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natürlicher Gemeinschaft rassisch und seelisch ver­wandter Menschen wurde erst durch die national­sozialistische Regierung aus der Tiefe unbewußter Empfindungen zum Grundsatz praktisch politischen Handelns m der gesamten Staatsführung empor­gehoben. Dadurch ergaben sich neue Aufgaben für die im öffentlichen Dien st st e h e n - den Aerzte, die Staats- und Kommu­nal ä r z t e. Aber auch die gesamte Aerzteschaft sieht sich vor neue Aufgaben gestellt. Dementspre­chend mußte auch für die Ausbildung und Schulung der Aerzte und der Staats-Mediziner eine neue Form gefunden werden. Diesen Erfordernissen dient die Staatsmedizinische Akademie Ber­lin-Charlottenburg. Um allen befähigten Aerzten die Teilnahme an diesen Kursen zu ermög­lichen, können die Gebühren, die einschließlich der praktischen Kurse 100 RM. für den ganzen Kursus betragen, auf Antrag erlassen wer-

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Die Beerdigung findet Mittwoch, 24. Oktober, nachm. 2 Uhr, statt.

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gelegentlich seines letzten Aufenthaltes erklärt:Legt mich in dieses Grab, denn ich werde bald voll von Blei zurückkommen." Auf Floyds Kopf stand eine Belohnung von 6000 Dollar.

Australisches Flugzeug mit elf Personen vermißt.

Ein Flugboot mit neun Fahrgästen und zwei Piloten an Bord, das in Louceston (Tasmanien) gestartet war und bereits vor mehreren Tagen in Melbourne eintreffen sollte, ist verschollen. Alle Nachforschungen sind bisher vergeblich geblie­ben. Man fürchtet, daß das Flugzeug in der Nähe des Vorgebirges Wilson ins Meer gestürzt ist.

Wieder ein Leichensund in Niederöslerreich.

Kaum ist die Aufregung über den Tod des Bür­germeisters K a i b l i n g e r von Tulln (Niederöster­reich) verklungen, da wird schon ein neuer Leichenfund aus der gleichen Gegend gemeldet. Bei der großen Donaubrücke bei Tulln wurde die Leiche eines Mannes gefunden, die Schußwun­de n an der Schläfe aufwies. Der Tote war nur mit einer Militärhose bekleidet. Eine oberflächliche Prü­fung hat ergeben, daß kein Selb st mord vor- llegt. Der Mann ist wahrscheinlich erschossen und dann ins Wasser geworfen worden.

Kunst und Wissenschaft.

Glückwünsche zum 75. Geburtslage des Generalmusikdireklors Dr. INuck.

Der Führer und Reichskanzler hat dem General­musikdirektor Dr. M u ck , der am 22. Oktober seinen 7 5. Geburtstag beging, herzliche Glückwünsche übermittelt und ihm in Anerkennung seiner künst­lerischen Arbeit sein Bild mit eigenhändiger Wid­mung übersandt.

Mittwoch, den 24. Oktober 1934, nachm. 2tthr, versteigere ich da­hier, Neuenweg 283um Löwen" zwangsweise gegen Barzahlung:

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kann. Hierdurch wird die Heilung bedeutend beschleu- Firma der

Reichsminister Dr. Goebbels hat an General­musikdirektor Dr. Muck nachstehendes Telegramm gerichtet:Zu Ihrem 75. Geburtstag übersende ich Ihnen meine besten Grüße, verbunden mit dem herzlichsten Wunsch, daß Ihre große künstlerische Kraft dem neuen Deutschland noch viele Jahre er­halten bleiben möge. Nehmen Sie zugleich auch meinen aufrichtigen Dank entgegen für die unschätz­baren Verdienste, die Sie sich um die deutsche Mu­sikkultur, insbesondere um das Werk des unsterb­lichen Bayreuther Meisters erworben haben. Gez.: Reichsminister Dr. © 0 ebb et s."

Der Geschäftsführer der Reichsmusikkammer, Prä­sidialrat I h l e r t und Professor H a v e m a n n , der Führer der Fachschaft der Reichsmusikerschaft, überbrachten die herzlichsten Glückwünsche der Reichsmusikkammer und der in ihr vereinigten Mu­sikerschaft. lieber das vom Führer gewidmete, in Silber gerahmte Bild freute sich Generalmusikdirek­tor Muck besonders herzlich. Ferner sind zahllose Glückwunschtelegramme und -schreiben eingetroffen.

Fortschritte in der Vitaminforschung.

Der Firma E. Merck in Darmstadt gelang es vor etwa einem Jahr als erste chemische Fabrik der Welt, das Vitamin C in chemisch reiner Form darzustellen. Das Vitamin C kommt haupt­sächlich in Obst und frischem Gemüse vor. Sein Feh­len führt zu dem gefürchteten Skorbut und anderen auch bei uns weit verbreiteten Mangelkrankheiten. Nachdem es gelungen war, dieses Vitamin auch in Tablettenform (Cebiontabletten) herzustellen, wurde es den Aerzten' zur Verfügung gestellt. Die Heil­erfolge waren überraschend gut. Besonders günstig wirkte diese Art der Vitaminzufuhr in Verbindung mit anderen gebräuchlichen Heilmitteln. Nun ist es jetzt den Wissenschaftlern gelungen, das Vitamin C auch in gelöster Form herzustellen, so daß es den Patienten direkt, entweder unter die Haut ober auch gleich in die Blutbahn, eingespritzt werden

den. Die Reichsbahndirektion hat den Besuchern Schülerkarten zuerkannt, lieber den dritten Lehr­gang (1. November 1934 bis 9. Februar 1935) er­teilt das Sekretariat Berlin-Charlottenburg 9, Spandauer Straße 1, Auskunft.

Die Reiter von Deutfch-Oftafrika." Welturaufführung eines deutschen Kolonialfilms

in Hamburg.

In Hamburg fand die Welt-Urauffüh­rung des von der Terra-Film-AG. hergestellten KolonialfümsDie R e i ter von D e u 11 d) = Ostafrika" statt. Die Aufführung gestaltete sich zu einem künstlerischen Erlebnis. Handlung, Dar­stellerkunst und Landschaftsaufnahmen verschmelzen in diesem Film zu einem einheitlichen Ganzen das ihm mit Recht die Bezeichnung künstlerisch wertvoll eintrug Der Aufführung wohnten außer dem Präsi­denten des Reichskolonialbundes und ehemaligen Gouverneur von Deutsch-Ostafrika Dr. Schnee zahlreiche Vertreter des Staates und der Bewegung sowie viele Träger des kolonialen Gedankens bei. Nach dem Einmarsch ehemaliger Schutztruppler mit

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Bleichstralle 6.

Durch eine freundschaftliche Vereinbarung Zwischen I dem Kalisyndikat und dem Reichsnährstand ist s eben eine Verbilligung ber in! and eschen Kalipreise mit Wirkung vom ^. Oktober d. J. an durchgeführt worden. Das Ausmaß der Pre Herabsetzung schwankt für die einzelnen Kalisorten zwischen 11 und 38 Prozent. Die Wirkung dieser Preissenkung des Kalis, eines der wichtigsten land­wirtschaftlichen Bedarfsartikel, wird durch eine Reche anderer, für die Preisgestaltung bedeutungsvoller Maßnahmen noch wesentlich verstärkt. Vor allem wird der Kalipreis nicht mehr wie bisher zum Fabrikpreis ohne Frachtkosten, sondern frei bis zur Verb räucher st ation berechnet. Bisher bedeuteten für die entfernt von den Erzeugungs- ftätten wohnenden Bezieher die Frachtkosten des Kalis, die in der Regel sofort bar bezahlt werden mußten, eine wesentliche Verteuerung und Erschwe­rung der Kaliverwendung. Nachdem daher das Stickstoff-Syndikat mit der Vereinheitlichung der Preise für alle Abnehmer gute Erfahrungen gemacht hatte, ist jetzt auch das Kalisyndikat dazu über- qeqangen, feine Preise einheitlich ab Der - r a u d) e r ft a t i 0 n zu berechnen. Die gleichmäßige Preisstellung ab Verbraucherstation, bei der die Frachtkosten von der Gesamtheit der Abnehmer ohne Rücksicht auf ihre Entfernung vom Produk­tionsort getragen werden, wird voraussichtlich eine Erhöhung d e s Kaliverbrauchs rn Süd­deutschland, Ostpreußen, Schlesien usw. zur Folge haben. Da aber der Kaliverbrauch von wesentlicher Bedeutung für die landwirtschaftliche Ertragsfähig­keit ist, so wird die Aenderung der Kalipreisstellung sicherlich die Produktion der Landwirtschaft in einem großen Teile Deutschlands wesentlich fördern. Die allgemeine Senkung der Kalipreise wird natürlich ebenfalls zu einem Mehrverbrauch von Kali anregen, also im ganzen Reich in der

ihren Fahnen ergriff Dr. Schnee das Wort zu einer Ansprache: Dieser Film möge zeigen, wie Ost­afrika mit deutscher Arbeit gro^ geroorben uni mit deutschem Blut getränkt ist; er möge zeigen, wie not-

her friedlichen Pionierarbeit der Deut- toento Dftafrita unb aus dem fjetbentampf der An> Ler und der treu zu ihnen stehenden Askar.- während des Weltkrieges.

Hans Herbert Schweitzer Mitglied des Präsidial­rates der Reichskammer der Bildenden Künste.

Reichsminister Dr. Goebbels hat dem Zeich­ner Hans Herbert Schweitzer, der unter dem NamenMjölnir" zum ersten bildenden Darsteller der Bewegung wurde, zum Mitglied des Prastdial- rates der Reichskammer der Bildenden Künste er­nannt.

Verbilligtes Kali steigert die landwirffchastliche Erzeugung.

orbnung für Kali ist die auf Wunsch des Reichs­nährstandes durchgeführte Verminderung der Kalisalz-Sorten von 8 auf 5. Sie erleich­tert dem Landwirt die Auswahl unter den ver­schiedenen Düngemittelsorten und dürfte ihn daher ebenfalls zu vermehrter Anwendung der ertrag­fördernden künstlichen Düngung veranlassen. End­lich sind auch bei der Festsetzung der Preise für die einzelnen Kalisalzsorten produktionstechnische Ge­sichtspunkte stärker berücksichtigt worden. So soll z. B. eine 25prozentige Senkung des Preises für schwefelsaure Salze d i e Faserpflanzen, Tabak und Gemüse anbauenden Land­wirte zu einem Mehrverbrauch dieses für inten­sive Bodenausnützung besonders in Betracht kom­menden Düngemittels anreizen.

Die Neuregelung ist also daraus eingestellt, den inländischen Kaliverbrauch zu fördern und dadurch eine intensive Ausnützung des deutschen Bodens zu­gunsten der Volksernährung zu ermöglichen. Bisher lagen die Kalipreise noch um etwa 5 v. H. unter dem Vorkriegsstände, während die Preise des ande­ren wichtigen künstlichen Düngemittels, des Roh­stoffs nach der Preislenkung zu Beginn dieses Jahres die Vorkriegspreise um etwa die Hälfte unterschritten haben. Dabei muß man natürlich be­rücksichtigen, daß die Herstellungskosten des Stick­stoffs durch Bestgestaltung der Erzeugung seit der Vorkriegszeit wesentlich gesenkt werden konnten, während im Kalibergbau, der ja wesentlich älter ist, keine bedeutende Aenderung der Produktionsmetho­den mehr eingetreten ist. Nach der jetzt beschlossenen starken Verbilligung werden aber auch die Kalipreise beträchtlich unter dem Vorkriegsstände liegen. Die auf Grund dieser Maßnahme zu erwartende Zu­nahme des Verbrauchs künstlicher Düngemittel wird voraussichtlich schon im nächsten Jahre zu einer er­höhten Ausnützung des deutschen Bodens und damit zu einer Steigerung des Ertrages der deutschen

Landkreis Gietzcn.

£ Hungen, 22. Okt. Dieser Tage wurde die Straße von Hungen nach Inheiden fer­tiggestellt. Hierdurch wurde einem langjährigen Be­dürfnis abgeholfen, da man den Jnheidener Berg, der besonders im Winter bei Schnee und Eis für den starken Fuhrwerksverkehr eine Gefahr war, nun so gesenkt hat, daß man von einer guten Lö­sung der Provinzialstraßenbauverwaltung sprechen kann, wofür ihr Dank gehört. Die Gemeinde Hun­gen hat diese Gelegenheit wahrgenommen, und durch eine Kanalanlage für guten Wasserabfluß gesorgt. Auch wurden Bürgersteige angelegt. Damit ist die Straße in bester Ordnung und die Provinzialstraße von Hungen bis Friedberg vollkommen fertiggestellt. Ferner wurde die Anfuhr nach dem Fried - h 0 f gesenkt. In der Niddaer Straße, an der Molke­rei, wurde bie Straße mit Kleinpflaster versehen. Dadurch wurde ein Uebelstand (Winterschmutz) be­seitigt.

Lauter, 22. Okt. Bei der durch das Jung­volk durchgeführten Brotsammlung für das Winterhilfswerk wurden in unserem Orte 56 Laib gesammelt. Bei der Sammlung für die Kriegsgräber, die hier durch den NSDFB. durchgeführt wurde, kam in unserer Gemeinde ein Betrag von 48,30 Mark zusammen. Es ist erfreulich,

daß die Bewohner den guten Sinn der Sache er­kannt haben und in so reichem Maße ihr Scherflein beitrugen, damit die Gräber derer, die in dem ge­waltigen Ringen ihr Leben für das Vaterland da­hingaben, auch in fremder Erde geschmückt werden können.

ch Dorf-Gill, 22. Okt. Von der Gaufilmftelle der NSDAP, wurde der FilmKampf um b i e Scholle" vorgeführt. Er gab einen erschüt­terten Einbruck, wie unter ber Feldherrschaft bes Jubentums ein großer Gutshof dem Ruin nahe­gebracht wurde, wie aber auch andrerseits Menschen rechtzeitig die Gefahr erkannten und eine Ver­steigerung des Hofes verhinderten. Der Film wurde mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. In der Opferwoche für das Deutschtum im Ausland wurden durch die Schulkinder 18,50 RM. gesammelt. Die Sammlung für di» NSV. hatte folgendes Er­gebnis: 35,10 RM. für Eintopfsammli'ng, 5 RM. durch den Verkauf von Bernsteinnadeln.

tc? Beltershain, 22. Okt. Dieser Tage wurde in feierlicher Weise im Saale Erb die Verpflich­tung der Frauenschaft vorgenommen. Die Frauen von Beltershain, Reinhardshain, Stangen­rod und Göbelnrod hatten sich hierzu eingefunoen. Nach einleitenden Worten der Frauenschaftsführerin sprach der Kreisschulungsleiter Pg. Michel (Gie-

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ßen). Die Feier wurde mit einigen schönen Liedern umrahmt. Die Jugend unternahm am Freitag- vormittag die B r 0 t s a m m l u n g für das Win^r- Hilfswerk. In diesen Tagen veranlaßt die Ge­meinde einen energischen Feldzug gege n bi e Feldmäuse. Zwei Mann wurden bestimmt, Acker für Acker systematisch vorzunehmen und einen Bau nach dem anderen auszuräuchern. Die Feldmäuse haben auf verschiedenen Aeckern bereits großen Schaden, insbesondere an der aufgehenden Frucht, getan. Gegenwärtig werden an den Provin- zialstraßen die Kleberinge angebracht. Es wäre wünschenswert, wenn die Bauern diesem Beispiel folgen würden.

< Ober-Bessingen, 22. Okt. Dieser Tage war jung und alt in unserem Dorfe Gelegenheit gegeben, einmal recht herzlich zu lachen. DasEr­götzliche Kasperltheater Rudi - Rul- lala" aus Mainz war auf Veranlassung der NS.- GemeinschaftKraft durch Freude" hierher gekom­men. Nachmittags begeisterte es die Kinder mit dem StückKasperle im Saargebiet". Am Abend konnten Erwachsene sich an den aufgeführten Stük- ken freuen. Die künstlerisch ausgestattete Bühne erhöhte die Wirkung des Spieles.

Kreis Friedberg.

$ Münzenberg, 21. Okt. Am 17. Oktober be­gingen das Fest der silbernen Hochzeit im Kreise der Kinder und des Enkels in rüstiger Ge­sundheit der Bauer Heinrich Boller II. und seine Ehefrau Marie, geb. Messerschmidt. Während der Ehemann von hier ist, stammt die Ehefrau aus Dors- Gill. Der diesjährige Konfirmandenjahr­gang hat die seltene Stärke von 25 Konfirmanden, nämlich 16 Jungen und 9 Mädchen. Dazu kommen 8 Konfirmanden, nämlich 4 Jungen, und 4 Mädchen aus Trais-Münzenberg. Während die Konfirmatio- neu in den beiden Gemeinden getrennt vorgenom­men werden nur wenn es iN^Trais-Münzenberg weniger -als vier Konfirmanden find, findet die Kon­firmation gemeinsam in Münzenberg statt ist der Konfirmandenunterricht immer gemeinsam in Man­zenberg im kirchlichen Vereinsraum. In Münzen­berg wurde diese Stärke seit 1926 und in Trais- Münzenberg seit 1920 nicht erreicht.

KrerS Schotten.

ch Groß-Eichen, 22. Okt. Am Samstag wurde durch das Jungvolk die Brotsammlung für das Winterhilfswerk vorgenommen. Es wurden hier 64 Laib Brot gespendet. Von den hiesigen Bauern wurden für das WHW. 16 0,25 Zentner Kartoffel und 42,35 Zentner Frucht gezeichnet.

Kreis Lauterbach.

Lauterbach, 22. Okt. In unserem Kreise wurden vom Jungvolk 3700 Laib Brot get sammelt, die nach Hanau verbracht wurden.

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Rückständige Beiträge zum Reichsnährstand.

3n einer Woche Einziehung durch die Finanzämter.

LPD. Die Pressestelle der Landesbauernschaft teilt mit: Ein Teil der beitragspflichtigen Land­wirte, Bauern und Fischer ist mit ihrer am 15. Ok­tober 1934 fällig gewesenen Beitragsleistung zum Reichsnährstand noch im Verzug. Es wird darauf hingewiefen, daß die Finanzämter in acht Tagen mit der kostenpflichtigen Einziehung der noch rück­ständigen Beiträge im Wege der Postnachnahme beginnen. Um die damit verbundenen besonderen Unkosten zu vermeiden, wird den säumigen Bei­tragspflichtigen im eigenen Interesse geraten, bie rückständigen Beiträge unverzüglich an die zustän-

Wettervoraussage.

Mit der östlichen Verlagerung des nördlichen Tiefs gelangt durch (eine Rückseite nach Vorüberzug der Warmluft wieder kältere Luft nach dem Festland. Der Witterungscharakter wird sich daher etwas wech­selhaft und kühler gestalten, wobei auch vereinzelt Niederschläge auftreten.

Aussichten für Mittwoch: Wechselnd wolkig mit vorübergehendem Aufklaren, kühler, Der* einzelte Niederschläge.

Lufttemperaturen am 22. Oktober: mittags 13,9 Grad Celsius, abends 5,7 Grad; am 23. Oktober: morgens 7 Grad. Maximum 14,5 Grad, Minimum 3,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 22. Oktober: abends 9,4 Grad; am 23. Oktober: mor­gens 7,9 Gr-ad Celsius. Sonnenscheindauer 5,8 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. IX. 34: 10 600. Druck unb Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei

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