Wechsel die verschiedenen Darbietungen. Zunächst zeigten verschiedene Mab- chen ihre GeschicklichkeitimZelted au. Es dauerte gar nicht lange, da stand das Zelt vor- schriftsmäßig und sauber gespannt da. Rasch wurde es wieder abgebrochen. Unter der Leitung der Sportreferentin des Gaues wurden dann Uebungen der Körperschule vorgeführt, die ganz ausgezeichneten Eindruck machten und eine starke Disziplin der Mädels erkennen ließen. Unter den Klangen der Musik des BdM.-Orchesters Gießen wurden dann von vielen Jungmädchen in bunten Kleibern - den Zuschauern bot sich ein überaus prächtiges, farbenfreubiges unb bewegtes Bllb — einfache Reigen getanzt, bie lebhaften Beifall auslosten. Gerne hätte man mehr bieser Spiele gesehen. Inzwischen stauben aber schon roieber bie Sportlerinnen bereit unb traten rasch zu den Uebungen im Bob en turnen an, bie burch ihre Originalität viel Anlaß zu herzlichem Beifall gaben. Eine luftige Geschicklichkeitsstaffel würbe mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Nachbem noch gemeinsam bas Lieb: „Vorwärts, vorwärts gesungen, worben war, fanb bie erste Sportveranstaltung des Gaues 4/13 des BdM. mit dem geordneten Abmarsch seinen Abschluß. Zu Fuß, zu Rade und mit der Eisenbahn kehrten die Mädchen singend wieder
erfolgreich.
Nach dem Wechsel ging das Spiel in forschem Tempo weiter. Die Wetzlarer brängten mit aller Macht auf Verbesserung bes Ergebnisses, aber auch bie 1900er waren nicht müßig. Verschiebene wohlgemeinte Würfe (von Krüger unb Schüler) gingen an bie Latte. Mehr Glück hatte ber bekannte Wetzlarer Stürmer Nolb, ber, eine Situation blitzschnell ausnützenb, ben Ausgleich herbeiführte. Nun fetzte ein erbittertes Ringen um ben Sieg unb bie bamit oerbunbenen wertvollen zwei Punkte ein.
Ganfporifest des BdM. in Gießen.
3000 Mädchen marschieren. — Morgenfeier. - Auf dem Waidsporiplatz.
bene interessante '^5enoeweroe oraajie. nm iiu«« V An • r ©nri (Gießen!
Links oben: Nach dem langen Marsch burch die Stadt schmeckte das Mittagessen besonders gut. - Rechts oben: Auf dem Walbsportplatz: Beim Zeltebau — Links unten: Ausschnitt aus ben Uebungen ber Körperschule. — Rechts unten: Ein luftiger Geschicklichkeits-Wettbewerb. — (Aufnahme: Photo-Pfaff.)


