Einzelbild herunterladen

Mühlen

Um die klare Kreuzform der europäischen Frage

<ni verwischen, wird nun unendlich viel bald von Erneuerung eines Drei- oder Dierb'unds noch viel dem italienisch-französischen Gegen - Wasser den Tiber hinabschwimmen wird. Sur inte knfh m am hn«. mm Kam ___ a (r r i r: a. s. \ m . , . , .

Oie neuen Heereskredite in Frankreich

Aus aller Wett

n i erscheint uns allmählich wie ein

Di

raum, bet der kleinen Entente. Wenn die Szene in Genf, wie sie Jugoslawien vor dem Hinter-

'eisübtRg der Er I

Soll s ein guter Kaffee fein, tu'Mühlen Franck hinein!

Es ist gleichgültig, welche Kaffeeart Sie gebrauchen -ob Bohnenkaffee oöer Mahkaffee. Sie erreichen durch Mühlen Franck, den guten Kaffee-Zusatz, immer eine wohltuende Hebung des Geschmackes und des Mromas sowie auch eine schöne §arbe.

üben h I wr im; rt imi ist auf | ende i ch den erlitt i|

Rom, Ende November 1934.

Tier in Rom lebt und täglich die Presse der enteren liest, staunt immer wieder aufs neue über »!e Wegebenheiten, die sich an seinem Beobachtungs- rt zuiragen, ohne daß er etwas davon merkt.

;.)ta en air «S.D Sch

ii'ie Kammer begann darauf in einer Nachtsigung dii' Beratungen des Heereshaushaltes. Als erster Runer entwickelte der rechtsstehende Abgeordnete L digne zunächst ein phantastisches Bild der

Nüchtern betrachtet, stehen der Politik der offenen Tür derartige Hindernisse entgegen, daß bis zur

s Q tz, bald von der Versöhnung der lateinischen Schwestern geredet, wobei die Verfechter des Aus­gleichs auszurufen pflegen, mit gutem Willen komme man schon über die Schwierigkeiten in Nordafrika hinweg. Das ist jedoch nichts als ein Ablenkungsmanöver, denn die Hindernisse für eine Verständigung liegen nicht jenseits unseres Kontinents, sondern in der Adria, im Donau-

'Paris, 22. Nov. (DNB.) Die Regierung hat bi Kammer eine Vorlage über Ergänzungs- k edite zum Heereshaushaltsplan in jch h e von 800 Millionen Francs unter­botet Es handelt sich um die von Marschall P6- ti n angekündigte Vorlage für die Modemie- herun g des Heeresmaterials. Die r a

Aich krauser und widerspruchsvoller sind die Diifnofen, denen der römische Beobachter begegnet, n»u er sich aus den Zeitungen, in der einen Hand d ie alienischen, in der andern die ausländischen, übifflien Verlauf der europäischen Krankheit infor- nli-riti will, wie er von den illustren Medizinern

ßung der Grenze gegen die Aufständischen) den Frieden gerettet, ohne daß sich ein Wider­spruch bei denen gezeigt hätte, die im gleichen Som­mer behaupteten, Mussolini habe mit dem Vor­marsch seiner Truppen den Frieden gerettet. Die Fehde mit Deutschland ist jedenfalls zu Ende und ein politischer Abc-Schütze konnte zwischen den Wor­ten der römischen Trinksprüche herausfühlen, wer der Vierte sei, den man mit geheimer Sehn­sucht an der offenen Türe erwartet.

Mit dem Eintritt Deutschlands würde also aus dem Dreibund ein Vierbund, das heißt nach französischer Auffassung der alte Drei­bund, nur daß gegenüber Oesterreich-Ungarn jetzt Italien die Stellung einnähme, die früher Deutsch­land hatte. Und damit schneidet sich die römische Vertikallinie eben wieder mit der französischen Quer­linie. Es scheint, als ob es aus dem circulus vitiosus des europäischen Verhängnisses kein Ent­rinnen gebe.

8sLP"

Wettervoraussage.

Unter tarn Einfluß des kräftigen westlichen Hoch­druckgebiets hat sich in West- und Süddeutschland bisher immer noch, abgesehen von Nebelbildung, heitere und trockene Witterung mit zum Teil erheb­lichen Nachtfrösten gehalten. In Nord- und Mittel­deutschland macht sich dagegen eine Zufuhr feuchter Ozeanluft geltend, die unter lebhaften Westwinden dort bedecktes und milderes Wetter, nach Norden zu auch Regentätigkeit bedingt. Zur Zeit steigt über Nordeuropa der Luftdruck wieder kräftig an, so daß das westliche Hochdruckgebiet eine Verstärkung und Ausbreitung erfahren wird.

Aussichten für Samstag: Abgesehen von Nebelbildung häufig aufheiternh und trocken, nachts vielerorts Frost, auf Nord drehende Winde.

Aussichten für Sonntag: Vielfach neb­lig, sonst aufheiternd, nachts Fröste.

Lufttemperaturen am 22. November: mittags 5,0 Grad Eelsius, abends 1,0 Grad; am 23. November: morgens 0,1 Grad. Maximum 5,0 Grad, Minimum 1,0 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 22. November: abends 2,8 Grad; am 23. November: morgens 2,0 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 0,2 Stunden.

3« Dreien oder Vieren?

Das Ergebnis der Staatsbesuche in Rom.

Von unserem römischen E.-Korrespondenien.

ie W ßemtir: le M Hebe i: t H Saubi ;d. Hari. ul ®i tat 'w * m V

ugG * iungk" M I

i M . elbt legt nri: | ium pr; in irnis nicht ec >nich re. J M'r:.

&. gibt bereits, nicht verwunderlich, Hofbericht- Irtüfer, die ständig mit dem Thermometer herum- 2ii'rn, um festzustellen, ob nicht vielleicht doch Difini f d) n i g g um 2 Grad weniger warm emp- (sn worden sei, als G ö m b ö s, und schon im irtius wissen, daß sich Laval sozusagen in hiröärmeln auf dem Kapitol bewegen werde j»sn, wohingegen der Abgesandte des deut- Ctm Reiches, sofern er käme, mit einer kühleren liweratur rechnen müßte. In angesehenen Zei- ivn, ja, in Regierungsorganen wie dem Pariser (T^5, kann man lesen, daß Herr Oömbös zum cp.iorf nach Rom befohlen worden sei, um sich tgiit seiner im deutschen Auftrag erfolgten War- liuer Reise zu verantworten. Danach läßt sich er- fm, wie der österreichische Bundeskanzler be- itelt wurde. Dagegen ist es für den in Sonder- ilfbm nad) Rom reisenden oder zurückreisenden trni de Cyambrun keine allzu schwierige Aufgabe, i Nordischen Knoten der Adriaftage, nein, der

oltM Einen nit d» 'träume

n

die W ebsW 19 W-i! d in

t mw-

. ^r A- r ans 24

deW

heil $ : brß

! 31.» .933

Ae -rt- h jrbnunr langt ung^ .der < tri« 4 ober c

»W® > ch

w

utioertdüngiges und tausendarmiges Fabelwesen, ü.n nicht ein Gott ober Götze, der für jeden 6- icher das auf Lager hat, was er haben will. Stiem gibt er und für jeden hat er das irrige, das erwartete Wort. Oder hätte schon je- iiHQis einer dieser modernen Rompilger behauptet, .ir ei unbefriedigt aus dem Palazzo Venezia her- imuefommcn Und dennoch, sonderbar, kommt dieses iOlsschereiche Europa nicht vom Fleck und alle !8-«che wiederholen sich in mehr ober minder Horchern Rhythmus.

Adriaftage gesellt sich die Revision, auf die Mussolini auch nicht verzichten will, die aber Frank- reich so lange nicht zulassen kann, als es an die kleine Entente gebunden ist. Von Rom aus sieht das alles fast banal aus, die Besucher Mussolinis wissen es auch ein Glück, daß das gegenwärtig so beliebte internationale Kombinationsspiel aus der Selbstverständlichkeit eine interessante Lektüre zu machen versteht.

gründ des Marseiller Dramas anftrebt, wirklich zunii Tribunal werden sollte, so werden die Völker einen abgründigen Blick hinter die Kulissen tun. Das Echo de Paris drückt sich noch recht bescheiden aus, wenn es meint, die Lage zwischen Rom und Paris sei wenig günstig. Das ist aber nicht erst seit dem Tode Barthous so, wenn es oft auch anders scheint. Un­überbrückbar klafft die Adria zwischen Rom und Paris. Eher starrsinnig als begreiflich sei die Politik Mussolinis, schreibt man am Quai d'Orsay und verrät damit eine merkwürdige Verkennung per Gefühle, wie sie im ganzen italienischen Volk leben, nur gebändigt durch die militärische Disziplin der Presse, die aber schon wie eine nicht viel länger mehr ertragbare Fessel empfunden wird. Als dieser Tage die Belgrader Presse die ehrenvolle Fußball­niederlage der Italiener in London alssportliches Caporetto" (Karfreit) bezeichnete, wurde eine Ex­plosion nur mit Mühe vermieden.

in bewegten Worten zur politischen Jugendbewe- gung des neuen Staates bekannte. Die eindrucks­vollen Stunden mit dem Führer und Reichsminister Dr. Goebbels gaben Zeugnis von der innigen Ver­bundenheit der Jugend mit ihrem Führer und seinem Stab.

Ehrensold nur für die Hinterbliebenen gefallener Kämpfer der NSDAP.

Der Reichsschatzmeister der NSDAP, weist darauf hin, daß der Eh re ns old der NSDAP, gemäß Verfügung des Führers vom 9. November 1934 so- wie meiner Ausführungsbestimmung hierzu vom 13. November 1934 nur für Hinterbliebene der auf der Ehren litte der gefallenen Kämpfer der NSDAP, verzeichneten Toten der Bewegung bestimmt wurde. Die Hinterbliebenen der Gefallenen des Welt- kriege s sind daher in diese Verordnung nicht miteinbezogen.

angeblichen deutschen Rüstungen und erklärte dann, die letzten französischen Ma- n ö v e r hätten gezeigt, daß es den Reservisten an der nötigen Uebung und Ausbil­dung fehle. Wenn das französische Heer das erste der Welt bleiben wolle, so müßten die Neservisten besser ausgebildet werden. Der marxistische Abg. Planche bedauerte es, daß der Atmosphäre des Bürgerkrieges eine solche des Krieges gegen eineAußenmacht folge. DerRüstungs- wettlauf habe begonnen. Wenn man behaupte, daß die Sicherheit von der Macht abhänge, so fordere man den Gegner heraus, ebenso zu handeln. Wenn man selbst nicht abrüste, so legitimiere man die Rüstungen der anderen. Der Abgeordnete forderte weitgehende Einsparungen und erklärte, man spare bisher an der Beförderung der Urlauber, denen man die Freifahrt verweigere.

Kriegsminister General Marin unterbrach den Redner und rotes diese Behauptung scharf zurück, er erklärte, die Familienväter und minderbemittelten Soldaten verfugten heute noch über dieselben Frei­fahrten wie ftüher, dazu habe man die Mitarbeit des Abgeordneten nicht nötig gehabt. Die scharfe Art, in der General Maurin den Abgeordneten zurecht wies, veranlaßte einen kommunistischen Ab- aeorbneten zu dem Zuruf:Planche, stillgestanden!" Der marxistische Abg. Planche erwiderte dem Kriegs­minister, die Kammer sei kein Regiment.

Ein anderer marxistischer Redner erklärte, aus dem Rüstungswettlauf könne kein Friede hervor­gehen, sondern nur aus einer allgemeinen Ab­rüstung. Marschall Fach habe 1927 vor dem Heeres- ausschuß der Kammer ausdrücklich festgestellt, daß Deutschland bis zu diesem Zeitpunkt den Verpflichtungen des Versailler Ver­trages nachgekommen sei. Unter diesen Um­ständen müsse man sich fragen, welchen Fehler die Verbündeten begangen hätten, um die Abrüstungs­besprechungen zum Bankerott und zum Rüstungswettlauf zu führen.

NerBerlinerNundfunkprozeß

Im Berliner Rundfunkprozeß wurden der An­stellungsvertrag und die Gehaltsbezüge des Ange­klagten Dr. Flesch, des ehemaligen Frank­furter Rundfunkintendanten, durchgesprochen. Flesch bekam insgesamt 4000 Mark Bruttoeinkom­men monatlich. Als der Vorsitzende den Gehalts- vertrag zur Erörterung stellte, kam heraus, daß über Die Zusammensetzung dieser 4000 Mark im einzelnen unter den damals am Abschluß dieses Vertrages beteiligten Rundfunkleitern völlige Unklarheit herrschte. Der Angeklagte Dr. Bredow erklärte, er habe den Vertrag selbst diktiert, dabei aber versehentlich unterlassen, 1000 Mark von diesen 4000 Mark Gesamtbezügen a l s Tantieme zu bezeichnen. Er habe dann später in einem Schreiben an den Wirtschaftsdirektor Knöpfte angeorbnet, baß b i e Spesen, bie Flesch auf seinem Jntenbantenposten machen burfte, 10 0 0 Mark monatlich nicht über ft eigen bürs­ten. Flesch behauptete, er habe immer angenom­men, in biefem Vertrage seien die 1000 Mark Tan­tieme bereits enthalten gewesen. Der An­geklagte Magnus erklärte, er habe seinerzeit leider auch diesen Fehler im Vertrage Fleschs über­sehen.

Flesch erklärte, daß seine Bezüge nach seiner Ueberfiebehmg nach Berlin unter Berücksichtigung der verschiedenen Notverordnungen schließlich im Januar 1932 2800 Mark betragen hätten, zu diesem Betrage seien bis April 1932 noch 500 Mark monat­liche Einnahmen als Mitarbeiter der ZeitschriftDie Funkstunde" hinzugekommen. Flesch schilderte dann weiter, daß er 1931plötzlich" 12 000 Mark Steuerschulden bezahlen mußte und da­bei sein Konto bei der Funkstunde AG. über­zogen habe. Als Knöpfte ihn hierauf aufmerksam gemacht habe, habe er um einen Vorschuß ge­beten und 7000 Mark erhalten. Flesch hatte b e - reits vorher Vorschüsse von etwa 1 7 000 Mark erhalten, die ihm laufend in Beträgen von 1000 Mark monatlich abgezogen wur­den. Flesch wollte dann später unter Inanspruch­nahme eines Bankkredites feine Vorschüsse abdecken, erfuhr aber, daß Knöpfte eine Tantieme be­kommen hatte, und forderte unter Hinweis auf die ihm zugebilligte gehaltliche Gleich st ellung mit Knöpfte ebenfalls Die Auszahlung dieser Tantieme. Er erhielt darauf 12 OOOMark, mit denen er feine Verpflichtungen abdeckte.

Vorführung neuartiger Feuerlöfchbomben.

Im Hofe der Feuerwehr-Fachschule der Rheinpro­vinz in Koblenz fanden interessante Löschversuche mit neuartigen, automatisch wirkenden Feuer­lös ch b o m b e , für die das Deutsche Reichspatent erteilt wurde, statt. Die zahlreichen Löschoersuche zeigten vorzügliche Ergebnisse und waren von zu­verlässiger Wirkung. Das Feuer wurde in jedem Falle schlagartig gelöscht.

Zusammenstoß im Nebel. Ein Toter, zwei Schwerverletzte.

Auf her Rückfahrt von einem Besuch in Ohlau (Schlesien) verunglückten bei Grebelwitz am Bußtagabend ein Motorradfahrer und sein Mitfah­rer aus Breslau. Infolge des dichten Nebels fuhren sie in ein Milchfuhrwerk hinein, das wenige Minu­ten vorher von einem überholenden Kraftwagen an­gefahren worden und umgestürzt war. Der Motor- raofahrer erlitt schwere Verletzungen, sein Mitfahrer wurde auf der Stelle getötet. Auch Der Kutscher des Milchfuhrwerkes wurde bei dem Zu­sammenstoß schwer verletzt.

Auto fährt bei Nebel In marschierende SA. Vier TTCann schwerverletzt.

Schleudern, streifte einen Baum und brach einen weiteren Baum glatt ab. Die die dieser Höhe marschierenden SA.-Männer wurden von dem An­hänger eine steile Böschung hinuntergeschleu­dert. Der Lieferwagen blieb schließlich an einem Baum hängen. Eine Anzahl SA.-Männer wurde leicht verletzt. Vier SA.-Männer mußten mit schweren Verletzungen dem Krankenhaus zugeführt werden.

TBUbererbanbe feffgenommen.

Seit Wochen fand man in den Wäldern von Seligenstadt am Main Spuren von Schlingen­stellern. Nachforschungen blieben zunächst ohne Erfolg. Die Wilderer, die ihren Standort ständig wechselten, konnten ungestört ihr nächtliches Trei­ben ausüben. Jetzt hat einer der Wilddiebe, der mit feinenKollegen" schwere Differenzen gehabt hatte, die ganze Bande auf der Polizei angezeigt. In den Wohnungen der Beschuldigten wurden überraschend Haussuchungen vorgenommen. Dabei entdeckte man Drahtschlingen sowie Ueberrefte von zerlegten Tieren. Drei Männer wurden von der Gendarmerie in Haft genommen. Zwei von ihnen sind bereits wegen Wilddieberei vorbestraft.

Gefährliche Rauschgift-Schmugglerbande in Wien unschädlich gemacht.

Die Rauschgiftstelle der Wiener Polizei konnte einer gefährlichen Schmugglerbande das Handwerk legen, die seit 1928 große Mengen He­roin in alle Welt versandte. Es handelt sich um drei Ostjuden und die Frau eines derselben, die infolge eines raffinierten Tricks jahrelang unge­straft ihr Handwerk treiben konnten. Sie pflegten nämlich dieses Rauschgift in jüdischen Gebetbüchern zu verbergen und große Massen dieser Bücher hauptsächlich nach Amerika zu versenden. Die Bande hat auch Menschenleben auf dem Ge­wissen, denn einige Leute, die in ihr verbrecherisches Handwerk eingeweiht waren und die von ihr schonungslos im Augenblick der Gefahr preisge­geben wurden, begingen Selbstmord, fo ein Wiener Apotheker, der sich vergiftete, und ein Pelz­händler, der sich in Neuyork die Kehle durchschnitt. Die Bande wurde mit einem Schlage gefaßt und ihre Mitglieder haben bereits Geständnisse abgelegt.

Riesenwaldbrände in USA.

Im Süden von Westvirginia wüten mehrere Hochwaldbrände, die ungeheuren Schaden an- richteten. Die Stadt Beckley, die 10 000 Einwohner zählt, ist völlig vom Feuer umzingelt. Bei der Bekämpfung des Feuers sind Tausende von Männern tätig. Leider ist ein Todesopfer bei den Rettungsarbeiten zu beklagen.

unterworfen, wenn die Devisen, nach dem Stand L>m 1. Juni 1933, zu den im Ausland befindlichen r. ermögensftüden gehörten.

Hitlerjugend-Führer beim Führer.

Berlin, 22. Nov. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler empfing heute in den Mittags- funben im Kongrehsaal der Reichskanzlei den ^ichsiugenbführer Baldur von Schirach, den biabsführer Hartmann Lauterbacher, die ieidjsreferentin des BDM. Trude Mohr, die Abteilungsleiter der Reichsjugendführung und sämtliche Gebietsführer aus dem Reich. Nachdem Baldur von Schirach seine Mitarbeiter 1 in Führer vorgestellt hatte, unterhielt dieser sich i zwangloser Ansprache über verschiedene Jugend- fugen. Im Anschluß daran waren die Hitler- Jugend-Führer Gäste des Führers. Kurz vor- | r hatte Reichsminister Dr. Goebbels den kLichsjugendführer und seine Mitarbeiter im Pro- pganbaminifterium empfangen, wo er sich erneut

ohne Deutschlands nichts zu machen ist, die Türe stehe für jeden offen*, Der noch ein­treten wolle. Das wurde von Mussolini rote Schuschnigg ebenso auffällig betont, wie das Wort von der Unabhängigkeit Oesterreichs geflissentlich vermieden. Es ist klar, daß es deshalb nicht ausgesprochen wurde, weil es in Deutschland den üblen Beigeschmack eines Vorwurfs, aber keine Existenzberechtigung in diesem Sinne mehr hat, seit die deutsche Regierung Erklärungen abgegeben hat, insbesondere durch denVersöhnungsgesanoten" von Popen, die jeden befriedigen müssen, der nicht bösen Willens ist. Mussolini hat daraufhin ebenso feierlich erklärt, Italien denke nicht daran, in Oesterreich etwas zu suchen, was man als Ein­mischung ansehen konnte.

So wäre also Europa, Mitteleuropa, über eine gefährliche Klippe glücklich hinweg und in der Tat konnte dieser Tage ein unverdächtiges, ungarisches Blatt seinen römischen Korrespondenten schreiben

in Rom festgestellt wird. Wir kommen uns manch­mal vor, als seien wir selber der Kranke, der vor lauter Meinungen schon keine eigene mehr bat. Und es muß leider einmal gestanden werden, daß mancher tatsächlich keine haben darf. Hier ist, nebenbei gesagt, einer der gefährlichsten Brand­herde der europäischen Politik. Vor allem i m französischen Zeitungslager empfindet man es als eine Selbstverständlichkeit, daß die Zeitungskorrespondenten in Rom nicht etwa objek­tiv berichten, sondern französische Politik treiben. Daher, um nur ein Beispiel zu nennen, jenes schiefe Urteil über die Reise des ungarischen Ministerpräsidenten.

Bleiben wir, bis einmal Mussolini selber seine Memoiren schreibt oder bis wir es tun dürfen, sach­lich. Was läßt sich nach den jüngsten Besprechungen mit dem Duce zu dem Dreier-Abkommen addieren? Nicht Diel. Es ist, als sei der 25. Juli schon in historische Entfernung gerückt. In nichts yat die tragische Episode das Bild im Donauraum ge­wandelt. Die hochgehende Flut ist verebbt, heute wie im Frühjahr heißt es, in der Erkenntnis, daß

,k| hum ien ir tiniifi

I ejr

>elj tz

Bei Schwerte (Westfalen) begegnete eine SA.- Kolonne, Die sich auf einem Gepäckmarsch befand, in dichtem Nebel einem Lieferwagen mit Anhänger. ----- ........ Auuqpuiiuenini iiyinut:» Als der Wagenführer versuchte, fein Fahrzeug zum lassen, Hitler habe im Sommer (infolge Schlie« I Halten zu bringen, kam der Anhänger i n s

t kqlsozialistische K a m m e r f r a k t i o n 2 06? hl beschlossen, fünf Mitglieder zum Kriegsminister er ex' tiB zum Ministerpräsidenten zu entsenden, um bei

flefügu 1 Ihren für bie Wiedereinsetzung der ur Monats» strünglich für die neuen Festungsbau. lung: \ tm und das Kriegsmaterial bestimmten riM-" hu 380 Millionen neugekürzten Kredite in den ßreife j Hmshaltsplan vorstellig zu werden. Die Abordnung st die Regierung davon verständigen, daß die ra- idiulsozialistische Fraktion Wert darauf lege, daß sich der Verabschiedung des Haushaltsplanes fein ki! uer Gesetzentwurf über Militärkre- b 4 e eingebracht würde. Der Schritt der Kammer- gr ppe ist indessen fehlgeschlagen. Die Abordnung nnröe vom Kriegsminister überhaupt n ch t empfangen. Ihre Aussprache mit Mini- fiiipräfibent Flandin war sehr kurz. Der Mini- fleyräfibent erklärte, daß der Heereshaushaltsplan -'N Marschall P 61 a i n t a u f g e ft e 111 wur­de sei und daß man sich seiner Autorität f ig e n müsse. Man neigt der Annahme zu, daß eil Widerspruch aus hem rodikalso- liu (i ft i f d) e n Laaer gegen die Vorschläge der Rzierung nach der Andeutung des Ministerpräsi- freften, daß oorerft an eine Erhöhung der Dm? n ft g e i t nicht gedacht sei, nicht erfolgen friste. Die Nachtragskredite in Höhe von 800 Mil­li" en Franks sind in erster Linie für die 23er- ]t mr f u n g des Spezialiftenkorps für die

J 7 Befestigungsanlage an der Grenze zeucht.

Die Qualitäfsmarke zuj-edemKaffee