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Oberheffen

Kreis Büdingen.

gen den Versammelten einige frohe Stunden erntete dafür reichen Beifall. An den unterha^,'

den Teil schloß sich Tanz an.

Preußen

anschließt, wird eindringlich erörtert.

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Feuerwehr Laubach in Anwesenheit des Ne­gierungsrats Schwan und Kreisfeuerwehr-Jnspek- tors Eberheim (Schotten) statt. Ein unter dem Kommando von Oberbrandmeister $). Kopp auf das Landheim Steimer eingeleiteter Brandangriff wurde zur größten Zufriedenheit ausgeführt. Nach der Hebung zog die Wehr unter Vorantritt der Laubacher Kapelle zum GasthausTraube", wo ein Konzert bei kameradschaftlichem Beisammensein gegeben wurde. Sowohl von Regierungsrat Schwan, wie Kreisfeuerwehr-Jnspektor E b e r - heim und Bürgermeister Hogy wurden der eif­rigen Wehr anerkennende Worte für ihre Schlag­fertigkeit ausgesprochen.

8 U l r i ch st e i n , 20. Nov. Im Saale des Vor­werks führte die Gaufilmstelle den Tonfilm Drei Kaiserjäger" mit einem guten Beiprogramm vor. Besonders die Schülervorstellung am Nach­mittag war sehr zahlreich besucht, da auch die Schulen von Feldkrücken und Rebgeshain dazu er- schienen waren. Die hiesige NS. - Frauen - ch a f t stellte sich auch für die zweite Eintopf-

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Laubach, 22. Nov. Arn Sonntagnachmit­tag fand die Schlußübung der Freiwilligen

hiesigen Turnvereins. Die Freiübungen, das Turnen am Barren, sowie Volkstänze u. a. ließen ein Vorwärtsstreben des Vereins unter Lei­tung seines rührigen Vorsitzenden Adolf Schmidt erkennen. Niddaer Turnerinnen gaben durch gym­nastische Hebungen, ferner am Barren einige Pro­ben ihres Könnens. Der feit etwa zehn Jahren be-

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beugen Erkältun­gen«.deren »m»!» Folgen vor. Wind und Wetter trotzen Sie mit diesem un­übertroffenen Mit­tel. Von Millionen im Gebraudh. j|

Büchertisch.

Im Verlag von Ernst Reinhardt in München ist eine kleine Schrift über Gandhi (zum Preise von 1,80 Mark) erschienen, in der der Inder B e d i und die Engländerin Freda Holston die Grund­lagen seiner Lehre in seinen eigenen Aussprüchen und Aufsätzen wiedergeben, die in Deutschland bis­her kaum bekannt waren. Der bekannte Marburger Theologe Professor Rudolf Otto, ein feiner Ken­ner indischer Religionsgeschichte, gibt eine gerundete Darstellung der Persönlichkeit Gandhis und ihrer unsichtbaren Quellgebiete aus dem Christentum und dem Hinduismus. Nach Gandhis eigenen Angaben erlebte er seine Bekehrung um den christlichen Terminus zu gebrauchen in Südafrika. Der Gott, zu dem er sich bekehrte, hatte zwar viele christliche Züge, aber es war sein Gott, der ihn rief, und der Ruf klang indisch. Noch jetzt setzt er sich gerne, wie der schwedische Pfarrer Birger F o - r e l l am Schluß des kleinen Bandes berichtet, mit

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<m Gießener Anzeiger werden von Tankenden beaditct und gele'-n. | Vereine"""|

Angehörigen anderer Religionen zusammen, um mit ihnen über geistige Dinge zu reden. Auch die wirtschaftlichen Grundlagen der Bewegung werden berührt. Die große Wirkung der Persönlichkeit Gandhis auf seine Volksgenossen ist dem Europäer zunächst unverständlich. Er kommt ihrer Wirkung erst nahe, wenn er sieht, wie sie religiöser Art ist und in dem uralten indischen Kulturgut wurzelt, das uns fremd, dem Inder aber von Jugend auf ver­traut ist. Nur vom indischen Stundpunkt aus ist die Bewegung verständlich. Ein Führer dazu ist diese Schrift, die auf kleinem Raum wenig bekannte Tatsachen bringt. (60)

Weibliche Erziehung im NSLB. Vorträge der ersten Erzieherinnen-Tagung des NSLB. in Alexisbad am 1., 2. und 3. Juni 1934. Hrsg, von Dr. Auguste Reber-Gruber, Reichs­referentin für weibliche Erziehung im NSLB. VIII und 130 S. Kart. 1,60 Mark (Vorzugspreis für

Amtliche Bekanntmachung des Kreisamts Gießen.

Polizei verodnung über den Verkehr auf der Straßenbrücke über die Lahn im Zuge der Straße HeuchelheimAllendorf.

Auf Grund der §§ 34 und 36 der Reichsftraßen- verkehrsordnung vorn 28. Mai 1934 in Verbindung mit Art. 64 Abs. 1 der Kreis- und Provinzialordnung vom 8. Juli 1911 wird nach Anhörung der Bürger­meisterei und der Gemeindevertretung Heuchelheim und mit Genehmigung des Hessischen Staatsmimste- riums Abteilung Ib, Innere Verwaltung, vom 3. No­vember 1934 zu Nr. St. M. Ib 37 446 folgendes ver­ordnet: 6834C

§ 1-

Fahrzeuge mit mehr als 9 Tonnen Gesamtgewicht dürfen die Straßenbrücke über die Lahn im Zuge der Straße HeuchelheimKlein-Linden nicht be­fahren.

§ 2.

Kraftfahrzeuge aller Art dürfen auf der Brücke eine Geschwindigkeit von 6 Kilometer in der Stunde nicht überlchreiten, die sonstigen Fahrzeuge haben im Schritt zu fahren.

§ 3.

In gleicher Richtung fahrende Lastkraftwagen müssen auf der Brücke einen Abstand von mindestens 25 Meter voneinander einhalten.

§ 4.

Heberholen auf der Brücke ist verboten.

§ 5.

Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafe bis zu 150 RM. oder mit Haft bestraft.

§ 6.

Diese Polizeiverordnung tritt mit dem Tage ihrer Veröffentlichung im Amtsverkündigungsblatt in Kraft.

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schlossen Die Sammlung für das (5 i ntopi, gericht am Sonntag erbrachte in unserer & meinde den Betrag von 30,15 RM.

J) Niederkleen, 22. Nov. In der hiei^ Gemeinde ist mit den Holzfällungsa r Lei t e n begonnen worden. Die Arbeiten wurden bg langjährigen Holzhauermeister Heep übertret Es werden 25 Holzhauer (Arbeiter und Sl?» bauern) beschäftigt, die auf einige Wochen Slrts haben.

Kreis Biedenkopf.

$ Gladenbach, 22. Nov. Die Sammluy vorn Eintopfgericht erbrachte hier den 8» trag von 145,95 Mk.

§ Mornshausen a. S., 22. Nov. Unfere K meinde plant als N o t st a n d s a r b e i t tinn Wegebau, bei dem die Wald- und Feldwege ii Subach ausgebaut werden sollen.

§ Bottenhorn, 21. Nov. In unserer & meinde ist eine Anzahl Saarkinder zuni (b holungsaufenthalt untergebracht. Trotz der orrgt schrittenen Jahreszeit haben sich die Kinder 1h« sehr gut erholt.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit dr Schriftleitunq.)

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Hauptschriftleiler: Dr Friedrich Wilhelm Lon.ce Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. ßam für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrig« Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans All verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Thmde Kümmel. DA. X. 34: 10 600. Druck und Dech Drühl'sche llniversitäts Buch- und SteindruÄn!

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tz. N i d d a , 20. Nov. Die hiesige Ortsgruppe des Reichsbundes Volkstum und Heimat sowie die N S. - V o l k s w o h l f a h r t veranstal­teten in der Turnhalle, die bis auf den letzten Platz besetzt war, eine Heimattagung mit anschließender Saarkundgebung. Lehrer Dieter erörterte Zweck und Aufgabe der Vereinigung, nämlich Volkstum zu erschließen und zu vermitteln, sowie das Bestreben zur Achtung der guten, alten Sitten, wie überhaupt alles Volkstum zu fördern. In reichem Wechsel folgten Volkstänze, Dortraae von Gedichten, gemeinsam gesungene Lieder, Keulen­schwingen und Freiübungen der Turnerinnen. Leh­rer i. R. Ru n k, dahier, erfreute in der ihm eige­nen Art die Volksgenossen durch Vortrag einiger Gedichte und heiterer Stücke in Wetterauer Mund­art von Peter Geibel, ebenso von Friedrich von Trais u. a. In herzlichen Worten wandte sich Pfar­rer Scrida an die anwesenden Saarkinder, die inzwischen mit Kaffee und Kuchen bewirtet worden waren, und hob verheißungsvoll hervor, daß die Liebe zum deutschen Vaterhaus im Saarland be­deutend gewachsen sei, selbst bei denen, die einst- mals abseits standen. Nach Kriegsschluß habe Frankreich den Blick nach Osten gerichtet, um sich die reichen Schätze des Saarlandes anzueignen. Wenn Gerechtigkeit Leitmotiv bei der Abstimmung am 13. Januar 1935 sei, dann könne kein Zweifel

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Lützellinden, Gießen, den 23. November 1934 _________________6871 D

Preußen.

Kreis Wetzlar.

< Groß-Rechtenbach, 22.Nov. Die Ein- topf-Haussammlung am letzten Sonntag ergab in der hiesigen Gemeinde den Betrag von 51,50 Mark. Durch den Verkauf von Postwert- Zeichen der Deutschen Nothilfe durch den Kassen­wart der NSV. gingen 3,40 Mark ein.

00 Hochelheim, 22. Nov. Bei einer Feld- und Waldtreibjagd in der hiesigen Gemar­kung wurden 37 Hasen, zwei Rehe und fünf Fasa­nen zur Strecke gebracht.

I Dornholzhausen, 21. Nov. Am Sonn­tag fand hier in der Turnhalle eine Veranstaltung zugunsten des Winterhilfswerkes statt, die gut besucht war, besonders auch aus den Nachbar­gemeinden. Der Stützpunkt Dornholzhausen der NSDAP, als Veranstalter verdient ein Gesamtlob, hatte er doch ein Programm zusammengestellt, das jedermann befriedigen konnte. Nach einem Liede der Frauenschaften Hochelheim-Dornholzhausen er­öffnete Stützpunktleiter Pg. Reuter, Dornholz­hausen den Abend mit einer kurzen Begrüßungs­ansprache. Der Gesangverein trug das LiedWach auf du deutsches Land" vor. Ein wirkungsvoll von dem SA.-Mann Braun vorgetragenes Ge­dicht folgte. DieArbeit" wurde durch eine lebende Gruppe versinnbildlicht, man hörte den Schwur der Jugend und Arbeiter auf Führer und Reich. Schön gelang ein lebendes Bild derGermania" und der Saar". Der Sprechchor der Hitler-Jugend wirkte kraftvoll und wuchtig. Anschließend kam ein Hör­spiel der Mädchen des Dorfes zum Vortrag. Ein weiteres Lied und ein Sprechchor der NS.-Frauen- schaft, sowie ein Lied des MännerchorsDeutsch­lands heil'ger Name" beschlossen den ersten Teil der Veranstaltung. Der zweite Teil trug eine heitere Note. Ein Schwank fetzte die Lachmuskeln in Be­wegung. Die beiden folgenden Stücke, vorgetragen durch das Jungvolk, und ein Militärschwank steiger- ten die Heiterkeit. Das Schlußwort sprach Kreis- fetter Pg. Haus, Wetzlar. Mit dreifachem Sieg- Heil auf den Führer und dem gemeinsamen Ge­sang des Horst-Wessel-Liedes und des Deutschland­liedes wurde die gut verlaufene Veranstaltung ge-

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über die Rückgliederung des Saarlandes bestehen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein ein­stündiger Vortrag von Studienrat Dr. Kraft, Gießen, überMein Heimatstädtchen Nidda", in dem der Redner den Werdegang der Stadt von den ersten Anfängen bis zum heutigen Taae in glänzender und meisterhafter Weise den Volks­genossen vor Augen führte. Nach herzlichem Dank von Lehrer Dieter an alle, die zu der Ausge­staltung des Nachmittags beigetragen hatten und mit dem Gesang des Deutschland- und des Horst- Wessel-Liedes wurde die Versammlung geschlossen.

t. Wallernhausen, 20. Nov. Zu einer ein­fachen, aber eindrucksvollen Feier versammelten sich am Sonntag Turner und Turnerinnen, sowie zahl­reiche Ortseinwohner und eine stattliche Zahl von Mitgliedern des Turnvereins Nidda im geräumigen Saale der Gastwirtschaft Walther dahier zwecks Ge­denken des 25-jährigen Bestehens des

Mitglieder des NSLB. 1,20 Mark). Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin 1934. (441) In diesen Vorträgen wird erstmalig klar und eindrucksvoll die große Aufgabe der im NSLB. geeinigten Erzieherinnenschaft Deutschlands Umrissen. Ziel und Richtung der hierfür erforder­lichen, im einzelnen geplanten Fachschaftsarbeit zeigt sich in den Themen der verschiedenen Vorträge, die sich mit der nationalsozialistischen Mädchen­erziehung in allen Schulgattungen sowie mit Fra­gen, deren Lösung zur Zeit im Vordergrund stehen, befaßten. So ist der Notwendigkeit und Art der Reform sämtlicher Mädchenschulgattungen im Hin­blick auf die Bedeutung der Frau im 3. Reich ein breiter Raum gewidmet. Ferner finden die Fragen der körperlichen Ertüchtigung der weiblichen Ju­gend, der hauswirtschaftlichen Bildung, des Werk­schaffens und der Kunsterziehung, der Rassenkunde uc|i 3 ÄU1I(BIW ________ _

und Rafsenpflege eingehende Würdigung Der über- gehende P 0 s a u n e n ch 0 r verschönte die schlichte aus wichtige Gedankenkreis, der sich an die Themen burrf) den Vortrag einiger Musikstücke. Bei Nationalsozialismus als Grundforderung für jeöe §efQnq unb Tanz verblieb man noch einige Zeit Lehrerin",Lehrerin und weibliche Hitlerjugend beisammen

anschließt, wird eindringlich erörtert. _s_ $ a n ft abt, 22. Nov. Das Fest der

. 11: 0 Qipfl0 goldenen Hochzeit feiern am 25. November

weniger geglückten Gedichten stehen einige, die von echtem Gefühl getragen sind, auch ein paar zarte Naturstimmungen, die Begabung verraten.

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+ Ober-Schmitten, 20. Nov Als der 1! jährige Knecht eines hiesigen Dauern am Sarnsti ein Pferd beschlagen ließ, schlug das lob lammfromme Tier infolge eines Schreckens pMi aus. Dem Knechte wurde durch den Schlna ?a Bein über dem Knöchel gebrochen Di Verletzte wurde in das Schottener KranttnlcJ überführt. Im Döllschen Saale fand am Sonu« ein Bunter Abend statt, der von der 9131 GemeinschaftÄraft durch Freud,- veranlaßt war. Der geräumige Saal war bis. Clli den letzten Platz gefüllt. Kreiswalter Schliß m ü l l e r (Schotten) eröffnete den Abend mit rrte. Ansprache, in der er Ausgabe und Ziel her y?, Gemeinschaft umriß und die Stellung des Arb^,' im Dritten Reiche Adolf Hitlers hervorbob. \ Frankfurter Künstlerschar (Ansager: E. Waltz^ Akrobaten: Ernst Rolando und H 0 r w e, tänzerin: Lu Krahl, Zauberer: Orizaber reitete durch ihre künstlerisch hochstehenden ßeiiir,