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Wirtschaft

Se6;

Sd5;

Tc7

2. e7Xf8T!, Kh7-g7. 3.

Se5

Df8

2. e7e8S!, Se5f7 oder

und mott.

2. e7e8D, L beliebig. 3.

Problem Ar. 379.

Don F. G i e g o l d, Leopoldsgrün.

7 Steine: Kf8; Lai; Lh3; Sa6;

Aus her Schachwett.

Das Turnier um die Schachmeisterschaft der Stadt Frankfurt a. M. hat begonnen. Es beteiligen sich insgesamt 18 Herren daran, nämlich Dr. Bahrenfeld, Benkner, Bernardi, Dahlmeyer, G. Deschauer, O. De. schauer, Ditter, Eyink, Hornstein, Krehl, Kinne, Jäger, Menger, Roß, Dr. Sauer, Schikora, Sterner, M. Bergens.

Schach-Ecke.

Bearbeitet von Otto Benkner.

Schwarz 7 Steine: Kc5; Tc2; Lf3; Lh6; Sf5; Bb6.

Weiß zieht und setzt in zwei Zügen mott,

Partie Ur. 263.

Ein überraschendes Damenopfer!

Lösung des Problems Ur. 378.

Von H. Iohner.

1. Te7e5! (droht Te515+ und matt.)

Xg74- und mott.

1. Lg7Xf8.

Xd7+ und matt.

1. Sd7Xe5.

d7. 3. Df8Xg7+

1. .. Lg7Xe5. g84- und mott.

Bb5, d2.

Schwarz 4 Steine: Kd6; Bb6, d5, h5.

Weiß zieht und setzt in drei Zügen matt.

Problem Ur. 380.

Von I. Neumann, Debrezin.

Weiß 13 Steine: Ka7; Dg3; Td4; Th5; Leb; Lf2;

Sc6; Se2; Ba3, b5, c4, d2, d7.

sollen.) 11. Taldl, Sa5-<4. 12. Le3cl, b7b5. 13. Le2f3, Lc8b7. 14. b2-b3, Sc4b6. 15. Leib2, 00. (Schwarz sollte d6d5 spielen, was hier noch ohne entscheidenden Nachteil möglich war, denn noch 16. e4e5, Sf6d7 kann der weihe k-Bauer vorerst nicht vorstoßen. Grundsätzlich ist zu sagen, daß Schwarz in der Sizilianischen Partie unbedingt den Zeitrumsvorstoß d5 oder e5 durch­setzen muß, da er sonst in Nachteil kommt.) 16. g2g4, Tf3d8. (Räumung, um den leichten Fi­guren von e8 oder f8 aus die Verteidigung der Bauern g7 und h7 zu ermöglichen.) 17. g4g5, Sf6c8. 18. Ddlg3, Le7f8. (Schwarz wird zurückgedrängt. Es drohte bereits f4f5 nebst f5f6!) 19. Tflf2, e6e5. 20. Sd4f5, e5Xf4. 21. Dg3Xf4, d6d5. 22. e4e5, Lf8-c5+. 23. Sf5 d4, b5b4. (Diese Aktivität am Damenflügel ist nicht berechtigt. Schwarz sollte lieber den Läufer b7 über c8 nach e6 spielen.) 24. Sc3e2, Sb6d7?? (Schwarz begeht ahnungslos Selbstmord!) 25. Df4 Xf74-Ü (Ein eleganter und überraschender Ent­scheidungszug, den Schwarz nicht im entferntesten ge­ahnt hat, sonst hätte er wohl kaum den Springer nach d7 gezogen.) 25. ... Kg717. (Auf Kg8h8 entscheidet Lf3g4 mit der Drohung Lg4Xd7 und Df7f8+ und matt.) 26. Lf3Xd5+, Kf7g6. 27. Ld5-f7+, Kg6Xg5. 28. Lb2-cl+, Kg5g4. 29. Tf2f4+, Kg4g5. 30. Tf4e44- und matt. Fern von seinen Truppen wird der schwarze König matt gesetzt. Die unglückliche Postierung der schwar­zen Figuren macht jede Hilfeleistung unmöglich. Zu- sammenfassend kann gesagt werden, daß Schwarz, beseelt von dem Gedanken, sich auf dem Damenflügel ein Uebergewicht zu schaffen, den Schutz seiner Königsstellung arg vernachlässigt hat. Auch mußte Schwarz von vornherein in der Brettmitte viel aktiver vorgehen. Die Angriffsführung des Weißen ist tadellos und beispielgebend zu nennen.

Lösung des Problems 3lt. 377.

Von K. Hannemann.

1. Tc6c7!, Sd7Xf8. 2. e7Xf8LI, Kh7g8. 3. Tc7

tioniert werden mußten, lagen die 3Vrproz. mit 163 v. H. um Vi v. H. erholt, und IG. Chemie-Basel volle waren zu 154 sowie Chade Lit. D zu 204 un­verändert. _ ~ ,

U. a. notierten: Altbesitz 104,50, 6 v. H. Stahlver- ein 85,75 bis 85,65, Schutzgebietsanleihe 9,60, 4 v. H. Ungarn Gold 7,40, 5 o. H. innere Mexikaner 4,75, Braubank 102,25, Commerzbank 68,25, DD-Bank 70, Dresdner Bank 72,50, Buderus 81,25, Gelsen­kirchen 56, Harpener 101,50, Klöckner 70,75, Man­nesmann 71,50, Phönix 44, Rheinstahl 85,50, Bem- berg 134,50, Conti Gummi 130,50, Scheideanstalt 207,50, Licht und Kraft 116, IG. Farben 135, Ges- fürel 105,50, Holzmann 75, Junghans 58, Metall­gesellschaft 80, Rheag 99, Schuckert 91,25, Reichs- bahn-Vorzugsaktien 113,75, Hapag 27, Norddeut­scher Lloyd 29,75.

Frankfurter Schlachtvlehmarkt.

Frankfurt a. M., 22. Nov. Auftrieb : Rin­der 43 (gegen 61 am letzten Donnerstagmarkt), da­von 33 Ochsen, 5 Bullen, 1 Kuh, 4 Färsen. Dem Schlachthof direkt wurden zugeführt: 1 Kuh und eine Färse. Kälber 575 (952), Schafe 152 (443), Schweine 214 (400). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber, Sonderklasse, andere a) 53 bis 56, b) 43 bis 52, c) 36 bis 42, d) 27 bis 35. Hämmel b2) Weidemast 34 bis 36,

c) mittlere 31 bis 33, d) geringere 26 bis 30; Schafe e) beste, k) mittlere 24 bis 29, g) geringe 15 bis 23. Schweine al) und a2), b) 50 bis 53, c) 50 bis 53, d) 49 bis 52, der Rest nicht notiert. Gegen den letzten Donnerstagmarkt zogen mittlere und ge­ringe Kälber, sowie mittlere Schweine um 2 bis 3 Mark an, Hämmel gaben um 1 bis 2 Mark nach, Schafe blieben unverändert. Marktverlauf: Kälber ruhig, ausverkauft. Hämmel und Schafe mittelmäßig, ausverkauft. Schweine rege, ausverkauft. Rinder wurden nicht notiert, es verblieben 24 Stück Ueber- stand, davon 20 Ochsen, 3 Bullen und eine Kuh.

Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren: Beschickung des Fleischgroh- marktes: 907 Viertel Rindfleisch, 147 ganze Kal­ber, 11 ganze Hämmel, 768 Schweinehälften. Preise pro 50 Kilo in Mark: Ochsenfleisch b) 58 bis 62, Bullenfleisch b) 54 bis 58, Kuhfleisch b) 42 bis 48, c) 28 bis 38, Färsenfleisch b) 58 bis 62, Kalbfleisch c) 66 bis 72, d) 58 bis 64; Hammelfleisch b) 70 bis 75; Schweinefleisch b) 72 bis 75. Roher Speck aus hiesiger Schlachtung unter 7 Zentimeter 80 bis 83, Flomen 90. Marktverlauf: ruhig.

Schweinemarkt in Marburg.

H Marburg, 22. Nov. Dem heutigen Schweinemarkt waren 741 Ferkel und 17 Läufer zugefahren. Bei flottem Handel kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 12, 6 bis 8 Wochen alte 12 bis 16, bis 10 Wochen alte 16 bis 20 und Läufer 20 bis 33 Mark pro Stück.

Gespielt in den Mannschaftskämpfen in Wiesbaden am 28. August 1934.

Weiß: Dr. Rödl (Bayern).

Schwarz: B l ü m i s ch (Sachsen).

1. e2e4, c7c5. (Sizilianische Verteidigung! Diese ist außerordentlich schwierig und verlangt vom Nachziehenden ganz genaues Spiel. In der Turnier­praxis der letzten anderthalb Jahre wurden mit dieser Verteidigung sehr schlechte Erfahrungen ge­macht, was allerdings nur für ihre Schwierigkeit spricht, denn sie ist durchaus als korrekte Verteidi­gung anzusehen.) 2. Sglf3, Sb8c6. 3. d2d4. (Dieser sofortige Zentrumsvorstoß ist das beste. An­dere Spielweisen sind merklich schwächer.) 3. c5Xd4. 4. Sf3Xd4, Sg8f6. (Der Abtausch 4. ..., Sc6Xd4 ist nicht zu empfehlen. Er läßt Weiß im Vorteil. Gegen 4. ..., g7g6 empfiehlt Maroczy 5. c2c4!, Lf8g7. 6. Leie3, Sg8f6. 7. Sblc3, d7d6. 8. Lfle2, 00. 9. f2f3 nebst Sc3d5! Sollte Schwarz 4. ..d7d5 versuchen, so ant­wortet Weiß mit 5. e4Xd5, Dd8Xa5. 6. Leie3! und Schwarz steht etwas schlechter.) 5. Sblc3, d7d6. (Falls Schwarz als 5. Zug g7g6 spielt, so bekommt Weiß mit 6. Sd4Xc6, b7Xc6. 7. e4c5, Sf6g8. 8. Lflc4 oder Ddl13 das bedeutend bessere Spiel.) 6. Lfle2, e7e6. (Diese Spielweise hat Dr. Lasker 1924 in Neuyork mit gutem Erfolg versucht. Sie erfordert jedoch ein. sehr gutes Spiel in der Verteidigung, was den weniger geübten Schachfreunden sicher einige Schwierigkeiten bereiten wird. Deshalb ist auch das Einlenken in die sog. Drachenvariante mit o. ..., g7g6, Lf8g7 und 00 vorzuziehen.) 7. 00, Lf8e7. 8. Leie3, Dd8c7. (Schwarz, der auf einen weißen Bauern­sturm vorbereitet ist, zögert die Rochade hinaus. Allerdings muß er jetzt zur Sicherung der Damen­stellung a7a6 spielen, was ein wichtiges Tempo kostet, zumal er später ja doch nach der Königsseite rochieren muß. Eine schwarze Rochade nach der Damenseite kommt in der Sizilianischen Partie nur in den allerseltensten Fällen in Frage.) 9. f2f4, a7a6. 10. Ddlel, Sc6a5. (Das sofortige 10...., b7b5 verbietet sich wegen 11. Sd4Xc6, Dc7Xc6. 12. e4e5, Sf6d5. 13. Le2f3 usw. Schwarz hätte besser mit Lc8d7 seine Entwicklung fortsetzen

* Elektrizitäts-AG. vorm. W. Lah- meyer & C o., Frankfurt. Die Generalver- sammlung genehmigte den Abschluß 1933/34 mit i (8) v. H. Dividende aus 1,78 (2,02) Millionen RM. Reingewinn. Seit der Fertigstellung des Berichtes tm September sind irgendwelche wesentlichen Per­änderungen bei der Gesellschaft nicht eingetreten. Die Zunahme im Stromoerkauf und in der Anzahl der beförderten Personen hat auch weiterhin an­gehalten.

Frankfurter Börse.

Mittagsbörse: lustlos und schwächer.

Frankfurt a. M., 22. Nov. Die Börse eröffnete nach der Verkehrsunterbrechung durch den Bußtag in ausgesprochen lustloser Haltung und infolge einiger Abgaben, für die keine plausible Erklärung vorlag, allgemein schwächer. Obwohl das Angebot keinen nennenswerten Umfang hatte, gaben die Kurse bei manchen Papieren relativ stark nach, was auf die allgemeine Zurückhaltung zurückzuführen ist, da Aufnahmeneigung so gut wie nicht vorhanden war.

Der deutschen Rentenmarkt lag zwar eben­falls sehr still, im ganzen aber doch gut gehalten. Altbesitzanleihe und 6 v. H. Stahlverein-RM.-Bonds gingen allerdings um je 0,13 o. H. zurück; für letztere blieb demnach die Bervorlegung der Reichsgerichts­verhandlung in der bekannten Streitsache auf Mitte Dezember statt Ende Januar nächsten Jahres ohne Eindruck. Zinsvergütungsscheine und Kommunal- Umschuldung lagen auf dem befestigten Niveau der Dienstagsabendbörse voll behauptet, auch späte Reichsschuldbuchforderungen blieben mit 97,40 v. H. unverändert. Bon fremden Werten waren Mexi­kaner gehalten, während im Freiverkehr Russen­werte weiter abbröckelten.

Einige günstige Wirtschaftsnachrichten machten auf den Aktienmarkt kaum einen Eindruck. Selbst die überraschend gekommene Dividenden­erhöhung um 0,50 o. H. auf 6,50 v. H. bei Licht und Kraft blieb für dieses Papier ohne Wirkung, viel­mehr gab es um 1 v. H. nach. Siemens büßten 1,50 v. H., Lahmeyer 0,50 v. H., Schuckert 0,65 v. H. ein, nur Gestürel lagen 0,50 v. H. freundlicher. Stärker angeboten waren IG. Farben, die 1 v. H. verloren, auch Deutsche Erdöl gingen um 1,50 v. H. zurück. Der Montanmarkt brachte anfangs verhält­nismäßig widerstandsfähige Kurse, nach der ersten Notiz ergaben sich aber auch hier Abschwächungen von 0,50 bis 1 v. H., besonders bei Rheinstahl 85,65 bis 85,25 (86,25). Angeboten und schwach waren außerdem Süddeutscher Zucker ( 2 v. H.), Kunst­seide AKU. und Moenus-Maschinen mit je minus 1 v. H. Schiffahrtspapiere lagen etwa behauptet. Fester notierten abermals Reichsbank mit plus 1,25 v. H., ferner zeigte sich etwas Interesse für Reichs- bahn-VA. mit 113,90 bis 114 (plus 0,25 v. H.).

Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille in vollem Umfange an, doch war die Haltung nicht weiter schwächer. Bei einigen Papieren bröckelten die Kurse nach der ersten Notiz noch leicht ab. Später zeigte sich jedoch eher etwas Kaufmeinung und für Farben­industrie und manche Montanwerte ergaben sich geringprozentige Besserungen. Die verspätet zur Notiz gekommenen Werte waren nur wenig ver­ändert gegenüber der Abendbörse vom Dienstag.

Am Rentenmarkt bröckelten die variablen An­leihen dagegen ab, Kommunal-Umschuldung, Zins­vergütung und Altbesitz gaben je 0,13 v. H. Stahl- verein-Bonds 0,40 v. H. nach. Goldpfandbriefe blie­ben unverändert, Liquidationspfandbriefe bei kleinen Abweichungen uneinheitlich, dagegen Kommunal- Obligationen zumeist um 0,25 v. H. fester. Nachfrage zeigte sich auch wieder für Stadtanleihen bei durch­schnittlichen Erhöhungen um 0,25 bis 0,50 v. H. Staatsrenten lagen ruhig und wenig verändert. Von fremden Werten bröckelten Mexikaner später bis 0,25 v. H. ab, Schweizer Bundesbahnen waren angeboten und mehrprozentig niedriger.

Tagesgeld blieb zu 3,50 v. H. unverändert und leicht.

Abendbörse: Etwa behauptet.

Nach der schwachen Haltung im Mittagsverkehr zeigte die Abendbörse zwar keine Erholung, aber auch keine Abschwächungen mehr. Die Stimmung blieb infolge der außergewöhnlichen Geschäftsstille ausgesprochen lustlos. Die Berliner Schlußkurse waren zumeist etwa behauptet, Farbenindustrie, Bemberg, einige Montan- und Elektrowerte lagen noch mäßig leichter. Etwas Nachfrage zeigte sich für Rheinstahl (plus 0,25 v. H.). Auch das Renten­geschäft war sehr ruhig bei kaum veränderten Kur­sen. 6 v. H. Stahlverein-Bonds waren etwas be­achtet.

Die offenbar im Zusammenhang mit den tschecho­slowakischen Devisenzwangsmaßnahmen heute mit­tag schwachen Valutapapiere lagen heute abend nicht ganz einheitlich. Während 4proz. Schweiz. Bundesbahn mit 171,25 (172,50) erneut Bries ra-

Oie Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedaktionSttscb.

Die welle.

Drei Engländer schlossen eine Wette ab. Wer die größte Lüge erzählte, sollte von den beiden anderen zehn Pfund bekommen

Der Erste begann:Da lebte mal in Schottland ein außerordentlich freigebiger Mann"

Stumm erhoben sich die beiden anderen, legten jeder zehn Pfund auf den Tasch und gingen.

Der kluge Mann baut vor.

Würden Sie mir ein geneigtester leihen?* Gewiß aber sonst nichts!"

Der Kaffee des Grafen von Waldeck.

Der Rittmeister Graf von Waldeck von den 14. Husaren war ein gastfreundlicher Herr, am be- rühmtesten aber war sein Kaffee. Der war so aus­gezeichnet, daß es oft vorkam, daß nach nächtlichen Liebesmählern im Kasino noch sämtliche Leutnants mit in sein? Wohnung kamen, um sich an dem köstlichen braunen Gettänkwieder aufzurichten". Der Bursche Jakob, ein Schwälmer Bauernjunge, mußte dann jedesmal aus den Federn, um den Kaffee aufzugießen. Das freute Jakoben aber gar nicht. Und Jakob hat es denn auch eines Tages, oder besser gesagt eines Nachts, fertig gebracht, für immer von dieser lästigen Pflicht entbunden zu wer­den. Und das kam so.

Wie machen Sie eigentlich den großartigen Kaffee, Jakob?" fragte der lange Leutnant von Dörnberg.

Ach, ech filter'n bord) 'm Herrn Grafen seim Schtrump!" erwiderte der Bursche Jakob.

Worauf der Graf Waldeck schreckensbleich auf­schrie:

Ist das wahr, Jakob?"

Jakob aber, der merkte, daß er zu weit gegangen war, versuchte den Grafen zu beruhigen:

Ach, Herr Graf, ech nemm jo beileib kein neue Schtrump doderzu, ech nemm immer nur en gebrauchde!"

Schwerer Motorradunfall bei Mörfelden.

Ein Toter, ein Schwerverletzter.

LPD. Mörfelden, 22. Nov. Donnerstagfrüh gegen 4 Uhr ereignete sich auf der Chaussee Groß- Gerau Mörfelden ein folgenschweres Motorradunglück. Der auf der Fahrt von Nauheim nach Mörfelden befindliche 21 Jahre alte Heinrich G e r n a n d t, Sohn des Gastwirts Ger- nandt in Mörfelden, fuhr mit seinem Motorrad hin­ter dem Forsthaus Klipstein gegen eine Tele­graphen st ange. Gernandt wurde dabei auf der Stelle getötet, während der auf dem Soziussitz mitfahrende 21jährige Friseur Schulmeyer aus Mörfelden schwer verletzt wurde. Schulmeyer wurde in das Stadtkrankenhaus Groß-Gerau ge­bracht. Wie das Unglück entstanden ist, ist noch völlig ungeklärt.

4 9 jährige Autodiebe.

LPD. Frankfurt a.M., 22.Nov. Der 19jäh- rige Franz Bornemann und der gleichaltrige Heinrich Z e u ß e n entwendeten in Bingen einen Personenkraftwagen und gingen damit flüchtig. Mit dem Wagen hatten sie auf der Fahrt einen Unfall und ließen ihn stehen. In Rüdes- heim entwendeten sie erneut ein Auto und fuhren nach Frankfurt a.M. In der Offenbacher Land­straße ließen sie auch diesen Wagen stehen. Später eigneten sie sich in der Moselstraße einen weiteren Wagen an, fuhren damit nach Höchst und stellten ihn dort ab. Jetzt konnten die beiden jugendlichen Räuber ermittelt und fest genommen werden.

Rundfunkprogramm.

Samstag, 24. November.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I. 6.30: Gymnastik II. 6.45: Frühmeldungen. 6.55: Morgen- sprach Choral 7: Frühkonzert. 8.30 bis 8.45: Gymnastik. 9: Werbekonzert. 10: Nachrichten. 11: Werbekonzert. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskon­zert I. 13: Saardienst, Nachrichten. 13.10: Nach­richten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskon­zert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Quer durch die Wirtschaft. 15: Jugend-Stunde. 16: Nachmittags­konzert des Funkorchesters. 18: Stimme der Grenze. 18.20: Stegreifsendung. 18.35: Tagesspiegel. 18.45: Unterhaltungskonzert. 19.45: Stegreiferzählung. 20: Nachrichten. 20.05: Saarländische Umschau. 20.15: Großer heiterer Abend. 22: Nachrichten. 22.15: Nach­richten aus dem Sendebezirk. 22.30: Boxkampf Deutschland Polen. 23: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt desch lofjenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

'Datum

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 6% ef)em.7% Di. Reichsanl. v. 1929 bVi% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Auslos.-Rechten .............

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

6% ehem.8°/ Hess. Bollsstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12..................

6%% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Liqui.........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit Auölos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936

6Vi% ehem. 4/t% Franks. Hyp.» Bank»Liqu.»Psandbriefe.......

6K3% ehem. 4>/3% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpse.....

6% ehem. 8% Pr. Landespfand» briesanstalt, Pfandbriefe R. iv 6% ehem. 7% Pr. Landespfand- briesanstalt, Psandbriefe R. 10 Steuergutsch. Verrechnungskurs. -

i% Oesterreichische Goldrente.... 4^0% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4Yt% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zoll anleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbaha-Anleihe

Serie I.....................

5ranrtun a. Di.

Berlin

Schluß­kurs

Gchlußk. Abend» börlc

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag- börse

20.11

22-11.

20.11

22-11.

96,25

96,25

96,4

96,25

96,5

96,25

96,75

96,4

104,75

104,5

104,7

104,6

96,5

96,5

96,5

96,5

93

93

93

93

101

100,75

101,25

101,25

93

93

93

92,75

93

93

93,25

93,13

93,75

93,5

93,75

93,75

94,75

94,75

94,75

94,75

94,75

94,75

94,75

94,75

102,9

102,9

102,9

102,9

27,25

27

47,5

27

1,2

1,2

1,1

1,15

7,5

7,4

7,5

7,3

7,10

7

7,05

6,9

7,2

7

7

12,13

12,25

12,5

11,9

-

M5

jranifur a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Gchlußk. Abend­börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

20.11

22-11

20-11-

22-11-

4% desgl. Serie 11 .............

8,4

8,13

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4,3

4,25

4)4%Rumän.vereinh.Rentev.l913

6,8

6,8

7

7

4% Rumänische vereinh. Rente ..

4

4

3,9

3,9

2 Anatolier ...............

33,5

33

32,75

Hamburg»Amerika»Paket .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

28

27

28,25

27,4

23

Hansa-Dampfschiff...........0

Norddeutscher Lloyd .........0

30,5

29,75

30'5

29,75

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

76,25

75,5

75,5

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

93,25

93,25

93,75

93

Commerz» und Privat-Bank ... 0

68,25

68,25

68,25

68,25

Deutsche Bank und Dis conto» Gesellschaft................o

70,5

70

70

70

Dresdner Bank..............o

73,25

72,5

73,25

72,5

Reichsbank .......... 12

148

149,25

148,5

149,13

A.E.G......................0

26,4

26,13

26,4

26,25

Bekula.....................o

139,75

139,25

139.65

139,4

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6

97

96

96,5

94,75

Licht und Kraft ............ e

116,5

116

116,25

115,5

Felten & Guilleaume.........0

71,5

71,5

71,9

71,13

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmuug. 5

Rheinische Elektrizität ........ 5

105,5

105,5

106

105.9

99

99

99,25

99.25

Schuckert L Co...............6

92

91,25

92

91,25

Siemens L Halske............ 7

137,5

135

137,5

135

Lahmeyer LLo.............10

119,5

119

119,25

119,25

Buderus ......... 0

81,5

81,25

82

81,5

Deutsche Erdöl ..............4

99,65

98,13

99

99,25

Gelsenkirchener........ 0

57

56

56,9

55,9

Harpener...................0

102

101,5

102

102

Hoesch EisenKöln-Neuesse» .. 0

»4,65

73,75

Hlse Bergbau ............... 6

149

149,5

-

Zlse Bergbau Genüge........ 6

116,75

116,75

117

Klöcknerwerke ........ 0

71,75

70,75

72

70,75

MaoneLmann-Röhrea........ 0

72

71,5

72

71.75

Frankfurt a. 201.

28 er,in

Schluß- kurs

Gchlußk. Abend» börsc

Schluß- kurs

Gchlußk. Mittag­börse

Datum

20-11-

22-1L

20.1b

22-11-

Mansfelder Bergbau ..

e e e » «

0

75,75

75,5

76,5

76,75

Kokswerke...........

0

92,75

91,65

Phönix Bergbau......

0

44,5

44

44,5

44

Rheinische Braunkohlen

10

213

210,4

212,5

212,5

Rheinstahl...........

0

86,25

85,5

86

85,25

Bereinigte Stahlwerke.

Otavi Minen ........

0

37,9

37,5

38,25

37,5

0

12

12

11,9

11,65

Kaliwerke Aschersleben.

6

108

107

Kaliwerke Westeregeln.

5

107

105,75

106,

105,5

Kaliwerke Salzdetfurth

.....v/t

149

150,5

149,25

151

3. G. Farben-Jndustrie

7

136

135

135,75

135,13

Scheideanstalt........

e e e ä * ä

9

207 5

207,5

Goldschmidt .........

0

89,5

87,75

89,75

88

0

37,4

37,5

93,13

92,5

0

80

80

80

Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..

0

76

75

76

75,13

2

110,75

111

135

Schultheis Patzenhofer

0

_

_

101,6

100

Mu (Allgemeine Kunstseide) ..

0

57,9

56,65

58,9

56,5

Bemberg............

0

135,5

134,5

136

135

Zellstoff Waldhos.....

0

45,5

45,25

45,25

45,25

Zellstoff Aschaffenburg

0

62,75

62

63,25

62,13

Dessauer Gas ........

7

118,75

118

Daimler Motoren.....

0

45

44,5

44,9

44,4

Deutsche Linoleum....

0

60,25

60,5

60,25

60,5

Orenstein & Koppel ...

0

86,25

85

Leonhard Tietz.......

0

30,9

31

30,65

30,5

Cbade...............

212

207

212,5

207

Lttumulatoren-Fabrü.

0

160

161

Conti-Gummi........

0

132,75

130,5

133

130,5

Grttzner.............

Mainkraftwerke Höchst

0

27

27,13

27,5

27

l9L...

4

81,75

82

Süddeutscher Zucker ..

8

177

174,25

177

171

Devisenmarkt Berlin -

- Frankfurt m

20-November

22-November

Amtliche

Notierung

Amtliche

Notierung

Geld

i ?rie.

Geld

| 25rle

Buenos Aires

0,628

0,632

0,628

0,632

Brüssel.....

58,17

58,29

58,17

58,29

Rio de Jan. .

0,204

0,206

0,204

0,206

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

55,26

55,38

55,47

55,59

Danzig.....

81,07

81,2

81,07

81,23

London .....

12,38

12,41

12,425

12,455

HelsingforS..

Paris ......

5,465

16,38

5,475

16,42

5,485

16,38

5,495

16,42

Holland ....

168,02

168,36

168,10

168,44

Italien.....

21,30

21,34

21,30

21,34

Jaoan ......

0,721

0,723

0,724

0,726

Jugoslawien

5,694

5,706

5,694

5,706

Oslo..... :

62,19

62,31

62,42

62,54

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon ....

11,235

11,255

11,29

11,31

Stockholm...

63,83

63,95

64,07

64,19

Schweiz ....

80,65

80,81

80,55

80.71

Spanien....

33,97

34,03

33,97

34,03

Prag.......

10,375

10,395

10,375

10,395

Budapest ...

Neuyork...

2,487

2,491

2,489

2,493

Banknoten.

Berlin,22. November

Geld

Brie«____

Amerikanische Noten.......

2,441

2,461

Belgische Noten...........

57,91

58,15

Dänische Noten ..........

55,32

55,54

Englische Noten ..........

12,39

12,43

Französische Noten........

16,34

16,40

Holländische Noten........

167,68

168,36

Italienische Noten.........

21,08

21,16

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling

62,26

62,50

Rumänische Noten........

Schwedische Noten........

63,90

64 16

Schweizer Noten..........

80,37

8C.69

Spanische Noten..........

33,83

33,97

Ungarische Not« .........