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Nr. 47 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oderheffen) 5am§tag,24 Februar 1934

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Don Alsred-Zngemar Serndt

Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei trägt zwar auch heute noch die Bezeichnung Par­te i, den Rahmen einer Partei aber hat sie end­gültig gesprengt, denn sie ist Volk geworden. Sie bildet nun nach dem Sinne des Führers den ge­schlossenen Orden, der Deutschland trägt un£ seine Zukunft verbürgt, denn immer kann es nur eine Minderheit entschlossener Männer sein, die Fahnen­träger sind für eine große Idee und Stoßtrupp. Erst hinter ihnen folgt der Heerbann, den Blick auf Fahne und Symbol gerichtet.

Und so sind die Ehrentage der nationalsozialisti­schen Bewegung Ende Februar mehr als Ehren­tage der Partei, denn alles, was die Partei be­rührt, ist heute Sache des Volkes.

Dreimal waren Tage im Februar entscheidend für die nationalsozialistische Bewegung. A m 2 4. Februar 19 20 wagte die junge National­sozialistische Deutsche Arbeiterpartei zum ersten Male die Abhaltuna^einer großen Massenver­sammlung in München, die nach anfäng­lichen Störungsversuchen der Kommunisten ein riesenhafter Erfolg wurde. Damit war die erste Durchbruchsschlacht geschlagen und die Keimzelle gelegt zu allem, was dann in 14 Jahren wurde. In der gleichen Versammlung verkündete Adolf Hitler zum ersten Male die 2 5 Programm- punkte der Partei und damit die Lebens- arundsätze, nach denen der neue Staat heute ge­formt wird. Der 9. November 1923 zerschlug zu­nächst die äußere Form der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, der Geist aber und ihr Programm blieben bestehen, und als Adolf Hitler Weihnachten 1924 die Festung Landsberg am Lech verlassen hatte, ging er sofort wieder daran, der Idee eine Form zu geben, die ihr Zukunft und Leben verbürgt. In der Zwischenzeit hatten zwar dieFührer" der völkischen Gruppen versucht, die Führung der nationalsozialistischen Bewegung an sich zu reißen, aber sie waren kläglich gescheitert, weil eine alte Erfahrungstatsache lehrt, daß es nicht dasselbe ist, wenn zwei daselbe tun, zum zweiten weil sie das sozialistische Programm der Bewegung verwässerten und den undefinierbaren verschwommenen Begriffvölkisch" an seine Stelle zu setzen versuchten. Falsche Propheten, die es viel­leicht gut meinten, trugen das Ihre dazu bei, der völkischen Bewegung den Todesstoß zu geben, in­dem sie sie der Lächerlichkeit preisgaben. Sie glaub­ten ein Volk retten zu können, indem sie die ger­manische Vorzeit wieder lebendig zu machen ver­suchten, ohne zu berücksichtigen, daß 2000 Jahre an der Entwicklung der Menschheit nicht spurlos vorübergehen.

Am 2 7. Februar 1925 sprach der Führer zum ersten Male wieder in einer öffentlichen Ver­sammlung in München und verkündete die N e u - gründung der Partei. Die völkischen Ideo­logen wollten oder konnten diesen Schritt nicht verstehen. Sie sprachen von Spaltung, von Anti­parlamentarismus, den sie zu vertreten vorgaben, wobei allerdings nach dem Wahlmißerfolg vom 7. Dezember 1924 das Gleichnis vom Fuchs und den sauren Trauben anzuwenden wäre. Adolf Hitler hat die Wahl der Form einer Partei, die sich 1919 zwangsläufig aus der politischen Entwick­lung und 1925 erneut aus den Erfahrungen des 9. November 1923 ergab, in seinem BucheMein Kampf" wie folgt begründet:

Jede Weltanschauung, sie mag tausendmal richtig und von höchstem Nutzen für die Mensch­heit sein, wird solange für die praktische Aus­gestaltung eines Völkerlebens ohne Bedeutung bleiben, als ihre Grundsätze nicht zum Panier einer Kampfbewegung geworden sind, die ihrer­seits wieder solange Partei sein wird, als sich ihr Wirken nicht im Siege ihrer Idee vollendet hat und ihre Parteidogmen die neuen Staats­grundgesetze der Gemeinschaft eines Volkes bil­det."

Hat nicht die Entwicklung die Richtigkeit dieser Definition voll und ganz bestätigt? Wer vermag heute noch diesen damals so umkämpften Schritt anzuzweifeln? Es hat sich gezeigt, daß man einen Gegner mit den gleichen Waffen schlagen muß, die er anwendet, und daß man nicht mit geschwunge­nem Säbel gegen einen Gasangriff vorgehen kann.

Das Programm der Nationalsozialistischen Deut­schen. Arbeiterpartei wie wurde allein diese Be­zeichnung von den völkischen Kreisen angefeindet hat in allen Stürmen und Kämpfen nicht nur seine Anziehungskraft, sondern auch seine Richtig­keit erwiesen, obwohl es einmal eine Zeit gab, wo die ewigen Besserwisser auch dieses Programm zu zerpflücken und anzuzweifeln wagten, nicht weil es ihnen nicht gefiel, sondern weil sie den Grund­satz der Programmlosigkeit vertraten. Ich erinnere mich eines völkischen Agitators, der 1925 vor allen Programmen warnte, weil sie nur tote Ver­sprechungen seien, die niemals in die Wirklichkeit umgesetzt würden. Das mochte bezogen auf die Programme der bürgerlichen und marxistischen Parteien richtig sein. Denn der Marxismus hatte die Macht und versäumte es, seine program­matischen Forderungen durchzusetzen oder nur einen Versuch dazu zu unternehmen. Die bürger­lichen Parteien versprachen das Blaue vom Him­mel, obgleich sie auch niemals nur einen Bruch­teil dieser Versprechungen hätten erfüllen können, dennhart im Raum stoßen sich die Dinge". Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei stellte nur einen einzigen einprägsamen Grundsatz auf: Gemeinnutz geht vor Eigennutz", und aus diesem Grundsatz allein ergab sich alles wei­tere Sie versprach nicht jedem alles, sondern im Sinne jenes preußischen SozialismusJedem das Seine". Die Ehrlichkeit dieses Programms, die Tatsache, daß er keine goldenen Berge ver­sprach, sondern nur Lasten und Mühen, bis einst das ganze Volk wieder zu gesunderen Zustanden geführt sein würde, die Ehrlichkeit seiner 25 Punkte, sicherten dem Nationalsozialismus Zukunft und Führung. Und sie wurden nach und nach bis in die letzte Hütte getragen und damit bewiesen, was der Führer über das Programm der Partei sagt:

Die organisatorische Erfassung einer Welt­anschauung kann aber ewig nur auf Grund einer bestimmten Formulierung derselben statt­finden, und was für den Glauben die Dogmen darstellen, sind für die sich bildende politische Partei die Parteigrundsätze."

Der 24. Februar hat deshalb im neuen Staat eine besondere Bedeutung erhalten, denn er ist nun der Tag der Lebensgrundsätze des deutschen Volkes. Symbolhaft kommt hinzu, daß für die Durchsetzung dieser Lebensgrundsätze Ströme von Blut geflossen sind, und gerade einen

Tag vor der 10. Wiederkehr der Verkündung des Parteiprogramms jener Kämpfer für Deutschland für immer die Augen schloß, der als sichtbarer Zeuge jener ungeheuren Blutopfer der national­sozialistischen Bewegung im Herzen jedes Deutschen fortlebt: H 0 r st Wessel.

Am 24. Februar 1934, ein Jahr nach der Er­greifung der Macht durch Adolf Hitler, werden nun in ganz Deutschlano Hunderttausende von Amtsträgern der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei noch einmal den Eid lei st en auf ihren Führer und seine Getreuen, in denen sich Werden und Wesen der nationalsozialistischen Bewegung und ihr Programm unlöslich verkörpern.

Auf den 25. Februar 1934 fällt der Heldengedenk­tag für die zwei Millionen Toten des großen Krieges. Wenn am 24. Februar Hunderttausende den heiligen Eid auf den Führer leisten, dann tra­gen sie damit auch einen Teil des Dankes ab, den Deutschland den zwei Millionen unbekannten feld­grauen Helden schuldet, die auf den Schlachtfeldern des Weltkrieges ihr Leben gaben, um Deutschland zu retten. Zum ersten Male kann aber dieser Tag mit dem Bewußtsein begangen werden, daß die Opfer nicht u m f 0 n ft waren und daß aus den Gebeinen der Toten des Weltkrieges den Leben­den die Kraft erwuchs, Opfer auf sich zu nehmen

und das große Werk zu beginnen und zu vollen­den, das dem deutschen Volk Leben und Freiheit sichert für ein neues Jahrtausend deutscher Ge­schichte.

Oer Reichsbischof beruft das neue gelstbche Mmiüerium

Berlin, 23. Febr. (DNB.) Amtlich. Der Reichsbischof hat zu Mitgliedern des geistlichen Ministeriums berufen: Den Pfarrer v. Or. F 0 r slh 0 f f, zur Zelt stellvertreten­der Landespfarrer in Koblenz, den Pastor v. En­ge l k e, Direktor des Rauhen Hauses in Hamburg. Das reformierte Mitglied des bisherigen geistlichen Ministeriums, Studiendirektor Pfarrer Weber aus Elberfeld, führt die Geschäfte kommissarisch weiter. Die Mitglieder des geistlichen Ministeriums führen ihr Amt ehrenamtlich. Die AmtsbezeichnungKir­chenminister" fällt in Zukunft fort. Das geistliche Ministerium wird am Donnerstag nächster Woche zusammentreten und eine Erklärung abgeben.

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D. Dr. Heinrich F 0 r st h 0 f f, das unierte Mitglied des geistlichen Ministeriums, ist 1871 im Rhein­

land geboren. Seit über drei Jahrzehnten war er in verschiedenen Gemeinden des rheinischen Indu­striegebietes tätig, zuletzt in Mühlheim an der Ruhr. Anfang dieses Jahres wurde er zum stellvertreten­den Landespfarrer für das Rheinland berufen.

D. Fritz Engelke, das lutherische Mitglied des geistlichen Ministeriums, ist 1878 in Schleswig- Holstein geboren. Er war zunächst Geistlicher der Inneren Mission in Schleswig-Holstein und wurde 1910 an die Hauptkirche nach Altona berufen. 1925 übernahm er die Leitung des von Wichern be­gründeten Rauhenhauses in Hamburg. Bis zum Jahre 1932 war er Vorsitzender des Nordbundes evangelischer Jungmännervereine.

Direktor Otto Weber, das reformierte Mit­glied des geistlichen Ministeriums, ist 1902 im Rheinland geboren. Er wurde 1928 Dozent, später Direktor der reformierten theologischen Schule in Elberfeld. Im reformierten Kirchentum des Westens nimmt er eine führende Stellung ein. Seit dem Frühjahr vorigen Jahres hat er im Stab des Reichsbischofs gearbeitet und war an den Vor­arbeiten für die neue Kirchenverfassung beteiligt. Direktor Weber gehörte schon dem ersten auf der Wittenberger Nationalsynode vom Reichsbischof be­rufenen geistlichen Ministerium sowie dem zweiten Anfang Dezember gebildeten Ministerium an.

Italiens Pläne im Donauraum.

Die Vorbereitung der Dreiertonserenz in Rom.

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Görnbös und Dollfuß diesen Verhandlungen irgend­einen sichtbaren Niederschlag geben soll. Kein Zwei-

gyarsag" (rechtsradikale Opposition), das seinerzeit

einen sichtbaren Niederschlag geben soll Kein Zwei- die erste Meldung über eine angebliche Dreierbe­

treibende

fel, daß Italien dabei

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gegnung Mussolini - Görnbös - Dollfuß brachte, weiß

Kraft ist. Mussolini hat mit Recht den Bal -

heute als einziges Blatt zu melden, daß Göm -

Verhandlungen gegen keine Macht, auch

Oie letzte Fahri König Alberts

Die Lafette mit dem Sarg König Alberts im Leichenzug.

Die Meinungen über den Sinn und Zweck des Besuches, den der italienische Unterstaatssetretär Su0 i ch als Vertrauensmann Mussolinis in Bu­da p e st abgestattet hat, gehen sehr weit auseinan­der. Die Italiener haben die Behauptung, daß bei dieser Gelegenheit ein Organisation st atut über ein engeres Zusammenarbeiten zwischen Ita­lien, Österreich und Ungarn vereinbart fei, sehr scharf dementiert. Aber trotzdem braucht der Grund­gedanke, der darin zum Ausdruck kommt, noch nicht falsch zu sein. Sicher ist jedenfalls, daß irgend et­was im Werden ist und daß eine demnächst in Rom vorgesehene Aussprache zwischen Mussolini,

heikle Situation ergeben habe, die heute noch nicht zutreffend beurteilt werden könne. Im Namen der ungarischen Journalisten dankte dem Staatssekretär Suvich Chefredakteur Veczi.

Suvich nimmt in Wien Aufenthalt.

Budapest, 24. Febr. (DNB. Funkspruch.) Der italienische Staatssekretär Suvich, der gestern mit dem Nachtschnellzug abreisen wollte, hat feine Abfahrt verschoben, um bei Tage in Wien einzutreffen, wo er angeblich seine Reise unterbrechen will, um mit führenden Persönlichkeiten z u sprech en.Ma

nicht gegen die Kleine Entente, gerichtet hätten. Der einzige Zweck der Budapester Bespre­chungen sei die Prüfung der Wege und Mittel, durch die im Donauraum der Friede, und zwar vor allem der Wirtschaftsfriede wieder herge- stellt werden könne.

Keine Spitze gegen Deutschland.

B u d a p e st, 24. Febr. (DNB.-Funkspruch) Der Pester Lloyd" wendet sich zunächst gegen die über­triebenen Gerüchte in der Weltpresse, wonach der Besuch Suvichs in Budapest der Schaffung eines Siaatenblockes oder einer Zollunion ge­golten haben soll und schreibt dann weiter: Nach einer dritten Leseart soll der Zweck der ins Auge gefaßten wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Italien, Oesterreich und Ungarn vor allem darin bestehen, den Anschluß Oesterreichs an Deutschland zu verhindern. Von da braucht man nur noch einen Schritt, um eine feind­liche Spitze gegen Deutschland zu vermuten. Das Blatt kennzeichnet jbiefe Behauptung alsphan­tastische U/i t e r st e l l u n g ". Es sollten keine neuen Konflikte geschaffen, sondern Gegensätze ge'

formatierten des Blattes darüber, ob auch Doll- f u ß nach Rom reift, sind weniger bestimmt.

Budapest erklärt: »Kein Gtaatenblock"

Budapest, 23. Febr. (DNB.) Zu der Meldung über die Schaffung eines außenpolitischen Statutes wird von amtlicher ungarischer Seite erklärt, daß

die Schaffung eines Staatenblockes nicht in Aus-, sicht genommen worden sei und daß sich diese mildert werden.

Die Fürstlichkeiten im Trauergefolge. In der ersten Reihe: Rechts der König von Bul­garien, links der Präsident der französischen Republik Lebrun. In der folgenden Reihe von links nach rechts der Prinzgemahl der Niederlande, KronprinzO l a f von Norwegen, der Prinz von Wales und der Erbprinz von Schweden.

aus mit großer Geschicklichkeit vorbereitet war, der aber nicht ganz ins Schwarze traf, weil es Rom rechtzeitig gelang, wenigstens die Bulgaren und die Albay^r aus' diesem Pakt herauszuhalten, der dadurch seinen eigentlichen Inhalt verlor und nun weiter nichts ist als eine Ergänzung der Kleinen Entente. Doch war damit die Hoff­nung Italiens auf die ausschlaggebende Stellung im Balkan zerschlagen, und wenn im inneren Zu­sammenhang damit das Freundschaftsverhältnis zwischen Italien und Rumänien gekündigt wurde, so liquidierte Mussolini nur eine Stellung, die weder politisch noch wirtschaftlich irgendwelchen Wert für ihn besaß.

Aber gerade politisch und wirtschaftlich braucht er eine Sicherung, die über den Rahmen einer Abwehr der Gefahr der Einkesselung zwischen Frankreich und Frankreichs Bundesgenossen hin- ausgeht; politisch, weil die italienische Groß- machtftelluna sonst dauernd unter Druck steht, und wirtschaftlich, weil sich Italien einen Markt für seine Erzeugnisse sichern muß, weil schließlich auch Triest und Fiume, wenn sie als Häfen nicht abfterben wollen, engere Beziehungen zu ihrem Hinterlande gewinnen müßten. Ein O r ga­rt i s a t i 0 ns st a t u t würde nur nach der politi­schen Seite hin etwas Luft schaffen, würde besten­falls eine neue Fraktionsbildung für den Völker­bund bedeuten, nur eine Ergänzung nach der wirtschaftlichen Seite hin könnte das bringen, was Italien braucht. Aber gerade da liegt das Bedenken vor, daß die drei Länder sich nicht hinreichend ergänzen, denn Italien ist nicht i m st a n d e, die Agrarüberschüsse Ungarns und Oesterreichs abzunehmen. Und zwischen Oester­reich und Ungarn allein ist auf diesem Gebiete überhaupt keine Verständigung möglich.

Das hat Dollfuß, der in seinen Anfängen Ge­schäftsführer einer agrarischen Organisation war, immer anerkannt. Deshalb war ja auch der Aus­gangspunkt der italienischen Donaupolitik der Zusammenschluß der drei Mächte mit Deutschland zu einem großen Wirtschaftsblock. Dann wären die Vorbedingungen für eine gegen­seitige wirtschaftliche Befruchtung und einen Aus­tausch aller Erzeugnisse gegeben. Die Tonart, die aus der italienischen Presse in den letzten Wochen gegen Deutschland entlang, war mehr als un-1 freundlich. Wir können uns aber nicht verstellen, daß deswegen Italien den Versuch machen wollte, den natürlichen wirtschaftlichen Not­wendigkeiten Gewalt anzutun. Jedenfalls würde es damit nicht einmal zu seinem eigenen Vorteil handeln. Die Dinge liegen nun einmal so, daß das Problem des Donauraumes ohne ober gegen Deutschland nicht zu lösen ist. Alle Versuche, die an dieser einfachen Erkenntnis vorbeigehen, sind von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Guvichs Mission in Budapest beendet.

Budapest, 23. Febr. (DNB.) Die von dem ita­lienischen Staatssekretär Suvich in Budapest ge­führten Verhandlungen wurden abgeschlossen. Be­sonders die Form zur F e st l e g u n g einer ge­rn e i n j a m e n außenpolitischen Linie soll nochmals diskutiert worden sein. Amtliche Mel­dungen stellen in Abrede, daß es zu einer vertrag­lichen Vereinbarung gekommen sei. Das ist insofern richtig, als ein Abschluß der Konferenz in Rom, an der auch der österreichische Bundeskanzler teilnehmen soll, Vorbehalten ist. Staatssekretär Suvich erklärte der Presse, daß es sich in Budapest um einen Meinungsaustausch und nicht um Verhandlungen gehandelt habe. Un­garn befinde sich in einer Lage, die Italien Ver­pflichtungen und Aufgaben auferlege, denen es we­der ausweichen könne, noch wolle. Stufenweise, aber in positivem Geiste aufgefaßte Lösungen seien wich­tiger als Programme von großer Tragweite, die aber eben deshalb unklar und allgemeiner Natur feien. Auf die Frage, wie Suvich die österrei­chische Lage beurteile, meinte der Staatssekre­tär, daß sich in Oesterreich eine außerordentlich

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fanpatt m feiner ganzen Anlage als eine per- bÖ5 unb Außenminister Konya sich am sönliche Niederlage empfunden denn dieser Balkan- i o. M ä r z n a ch R o m begehen werden. Die Jn- patt war ein antntallenischer Stoß, der von Pans - -- - -

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