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Spindlersfeld 7:01,4; 2. Etuf Essen 7:04,3; 3. Frie- Jen Berlin 7:13,3; 4. Viktoria Danzig 7:21,3.

Zweier ohne Steuermann (zweimal ge­wartet): 1. Braun-Möller (Wiking Berlin) 7:53,4; 2. Botz-Cellarius (Köln 1877) 7:55,3; 3. Eichhorn- Zahn (Mannheimer RE.) 7:58; 4. Rückert-Holz (Danziger RD.) 8:08,8.

Doppelzweier (zweimal ausgetragen): 1. Roßmann - Möllert (Frankfurt a. d. Ober) 6:53,4; 2. Bohmitt-Bayerwaltes (RV. Bamberg) 6:56,3; 3. Frankfurter RG. Germania Frankfurt a. M. (Paul- Hüllinghoff) 7:05. (MSB. Godesberg im ersten Lauf ausgeschlossen).

Achter: 1. Hellas Berlin 6:00,7; 2. RD. Würz­burg 6:00,9; 3. Berliner Ruderklub 6:04,7; 4. Main­zer RD. 6:04,9.

Auf dem Starnberger See wurden die Kanu- Lang st recken-Mei st erschuften abgewickelt. Hier setzten sich Horn-Hanisch (Berlin) im Zweier und H r a d e tz k i (Rosenheim) im Einer durch. Die in Halle vorgesehenen B a h n - R a d - Wettbewerbe fielen dem Regen zum Opfer und wurden um 24 Stunden verschoben.

Oie deutschen Straßenmeisterschasten.

Auf der Strecke NürnbergRegensburgNürn­berg, die 4 durch trie Berge der Ober Pfalz und den Fränkischen Jura führte, lieferten sich 66 der besten Straßenamateure einen sportlich hochstehenden Kampf, den schließlich K r ü ck l - München im Spurt zu seinen Gunsten entschied. Nach einer Fahrzeit von 7 :50 :50 Stunden für die 244,4 Kilometer lange Strecke traf er als Erster am Ziel in Nürn­berg vor Fuhrmann- Berlin (eine Länge), K r a n z e r - Nürnberg, Hupfeld-Dortmund, Balzer- Berlin und Dreißig- Berlin (alle dichtauf) ein. Als 16. kam der Frankfurter G u t in 8 : 03,45 vor Löber - Frankfurt am Ziel an.

Nordheffens Turnvertretung bei den Kampfspielen.

Zu den Deutschen Kampfspiälen in Nürnberg sind von den 16 Gauen der Deutschen Turnerschaft ins­gesamt 1117 Meldungen für die Turnwettbewerbe gemeldet worden. Am stärksten ist der Gau XIII Südwest mit 147 Meldungen vertreten. Verhältnis­mäßig gut für einen der kleinen DT.-Gaue ist mit nahezu 60 Teilnehmern das Meldeergebnis aus unserem heimischen Turngau XII Nordhessen. Bei den Turnern vermißt man allerdings einige Spitzen­könner, so die guten Limburger Turner, die kürz­lich beim Bezirksturnfest in Friedberg ihre Befähi­gung für Nürnberg durchaus nachgewiesen haben. Der Marburger Ahrens kann, wie wir erfahren, wegen Verletzung nicht teilnehmen. Unter den Be­werbern befinden sich die Gießener Zwillingsbrüder Herbert und die drei Brüder Fink aus Mar­burg, von denen einer jetzt für Kassel turnt. Eine etwas zahlreichere Beteiligung hätte man aus dem

Lager der Turnerinnen erwartet. Nachstehend nen­nen wir die nordhessischen Turner und Turnerinnen, die in Nürnberg starten:

Turner-Zwölfkampf: W. Schmidt, Tgm. 1837 Hanau; Adolf Fink, TuSpv. 1860/85 Mar­burg; Walter Fink, TuSpv. 1860/85 Marburg; Karl Schiebeler, CT. Kassel; Hch. Schmeissing, Tgm. Witzenhausen; Adam Fahrenkopf T.- u. Spvergg. 1860 Hanau; Ernst Schöfsmann, Tv. Wieseck; Karl Lettin, Tv. Wieseck; Alfred Oswald, Tv. Wieseck; Otto Gergs, AeCT. Kassel; Kramer, AeCT. Kassel; Kurt Schneider, AeCT. Kassel; Richard Seth, Tv. Großen-Linden, Karl Schick, To. 1846 Gießen; Ludwig Herbert, Tv. 1846 Gießen; Hch. Herbert, To. 1846 Gießen; Hch. Schäfer, T.- u. Fechtklub Fulda.

Turner-Neunkampf: Rolf Ebeling, Tgm. 1837 Hanau; Heinz Bräcklein, CT. Kassel; Leo Wiese, CT. Kassel; Hermann Eckhardt, CT. Kassel; Ferdinand Schönewolf, CT. Kassel; Heinz Rinke, CT. Kassel; Erich Fink, CT. Kassel; Bauckhardt, CT. Kassel; Karl Reuter, Tv. 1846 Gießen; Emil Wald, T.- u. Fechtklub Fulda.

Turner-Fünfkampf: Hans Peters, Tv.

Maffenheim; Johannes Artz, Tv. Massenheim; Willi Beaupain, T.- u. Spv. 1860/85 Marburg; Fritz Janke, CT. Kassel; W. Salomon, CT. Kassel; Hans Rübe, CT. Kassel; Kurt Lange, AeCT. Kassel; Karl Michels, Tv. 1846 Gießen; Karl Schuster, Tv. Wetz­lar; Gustav Bott, Tv. Wetzlar; Otto Werner, Tv. Weilmünster; Walter Riedel, Tv. Herborn; Bern­hard Schöpf, T.- u. Fechtklub Fulda; Karl Storch, T.- u. Fechtklub Fulda; Rudolf Gehrte, Tgm. 1837 Hanau a. M.

Turnerinnen-Siebenkampf: Frau Kalk, Tv. Wetzlar; Gretel Breul, AeCT. Kassel; Anni Klinge, AeCT. Kassel; Erna Hofmann, T.- u. Spv. Hanau; Sophie Unkel, Reichsbahn-T.- u. Spv. Marburg.

Turnerinnen-Sechskampf: Gretel Diet­rich, T.- u. Spv. 1860/85 Marburg; Friedel Hiefer, AeCT. Kassel.

Turnerinnen-Vierkampf: Marta Ara- bin, Tv. Wetzlar; Elfriede Hormann,Jahn" Esch- roege; Dora Eisenhuth,Jahn" Eschwege.

Leichtathletik: Pontow, Tgm. Fulda (100- Meter- und 200-Meter-Lauf); Werner, Tv. Weil­münster (Dreisprung).

Wolff Hirth flog so eine Stunde und auch ein großer Teil der übrigen Maschinen vermochte sich über eine halbe Stunde über den Hängen der Was. serkuppe zu halten. Lediglich der Mannheimer PilotHosmann konnte mit seinem Rhön-Adler" durch eine Thermik-Säule An­schluß an eine vorüberziehende Gewitterwolke fin­den, erreichte über der Wafferkuppe bereits eine Höhe von c a. 900 Meter und gewann damit den ausgesetzten Tagespreis für die größte Höhe. Nach einem wohlgelungenen Ueberlandflug landete er in dem Lustlinie 115 Kilo- meter entfernten Kronach bei Koburg.

Kurze Sportnotizen.

Der Kölner Weinkötz stellte beimAmeri­kaner-Sportfest" in Frankfurt a. M. wieder einen neuen deutschen Hochsprung-Rekord auf. Er über­sprang diesmal die Höhe von 1,98 Meter. Auch sonst gab es einige hervorragende Leistungen. Borch- meyer lief über die 100 Meter die Zeit von 10,3 Sekunden, D^ s s e ck e r (Stuttgart) schlug den Ame­rikaner V e n z k e über 800 Meter in 1:52 Minuten, und Dr. P e l tz e r brachte Venzke im 1500-Meter- Lauf in 3:58,1 Minuten die zweite Niederlage bei.

Aus aller Welt.

Ein Wilderer auf frischer lat erschossen.

Am Samstag wurden der 28jährige Jakob G u m b a r t und der 35jährige Konrad Schrei­ber von dem Jagdpächter Sittich angetroffen, wie sie in einer umfriedigten Hege im Walde zwi­schen Kelsterbach und Walldorf (zwischen Frankfurt und Groß-Gerau) ein Reh einfangen wollten. Vorher war aus der gleichen Richtung ein Schuß abgegeben worden, auf den der Jagdpächter Sittich mit einem Schreckschuß geantwortet hatte, worauf die beiden Wilderer im Dickicht eines Pflanzengar- tens verschwanden. An der Eingangstür zu diesem Garten wurden die beiden Wilderer bald darauf von dem Jagdpächter wieder gesehen. Schrei­ber soll hierbei seinem Freunde Gumbart zuaerufen haben:Jakob, auf ihn!" In diesem Augen­blick soll Gumbart das Gewehr in Anschlag gebracht und auf Sittich gerichtet haben. Da der Jagdpächter befürchten mußte, von Gum- bart erschossen zu werden, riß er selbst seine Flinte hoch und feuerte aus einer Entfernung von 120 Meter auf den Wilddieb. Dieser wurde durch einen Schuß in den Kopf auf der Stelle ge­tötet.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, für Feuilleton: I. V.: Dr. Fr. W. Lange, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. DA. VI. 34: 10100. Druck und Verlag: Brühl'fche Unioerfitäts - Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Oie Eröffnung derXV. Rhön".

Hofmann-Mannheim gewinnt den ersten Tagespreis.

Am Vorabend.

Regstes Treiben herrschte während des Sams­tags, dem Vortage zum XV. Rhönsegelflug-Wett­bewerb auf der Wasserkuppe in der Rhön, der durch das Rekord-Melde-Ergebnis von 135 Segel­flugzeugen, von denen trotz der wesentlich vergrö­ßerten Unterbringungsmöglichkeiten nur 101 Ma- chinen zugelassen werden konnten, zum a rösten Segelflug-Wettbewerbe der Welt wer­den wird. Mittels Motorflugzeug-Schlepp und Automobilen trafen seit Mitte der Woche nahezu 70 Maschinen im Fliegerlager Wasserkuppe ein. So aus Westdeutschland die Aachener, Gelsenkirchener, Essener und Bonner Ortsgruppen mit je zwei Segelflugzeugen und die Berliner Ortsgruppen des DLV. mit fünf Maschinen. Auch aus Schwaben und Baden sind nahezu alle gemeldeten Teilnehmer bereits eingetroffen, angeführt von Wolff Hirth, der wiederum seine bestbewährteMoazagotl" flie­gen wird. Kassel ist mit zwei Segelflugzeugen und Frankfurt mit vier Maschinen der TypeRhön- Bussard" im Laufe des Samstags eingetroffen. Mit fünf verschiedenen Konstruktionen, darunter Grön- hofss RekordmaschineFasnir", die Peter Riedel fliegen wird, der NeukonstruktionPräsident", die von Wiegmeyer geflogen wird, einemRhön- Bussard" und demWindspiel", mit dem Fischer vor wenigen Wochen die Streckenflug-Weltbest-

leistung erzielte, nimmt die Darmstädter Ortsgruppe an derXV. Rhön" teil. Alle bekannten Segelflug­piloten sind bereits ausnahmslos mit ihren Ma­schinen eingetroffen.

Oer erste Wettbewerbstag.

Am Sonntag wurde dann dieXV. Rhön" in Anwesenheit einer großen Anzahl von Landesgrup­penführern des Deutschen Luftsport-Verbandes und des gesamten Flieger-Lagers sowie einer großen Zuschauermenge um 8 Uhr früh mit der feierlichen Flaggenhissung eröffnet. Prof. Dr. Georgii - Darmstadt, der Führer des deutschen Segelflug­wesens im DLV. richtete in Vertretung des Prä­sidenten des DLV., Hauptmann a. D. Bruno L o e r z e r, herzliche Begrüßungsworte an die Erschienenen und fand vor allem Worte des Dankes für Luftfahrtminister Göring, dem die Segel­flug-Bewegung den starken Aufschwung des letzten Jahres in besonderem Maße verdankt. Unter den Klängen des Deutschland- und des Hvrst-Wessel- Liedes wurden sodann die Flaggen vor dem Ursi- nus-Haus hochgezogen.

Die Witterung schwankte, als die Sirene um 9 Uhr früh zum Start ertönte, noch zwischen Son­nenschein und Regen, und erst gegen 14 Uhr, nach­dem etwas Wino aufgekommen war, begann ein reger Startbetrieb. Bis gegen 17 Uhr konnten insgesamt 30 Starts durchgeführt werden.

Herr Wilhelm Hormann

im Aller von 65 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen (Mäusburg 6), den 23. Juli 1934.

4297 D

Allendorf a. d. Lahn, den 23. Juli 1934.

Die Beerdigung findet Dienstag, 24. Juli, nachm.3 Uhr statt.

4296 D

Ira Beiprogramm:

4295 A

Die Beisetzung findet auf Wunsch des Verstorbenen in der Stille statt. Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen.

Gestern starb plötzlich und unerwartet unser lieber Bruder, Schwager und Onkel

Es ist bestimmt in Gottes Rat, daß man vom Liebsten, was man hat muß scheiden

Lustspiel - Kulturfilm - Ufa-Ton-Woche

Täglich 4. 6 und 8.30 Uhr.

Lichtspielhaus Gießen

Heute Montag:

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Gay Christi, Ed. Wesener I

in dem reizenden Lustspiel

GlückimSchloO

nach dem weltberühmten Bühnen werk:

Vater sein dagegen sehr I

Plötzlich und unerwartet entschlief sanft am Samstag nachmittag, 3% Uhr, nach kurzem schweren Leiden unser innigstgeliebtes. einziges Töchterchen

Elfriede

im 7. Lebensjahr.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Otto Euler und Frau nebst allen Angehörigen

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Betreffend: Statistik der Obsternteschatzung.

An die Bürgermeistereien des Kreises.

(Einer Anordnung des Herrn Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft und der Ministerial- abteilung le (Landwirtschaft) des Hessischen Staats­ministeriums zufolge findet auch 1934 eine Obsternte- ermittlung statt. Allen Gemeinden, die 1932 mindestens 100 tragfahige Obstbäume hatten, werden vom Landes­statistischen Amt in Darmstadt im Verlauf des Monats Juli unmittelbar Fragebogen zugehen. Die Bürger« meister bestimmen im Einvernehmen mit dem zustän­digen Ortsbauernführer, welche Sachverständigen zur Durchführung der Obsternteermittelung hinzuzuziehen sind. Für die ehrenamtliche Tätigkeit als Obsternte­schätzer kommen insbesondere führende Persönlichkeiten des Obst- und Gartenbaues, Baumwärter, Feldschutz- personal usw. in Frage. Die Fragebogen find nach gewiffenhafter Ausfüllung bis

spätestens 5. Oktober 1934

unmittelbar an das Landesstatistische Amt einzusenden.

Richtlinien für die Durchführung der Obsternte­ermittelung befinden sich auf der Rückseite der vor- erwähnten Fragebogen.4293 c

Bekanntmachung aus dem Kreise Wehlar.

Die nächste unentgeltliche Beratungsstunde für Nerven- und Seelenkranke findet am Donnerstag, dem 26. IuU b. I. nachmittags 2 Uhr, im Untersuchungszimmer des neuen Kreishauses statt.

4294 c Kreiswohlfahrtsamt.

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