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Ur. 20 Drittes Blatt

Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Vderheffen)

Mittwoch, 24. Zanuar 1934

Raffenkundgebung der Deutschen Arbettssront in Gießen.

Rund 5000 Männer und Krauen bekennen sich zur Neuordnung der nationalen Arbeit.

Die Gießener Volkshalle war gestern abend wie­der einmal der Schauplatz einer eindrucks­vollen Massenkundgebung. Die Kreis- verbandsleiler der Arbeiter- und Angestelltenver­bände der Deutschen Arbeitsfront hatten zu dieser Kundgebung aufgerufen. Rund 5000 Män­ner und Frauen füllten den weiten Raum der Volkshalle bis zum letzten Platz. Es war ein groß­artiger Anblick, den die Volkshalle bei diesem Massenbesuch- bot.

In zahlreichen Kolonnen kamen die Betriebs­zellen, an der Spitze ihre Fahnen, zur Volkshalle marschiert. Außerdem bewegte sich eine Massen­wanderung von Einzelgängern zum Kundgebungs­ort. Schon lange vor Beginn der Veranstaltung

füllte sich die Volkshalle zusehends durch den un­unterbrochen starken Zustrom. Die Kapelle des Sturmbanns I/R116 unterhielt mit ihrer vortreff­lichen Musik die Besucher bis zum Beginn der Kundgebung in bester Weise und konnte für ihre schneidigen und exakten Darbietungen wohlver­dienten starken Beifall ernten.

KreisbetnebszellenleiterHerm.Wagner eröffnete die Kundgebung mit kurzen Begrüßungs­worten, insbesondere an den Redner des Abends. Dann wurden die Fahnen der Betriebzellen unter den Klängen des Badenweiler Marsches feierlich eingebracht, von der Menge mit dem Hitlergruß geehrt. Hierauf sprach der

Gau - Betriebszelleninspekteur pg. Göbel-Krankfurt a. M.

kommt es nicht auf die Form an, sondern auf den Inhalt". Diesen Inhalt wollen wir schaffen. Kräfte, die sich diesem Aufbau in den Weg stellen wollen, mögen es versuchen, sie werden erfahren, daß wir kalten Blutes über sie hinweg­marschieren werden.

(Großer Beifall.) Diesen Sozialismus der Tat kön­nen wir überall leisten, der Gefolgsmann im Be­trieb und auch der Wirtschaftsführer Beide haben die Möglichkeit, alles Trennende zwischen ihnen zu beseitigen und einer dem andern zu helfen. Wenn' sie das tun, haben wir das erreicht, was wir wollten: dann find wir Sozialisten der Tat' Das Proaramm des Führers wird durch- qeführt, Punkt für Punkt. Keiner unserer Führer wird je bereit fein, das fallen zu lassen, was er jahrelanq aeprediqt bat. Adolf Hitler wird nicht eine Sekunde sein Programm oder seine Gefolg- frfiaft verlassen. In dem Gesetz über die nationale Arbeit dokiim-ntiert er, daß er bereit ist, alles das, was von ihm nitzdergeschrieben wurde, in die Tat

errungenen Lorbeeren auszuruhen, sondern wir wol­len sie benutzen, um neue Kraft zu sammeln, neue Kraft aus jedem einzelnen herauszuholen und mit dazu beizutragen, daß das große Werk gelingt: e i n Volk, ein Wille und ein Führer! Dazu muß je­der einzelne sich unterordnen und eingliedern. Dieser Appell ergeht heute an alle Volksgenossen. Jeder muß bereit sein, mitzuarbeiten am Auf­bau unserer Nation, jeder an dem Platze, an

den er gestellt ist.

Wenn der Führer das Gesetz über die natio­nale Arbeit veröffentlichen wird, dann wird dieses Gesetz mit dazu beitragen, das durchzuführen, was durchgeführt werden muß: der Unternehmer wird hundertprozentig die Führung in seinem Betriebe haben, er wir aber auch hundertprozentig die Verantwortung tragen. Diesen Schritt hat der Führer nicht umsonst getan, er zeigt den richtigen Weg, auf den wir kommen müssen. Dieses Ge- etz wird den Klassenkampfgedanken all­dem Betrieb verjagen, es wird dann nicht mehr ein Gegeneinander geben, sondern miteinan­der wird gearbeitet werden. Wo sich dann Schwie­rigkeiten zeigen, werden ihre Ursachen festgestellt werden, und derjenige Teil, der diese Schwierigkei­ten heraufbeschworen hat, wird zur Rechenschaft ge­zogen werden, ohne dabei hall zu machen vor Beruf oder Stand, vor Geburt oder Herkunft. Das ist der richtige Weg, damit hat der Führer einen genialen Zug unternommen. Auf diesem Wege werden auch alle belehrt werden, die glaubten, der Arbeiter sei ein Mensch zweiter Klasse, den man ausbeuten könnte, der sonst keine Ansprüche haben dürfte. Mit derartigen Gedanken wird der Führer gründlich aufräumen. Vierzehn Jahre lang war dieser Geist in Deutschland zuhause. Die Folge war der Nie­dergang der deutschen Wirtschaft und des deutschen Volkes.' Wenn wir nicht etwas besseres schaf­fen wollten, hätten wir unseren Kampf nicht zu führen brauchen.

Ls liegt im Interesse des gesamten Volkes und jedes einzelnen, sich die Gedanken des Führers auch in dieser Hinsicht zu eigen zu machen und in allen Betrieben zu dokumentieren, daß der Unternehmer als wirtfchaftsführer feine Mit­arbeiter, die Wirtschaftsgefolgfchaft, als vollbe­rechtigte Volksgenossen achtet und ihre Arbeits­leistungen anständig bezahlt.

(Lebhafter Beifall.) Im marxistischen System hat die Wirtschaft den Staat regiert. Die Wirtschaft war tonangebend, es hieß: erst ge­sunde Wirtschaft, dann gesundes Volk. Wir Natio­nalsozialisten vertreten die entgegengesetzte Ansicht: die Wirtschaft ist des Volkes wegen d a und nicht das Volk der Wirtschaft wegen. D i e Wirtschaft hat sich den Bedürfnissen des Volkes anzuvaffen, nicht aber das Volk sich den Bedürfnissen der Wirtschaft. Diesen Gedanken werden wir Nationalsozialisten niemals fallen lassen, sondern wir werden alles daransetzen, ihn zum Siege zu verhelfen.

heute ist einer wie der andere, ganz gleich­gültig, wo er steht, ob Hand- oder Kopfarbeiter, ob Gefolgsmann oder wirtfchaftsführer, alle sind miteinander verbunden auf Gedeih und Verderb.

$ o müssen wir uns einstellen!

- Wir müssen begreifen, daß es verkehrt war, die ganzen Jahre hindurch gegeneinander zu., arbeiten. Durch gemeinsame Arbeit müssen wir dahin kom­men, der bisherigen Not und dem Elend ein Ende zu bereiten. Wir sind in der Lage, alle Schwierig­keiten zu beseitigen. Notwendig ist nur, mit eini­gem Willen alle Kraft zu konzentrieren, und den Führer dazu! Der Führer ist vorhan­den: Adolf Hitler! Werden wir alle feine Gefolgschaft? Wir müssen nur versuchen, das nach­zumachen, was der Führer täglich uns vorlebt, feinen guten Beispielen nachzueifern, seine Gedanken­gänge des deutschen Sozialismus in die Tat um- ' zusetzen, nicht nur bei Kundgebungen durch Aeußer- ' lichkeiten, sondern dadurch, daß wir bereit sind, jeden Tag deutsche Sozialisten der Tat zu fein!

Gaudelriebszelleninfpekteur Pg. Göde! bei seiner Rede.

begriffe des Nationalsozialismus er­faßt, denn ohne das Verständnis dieser Grundbegriffe wird kein Arbeitnehmer und kein Arbeitgeber, kein Handwerker oder Bauer in der Lage sein, positive Mitarbeit am Aufbau der Nation zu leisten.

Wenn wir heute nahezu ein Jahr nach der Macht­übernahme durch Adolf Hitler Rückschau halten und überschauen, was in diesem Jahre an Aufbauarbeit geleistet wurde, bann können wir feststellen, daß viele Volksgenossen bereit waren, mit« 3 u a r b e i t e n und rni 1 zuhelfen. Diele Volks­genossen haben auch rnitgernacht in dem Gedanken: Wir machen mit, denn es ist eben so, daß die Na­tionalsozialisten die Macht haben; wir können uns nicht entgegenstellen, aber warten wir einmal ab, bis sie sich festgefahren haben, dann wird unsere Stunde gekommen sein.

Diese Stunde wird niemals kommen, weit die Nationalsozialisten nicht daran denken, die errungenen Positionen zu räumen.

(Lebhafter Beifall.) Der Kampf unseres Führers ist noch nicht abgeschlossen, sondern es heißt: wei­ter kämpfen! Nationalsozialist sein heißt Kämp­fer sein. Wenn auch der Kampf nicht mehr so zu führen ist wie früher, so müssen wir doch kämpfen gegen alles, was sich auflehnt und was dazu an­getan ist, das große Werk unseres Führers zu ge­fährden, aufzuhalten oder zu verzögern Jeder ein­zelne von uns muß beweisen, daß er Kampfer ist in diesem Sinne, und daß er bereit ist, alle persön­lichen Dinge in den Hintergrund zu stellen daß seine eigene Existenz gegenüber dem Bestand des Ganzen nichts bedeutet. Heute und für alle Zukunft ist es so: es geht um Sein oder Nichtsein der deutschen Nation! Wenn wir die Ge­danken des Führers nicht in die Tat umsetzen dann werden aller Kampf und alle Opfer umsonst ge­wesen sein.

Der lebte deutsche Volksgenosse muß die Lebens- möqlichkeiten finden, die er haben muh, um als gleichberechtigter deutscher Volksgenosse ange- sprochen zu werden.

Er sagte u. a.: Wenn heute die Deutsche Arbeits­front zu Massenversammlungen ausruft, um zu den Volksgenossen aller Berufsstände über das Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit zu sprechen, so gibt es viele, die ihre Hoffnungen ziem­lich hochspannen, andere wieder hegen Zweifel, weil sie sich noch nicht zu den Grundgedanken des Na­tionalsozialismus durchgerungen haben. Es ist aber < Die jetzige Kampfpause soll kein Anlaß sein, auf den dringend notwendig, daß jeder einzelne die G r u n d- errunaenen Lorbeeren auszuruben. sondern wir wol-

(Starker Beifall.) Diese Gleichberechtigung des ein- meinen Volksgenossen herbeizufuhren, ist der Wille unseres Führers und Aufgabe der Deutschen Arbeitsfront und jedes einzelnen deutschen Volksgenossen, ist Aufgabe jedes einzelnen, der Wert darauf legt, Mitglied der deutschen Volks­gemeinschaft zu sein, als Deutscher angesprochen und Gehandelt zu werden. Nur der kann als Deutscher und als Volksgenosse angesprochen werden, der im wahrsten Sinne des Wortes als deutscher Volk tze- noise handelt. Wer sich abseits stellt muß sich gefallen lassen, als Feind des deutschen Volkes an­gesehen zu werden

Wenn es heule Menschen gibt, die glauben sagen zu müssen,Adolf Hitler hat schon genug ge­leistet. er soll uns unseren Kaiser wiedergeben , so sagen wir, diese Menschen mögen sich hln- fchcren, wohin sie wollen. (Stürmische Zustim- um g.) Wir haben mmer nur eins gehört vom Führer:Die Staatsform spielt keine Rolle, uns I

Belm Xreubetennnns zum Führer: Von rechts nach links: Gaubetriebszellenmspekteur Pg. Göbel, Frankfurt a. M.; Kreisbetriebszellenleiter Pg. Wagner; stellvertretender Kreisbetriebszellenleiter Pg. Hahn.

umzusetzen. Wir wollen dabei seine Gefolgschaft sein und ihm helfen. Am Ende dieser ganzen Arbeit steht das, was kommen soll und wird:

Das Deutschland, einig in allen seinen Ständen, Stämmen und Berufen.

Wenn heute Kräfte sich noch bemerkbar machen, die glauben, sie könnten Schwierigkeiten schaffen, so können sie sich darauf verlassen, daß der Führer diesem Spuk ganz energisch und gründlich ein Ende bereiten wird. (Beifall.) Alles, was sich heute in Deutschland abspielt, ist in HitlersMein Kampf" zu lesen. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie mit frohem Mut die Arbeit aufnehmen und zeugen für ein neues Deutschland, für den Nationalsozialismus und feinen Sieg. Der Sieg des Nationalsozialismus wird nicht der Abschluß unseres Kampfes für die Erhaltung der Nation, für die Lebensexistenz unseres Volkes sein. Wir wollen ein Deutschland, das nicht mehr zerrissen ist in Stände und Klassen, zerklüftet durch Klassenkampf, Standes- und Bildungsdünkel, sondern wir wollen ein Deutschland, das einig ist und in dem jeder einzelne Volksgenosse bereit sein wird, für den andern sich einzusetzen, bereit sein wird, für seine Nation das beste herzugeben. Dieser Tag wird kommen, und er wird da sein, wenn die junge Generation von heute, die dazu erzogen wird, in Deutschland die Führung fest und sicher in der Hand haben wird. Mancher wird vielleicht fragen: Warum haben wir dann gekämpft? Wer so spricht, handelt nicht als Nationalsozialist. Der National­sozialist handelt, ohne Dank zu beanspruchen.

Wenn wir als Nationalsozialisten der heutigen Generation auch nicht hundertprozentig in den Genuß des Erfolges unserer Arbeit kommen, dann wollen wir uns darüber nicht beklagen. Wir wissen dafür: Wir haben unsere Pflicht erfüllt gegenüber unserer Nation, wir haben in der schlimmsten Notzeit unseres Volkes nicht

abseits gestanden, sondern find bereit gewesen, das Letzte einzusehen, wir haben den Boden bereitet, auf dem der Neubau des deutschen Volkes, des Dritten Reiches vorgenommen wer­den kann. Das ist uns Dank und Anerkennung genug. Das sind die Grundgedanken des natio­nalen Sozialismus, wie der Führer ihn will. Dafür müssen wir alle Kräfte anspanneu und in Bewegung sehen, um die Voraussetzung dafür zu schaffen, daß unsere Nachkommen einmal eine bessere Existenz vorfinden, als wir sie heute haben. Das ist deutscher nationaler Sozialismus. (Starker Beifall.) Nicht Klafsenkampf, nicht Kampf aller gegen alle, sondern für uns, für das Deutschland von heute gilt nur eins: Einer für alle, alle für einen!

Nur so werden wir in der Lage sein, das große Werk zu vollenden, in den Betrieben d a s zu er­reichen, was erreicht werden muß: der Arbeiter als W i r t s ch a f t s g e f o l g s m a n n geachtet vom Wirtschaftsführer und umgekehrt der W i r t s ch a f t s f ü h r e r geachtet vom Gefolgsmann, nicht gegeneinander als Aus­gebeutete und Ausbeuter, als Bedrückte und Unter­drücker! Das paßt nicht in einen Staat, der natio- nalfozialistifche Volksgemeinschaft sein soll. Hier gilt es zu beweisen, daß wir alle die großen Gedanken unseres Führers begriffen haben, zu beweisen, daß wir für unser Volk und unsere Nation alles opfern wollen.

Wir werden aufrichten ein Deutschland der Größe und der Volksgemeinschaft. Dieses Deutschland, unter der Führung Adolf Hitlers durch die Mitarbeit seiner Gefolgsmannen aus dem ganzen deutschen Volke, ob Arbeiter oder Arbeitgeber, geschaffen, wird sein ein Staat der nationalen Freiheit, getragen von der sozialen Gerechtigkeit!

(Langanhaltender, stürmischer Beifall.)

Kreisbetriebszellenleiter Herrn. Wagner

führte nach-Dankesworten an den Hauptredner des Abends u. a. aus: Wir wissen, daß wir nicht mehr tauben Ohren predigen, und mir wissen auch, daß unser Führer die Herzen vorbe­reitet hat, bereitwilligst die Ueberzeugung des Na­tionalsozialismus in sich aufzunehmen, daß

der einzelne nicht leben kann, wenn die Ge­samtheit des Volkes nicht besteht, daß das Schicksal des einzelnen gleichbedeutend ist mit dem Schicksal der deutschen Volksgesamtheit.

Unser Führer ist den umgekehrten Weg gegangen, wie die Männer der früheren Regierungen. Die früheren Männer schufen Gesetze und strengten da­bei ihren Geist an, nahmen die Logarithmentafel und setzten den Rechenstift an, aber eines haben sie dabei ganz vergessen: die Seele des Men­schen! So wurden früher Gesetze geschaffen, aber vergessen, die Seele des Menschen umzuformen. Der Nationalsozialismus hat niemals gesagt, daß er die besten Gesetze der Welt bringen wird, aber er hat immer gesagt, daß zuerst die Seele und das Gemüt des Menschen erfaßt wer­den müssen, daß man die Menschen erst umfor - men muß und dann auch die Garantie dafür hat, daß die Gesetze eingehalten werden.

Wenn wir die nationalsozialistische Revolution durchgeführt haben, dann ist wesentlich dabei ge­wesen, daß wir

dem deutschen Leben eine neue Form und einen neuen Inhalt gegeben

haben. Jeder einzelne deutsche Volks- genösse im deutschen Baterlande, durch dessen Ädern deutsches Blut fließt, muß sich als der V o l l- strecker der deutschen, nationalsozia- listischen Revolution fühlen. Wir kämpften nicht nur gegen den früheren Geist und Ke da­maligen Gesetze an, sondern auch gegen den Geist der Ichsucht, des Klassenhasses und der Standesüberheblichkeit. Wir müssen überall die Schlacken der Vergangenheit hin­auswerfen, damit der ausgestreute gute Samen zur vollen Frucht heranreifen kann. Wir alle, die mir an die Kraft unseres Volkes, an feine Seele und an die tiefen Werte feines Gemüts glauben, hoffen und glauben, daß aus diesem ungeheuren Kampfe den wir geführt haben, und in dem das, Blut oon 350 besten Nalmnalsozialisten vergossen wurde, die vollen 'Früchte heranreifen werden.

3n diesem Glauben und in dieser Hoffnung be­kennen wir uns alle in unverbrüchlicher Treue zu unserem Führer.

Wir geloben treue Gefolgschaft mit drei­maligem Sieg-Heil-Ruf auf unseren Führer, un­ser deutsches Volk und Vaterland.

Die Riesenversammlung nahm den dreimaligen Ruf mit Begeisterung auf und fang anschließend gemeinsam den ersten Vers 'des Deutschlandliedes und den ersten Vers des Horst-Wessel-Liedes, die von der Kapelle I/R. 116 begleitet wurden.

Nach dem Abmarsch der Fahnen, wobei die Menge ihre Ehrenbezeugung den Fahnen in üb­licher Weise darbrachte, wurde die eindrucksvolle Kundgebung geschlossen.

Ä

Der Marsch der Faynengruppen in der Volkshall* (Sämtliche Aufnahmen; Photo-Pfaff, Gießens