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Stampfer nicht vergebens ist, getreu unserem Schwur und Wahlspruch: Alles für Deutschland!

Wertere Kranzniederlegungen

erfolgten von Kam. B o p f und Schneider im Auftrage der Landwehr-Offizier-Vereinigung und der Landwehr-Vereinigung ehemaliger 116er, sowie von Kamerad Muller im Namen der Arbeitsge­meinschaft der Militär- und Regimentsvereine von

Gießen, beide Ehrungsn mit Worten treuen, dank­baren Gedenkens und mit soldatischem Gelöbnis.

Oer Abschluß.

Nach etwa einstündiger Dauer des Gottesdienstes und der Gefallenenehrung schloß die Feierstunde mit diesen Kranzniederlegungen. Darauf marschier­ten die Formationen ab, und die übrigen Teil­nehmer begaben sich auf den Heimweg.

wlr seht neue Hoffnung, neues Vertrauen auf unsere Zukunft in unsere herzen einziehen sehen.

Was wir beute hier sehen, ist ein Ausschnitt des neuen deutschen Volkes, wie es sich überall zusam­mengefunden hat in der deutschen Volksgemeinschaft. Freudiger muß jedes alte Soldatenherz werden angesichts der hervorragenden Leistungen dieser

Traditionskompanie. Immerdar gilt es, tteu zu sein unserem deutschen Vaterlande und zu jeder Stunde bereitzustehen, uns bis zum letzten für es einzusetzen. In diesem Sinne begrüße ich Sie im Namen der Stadt Gie­ßen. Mögen hier der Soldat und der Stu­dent und die Bevölkerung immer fest zu­sammenstehen als eine harmonische Einheit! Heil Hitler! (Lebhafter Beifall.)

Aeichsstatthalter Gauleiter Sprenger spricht

Deutscher Abend in der Bottshalle

in Treue

Oer gestrige Sonntag

Gestern früh vor 7 Uhr ließ die in die Uniform vor dem Bahnhofsgeb s alten Regiments 116 gekleidete frühere Stahl- gemeinsamen Abmarsch nnn hör Mnlikssstrtike/Ecke Kaiserallee renden auswärtigen Bi

der Generalappett

Oer Reichsstatthalter ist da!

[ab

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und rufen: unserem heißgeliebten Vaterlo.d unse- rem Reichspräsidenten von Hindenburg, un­serem Führer und Dolkskanzler Adolf Hitler ein dreifaches Sieg-Heil!"

Blickt hin auf die ruhmvollen Feldzeichen und stimmt mit mir zum Beweis eurer Gesinnung in den alten Soldatenruf ein: Unser Führer, der Feld- all v o n H i n d e n b u r g und der Reichskanz-

renden auswärtigen Verine und eine große Men­schenmenge erfreuten sich an den guten musikali­schen Darbietungen der Kapelle unter Leitung ihres Dirigenten Schleuse. Gegen 8 Uhr und dann noch einmal gegen 9.30 Uhr bewegten sich aroße Marschkolonnen der Vereine vom Bahnhof durch die Stadt zum Trieb, wo

rede zugelassen wurde.

Denn wer die wehr des Vaterlandes berührt,

vor dem Bahnhofsgebäude ausgefüllt. Die zum " ' '') vor dem Bahnhof verhör-

schlägt sich selbst.

Wir werden als Deutsche uns zu jeder Zeit selbst treu bleiben. Wenn wir von den Deutschen sprechen, dann meinen wir den deutschen Na­tionalsozialismus, denn beide sind nicht mehr voneinander zu trennen. Deutsches Blut, deut­sches Denken, deutsche Liebe und deutsches Han°

er ein Begrüßungstele­früheren Groß Herzogs

Beim Betreten des Rednerstandes wurde der Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger mit lang­anhaltendem herzlichen Beifall begrüßt. In seiner eindrucksvollen und mit größter Zustimmung auf- benommenen Rede brachte er zunächst seinen Dank ür die herzliche Begrüßung zum Ausdruck, die er aber nur in d e m Sinne entgegennehme, daß sie ihm entgegengebracht werde als demjenigen, der an Stelle des Führers hier stehe, für den Füh­rer selbst. Dann sagte er u. a. weiter:

Gerade dem Führer muh bei Regimentslagen, wenn Frontkameraden sich versammeln, immer das erste Gedenken, das ganze Fest und der letzte Gedanke gelten, denn der Führer ist der fleischgewordene Frontsoldat in seiner besten, herrlichsten Tradition in der deutschen Geschichte.

Ich bedauere außerordentlich, daß ich nicht Ihrer ganzen Veranstaltung beiwohnen kann, aber seien Sie gewiß, daß ich bei solchen Tagungen immer in Gedanken dabei bin. So wie mir aus Front- soldaten zu Revolutionären geworden sind, so sind wir als Revolutionäre Frontsoldaten geblieben und werden es immer sein.

wir sehen immer alles und das Letzte ein für das deutsche Volk und das deutsche Vaterland. (Starker Beifall.) So war es in der Vergangen­heit und so wird es in der Zukunft fein. Seien Sie überzeugt, dah wir Ihre Erwartungen niemals enttäuschen werden.

Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger bei seiner Rede in der Volkshalle.

Gegen 22 Uhr traf, für den größten Teil der Be- sukber sicherlich völlig überraschend, unmittelbar vor dem Abschluß des ersten Teils des Abend-, der Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger zum Be­suche der alten 116er in der Volkshalle ein. In sei­ner Begleitung befanden sich Gauinspekteur, Kreis- lelter und Kreisdirektor l o st e r m a n n.. Gießen Kreisleiter z b. V., Kreisinspekteur Gießen-Stadt Oberbürgermeister R i t t e r. Gießen, Gaupreßeches

Woweries- Frankfurt, der Führer der Stan­darte 116 Obersturmbannführer butter und Bei­geordneter Bartholomaus - Gießen. Die Men- chenmenge empfing den Reichsstatthalter und Gau­leiter mit größter Herzlichkeit und lebhaften Heil Rufen, die freudig dargebracht und ersichtlich ebenso reudig entgegengenommen wurden.

©er Verbandsführer der alten 116er Oberst a. O. Köitschau

Marschall vonHindenburg und der Reichskanz- ler Adolf Hitler: Hurra! r

Gewaltig brausten die Hurra-Rufe der Tausende über den Platz. Mit dem Abschreiten der Fronten durch Generalmajor a. D. Mohr, den Bataillons­kommandeur Oberstleutnant von Wachter und den Verbandsführer der 116er Oberst a. D. Kott- schau fand der Generalappell seinen Abschluß.

Anschließend vereinigten sich die Kameraden beim Glase Bier zu kameradschaftlicher Geselligkeit.

Oer Jestzug.

Nach der Mittagspause war der Oswaldsgarten der Sammelplatz für die Kameraden, die am Fest- zug teilnahmen. Zu Tausenden strömten sie herbei. Der Platz war dicht umlagert von einer riesigen Menschenmenge. Niemand war die Hitze und Schwüle des Tages zu groß. Besonders die Jugend staunte die prächtigen Uniformen der alten Armee an. Das ist nicht verwunderlich, denn der heutigen Jugend sind ja nur die Uniform der Reichswehr und das Braunhemd geläufige Begriffe.

Die Straßen, die der Festzug zu passieren hatte, waren von dichten Menschenmengen gesäumt. Im wahrsten Sinne des Wortes: die ganze Stadt war auf den Beinen! ' , . .

Der Festzug bewegte sich durch folgende Straßen. Wernerwall, Hitlerwall, Landgrafenstraße, Land- graf-Philipp-Platz, Sonnenstraße, Kreuzplatz Kap- lansgasse, Bahnhofstraße, Horst-Wessel-Wall, Hlnden- durgwall, Gartenstraße, Ludwigsplatz, Kaiserallee zur Volkshalle. t .

Freudige Bewegung ging durch die harrenden Menschenmassen, als die Klänge unserer Bataillons­kapelle, die den Beginn des Zuges bildete, ertönten. Unter dem Kommando von Hauptmann Schiet folgte die Traditionskompanie. Der schneidige Marschtritt der Soldaten, die, wie immer, tadellos ausgerichtet und in vorbildlicher Disziplin

geführt zum Aufstieg, und so wird er sein em We­sensbestandteil und williges Werkzeug in der Hand des Führers Adolf Hitler, der es gebrauchen kann zu jeder Zeit, wenn er es für notwendig hält. (Stürmische Zustimmung.) Ge­rade die Pflege des W e h r t u m s war zu allen Zeiten ein Bestandteil der Weltanschauung des Nationalsozialismus, über den keinerlei Wechsel-

der ersten Verse des Deutschland- und des Horst- Westel-Liedes

Oie Darbietungen

Die Gesangsabteilung der Tradi­tionskompanie erfreute mit zwei stimmlich und rhythmisch gleich hochwertig zu Gehör gebrach­ten Chören (Deutschland höre wieder" von Sonnet undOberhessisches Volkslied" von Milarch), deren ausgezeichnete künstlerische Wiedergabe höchstes Lob verdient. Die Kapelle brachte dann eine Para­phrase über das LiedVolk ans Gewehr" trefflich zum Vortrag. Hierauf folgte wieder die Traditions­kompanie mit turnerisch schlechthin vollendetem Barrenturnen und Bodenturnen, mit Leistungen, bei denen einem vor Bewunderung wie der Berliner zu sagen pflegtdie Spucke wegbleibt".

Im zweiten Teile des Abends erfreute die K a - pelle mit zwei Märschen für Fanfarentrompeten und Kesselpauken (Barbarossas Erwachen" von Reck- ling undAdolf-Hilter-Fanfare" von Blume), ferner mit einem Potpourri von RecklingErinnerungen an das Militärleben". Die Traditionskom-

des alten v.vöt...----- o--------- , , ,,

helmkapelle von der Moltkestraße/Ecke Kaisergllee aus ihren W e ck r u f auf dem Marsche zum Bahn­hof mit schneidiger Musik erklingen. Von 7 Uhr ab fand am Bahnhof der Empfang der mit Sonderzügen von auswärts kommenden Kamera­den statt. Die Pause zwischen der Ankunft dieser Züge wurde von der Kapelle mit Platzrnusik

das bedeutsamste Ereignis des Vormittags war. Zu diesem Appell traten auf dem Trieb zwischen der Volkshalle und den Sportplätzen mehrere Tausend alter Soldaten im offenen Viereck an, das kurz vor Beginn der Feier von der mit den alten Re­gimentsfahnen erschienenen Traditionskompanie unter dem Befehl ihres Chefs, Hauptmann Schiel, geschloffen wurde. Der Bataillonskom­mandeur Oberstleutnant von Wachter nahm an der Veranstaltung gleichfalls teil, neben ihm war noch eine Reihe weiterer Ehrengäste erschienen.

Generalmajor a. D. Mohr-Gießen hielt an die aufmarschierten Kameraden, denen sich eine. große Menschenmenge rundherum zugesellt hatte, folgende Ansprache:

In wenig Tagen sind 20 Jahre Vergangenheit das Inf -Regt. Kaiser Wilhelm Nr. 116 auf dem Hofe der Neuen Kaserne vor dem Ausrücken in den Krieg zum letzten Appell angetreten war. In die ungeheure Be­geisterung der damaligen Tage fielen mahnend zwei Sätze. Der eine war das Wort unseres hohen Regimentschefs, Sr. Majestät des K a i f er s dessen wir heute in Verehrung und Dankbarkeit gedenken: Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche." Dieser Satz ist zur Grundidee unseres heu­tigen Staates geworden. Das andere Wort war die Rede des Regiments-Kommandeurs Oberst Schimmelfennig bei der Weihe der Fahnen gelegentlich des Feldgottesdienstes an sein Regiment: Ihr dürft sie zerschossen und zerfetzt roieberbrmgen, aber ihr bringt sie wieder!" Dieser Befehl wurde zum Schwur und ist gehalten worden bis zum letz­ten Mann.

Rein und unbefleckt wehen die alten Feldzeichen über euch, am Tage von Anloy, an dem sie entfaltet den Sturm des Regiments begleite­ten und feine Tapferkeit und feinen Opfermut faßen.

Heute wo die Angehörigen des lieben alten Re­giments' und seiner Tochterformationen auf dem Platze angetreten find, auf dem die meisten ihre Ausbildung erhalten haben, flattern zum Beweis, daß ihr alle euren Schwur gehalten habt, aufs neue bie Fahnen über euch, gleichsam als Symbol, daß der alte Gott noch l e b t und daß d e r a l t e Soldat wieder etwas gilt.

Unerträgliche -fahre der Schmach liegen hinter uns allen, jede Hoffnung auf Besserung schien verloren. Einem Frontkameraden ver­danken wir in letzter Stunde die Rettung: unse- rem Führer und Reichskanzler A d o l f h l t l e r- Seiner Tatkraft, feinem bewundernswerten, zielbewußten handeln gelang das Unglaubliche, Deutchland zu einigen und neuen großen Auf­gaben enlgegenzuführen. Er ist es gewesen, der die Großtaten der allen Armee, in der er selbst gekämpft und geblutet hat, wieder ins rechte Licht stellte und ihr die Ehre zurückgab.

Das Verräterwort, das der sozialdemokratische Vorwärts" noch während des Krieges schrieb: Wir wollen nicht, daß Deutschland seine Fahnen siegreich zurückbringt", ist glücklicherweise nur zur Hälfte wahr geworden. Zwar den Sieg haben wir hauptsächlich durch V e r r a t und i n n e r e W ü h l - arbeit verloren, die Fahnen aber haben wir zurückgebracht. Und wenn sie heute im neuen Reiche als ein Zeichen wiedererwachteü soldatischen Denkens und Fühlens vor uns stehen, so empfinden wir alte Soldaten mit tiefem Banke die Wendung unseres Schicksals.

Soldaten sind dankbar und treu! Sie reden nicht viel, sondern sie handeln! Wer sich uns treu zeigt, dem find wir es auch! Deshalb geben wir auch heute auf unsere alten Fahnen das Gelöbnis ab, Treue mit Treue zu vergelten und zu unserem Führer zu stehen, wo und wie es auch immer sei.

wüßten die Ehre dieses Besuchs freudig und dank- hnr frhnhen wenn auch die Anwesenheit des Reichsstalthalter's sich leider nur auf kurze Zeit er- TtrÄK ^x Redner begrüßte den Gauleiter 'auch als einen her

nuchuunq daß es® intern Gau Hesten-Nassau des Gauleiters Reichsstatthalters Spr enger feine Verräter am Führer gegeben habe. (StarferVei

ters Gauleiters Sprenger j

emporsteigen möge 4 06 ber »feine

Ä Me» auf den Reichsftatthal.er ausklingen lieh.

Oberbürgermeister Hüter -Gießen, -«»...>»», Sh'?ÄSft MsZM-sE men ® Äuölterung über diese Wie.

Freude der Gieße alten Garm on-

dersehensfeier der Uber m19r u Q . Daß

r-°btfi*rhi°er miebe einmal um ihre ruhmgekrönten Sie sich ^r Pönnen, wird manches Soldaten- ^Q^nh!?hp?fd)Iaaen lassen angesichts der Erinnerun- herz hoher sch g Soldat hier austauschen kann mit' Kameraden" mit denen er Zeiten der Freude 7nd der Not des Vaterlandes erlebt und durchge- '"manches H-N wird nach -all Schmer, fein van

was das letzte Jahrzehnt über uns brachte. Aber umso freudiger sind wir, daß

Der Gau Hessen-Nassau ist groß geworden zum Führer, so wurde der Gau Aufstieg, und so wird er sein ein We-

Don 20.30 Uhr ab folgte als Abschluß des ersten Tages der Wiedersehensfeier ein Deutscher Abend in der bis auf das letzte Plätzchen besetzten Volks- Halle-, schätzungsweise nahmen an der schönen Feier etwa 4500 bis 5000 Menschen teil. In der Stimmung kamen echte soldatische Kameradschaft und frohgestimmte Wiedersehensfreude allenthalben in schönster Weise zum Ausdruck.

Die Mannschaften der 2. Kompanie (Traditions­kompanie) Infanterie-Regiment 15 unter ihrem Hauptmann Schiel und die Bataillonskapelle un­ter Leitung des Obermusikmeisters Krauße waren die beiden starken Säulen, auf denen der prachtvolle Verlauf des Abends hinsichtlich der unterhaltenden Leistungen allein ruhte. Und um es vorweg zu sagen! sie haben beide ihre freiwillig und völlig uneigennützig übernommenen Aufgaben in glänzen­der, höchster Bewunderung werter Weise gelöst. D i e Frage war und ist berechtigt: was kann diese Kompanie nach ihren Darbietungen vom Samstag denn nun eigentlich nicht? Wer die wirklich stau­nenswerten Leistungen dieser Soldaten gesehen und gehört hat, wer sich an der prächtigen Präzision und Künstlerschaft ihrer Darbietungen erfreuen durfte, wird diese Frage verstehen und am Platze finden.

Die Kapelle leitete den Abend mit demAlexander- mar ch", dem Parademarsch des Infanterie-Regi­ments Kaiser Wilhelm Nr. 116, ein, dann folgte die vaterländische FestouvertüreDem Deutschen Volke", beide Kompositionen von der Kapelle in bekannter künstlerischer Meisterschaft zu Gehör ge­bracht.

Oer Führer der ehem. 116er in Gießen Kamerad Bifl

begrüßte die große Festversammlung im Auftrage der Festleitung des Vierten 116er-Tages und gab der Freude über den außerordentlich starken Besuch Ausdruck. Nach dem Dank an alle Mithelfer und Förderer bei der Vorbereitung der großen Feier hieß er die bis zu dieser Stunde erschienenen Ehren­gäste willkommen, an ihrer Spitze Generalmajor a D Mohr und den Kommandeur des I. Batl. Infanterie - Regiment 15, Oberstleutnant von Wachter, sowie den Chef der Traditionskom­panie, Hauptmann Schiel. Sodann begrüßte er die Bataillonskapelle und ihren Leiter Obermusik­meister Krauße, die Traditionskompanie, alle alten Soldaten, die Verbände, die Gießener Ein­wohnerschaft und die Gäste von auswärts. Er gab dann der Freude über die enge Verbundenheit der alten 116er mit der Reichswehr und dem stolzen Traditionstruppenteil in Gießen Ausdruck, und schließlich huldigte er in herzlichen Worten dem Feldmarschall und dem Gefreiten des Weltkrieges,die beide feit 1914 im Dienste von Volk und Vaterland stehen". Er schloß feine Rede mit den Worten:

So kennt unser allverehrter Reichspräsident Iroh feines hohen Atters nur die Pflicht, feinem Vaterland zu dienen, und unser Volkskanzler hat am 30. Juni durch Entschlossenheit und sol­datischen Wut unter Einsatz seines eigenen Lebens unser geliebtes Vaterland vor größten Gefahren gerettet. Wir bekennen unser Ver­trauen, indem wir uns restlos hinter die Regie­rung Adolf Hitlers stellen

Ferner gc gramm b - - , - - ----- ---~ ~,

von Hessen bekannt, in dem dieser mittelste, daß er im Geiste bei der Wiedersehensfeier feiner 116er in Gießen sei und allen versammelten Kameraden ä s treudeutsche Grüße ausspreche.

Schneidige Militärmusik bildete den Abschluß i°|ber denkwürdigen Veranstaltung.

deln sind ein einheitlicher Guß geworden. Was auf dieser Linie steht, ist der Deutsche. Was nicht auf dieser Linie steht, hat mit dem Deutschen nichts zu tun. (Starker Beifall.)

So wie die Treue dem deutschen Volke allezeit das alles umschlingende Band war, so wird, nachdem diese Gedanken Gemeingut des deut­schen Volkes geworden sind, Deutschlands Auf­stieg und Vormarsch nicht aufzuhalten sein. Dieses geschlossene Deutschland wird sich auch wieder den Platz an der Sonne erringen, der ihm gebührt.

Glaube niemand, daß das Schicksal uns etwas schenkt. Wir haben im letzten Jahrzehnt erlebt, wo­hin das deutsche Volk kommt, wenn es sich bei an­deren ein besseres Schicksal erbetteln will. Nur d i e eigene Leistung des deutschen Volkes ist der Weg und die sichere Bürgschaft für unsere Zukunft.

Diese Leistung wollen wir in Frieden und Ar­beit vor aller Welt vollbringen und durch Ein­heit und Arbeit werden wir uns auch das An­sehen in der Welt wieder erringen.

Langanhaltende begeisterte Zustimmung dankte dem Reichsstatthalter für feine packende und anfeuernde Rede. Begeistert huldigte die Versammlung darauf dem Führer und Volkskanzler Adolf Hitler und dem deutschen Vaterland. Als der Reichs- st atth alter bald darauf die Kundgebung wie- der verließ, wurden ihm von der Menge herzliche Ehrungen und begeisterte Heilrufe dargebracht.

Oer Schluß des Abends.

Nach Beendigung der Dortragsfolge sprach der Verbandsführer der ehem. 116er Oberst a. D. Köttschau dem Bataillon, der Traditionskom- panie, der Stadtverwaltung, der Polizeidirektion, den Gießener 116ern und allen Mithelfern an dem großen Werk der Wiedersehensfeier namens des Verbandes herzlichsten Dank aus.

panie brachte in feinster künstlerischer Darstellung unter dem TitelDas deutsche Soldatenlied!" eine Folge in neun Bildern mit Prolog und Musik her­aus, an deren geistiger und künstlerischer, wie tech­nischer Durcharbeitung auch nicht das mindeste fehlte. Mit einem Wort: eine Glanzleistung größten For- mats und aus einem Guß! Die lebenden Bilder be­trafen: Landsknechtlied, Prinz Eugen, Fridericus Rex, Morgenrotz Die Wacht am Rhein, Reserve hat Ruh', Ausmarsch 1914, Argonnerwald, Deutschland über alles. Die Darsteller der lebenden Bilder wa­ren was die Leistungen nur anerkennenswerter macht! sämtlich Soldaten der Traditionskompanie. Zur künstlerischen Mitarbeit hatten sich in kamerad­schaftlicher Weise Pg. Loeser, Mitglied des Stadt­theaters, und einige Mitglieder des technischen Stadt­theaterpersonals zur Verfügung gestellt. Unteroffizier Hans Schmidt sprach in feiner Weise den Prolog, Obermusikmeister Krauße sorgte mit seiner Kapelle für die geschmackvolle musikalische Umrahmung. Die Gesangs abteilung der Traditions­kompanie brachte mit Orchesterbegleitung unter der Stabführung des Gefreiten Dietrich den bekannten melodienreichen Straußschen Walzer An der schönen blauen Donau" in prachtvoller, mit­reißender Art zu Gehör und mußte um den un­ermüdlichen stürmischen Beifallsspenden zu genügen einen Teil der Komposition noch als Zugabe wie­derhole,.. Zum Schluß überraschten die Turner der Traditionskompanie noch nut reizvollen grotesk-komischen Darbietungen, bei denen die Kom­panie auch wieder die staunenswertesten Talente er­kennen ließ durch Leistungen, die man auch in guten Variets- oder Zirkusbetrieben vollwertiger wohl kaum sehen dürfte. Die mirtwirkenden Mannschaften der Traditionskompanie verdienten und fanden bei allen Darbietungen stürmischen, kaum endenwollen- den Beifall, der ihnen den herzlichen Dank der Zu­schauer zum Ausdruck brachte. Dankbare Anerken­nung für sein unermüdliches Wirken für ein volles Gelingen der Aufführungen gebührt auch dem Kom­paniechef, Hauptmann Schiel, der eifrig fordernd und anregend hinter dem geschloffenen Vorhang seine Künstlermannschaften zur höchsten Leistung führte und dergestalt an dem vortrefflichen Gesamtwert der abendlichen Unterhaltung einen hohen Anteil des ide­ellen Verdienstes beanspruchen kann. Nicht minder herzliche und dankbare Anerkennung gebührt und wurde durch stärksten Beifall zuteil der Dataillons- v faoette und ihrem Obermusikmeister Krauße für

"Mtt°gr°ß°r ISung stimmten alle in den di- kUnstl-risch h-rv°r--.g-nd- musikalisch- B-r-ich°- Ruf ein, anschließend folgte der gemeinsame Gesang I rung des Abends.