Wirtschaft
Lern schon im Mittagsverkehr nur geringe Umsatz
ruhig und kaum ver-
wie Dollar-Bonds lagen
Preußen
änbert. ,
Im Verlaufe konnten sich JG.-Farben wieder befestigen und bis zum Schluß der Börse glichen sie ihren Anfangsoerlust wieder aus. Im übrigen traten keine Veränderungen mehr ein. nur Neubesitzanleihe bröckelten geringfügig ab. Don fremden Werten waren Schweiz. Bundesbahn-Anleihen weiter etwas angeboten; die Kurse gingen bis zu 1 v. 5). zurück. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 19,07)4 bis 19,05, Altbesitzanleihe 96%, 6pro. Stahlvereins- Bonds 72%, 4proz. Schweiz. Bundesbahn v. 1912 172, 3%proz. do. 127, 3proz. do. 102, Reichsbankanteile 164, Gelsenkirchen 56%. Harpener 86%, Mannesmann 59%, Rheinstahl 85%, Phönix 44%, Stahlveroin 37%, Chade 145, Akkumulatoren 178, Daimler 37%, Scheideanstalt 170, Deutsche Linoleum 47, Licht und Kraft 98%, IG.-Farben 123% bis 124 bis 124%, Gesfürel 88%, Holzmann 67%, Metallgesellschaft 65%, Schuckert 99%, Reichsbahn- DA. 111%, Hapag 27%, Nordd. Lloyd 29%, Schutzgebietsanleihe 9,85.
Nindermarkt in Gießen.
Auf dem gestrigen Nutzviehmarkt in Gießen standen 640 Stück Großvieh, 123 Fresser und 168 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 300 bis 420 Mark, 2. Qualität 180 bis 220, 3. Qualität 100 bis 150; Schlachtkühe a) 120 bis 230, b) 50 bis 100; Rinder Vt—Vijährig 60 bis 110, 2jährig 80 bis 170, tragend 170 bis 310 Mark; Kälber das Pfund Lebendgewicht 18 bis 23 Pf. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverlauf: etwas lebhafter.
und Organisationen und der Schule vorzunehmen. Desgleichen soll schon jetzt mit den Vorbereitungen für die in der zweiten Aprilhälfte in Rodheim tagende Frühjahrsvertreterversammlung des K r e i s k r i e g e r v e r b a n d e s Wetzlar begonnen werden, zumal anläßlich dieser Veranstaltung die feierliche Weihe der neuen Bundesfahnen der Vereine erfolgen soll. Der Kriegsroerein Rodheim rechnet es sich als besondere Ehre an, die Kameraden des Kreises Wetzlar in unseren Mauern begrüßen zu können, und wird es sich angelegen sein lassen, allen Gästen schöne und erhebende Stunden bereiten zu können.
Als nächste Veranstaltungen kündet der Dereins- führer für den 28 d. M. in Rodheim einen Vortrag des Kam. Rektor Wieder (Burgsolms) über den „Nationalsozialistischen Staat" an, ferner für den 18. Februar ein Treffen der Schießwarte und deren Vertreter von allen Vereinen des Kreis- kriegerverbandes in Wetzlar, zu dem der Landesführer General Fett fein Erscheinen zugesagt hat. Ferner beschloß der Verein, der Einladung des Nachbarvereins Waldgirmes zu seinem 50. Stiftungsfeste Folge zu leisten und die Teilnahme von 50 Kameraden zu melden. Angesichts des Reichskriegertages in Frankfurt erinnerte der Vereinsführer an die Reisekasse und dankte für das 6,05 Mark betragende Ergebnis einer Sammlung für bedürftige Kameraden, denen so die Teilnahme an dieser gewaltigen Kundgebung ermöglicht werden füll. Schließlich dankte Kam. Müstener noch mit warmen Worten dem bisherigen Vereinsdiener Kam. Bremer für feine unermüdliche Arbeit für den Verein und stellte ihm die Ueberreichung einer besonderen Auszeichnung in Aussicht. Nach der Erledigung einiger internet Vereinsan^clegenheiten war die Tagesordnung erschöpft.
Der Vereinsführer leitete über zum zweiten Teil, der Erinnerungs feier an den 18. Januar 1871. Nach einleitenden Worten erteilte er dem Kam. Lehrer Meyer das Wort zu einem geschichtlichen Vorträge, in welchem der Redner die Zuhörer durch die Jahrhunderte deutscher Geschichte führte, sie das Erstehen und den Niedergang zweier deutscher Kaiserreiche erleben ließ und schließlich den Kampf Adolf Hitlers um das Wiedererwachen Deutschlands und das Entstehen des Dritten Reiches auf volksnationaler Grundlage entwickelte.
Mit dem Dank des Dereinsführers an den Redner und die Anwesenden für ihre Anteilnahme und das Interesse für das Dereinsleben schloß die arbeitsreiche, aber von echtem deutschen Kamerad- schaftsgeiste durchwehte Tagung mit einem drei
Mamzer Schlachtviehmarkt.
Mainz, 23. Jan. Auftrieb: 489 Rinder, darunter 24 Ochsen, 8 Bullen, 457 Kühe oder Färsen, 266 Kälber, 714 Schweine. Marktoerlauf: Rinder mäßig belebt, langsam geräumt. Kälber ruhig, ausverkauft. Schweine mäßig belebt, Ueberstand. Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 25 bis 29, bl) 20 bis 24; Bullen c) 21 bis 25; Kühe a) 24 bis 27, b) 20 bis 23, c) 10 bis 16; Färsen a) 24 bis 32; Kälber a) 33 bis 38, b) 25 bis 33, c) 18 bis 24; Schweine b) 50 bis 52, c) 47 bis 52, d) 46 bis 51.
Mannheimer Biehmartt
Mannhei m, 23. Jan. Es wurden aufgetrieben: 148 Ochsen, 142 Bullen, 394 Kühe, 310 Färsen, 691 Kälber, 15 Schafe, 1769 Schweine, 4 Ziegen, 78 Arbeitspferde, 55 Schlachtpferde. — Es notierten: Ochsen: vollst, ausgem. höchst. Schlachtw. jüngere 30 bis 31, sonstige vollst. 22 bis 24, fleischige 25 bis 28, gering genährte 22 bis 24; Bullen: jüng. vollst, höchsten Schlachtw. 27 bis 29, sonst, vollst, o. aus- 24 bis 26, fleischige 21 bis 23; Kühe: jüng. vollst, höchst. Schlachtw. 25 bis 27, sonstige vollst, o. ausgem. 20 bis 24, fleischige 15—19, gering genährte 10 bis 14; Färsen: vollst, ausgem. höchst. Schlachtwerts 30 bis 32, vollst. 25 bis 29, fleischige 23 bis 25; Kälber: Sonderklasse Doppelender b. Mast 39 bis 42, beste Mast- und Saugkälber 35 bis 38, mittlere Mast- und Saugkälber 28 bis 34, geringe Saugkälber 22 bis 26; Schafe: beste Schafe 22 bis 26; Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebgew. 51 bis 53, vollst. 240 bis 300 Pfd. Lebgew. 50 bis 53 vollst. 200 bis 240 Pfd. Lebgew. 50 bis 53, voll- fleischige 160 bis 200 Pfd. Lebgew. 50 bis 53, stei- chiqe 120 bis 160 Pfd. Lebgew. 43 bis 46; Arbeitspferde: Preis pro Stück 300 bis 900; Schlachtpferde: Preis pro Stück 25 bis 125 Mk. Marktverlauf: Ziegen nicht notiert. Großvieh ruhig, großer lieber- stand. Kälber mittelgeräumt. Schweine mittel.
Kölner Buttermarkt.
Köln, 23. Jan. Es notierten (die Preise sind Großeinkaufspreise in RMk. für je 100 Pfund): Deutsche Markenbutter 133 bis 136 (zuletzt 133 bis 136), Deutsche Molkereibutter 1. Qualität 132 (132), Deutsche Molkereibutter 2. Qualität 127 (127).
werden. , ......
* Dividendenerhöhung bei Süddeutsche Zucker AG., Mannheim. Der Aufsichtsrat beschloß für 1932/33 aus 5,01 (4,49) Millionen Mark Reingewinn eine Dividende von 9 (8) v. H. der Generalversammlung am 29. Januar vorzuschlagen und den verbleibenden Restgewinn von 2,31 (2,10) Millionen Mark neu vorzutragen.
Frankfurter Börse.
Mllagsbörse ruhig.
Frankfurt a. M., 23. Jan. Die Börse er- öffnete zwar ruhig, konnte aber eine freundliche Grundstimmung aufweisen. Das gebesserte Echo der Auslandspresse über die Abrüstungsfrage, die höheren Reichseinnahmen als Folge der unverkennbaren Wirtschaftsbelebung und die leichte Geldmarktlage boten der Tendenz gegenüber der außerordentlichen Geschäftsstille eine gute Stütze. Von der Kundschaft lagen nur in wenigen Fällen Aufträge vor, dagegen verharrte die Spekulation in ihrer Zurückhaltung.
Die Kursentwicklung zeigte gegenüber den Notierungen von gestern abend kein einheitliches Aussehen, doch hielten sich die Abweichungen nach beiden Seiten in bescheidenem Rahmen. Etwas mehr unter Druck standen Schuckert mit — 2 v. H., auch Siemens bröckelten 0,25 v. H. ab, während die übrigen Elektropapiere nvist gut behauptet, Gesfürel 0,50 v. H. höher lagen. Von Montanwerten setzten Gelsenkirchen und Phönix je 0,25 v. H. höher ein. Farbenindustrie gaben zunächst 0,50 v. H. nach, konnten aber später diesen Rückgang wieder aus- gleichen. Deutsche Erdöl gewannen 0,90 o. H., Reichsbankanteile waren um 0,75 v. H. erholt. Am Schiffahrtsaktienmarkte waren Hapag mit —0,90 v. H. mehr gedrückt. Norddeutscher Lloyd gaben 0,13 v. H. nach. Don Zellstofswerten gingen Waldhof um 0,75 v. H. zurück. Jrn einzelnen lagen Eonti Gummi matt und etwa 3 v. H. niedriger, auch Chadeaktien büßten 3,50 Mark ein.
Der Rentenmarkt lag ebenfalls sehr still, lediglich in umgetauschten Reichsmark-Anleihen lagen seitens der Kundschaft kleine Anlagekäufe vor, die Kurse waren aber kaum verändert. Reichsanleihen: Altbesitz 0,40 v. H. fester, Neubesitz und späte Reichs- schuldbuchforderunaen behauptet.
Im Verlaufe blieb das Geschäft an allen Märkten sehr still. Von Aktien konnten sich Harpener um 0,25 v. H., Schuckert um 0,25 v. H. erholen. IG. Farben blieben ohne Veränderung (124 v. H ), Reichsbankanteile gaben 0,50 v. H. nach. Von den später notierten Werten lagen Stahloerein 0,75 v. H., Holzmann 0,50 v. H., Bemberg 0,65 v. H. und Accu- mulatoren etwas stärker und zwar um 1,40 v. H. fester. Gegen Börsenschluß ergaben sich infolge der Geschäftsstille minimale Abbröckelungen, nur Bemberg mehr rückläufig, 44,40 bis 42,75, ferner Siemens 144 bis 143, Stahlverein 38 bis 37,50.
Am Rentenmarkt bewegte sich die Tendenz zunächst rückläufig, gegen Schluß des Verkehrs lagen die Kurse wieder fester, so Altbesitz 96,13 bis 96 bis 96,75, Neubesitz 19 bis 19,10 bis 19 bis 19,10, aber Stahlverein-Bonds 73,25 bis 72,75. Umgetauschte Reichsmark-Anleihen gingen bis 0,50 v. H. zurück. Staats-, Länder- und Stadtanleihen ruhig und wenig verändert. Am Pfandbriefmarkt lagen Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen gut behauptet, Liquidationspfandbriefe befestigten sich teilweise bis 0,25 v. H. Don fremden Werten gewannen Ungarische Goldanleihe 0,50 v. H., dagegen büßten 4 v. H. Schweizer Bundesbahn von 1912 erneut 2 v. H. auf 132,50 v. H. ein. — Tagesgeld blieb zu 3,50 v. H. unverändert.
Abendbörse ruhig.
Auch die Abendbörse lag infolge des Mangels an Kundschaftsaufträgen nahezu geschäftslos, nach-
Kriegerverein Rodheim.
l Rodheim, a. d. Bieber, 23.Jan. Die für vorigen Sonntag in den Bender'fchen Saal anberaumte Generalversammlung des Krie- geroereins Rodheim zeigte einen außerordentlich großen Besuch. Seiner besondem Freude gab der Vereinsführer darum Ausdruck, daß auch die Frauen vieler Kameraden der Einladung gefolgt waren. Es galt ja auch nicht nur die geschäftlichen Angelegenheiten des Vereins zu erledigen, sondern es sollte auch eine Feierstunde abgehalten werden, die der Erinnerung an das weltgeschichtliche Ereignis des 18. Januar 1871 gewidmet sein sollte.
Die feierliche Verpflichtung von sechs neuen Mitgliedern durch den Vereinsführer leitete die Tagesordnung ein, und als dann die alten und die neuen Kameraden gemeinsam in den deutschen Weihegesang „Ich hab mich ergeben" einstimmten, da waren die Bande der Kameradschaft um so enger geschlungen und für diesen Abend die Grundeinstimmung gegeben.
Der Jahresbericht des Vereins ließ erkennen, daß es im Kriegerverein Rodheim dauernd aufwärts geht, zweifellos das unumstrittene Verdienst des rührigen und begeisterten Vereinsführers, Kam. Oskar M ü f f e n e r. Der Bericht zeigte, daß der Verein an allen öffentlichen vaterländischen Kundgebungen und Veranstaltungen des letzten Jahres regsten Anteil genommen hat, außerdem an Sonder- oeranftaltungen am 4. Februar vorigen Jahres ein großes Militärkonzert, ferner gemeinschaftlich mit der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr am 18. Februar ein gut gelungenes Winterfest und schließlich ein öffentliches Kleinkaliber-Preisschießen veranstaltet hat. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden insgesamt 18 Neuaufnahmen getätigt, wogegen 8 Mitglieder aus dem Verein a'usfchieden. Am 1. Januar 1934 zeigte die Mitgliederliste 70 Namen, doch.liegen noch weitere Anmeldungen vor. Günstig wie der Jahresbericht war auch der Kassenbericht, der einen Barüberschuß von 166,65 Mk. aufwies. Zum Bedauern aller Kameraden mußte der verdiente Kassenwart Wilhelm Schlierbach wegen anderweitiger starker Inanspruchnahme von seinem verantwortungsvollen Posten wunschgemäß abgelöst werden. Mit dem Dank an den alten verband der Vereinsführer die besten Wünsche für den künftigen Kassenwart, Kamerad Ludwig G e r l a ch.
Im weiteren Verlauf der Tagesordnung wurde u. a. beschlossen, in diesem Jahre die Gefallenenehrung wieder in größerem Stile, zusammen mit den hiesigen SA,-Formationen, den Vereinen
* Geringe Veränderungen im hei-,dem schon im Mütagsverkeyr nur geringe um,ag- mischen 93 fr g bau. Der Belegfchaftsstand beim tätigfeit festgestellt werden mußte.
Bergbau an Lahn, Dill und in Oberhesten hat im' war jedoch wlberftandsfadlg' „und l^üch auf Dezember keine nennenswerte Veränderung ersah. Grund der Geschaftsstillc bröckelten vereinzelt dl ren. Der Absatz blieb gegen die Förderung um Kurse am Aktien- wie am Rentemnorkt gering- einige tausend Tonnen zurück, was seine Begrün- sugig ab. 60 u a. 3®.45arben um 0,50. Sproz. düng in der durch Frost, Eisgang und nirdrigem Stahli-erein-Bonds um v,25 v.H. Im großenl und Wasserstand zur Stillegung gekommenen Rheinschiss- ganzen lagen aber die Berliner Schlußkurse, bchaup. sahrt indel. Diese Absatzunterbrechung hielt bis tet. Reichsanleihen und Reichsmark-Obligatianen Jo sMitt- Januar an. Man hasst, bei günstigen Wasser- — ----ner-
und Witterungsverhältnissen diese Ausfälle bald wieder auszugleichen. Einen Lichtblick bedeuten die unter Führung der Bergbehörden mit staatlichen Unterstützungen geplanten großzuaigen Aufschluß- und Untersuchungsarbeiten. Die Ergebungen des zu diesem Zwecke eingesetzten Arbeitsausschusses machen aünftige Fortschritte, so daß demnächst mit weiteren Arbeitsmöglichkeiten gerechnet werden kann. — Die Gewerkschaft Eisenzecher Zug in Eiferfeld wird am 5. Februar die feit dem 1. September 1932 eingestellte Förderung wieder aufnehmen. Es werden 180 bis 200 Bergleute eingestellt. Die Grubenoer- waltung hofft, die Belegschaft noch erhöhen zu können, wenn vom Staat die erbetenen Mittel für Die geplanten Aufschluharbeiten zur Verfügung gestellt
fachen Sieg-Heil auf den Reichspräsidenten von Hindenburg und den Volkskanzler Adolf Hit» [er und dem Gesang der deutschen Nationalhymne.
y Wißmar, 23. Jan. Der Gesangverein „Germania" Wißmar hielt im Vereinslokal (Gastwirtschaft Wolf) seine diesjährige Generalversammlung ab. Vereinsführer Moos erstattete den Jahresbericht und stellte fest, daß der Verein im abgelaufenen Jahre, dem Jahre der Wiedererstehung der deutschen Nation, überall da, wo es die Bestrebungen des nationalsozialistischen Staates zu fördern galt, und bei allen Festlichkeiten aus Anlaß der Reichsregierung sich geschlossen zusammengefunden und mitgewirkt habe an dem Wiederaufbau unseres Vaterlandes. Dieser nationalsozialistische Geist solle auch in Zukunft dem Verein voranschweben. Schriftführer W. Becker verlas die Protokolle über die Beschlüsse des Vorstandes, Kassenwart Hch. Becker erteilte den Kassenbericht. Sodann wurde vom 23er- einsführer der Gesangstundenbesuch bekanntgegeben.
einer für alle, Alle für einen, das ist der Kampfruf der NSB.
der als recht befriedigend gelten konnte. Im Hinblick auf einen in etwa sechs Wochen stattfindenden Liederabend und auf das Ende Mai in Gießen angesetzte Bundessingen wurde jedoch noch ein regerer Gesangstundenbesuch gewünscht. Der Vorstand, bestehend aus: Vereinsführer Willi M o o s , 2. Führer Hermann Klinket, Schriftführer Wilh. Becker, Kassenwart Heinr. Becker und Beisitzer Louis Kraft, Ernst Marsch eck und Wilh. Schneider, fungiert auch für das neue Jahr wieder. Der- einsführer Moos brachte in feinem Schlußwort zum Ausdruck, daß es sehr zu begrüßen wäre, wenn die deutschgesinnten und gesangliebenden Männer unseres Ortes sich recht bald in den Reihen des Vereins zur Pflege wahrer Volksgemeinschaft zusammenfinden würden. Die Versammlung wurde mit dreimaligem „Sieg-Heil" aus den obersten Führer und mit dem Deutschlandlied geschlossen.
£ Launsbach, 23. Jan. Am Sonntag fand die Generalversammlung des hiesigen Obst- und Gartenbauvereins statt. Der Jahresbericht für 1933 zeigte eine großzügige Arbeit der Pflege und Förderung unseres heimischen Obst- und Gemüsebaues. Besonders erwähnenswert fei in der Obst- und Gemüseverwertung die im Sommer eingeführte Konservierung in Weißblechdosen. Der Vereinsführer betonte, daß das Jahr 1933 auch im Vereinsleben ein außergewöhnliches gewesen fei. Zielbewußt erkenne und erfülle jeder einzelne seine Aufgabe. Besonders begrüßt wurde die zwangs- rnähige Durchführung Der Schädlingsbekämpfung im Kreise Wetzlar. Die Mitglieder wurden aufge- forbert, sich tatkräftig hinter die Durchführung dieser Bestimmungen zu stellen. Der Drtsbürger.meifter versprach engste Zusammenarbeit mit dem Verein. In Verbindung mit der Schädlingsbekämpfung solle auch dem Vogelschutz größere Beachtung geschenkt werden. Die Mitglieder wurden ferner angewiesen, die zur Erhaltung unserer jedem Landwirt nutzbringenden Bienenzucht pollenspendenden Weidekätzchen zu schonen.
p. Bieber, 23.Jan. Am Samstag hielt bie NSDAP, und die N S B O. im Saalbau Scherer eine Versammlung ab, in der Pg. S i e m e n s über das Sterilifationsgesetz und über die Rassenfrage sprach. Der Redner ging zunächst auf die völlige Umorganisation innerhalb unseres Volkes im Jahre 1933 ein, betonte, daß die Umformung planvoll vor sich gehe, damit nichts Gutes zerschlagen werde, und wies darauf hin, daß die bisher in Stadt und Land geleistete Arbeit geschützt und geschätzt werden müsse. Es gebe nicht mehr Arbeitgeber und Arbeitnehmer, alle Arbeit solle dem Volksganzen dienen. Gegenwärtig gehe eine starke volkspolitische Bewegung durch die deutsche Menschheit. Mit besonderem Nachdruck werde der Bevölkerung die Bedeutung der Raffenfrage vor Augen geführt, ausgehend von der Erkenntnis, daß nur ein gesundes Volk den Weg zur Höhe finden könne. Der Staat habe die unbedingte Verpflichtung, Aufklärungsarbeit über Rassenfrägen zu leisten. In seinen weiteren Ausführungen beschäftigte sich der Redner mit der Judenfrage und wies auf die schädlichen Einflüsse hin, die bei einer Vermischung der arischen mit ber jüdischen Rasse zutage träten. Zum Schluß beschäftigte sich der Redner noch mit dem Problem der erblichen Krankheiten und wies habet besonders auf die ungeheuren Lasten hin, die für die Pflege von Geisteskranken, Epileptikern usw. von der Volksgesamtheit getragen werden müßten. Der Vortrag wurde mit großem Interesse verfolgt und fand dankbaren Beifall. Mit einem dreifachen „Sieg-Heil" auf den Führer Adolf Hitler wurde die Versammlung geschlossen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beichlossenen Dividende an — Reichsbankdiskont 4 o H Lombardzinsfuß 5 o. H
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Dalum
22-1-
23-1-
22-1.
23-1-
Datum
22-1.
23-1.
22-1.
23-1,
•% Deutsche Retchsanlethe v. 1927
95,75
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95,5
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5,5
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_
—
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100,13
100,10
100,30
100,2
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4,025
4,025
3,90
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6%% Doung.'Anlethe oon 1930
95,5
95,5
95,4
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6,5
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Deutsche Anl.-Adlüi.-Schuld mit
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3,5
3,45
3,5
3,45
AuSlos.-Rechten
95,9
96,6
214% önatollet ......
26,5
26,5
26,5
26,5
DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte .....
6% ebem.8% Hess. Bolksstaal 1929
19,10
19,05
19,05
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vamvurg-Amertka-Pakei ... o
(rückzahlb. 102%) . .
94,5
94,75
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95,1
28,25
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27,40
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Hamburg-Südam. Dampfschiff 0
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——
24
24,5
Gold R 12
92,5
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—
—
—
—
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Norddeutscher Lloyd .....o
29,25
29,25
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93
93
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—
A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
65,25
65
65,4
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Oberhelsen Provinz-Anleihe mit
Berliner Handelsgesellschaft .. <
Cammer,- und Privat-Bank . 0
87,75
88
88,5
Auslol.-Rechten
Deutsche Komm Sammelabl. An-
93
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—
49
49
49
49
Deutsche Bank und Dtsconto-
Gesellschaft................ o
Dresdner Bank.............. o
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96
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96,25
96,13
55
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55
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59
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59
59,5
®olbpfe. 15 unkündbar bis 1935
92,75
93
163,5
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163,25
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27,5
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6
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4% Ungarische StaatSrenle v. 1910
5,4
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7,5
7,60
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4% Türkische Zollanleihe von 1911
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108
108
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22-Januar
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47
16,25 145 178
151,5
69,75 IRK.5
28,9
86,25
44 199
86
37,4 11
109 110 146
123,75
48,25 51,5 65,5
67Jz
90,75
41
43
47
34,4 113,25 37,65
47,5 60,25
16,5 148
177,5 154,5
1R7.ll
28,75
86 44,25 198,5
85,5 38,13 10,75
109 108,5
145
124,13
47,75 51,25
68,75
91,75
40,5
44 46,75
112,25 37,75 47,25
58,9 16,5
144,25
177 151,5
20,25
IRR
Helfingfo«..
Wien ......
5,794 47,20
12,465
3,047 168,63
65,83 58,49 67,53
13,085 0,688 2,607 58,39 22,00
16,44
81,12 34,77
81,42 0,784 0,224
5,664
11,94
5,806 47,30
12,485
3,053
168,97
65,97 58,61
67,67
13,115 0,692
2,613
58,51
22,04
16,48
81,28
34,83
81,58 0,786
0,226 5,676
11,96
Zanknoten
5,794 47,20
12,475
3,047 168,58
65,78 58.49 67,53
13,09 0,681 2,617 58,34 21,98
16,44
81,10 34,72
81,42 0,783 0,224
5,664
11,94
5,806 47,30
12,495
3,053 168,92
65,92 58,61
67,67 13,12 0,685
2,623 58,46
22,02 16,48
81,26 34,78
81,58 0,785 0,226
5,676
11,96
Phönix Bergbau ..... O
Rheinische Braunkohlen .....10
Kheinstahl .......... 0
Bereinigte Stahlwerke........O
Olavi Minen ...........O
Kaliwerke Aschersleben........ 5
Kaliwerke Westeregeln ........5
Kaliwerke Salzdetfurth..... 7%
3. G. Farden.Jndustrt»....... 7
Budapest ... Sofia ......
Holland .... Oslo ......
Kopenhagen. Stockholm... London .... Buenos Aires Neuyork.... Brüssel.....
.Italien .....
Paris ......
Rütgerswerke ....... O
Metallgeiellschast............. O
Schweiz ....
Spanien....
Danzig.....
Japan ......
Zementwerk Heidelberg ...... O
Zementwerk Karlstadt......... O
Schultheis Patzenhoser ------- O
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O
Bemberg O
Zellstoff Walohos ............O
Zellstoff Aschaffenburg .......O
Dessauer GaS ............ 7
Rio de Jan. . Jugoslawien. Lissabon ....
Berlin, 23-Januar
Geld
Briel _
Amerikanische Belgische Not Dänische Note Englische Not Französische 9 Holländische 9 Italienische 9i Norwegische 9 Deutsch Gelte Rumänische 9 Schwedische 9 Schweizer No Spanische No
Noten..............
2,57 58,18 58,23
13,045 16,40
168,16 21,86 65,62
67,36 80,92
34,58
2,59
58,42
58,47
13,105
16,46
168,84
21,94
65,88
67,64
81,24
34,72
Daimler Motoren ............ O
Deutsche Linoleum........... O
Orenstein S Koppe! .......... O
Leonhard Tietz .............O
Lhade .....................10
Aeru mulatoren-Fabrü........O
Lonti-Gumm» O
Gritzner.................... 0
Mainkraftwerke Höchst a.®U.. 4
Süddeutscher Kucker________■
n .................
loten...............
Zoten...............
oten................
loten ..............
rreich, i IOO Schilling oten...............
Zoten...............
ten.................
ten.................
t*e -_______________


