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Kundgebung der ASHago im Kreis Gießen

Schicksal selbst zu gestalten.

Die Erziehung zum Reinhalten der Natur muß in der Stadt beginnen. In den Anlagen und Parken,

zweier jungen Menschenkinder gewinnen. So haben wir hier einen mit packender Gestaltungskraft und

Phantasie jedermann Leferschaft

geschriebenen Unterhaltungsroman, der gefallen muß und sich die Herzen der im Sturm erobern wird.

Vom Vapierkorb.

$itmt>orfübrenbe anmelden!

Die Landestilrnstelle Südwest der NSDAP., Frankfurt a. M., Bürgerstraße 9 bis 11 ersucht auf Anordnung der Reichsfilmkammer alle Personen, Gesellschaften, Vereine, Stiftungen, Körperschaften, Anstalten, Wanderoorführer, Filmvortragsreisende

Der Glaube an die im Grunde ungebrochene Kraft des Volkes habe geholfen. Der Führer habe uns alle anders denken gelehrt.^ Zu lange habe sich jeder als Privatmann gefühlt. Adolf Hitler sei

tragstellers.

Genaue Angabe des Materials, das gesucht wird, und der Namen und Daten, die schon bekannt sind. Auf Grund des Vorhände- nen Materials find die noch ausstehenden An­

immer wieder prüft und untersucht, ob der Grund auf dem er weiterbauen will, auch fest ist. Wer an fein Können glaubt, der wird schon an sein Ziel gelangen. , - ,

Ob er den Pflug im Felde führt, ob er Kauf­mann wird oder ob er ein Handwerk erlernt, das ist ganz einerlei. Eins müssen freilich alle: Arbeiten.

Vergnügen, Feiertage und die viel erhoffteFrei­heit", von der die Jugend träumt, sind nur bann für uns da, wenn wir treu unsere Arbeit geleistet

So wie man den Dauern im Staate nicht ent­behren könne, könne man auch den Menschen aus dem Handwerkerhaus nicht entbehren.

Der kluge Mensch werde sich den Nationalsozialis­mus zu Herzen nehmen im Sinne einer inneren Umkehr und neuer großer Geisteshaltung. Erst

Werden später hinaus die Pfarrämter in An­spruch genommen, dann empfiehlt sich:

Schriftlicher Antrag. Diesem Antrag ist unter allen Umständen beizufügen:

a)Name und genaue Anschrift des An-

Weibe der Iabne des Fähnleins Allemannen, Gießen.

beainnen. So müsse auch die zweite Arbeitsschlacht fröhlich begonnen werden. Alle Arbeit müsse von Glauben erfüllt sein.

Ein arbeitswilliges Volk von 63 Millionen, mit viel Bedarf und unbändiaer Arbeitskraft, müsse sich helfen können.

Noch klage das Handwerk über schmußige Kon­kurrenz. Scbon sei viel durch die Beutezüge des internationalen Kapitals vernichtet worden. Mit dem verbliebenen Volksvermögen aber müsse haus­hälterisch umaeganqen werden. Was noch beseitigt werden müsse, gelte es in organischer Weise in neue Formen überzuleiten. Das Bekenntnis zum Nationalsozialismus müsse uns für immer ver­pflichten. Niemand dürfe Kitsch und Schund ver-

Adols Hitler verwirkliche nun sein Programm Punkt kür Punkt. Eine Aufgabe sei nach der and-ren ge-

(Eigenes Wissen, das durch das von An­gehörigen und Verwandten ergänzt werden kann.

Aufzeichnungen in Familienbi­beln und Gebetbüchern in Familienbesitz.

Grabsteine a u f Friedhöfen, die meist viele Aufzeichnungen über Geburt und Tod tragen.

Bürgermeistereien und Standes­ämter, die seit den 70er Jahren auch alle Einträge in eigenen Büchern führen.

Das geschehe, mülle getan werden für den Bau des deutschen Hauses und für die deutsche Zukunft.

Mit einem dreifachSieg-Heil!" auf den Führer Adolf Hitler schloß Kreisleiter Pg. Schimmel die Kundgebung. Gemeinsam wurde der erste Vers des Horst-Wessel-Liedes gesungen.

Im RestaurantSiebigshöhe" fand gestern abend eine außerordentlich stark besuchte Versammlung der NS-Hago im Kreise Gießen statt. Schneidige Marschmusik des Musikzuges der SA.- Reserve leitete den Abend ein. Unter den Klängen des Badenweiler Marsches wurden die Fahnen der NS.-Hago eingebracht. Kreisleiter Schimmel er­öffnete die Kundgebung und erteilte sofort dem ersten Referenten des Abends das Wort.

Gauredner pg. Dr. Höder-Gießen führte u. a. folgendes aus: Adolf Hitlers Wort Fanget an!" habe tiefe symbolische Bedeutung be­kommen. Deutschland habe auf dieses Wort gewar­tet. Das Volk der Arbeitsfreudigkeit habe schwer unter der ?,ast der Arbeitslosigkeit gelitten. Deshalb habe das ' j'ort Adolf Hitlers fasziniert. Das Größte aber, das uns der Führer habe geben können, sei der Glaube des deutschen Volkes an sich selbst ge­wesen.

Vor zwei Jahren habe niemand gewagt, irgend etwas auf lange Sicht zu beschließen. Niemand wußte, was werden sollte. Nur eines sei ge­wesen: die nationalsozialistische Bewegung und der Glaube an den Führer, der Glaube, daß der Nationalsozialismus das deutsche Schick­sal sei.

Im ersten Teil seiner Darbietungen brachte er Humoresken, Märchen und Schwänke. In bunter Reihenfolge wechselten die Stoffe und das Inhalt­liche der Erzählungen. Jeweils ließen die Stücke den gesunden deutschen Humor burchblirfen, gewürzt mit Satire -und alter Lebensweisheit. Die Geschichte von dem Weizenkorn von Busch und das Märchen Die verliebten Pfefferkuchen" von Manfr. Küber gaben dem ersten Teil des Abends eine gute Ein­führung. Hatte schon allein durch diese Vortrags­stücke der Künstler erneut die Herzen seiner Gie­ßener Zuhörer gewonnen, so war es ihm durch die folgenden Darbietungen ein leichtes, weiteren starken' Beifall zu ernten. Die TitelnovelleDie schöne Frau" von Barth, sowie die AnekdoteBelle Alliance" von Wilh. Schäfer zeigten Emil Kühne in seiner naturgetreuen Nachahmung und Schilde­rung eines braven Ehemanns und des ehrwürdigen alten Fürsten Blücher von der besten Seite.

Im zweiten Teil des Abends zeigte sich der Künstler von einer ganz anderen Seite. Mit kaum zu übertreffender Komik brachte er alte Soldaten- und Studentenlieder zu Gehör. Das altbekannte norddeutsche Liedvom Loch im Topf ..." und die Zugabe: vom Herrn Pastor sin Kauh" wurden mit begeistertem Beifall ausgenommen. Immer wie­der stellte Kühne unter Beweis, mit welchem Fein­gefühl und mit welch' schöner Nuancierung er jedes Lied anzupacken und zu bringen weiß. Die Wieder­gabe der Erzählung von Frau Schulze von Wag­nersParseval" löste starke Lachsalven aus. Auf den ersten Anhieb konnte man feststellen, daß die Berliner Mundart Emil Kühne angeboren ist. Denn mit dieser Orginalität kann schwerlich ein Fremder eine waschechte Berlinerin dialektisch nachahmen. Mit der Geschichte von dem Vogel und dem Kater

von Busch beendete der Künstler seine genußreichen Darbietungen. . ..

Die Vortragsoereinigung kann als Ergebnis für sich verbuchens mit diesem schönen Abend die Rei­henfolge der Vortragsveranstaltungen für diesen Winter würdig abgeschlossen zu haben.

Jedermann jein eigener Stammbaum- forscher.

EPH. Kaum ist ein Gesetz so sehr dazu angetan, Ordnung in das personelle Leben unseres Dritten Reiches zu bringen, wie das Gesetz, welches den Nachweis der arischen Abstammung erfordert!

Fällt der Hauptanteil dieser Forschungen den Pfarrämtern zu, so unterziehen sie sich gerne diesen Anforderungen der neuen Zeit! Denn was kann unserer Kirche lieber sein, als wenn sie auf die vielfältigste Weise am Aufbau des Dritten Reiches mitwirken darf! Immerhin aber muß von den Volksgenossen erwartet werden, daß sie -den Pfarr- ämtern entgegenkommen und sie bei der Erfor­schung der Stammbäume und der verschiedensten Daten mitwirken, soweit es ihnen nur möglich ist!

In den meisten Fällen dürfte es möglich sein, die Namen und sämtliche Daten bis zu den Groß­eltern selber zu finden!

Quellen dafür sind:

wenn der Geschäftsmann ein Charakter und nicht nur ein Geschäftemacher sei, werde er Ansehen haben und erfolgreich fein, lieber denGeschäfte­macher" werde die Zeit hinweggehen. Er habe in der deutschen Volksgemeinschaft keinen Platz. Den Weg zum Frieden und zum Cinssein mit unserem Herrgott und der Natur gehen wir in Gläubigkeit und Freudigkeit, eines Herzens mit unserem Füh­rer Adolf Hitler! (Anhaltender lebhafter Beifall.)

pg. Wagner-Frankfurt a M.

als zweiter Redner des Abends, führte u. a. aus: Im Mittelstand fei man sich nicht immer recht dessen bewußt gewesen, was es heiße,Arbeiter' fein. Arbeiter fein, heißeSchaffender" sein. Eine fremde Geisteshaltung habe den BegriffArbeiter' verunehrt. Nicht die Materie forme den Geist, son- dem der Geist die Materie. Allzulange sei uns fremder Geist aufgedrängt worden. Wir alle seien überzeugt, daß die vergangenen 14 Jahre übelstes Erlebnis gewesen seien. Aber schon seien wieder reaktionäre Kräfte am Werk, die diegute, alte Zeit" erstehen lassen möchten. Jenegute alte Zeit", in der der Klassenstaat geboren wurde, der eben erst zerschlagen worden fei. Von jener Zeit her sei das deutsche Volk zerrissen gewesen. Die Unter­schiede in den Klassen, b'e aufgerissen worden seien, habe auch Bismarck nicht überbmrfen können. All­zulange habe man an den Begriffen Bauer, Preuße, Hesse, Sachse usw. feftgehalten, anstatt sich als deut­scher Volksgenosse zu fühlen. Schon in der Er­ziehung seien diese Schranken und Grenzen aufge­richtet worden. Auch unter sozialdemokratischer Macht habe sich hier nichts geändert. Wohl nie­mand glaube, daß in einem 15. Jahre der Macht der Sozialdemokratie etwas besser gemacht worden wäre, als in den vorhergeaangenen 14 Jahren. Dann sei Adolf Hitler aefommen. habe an die ®uten, Mutigen, Opferbereiten novelliert. Und jene der reinen Gesinnung seien zu ihm gestoßen.

Der Geist der Wenigen habe den Ausschlag gegeben und nicht die Materie, nicht die Zahl. Die Idee der Volksgemeinschaft fei ihren Weg zu Millionen gegangen.

zu seinem Vaterlande znrückaeführt habe. Nun ftebe man vor der zweiten Arbeitsschlacht in hem Glau­ben und sicheren Wissen, daß wieder Mlllion-n in den Arbeitsprozeß eingeglied"^t werden. Der Glaube an den Führer werde den Sieg sichern. Das deut­sche Volk habe am 12. November bewiesen, daß es allen Kampfes wert gewesen sei. (Lebhafter Beifall.)

Im Schlußwort forderte

Vq. Nr. !R6?)er

auf, dazu beizutragen, das große deutsche Haus zu bauen, das weit und geräumig sein müsse, viel Sonne hereinlasse und ein großes starkes deutsches Volk in sich vereinige. Der Weg sei klar. Das Volk sei Einheit, der Handwerker fei ein anderer gewor-

gaben leichter zu finden.

c) Von der Ortsgruppen-, Kreis- oder Gauleitung ordnungsgemäß beglaubigter Nach-

Die Krühjahrsschlacht gegen die Arbeitslosigkeit hat begonnen Meldet jede freie Stelle dem Arbeitsamt

haben. . ,

Und wohl dem, der seine Arbeit hat!

Schützt die Heimatnatur!

für sie fielen und die Lebenden ihr folgen, ist sie die Brücke zwischen unserer irdischen und der ewi­gen Heimat. Der Weg der Jugend zur Unsterblich­keit führt durch die Fahnen.

Ibn. 1/116.

Zwei Stunden der Freude.

Die Vortragsvereinigung (Goethe-Bund, Kauf­männischer Verein und Gewerbe-Verein) hatte zu ihrem gestrigen letzten Vortragsabend in diesem Winter den auch hier bestens bekannten Vortrags- meifter Emil Kühne- Berlin gewonnen. Die Be­sucher dieses ausgezeichnet gelungenen Abends kamen zu einem seltenen Genuß. Der Künstler ver­stand es wieder, über zwei Stunden die Zuhörer in seinem Bann zu halten.

und solche Firmen, die Werbefilme vorfuhren, Mr Anmeldung zur Reichsvereinigung deutscher Licht­spielstellen,' ihre Anschrift sofort bekanntzugeben und Anmeldeformulare anzufordern.

Tagung des Provinzialtags.

Der Provinzialtag der Provinz Obevhefsen wird am Mittwoch, 28. März, vormittags 11 Uhr, im Sitzungsfaale des Regierungsgebäudes zu Gießen zu seiner diesjährigen ordentlichen Tagung^ zusam­mentreten und folgende Tagesordnung erledigen:

1 Verwaltungsbericht des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen über den Stand der Pro- vinzialoerbandsangeleaenheiten und Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben der Provinz Oder- Hessen im Rj. 1932.

2. Voranschlag über die Einnahmen und Aus­gaben der Provinz Oberhessen im Rj. 1934.

3. Rechenschaftsbericht des Provinzialausschufses über die Verwaltung des Wasserwerks Inheiden und Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben des Wasserwerks Inheiden im Rj. 1932.

4. Voranschlag über die Einnahmen und Aus­gaben des Wasserwerks Inheiden für Rj. 1934.

5. Rechnungsabschluß über die Verwaltung des Ueberlandwerks Oberhessen für das Rj. 1932.

6. Voranschlag über die Einnahmen und Aus­gaben des Ueberlandwerks Oberhessen im Rj. 1934.

Der Schutz

der Sonn- und ^eierfaae.

In einer Verfügung der Mimsterialabteilung la (Polizei) wird in Verfolg der Verordnung betr. Schutz der Sonn- und Feiertage u. a. mitgeteilt: Die Hessische Verordnung, die Stempelabgaben von öffentlichen Darstellungen usw. betreffend, vom 19. Dezember 1899 wird nach pflichtgemäßen Er­messen der Kreisämter und Ortspolizeibehörden überall dort Anwendung finden, wo auf Grund der seitherigen Uebung Tanzveranstaltungen und sonstige aus dem Rahmen fallende Lustbarkeiten an bestimmten staatlichen ober kirchlichen Feiertagen nicht st a 11 h a f t waren. Für die Karwoche wird von dieser Möglichkeit weitgehend Gebrauch zu machen sein.

NS.-DolkSwohlfahrt wirbt!

Der Begriff des Wohlfahrtsstaates gehört der Vergangenheit an. Aus den Pflichten des Staats­bürgers ergeben sich feine Rechte. Diese Pflichten und Rechte so zu b^anbeln, daß alle Entschlüsse dem Volksganzen dienen, ist die Aufgabe der N S. - Volkswohlfahrt auf dem großen Gebiet der Organisation der Gefundheitsführung, der Wohl­fahrtspflege und der Rechtsberatung; darüber hin­aus fallen die großen Sonderausgaben des Winter­hilfswerks des deutschen Volkes und die bevölke­rungspolitische Aufklärung in den Arbeitskreis der NS.-Volkswohlfghrt. Aus diesem. Arbeitsumfang ergibt sich die Notwendigkeit, daß jeder volks­bewußte Deutsche Mitglied der NS. - Dolkswohlfahrt wird.

Jeder muß sich dem Staat und der Nation gegen­über verantwortlich fühlen, und jeder muß so han­deln, als hinge von seinem Handeln das Wohl des ganzen Staates und der Nation ab.

Wer Mitglied der NS. - Dolkswohl­fahrt wird, zeigt, daß er ein Sozialist der Tat ist.

Die Gauwaltung der NS. - Volkswohlfahrt.

Sie Vertrauensräte nach dem Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit.

Der Treuhänder der Arbeit für das Wirtschafts-

Der Schutz unserer Heimat ruft uns heute mehr denn je auf den Plan. Die gewaltigen Veränderun­gen, die heute in der deutschen Landschaft Wirklich­keit werden, verursachen bedeutende Verluste an wertvollem Heimatgut. Die Erde muß dem Men­schen nutzbar gemacht werden, doch darf man nicht gedankenlos unersetzliche Werte rein wirtschaftlichen Zwecken opfern. Die Verwüstung und Zerstörung der Schönheitswerte der Heimat war mit die Ursache des äußerst beklagenswerten Schwindens der Liebe zur Heimat. Im Sinne des nationalsozia­listischen Kulturwillens, der aus Blut und Boden eine neue Weltanschauung erwecken will, ift es Pflicht der Heimatnatur, auch die Reichhaltigkeit und Schönheit zu bewahren. Heute darf die deutsche Heimat nicht mehr nur Gegenstand der Ausbeutung fein. Auch einseitige Interessen dürfen und können nicht mehr berücksichtigt werden, lieber dem Eigen­nutz steht der Nutzen für die Gesamtheit. Die mo­dernen Werke der Technik dürfen nicht vom grünen Tisch aus geschaffen werden, sondern müssen in sinnvoller Einfügung zum Landschaftsbilde stehen. In jedem einzelnen Falle muß mit aller Sorgfalt geprüft werden, ob der Untergang von wertvollem Heimatgut auch verantwortet werden kann. Die Landschaft in vollkommener Ursprünglichkeit zu er­halten, also jeden Einfluß des Menschen zu ent­ziehen, ist nur in besonderen Fällen angebracht, wo es sich um die Erhaltung von besonders ge­fährdeten, bezeichnenden Gebilden der heimatlichen Natur handelt.

Die Naturschutzbestrebungen wollen das Rad der Entwicklung nicht zurückschrauben, sondern Volks­wirtschaft und Heimatschutz versöhnend zusammen­bringen und in unserem Volke wieder die schlum­mernde Liebe zur Natur erwecken. Die Beschäfti­gung mit der Natur ift eine der edelsten Bttäti- gungen des Menschen und bildet das stärkste Band zur Heimatliebe; ohne Heimatliebe keine Vater­landsliebe.

Luser neuer Vornan.

In der heutigen Ausgabe des Gießener Anzeigers beenden wir den Abdruck des mit so außergewöhn­lich großem Erfolg ausgenommenen RomansRose­marie, Rosemarie..." von Käthe Metzner. In der gleichen Nummer unseres Blattes beginnen wir mit der Veröffentlichung eines neuen großen Ro­manwerkes, das eine nicht minder begeisterte Auf­nahme bei allen unseren Leserinnen und Lesern in Stadt und Land zu finden verdient. Handelt es sich doch hier um die noch unveröffentlichte Arbeit einer Autorin, die seit langem zu den erfolgreichsten Mit­arbeiterinnen unseres Blattes und zu den erklärten Lieblingen des Lesepublikums gehört. Der neue Romsn heißt:

Sie echte und die falsche Ooralies" von Anny von panhuys

und darf geradezu als das Musterbeispiel eines zün­denden Zeitungsromanes bezeichnet werden. Anny von Panhuys hat ja mit ihren zahlreichen, früher bereits in unseren Spalten erschienenen Arbeiten wir nennen nur die RomaneDie

auf den Platzen und in den Straßen sollten überall vorzulegen Die obengenannten Beauftragten (Land­in ausreichender Menge Papierkörbe zur Verfü-1 räte be;ro Bürgermeister) sind auch ermächtigt, van aung stehen, damit der Bürger die Papiere und! fid) au5 in ben' Fällen des § 9, Absatz 2 des Ge- Abfcille, die er gern lvswerden möchte, nicht lange rcue5 zur Ordnung der nationalen Arbeit einzu- "'^erumschleppen muß. greifen und selbständig zu entscheiden.

Der Schrei nach dem Paplerkorb verdient daher ' volle Beachtung seitens der Behörden, und es ist durchaus nicht gleichgültig, in welcher Weise man ihm gerecht zu werden versucht. Der Papierkarb muß in erster Linie praktisch, zweckmäßig und halt­bar fein; er soll aber weiterhin in Form und ge­gebenenfalls auch in Farbe angenehm wirken und damit einen gewissen Anreiz für den Benutzer ge­ben. Eine solcheangenehme Wirkung" ist meistens ausgeschlossen, wenn der Inhalt des Korbes allzu deutlich von außen sichtbar ist; sie wird dagegen er­höht durch die Beigabe eines freundlichen Zuspru­ches. der wohl auch humoristisch gehalten sein kann.

Wichtig ist die Art und Weife, wie der Dapier­korb draußen anaebracht ist. Wenn in den Straßen der Städte die Masten der elekrischen Leitungen gleichzeitig als Träger von Papierkörben benutzt werden, so wird man dies als in der Ordnung fin­den; wenn aber in Parken und Anlagen die Stämme der Bäume im gleichen Sinne in Dienst gestellt werden, so darf man dies getrost als an­stößig bezeichnen. Wenig erfreulich ist es auch, wenn Pavierkörbe aus Drahtgeflecht, deren doch nicht im­mer appetitlicher Inhalt in feiner ganzen maleri­schen S^önheit von außen sichtbar ist, unmittelbar an den Ruhebänken angebracht sind.

Wär i 1934 (RaBl I S 187) Streitigkeiten, die bei eine Gesundung gefordert. ,

her (Lnennuna von Vertrauensmännern auftreten, Wenn nun die ParoleFanget an! wieder neu

Einen größeren Tag als den 21. Lenzing hätte sich das Fähnlein zu feiner Fahnenweihe nicht auswählen können. Schon lange war die Sehnsucht der Jungen, die sich Fähnlein nennen, eine Fahne zu besitzen, um die man sich schart. Der große Tag, der die Verdoppelung aller Kräfte aufrief, um neue Arbeit beginnen zu können, wird sich in feinem tiefen Sinn mit dieser Fahne verbinden. Wo diese Fahne umgeht, da muß noch ernsthafter gewirkt werden als bisher; da muß eins immer mehr in den Herzen brennen: unsere Ehre?

An einer Waldecke war ein Holzstoß aufgescyichtet, der bald loh brannte. Die Stille der Jungen offen­barte feierliche Ehrfurcht. Da war keiner, dem nicht der hohe Sinn dieses abendlichen Dienstes ganz klar vor der Seele stand. Beim Singen spurte man die Erlebnisfreude und Trotzigkeit aller. Der Fahn- leinführer sprach klar und jungenhaft einige Verse, die eigentlich jeder ungereimt selbst erlebte.Voran weht die Fahne, des Sturmes Kraft, knatternd und flatternd am Eschenschaft." Der Standortfuhrer E. Hasenzahl weihte die Fahne und forderte die Jungen zur Treue dieser Fahne gegenüber auf. Das Lied der Jugend, das ja auch die Fahne allem voranstellt, beschloß die Feier.

Des Reichsjugendführers Worte, die er in Pots­dam sprach, standen über diesem Ereignis des Fähnleins: Die Ehrfurcht vor der Fahne ist das erste Gebot der neuen Jugend. Da unsere Toten

einem Schlage durch Gesekesverordnung behoben werden könnten Verhältnisse seien aber nie von oben her zu ändern, sondern immer nur aus der inneren Umwandlung jedes einzelnen. Das Hand­werk habe in den letzten Jahren viel Last und Kampf getragen. Der einzelne habe sie kaum tragen können.' Deshalb fei die Gemeinschaft nötig ge­worden. Der Zweifelnde und Verzweifelnde werde -«i +>uiui. v.me ziu>guue |ei nuu; uec unu^ien ge= es nie zu etwas bringen. Der Erfolg gehöre töft worden. Des Führers arößtes Verdienst sei es, immer nur denen die mit Fröhlichkeit ihr Werk f daß er den deutschen Arbeiter zu seinem Volk und

gebiet Hessen teilt mit: Durch Erlaß des Reichsar- --------- beitsminifters vom 13. März 1934 Illb 3271/34 find

Aaste non Zweilinden ,Em Lied vom $ur Unterstützung des Treuhänders der Arbeit bei ©lüft',Durch fremde Schuld und ,,-Ler ®reis i ber erstmaligen Bildung der Vertrauensräte im Zehnte" hinlänglich bewiesen, daß sie vom ersten Einvernehmen mit dem Reichsminister des Innern Kapitel an ihre Leser zu fesseln und sie bis zur,bie Qeit bi5 ,um 31. Mai 1934 die Landräte lebten Zeile in Atem zu halten versteht, -vchr iung=, beiro kreisfreien Städten die Bürgermeister als fter Roman, mit dem wir heute beginnen, wird die Beauftragte des Treuhänders der Arbeit im Sinne große Zahl ihrer Verehrer noch vermehrem Hier beg § 21 des Gesetzes zur Ordnung der nationalen wird gewinnend geschildert, rote die überraschenden Arbeit bestellt worden. Die Beauftragten haben die Folgen eines ausgelassenen Streiches entscheidende Aufgabe, in Vertretung des Treuhänders der Arbeit Bedeutung für die Liebes- und Lebensfchickfale - ~ -..... «>.<

in allen Streitigkeiten zu entscheiden, die die Bil­dung der Vertrauensräte betreffen, unter Beachtung ÜS-ÄÄ*L.VSS,» ergangenen Ausführungsbeftimmungen vom 10. Gemeinschaftsgefühl als die V j tz 9 ___, y ti s.:. c. rtivtA (flolimniinn notnrnpr r

der Ernennung von Vertrauensmännern auftreten, Wenn nun Die ^role ganger an: « find daher nicht dem Treuhänder der Arbeit fern- -^gerufen werde' auch der Mtt els^nd

dem den zuständigen Landräten bezw. in kreisfreien dabei sein Noch glaubten viele in^ Deutschland Städten bei den Bürgermeistern zur Entscheidung/daß bestehende unzulängliche Verhältnisse mit Oiuuien oei ueii auiH« i o ' pnl hurrh Ge ekesverordnuna behoben

. ... den, stehe zum Teil in der SA., sei voll Kratt und kaufen, niemand, besonders die Hausfrau nicht,, Schwung und so ein Träger der Macht. Immer dürfe Kitsch und Schund kaufen. Durch die Unter- müßten wir beseelt sein von dem Willen, unser ttützung des Warenhauses werde das deutsche ..........' " "

Handwerkerhaus und sein wertvolles Menschentum vernichtet.