M. 248 Zweites Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Dienstag, 23. Oktober 19Z4
Die Ergebnisse der Vogelsberg-Geländefahrt.
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Am Start — letzte Vorbereitungen. Ueberall gab es viele interessierte Zuschauer.
Die große Vogelsberg-Geländefahrt des NSKK. und DDAC., die am Sonntag mit dem Start und Ziel iji Schotten durchgeführt wurde, verzeichnete im einzelnen folgende Ergebnisse, (lieber den Verlauf der Veranstaltung berichteten wir bereits gestern ausführlich.)
Krafträder (Solo):
Strafpunktfrei: Gg. Krömmelbein, Lauterbach, 1,49 Stunden. M. Lehmann, jungen, 1,52; M. Naujoks, Frankfurt a. M., 1,54; H. Weckesser, Ortenberg, 2,03; E. Dinges, Frankfurt a. M., 2,13; O. Zeschkey, Schotten, 2,15; L. Erbecher, Frankfurt a. M., 2,15; .R. Ringshausen, Nidda, 2,16; I. Kap- hingst, Marburg, 2,17; K. Aff, Queckborn, 2,19 Stunden.
B i s 2 5 Strafpunkte: R. Alles, Gambach, 2,20 Stunden; R. Weppler, Lich, 2,24: Sy Ortwein, Frankenberg, 2,29; W. Görnert, Queckborn, 2,29; W Nord, Battenberg, 2,30; K. Jrrle, Allendorf, 2,30; M Zinßer, Frankfurt a. M., 2,34; Th. Faust, Gießen, 2,37; Sy Mohr, Gießen, 2,37; R. Moll, Utphe, 2,39; Sy Siegfried, Wiesbaden, 2,39. M. Kemler, Frankfurt a. M., 2,42; P. Freidhof, Marburg, 2,32. K. Theiß, Göbelnrod, 2:43 Stunden.
lieber 2 5 Strafpunkte: Sy Wetzler, Schotten, 2,51 Stunden; L. Weber, Alsfeld, 2,58; K. Christ I., Gießen, 3,02; R. Müller, Hungen, 3,11; E. Bender, Langsdorf, 3,19 K. Schmidt, Lich, 3,21; K Kniese II, Schotten, 3,57; M. Sinjkowski, Lich, 4,51 Stunden.
Solo-Motorrad-TNannschaften:
Nord (Battenberg), Jrrle (Allendorf) und Ortwein (Frankenberg) zusammen 32 Strafpunkte
Krafträder mit Seitenwagen.
Strafpunktsrei: A. Weber, Wiesbaden, 1,52 Stunden.
Bis 25 Strafpunkte: D. Schöffel,, Friedberg, 2,45 Stunden.
Ueb er 25 Strafpunkte: W. Rackowitz, Frankfurt a. M., 2,56 Stunden; Fr. Beißwenger, Frankfurt a. M., 3,12; E. Weber, Gießen, 3,06; K. Herderich, Frankfurt a. M., 3,37 Stunden.
Kraftwagen.
Strafpunktfrei: Hauptmann Schmitz, Kaf- fel-Nord, 1,48 Stunden; Walter Glöckler, Frankfurt a. M. 1,59; I. Schreiber, Frankfurt a. M., 2,00; Schneiderhan, Kaffel-N., 2,02; Amm, Kassel-Nord, 2,03; A. Sack, Heuchelheim, 2,05; Fr. Schwamm, Wiesbaden, 2,26 Stunden.
Bis 25 Strafpunkte: E. Nagel, Lauterbach, 2,31 Stunden; O. Brenntzell, Nidda, 2,37 Stunden.
Ueber25 Strafpunkte: W. Hinkel, Frankfurt a. M., 3,05 Stunden; A. Otterbein, Schlitz, 3,05; Schultze-Stepprath, Frankfurt a. M., 3,08; E. Pil- llardy jun., Kassel-W., 2,52; W. Reith, Gießen, 3,14; ,H Loth, Gießen, 3,08; Hs. Rothe, Lauterbach, 3,20; F. K. Schöpper, Frankfurt a. M., 3,17; C. Heil, Frankfurt a. M., 3,17; Hz. Brendel, Frankfurt .a M., 3,17; C. Sy Schlüter, Gießen, 3,09; R. K. Hnapp, Dauberu, 3,24; Fr. Kratzsch, Friedberg, 4.05; O. Birbaum, Betzdorf, 3,56; Hs. Jllert, Hanau, 13,57; W. Rüdiger, Frankfurt a. M., 3,43; Hs. König, 'Gießen, 3,55; Sy Metz, Frankfurt a. M., 4,15; W.
Zillich, Frankfurt a. M., 4,15; K. Kraft, Gießen, 3,55; A. Habrlch, Gießen, 3,55; Fr. Ringel, Gießen, 3,59; G. Schmidt, Gießen, 3,59; Hch. Appel, 3,59; Fr. Dreßbach, Frankfurt a. M., 4,15 Stunden.
kraflwagen-INannschaflen.
K. Schöpper, C. Heil, Brendel (sämtlich Frankfurt), 174 Strafpunkte; — A Habrich, P. Kraft, König (sämtlich Gießen), 316 Strafpunkte; — H. Metz, Fr. Dreßbach, W. Zillich (sämtlich Frankfurt), 338 Strafpunkte; — Sy Appel, F. Ringel, G. Schmidt (sämtlich Gießen), 340 Strafpunkte.
Radsportwerbetag in Großen-Linden.
Am Sonntag hielt der Radfahrerverein 1891 Großen-Linden einen Radsportwerbetag, verbunden mit einem Vereinsrennen, ab. an dem sich aus drei Gruppen des hiesigen SA.-Stur- mes 41/116 beteiligten. Sonntag früh starteten in kurzen Zeitabständen um sieben Uhr die drei Gruppen zu je fünf Mann, einem Führer und einem Ersatzmann in SA.-Uniform auf gewöhnlichen i Tourenrädern zu dem Rennen über annähernd ’ 25 Kilometer. Trotz schlechter Straßenverhältnisse wurden außerordentlich gute Ergebnisse erzielt. Gewertet wurde nach Benehmen, geschlossenem Abfahren und Ankommen der Gruppe, sowie nach Zeit. Als erster Sieger ging die Gruppe des Trupps 3 unter Führung von Sturmmann Ernst Seth mit 56,5 Punkten hervor. Zweiter wurde die Gruppe des Trupps 1 (Leihgestern), Führer Althaus mit 50 Punkten und dritter die Gruppe des Trupps 2, Führer R. Heß, mit 49,5 Punkten.
Bei den Einzelrennen in der /^-Klasse über 25 Kilometer wurde mit 58 Minuten Erich Lang erster Sieger; Heinrich Meid mit 58,30 Min. zweiter Sieger und Wilhelm Eckard t mit 60 Min. dritter Sieger. In der» 8 - K l a s s e (Jugendliche) gab es eine Ueberaschung. Bei derselben Strecke ging als erster Sieger mit 56 Min. (also zwei Minuten besser als der beste Fahrer in der ^-Klasse) Karl Jung durchs Ziel. Zweiter wurde Friedrich Spengler (Lützellinden) mit 58,30 Min. und dritter Helmuth Rinker mit 61 Minuten.
Am Nachmittag zeigten dann die Radler im Saale des Gastwirts Ludwig Schaum Kunst- Reigen- und Gruppen-Fahren. Besonderen Beifall erntete dabei der zweite Gaumeister im Kunstfahren Paul Gaßmann im 1er-, sowie im 2er- und 3er-Fahren. Ebenso gefiel ein 4er-Einrad-Reigen besonders.
Arn Abend fand die Siegerverkündigung durch den Vereinsführer Pg. Heinrich Faber statt, der in einer kurzen Ansprache den Sinn und Wert des Radsports darlegte. Er gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß auch die SA. teilgenommen habe. Mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf Führer und Reich und mit dem Gesang des Horft-Wessel-Liedes schloß der Redner. Pg. Sturmführer Willi Becker betonte, daß die SÄ. sich auch weiterhin in den Dienst der guten Sache stellen werde, um tatkräftig mitzuarbeiten an dem Werk, das noch nicht vollendet sei.
Die erste Dreiermannschast verläßt Schotten.
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Spielvereinigung 4900 Gießen.
Spielvereinigung 1900 schlägt Vissenberg 3:1 (1:1).
Es lohnte sich schon, am vergangenen Sonntag, zwei Nachmittagsstunden auf dem Sportplatz der Spieloereinigung, zuzubrinaen. Es gab zwischen den beiden Mannschaften der Bezirksklasse der Gruppe Gießen-Dill, der ersten Elf der Spielvereinigung 1900 und des Turn- und Sportvereins Bissenberg, vor allem ein sehr temperamentvolles Spiel zu sehen. Die technischen Leistungen hielten dem Temperament nicht ganz die Waage. Schade! Sonst wäre das Spiel zu einem seltenen Genuß geworden. Trotzdem stand dieser Kampf etwas über dem allgemeinen Niveau. Die Zuschauer gingen lebhaft mit.
Während der ersten Halbzeit überraschten die Gäste durch ihr schnelles Spiel. Sie verschärften das Tempo von Minute zu Minute. Die Blauwei- ßen fanden sich nicht gleich und mußten dem Gegner zunächst einige Feldüberlegenheit gestatten. Schon in der zweiten Minute gab es aber eine Überraschung für die Bissenberger. 1900 konnte durch Heilmann in Führung gehen. Es hatte ein heftiges Geplänkel vor dem Tor der Biffenberger gegeben. Der Tormann wollte, indem er herauslief, die Situation retten. Es gelang ihm nicht! Heilmann erhielt den Ball und konnte sehr entschlossen einsenden. Der Kampf wurde in aller Heftigkeit weitergeführt. Bei einem stürmischen Angriff der Bissenberger kam es vor dem Tor der Platzbesitzer zum Gedränge, Schlarb wehrte in kritischer Situation ab, der Ball kam dem Verteidiger Lippert vor die Füße und dieser schoß unglücklicherweise, im Bestreben, den Ball fortzubringen, in das — eigene Tor. So stand es also 1:1. In der Folge, d. h. bis zur Halbzeit, änderte sich an diesem Ergebnis nichts. Die Gäste gefielen durch ihr schnelles und gewandetes Spiel (sie spielten geradezu beispielhaft schnell ab), vor dem Tor vermochten sie sich aber nicht durchzusetzen. Die Verteidigung der Spielvereinigung war andererseits kaum zu überwinden. System hatten die Gäste nicht viel aufzuweisen, betrieben vielmehr ein ausgesprochenes Zerstörungsspiel, das nicht immer gut wirkte.
In der zweiten Halbzeit änderte sich die Situation sehr wesentlich. Die Gäste waren zwar weiterhin unvermindert eifrig, sie kamen aber nicht mehr so häufig zum Zug, wie zu Beginn des Spieles. Die Spielvereinigung kam mehr und mehr auf, ja bald
es klar, daß das Glück nicht auf der Seite der Grunweißen stand, denn sonst wäre sicherlich ein Unentschieden, wenn nicht gar ein Sieg erzielt rooröen. Nachdem Wohlgemuth noch einen schönen Alleingang unternahm und von Lehrmund erst in letzter Sekunde gestoppt werden konnte, erklang der Halbzeitpfiff.
Nach Wiederbeginn des Spieles drängten die Gastgeber besonders durch den geschickten Einsatz ihrer Flügel die Gästemannschaft stark in die 23er« teimgung. Als in der 16. Minute der Schiedsrichter em Vergehen Lehrmunds mit einem Elfmeterball ftrafte und dieser Ball zum Tor verwandelt wurde, war das Schicksal d.r Gießener entschieden. Aber trotzdem flackerte der Kampfgeist der Grün-Weißen noch einmal auf und sie drängten für geraume Zeit. Als Ritter im Strafraum einmal hart getreten wurde, gab es abermals einen Elfmeterball, dem die Gießener aber nicht auswerten konnten. Der Rest der Spielzeit gehörte dann wieder den Platzbefitzern, die jedoch trotz allen Drängens keinen zählbaren Erfolg mehr verzeichnen konnten. Die glücklichere Mannschaft errang den Sieg.
Sportverein 4920 Heuchelheim
Die erste Mannschaft von Lich zog es vor, nicht anzutreten, so daß die Einheimischen die Punkte kampflos erhielten. Die zweite Elf siegte bei einem schönen fairen Kampf gegen die erste Mannschaft von Frankenbach 2:1. Dem Spielverlauf nach mußte der Sieg höher ausfallen. Das Spiel wurde fast ausschließlich in der Hälfte des Gegners ausgetragen, der einheimische Sturm verstand es jedoch nicht, weitere Erfolge jui erzielen. Die erste Jugendmannschaft mußte in Krofdorf-Gleiberg eine Niederlage von 3:2 hinnehmen. Durch dieses Spiel wurden die Einheimischen von der Tabellenspitze verdrängt und stehen nunmehr mit Krofdorf-Gleiberg punktgleich.
Fußbollabteilung
des Turnvereins Fellingshausen.
Hohensolms — Fellingshausen 1:2 (1:1).
Auch Hohensolms mußte am Sonntag den besseren Fellingshäusern Sieg und Punkte überlassen. Von Beginn des Spieles entwickelte sich ein flotter aber harter Kampf, der durchaus offen war. In der 30. Minute fiel auf Vorlage des guten Mittelstürmers Bender das erste Tor für die eifrigen
Auf steiler Strecke: Der Beiwagenfahrer muß Hilfe in Anspruch nehmen (das gibt Strafpunkte!).
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dirigierte sie den Spielverlauf und die Gäste kamen nur hin und wieder zu Durchbrüchen, die allerdings meist nicht ungefährlich waren. Zum befreienden Torschuß reichte es aber nicht. Vielmehr konnten die Blauweißen nach einem ausgezeichneten Zusammenspiel durch einen entschlossenen Schuß des Halblinken zum Führungstor einschießen. Die Gäste verloren dann einen ihrer Läufer, nachdem ein Intermezzo mit dem Schiedsrichter oorausgegangen war. Der Spieler leistete sich dann etwas besonderes, insofern, als er, nachdem er herausgestellt war, plötzlich mit einem Kopfball in das Spiel eingriff. In der Folge wurden die Spielvereinigungsleute, die sich nun vollkommen auf die ihnen sonst eigene Spielweise besonnen hatten, mehr und mehr überlegen, während die Gäste zerfahrener spielten und kaum mehr etwas zu Wege brachten. Hammer konnte noch auf 3:1 erhöhen und stellte damit den Sieg sicher. Gegen Schluß flaute das Spiel etwas ab. Schiedsrichter Pfeil- Marburg amtierte zufriedenstellend.
VfB.-Reichsbahn Gießen.
Sportverein Wetzlar I — VfB.- Reichsbahn I 2:0 (1:0).
Die Gießener traten mit Ersatz für Birkenbiel und Leutheuser in Wetzlar an und lieferten trotz des Ersatzes kein schlechtes Spiel. Das kommt schon im Ergebnis zum Äusdruck. Dem Sturm wäre es sogar vorbehasten gewesen, durch größere Einsatzbereitschaft das Spiel für sich zu entscheiden. Drei sichere Chancen wurden ausgelassen. Der Schiedsrichter zeigte während der zweiten Halbzeit verschiedentlich Schwächen.
Die Gießener hatten Anstoß. Vom Halblinken zum linken Läufer wurde aber schlecht abgespielt und schon konnte sich der- Rechtsaußen des Gastgebers in den Besitz des Balles setzen; er raste die Linie entlang und schon mußte Schwan sein Können unter Beweis stellen. Im Gegenangriff erzwangen die Gießener kurz hintereinander zwei Ecken, sie ließen aber den letzten Einsatz vermissen. Schwan meisterte dann kurz danach einen Schrägschuß des Linksaußen, der aus einem Strafstoß herrührte, indem er ihn über die Latte schlug. Äus der Ecke heraus fiel das erste Tor für die Wetzlarer. Der Ball konnte von Schwan nicht weit genug befördert werden und im Nachschuß ging der Ball in die äußerste Ecke ins Netz. Die Gäste eröffneten nun, angefpornt durch diesen Erfolg der Wetzlarer, eine ©eneraloffenfioe, die aber nicht zum Ausgleich durchgesetzt werden sollte. Ritter schoß einmal in aussichtsreichster Stellung daneben. Eine Flanke vom Halbrechten zum Rechtsaußen wurde von letzterem übertreten und damit begab man sich der zweiten Chance. Als Ritter vor dem'Tormann allein stand und auch diese Gelegenheit ausließ, war
Gäste, dem die Leute vom Platzverein nichts entgegensetzen konnten. Fünf Minuten vor Halbzeit fiel durch Fehler der Verteidigung, der rechte Verteidiger trat über den Ball, der Ausgleich. Das Spiel nahm nach Halbzeit an Härte und Schnelligkeit zu, Torchancen waren auf beiden Seiten vorhanden, doch beide Torleute übertrafen sich gegenseitig im sicheren Fangen der schwierigsten Bälle. 18 Minuten nach Halbzeit fiel der längst fällige Siegestreffer nach prachtvoller Vorlage des Linksaußen an den Halbrechten, der den Ball aus der Luft einfchoß. Das Spiel stand unter der guten Leitung des Schiedsrichters Kreiling (Gießen), der alle Härten rechtzeitig unterband.
Fußball-Ergebnisse der Kreisklaffen aus dem Bezirk Gießen-Dill.
1900 II —SBiefetf 0:3; VfB. II —Großen-Bufeck 1:14; Heuchecheim — Lich (Lich nicht angetreten); Heuchelheim II — Frankenbach 2:1; Steinbach — Leihgestern II 0:3; VfB. III — Grünberg II 6:1; Steinberg II — Lollar II 8:0; Wiefeck III — Treis 4:4; Krofdorf II — Erda 3:2; Launsbach — Vetzberg 5:0; Hohensolms — Fellingshausen 1:2; Aßlar — Werdorf 4:0 (abgebrochen); Burgsolms — Nauborn 1:0; Oberbiel — Bechlingen 9:0; Spfr. Wetzlar II — Burgsolms II 2:5.
Ringen der Gauliga.
Am Wochenende trug der G ie ßener Kraft- und Sportklub 1 8 9 3 zwei Wettkämpfe im Ringen aus. Der Meisterschaftskampf der Gauliga gegen Hessen-Preußen Kassel wurde von den Gießenern nach hartem Kampf mit 12:9 Punkten gewonnen, der Rückkampf gegen Friedberg mit 7:12 Punkten verloren.
Kurze Sportnotizen.
Das 300 00 0. Sportabzeichen wurde vom Reichsbund für Leibesübungen am 17. Oktober verliehen.
E i n Pionier des deutschen Ruderboot-Baues, der Würzburger Michael Ziegler, wurde in diesen Tagen 70 Jahre alt. Seinen zahlreichen Verbesserungen ist zum Teil die Freimachung der deutschen Ruderer vom englischen Bootsbau zu verdanken.
Auf der Schauinsland-Renn st recke bei Freiburg wurden am "Samstag die zwei Ent- scheidungsläüfe für die Deutsche Bergmeisterschaft ffti Krafträder der Klassen bis 500 und bis 1000 Kubikzentimeter ausgetragen. In der schweren Klasse siegte der Breslauer Mansfeld auf BMW. mit 8:45,1 Min. (82,2 Stundenkilometer) vor Bodmer- Ebingen. Der Godesberger Loof auf Jmperia holte sich den Titel in der Halbliterklasse in 9:02,2 Min. (79,6 1 Stundenkilometer) vor Petruschke-Berün.


