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Kundgebung der Deutschen Arbeitsfront in Lich

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Anschlußwällen, an dem Materialgraben und an den fränkischen Reihengräbern reihten sich immer

neue Bilder für die Teilnehmer aneinander. An dem kürzlich eingeweihten Jakob Sprenger-Haus dankte Kreisobmann Gaß- Dutenhofen dem Füh­renden, und er richtete den Ruf an die Anwesen­den, Uebermittler des Gesehenen und Gehörten in den Schulen des Kreises zu sein. Man schied von der Stätte mit dem. Eindruck, daß der Glauberg ein bedeutendes Denkmal deutscher Bor- und Frühge­schichte ist. Rach kurzer Fahrt wurde dem alten Büdingen ein Besuch abgestattet, wo Lehrer H e u s o h n - Büdingen einen geschichtlichen lieber« blick über das Städtchen gab und auf die baulichen Schönheiten aufmerksam machte. Besonders gefielen neben der Maueranlage, den Toren, Türmen und Bürgerhäusern das Schloß und der einzigartige Schloßhof. Dankbar und frohgestimmt trat man die Rückfahrt an, die sich im Abendsonnenschein durch die herbstlichen oberhessischen Wälder und Felder freundlicher gestaltete, als die Nebelfahrt am Morgen.

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z-ahrt der Kreislehrerschast nach dem Glauberg.

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Kreis Wetzlar.

(D Wetzlar, 22. Okt. Am gleichen Tage, an dem Ehren-Gauoberturnwart Will 70 Jahre all wurde, konnte der in unserer Heimat bekannte Kreisober­turnwart Paul Schüler von hier seinen 6 0. Geburtstag begehen. In alter Frische und stets gleichem Pflichtbewußtsein versieht P. Schüler noch seine turnerischen Aemter, vor allem als Kreisober­turnwart im Kreise 8 Lahn-Dill. Für seine Ver­dienste in der Turnsache erhielt er 1924 den Ehren­brief des Mittelrheinkreises und 1932 den Ehren­brief der Deutschen Turnerschaft.

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Dresdner Bank

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listische Kämpfer sein, wir verschreiben: um- unter dem Zeichen des Hakenkreuzes dem Führer der eine höhere Aufgabe erfüllt. Unser Führer hat un­ter diesem Zeichen Deutschland gerettet und wird Deutschland in alle Zukunft fuhren. Dem Führer rufen wir inbrünstig und aufrichtig zu. -sieg-Heil.

Pq. S ch w a b nahm die Fahne in den Schutz der Ortsgruppe und sprach das Schlußwort.

Nach Beendigung des offiziellen Teils spielte die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr noch zu Unterhaltung und Tanz auf. In echter Volksge­meinschaft verbrachten die Teilnehmer noch einige Stunden kameradschaftlichen Zusammenseins.

Ilse Bergbau .......

Ilse Bergbau Genüsse Klücknerwerke.......

Mannesmann-Rvhrea

tt a. notierten: 8,5proz. Joungankeihe 93,60, Alt- besitzanleihe 103,90, 6proz. Stahlverein-Bonds 81,65, 5proz. innere Mexikaner 6,13, Braubank 113,90, Commerzbank 71,75, DD-Bank 74,50, Dresdner Dank 77, Reichsbank 145, Buderus 86,50, Gelsen- kirchen 63, Phönix 48,90, Rheinstahl 90,13, Stahl­verein 41,75, AKU. 61,13, Bekula 142,75, Cement Heidelberg 115, Scheideanstalt 212, Dt. Linoleum 58,50, Licht und Kraft 118,13, JG.-Farben 142,90, Gesfürel 111, Holzmann 79,50, Lahmeyer 120,75, Metallgesellschaft 83,50, Rheag 99,75, Rütgerswerke 39,50, Siemens 141, Aschaffenburger Zellstoff 65,75, Reichsbahn-VA. 113,25, Hapag 28,75, Nordd. Lloyd 31,13. Nachbörse: JG.-Farben 142,75, Altbesitz 103,75.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 22. Okt. Auftrieb : Rin- der 1500 (gegen 1476 am letzten Montagsmarkt), da­von 460 Ochsen, 108 Bullen, 489 Kühe und 443 Färsen. Dem Schlachthof direkt wurden zugeführt: 6 Ochsen, 3 Kühe und 2 Färsen. Kälber 429 (490), Schafe 86 (113), Schweine 4724 (4146). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 39 bis 40, b) 35 bis 38, c) 31 bis 34,

d) 26 bis 30; Bullen a) 36 bis 37, b) 33 bis 35,

c) 30 bis 32, d) 26 bis 29; Kühe a) 34 bis 35,

b) 29 bis 33, c) 22 bis 28, d) 12 bis 21; Färsen:

a) 38 bis 40, b) 33 bis 37, c) 29 bis 32, d) 24 bis 28. Kälber: Sonderklasse, andere a) 53 bis 54, b) 42 bis 50, c) 36 bis 41, d) 27 bis 35. Lämmer und Hämmel: b2) 37 bis 38, c) 33 bis 36; Schafe e) 35, f) 28 bis 32. Schweine al) 53, a2) 53, b) 52 bis 53, c) 48 bis 53, d) 45 bis 52, e) 40 bis 50, f), gl) 48 bis 51, g2) 41 bis 47. Gegen die Preise des letzten Montagsmarktes haben sich beste Rinder und Kälber, ferner Hämmel und Schafe um 1 bis 2 RM. erhöht, während die Preise für geringere Tiere, insbesondere für Schweine allgemein nachgaben. Marktverlauf: Rinder lang­sam, geringer Ueberstand (14 Ochsen, 3 Kühe und HFärsen). Kälber mittelmäßig; Hämmel und Schafe flott; ausverkauft. Schweine anfangs lebhaft, später stark abflauend, Ueberstand 296 (in der Hauptsache geringe Schweine).

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 22. Okt. Die Geschäfts- tätigfeit am Getreidegroßmarkt blieb klein. In Weizen ist das Angebot kleiner geworden, auch Roggen, Hafer und Futtergerste hatten nur knappe Offerten, was man mit der starken Beanspruchung der Landwirtschaft mit Feldarbeiten begründet. Für Weizen hat sich die Aufnahmeneigung der Groß­mühlen infolge ihrer starken Vorräte noch nicht ge­hoben, während für die übrigen Körnerfrüchte der Absatz gut ist. Am Kraftfuttermittelmarkt ist das Angebot weiter /gering, die Nachfrage, insbesondere für Sojaschrot, ist weiter lebhaft. Für Trocken­schnitzel sind die Fabriken mit Angebot noch nicht am Markt. Das Mehlgeschäft bleibt still. Für Bier­treber ging der Preis weiter zurück, während am Rauhfuttermittelmarkt die Strohpreise, eine weitere Erhöhung erfahren haben. Sonst traten keine Preisveranderungen ein.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark; Weizen W IX 200, WXIII 204, WXVI 208; Roggen RIX 160, R XIII 164, R XV 168; Futtergerste Q IX 162, G XI 165, G XII 167; Hafer H XIII 160, H XIV 162; Weizen­mehl WXIII und WXVI je 27,15; Roggenmehl R XIII 23,60, R XV 24; Weizennachmehl 16,25; Weizenfuttermehl 12,50; Weizenkleie W XIII 10,40, WXVI 10,60; Roggenkleie R XIII 9,60, R XV 9,84; Sojaschrot 13; Palmkuchen 13,30; ®rbmifatudjcn 14,50; Treber 16,75 bis 16,50; Heu 11. Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt) 4 bis 4.2V, do. (ge­bündelt) 4.

Kartoffeln: gelbfleischige hiesiger Gegend 2,90 bis 3 Mark per 50 Kilogramm bei Waggon- bezug. Tendenz: leicht befestigt.

JFtunöfunfproflramm.

Mittwoch, 24. Oktober.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I. 6.30. Gym­nastik II. 6.45: Frühmeldungen. 6.55: Morgenspruch. Choral. 7: Frühkonzert. 8.25 bis 8.45: Gymnastik. 9: Werbekonzert. 10: Nachrichten. 10.10: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.30. So­zialdienst für die Saar. 12: Promenadenkonzert in Stuttgart. 13: Saardienst. Nachrichten. 13.10: Nach­richten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskon­zert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.15: dreimal 15 Minuten aus dem Sendebezirk. 16: Nachmittagskonzert. 18: Lohn und Strafe in der Erziehung. Gespräch zwischen einer Jugendleiterin und einem Lehrer. 18.20: Aus Zeit und Leben. 18.45: Unterhaltungskonzert. 19.45: Das Leben spricht! 20: Nachrichten. 20.10: Unsere Saar. Den Weg frei zur Verständigung. 20.35: Stunde der jungen Nation. Freiheitskriege. 21: Bunte Stunde. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sende­bezirk. 22.30: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.

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4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4'/t% desgl. von 1913..........

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Serie I.....................

Metallbedarf für November sofort anmelden!

Die Industrie- und Handelskammer Gießen teilt mit, daß diejenigen Firmen des Kammerbezirks, die im Monat nicht mehr als je 1000 kg Blei-, Kupfer­oder Zinkinhalt, oder je 50 kg Nickel- oder Zinn­inhalt verarbeiten, ihren Bedarf für den Monat November bis spätestens 24. d. M. bei der Kammer anzumelden haben. Später eingehende Anträge können erst in den Sammelantrag für den Monat Dezember einbezogen werden. Antrags- ormulare find bei der Kammer erhältlich.

Frankfurter Börse.

TNittagsbörse: uneinhettlich.

Frankfurt a. M., 22. Okt. Mit Beginn der neuen Woche ist an der Börse ein gewisser Wandel eingetreten. Das seither lebhafte Rentengeschäft hat erheblich nachgelassen, das Interesse wandte sich etwas stärker den Aktien zu, ohne daß aber hier größere Umsätze ftattgefunben hätten. Auf Glatt­stellungen und Gewinnmitnahmen gab der Kurs um 1,65 v. H. auf 104,13 v. H. nach, war aber nach dem ersten Kurs wieder leicht auf 104,50 v. H. er­holt, wie überhaupt die Grundstimmung des Ren­tenmarktes fest blieb, obschon auch die übrigen va­riablen Papiere Rückgänge um 0,25 bis 0,50 v. H. aufwiesen.

Der Aktienmarkt empfing von günstigen Nachrich­ten aus der Industrie einige Anregung und zeigte überwiegend festere Kurse. Bevorzugt war der Montanmarkt, wobei man auf das anhaltend gute Geschäft der Eisenindustrie verwies. Stärker erhöht waren Klöcknerwerke mit plus 1,75 v. H. Auch Har­pener mit plus 2,25 v. H. waren fest, Rheinstahl und Buderus zogen je 1,25 v. H., Mannesmann nach unverändertem Beginn um 0,65 v. H. und die übrigen Werte um 0,25 bis 0,50 v. H. an, nur Phönix lagen 0,40 v. H. niedriger. Am Chemiemarkt waren Scheideanstalt angeboten und 2 v. H. schwä­cher, Deutsche Erdöl blieben behauptet, während Farbenindustrie bei kleinem Geschäft 0,25 v. H. hö­her notierten. Von Elektroaktien traten AEG. mit plus 1,25 v. H. stärker in den Vordergrund, aber auch sonst ergaben sich Besserungen von 0,25 bis 0,50 v. H. Schiffahrtsaktien lagen gut behauptet, ebenso Kunstseide AKU. Etwas fester eröffneten

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Welt etwas geschenkt wird, ^eder^muß kämpfen. Wir müssen unter diesem Zeichen Disziplin halten, treu ein und in blindem Gehorsam unserem Füh­rer folgen. Unter diesem Zeichen kämpfen wir um das geliebte Vaterland, kämpfen w-r um die Herzen und Seelen der Menschen. Wir müssen fanatisch an die Mission unseres Führers glauben, und bie Gbre uns dabei Richtschnur fein. Wir wollen nichts uns, alles für Deutschland. Wir wollen idea-

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? Lich, 22. Okt. Die Deutsche Arbeits­front, Ortsgruppe Lich, hatte zu ihrer ersten großen öffentlichen Kundgebung aufgerufen, die am Samstagabend in der hiesigen Turnhalle stattfand. Kaum vermochte die geräumige Turnhalle die Teilnehmer zu fassen, so zahlreich war der Ein­ladung Folge geleistet worden. Die hiesigen Be­triebsgemeinschaften waren geschlossen mit ihren Betriebsführern erschienen, aus den umliegenden Ortschaften waren die Mitglieder der Deutschen Ar­beitsfront herbeigeeilt.

Der Musikzug der SA.-Standarte 116 Gießen unter der Leitung von Musikzugführer Herr­mann bestritt den ersten Teil des Abends und brachte schneidige Märsche, wie auch klassische Werke (Ouvertüre zuWilhelm Teil" von Rossini, Fantasie aus WebersOberon" u. a.) in gewohnter Meister­schaft zu Gehör. Reicher Beifall wurde den Dar­bietungen zuteil. Nachdem unter den Klängen des Badenweiler Marsches der Einzug der Fahnen er­folgt war, eröffnete der Ortsgruppenamtsleiter, Pg. Karl Schwab, die Kundgebung und erteilte nach kurzen Begrüßungsworten dem

Kreiswalier der OAF. pg. Wagner, Gießen, das Wort. Pg. Wagner sprach in etwa einftunbigen, fesselnden Ausführungen über Zweck, Ziel und künftige Bedeutung der Deutschen Arbeitsfront. An den Beginn seiner Rede stellte er die Uebernahme der Gewerkschaften am 2. Mai 1933 durch die NSDAP., schilderte die Umbildung der vorhande­nen 150 Gewerkschaften in 18 Reichsbetriebsgemein­schaften und kam im weiteren Verlauf feiner Aus­führungen auf die Anfänge der modernen Arbeiter­bewegung zu sprechen. Als um die Wende des 18. Jahrhunderts aus dem reinen Agrarstaat Deutschland ein Industriestaat wurde mit feinen Millionen Arbeitern, kam die Zeit, wo diese sich die Frage vorlegen mußten, ob auch der Arbeiter sich zusammenschließen solle gegen die sich immer mehr ausbreitende Macht des Unternehmertums. Als er es tat, ergriff der Jude die Gelegenheit, riß unter der falschen ParoleKampf dem Kapitalis­mus" die Führung an sich und wurde damit zum Schutzherrn der Unterdrücker der von ihm geführten Arbeiterschaft. Er konnte dies um so mehr, als der Arbeiter ringsum den Bürger als einen Menschen sah, der, genau dasselbe wie er, sich mit Gering­schätzung und Verachtung von ihm wandte. Hier mußte er sich gegen die damit verbundenen Ein­griffe in feine Lebensweise zur Wehr setzen. Nie waren die Millionen der Arbeiter Marxisten, weil sie etwa das Buch oder die Lehre von Marx ge­lesen hatten, sondern weil sie durch die Unterlas­sungssünde des Bürgertums und die Sünde des Unternehmertums ihre Lebensrechte genommen be­kamen. Bezeichnend sei es, fuhr der Redner fort, daß die erste Forderung der organisierten Arbeiter­schaft die Anerkennung der Ehre war und nicht etwa Geld und Lohnerhöhung. Das Vorkriegsbür- gertum hatte also kein Recht, sich darüber zu er­regen, wenn der Arbeiter, der sich selbst als Prolet bezeichnete, den Ruf anstimmte, er kenne kein Va­terland, das Deutschland heißt. Mit Recht lehnte er mitleidsvolle Wohltätigkeitsveranstaltungen usw. als entehrend und unwürdig ab.

Darauf brachte der Redner in klaren Worten das heutige Verhältnis von Arbeiter und Unternehmer­tum zum Ausdruck und zeigte, wie notwendig es ist, daß beide Teile als eine Schicksalsgemeinschaft am gleichen Strang zur Neugestaltung der deutschen Zukunft ziehen. Das Streben eines jeden Volks­genossen muß es sein, tätig am Aufbauwerk un­seres Führers mitzuhelfen. In großen Zügen kam Pg. Wagner dann auf das Verwaltungstechnische in der Deutschen Arbeitsfront zu sprechen und. ging nochmals insbesondere auf die Zukunftsaufgabe der DAF. ein, die vor allem darin liege, Menschen um­zuformen, die bisher des eigene Wohl dem Wohl des Ganzen voranstellten. Nachdem der Redner noch den BegriffVolk" klarstellte, den verheerenden Einfluß des Judentums auf allen Gebieten ins Licht stellte, die Außenpolitik streifte und hierzu bemerkte, daß in der Außenpolitik nicht Treue und Glauben, sondern nur die Zweckmäßigkeit entscheide, ging er noch kurz auf die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" und deren Nutznießungen ein. Er schloß seine mit stürmischem Beifall aufgenomme­nen Ausführungen mit der Versicherung, daß die Deutsche Arbeitsfront alles tun werde, damit der letzte Arbeiter sagen könne: Ich bin glücklich und stolz, mich Deutscher nennen zu können.

Im Anschluß an seine Rede weihte Pg. Wag­ner sodann die neue Fahne der Deutschen Arbeits­front. In seiner Weiheansprache wies er auf das Zeichen des Hakenkreuzes hin. Ein neues Symbol hat uns der Führer in seinem jahrelangen Kamp gegeben. Das Hakenkreuz schwebte unserem Führer in der Zeit des Kampfes vor und auch heute noch. Es soll uns mahnen, daß keinem Menschen in der

Schultheis Patzenhofer Alu (Allgemeine Kunstseide) .. Bemberg...................

Zellstoff Waldhof Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas...............

Daimler Motoren...........

Deutsche Linoleum

Orenstein & Koppel

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Aecumulatoren-Fabrü........

Conti-Gummt...............

noch Reichsbank, Daimler Motoren und Zellstoff Waldhof.

Der Auslandrentenmarkt lag anfangs sehr still. Im freien Verkehr wurden Gülden-Russen etwas schwächer und zwar mit 1,20 bis 1,25 in kleinen Beträgen umgesetzt.

Im Verlaufe war das Geschäft auf allen Markt­gebieten sehr still. Am Aktienmarkt traten keine nennenswerten Veränderungen ein, die nach den ersten Kursen erzielten Besserungen konnten sich meist behaupten. 1 bis 2 v. H. schvächer lagen Kali­aktien.

Am Rentenmarkt unterlagen Altbesitz kleinen Schwankungen, zuletzt lagen sie bei 104,13 v. H., also wieder auf dem Eröffnungsstand. Kommunal- Umschuldung, Zinsvergütungsfcheine, späte Reichs­schuldbuchforderungen und Stahlverein-Bonds hrök- kelten eher weither leicht ab. Der Pfandbriefmarkt zeigte für Goldpfandbriefe und Kommunal-Obliga- tionen zumeist gut behauptete, vereinzelt auch noch leicht erhöhte Kurse, Liquidationspfandbriefe lagen nicht ganz einheitlich. Die am Wochenschluß stark forcierten Stadtanleihen lagen zumeist im Angebot und etwas 1 v. H. schwächer. Reichsanleihen und Industrie-Obligationen waren nur wenig verändert. Von fremden Werten notierten Mexikaner unein­heitlich bei kleinen Veränderungen.

Tagesgeld blieb mit 3 v. H. unverändert.

Abendböxse ruhig.

An der Abendbvrse herrschte auf allen Marktge­bieten außerordentliche Geschäftsstille, da man Auf­träge der Kundschaft vermißte und auch neue An­regungen fehlten. Sowohl am Aktien-, wie am Rentenmarkt war die Unternehmungslust der Ku­lisse minimal. Indessen war die Grundstimmung nicht unfreundlich. Soweit im Vergleich zu den Ber­liner Schlußkursen leichte Rückgabe eintraten, gin­nen diese voll und ganz aus Kosten uer Geschäfts­losigkeit. Am Rentenmarkt zeigte sich anfangs wie­der etwas Nachfrage für die Altbefitzanleihe, später waren sie aber eher angeboten.

Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille in vollem Umfange an. Von fremden Werten kamen 4proz. Schweiz. Bundesbahn mit 180 um 2 v. H. fester zur Notiz, im übrigen lagen Ausländer still. Am Kassarentenmarkt traten keine Veränderungen von Belang ein.

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Süddeutscher Zucker.........8|

Schluyk. fST ^end.

Wetzlar, 22. Okt. Je mehr sich die Schleier deutscher Vor- und Frühzeit lüften, desto eher kann die Struktur des neuen Staates in Gegen­wart und Zukunft funbamenhert werden Dazu tragen die Ausgrabunge n au f d e m G l au­berg bei, die bekanntlich im Blickpunkt des öffent­lichen Interesses stehen und weitgehendste Forde­rung seitens der Regierung erfahren. Sie sind also nicht nur berchtigt, sondern geradezu notroen = d i g. Dadurch erlangen sie auch hohe Bedeutung für den Unterricht. Das hat die Lehrerschaft seit langem erkannt, und sie nimmt alle Gelegen- beiten wahr, sich über den Stand der Arbeiten auf dem laufenden zu halten. Diesem Gedanken diente auch die Fahrt mit Postautos am Samstag nach dem Glauberg, wo man zunächst in dem netten, einfachen, für die Ausarbeitung und Aufstellung der Funde erbauten Haus die Sammlung aus den verschiedensten Zeitperioden von der jüngeren Eis­zeit an bis zum Mittelalter besichtigte. Bel der dann folgenden zweistündigen Führung über das fast 2000 Meter lange, durchschnittlich 200 Meter breite und an den Längsseiten über 50 Meter steil abfallende Plateau des Berges erklärte Dr. Rich­ter, der hessische Denkmalspfleger, die Anlage in ihrer Fülle von Aufschlüssen. Ausgehend von der sog. Enzheimer Pforte, dem Suchgraben entlang an den ermittelten Wohnanlagen, an den Ring- und

'jlmeritamidje Polen..............

Belgische Noten...........

Dänische Noten ....

Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten Schweizer Noten.................

Spanische Noten ........

Ungarische Noten ................

Datum

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 6% ehem.7% Tt. Reichsanl.v. 1929 6!/2% Domlg'AnIeihe von 1930 .. Deutsche Anl..Ablös.*Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

Desgl. ohne Ausios.-Rechte......

6% ehern.8% Hess. Volisstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

6% Hess. Landesbank Darmstadt

Gold R. 12..................

b'/r% Hess. Landes-Hhpotheken- bank Darmstadt Ligui.........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An­

leihe Serie 1 mitAuslos.-Rechten

6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

6% ehem. 7% Frankl. Hyp.-Bank

Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936

6Ki% ehem. 4/t% Franks. Hyp.-

Bank-Liqu.-Pfandbriefc.......

5y2% ehern. 4%% Rheinische

Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe

6% ehern. 8% Pr. LandeSpfand-

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

6% ehern. 7% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10

Steuergutsch. Verrechnungskurs..

Mr f fP erlu k tt es

I h j| 11| allf 'enic

¥ st t

in er je

20 10.

96,65-

93,5

105,9

.vcaut'un u. JJ(.

Berlin

Schluß­kurs

Schlüße. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

20-10.

22-10.

20-10-

22 10-

4% desgl. Serie 11 .............

_

_

_

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4,7

4,75

4,5

4^r%Numän.vereinh.Rentev.l913

6,9

4% Rumänische vereinh. Rente ..

4,05

4,05

4,05

4

2V.% Anatolier ...............

34,5

34

34,5

Hranktun a. M.

Berlin

Schluß, kurs

Schlüße. Abend« börse

Schluß, lurs

Schlußk. Mittag- börle

Datum

20-10

22-10.

2010.

2210-

Marisfelder Bergbau ..

.......O

78

79

78,9

79,5

Kokswerke...........

.......0

95,65

96,25

Phönix Bergbau......

Rheinische Braunkohlen

.......0 .....10

49

226

48,9

227,25

48,75

226,5

49

228

Rheinstahl...........

.......c

89,13

90,13

90,13

90,13

Bereinigte Stahlwerke.

.......0

41,5

41,75

42

42

Olavi Minen ........

.......(

Kaliwerke Aschersleben.

.......6

122,4

121

122,25

118.5

Kaliwerke Westeregeln .

.......6

118

116,25

119,5

116,25

Kaliwerke Salzdetfurth

.....1¥i

156

155

156

"iss

20 Oktober

22 Oktober

Amtliche Ronerung Geld | Srie>

Amtliche Notierung

Geld | Ärie

Buenos Atre.

0,644

0,648

0,641

Brüssel.....

58,17

58,29

58,17

Rio de Jan. .

0,204

0,206

0,204

Sofia......

3,047

3,053

3,047

Kopenhagen.

54,80

54,90

54,57

Danzig.....

81,08

81,24

81,10

London .....

12,275

12,305

12,225

HelsingforS..

Paris ......

5,42

5,43

5,395

16,38

16,42

16,38

Holland ....

168.43

168,77

168,51

Italien.....

21,45

21,49

21,45

Iavan ......

0,703 5,694

0,705

0,703

Jugoslawien

5,706

5,69a

Oslo.....:

61,66

61,78

61 40

Wien.......

48,95

49,05

48,95

Lissabon...

11,135

11,155

11,09

Stockholm...

63,29

63,41

63,02

Lchwetz ....

81,05

81,21

81,02

Spanien....

33,97

34,03

33,99

Prag.......

10,375

10,395

10,375

Budapest ...

Neuyork...

2,473

2,477

2,472