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klang es:Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlos­sen." Es folgten noch zwei Gedichte und ein gro­ßes Vaterländisches Potpourri. Mit starkem Beifall dankte die Versammlung der Kapelle Leib für ihre Darbietungen. Damit war der offizielle Teil der Feier beendet. Bei fröhlichem Tanz blieb alles noch ein paar Stunden beisammen.

<£ Rodheim a. d. Bieber, 21. April. Gestern fand hier im Benderjchen Saale eine schlichte Feier anläßlich des Geburtstages des Füh­rers statt, die wie nicht anders zu erwarten war einen sehr starken Zuspruch hatte. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Bürgermeister Pg. P e p p l e r eröffnete die Feier mit einem Be­grüßungswort und forderte die Anwesenden auf, dem Führer als schönstes Geburtstagsgeschenk er­neut Dankbarkeit, Vertrauen und Anhänglichkeit zu widmen, was die Versammlung mit einem begei­stert aufgenommenen Sieg-Heil bekundete. Die Lei­tung des Abends lag in den Händen des stellver­tretenden Ortsgruppenleiters, Gewerbelehrer Karl R e e h, der auch ungefähr emstünüige Ausführun­

gen über das Leben und die Kämpfe des Führers machte. Hierauf folgten in bunter Reihe Gedichtoor- träge, gemeinsame Gesänge, Reigen und Volks­tänze des BDM. Die Veranstaltung zeigte erneut, daß das Werk des Führers, das ganze deutsche Volk zu einen, in Rodheim in schönster Weise Vollendung gefunden hat. So mag wohl für den geliebten Füh­rer das Bewußtsein, in so kurzer Zeit ein so gewal­tiges Werk zur Vollendung geführt zu haben, die größte Geburtstagsfreude sein.

p. Bieber, 22. April. Die hiesige Orts- gruppeder NSDAP. undder NSBO. be­ging am Freitagabend im Rahmen ihrer Monats­versammlung den Geburtstag des Führers und Volkskanzlers Adolf Hitler mit einer schlichten Feier. Stützpunktleiter Lerch sprach über das Leben und Wirken des Führers und for­derte unentwegt treuer Mitarbeit an dem Auf­bau seines großen Werkes auf. Die Ansprache schloß mit dreimaligen, begeistert aufgenommenen Sieg- Heil-Rufen auf den Führer. Damit fand die Feier ihren Abschluß.

Ser Werfall auf die Vankboien In Mainz

Beschreibung des Autos und der Täter.

LPD. Mainz, 23. April. Die Polizeidirektion meldet: Die vielfach sich widersprechenden Angaben über das Aussehen des Wagens und der Täter des Ueberfalls auf die Mainzer Bank­boten geben der Kriminalpolizei Veranlassung, nachstehend eine Beschreibung zu liefern, die nach dem jetzigen Sachstand einigermaßen Anspruch auf Genauigkeit erheben darf.

Beschreibung des Wagens: Dunkel­blauer großer Viersitzer (vielleicht auch Sechssitzer), vier Türen, festes schwarzes Dach (Limousine), ame­rikanische Bauart (Chevrolet, Chrysler, Ford, Buck). Der Wagen befand sich in gutem Zustand und trug das Kennzeichen IT 40 771. Rechts und links des Kennzeichens, das fast neu war, sahen zwei weiße Streifen heraus, so daß angenommen werden kann, daß sich unter diesem Kennzeichen noch ein anderes, altes Kennzeichen befand, unter dem der Wagen zum Verkehr zugelassen ist. Das Kennzeichen IT 40771 ist wahrscheinlich fälschlicher­weise angefertigt und bald nach der Tat wieder be­seitigt worden, um die polizeilichen Nachforschungen zu erschweren.

Beschreibung der Täter: An der Tat waren drei Unbekannte beteiligt, von denen der eine den Wagen gelenkt hat. Der Wagenführer ist etwa 35 bis 40 Jahre alt, ungefähr 1,68 Meter groß (von mittlerer Figur), hatte dunkle zurück­gekämmte Haare, blasses Gesicht, hohe Stirn, trug dunklen Anzug und war ohne Kopfbedeckung. Der

zweite Täter ist etwa 30 bis 32 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß, gesetzt, ovales Gesicht, trug bunt- len Anzug, grauen Hut, grauen Mantel. Der dritte Täter gleiche Größe und gleiches Alter wie der zweite Täter, jedoch gesetzter und trug dunklen Mantel. Ob er eine Kopfbedeckung hatte, ist fraglich.

Sämtliche Täter waren gut gekleidet und machten äußerlich einen guten Eindruck. Nach der Beschrei­bung eines Kassenboten waren die Täter, die die Schüsse abgaben, etwa 35 bis 40 Jahre alt und hatten gesetzte Figur. Einer der Täter soll einen bräunlichen, vielleicht bräunlichgrauen Anzug getra­gen haben. Ob die Täter eine Kopfbedeckung hatten, konnte der Kassenbote nicht angeben. Auch war ihm eine weitere Beschreibung der Täter nicht möglich. Für die Ermittlung der Täter hat die Staatsan­waltschaft Mainz unter Ausschluß des Rechtsweges eine Belohnung in Höhe von 300 Mark ausgesetzt. Außerdem hat die Kommunale Landesbank eine Belohnung von 700 Mark zugesichert.

Ein Todesopfer.

LPD. Mainz, 22. April. Der Bankbote Elsch- n e r, der am Freitag früh von Räubern durch einen Schuß schwer verletzt worden war, ist heute seinen Verletzungen erlegen. Die Täter, die mit ihrem Auto rheinabwärts geflüchtet waren, konnten bisher noch nicht gefaßt werden. Auf ihre Ergreifung ist eine Belohnung von 300 Mark ausgesetzt worden.

Wirtschaft.

Keine Heichsbanknoien in Post­sendungen nach dem Auslande.

Zur Erhaltung der Devisenbestände der Reichs­bank hat die Reichsregierung kürzlich ein allgemei­nes Ausfuhrverbot für Reichsmarknoten (Reichs­banknoten, Rentenbankscheine und Privatbanknoten) und inländische Goldmünzen erlassen. Danach dürfen Reichsmarknoten und inländische Goldmünzen über­haupt nicht mehr ins Ausland, ins Saargebiet oder aus dem Inland in die badischen Zollausschluß­gebiete versandt oder überbracht werden. Die bis­her noch zugelassenen Versendungen von Geldsorten in Postsendungen beziehen sich nicht mehr auf Reichsmarknoten und inländische Goldmünzen. Post- fenbungen, die Reichsmarknoten und inländische Goldmünzen enthalten, werden künftig von der An­nahme ausnahmslos ausgeschlossen. Die Annahme­beamten der Postanstalten werden die Auflieferer von Wertbriefen, Wertkästchen und versiegelten Wertpaketen nach dem Ausland künftig bei der Be­fragung nach dem Inhalt der Sendung stets auch auf das Verbot Hinweisen.

* Freie W e i nausfuhr nod) USA. ab 1. Mai. Das amerikanische Generalkonsulat in Frankfurt a. M. teilt durch Rundschreiben mit, daß nunmehr die Erklärung des Staatsdepartements vorliegt, nach welcher in der Zeit vom I.Mai 1934 bis einschl. 30. Juni 1934 die Inhaber von ABb Permits alkoholische Getränke jeglicher Art, also Wein, Schaumwein, Whisky, Liköre, Kirschwasser usm., in unbeschränkter Menge gegen Zahlung der üblichen Zölle und Steuern einführen können. Diese Erlaubnis der Weinausfuhr aus allen Staaten, also auch aus Deutschland, haben die amerikanischen Firmen, die die Alkohol-Handels-Lizenz für das ganze Gebiet der Vereinigten Staaten oder für das eines Einzelstaates besitzen. Weiterhin wird darauf aufmerksam gemacht, daß auch kleinere Sendungen

an Private nach wie vor ohne jede Lizenz im Ge­gensatz zu amerikanischen Presseveröffentlichungen, die auch teilweise in Deutschland übernommen wur­den, eingeführt werden dürfen.

Frankfurter Börse.

TNitkagsbörse uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 23. April. Der Wochen­anfang zeigte das gleiche stille Aussehen wie die letzten Tage der Vorwoche. Publikum und Kulisse halten sich vom Geschäft fast vollkommen zurück, was einmal auf die Mitte der Woche beginnenden Transfer-Verhandlungen zurückzuführen ist, zum andern aber auch in den außenpolitischen Verhand­lungen begründet sein dürfte. Bei sehr kleinen Um­sätzen war die Kursgestaltung zwar uneinheitlich, doch überwogen leichte Rückgänge. Etwas Ver­stimmung bereitete der neuerliche Rückgang der Neubesitzanleihe von 20,20 am Samstag auf 19,45 v. H. heute, ohne daß hierfür neue Beweggründe bekannt geworden wären. Fester lagen dagegen Altbesitz mit plus 0,50 v. H. und späte Reichsschuld- buchforderungen mit plus 0,13 v. H. Stahlverein- Bonds büßten 1 v. H. ein und auch Reichsmark- Anleihen bröckelten eher leicht ab. Am Aktienmarkt war der Montanmarkt durchweg schwächer, stärker gedrückt waren Phönix (1,25 v. H.) und Stahl­verein (0,90 v. H ), im übrigen hielten sich die Verluste im Ausmaße von 0,25 bis 0,50 v. H. Von Kaliaktien Aschersleben 2,50 v. H. niedriger. Elektro­werte lagen uneinheitlich: Chade plus 1 Mark, Elektr. Lieferungen plus 0,65 v. H., aber Siemens minus 0,50 v. H. und Gesfürel minus 0,75 v. H. Farbenindustrie verloren 0,50 v. H., schwach lagen Rütgerswerke (1,50 v. H.), Deutsche Erdöl und Goldschmidt lagen gut behauptet. Im einzelnen er­öffneten Allg. Lokal & Kraft 1,50 v. H., Reichs­bahn-Dorzugsaktien 0,13 v. H., Reichsbankanteile 0,25 v. H. und Kunstseide Aku 0,65 vH. fester.

In der zweiten Börsenstunde blieb das Geschäft

klein, und die Kurse lagen weiterhin uneinheit­lich, die Stimmung war eher etwas freundlicher. Farben zogen 0,25 v. H. an, Elektr. Lieferungen gaben 1,13 v. H. nach. Von später notierten Werten lagen Akkumulatoren 2,25 v. H., AEG. 0,75 v. H. und Schuckert 0,90 v. H. höher, ferner gewannen Bemberg 1,25 v. H.

Am Rentenmarkt gingen Neubesitz bis auf 19 v. H. zurück, waren dann um 0,13 v. H. erholt, der Umsatz war minimal. Die übrigen Reichswerte blie­ben gut behauptet. Stadtanleihen lagen uneinheit­lich bei Abweichungen von 0,50 bis 1 v. H. Gold- 'Pfanbbriefe blieben gut, Liquibationspfanbbriefe nur knapp gehalten. Kommunal-Odligationen lagen unregelmäßig bei Deränberungen von 0,25 bis 0,50. Von fremben Werten gewannen Schweiz. Bunbesbahn-Anleihen 2 bis 3 unb Anatolier 0,50 v. H. Tagesgelb blieb zu 3,50 v. H. unverändert.

Abendbörse weiter zurückhaltend.

An der Abendbörse war die Umsatztätigkeit im ganzen recht klein. Das wenige Geschäft beschränkte sich im wesentlichen auf die Neubesitzanleihe und Farbenindustrie, während an den übrigen Markt­gebieten Stagnationen herrschte. Die Zurückhaltung von Publikum und Kulisse hielt weitgehendst an.

Farbenindustrie eröffneten mit 138 v. H. zunächst unverändert, waren aber später auf Grund von Orders von ersten Adressen, offenbar im Hinblick auf die in etwa acht Tagen abgehende Dividende, um 0,25 v. H. höher. Neubesitz setzten mit 19 v. H. ebenfalls unverändert ein, gingen dann wieder leicht zurück, um schließlich wieder mit 19 v. H. zu schließen; der Einheitskurs stellte sich auf 18,90 v. H. Auf den übrigen Marktgebieten blieben die Berliner Schlußkurse meist unverändert, Montanwerte bröckel­ten jedoch etwas ab. Von Auslandsrenten zogen Schweiz. Bundesbahn-Anleihen erneut um 1 v. H. an. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 19, Altbesitz­anleihe 95,13, Schutzgebietsanleihe von 1914 9,38, 4proz. Schweiz. Bundesbahn von 1912 144, 3proz. do. 134, Reichsbank 147, Gelsenkirchen 61, Harpener 89, Klöckner 60,50, Mannesmann 64, Phönix 48, Rheinstahl 91, Bemberg 67, Daimler 45, Scheide­anstalt 183, Licht und Kraft 104,50, IG.-Farben 138 bis 138,25, Holzwann 67,50, Rütgerswerke 54,25, Schuckert 99,50, Reichsbahn-DA. 112,25, Nord­deutscher Lloyd 30,25.

Frankfurter Schlactitvrelirnarkt.

Frankfurt a. M., 23.April. Auftrieb: Rinder insgesamt 1198 (gegen 1358 am letzten Montagsmarkt), darunter befanden sich 424 Ochsen, 78 Bullen, 352 Kühe und 344 Färsen. Kälber 608 (590), Schafe 20 (32) darunter 16 (19) Hümmel, Schweine 3700 (3915). Notiert wurde pro 1 Zent­ner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al 34 bis 35, b) 32 bis 33, c) 29 bis 31, d) 26 bis 28; Bullen

a) 31, b) 29 bis 30, c) 27 bis 28, d) 24 bis 26;

Kühe a) 29 bis 30, b) 25 bis 28, c) 20 bis 24,

d) 13 bis 19; Färsen a) 34 bis 35, b) 32 bis 33,

c) 28 bis 31, d) 25 bis 27. Kälber: Sonderklasse nicht notiert, andere a) 49 bis 50, b) 45 bis 48, c) 37 bis 44, d) 26 bis 36. Lämmer und Härnmel bl) Stallmasthämmel 36 bis 37; Schafe nicht no­tiert. Schweine al) fette Speckschweine über 350 Pfund, 67 Stück ä 50, a2) Fettschweine über 300 Pfund 38 bis 42, b) 38 bis 41, c) 37 bis 41, d) 34 bis 40, e) 32 bis 35, k) nicht notiert, g) Sauen 30 bis 39. Im Preisvergleich zum letzten Montags­markt vom 16. April zogen Kühe um 1 Mark an, im übrigen blieben die Preise unverändert. Markt­verlauf: Rinder, Kälber, Härnmel und Schafe mit­telmäßig, ausverkauft. Schweine ruhig, ausverkauft.

Fleischgroßmarkt. Beschickung: 644 Vier­tel Rindfleisch, 78 ganze Kälber, 7 ganze Schafe, 89 Schweinehälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch I 52 bis 56, II 48 bis 52; Bullenfleisch 48 bis 53; Kuh­fleisch II 36 dis 44, III 28 bis 35. Kalbfleisch II 70 bis 80, III 65 bis 70. Hammelfleisch 70 bis 75. Schaffleisch nicht notiert. Schweinefleisch I 56 bis 60. Geschäftsgang des Fleischgroßmarktes: ruhig.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 23. April. Die Allgemein­stimmung am Getreidegroßmarkt blieb auch zum Wochenbeginn ruhig, besonders was Brotgetreide betrifft, in dem bei nicht starkem, aber ausreichendem Angebot die Preise unverändert blieben. Lebhafter und weiter fest verkehrten Futtermittel und Hafer bei allgemein sehr knappem Offertenmaterial. Be­sonders prompte Kleie, Soyaschrot und Erdnuß­kuchen waren gesucht und die Preise zogen um 10 bis 25 Pf. je 100 kg an. Hafer verzeichnete ebenso wie Sommergerste eine Erhöhung um 2,50 RM. per t. Das Mehlgeschäft ist weiter sehr klein und beschränkt sich fast ausschließlich auf die Abwicklung der alten Bestände. Weizen 203,00 nom. (Mühlen­preis), Roggen 173,00, Sommergerste 170,00 bis 172,50, Hafer 161,00 bis 163,50, Weizenmehl Spez. 0 mit Austaufchweizen 29,70 bis 30,25, Weizenmehl Spez. 0 ohne 28,20 bis 28,75, Roggenmehl 0 bis 60 v. H. 24,00 bis 24,50, Roggenmehl füdd. Spez. 0 24,50, Weizenkleie 10,85 bis 11,00, Weizenfuttermehl 11,80, Roggenkleie 11,10, Soyaschrot 15,65 bis 15,70,

Erdnußkuchen 16,50 bis 16,75, Palmkuchen 14,15, Treber 14,10, Trockenschnitzel 10,10 bis 10,15, Heu 6,00, Weizen- und Roggenstroh 2,00, Kartoffeln: Industrie, hiesige Gegend, RM. 2,85 (unv.) per 50 kg bei Waggonbezug.

Schülermützenverbrennung durch die HZ.

Line Demonstration gegen den Standesdünkel.

D a r m st a d t, 22. April (LPD.) Die Ober­bannführung der Hitler-Jugend in D a r m st a d t hatte heute zu einer besonderen De­monstration aufgerufen. Um 17 Uhr rückte die Hitler-Jugend mit Spielmannszügen und Fahnen auf dem Paradeplatz an. Vor jeder Gefolgschaft marschierte eine Gruppe mit Degen, auf denen die altbekannten Schülermützen aufge- spießt waren. Nach Aufstellung des Zuges er­klärte der Oberbannführer, daß diese Kopfbedeckung einer überwundenen

Denkt an dieStiftung für Opfer der Arbeit"!

Einzahlungen an Reichskredltgefellschafl Berlin W 8, Behrensstrahe 21/22, sowie auf deren Reichs­bankgirokonto und deren Postscheckkonto Berlin 120 unter Angabe der Kontobezeichnung:Stiftung für Opfer ber Arbeit".

Zeit angehöre und in dem heutigen national­sozialistischen Staat keinen Platz mehr habe. An­gehörige der Hitler-Jugend würden solche oft schrei­end gefärbten Papageiendeckel nicht tragen, die lediglich aus Geltungstrieb und um zu zeigen, daß man eine höhere Schule besuche, aufgesetzt würden. Die HI. werte und anerkenne nur Leistung. Sie kenne nur Arbeiter der Faust und Arbeiter der Stirn im braunen Ehrenkleid des Führers Adolf Hitler. Sie werde deshalb mit dieser Mode­torheit Schluß machen. Nachdem dann Stabs­leiter Richter vom Kampf der Jugend gesprochen hatte, wurden die Mützen verbrannt. Ein Vor­beimarsch der Hitler-Jugend vor dem Stabsleiter beendete die Kundgebung, die erste ihrer Art in Deutschland.

Rundfunkprogramm.

Mittwoch, 25. April.

6.05 Uhr: Gymnastik. 7.05: Wetterbericht. 7.10: Frühkonzert. Musikzug der SA.-Standarte 167, Kassel; Leitung: Musikzugftihrer H. Schröder. 8.25: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.10: Schulfunk. Johannes Gutenberg, ein Wegbereiter der neuen Zeit. 11: Werbekonzert. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I (Schallplatten), Italienische Rei.se- dilder. 13.20: Mittagskonzert II. Ausführung: Das Rundfunkorchester. Leitung: Dr. Reinh. Merter. 14: Mittagskonzert III (Fortsetzung). 14.30: 3X15 Minuten aus dem Senderbezirk: 1. Don Freiburg: Trio für Gitarre, Bratsche und Violine von An­ton Sttngl. Leitung: A. Stingl (Konstanz). 2. Von Trier:Der Erbhofgedanke und das Trierer Land." Vortrag von Dr. A. Kneer. 3. Von Kassel: Ab nach Kassel." Auf drei Wegen durch eine Stadt. 16: Von Königsberg: Nachmittagskonzert. Kleines Funkorchester (Eugen Wilcken). 17.30:Was sagt uns heute Friedrich Fröbel?" Gedanken zur Er­ziehung von Ella Schwarz, Frankfurt a. M. 17.45: Stunde der Jugend. Bürgermeister auf einen Tag. Ein Märchenspiel von heute. Von Enja Anders. Ausführung: Oberbannfpielfchar der Hitlerjugend. Leitung: Manfred Marlo. 18.20Der Raum als Waffe? Betrachtungen eines Soldaten. Von Dr. Otto Nickel. 18.35: Junge deutsche Dichtung. Aus dem hessen-nassauischen Dichterkreis. Walter Best, Lucie Rohmer-Heilscher. 18.50: Griff ins Heute. 19: Der erste Preis des Roman-Rätsels vom 19. Februar wird als Hörspiel gesendet. 19.30: Von London: Englische Studentenlieder. 20.10: Von Frankfurt: Reichssendung:Unsere Saar". Den Weg frei zur Verständigung! 20.30: Das Spitzen­tuch der Königin. Operette von Johann Strauß. 22.15: Von Stuttgart: Du mußt wissen ... 22.40: Von Mannheim: Zum Lob der deutschen Stände. Ausführung: Die Singschule Heidelberg. Leitung: Hauptlehrer Oskar Ehrharb, Heidelberg. 23.00: Von Stuttgart: Kammermusik. 24: Nachtmusik. Orche­ster-Konzert (Schallplatten).

Svrca^ ui vcn Der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr 16 bi« 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen

Kurszettel her Berliner unb Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt veichlossenen Dividende an Reichsbankdiskvni 4 p H Lombardzlnsfuß & o H

Iranktun a. Ul.

Berlin

Schluß- hird

Schluß». Abend» börse

Schluß- tert

Schlußk. Mittag- börse

Datum

21.4-

23.4.

21.4.

23-4.

«% Deutsche Reichsanlethe v. 1927

<% efcm.7% Dt. Reichsanl. o. 1929

95,6

99,9

95,75

99,9

95,9 100.

95,9

99,9

5%% Doun'g.'Anieihe von 1930 .

92,9

92,75

93

93

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Autlos.-Rechten ..........

DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte .....

94,75

20,2

95,13 19

95,13

20,1

95,13

18,95

6% eljem.8% Hess. BolkSNaat 1929 (rückzahlb. 102-2») .. - -

91,75

93,25

92,4

92,75

6% Hess. Landesbank Darmstadt

Gold R. 12..........

91,5

91,5

6y,% Hess. LandeS^twotheken. bank Darmstadt Staut

91

90,5

vberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten -

94,25

94,5

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit AnSlos.-Rechten

94,5

94,25

84,75

94,65

6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar biS 1935

91,75

91,75

«% ehem. 7% Franks Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

91.65

91,65

6K% ehem. 4K% Franks Vvv-- Bank*Ltqu.-Psandbriese

90-5

90,13

ehem. 4y,% Rheinische Hyp.-Bank-Liau.-Soldpse.

91,5

92

6% ehem. 8% Pr. LandeSpsan»

briefanslalt, Psandbricse R 19

94,25

94,25

94,25

94,25

6% ehem. 7% Pr. Landespfand-

94

94

97,9

briesanstatt, Psandbricse R. 10

94

Steuerautsch. Verrechnungskurs

97,9

97,9

4% Oetterrelchtsche Soldrrnte

22,25

22

22,5

22,5

4,20% Oesterretchtsche Silberrente

1,15

1.15

1,15

4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

7,8

7,4

7,75

7,4

7-9

7,55

7^55

1J

*Vx% deSgl. von 1913 .....

7,7

7,7

7,7

6% abgest. Goldmexikaner von 99

8,5

4% Dürkische Zollanlethe von 1911

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

6,65

6,65

6,75

6,75

e* I .......

Frankfurt a.M.

Serkin

Schluß- kurS

Schlußk. Abend- börsc

Schluß kurs

Schlußk. mittag* bfcfc

Datum

21.4.

23-4.

21-4.

23.4.

4% de-gt. Serie 11 .............

6% RumSn. vereinh. Rente v. 1903 4V»%Rumän.vereinh.Rentev.lS13

4% Rumänische vereinh. Rente ..

Anatolier ........

Hamvurg-Amerika-Paket ..... O

Samburg-Südam. Dampfschiff . O

Hansa-Damvfschiff........... 0

Norddeutscher Lloyd ......... O

A.S. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz- und Prioat»Bank ... O

Deutsche Bank und DisconU»

GeseUschafl................ o

Dresdner Bank.............. o

Reichsbank .............. zz

A.G.G...................... o

Bekulo.....................o

Slettr. Lieferungrgekllschatt... 8

Lickt und Kraft ... 8

Fetten & Guilleaume......... O

Geselllch.f.Elektr.Unternehmung. 5 Rheinische Elektrizität..... tz

Schuckert S Co.............. s

Siemens L Halske............ 7

Lahmey« L Co............ io

Buderus ..... o

Deutsche Erdöl .............. 4

Gelsenkirchen« ............. O

Harpener...................O

Voesch EisenKöln-Neuessen .. O

Ilse Bergbau .......... ... 8

31 je Bergbau Genüg»........8

Klückn «werke ...............O

Mannesmann-Röter»........0

6,75

4,25

7,2

3,9

29

27,5

30,75

65

85,5

46

58,75

60

148,25

25,5

128,4

98,5

103,75

57

96,5

99

136,65

117

72,4

112

62,5

89

112,25

61,5

65

6,75 4,25

7,2 3,9

29,45

30,25 64,25

85,25

46

57,5

60

147

26,25 127,5

98

104,5 55,75

95,25

99,5 135

115,5

71,13

110,75 61 89

136

111,25

60,5 64

4,3

7,05 4

29,25

27,25

24

30,5

65,5

85,9

46

58,75

60 148

26,65 137,75

98,75

104 57

96,13

99 136

116,5

71,5 111,5

62,5 88-65 71,13

138,25 112,13

61,5 65

4,25 7,25

3,9 29,4

26,75

23,5

30

64

85,75

46

57,5

60 147,25

25,75 127,5 98,25 104,75

56,25 95,75

92 99,5 135,5 116

71 110,75 61,5 89,25

70,9

136 111,5 60,5

64

Frankfurt a. Ul

Lerlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend* börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mnag- börse

Datum

21-4.

23-4-

21-4-

23-4-

Mansfeld« Bergbau.......

71,75

71,75

72

71,5

Kokswerke .........

O

94,5

93,25

Phonir Bergbau ..........

. 0

50,25

48

49,75

48,5

Rheinische Braunkohlen ....

10

209,75

209,5

210,5

210

Rheimlah, ..........

91,75

91

91,75

90,9

Bereinigte Stahlwerke......

. 0

43,25

42

42,5

41,65

Otavi Minen ..........

. 0

14,75

14,4

14c5

14,4

Kaliwerke Aschersleben......

. 5

109,5

107

108,75

107

Kaliwerke Westeregeln......

. 6

108

108

108

107

Kaliwerke Salzdetfurth ....

IV,

138,25

142,9

138,65

141

138

. 9

182^25

183

Goldschmidt ..............

. O

61,75

61

61,5

60,75

Rütgerswerke .............

. 0

55,5

54,25

55

54,13

Metallgeiellschaft...........

. 0

82

80,75

81,9

80

,. o

68

67,5

68

67,5

Zementwerk Heidelberg ....

.. O o

100,5 112

100,5

112 5

Schutthet» Patzenhofer ....

.. 0

105,5

103

Aku (Allgemeine Kunstseide)

. 0

63,5

63,75

64,13

63,9

em berg ........

.. 0

65,5

67

66,25

67,5

$

-llstoss Waldhos .........

.. 0

49,9

49

49,75

49

1

ellstofs Aschaffenburg .....

.. 0

43,5

1

»essauer Gas ..........

. 7

120,4

120,25

1

aimler Motoren..........

. O

46,75

45

47

45 65

1

»rutsche Linoleum.........

.. 0

56

55,5

56

55,25

C

renstein & koppel ........

.. 0

65,75

65

L

eonhard Tietz ..........

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19,5

18,65

19,25

18,65

rbade ..................

..10

163,5

164,25

163,75

164,25

Lttumulakorrn. Fabrik......

.. 0

173

175,25

175

176

Lonti-Gumm, .....

0

139,25

139,5

140

139,75

GNtzner..................

.. 0

25

24

25,5

24,5

Mainkraftwerke Höchst O-SL.

>. 4

74

Süddeutsch« Jucker .......

.. 9

167

167,5

168

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a M

21. April

23-Apr

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Seid

Srie

Geld

Srie

Helsingsoet..

5,659

5,671

5,649

5,661

47.20

47-30

47,20

47,30

Prag.......

10,38

10,40

10,38

10,40

BudapeK ...

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

169,43

169,77

169,53

169,87

Oslo.......

64,24

64,36

64,24

64,36

Kopenhagen.

57,09

57,21

57,09

57,21

Stockholm...

65.93

66,07

65,93

66,07

London .....

12,785

12,815

12,785

12,815

Buenos Aires

0,613

0,617

0,608

0,612

Neu York ....

2,473

2,477

2,487

2,491

Brüssel.....

58,41

58,53

58-49

58,61

Italien.....

21,26

21,30

21,27

21,31

Paris ......

16,50

16,54

16,50

16,54

Schweiz ....

80,95

81,11

80,99

81,15

Spanien....

34,22

34,28

34,22

34,28

Danzig.....

81,57

81,73

81,57

81,73

Zapan ......

0,754

0,756

0,754

0,756

Rio de Ian. .

0,214

0,216

0,214

0,216

.Ingoslawien.

5,664

5,676

5,664

5,676

Ltiiabo» ....

11,65

11,67

11,65

11,67

Banknoten

____________gcrlin, 2Z. April_______ -amerikanischeJioteu..............

Belgische Noten .................

Dänische Noten

Englische Noten

Französische Noten

Holländische Noten

Italienische Noten

Norwegische Noten .......

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling Rumänische Noten ...........

Schwedische Noten

Schweizer Noten

Spanisch« Note»

Ungarische Note»................

Geld

2,439

58,33

56,94

12,74

16,46

169,11

21,20

64,07

65,77

80,81

34,08

~3HeT

2,459

58,57

57,16

12,80

16,51

169,79

21,28

64,33

66,03

81,13

34,22