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O-erheffen

Sonnfagsbienff.

Gedenket der hungernden Vögel!

Ohne Gewähr

Nachdruck verboten

13. Ziehungstag

22. Februar 1934

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Daimler-Benz A.G. Verkaufstelle Frankfurt/Main, Frankenallee 139149, Fernr. 75241-42. Verkaufsdienst Gießen; In Firma Kraftfahrzeug-Reparatur Neils & Kraft, Gießen, Marburg. Str. 68, Fernr. 2749

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Giehen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Frauen; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Vor­trag; 11: Messe mit Vortrag; 15: Ansprache an die Kinder; 20.15: Vortrag. Echzell. 11: Hochamt mit Predigt. Grünbecg. 9.45: Messe mit Pre­digt. Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt und Christenlehre. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt;

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lofe gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

4 Gewinne zu 5000 M.

10 Gewinne zu 3000 M. 260455 386013

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Jm Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu je 1000000, 2 zu je 800000, 2 zu je 75001, 6 zu je 30000, 6 zu je 20000, 16 zu je 10000, 112 zu je 5000, 20 zu je 3000, 308 ut je 2000, 530 zu je 1000, 1658 zu je 500, 10778 zu je 300 und 340 Tagesprämien zu je 1000 Mark.

Landkreis Metzen.

8 Alten-Buseck, 23. Febr. Gestern abend fand im Saale von Ph. Einhäuser eine stark be­suchte Kundgebung der NSDAP, statt, in welcher Pg. Rektor N e b e l i n g - Gießen über die Ursachen des Zusammenbruchs des alten Staates und die Voraussetzungen für den Wiederaufbau im nationalsozialistischen Geiste sprach. Weiter beleuch­tete der Redner die zielbewußte und erfolgreiche Außenpolitik Adolf Hitlers gegenüber der schwäch­lichen und nachgiebigen Haltung unserer früheren Vertreter im sogenannten Völkerbund. Auch die monarchistischen Anwandlungen mancherVereine" aus letzter Zeit wurden gewürdigt und die frag­würdigen Ziele ihrer Urheber ins richtige Licht ge­stellt. Die Persönlichkeit, die Deutschland zu seiner Wiederaufrichtung und Gesundung benötige, be­säßen wir voll und ganz in Adolf Hitler, dem das ganze Volk in unverbrüchlicher Treue und vollem Vertrauen zu folgen gewillt sei. Die sach­lichen und klaren Ausführungen des Redners fan­den große Aufmerksamkeit und starken Beifall. Flotte Märsche der SA.-Kapelle Großen-Buseck trugen zur Verschönerung der Veranstaltung bei. Zellenleiter Becker dankte dem Redner für seinen Vortrag und forderte die Anwesenden auf, die vor­trefflichen Worte zu beherzigen und in die Tat um­zusetzen. Mit dem Horst-Wejsel-Lied fand die Kund­gebung ihren Abschluß.

wg. Großen-Buseck, 24. Febr. Am heuti­gen Samstag kann unser Mitbürger Christoph Wagner XX. seinen 87. Geburtstag feiern. Der Greis, der sich der besten geistigen und kör­perlichen Gesundheit erfreut, ist Altveteran von 1870/71.

* Beuern, 24. Febr. Gastwirt Christoph Wagner und dessen Ehefrau feiern heute im

ön der heutigen Vormitlagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

20 Tagesprämien.

Auf febe gezogene Nummer sind zwei Prämien zu je 1060 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II: 35146 46949 48420 68823 71565 94818 111014 124662 275783 284200

Sieg-Heil!" auf Führer, Volk und Vaterland wurde der Schulungsabend geschlossen.

> Rodheim a. d. B., 23. Febr. Auf Ein­ladung des Ortsgeistlichen versammelte sich am gestrigen Donnerstagabend im Benderschen Saale eine interessierte Gemeinde, um einen Vortrag des bekannten ehemaligen Burenkommandanten Koos I o o st e entgegenzunehmen. Herrn Joostes Leben ist, worüber wir kürzlich schon berichteten, so be­wegt und bunt und seine Art zu erzählen so natür­lich, so humordurchwürzt und doch wieder von so tiefer Liebe zu deutscher Art und deutschem Volks­tum durchdrungen, daß es zu einem Genuß wird, ihn plaudern zu hören. Aber Herr Jooste ist nicht nur ein gemütvoller und launiger Plauderer, son­dern er weiß seinen Zuhörern auch Dinge zu sagen, die von tiefem Verstehen für die geopolitischen Ver­hältnisse unserer Tage zeugen. So dürfte es ihm wohl gelungen sein, das bei seinen Zuhörern zu wecken, worauf es ihm in seinem ganzen Vortrage ankam: Tiefe, glühende Liebe zu unserem herrlichen deutschen Volk und Vaterlande mit seinem Führer an der Spitze und Verständnis, Achtung und Liebe für das stammverwandte, vielverkannte Burenvolk am Südzipfel Afrikas.

<3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

Kreise ihrer Kinder und Enkel, in geistiger und kör­perlicher Rüstigkeit im Alter von 77 Jahren das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Herr Wagner dürfte Vielen Lesern des Gießener Anzeigers in Stadt und Land als langjähriger Maurerpolier des Baugeschäftes Winn bekannt sein. Seit Genera­tionen hält man im Hause Wagners dem Gießener Anzeiger die Treue.

. 6 Steinbach, 23. Febr. Die N S. - F r a u e n- Ichaft hatte gestern abend zu einem Frauen - A b e n d eingeladen. Jm Saale desEinhorn" hatte sich eine stattliche Zahl Frauen und Mädchen eingefunden. Die Leiterin, Frau Lehrer K l ü ck e r, eröffnete den Abend, die Frauenschaft sang das Frauenschaftslied. In ihrer Begrüßung gedachte die Leiterin besonders des Redners, Beigeordneter Bartholomäus-Gießen, und der beiden evan­gelischen Bünde des Ortes, Frauenhilfe und Chor. Einige Mitglieder trugen Gedichte vor und fanden freundlichen Beifall. Der Redner verstand es, in

322 Gewinne zu 300 M. 2211 7985

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20: Christenlehre und Messe mit Predigt. Predigt.

Oeffenlllcher

Auf der Grube Messel zu Tode gedrückt.

LPD. D a r m st a d t, 23. Febr. Auf der Grube Messel verunglückte heute der 26Jahre alte ver­heiratete Maschinist Peter Georg Funk aus Alt­heim bei Dieburg tödlich. Mit anderen Arbeitern war Funk damit beschäftigt, eine betriebsunfähig gewordene Maschine zu reparieren. Während die­ser Arbeiten sind anscheinend durch falsche Weichen­stellung andere Wagen auf diese Maschine aufge­fahren und haben die aufgebockte Maschine weg­geschoben. Hierbei wurde Funk zu Tode ge­drückt. Die Ermittlungen wegen der Schuldfrage sind noch im Gange.

Eine Bande von Fassadenkletterern festgenommen.

LPD. Frankfurt a. M., 23. Febr. In den letzten Monaten wurde Frankfurt von Fassaden­kletterern heimgesucht, die zahlreiche Einbrüche in Geschäfts- und Büroräume verübten und dabei zum Teil erhebliche Beute machten. Jetzt ist es der Polizei gelungen fünf Mitglieder der Bande fe st zu nehmen, während zwei geflüch­tet sind. Fast alle sind schon erheblich mit Gefäng­nis und Zuchthaus vorbestraft. Unter den Geflüch­teten befindet sich der 36jährige Kupferschmied Georg Frank aus Nürnberg, der als Haupt­täter in Frage kommt.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller Unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Unweidmännische Erlegung eines Dachses."

Die Pächter der Stadtwald-Reviere III und V legen Wert darauf, ausdrücklich festzustellen, daß sie mit dem am 20. und 22. dieses Monats ge­schilderten VorgängeUnweidmännische Erlegung eines Dachses" nichts zu tun haben und daß dieses Vorkommnis, über welches sie sich eines Urteils enthalten, nicht in einem der genannten Reviere

Gemeinderat in Grünberg.

t Grünberg, 22. Febr. Bürgermeister Dr. Mildner teilt in der heutigen Hitzung des Gemeinderats mit, daß die Madt für 1933 einen Derwaltungskoftenzufchuß in Höhe von 719,80 Mark erhalten habe.

Die Stadt übernimmt die Bürgschaft für ein Schuldscheindarlehen des Turnvereins in Höhe von 7000 Mark, das der Verein zur Finanzierung des Umbaues der Turnhalle bei der hiesigen Bezirks­sparkasse aufnimmt. Zur Sicherung der Stadt wird eine Grundschuldforderung auf das Grundstück und die Halle des Turnvereins gerichtlich eingetra­gen. Ebenso erklärt sich die Stadt grundsätzlich be­reit, von dem zum Umbau der Turnhalle benötigten Holze 70 Kubikmeter ein gewisses Quantum unentgeltlich zu stellen, sofern der Stadt ein Sonder­hieb gestattet wird und die Firma Haas & Co., welche das Holz gestellt hat, mit der Lieferung im nächsten Jahre einverstanden ist.

Für Bereitstellung von Räumung zur Unter­bringung der Geschäftsstelle des Jungbannes 2/116 wird ein monatlicher Betrag von 20 Mark bewilligt, desgleichen ein Beitrag von 5 Mark zur Schulung der HI. im Bereich des Bannes 116.

Infolge der angespannten finanziellen Lage der Stadt soll in diesem Jahre vorerst nur die U m - Pflasterung der Markt g ässe im Wege von Notstandsarbeiten vorgesehen werden. Ein hierzu vorliegendes Angebot eines Unternehmers: Liefe­rung Der Pflastersteine pro Quadratmeter 27,50 Mk. und Pflasterarbeit pro Quadratmeter 1,45 Mark wird zur Kenntnis genommen. Der Bürgermeister soll weitere Angebote einholen.

Da die Stadt für die ärztliche Behandlung Hilfs­bedürftiger in einzelnen Fällen stark belastet wird, soll mit den beiden hiesigen Aerzten ein Vertrag ab­geschlossen werden, der für die ärztliche Behandlung eines Hilfsbedürftigen im Vierteljahr eine Pauschal­vergütung von 4 Mark vorsieht. Der vom Bürger­meister oorgelesene Vertragsentwurf wird gutge- heißen.

Aehnlich dem Vorgehen des Staates will auch die Gemeinde Steuerrückstände, die aus der Zeit vor 1933 herrühren, erlassen, sofern die Rückstände zur Flüssigmachung für Arbeitsbeschaffung verwendet werden sollen.

Auf ein Gesuch des hiesigen Vovschußvereins um Erlaß der Gewerbekapitalsteuer von den Genossen­schaftsanteilen der Mitglieder wird für 1932 und 1933 ein Drittel der Steuer erlassen. Eine An­weisung des hessischen Finanzministers sieht einen Erlaß zur Hälfte vor.

Der Jagdpächter C. Repp bittet, ihm den Pacht­nachlaß für 1933 von 25 auf 30 Prozent zu erhöhen, und er bezieht sich dabei auf einen anderen Jagd- pächter, dem ein Nachlaß in dieser Höhe gewährt wurde. Der Gemeinderat beharrt auf dem Nachlaß von 25 Prozent, der außerdem auch für 1934 ge­währt werden soll; im angeführten Falle hätten besondere Umstände einen höheren Nachlaß gerecht­fertigt.

Die früheren Pächter der Fischerei im Aeschers- bach bitten um Entschädigung für zugrunde ge­gangene Fischbrut infolge Verunreinigung des Ba­ches durch städtische Abwässer. Die Stadt lehgt eine Entschädigung ab, denn die kürzlich vorgenommene Verpachtung, die einen bedeutend höheren Pacht­preis ergeben habe, sei Beweis, daß die Fischerei nicht beeinträchtigt werde.

Da der Voranschlag für 1934 vorerst noch nicht fertiggestellt werden kann, um aber anderseits eine rechtzeitige Zustellung der Steuerzettel nicht zu ver? zögern, wird beschlossen, für 1934 für die Gemeinde­steuer die gleichen Sätze wie im Vorjahre zu er­heben.

seinen AusführungenWarum Frauenschaft?" die Besucher für die Ausgaben der deutschen Frau im Dritten Reich zu begeistern. Mit dem Deutschland­lied und dreimaligem Sieg-Heil auf den Führer schloß seine Ansprache. Den Schluß bildete das Horst-Wessel-Lied nach einem Schlußwort der Leiterin. H. L. G e r h a r d-Steinbach sprach darauf nochmals Dank aus und unterstrich die Ausfüh­rungen des Redners.

6 Steinbach, 24. Febr. Am heutigen 24. Fe­bruar feiern die Eheleute Heinrich Arnold IV. und Karoline Sophie, geb. Roth, das Fest der goldenen Hochzeit in geistiger und körper­licher Frische und Gesundheit.

D L i ch, 23. '"Febr. Das Gießener Stadt­theater brachte in der Turnhalle das Lustspiel Der Herr Senator" von Schönthan und Kadel- burg zur Ausführung. Die Rollen waren aufs beste verteilt, so daß dem Stück ein voller Erfolg beschie- den war. Die am Sonntag in unserer Stadt von dem BDM. durchgeführte Sammlung zum Besten des Winterhilfswerkes (Verkauf der Plauener Spitzenrosetten) ergab den Betrag von 90,26 Mk.

Dorf-Gill, 24. Febr. Der hiesige Gesang­vereinHeiterkeit" hielt dieser Tage seine Generalversammlung ab. Der 1. Vorsitzende Otto Mulch gab zunächst einen Rückblick auf das ver­flossene Vereinsjahr. Der Geschäftsbericht und die Rechnung wurden verlesen und genehmigt. Dem Rechner Sarnes wurde Entlastung zuteil. Für fleißigen Singftundenbesuch konnte Richard H e ck - mann mit der silbernen Nadel ausgezeichnet wer­den. Die Mitglieder wurden aufgefordert, dem Ver­ein und dem deutschen Liede auch fernerhin die Treue zu halten. Nachdem noch verschiedene Lie­der gesungen waren, schloß der Vereinsführer mit einem dreifachenSieg-Heil" auf den Reichspräsi­denten und auf den Volkskanzler die Versamm­lung. Die Eheleute August Weitz konnten die­ser Tage das Fest der Silbernen Hochzeit feiern.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 25. Februar. Reminiszere. Volkstrauertag.

Sladlkirche. 9.30 Uhr: Pfr. Becker; 11: Kinder­kirche für die Markusgemeinde; Pfr. Becker; 18: Pfr. Trapp. Iohanneskirche. 8: Pfr. Ausfeld; Militärgottesdienst; 9.30: Pfr. Ausfeld; 11: Kinder­kirche für die Johannesgemeinde; Pfr. Ausfeld; 18: Pfarrassistent Balz; 20: Bibelbesprechung im Johannessaal; Pfr. Lenz. . Kapelle des allen Friedhofs. 9.30: Pfr. Lenz; 11: Kinderkirche für die Luthergesneinde; Pfr. Lenz. Petruskapelle. 9.45: Pfr. Trapp. Wiefeck. 9.45: Hauptaottesdienft; Kollekte; 11: Kinderkirche. Alten-Buseck. 10: Gottesdienst; 19.30: Passionsandacht. Grotzen- Vuseck. 10.30: Gottesdienst; Posaunenchor, Gesang­verein; Kollekte. Oppenrod. 9.15: Gottesdienst; Kollekte. Albach. 12.30: Volkstrauertag; Kollekte. Steinbach. 10: Volkstrauertag; Kollekte; 19: Passionsandacht. Heuchelheim. 10: Hauptgottes- dienft (Heldengedenkfeier) unter Mitwirkung des Konfirmandenchors (Leitung Lehrer Wolffchmidt); 11.15: 1. Kindergottesdienft; 13: 2. Kindergottes­dienst. Kirchberg. 9.30: - Gottesdienst; Kollekte; 10.30: Feier am Gefallenendenkmal; Kollekte. Daubringen. 13.30: Gottesdienst. Lollar. 13.30: Gottesdienst. Klein-Linden. 9: Gottesdienst und heiliges Abendmahl für die männliche Jugend; 11: Kinderkirche. Watzenborn - Steinberg. 13.15: Hauptgottesdienst. Garbenteich. 10: Gottesdienst. hausen. 13: Gottesdienst. Lich. 9: Pfr. Dr. Heymann; 13: Kindergottesdienst. Langsdorf. 10.30: Gedächtnisgottesdienft; Mädchenchor; Kol­lekte für Kriegsaräberfürsorge; 20: Abendgottes­dienst. Bettenhausen. 14: Gedächtnisgottesoienst; Gesangverein; Kollekte für Kriegsgräberfürsorge. Hungen. 9.45: Gottesdienst; anschließend Feier am Kriegerdenkmal; 19.30: Gottesdienst. Langd. 13: Gottesdienst; anschließend Fsier am Kriegerdenkmal.

katholische Gemeinden.

Samstag, 24. Februar.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, 25. Februar. 2. Fastensonntag. Beginn der österlichen Zeit; Beginn der religiösen Woche.

Kreis Schotten.

Laubach, 22. Febr. Am Mittwochabend hielt Pfarrer S Losch (Wittenberg) in unserer Stadtkirche einen gutbesuchten Lichtbilder- d ort rag über das Wirken der Diakonissen in Brasilien. Der Vortragende gab einen Einblick in die Ausbildung der Diakonissen im Wittenberger Mutterhaus, von dem aus sie den Weg zu den Glaubensgenossen in Brasilien antreten. Man lernte den vielseitigen Pflichtenkreis kennen, der sie dort erwartet. Der Redner betonte, daß die Schwestern in Brasilien eilte Hauptstütze des Deutschtums feien, da sie oft als einzige der Jugend den Zusammen­hang mit dem deutschen Vaterland vermitteln. Lei­der fehlten auch hier öfters die Mittel, um das Liebeswerk jo auszuüben und auszubauen, wie es bei der großen Anzahl der deutschen Kolonisten an­gebracht wäre.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

* Launsbach, 24. Febr. Der 30jährige Arbei­ter Wilhelm Müller von hier kam gestern so un­glücklich zu Fall, daß er eine Gehirnerschüt­terung erlitt und auf Veranlassung des Arztes in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden mußte.

<D Krofdorf-Gleiberg, 23. Febr. Gestern fand im Saale der Gastwirtschaft Moos die zweite diesjährige Holzversteigerung der Förste­reien Krofdorf und Waldhaus statt, bei der, wie bei der ersten, durch die starke Nachfrage einheimi­scher und auswärtiger Käufer gute Holzpreise er­zielt wurden. Es galten je Raummeter: Buchenscheit 9 bis 10, Buchenknüppel 7 bis 8, Buchenreiser 150 bis 1,80, Eichenscheit 5 bis 6, Eichenknüppel 4 bis 5 Mark.

* Krofdorf-Gleiberg, 22. Febr. Die Par­teigenossen und Parteifreunde waren am Montag zu einem Schulungs abend auf Burg Gleiberg eingeladen. Der Schulungsleiter Pg. Kühne leitete den 9. Schulungsabend. Pg. Luh erstattete den innerpolitischen Wochenbericht. Verschiedene Partei­genossen referierten über Außenpolitik. Der Schu­lungsleiter sprach dann über die Einstellung der ande­ren Länder zu Deutschland, über Deutschlands Export und über sonstige wichtige Fragen. Mit dreifachem

Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 his 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 7 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Aerzte: Frau Dr. Marx, Dr. Hofmann.

Zahnarzt: Dr. Haubach.

Apotheke: Pelikanapotheke.

Gewinnauszug

5. Klasse 42. Preußisch-Süddeutsche (268. Preuß.) Staath-Lotterie

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