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Verreist bis 15. April 1934

Dr. med. Knauf

Vertreter die Herren:

Dr. Malech / Dr. Mehl

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Erfülle Deine Pflicht!

Kämpfe gegen die Arbeitslosigkeit.

,nb nicht Ansehen Geschäfte' habe in itz. De' unfern aubiqW !M M' »eifall.)

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Wer nur von seinem Lieberfluß spendete, gab nichts.

Opfern heißt: Bewußt verzichten!

aus und schloß die Kundgebung mit dreimalig, begeistert aufgenommenen Sieg-Heil-Rufen auf bi

25, Weißkraut 12, Rotkraut 15, Gelbe Rüben 12, Rote Rüben 10, Spinat 20, Unterkohlrabi 6 bis 8, Rosenkohl 35 Pf., Feldsalat 1, bis 1,20 Mark, Tomaten 50 Pf., Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 35 bis 40, Schwarzwurzeln 20 bis 25, Kartoffeln 3 bis 3% Pf., der Zentner 2,80 bis 3, Mark, Aepfel, das Pfund 12 bis 25 Pf., Birnen 15 bis 20, junge Hähne 70 bis 90, Suppenhühner 70 bis 80, Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 35 bis 50, Salat 20 bis 25, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 35, Radieschen, das Bund 15 Pf.

** Justizperfonalie. Landgerichtspräsident Dr. Maurer in Gießen ist nach einer Bekannt-

Ein Freudenlied

stimmt Osterhase an. Worüber er so froh ist, meinen Sie? Er weiß jetzt, wo er seine Oster- Gesehen ke einkaufen kann. Preiswert u. gut. Er geht zu

getan, 'ritten 5 ben

stelle. Der Körper eines deutschen Mannes und einer deutschen Frau gehöre nicht ihnen selber, son­dern dem ganzen deutschen Volke. Im nationalsozia­listischen Staat sei der einzelne gar nichts, das ganze Volk alles.

Jeder Deutsche habe die Verpflichtung, den gesunden Fortbestand der Gemeinschaft des deutschen Volkes zu fördern und zu sichern. Der Kindersegen einer Kation sei das größte Gottesgeschenk für ein Volk.

Der Nationalsozialismus, der für die Ewigkeit unse­res deutschen Volkstums arbeite, erhebe die Forde­rung an alle deutschen Volksgenossen: Schenkt Deutschland Kinder, denn Deutschland muß leben! (Starker Beifall.)

Der Versammlungsleiter, Fachschaftsleiter Pfeil, sprach dem Redner den Dank der Versammlung

) sein, Groß.

getreten, weil durch die Fortschritte der medizini- nischen Wissenschaft eine starke Steigerung des Durchschnittsalters in Deutsch­land Platz gegriffen habe. Angesichts des weit ver­breiteten Geburtenstreiks, der von den reichen Schichten unseres Volkes ausgeganqen sei und sich immer mehr ausgedehnt habe, bestehe die größte Gefahr für den Fortbestand einer gesunden, lebens­kräftigen deutschen Nation.

Diesem Geburlenslreik müsse mit aller Tatkraft entgegengetreten werden, damit rechtzeitig Vor­sorge getroffen fei, daß die Lasten unseres Staates immer wieder auf jüngere Schultern gelegt werden könnten. Unsere Aufgabe als Volk und Kation bestehe vor allem darin, daß der Kinderreichtum der deutschen Familien ge­steigert werde, damit einff einem starken Kach- wuchs als Träger der deutschen Zukunft be­ruhigt die Fahne des Hakenkreuzes übergeben werden könne.

Der Redner wies sodann auf das starke An­wachsen der gelben Rasse im Fernen Osten, insbesondere der Japaner hin, und hob hervor, daß der asiatische Mensch heute schon eine große Gefahr für Europa geworden sei. Dazu komme für uns Deutsche noch das erhebliche Wachstum der slawischen Völker in Mittel­europa, an dem unser Volk nicht gleichgültig vor» übergehen dürfe. Das deutsche Volk im Herzen Europas müsse durch eine weitausschauende und kluge Bevölkerungspolitik so stark gemacht werden, daß es mit Erfolg dem Andrängen der östlichen Völker widerstehen könne.

Die französische Revolution, die das Recht der Einzelpersönlichkeit aufgestellt habe, sei durch den Nationalsozialismus überwunden worden, der an die Stelle des Rechts des einzelnen das Recht der Gesamtheit in den Vordergrund

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Führer. Gemeinsam wurde der erste Vers des Horst-Wessel-Liedes gesungen.

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Notlage der Hausbesitzer wende man in Regie­rungskreisen große Aufmerksamkeit zu. So groß noch vor Jahresfrist die Hoffnungslosigkeit gewesen fei, so habe sich doch inzwischen schon wieder viel Vertrauen zur deutschen Kreditwirtschaft angebahnt. Schwierigste Frage im Problem des Neuhausbesitzes sei neben der steuerlichen Entlastung die Frage einer der inzwischen eingetretenen Wertminderung entsprechenden Schuldenherabsetzung. Mit allen diesen und einer Fülle weniger an der Oberfläche liegender Fragen habe sich der Landesverband Hessen des Reichsoerbandes der Neuhausbesitzer und Eigenheimsiedler eingehend beschäftigt. Es könne nicht angehen, daß die Interessen eines brei­ten Kreises von einzelnen verfochten werden. Viel­mehr müsse hier eine Organisation die Probleme aufgreifen, um die Vorschläge zu ihrer Lösung an

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den zuständigen Stellen vorzutragen. Daß nicht alles, was gewollt ist, von heute auf morgen er­reicht werden könne, liege in der Natur der Dinge, klar fei aber, daß schon manches erreicht sei. Wen« mehr erreicht werden solle, so müsse sich jeder in der Organisation einsetzen und an der Behebung der Not mithelfen. Es gehe nicht an, daß Werte von 20 Milliarden Mark unter durchaus kranken Verhältnissen Hunderttausende von Menschen be­lasteten, wenn es Möglichkeiten gebe, diese Nöte zu beheben. Architekt Nicolaus unterstützte kne Aus- füyrunaen des Redners und regte die Gründung einer Ortsgruppe des Reichsoerbandes der Neu­hausbesitzer und Eigenheimsiedler an. Im Verlaufe des Abends gab ein Teil der Anwesenden die Bei­trittserklärung ab. Die Bildung des Vorstandes soll einer späteren Versammlung überlassen bleiben.

BornoNzen.

Tageskalender f ü r Samstag: Deutsche Bühne, 20 bis 22.15 Uhr, im Stadttheater: Schneider Wibbel". Lichtspielhaus Bahnhof­straße:Hans Westmar". Astoria-Lichtspiele Sel­tersweg:Hotel auf dem Ozean". Freiwillige Gail'sche Feuerwehr: 20.30 Uhr imSckipkapaß", Bahnhofstraße 7: ordentliche Hauptversammlung. Oberhessischer Kunstoerein, Turmhaus am Brand­platz, 16 bis 17 Uhr: Ausstellung.

Tageskal e n der für Sonntag: NSDAP., 9 Uhr, im Hotel Hopfeld: Versammlung der PO. für sämtliche Ortsgruppenleiter, Stütz- 4iunktleiter und Kassenwarte der Ortsgruppen und -Stützpunkte. Stadttheater, 19 bis 21.45 Uhr: ^.Julius Cäsar". Lichtspielhaus Bahnhofstraße: ^,Hans Westmar". Astoria-Lichtspiele Seltersweg: Hotel auf dem Ozean". Obst- und Gartenbau- werein Gießen, 15.30 Uhr, im Hörsaal des Land­wirtschaftlichen Instituts, Senckenbergstraße 15: ÄZortrag mit Lichtbildern. Stadtmission, Löber- istraße 14, 20.15 Uhr: Vortrag. Oberhessischer Äunstverein, 11 bis 13 Uhr: Ausstellung.

Aus dem Stadttheaterbüro: Sonn­tag, 25. März, das TrauerspielJulius Cäsar": Dienstag, 27. März, Opernabend,Der Evangeli- nnann" von Wilhelm Kienzl (Oaftfpiel Kammer- Isänger Ramms, Frankfurt a. M. und Franz Wolf, Berlin): Mittwoch, 28. März: Wieder­holung des Opernabends ,Der Evanqelimann"; am Karfreitag, 30. März, bleibt das Theater geschlos- ffen. Sonntag, 1. April, (1. Osterfeiertag): Wieder­holung des OpernabendsDer Evangelimann".

Frauengruppe des Volksbundes ff ü r Deutschtum im Ausland. Am Diens­ttagabend wird in der Stadtkirche von der Frauen- g nippe des Volksbundes für Deutschtum im Aus­land und dem Gustav-Adolf-Frauenverein ein Vortragsabend gehalten, der einem sehr wichtigen Stützpunkt des Deutschtums im südöstlichsten Europa gilt. Frau V e l l h o r n aus Stanislau (Galizien) wird an Hand von Lichtbildern über die dortigen Zöcklerfchen Anstalten aus eigener Anschauung be­richten. (Siehe heutige Anzeige.)

machung des Hessischen Personalamts auf Grund des § 4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Beru)sbeamtentums aus dem hessischen Staats­dienst entlassen worden.

** Durchgehende Arbeitszeit bei allen staatlichen Behörden und A n - stalten in Hessen. Der hessische Staatsminister hat angeordnet, daß mit Wirkung vom 1. April 1934 die durchgehende Arbeitszeit bei allen staat­lichen Behörden und Anstalten eingeführt wird. Die Dienststunden sind festgesetzt vom 1. April bis 30. September von 7 bis 15 Uhr, Samstags von 7 bis 12 Uhr, und für die Zeit vom 1. Oktober bis 31. März von 8 bis 16 Uhr, Samstags von 8 bis 13 Uhr. Die Mittagspause darf eine halbe Stunde nicht übersteigen.

** Aufgehobene Straßensperre. Die Straßensperre auf der ProvinzialstraheOrtsdurch­fahrt Garbenteich" im Zuge der Provinzialstraße GarbenteichLlch, GarbenteichWatzenborn und GarbenteichDorf-Gill ist wieder ausgehoben.

** Das Schlachten von Geflügel. Das Kreisamt Gießen macht in einer Bekanntmachuna im Amtsoerkündigungsblatt darauf aufmerksam, daß das Schlachten von Geflügel dadurch erfolgen kann, daß dem unbetäubten Tier mit einem Beilhieb auf einer hölzernen Unterlage der Kopf abgeschlagen wird. Es ist jedoch verboten, den Hals des Tieres mit einem Messer durchzuschneiden. Eine derartige Schlachtmethode verstößt gegen das Schlachtverbot und ist als.Tierquälerei anzusehen.

* Das Museum im Alten Schloß ist am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr geöffnet.

** Höhere Prioatschule Gießen. Am Donnerstag unterzogen sich wie man uns be­richtet 9 Oberprimaner der Anstalt der Reife­prüfung an der hiesigen Oberrealschule. Oberschul­rat Dr. Leip führte den Vorsitz. Sechs Oberpri­maner bestanden die Prüfung. Von den 16 Ober­primanern, die an den drei höheren Schulen Gie­ßens die Reifeprüfung versuchten, haben somit 13 bestanden. Bei den strengen Anforderungen ist dies ein erfreulicher Erfolg. Ebenfalls am Donnerstag fand an der Schule die Reichsoerbandsprüfung unter dem Vorsitz des Prüfungskommissars Dr. Busse aus Halle statt. Zwei von drei Prüflingen bestanden das Examen.

** Unbestellte Warensendungen. Wie die Industrie- und Handelskammer für das Rhein-Mainische Wirtschaftsgebiet mitteilt, gehen ihr in letzter Zeit wieder Klagen darüber zu, daß unbe­stellte Warensendungen Privatpersonen ins Haus geschickt werden. Die Kammer macht darauf auf­merksam, daß der Empfänger solcher Sendungen nicht verpflichtet ist, falls er nicht etwa sonst in ge­schäftlichen Beziehungen zu dem Absender steht, diese Waren abzunehmen, oder zu bezahlen. Er wird gut daran tun, sie lediglich einige Zeit aufzu­bewahren. Selbstverständlich darf er sie nicht irgend­wie in Benutzung nehmen.

** Versammlung der Neuhausbe­sitzer. Unter Leitung von Herrn Sprengel (Bad-Nauheim) fand im Hotel Hindenburg eine Versammlung der Neuhausbesitzer statt. Rechts­anwalt Dr. N e u s ch ä f f e r (Darmstadt) hielt einen Vortrag und wandte sich hierbei zunächst der Entwicklung des Reichsoerbandes der Neu­hausbesitzer und Eigenheim-Siedler, sowie der bis­herigen Arbeit des Landesverbandes Hessen zu. Sodann ging er auf die verschiedenen speziellen Nöte jener Hausbesitzer ein, die in den Jahren von 1924 bis 1930 gebaut hatten Die Organisation habe es sich zur Aufgabe gemacht, den Ursachen dieser Schwierigkeiten nachzugeben und durch ent­sprechende Folgerungen diesen Nöten zu steuern. 1924 bis 1930 seien mit Hilfe von hochzuverzinsen­den fremdländischen Kapitalien Neubauten entstan­den, die ganz besonders teuer zu stehen kamen. Mangels besonderer Einkommen sei es den Be­sitzern kaum möglich gewesen, die Zinsen zu zahlen, geschweige Kapital abzutragen. Das Hauptaugen­merk der Organisation habe deshalb der Schulden­seite zugewandt und auf eine Senkung der Lasten, insbesondere der Steuerlasten, hingewirkt werden müssen. In dieser Hinsicht habe der Neuhausbesitz tatsächlich schon manche Erleichterung erhalten. Darüber hinaus müsse man sich nun für eine Her­absetzung der Zinssätze einsetzen. In den Jahren 1924 bis 1932 seien 19,9 Milliarden für Neuhaus­bauten aufgewandt worden. Davon seien aber nur 2,9 Milliarden eigenes Kapital der Bauenden ge­wesen. Der übrige Betrag ruhe als Hypothekenlast auf den Hausbesitzern. Gegenüber dem Atthaus- besitz sei dieses Verhältnis sehr ungünstig Aus den genannten Zahlen ergebe sich gleichzeitig die hohe wirtschaftliche Bedeutung des Neuhausbesitzes. Der

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Bei einem gemeinsamen Fachschaftsabend der Beamten-Fachschaften Der Reichs­steuerverwaltung, der sonstigen Reichsverwaltungen, der kommunalen Verwaltungen und der sonstigen Körperschaften des öffentlichen Rechts sprach gestern Abend im Saale des Caf6 Leib der Kreisschulungs­leiter

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in fesselnder Weise über das Thema:Volk ohne I u g e n b".

Der Redner betonte einleitend, daß die lieber» nähme der Staatsmacht durch die NSDAP, zu einer Weltenwende des deutschen Schicksals gewor­den sei und die ßelftuengen im ersten Aufbaujahre der nationalsozialistischen Revolution Adolf Hitler das Vertrauen des gesamten deutschen Volkes ge­bracht hätten.

Adolf Hitler sei der Retter eines schaffenden INillionenvolkes geworden.

Was ihn jedoch von den Staatsmännern der letzten Jahrhunderte turmhoch unterscheide, sei die Tat­sache, daß er nicht nur die Not der Gegenwart be­seitigen wolle, sondern schon jetzt nach Möglich­keiten suche, neue und bessere Grund­lagen für die deutsche Zukunft auf Jahrhunderte hinaus zu schaffen.

Die Zukunft der deutschen Nation werde davon abhängen, wie sich das deutsche Volk zum Kinde e i n st e l l e. Es müsse eine Generalmobil­machung der deutschen Familie stattfinden, um alles zur Förderung des deutschen Familienlebens zu tun. Don der Regierung Adolf Hitlers habe in Deutschland eine tiefe Kluft zwischen Jugend und Alter geklafft, beide hätten sich nicht mehr ver­standen. Jahrzehntelang sei das Kind auch nur als ein notwendiges liebel angesehen worden. Jetzt da­gegen stehe das deutsche Volk seiner Jugend ganz anders und richtiger gegenüber.

Der nationalsozialistische Staat sehe das Kind nicht als notwendiges Uebel, sondern als das höchste Kapital des Volkes an. Kur das Volk werde auf die Dauer lebensfähig bleiben, das über eine gesunde Jugend verfüge und dessen Kachwuchs Schritt halte mit dem Wachstum der Völker ringsumher. Deutschland müsse da­für sorgen, daß es rechtzeitig einen gesunden Kachwuchs erhalte, um nicht eines Tages als schwaches und sterbendes Volk von anderen kräftigeren Völkern niedergedrückt zu werden.

Da% alte System sei anzuklagen dafür, daß es dem Volke jahrzehntelang die Wahrheit über feine Lage in bevölkerungspolitischer Hinsicht verschwie­gen habe. Deutschland sei nicht mehr ein Volk ohne Raum, sondern schon b e i nahe ein R a u m ohne Volk. Das alte System habe kein Interesse dafür gezeigt, von Staats wegen die Gesunden zu fördern und die rassisch Minderwertigen von der Fort­pflanzung auszuschließen. Mit diesem bevölkerungs­politischen Unsinn mache der Nationalsozialismus endgültig Schluß. Er sorge dafür, daß die mit erb­lichen Gebrechen belasteten Minderwertigen von der Fortpflanzung ausgeschlossen werden. Im Inter­esse einer guten Zukunft unserer Nation müßten die Geldmittel des Staates für die Kinder erbgefunber Familien aufge­wandt werden, nicht aber für schwachsinnige und idiotische Menschen, die sich nach den früheren Prak­tiken der Staatsführung ungehemmt vermehren konnten. Das Absterben unserer Nation sei bisher nur um deswillen nicht so deutlich in Erscheinung

weis, daß dte Angaben für Parteizwecke be­nötigt werden.

Jeder Volksgenosse möge bedenken, daß täglich auf den großen Pfarrämtern Dutzende neuer Ge­suche einlaufen. Jeder Volksgenosse erbittet sofortige, dringliche Erledigung seiner Bitte! Das geht natür­lich nicht! Die Gesuche können nur dem Eingang nach berücksichtigt werden, wie das auf jedem amtlichen Büro auch der Fall ist! Darum, wenn die Angaben nicht sofort ein­laufen: Nicht gleich schimpfen oder gar mit Maßnahmen drohen! Die Pfarrämter erledigen alle Anträge gerne, doß muß jeder Volks­genosse wissen, daß auch ein Pfarramt nicht alles über dem Knie abbrechen kann! Durch gegenseitiges Verständnis und gegenseitige Einordnung werden alle Nachweise erledigt werden! Vor allem aber sei jeder fein eigener Stammt) aumfor- fdjer.

Gietzener Wochenmarktpreise

* Gießen, 24. März. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Landbutter, das Pfund 1,30 Mark, Kochbutter 1,10 bis 1,15 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, bas Stück 4 bis 10, Eier (inländische) 9, Wirsing, das Pfund (gelb) 18 bis 20, (grün) 20 bis

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