mit den Bruchbuden und „Knochenmühlen" im n» । tionalsozialistischen Deutschland! Schafft Arbeit ' ri'iiL___ S.____ Ctvnifhn nn hto 9frr> f
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Wirtschaftspolitische Umschau
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ihr den Weg zu Den Weltmärkten Derb nehmendem Maße überspringen wird.
Prager polizeibeamte für das Saargebiet.
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Prag, 22. Noo. (DNB.) Sieben Polizeibeamte aus Prag und neun tschechoslowakische Gen barmen sind am 19. November in das Saargebiet abgereist. Die für die internationale Saarpolizei Angeworbenen reisen als Privat- Personen; sie fahren über Oesterreich und die Schweiz nach Straßburg, wo sie Waffen und Uniform erhalten. Die Beamten wurden in der Tschechoslowakei für zwei Monate pensioniert; nach ihrer Rückkehr werden sie den Dienst in der
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Umständen seine Verpflichtungen geaen Staat und seine Gefolgschaft erfüllt, um überhaupt auf die Dauer im Geschäft bleiben zu dürfen.hierzu wird den Verbänden, deren Preisbindungen aufgehoben sind oder die die Aufhebung freiwillig beantragt haben, das Recht gegeben, bei den zuständigen Stellen der Ainanzverwaltung und der Arbeitsfront jederzeit Erkundigungen einzuziehen und die Kalkulation solcher Berufsgenossen, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, durch eine neutrale Stelle genau nachprüfea zu lassen. Ls wird mit allen Mitteln darauf hingewirkt werden, daß künftig von den Möglichkeiten, welche die Vorschriften des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb und der Konkursordnung bieten, in wirksamster Weise zur Bekämpfung gemeinschädlicher Preis- schleudere! Gebrauch gemacht wird. Wer in seiner Preisgestaltung unredlich war, wird in Zukunft keine Möglichkeit haben, sich die Vorteile eines Vergleichsverfahrens zunutze zu machen. Rötigen- falls wird auch eine Verschärfung der geltenden Strafbestimmungen in dem Sinne erfolgen, daß die einer Zahlungseinstellung vorhergegangene rücksichtslose Preisunterbietung, die zur Verschleuderung anvertrauter Werte geführt hat, als besondere, strafbare Handlung gewertet wird. Bei solchen Sicherheiten liegt die Wahrung der Standesehre dann nicht mehr in der Innehaltung eines irgendwie vorgeschriebenen Preises, sondern in der Innehaltung der klar umrissenen Bedingungen für den Wettbewerb. Für Selbstdisziplin und Fleiß, Arbeitskraft und Arbeitsleistung ist dann der Weg zum Erfolg freigemacht.
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Schärfste Bekämpfung gemeinschädlicher preisschieuderei Der preiskommiffar zur Aufhebung der Preisbindungen.
Saardeutschen Beamten jede Betätigung für die Abstimmung untersagt. Llnglau^icher Erlaß der Regierungskommission.
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hundertzim wenn nick Besucher i Gebern richtige, b tnats ein, er sei un ausgekoir wünschen Besuche v fordern
Die deutsche Steinkohlenförderung hat im Monat Oktober einen neuen Rekordstand erreicht. Die arbeitstägliche Förderung ist von rund 406 000 Tonnen im Monat September auf 423 000 Tonnen
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stätten, in denen jeder mit Freude an die Arterf geht! Gebt nicht nur den Maschinen, was sie brav chen, gebt dem arbeitenden Volks genoi- f en, was feiner würdig ist: Einen stm» lichen, gesunden Arbeitsplatz. Weg mit den iw digen Umkleide-, Wasch- und Aborträumen, «4 mit dem Dreck und Gerümpel in den Fabrikhoi^ weg mit ollem, was früher einmal die Arbeitssw ten verhaßt gemacht hat. Der Betriebssichrer M sich als wahrer Führer, sorge für das Wohl leime Gefolgschaft während der Arbeit und in den W sen. Männer und Frauen der Gefolgschaft, M euch als Nationalsozialisten, packt mit an und MM euch schöne Arbeitsstätten!
Der Wettbewerb um die Schönheit der Arbeit» ginnt! Die Abteilung „Schönheit der Arbeit W bereit. Wartet nicht, bis Mißstände ans Tagest? gebracht werden, handelt von selbst!
Schönheit der Arbeit in allen deutschen w
menhalten.
Die neue Verordnung der Saarregierung, die an den Gefühlen und an den bürgerlichen Rechten einer großen Gruppe von Abstimmungsberechtigten auch hier ohne weiteres vorbeigeht, wird im Sinne des Aufrufes der Landesleitung der Deutschen Front mit selbstverständlicher Disziplin ausgenommen und befolgt werden. Allerdings wird der Saarbevölke- rung nicht verübelt werden können, wenn sie diese Maßnahme ebenso wenig begreift, wie die vorangegangenen weit- und volksfremden Methoden der Regierungskommission. Die Beamtenschaft ... ------ - .
des Saargebietes bildet einen Teil der s a a r-I Tschechoslowakei wieder antreten. Unter den Be- deutschen Bevölkerung und ist nicht zu amten, es sind die ersten aus der Tschechoslowakei, verwechseln mit der dortigen unmittelbaren Be- die ins Saargeblet fahren, besinnen sich Die beiden amtenschaft des Völkerbundes. Auch von der deut-jg r o ß t e n Prager Schutzleute.
Llnd die Emigranten?
Saarbrücken, 22. Nov. (DNB.) Die Regierungskommission hat auf Ersuchen der Abstimmungs- kommisfion den Staatsbeamten untersagt: 1. in oder für Vereinigungen, die eine Einwirkung auf die Volksabstimmung bezwecken, irgendwelche Parteifunktionen oder irgendeine Agitation s a r b e i t auszuüben; 2. politische Versammlungen zu veranstalten, zu leiten ober in diesen als Redner aufzutreten; 3. in Druckschriften die Volksabstimmung zum Gegenstände der Erörterung zu machen. Zuwiderhandlungen werden mit Gefängnis bestraft. Die Verordnung weist daraus hin, daß Beamten bei ihrer Betätigung im politischen Leben bereits durch ihr Amt Rücksichten auferlegt sind, die für andere Staatsbürger nicht in Betracht kommen. Außerdem müsse der Beamte auch bei politisch Andersdenkenden das Vertrauen auf feine Unparteilichkeit erwecken. Dieses Vertrauen sei nicht denkbar, wenn er in den politischen Kampf eingreife. Es sei Pflicht der Abstimmungskommission, dafür zu sorgen, daß keiner Partei im Saargebiet die Möglichkeit gegeben werde, unter Berufung auf die öffentliche Staatsgewalt politische Ziele zu verfolgen.
Sofort nach Bekanntwerden der Verordnung hat der Landesleiter der Deutschen Front bestimmt: Damit nicht auf einen Schlag eine Reihe von Ortsgruppen, Zellen usw. führerlos werden, haben alle in Frage kommenden Personen sofort i h r e n Nachfolger zu ernennen. Für die gesamte Mitgliedschaft der betroffenen Ortsgruppen und Zellen gibt es nur eine Schlußfolgerung. Die Person spielt gar keine Rolle. Unsere Parole heißt nun erst recht Disziplin und brüderliches Zusam-
Devisen und im Auslande befindE Dermögensstücke anzeigen!
Berlin, 22. Nov. (DNB.) Bis 31. W® 1934 muß jeder, der am 1. Juni 1933 Devi!« oder im Ausland befindliche Deriv", gens stücke gehabt hat, diese Werte dem t nanzamt a n z e i g e n. Durch ordnungsE Anzeige wird Straffreiheit erlangt wegen«- Steuer- und Devifen-Zuwiderhandlungen, Die ™ den angezeigten Werten mittelbar oder unimtM Zusammenhängen. Diese Wirkung tritt auch "v ein, wenn bereits ein (Ermittlung^- oder fahren eingeleitet worden ist. :.
1. Hat jemand vor dem 17. Oktober 19M . Devisen-Zuwiderhandlung begangen^, stehen ihm diese Werte noch sur füflunq, so wird Straffreiheit dadurch daß die Werte bis zum Ablauf des 31. Dezenz, 1934 der Reichsbank ober einer Devisenbank a ntt boten werben.
2. Hat jemanb vor dem 17. Oktober I934. Devisenzuwiderhandlung begangen, hat er I über die Werte vor dem 17. Oktober 1934 fü g t und ist dadurch die A n b i e tun g . Werte unmöglich geworden, so tritt freiheit nur dann ein, wenn die Deoisenzuw Handlung bis zum Ablauf des 31. Dezembei • b e r Reichsbank angezeigt und f außerdem innerhalb einer von der Reichs bestimmenden Frist Devisen (Ersatzdevi! Hohe eines Betrages angeboten werden, Reichsbank bestimmt. . , ... nn]i
3. Devisen, die der Reichsbank bereit boten worden sind, ober bis 31.
angeboten werben, sind der Anzeigepflicht
B e r l i n, 22. Nov. (DNB.) Zur Frage der Preis- bintmngen in der Wirtschaft gibt derPreiskom- missar für Preisüberwachung folgende Erklärung ab: . .,
Eine meiner wichtigsten Aufgaben erblicke ich darin, die Wirtschaft von sylchenBinbun- q e n z u b e f r e i e n , die der Entwicklung und Verwertung der Gaben und Fähigkeiten des Menschen entgegen stehen. Es versteht sich von selbst, daß ich hierbei nicht einem zügellosen Wettbewerb, dem jedes Mittel recht ist, den Weg frei machen will. Ebenso selbstverständlich ist es, daß viele Bindungen der landwirtschast- lichen und industriellen Urproduktion und auch manche andere als nationalwirtschaftlich notwendig anzuerkennen sind. Wenn ich auf Gebieten ber Erzeugung nnb des Handels Bindungen, die ich auf Grund meiner Erfahrung und Prüfung als volkswirtschaftlich überflüssig und schädlich ansehe, aufhebe ober lockere, so werden die notwendigen wirtschaftlichen Sicherheiten geschaffen werden.
In ber Notzeit der Nachkriegsjahre haben sich unleugbar vielfach Formen und Methoden des Wettbewerbes entwickelt, die mit Berufsehre und geschäftlichem Anstand unvereinbar sind. Preisunterbietungen, die nicht zu Lasten des eigenen, sondern fremden Risikos erfolgen, sind bas, was man liberalistisch nennen könnte. Die Möglichkeit auf Kosten Dritter (Staat, Gefolgschaft und Geldgeber) mitPreisenzu schleudern, gilt es, scharf zu beschneiden. Hierin, sowie in der Ueberwachung einer der Kaufkraftlage richtig angepaßten Qualitätshaltung sehe ich heute die wichtigste Aufgabe b e r s a ch l i ch e n S e l d st v e r - w a 11 u n g, nicht aber in ber Festlegung unb Verteidigung eines starren Preissystems.
Die hierzu nötigen Voraussetzungen sind in folgendem gegeben: Ls muh die Sicherheit gegeben fein, dah jeder Wettbewerber unter allen
gungsausschusses in Wellington (Neuseeland) eingetroffen, um mit ber neuseeländischen Regierung Reichsverteidigungsfragen zu erörtern. Die Verhandlungen in Wellington werden Zusammenarbeit Neuseelands und Australiens und Angleichung ihrer Verteidigungsmaßnahmen sein. „Daily Herald" macht ironisch darauf aufmerksam, daß Premierminister Mac Donald letzte Woche im Unterhaus in Beantwortung einer Anfrage erklärt habe, Sir Maurice Hankey reise in persönlichen Angelegenheiten und verfolge kein politisches Ziel.
Oie Prager Deutsche Universität soll die Gründungsinsignien ausliefern.
Prag, 22. Nov. (DNB.) Das Prager Schulmini- sterium hat in Durchführung des Universitätsgefehes vom Jahre 1920 an den Senat der Prager Deutschen Universität die Forderung gerichtet, die aus dem 14. Jahrhundert stammenden Gründungs- infignien der Universität dem Rektorat der tschechischen Universität auszuliefern.
Dieses Verlangen hat unter der deutschen Studentenschaft Prags, im Senat der Deutschen Universität sowie im ganzen Sudentendeutschtum begreifliche Erregung hervorgerufen. Der Senat der Deutschen Universität hat in einer Entschließung das Verlangen der tschechoslowakischen Behörden als unannehmbar bezeichnet und den Rektor beauftragt, über die endgültige Lösung der Frage entsprechende Verhandlungen zu führen. Die deutsche Studentenschaft überreichte dem Senat eine Entschließung, in der sie ihr unbedingtes Vertrauen zu den deutschen akademischen Behörden Prags zum Ausdruck bringt
Ungarische Studenienführer in Berlin.
Zehn ungarische Studentenschaftsführer trafen zu einem fünftägigen Besuch in Berlin ein, wo sie von Vertretern des Propagandaministeriums, ber Deutschen Studentenschaft unb bes NS.-Studentenbundes begrüßt wurden. Die ungarischen Studentenschafts- sührer haben bereits HR ü n cf) e n , Nürnberg, Jena unb Rud 0 lstabt besucht unb werden über Breslau unb Oberschlesien die Rückreise in ihre Heimat antreten. Die ungarischen Gäste werden u. a. vom Reichserziehungs- minifter Rust unb Reichsjugenbführer von Schi- rach empfangen werben.
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'«‘1 feine frr Seif *fe ®ie
Während bas Weihnachtsgeschäft einsetzt, hat bt Preiskommiffar Dr. Goerdeler eine Bestimmu-g erlassen, wonach die Preise, die Preisspannen uh die Zuschläge ausschließlich dem Reichskommisjj» unterstellt werden. Damit ist die Tätigkeit der $1. Hörden und die Regulierung der Preise auf ein, einheitliche Linie gebracht worden. Nach bir Verordnung vom 12. November sind neue PreÄ« bindungen und neue Markenartikel ohne Genehnr!» ung des Preiskommissars Untersaat. Inzwischen ind Festpreise für Butter festgesetzt wo-, den. Die Butterpreise sind nicht, wie die ©etreita preise, auf einen längeren Zeitraum festlegbar, fr die Buttererzeugung je nach Saison un; Fütterung verschieden ausfällt. Wir habe?, z. B. im Frühjahr regelmäßig eine Butterschwemn» mit dem Beginn des Weideganges vermehrt fa das Angebot an Butter, während die Nachfrage n Frühjahr nicht so groß ist wie im Winter, to Stallfütterung usw. den Butterertrag erhebt inten lassen. Innerhalb dieser Pole, also Hebe-, chwernrnung des Marktes und Verknappung de Erzeugung, sind allerdings noch verschiedene lichkeiten. So hat die geringe Futtermittelernte LB Sommer unzweifelhaft die Buttererzeugung U!t, günstig beeinflußt und der Bauer, ber zumeist den ersten Heuschnitt Verzicht leisten mußte, öjrg in diesem Winter seine Kühe nur mit Sorge trachten, da er vielfach unter der Futtermittels in seiner Handlungsweise beschränkt ist, obgl^ alles getan wird, um die erforderliche Mei^ Futtermittelstoffe bereitzustellen für den Fall, bie er in einem reinen Notstandsgebiet liegt.
Nun war es üblich, seitdem im Januar die B» terpreise fixiert wurden, die Butterpreise wöchenj l i ch durch eine Kommission zu notieren. Ne» nensroerte Verschiebungen des Preisgefüges si« nicht eingetreten, mit Ausnahme des Monats App, wo die Butterschwemme eine Preissenkung herb» führte. Als Ende Juli die Preise abermals fixier wurden, stellte sich heraus, daß diese Preise in te Folgezeit nicht abgeändert zu werden brau^ ten. Für beste deutsche Markenbutter war im Sm mer also ein Höchstpreis von 1,60 Mark im Kim verkauf vorgesehen und dieser Preis ist auch nu) der neuen Festsetzung ber verpflichtende W preis für die erste Sorte Butter. Durch den iud mehr geschaffenen Preisrahmen ist in erster Lm der Derbaucher vor jeglichen Preisübersoidi rungen geschützt, während gleichzeitig der Erzeug einen Mindestpreis für seine Ware zugesichert ® hält. Hierdurch wird die soziale Bedeutung der D> ordnung offenbar, die es nicht mehr zuläßt, btq einer der am Butterverkehr beteiligten Stände ch Kosten des anderen seine Geschäfte treibt. Daduch aber, daß die Preisspanne unten festgelegt und nch oben begrenzt ist, besteht ein Spielraum für ba Handel zur Durchführung der billigsten und M!> mäßigsten Verteilung, die durchaus nicht übenl die vorgesehene Höchstspanne in Anspruch nehmi muß. Die nunmehr gegebene Preisbindung ist all, nicht das Ergebnis einer Zwangswirtschaft, sondern bringt für den Butterverkehr die Ordnung, roelöi notwendig ist, um die Existenz der Seteiügten 11 sichern.
Schönheit der Arbeit.
Ein Wettbewerb in allen deutschen Betrieben.
Berlin, 23. Nov. (DNB.-Funkspruch.) Der formationsbienft" veröffentlicht folgenden Aufrn| Der Deutschen Arbeitsfront, NS.-Gema^ schäft „Kraft durch Freude", Abteilung „Schöchkt der Arbeit".
London, 22. Noo. (DNB.) Der Sekretär britischen Reichsverteidigungsausschusses Sir Maurice Hankey ist am Mittwoch, von Sidney kommend, in Begleitung des australischen Außenministers, des australischen Generalkontrolleur für Munition und des Sekretärs des australischen Verteidi-
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Der Reichsbankpräsident und kommissarische Reichswirtschaftsminister Dr. Schacht hat in Stuttgart nochmals die Aufforderung an die deutsche Wirtschaft gerichtet, den Export mit allen Mitteln und mit dem Einsatz der Energie jedes einzelnen Unternehmers zu fördern. Er hat dabei darauf hin- aewiesen, daß die Hemmnisse, die heute der Ausfuhrsteigerung entgegenstehen, hauptsächlich in der Schwerfälligkeit des bürokratischen Apparates begründet sind. Da dieser Apparat aber in der Zeit der Devisen- unb Rohstoffbewirtschaftung leiber n 0 t ro e n b i g ist, so bleibt nichts anberes übrig, als bie Hemmnisse burch verdoppelte Energie und Geduld der export- willigen Wirtschaft zu überwinden. Erfreulicherweise findet diese Notwendigkeit auch bei denjenigen Prägern der Wirtschaft Verständnis, denen die gebesserte Binnenmarktkonjunktur den Absatz ihrer Erzeugnisse erleichtert. So will z. B. die Zementindustrie jetzt dem Beispiel der Automobilindustrie folgen und die Ausfuhr zentral durch die Verbände organisieren. Die Erfolge, die bisher bereits durch eine systematische Exportförderung erzielt worden sind, und die auch die Außen- handelsstatistik aufweist, berechtigen zu der Erwar- tung, daß die Exportwirtschaft die Hindernisse, die
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gestiegen. Ebenso hat sich die K 0 k s e r 3 e g u n g weiter erhöht. Die Zahl der Feierschichten betrug im Oktober nur noch 1,66 je Mann der Belegschaft gegenüber 2,14 im oorangegangenen Monat. _ Im Braunkohlenbergbau hat die arveitstägliche Förderung gleichfalls zugenommen. Dagegen ist die B r i- ketterzeugung hier nach dem Inkrafttreten der höheren Winterpreise etwas zurückgegangen. Der Siegerländer Erzbergbau weist ständig steigende Förderungsziffern auf. Er vermag heute schon seine Kapazität nahezu voll auszunützen. Da- durch hat sich natürlich seine Rentabilität wesentlich gebessert. Seine Belegschaft hat sich in den letzten zwei Jahren mehr als verdoppelt. Endlich berichtet auch der Mansfelder Kupferschieferbergbau über eine fast 15prozentige Steigerung seiner Exportförderung. — Am internationalen Kupfermarkt haben sich die Aussichten auf eine Einigung zwischen den amerikanischen und den afrikanischen Produzenten günstig gestaltet. Die Weltbestände an Kupfer haben beträchtlich abge- lxportwirtschast Die Hinoermye, Die nommen, so daß ein Versuch, die Kupferpreise zu den Weltmärkten verbauen, in zu- festigen und nach unb nach wieder zu erhöhen, jetzt aussichtsreicher als früher erscheint.
Kreisen und in Kreisen der Kleinen Entente ist eine starke Verlegenheit unverkennbar; denn solche schweren, gegen Ungarn direkt gerichteten Anschuldigungen hatte man nach den letzten Verhandlungen zwischen dem französischen Außenminister und den Vertretern der Kleinen Entente nicht erwartet. Obwohl in der Note nur Ungarn genannt worden ist, empfindet man, daß sie zu einer neuen erheblichen Spannung auch zwischen Südslawien und Italien beitragen werde. Jedenfalls wird sie nicht ohne Rückwirkung bleiben auf die A n - näherungsbestrebungen zwischen Italien und der Kleinen Entente und Frankreich. Diese unmittelbare politische Wirkung der südslawischen Note ist vielleicht wichtiger als die Frage der Behandlung des südslawischen Schriftstücks in Genf selbst.
Auch Loudon von der Schärfe der Aote überrascht.
London, 23. Nov. (DNB. Funkspruch.) Die südslawische Note hat in allen Blättern lieber- raschung erregt wegen der Schärfe ihres Tones und der Anschuldigungen gegen Ungarn. „News Chronicle" will wissen, daß ein Satz, in dem Ungarn der Krieg angedroht worden sei, im letzten Augenblick aus der Note weggelassen worden sei. „Daily Herald" dagegen berichtet, daß die Not trotz Lavals Bemühungen nicht geändert worden sei. Der Genfer Vertreter der „Times" sagt: Der scharfe Ton der Note wird auf die aufgeregte Stimmung der südslawischen Oeffen11ich - feit zurückgeführt. In ungarischen Kreisen hat das Vorgehen Südslawiens, der Tschechoslowakei und Rumäniens große Empörung verursacht. Bei den verschiedenen Abordnungen scheint der erste Eindruck zu sein, daß die Note beträchtlich weiter gehe, als für politisch kluggehalten werde und 0 daß ihr Ton und Wortlaut der Würde Abbruch tue, die Südslawien bisher unter sehr schweren Umständen gezeigt habe. Die Anschuldigungen und der Ton der Note sind derartig, daß es für sehr wenig wünschenswert gehalten wird, sie dis zum Januar unbeantwortet zu lassen und dadurch die politische Umwelt zu vergiften.
Für Erneuerung des Drererpakts.
London, 23.Nov. (DNB. Funkspruch). „Daily Mail" sagt, eine Vereinbarung über bas Saarproblem werde nirgendwo so herzlich begrüßt werden wie in Großbritannien. Das englische Volk habe von Anfang an bie Torheit mißbilligt, einen Beamten bes Foreign Office 3um Vorsitzenben ber Saar« f ommiff ion 311 ernennen. Dem Gefühl ber Besorgnis unb Furcht, bas einer schnellen wirtschaftlichen unb inbuftriellen Erholung ber Welt so verhängnisvoll sei, müsse ein Enbe gemacht werben. Dies würbe am besten geschehen burch ein enges Einvernehmen Mischen ben vier Großmächten West- unb Mitteleuropas: Großbritannien, Frankreich, Italien unb Deutschland Großbritannien fei befonbers geeignet 3U einem Vermittler zwischen Frankreich unb Deutsch- lanb. Hitler zeige unstreitig große Mäßigung unb staatsmännische Fähigkeit. Seine Festigkeit habe Europa vor ber großen kommuni st ischen Revolution gerettet. Es sei zu hoffen, baß bie vier Mächte sich möglichst halb zusammenfänben. In einem engen Einvernehmen zwischen ihnen unb nicht in irgendwelchen Verhandlungen in Genf liege die wirkliche Hoffnung auf Frieden. Die vollkommene Unfähigkeit des Völkerbundes, das „ungebärdige" Paraguay (im Chaco-Konflikt) zur Ruhe zu bringen, fei der sicherste Beweis der außerordentlichen Machtlosigkeit des Völkerbundes.
„in persönlichen Angelegenheiten."
Sir Maurice Hankey in Neuseeland.
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„Betritzbsführer unb Gefolgschaft!
Der Kampf um bie nationalsozialistische tung ber Betriebe hat begonnen! Die Abteilui-1 0 „Schönheit ber Arbeit" ber NS.-Gemeinschi.i Ö „Kraft burch Freube" wird bas gesamte schaffet 0 Deutschlanb barüber aufklären, baß Arbeit!' I freube nur in bem Betriebe herM 9 wo für Gesunbheit, Orbnung, Sauban 0 feit unb Schönheit gesorgt wirb. Dann J überprüft eure Arbeitsstätten! Mj -
schen Beamtenschaft ist selbstverstänblich Pflichterfüllung in ihrem Amt zu verlangen. Eine Neu- tr alität aber, bie zu einer entsprechenben Interesselosigkeit unb Jnbis f erenz gegenüber bem Kampf um bas Saarbeutschtum ausarten unb sich entsprechend) äußern würbe, kann jeboch bieser Beamtenschaft nicht zugemutet werben. Wenn jeboch Abstimmungskommission unb Regierungskommission glauben, biefe natürliche Zusammengehörigkeit zwischen ben saarbeutschen Beamten unb ber übrigen, ebenso wie sie auf ben 13. Januar mit froher Zuversicht eingestellten saarbeutschen Bevölkerung mit papiernen G e - setzen brechen zu können, so befinben sie sich i n einem schweren Irrtum. Es bleibt nun interessant abzuwarten, ob sich bie vorliegenbe Verordnung auch auf jene Beamten erstrecken wird, bie gerabe in ben ihnen zuaewiesenen Politiken Stellen st ar f ftes Aer gernis im Saargebiet Hervorrufen: Die von bem Prasibenten Knox eingestellten Emigrant en-Beamten in ber Regierungskommission, bie in ben Augen der saarbeutschen Bevölkerung Dinge mit ihren Amtspflichten zu vereinbaren wußten, bie allem anberen als ber ihnen auferlegten Neutrali- tät entsprachen. Es sei hierbei nur an bie letzte Denkschrift ber Deutschen Front erinnert, bie über bie Spitzeltätigkeit gewisser Beamten auf der Polizeibirektion interessante Mitteilungen machte, unb über beren Stichhaltigkeit bemnächst bas neutrale Abstimmungsgericht in bem Prozeß der Regierungskommission gegen die Führer bes Saarbeutschtums in aller Gewissenhaftigkeit — befinben haben wirb.


