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Ostern statt. an. Mit deren ) n c r beauf. Leiter (Euler : die künftig llt wird. 3n. Zende Amts, fruppenleiter, Gruppenleiter, ldem Kratz, Kirchner, rel Lecker, n, lanbmirt« a, Funkwart, rl Pausch, ckwart, Otto r, Otto Lotz, vorgenomme- mlung für art ein. (Versammlung eseck wurde n abgehalten, gab zunächst Deremsjahr. .933 nicht nur geschickte eine herweise hab« ;rhin gut enb alle größere!' Saufeste sowi? rt zu besuchen. Gerate-Mann- Turm über- er wurden olle emeinde durch Verein W wrtproßX®^ Ti We btt üs des Der- Der Dereins. a Verein ober Revolution von :5 darum auch auch fernerhin eine Evolution ete Kassenwart gaben ein bs' Lute 348 M>t- nnen. 3m ver> neu aufgenom- , daß sich die n befinde und entlasten. Dem 15 Rechnungs- rnft Bierau Lwari.Su' sangsabterlung auch hier lc?cr g des Dererns neisterEule. > geistige rer Ismus undd^ eifachen itlerundw ite* wurde die ar. 3mW bei den W fall. Der D, einem ms M .. b t u n d z u rss «sU

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Lunge deutsche Nation

Jungvolk auf dem Marsch.

alle tragen sie Uniform und weißrote Armbinde der Hitlerjugend. Jugendwird vonJugend ge­führt. Die ganze Verwaltungsarbeit wird von einer Reihe von Abteilungen geleitet Personalab­teilung, Sozialamt und die Abteilung SP. sind die wichtigsten unter ihnen.

Ausgehend von der Erkenntnis, daß gerade in der Hitlerjugenb, ein besonders in ihrer Führerschaft, neben der rein politischen Schulung auch auf allen

Die Abteilungen müssen dann die Plätze wechseln und aus den Spuren erraten, welche von den Jun­gen dort gegangen sind.

Zum Spurenlesen gehört auch, die Stimme des Waldes zu deuten. Der heisere Ruf des Hähers zeigt an, daß er vom Menschen aufgeschreckt wurde, eben­so das Gelächter des Spechts oder das Djel, djel, djel der Schwarzdrossel. Auch vorn Wetter steht viel zu lesen im Buche der Natur. Der Bauer und Schä­fer, Jäger und Heger, Seeleute und Bergführer wis­sen aus Wind und Wolken, aus dem Benehmen von Pflanze und Tier das Wetter zu deuten. Der Zioi- lifationsmenfch merkt nur am Rheumatismus im Bein, daß anderes Wetter wird.

Du haft uns sehr gefehlt. Es tut Dir doch sicher jetzt das Herz weh, daß Du, nicht mitgefahren bist Das nächste Jghr mußt Du unbedingt dabei sein.

Liselotte sieht aus wie ein Senegalneger. Aber ich glaube, bald werden die Fetzen fliegen. Weiß und braun gescheckt wirst Du sie wiedersehen.

Kennst Du das LiedWir sind die Freunde der Berge". Es hat einen fabelhaften Rhythmus für einen schönen ßanalauf. .

Nächste Woche sind wir wieder m Gießen. Wie wird uns wohl die Arbeit schmecken. Ach, ich glaube, wir haben uns hier den richtigen Mut geholt, denn das Skilaufen erfordert ja vor allen anderen Sport­arten Geistesgegenwart und Ausdauer

Hoffentlich gibt uns Petrus noch ein paar schone Tage mit Neuschnee, dann wäre unsere Skifahrt ja herrlich gelungen. Bon uns allen herzliche Gruße Heil Hitler!

Deine Lucie.

gehört die L a n d v e r s ch i ck u n g der gefunden, abe? erholungsbedürftigen Großstadtjugend, die Durchführung von Wandervorträgen auf denen, ge­rade unter der Jugend selbst, auf geeignete Maß­nahmen zur körperlichen Ertüchtigung hingewiesen wird, die allmähliche Schaffung einer ständigen ärztlichen Jugendkontrolle u. ä. lieber 70 000 Ju­gendliche wurden in den letzten Monaten durch das Sozialamt in Waldheime, zu Parteigenossen auf dem Lande und in Licht- und Luftbäder verschickt. Ebenso werden von hier aus die Fragen des Ar­

sten technischen Erfahrungen aufgebaut ist und Le­benslauf, Bild und Charakteristik aller HJ.-Führer vom Gefolgschaftsführer aufwärts enthält. An Hand dieser Kartei wird die jeweils notwendige Führer­auswahl getroffen. Denn gerade die Führer, denen Erziehungsarbeit, geistige und körperliche Schulung ihrer Kameraden, verbunden mit unbedingter Kom- rnandogewalt übergeben wird, müssen selbst in kör­perlicher und geistiger Hinsicht die Fähigkeiten unter ihdi.<i sein.

Die Hauptarbeit des Sozialamtes gilt der werktätigen Juaend, die keine ärztliche Ueber- wachung wie ihre Kameraden auf der Schulbank haben. Die hygienischen Verhältnisse im Eltern- yause, Fähigkeit für bestimmte Berufe oder Ar­beiten, geistige Ausbildung, alles wird so weit wie möglich überprüft und, wo nötig, verbessert. Gerade die Jugendpflege nimmt einen breiten Raum in der Arbeit des Sozialamtes ein. Zu ihr

Die Fanfare.

Hitler-Jugend-Jllustrierte D i e Fanfare. Erscheint monatlich einmal. Umfang 24 Seiten. Preis 20 Pf. Reichs-Jugend Jllustrierte-Derlagsge- sellschaft m. b. H., Berlin W 35, Lützowstraße 66. Diese neue Zeitschrift, die das Bundesblatt der HI., dieJunge Nation", und das amtliche Organ des BDM.,Das Deutsche Mädel" in sich vereinigt, ist nicht nur sichtbarer Ausdruck jenes neuen deutschen Geistes, der mit der HI. in Volk und Stadt hin­einwächst und damit das auch auf Eltern und Er­zieher abgestellte große repräsentative Blatt der Hitler-Jugend, sondern ebenso ein Kampf blatt, das der HI. gleichmäßig über das ganze Reich hin als einheitlich geführte wuchtige Waffe dienen wird. Baldur von SchirachsParole 1934", die dem ersten Heft vorangeftellt ist, atmet ganz den An­griffsgeist der Kampfjahre und auch auf den folgen­den Seiten dieser neuen Illustrierten klingt in Wort und Bild immer wieder der Fanfarenton angreifen­der Jugend auf. Sei es in dem Rückblick auf das große Jahr 1933, fei es in dem Aufsatz über die Sonnenwendfeier der westdeutschen HI. in Kaisers­werth, sei es in den Bildberichten der letzten Seiten. Aber daneben steht doch ebensoviel Besinnliches und Unterhaltendes und man stellt gern fest, daß sich K. A. Schenzinger, den wir in seinen Büchern, namentlich imHitlerjungen Quex", als feinfinni- qen Dichter kennenlernten, hier als Journalist von Rang und Bedeutung erweist. So ist hier in die Tat umgesetzt, was bisher nur Hoffnung und Wunsch war: die HI. hat endlich ihre große Illustrierte.

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Ein BVM-Mädel schreibt ans den bayrischen Bergen.

Lieber Bruno!

Sechs herrliche Tage mit prachtvollem Schnee und dem blauesten Himmel sind schon vorüber. Jetzt sollst auch Du Deinen Brief haben, um den Du solange aebeten haft. Du bist die erste, die einen Brief be­kommt, denn sonst schreiben wir nur Karten, und zwar mit dem WortlautUns geht's gut, prima Neuschnee! Heil Hitler!"

Unser Lager haben wir in Partenkirchen auf ge­schlagen.Es geht nichts über die Gemütlichkeit gilt hier nichts. Die Tage fliegen nur so vorüber, genau wie unsere Bretter über den frischen Harsch.

Das erstemal waren wir auf dem Wank. Wir hatten allerhand Last mit Edith, die natürlich das Wachs kiloweise oerdugelt hatte. Sie wurde ober absolut nicht verdrießlich, denn bergab, so meinte sie, sei sie ja bann fein heraus.

Im herrlichsten Sonnenschein ging es in sauberen Böaen herunter. Der Wind blies uns ins Gesicht, X mir Iränen in den 2Iugen W

ßito hat sich den Daumen verstaucht, denn ganz ohne Purzelbaum kann es ja nicht abgehsn. Aber femZwaa Brettl, a g'führiger Schnee juchhe!

Un?« größtes und schönstes Unternehmen mar die Zugspfhe Mr habendem-- Leute gespielt und «nhMnnuGefahren Feine Sache, was? Ich kann Lir gar "niHf beschreiben, mie herrlich -- dort oben «t Der Gipfel tag im schönsten Sonnenschein und bei dem klaren Winterwetter Hal man eme fabel. Koste Fernsicht. Denke Dir all die schneebedeckten Gipfel und darüber diesen p^°°"?Warensteta mel. Wundervoll mar der Blick auf Waxenstem, wir zweimal übernach. tet. So konnten wir drei Tage hier oben übeni und auch die Olympia-Anwärter, welche beim Eckbauer stationiert sind, bewundern. Haben wir uber Lilo gelacht, als sie die schöne Norweger Haltung bet der Abfahrt probieren wollte, um sich dann als Schneekloß weiterzuwälzen. Für »ns ist es doch besser, schön in die Knie zu gehen. Sie hot es ja dann auch eingesehen und ihre Herrschaftspossen wieder aufgegeben.

alle eine Jugend eines Volkes, für die derselbe Grad von Berantwortungsbewußtsein in Anwendung zu bringen ist.

Jugendrecht und Jugendschutz sind die beiden Pole, zwischen denen sich der weitere Kampf der Hitler- lugend bewegen wird. Einzig und allein hat die Hitlerjugend das moralische Recht zu der Aufgabe, die Geschicke der ganzen deutschen Jugend in ihre Hände zu nehmen und das zu- verwirklichen, was dem deutschen Volk seit vielen 100 Jahren als un­erfüllte Sehnsucht vorschwebte: die Schaffung einer Volksgemeinschaft, das Leben als eine Einheit, die unverbrüchlich miteinander verknüpft ist und als ungetrübte Fortsetzung des Geistes von Verdun und Langemarck und des Erlebens unseres Führers im Felde, ihr die Tiefe und den Geist verleiht.

erkennen an der Spur den feindlichen Stamm, den weißen Mann, ja, ob er gut ist oder böse. Sie be­haupten, wer die Fußspitzen weit auseinander setze, sei nicht aufrichtig. Wenig mutig ist, wer die Soh­len nach innen abtritt. Die Spuren von Römern und Germanen unterscheiden sich dadurch, daß die Römer mit ihren Sandalen die Füße nach aus­wärts, die Germanen, wie alle barfußgehenden Völker, den Fuß geradeaus setzten.In deinem Füßeheben, Füßesetzen liegt dein Leben vorbegrenzt." Für den Spurenleser gilt es zunächst, aus der Spur herauszulesen, was für einen Menschen er vor sich hat. Er achtet auf Bauernstiefel oder Asphalttreter, Männer- oder Frauenfuß, hohen oder flachen Absatz (Stadtdämchen oder Wandermädel!), Gummiabsätze, Benagelung, fehlende Nägel, schief­getretene Sohlen und Absätze, Fuß nach einwärts oder auswärts, langer Schritt oder Trippelschritt.

Zum zweiten erforscht er die Zeit, wann die Spur gemacht wurde. Regen, Tau, Nebel, ver­wischen die scharfen Ränder einer frischen Spur. Hinter einem Baum liegen einige angebrannte Streichhölzer. Es muß also windig gewesen sein, da sich der Mann nur mit Mühe seine Pfeife an­stecken konnte. Zertretene Schnecken zeigen an, daß der Fremde um die Abendzeit vorüberging. Wir verfolgen die Spur. Führt sie über ein steiniges Gelände, so suchen wir mit den Augen die nächste Stelle wo sie wieder sichtbar sein könnte, und suchen dort quer zur Spurrichtung, bis wir sie wiederge­funden haben. Ein kleines Gehölz, in das die Spur hineinführt, umgehen wir, um festzustellen, ob der Gesuchte im Busch sich versteckt hat oder weiterging.

Der Führer geht einen vorbezeichneten Weg und hinterläßt eine Spur, nimmt Handlungen vor usw. Ein Beispiel:

Er wirft ein Streichholz weg, springt über eine Pfütze, knickt einen Ast, wischt mit einem Gras- büschel die Schuhe ab, schneidet sich einen Stock und benutzt ihn als Wanderstab, macht besondere Zei­chen auf dem Boden, verliert ein Geldstück usw. Die nachfolgende Spielschar folgt der Spur und Der- sucht, alles zu sehen und zu erraten, was der Füh­rer tat. Alle setzen sich im Kreis und zeigen ihre Fußsohlen. Jeder prägt sich genau die Schuhform ber andern ein. Der Führer bildet zwei Abteilungen. Aus jeder Abteilung läßt er drei oder vier einen weichen Sandweg entlanggehen, jede Abteilung auf einem anderen, und zum Busch zurückkehren.

Ein Rundgang durch das Haus der Reichsjugendführung.

Von Udo Wolter, Berlin.

Vom Gpurenlefen.

Von Thilo «Scheller, Iugendwart der Oeutschen Turnerschast*).

Die ganze Welt ist wie ein Buch, Darin uns ausgeschrieben In bunten Zeilen manch em Spruch.

In Büchern zu lesen, lernt in ganz Deutschland jedes Kind, aber in Gottes großem Buch haben viele Menschen zu lesen verlernt. Es ist immer ausgeschla­gen und raunt Geschichten und Weistümer und ist oft so schlicht, daß wir darüber hmweglestn, oft so rätselhaft, daß wir still sind vor der Große und Erhabenheit, die Gott schrieb. Hier im Walde blei­chen ein paar Knöchelchen, zwei verregnete Federn dabei. Ein Drama ist hier geschehen niemand weiß und wertet es. Am leichtesten ist das Spurenbuch zu lesen, wenn die Runen auf leuchtend weiße Sei­ten geschrieben sind: im Wmter. Vogeltritt und Katzenspur, des schnürenden Fuchses eingleisige Fährte, alles kann man lesen und beuten

Wie jeher Mensch ein anderes Gesicht so hat jeher Mensch seine eigene Fußspur. Wilde Volker

* Aus der praktischen Anleitung: Gelände­spiele für bie deutsche Äugend. Von Thilo Scheller. Verlag von Quelle & Meyer m Leip­zig. Kartoniert 1,45 Mark.

Dieser unbeugsame unb unmanbelbare Wille derIPresse unb Pro jungen Generation sieht sein Ziel klar vor Augen. Stelle ein riesiges ? Nicht einen Zentimeter wirb sie von dem 2ßege1 normten nntinnnii ihres Führers abweichen unb mit äußerstem Fana­tismus ihr Ziel weiter verfolgen, denn sie ist der Garant für die Reinheit des Kampfes für die natio­nale Ehre und soziale Gerechtigkeit unserer Nation.

Kampfjugend! Bleibt, was ihr seid, die Hoffnung des Führers und die Hoffnung unseres Vaterlandes. Arbeitet, opfert unb kämpft immer nach bem Wort: Nichts für mich und alles für Deutschland". Unb hanbeln sollt ihr, baß einmal bie Geschichte euer Tun rechtfertigen und von euch sagen kann:Für sich wollten sie nichts, aber alles für Deutschland, und sie verzehrten sich im Dienste für ihr Vaterland."

vorhanden.

Von ber Abteilung SP. aus werben auch die Dichterabenbe ber HI. geleitet. Hier stellen ich bie Autoren selber in ben Dienst ber guten Sache und lesen aus eigenen Werken, um so einer Elite von Jungen ihre Dichtung persönlich zu ver- Mitteln. Weitere Abteilungen befassen sich mit der gesamten Uniformierung unb Ausrüstung der HI., dem Sanitätswesen, ber Fürsorge für Jugendherbergen, Jugenbwanderung unb Jugend- ertüchkigung auf ben einzelnen sportlichen Gebieten. Der Auslanbabteilung fällt bie Aufgabe zu, Deutsch­lands Jugend in Grenzland- unb Kolonialfragen zu chulen, eine andere Abteilung führt die Aufsicht über die noch nicht eingeglieberten Jugendverbände.

Das Jungvolk

Ausbau und Gliederung.

Entsprechend bem Aufbau ber Hitlerjugenb ist auch bie Glieberung des Jungvolkes durchge­führt.

Die unterste Einheit ist bie Jungen schäft, die außer dem Führer etwa 15 Jungen umfaßt. In der Jungenschaft lernt der Junge sich zum erstenmal einfügen in eine Gemeinschaft, er begreift zum erstenmal, baß bei aller jungenhaften Ausge­lassenheit doch eine Einordnung unb eine Verpflich­tung der Gesamtheit gegenüber nötig ist.

Drei Jungenschaften werden zusammengefaßt in einem Jungzug. Drei Jungzüge bilden wieder das Fähnlein. Das Fähnlein ist die erste grö­ßere Einheit, das selbständig größere Fahrten ober Lager durchführt.

lieber dem Fähnleinsführer steht ber Stammes­führer. Der Stamm besteht aus vier Fähnlein zu je etwa 150 Jungen, hat also zusammen rund 600. Fünf Stämme wieder bilden ben Jung - bann, ber die letzte selbständige Gliederung ist. Es entsprechen sich Jungenschaft im Jungvolk unb Kameradschaft in ber Hitlerjugenb, Jungzug unb Schar, Fähnlein im Jungvolk unb Gefolgschaft in der Hitlerjugend, Stamm unb Unterbann, Jung- bann im Jungvolk unb Bann in ber Hitlerjugenb. Aehnlich wie ber Bannführer hat auch ber Jung- baunsichrer seinen eigenen Stab.

Die weiteren oberen Glieberungen sind bieselben wie bei ber Hitlerjugend: Oberbann, Gebiet, Ober­gebiet, Reichsjugenbführung.

Altes Bauernlied.

Marschieren unb marschieren mit festem Schritt unb Tritt

Marschieren unb marschieren, Gevatter, auf, zieh mit. Nimm Hellebard unb Schwert, Ist beibes beiner wert.

Marschieren unb marschieren mit festem Schritt unb Tritt,

Kämpfen und kämpfen, gar wohl mit blankem Schwert.

Kämpfen unb siegen für unsre Mutter Erd.

Zieh unb verlach ben Tob, Der spart dir Wein und Brot. Kämpfen unb kämpfen, gar wohl mit blankem Schwert.

Liegen bann, liegen, blutenb auf brauner Erb. Liegen bann, liegen, zerschlagen Herz unb Schwert. Dein Weib wirb um bich meinen

Als Held wirst bu uns scheinen.

Liegen, wohl liegen auf blutgetränkter Erb.

Claus.

Jungvolk im neuen Deutschland.

Es ist, als ob bie Straßen heller mären; ber Rauch ber Schlote ist nicht mehr jo grau, seit unsre Kinber roieber lachen bürfen, unb wo sie spielen, ist ber Himmel blau.

Zu brein marschieren sie unb schlagen große Trommeln, unb Fahnen wehen über ihrem Schritt. Ihr Lieb ist Zukunft, Ruf unb Kommen, und wenn sie gehn, gehn unsre Herzen mit. Sie wissen nicht, was diese Herzen brückte in einer Zeit, die sehr voll Müdigkeit unb Zweifel war, sie wissen nur, baß ihre Zukunft freier unb heller fein wirb, als je eine Zukunft war.

Das singt ihr Lieb, das klingt aus ihrem Schreiten, bas schreit ber Himmel, besten Grau verweht, bas sagt ihr Auge, das voll Leuchten durch diese Straßen voller Zukunft geht.

Erich G r i f a r.

Kampstugend.

Von Hrih Völzing

Bis in Deutschland bie Hitlerfahnen wehten, war ein weiter Weg. Auf biefem Weg zum Sieg leuchten bie Kreuze von 400 toten Kameraben. Viel Trauer ist in beutsche Häuser eingezogen; viele verloren Arbeit unb Brot, bis ber Sieg errungen war. Es wirb nicht bei ben Opfern gefragt:Wer bist bu, Wo kommst bu her", fonbern allein maßgebenb ist, ob du bereit bist zum Opfer. Wenn ja, bann hast du bestauben; wenn nein, bann hast bu ben Sinn der Bewegung nicht erfaßt!

Ein endloser, harter Kampf war es gewesen, ber das ganze Sein ber Jugenb ausfüllte, als sie sich zu den Fahnen des Führers fand. Woche für Woche, Tag für Tag, Stunde um Stunde hat sie aus Liebe zur Heimat, in Treue zum Führer, im Glauben an ben Sieg des Guten für bie Verwirklichung ihrer Ideale gekämpft, für bie Tatwerbung ber Jbee bes Führers gerungen.

Diesesnur opfern", biefesnur kämpfen" formte das Gesicht ber jungen Generation, machte aus ihnen schon mit 14 Jahren Männer.

So reifte unsere Hitlerjugend zum heroischen Typ. Sie wurde nicht erzogen, sie formt nicht durch be­wußte Auslese das Bild einer Gleichheit, sondern, sie ist jenes Gewaltige, bas aus ben Urtiefen ber Volk­heit heraus zur Sonne brängt unb wirklich gewor­den ist.

Ihre Vertreter sind nicht Augenbliche schlechthin, fonbern sie finb bie lebenbige Fortsetzung bes Front­erlebnisses.

Die Jugend hat ihre eigene Ueberlieferung, bie keine feste Form ist, fonbern von bem Vorbilb derer bestimmt wirb, bie ihr Leben lassen mußten, wie ein Peter Frieß, ein Georg »ßreifer ober ein Erich Niejahr, unb wie bie vielen ermor­deten Kameraden alle heißen; eine Ueberlieferung, die sich nicht an alte Geschehnisse anschließt, sondern aus bem furchtbaren Erleben ihres Ringens geboren

Von wenigen Jungen wurde im Jahre 1925 die Hitlerjugend in Plauen gegründet. Heute ist sie die größte Juaendorganijation der ganzen Welt. Eine ungeheure Aufgabe, diese Riesenorganisation zu ver­walten. Eine bewunderswerte Leistung, wie sie heute verwaltet wird. Alles ist erfaßt und durch- gebildet. Ein Gang durch dasHaus der tleichsjugendführung" in Berlin, das poli­tische und kulturelle Hauptquartier der Hitlerjugend, beweist es.

Das Haus, das heute ein SchildDer Jugenb- führer des Deutschen Reiches" über bem Portal trägt, war früher bie Ukrainische Gesandtschaft. Lange Zeit haben die Räume leergeftanben, bis hier bie Jugenb Einzug hielt. Schon bei ber ersten flüchtigen Umschau fällt es auf, daß hier bie ge- amte Verwaltungsarbeit, selbst an außerordentlich verantwortungsvollen Posten von ben Mitgliebern ber HI. besorgt wird. Vom Boten bis hinauf zum Abteilungsleiter, vom Archivverwalter bis zu ben Redakteuren der verschiedensten Jugendblätter,

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anderen Lebensgebieten eine ungeheure geistige Er-I beitsdienstes behandelt und vorbereitende Arbeit ziehungsarbeit zu leisten ist, führt die Personalab- für die Jugendgesetzgebung geleistet.

teilung eine r ies ige Kar te i. die nach den neue-l Die Abteilung SP. umfaßt Schulung,

wurde.

Danach richtet sie sich unb lebt nach ihnen.

Wir wissen, baß es in Zukunft nur eine Jugenb geben tannn, unb bas ist Die Hitlerjugenb.

Heute ist sie noch Jugenbbunb, unb bod) lebt in ihr bie Volksgemeinschaft, wie sie nur biejenigen le­ben können, bie bie tote Last ber bürgerlichen Bin­dungen hinter sich geworfen haben unb nurWir"- gemeinschaft kennen.

Hitlerjugenb, Tatjugenb, Kampfjugenb kennt nur: unaufhaltsam, unerbittlich gegen uns selbst unb an­dere, oormärtsbringen; sie kennt nur ben Willen zur Zukunft. Nur von ihrem Wollen spricht sie, bas feine Vollenbung in ber großen Gemeinschaft, wo bas kleineIch" in bem Dienst ber Gesamtheit steht, ber größten Qugenborganifation sieht, unb so den Weg zur Nation finbet.

Die Kluft, bie zwischen Stabt unb Lanb lag, würbe burch biefe Tatjugenb nicht nur überbrückt, fonbern burch ihre Opfer symbolisch ausgefuüt. Der Bauernsohn, ber Stabtjunge, ber Schüler unb ber Lehrling würben zu einer Schicksalsgemeinschaft ver-. bunben. Für bie gleichen Rechte ber ßanbjugenb wie bie ber Stabtjugenb tritt sie ein. Smb sie boch l

~ opaganba. Auch an dieser j.j Arbeitsgebiet. Gestaltung ber gesamten nationalsozialistischen Jugendpresse, Ju- - enbfunt, Kulturarbeit, Bücherei, Bildstelle, Archiv, Fe'^ und Feiergestaltung, alles in allem eine or= qam,atorische Anlage, wie sie größer und vorbild­licher kaum gedacht werden tarnt Angeschlossen ist dieser Abteilung die riesige Jugendbücherei, vielleicht die größte Sammlung von Jugendbüchern, die überhaupt existiert. In ungefähr zehnjähriger Arbeit von Karl H o b r e ck e r geschaffen, der mit der Unterstützung sämtlicher deutscher Verleger ge­arbeitet hat, ist hier eine Riesensammlung von Ju­gend- und Kinderbüchern zusammengebracht wor­den, deren älteste Exemplare bis in das Mittelalter zurückgehen. Daneben ist z. B. ber weltbekannte Struwwelpeter" in 300 verschiebenen Ausgaben