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OJtXfport

In Baden-Baden waren am Ziel sehr wenig Zu­schauer anwesend, da man die ersten Fahrer nicht chon zu einem so frühen Zeitpunkt erwartet hatte. Wie schon gesagt, ging B i g a l k e um 6.08 Uhr über das Zielband, um 6.34 Uhr folgte Neumann und kurz darauf kamen Jslinger und Klein. Als erste Motorradfahrer erreichten die N8O.-Fahrer P f i st e r e r und Fischer das Ziel. Um 7.35 Uhr lief als erster Vertreter der schwersten Klasse Bernet mit seinem Mercedes ein. Die Zuschauer, die nun chon bedeutend zahlreicher vertreten waren, begrüß­ten jeden neu ankommenden Fahrer herzlich.

Abschließend sei gesagt, daß der Verlauf auch die­ser2000 Kilometer" die Daseinsberechtigung der gigantischen Veranstaltung vollständig bewiesen hat. Fahrer, Zuschauer, Veranstalter und ... die Ma­schinen haben gezeigt, daß sie einer so großen Auf­gabe und Belastung, wie sie ein solches Rennen zwangsläufig mit sich bringen muß, in jeder Bezie­hung gewachsen sind.

Männer-Turnverein Gießen bei den Gau-Leichtathletikmeisterschasten in Saffet

Bei der in der Samstag-Ausgabe des Gießener Anzeigers vom VfB. - Reichsbahn veröffentlichten Tabelle über dieG e s a m t w e r t u n g der Vereine" von den Gaumeisterschaften in Kassel ist noch einiges hinzuzufügen. Bekanntlich kamen am 7. und 8. Juli in Kassel die Leichtathletik- Meisterschaften des Gaues Nordhessen sowohl für Männer als auch für Frauen zum Austrag. Dem­entsprechend hat dann bei einerGesamtwertung der Vereine der Männerturnveroin Gießen, der 1 zweiten, 4 dritte und 4 vierte Plätze belegen konnte, insgesamt 24 Punkte und wird mit dieser Punktzahl hinter den beiden großen Kasseler Vereinen, der Universität Marburg, dem VfB. Gie­ßen und der Turngemeinde Fulda den 6. Rang ein- nehmen. Wenn man berücksichtigt, daß der Gieße­ner Männerturnverein nur mit 2 Turnerinnen und 5 Turnern an den Gaumeisterschaften teilgenommen hat, so muß man zugeben, daß sich diese kleine Truppe recht wacker geschlagen hat.

WB.-Veichsbahn-Leichtathletik.

Oer Abschluß.

Die größte kraftfahrsportliche Prüfung, die 2000- Kilometer-Fahrt durch Deutschland, hat am Sonn­tag einen überaus erfolgreichen Abschluß gefunden. Allgemein kann man sagen, daß man mit dem Ausgang und den erzielten Leistungen restlos zu­frieden " sein kann. Obwohl die vorgeschriebenen Durchschnittsgeschwindigkeiten erhöht worden waren, ist die Zahl derer, die innerhalb der Sollzeit das Ziel in Baden-Baden erreichten, immer noch recht groß.

Die teilnehmenden Italiener äußerten sich über den Verlauf der Veranstaltung überaus lobend und dankten für die ihnen überall entgegengebrachten Sympathien. Besonders erfreut waren sie über den guten Zustand der Straßen. Die 2000 Kilometer sollen aber den 6000 Kilometer durch Italien in nichts nachstehen. Auch.im nächsten Jahre wollen die Italiener an dieser gewaltigen und sehr gut organisierten Veranstaltung teilnehmen.

Drei schwere Ünglücksfälle.

Leider forderte die Prüfung auch einige Todes­opfer. Der bei Ingolstadt verunglückte Frentzel (München) ist seinen Verletzungen im Krankenhaus erlegen, während sein Beifahrer nur leicht verletzt wurde. Durch Achsenbruch wurde dieses so folgen­schwere Unglück hervorgerufen. Der 30jährige Wer­ner S ch m o e k e r stürzte in der Nacht kurz nach dem Start in einer Kurve am Dietrich-Ring im Stadtgebiet von Leipzig. Er erlitt einen Ober­schenkelbruch und eine Gehirnerschütterung, an deren Folgen er in der Nacht im Krankenhaus ge­storben ist. Wie aus Halberstadt gemeldet wird, stürzte am Sonntag früh bei der Durchfahrt durch Halberstadt der DDAC.-Fahrer Horst Brand­stetter (Leipzig) mit seinem Rade und mußte ins Krankenhaus geschafft werden. Dort ist er Sonntagvormittag seinen Verletzungen erlegen.

Hinter den Kuliff en

der L000-Kilometer-Fahrt.

nachdem die Arbeiter fast 60 Stunden ohne Nahrung dort zugebracht hatten. Noch tn den ersten Nachmittagsstunden erklärten die Arbeiter, nur nach Zusicherung der geforderten Lohnerhöhung ihren Widerstand aufgeben zu wollen. Da schon Samstag eine tumultartige Protest- manifestation von der Polizei auseinandergetrie­ben worden war und man von großen Sympathie­streiks für den Monat sprach, wurden gegen 4.30 Uhr 160 Mann der polizeilichen Stur m- truppen zu dem Neubau beordert. Die Arbeiter wurden aufgefordert, binnen einer halben Stunde die Gewölbe zu verlassen, sonst würden Tränen­gasbomben angewendet werden. Die Arbeiter weigerten sich nach wie vor, worauf das Gas eingelassen wurde. Nur wenige Arbeiter kamen heraus. Fast alle begaben fick in noch tiefer gelegene Räume ohne Licht. Nachdem aber große Mengen Gas eingedrungen waren, mußten die Streikenden den Widerstand aufgeben. Teils sehr erschöpft und halb betäubt kamen sie ein­zeln nach oben, viele in beklagenswertem Zustande. Einige wurden ohnmächtig. Nach polizeilicher Na- mensfeststellung durften sie sich nach Hause begeben. Zuletzt durchsuchten Feuerwehrleute und Arbeiter mit Gasmasken die ausgedehnten Gewölbe, um dort vielleicht noch Bewußtlose zu finden. Auf der Straße herrschte lange Zeit hindurch große Er­regung unter den dort wartenden Familienmit­gliedern der Arbeiter. Doch war das Gebäude in weitem Umkreis abgesperrt. Es kam nur zu unbe­deutenden Zwischenfällen.

Aus Geiz fünf Jahre im Schweinstall.

Auf Veranlassung der Kreiswohlfahrtsbehörde wurde dem Kasseler Karlshvspital ein 77jähriger In­valide aus Niederzwehren bei Kassel zugeführt, der infolge Altersschwachsinn und aus Geiz seit fünf Jahren im Schwein st all genächtigt hatte und vollständig verwahrlost war.

Kunst und Wissenschaft.

Der Adlerfchild für Geheimrat Schmidt (Gotha).

Der Herr Reichspräsident hat Geheimrat Pro- essor Dr. Adolf Schmidt in Gotha anläßlich seines 74. Geburtstages den A d l e r s ch i l d des Reiches mit der WidmungDem verdienstvollen Forscher und Gelehrten" verliehen. In dem herzlichen Glück­wunschschreiben des Herrn Reichspräsidenten wer­den die Verdienste Geheimrat Schmidts um die Förderung der Geophysik und insbesondere der erd­magnetischen Wissenschaft gewürdigt.

berungen, die an die Teilnehmer gestellt werben, roteber zahlreiche Ausfälle zu verzeichnen.

Oer Sonntag.

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag sowie ben ganzen Sonntag lief noch die 2000-Kllometer- Fahrt burch Deutschland. Da °m Samstag um 23 Uhr in Leipzig erst die Solo-Motorradfahrer m ben Kampf eingriffen, zog sich natürlich die Veran- taltung über den ganzen Sonntag hm. Ueberall wo )ie Fahrer burchkamen, war die Strecke durch SA. und NSKK. hermetisch abgeschlossen, überall staute ich aber auch das Publikum hinter dein lebendigen braunen Wall. Am schnellsten mit dem Rennen fer­tig wurde der Berliner Fiatfahrer B igalk e, der bereits am Sonntag um 6.08 Uhr tn Baden-Baden

wieder eintraf.

Er hat bamit eine Rekordleistung vollbracht, denn er unterbot seine Sollzeit um nicht weniger als 7 Stunden und 13 Minuten.

Auch seine Markengenossen Neumann Jslinger (Mannheim) und Klein (Berlin) trafen fast sieben Stunden früher als vorgesehen m Baden-Baden em Diese Leistung eines Wagens, mit nur einem Liter Zylinderinhalt, verdient ehrende Beachtung, wem» auck eine derartige Raserei nicht gerade nach dem Sinne der Schöps-r der 2000.Kil->meter-Fahrt durch Deutschland ist. , ...

Von der Berliner Avus aus begab sich das über 650 Kilometer auseinandergezogene Held nach Magdeburg wo der Stuttgarter N80.-Beiwagen- m n nerer als Erster am Samstag um 1814 Uhr eintraf. Auch in Kassel und Dortmund war der Stuttgarter noch der Anführer der Wagen- und Motorrad-Kolonnen. Erst auf der Strecke zwi­schen Dortmund und Frankfurt gelang es Bigotte, S, nn, libm liegende Beiwagen-Maschine zu über- und weit Zurückzulassen. Neben Biaalke gingen auch noch Neumann und Klein an dem N80.-Fahrer vorbei. ,

Von ben schweren und schwersten Wagen bekam man diesmal nicht allzumA zu sehen Lediglich bie alten Kämpen Prinz zu Schaumburg-Lippe (Merce- des, 4 Liter) unb I. Bernet (Mercedes, 5 Liter) vermochten ich vorne zu halten. Prinz zu Schaum- burg-ÄPpe passierte Frankfurt als Siebenter unb Satte htu bereits die Sollzeit beträchtlich unterboten.

Die größte motorfportliche Prüfung ber Welt, bie von ber Obersten Nationalen Sportbehörbe (ONS.) veranstaltete 2000-Kilometerfahrt burch Deutfch- lanb, würbe am Samstagmorgen zum zweitenmal in der herrlich gelegenen Karstadt Baden-Baden gestartet. Das Echo, das diefe Fahrt gefunden hat, ist unbeschreiblich. In Baden-Baden, dem Start­platz der Wagen, unb in Leipzig, bem Ausgangs­punkt ber Motorräder, gingen am Samstag genau 2575 Fahrer auf 1745 Fahrzeugen an ben Start. Auch bas Ausland war diesmal stark vertreten.

Oer Start der Wagen in Baden-Baden

Der Führer des deutschen Kraftfahrwesens, Ober­gruppenführer Hühnlein, gab in Baden-Baden bereits um 3 Uhr das Zeichen zum Start. Polizei- General Daluege und Dr. Schiff er er vom Polizeifportverein Berlin gingen als Erste auf bie Strecke. Dann folgten bie weiteren Wagen ber Wertungsgruppe IV (1500 bis 2000 ccm). Ganz be­sonderes Interesse brachte man am Samstagrnor- ben dem Start der Wagen in ber Wertungs- klasse I (über 4000 ccm) entgegen. 20 Fahrer wür­ben ab 7.15 Uhr vom Starter auf die Strecke ge­schickt, unter ihnen eine oollftänbige Mercebes-Benz- Mannschaft mit Geyer, Henne unb Kappler am Steuer. Hinter bem Felb gingen zwei Kontroll­wagen auf bie Strecke.

lieber Freudenstadt, Freiburg unb Ulm würbe zunächst Augsburg erreicht, wo bie kleinen, zuerst gestarteten Wagen weiter in Führung lagen. Zwei Fiat-Wagen mit H. unb A. Klein am Steuer pas­sierten bereits um 9.35 Uhr bie Stabt. Um 10.15 Uhr trafen bie Berliner Fiat-Fahrer Giachino und Bolz als Erste in München ein. Die beiden Ber­liner blieben dann auch auf der weiteren Strecke in Front. Sie erreichten schließlich über Nürnberg unb Leipzig, wo um 14 Uhr ber

Start von 229 Seitenwagen erfolgte, bie Kontrolle auf ber Berliner Avus, wo sie von Obergruppenführer Hühnlein burch Hanbschlag zu ihrer bisherigen großartigen Fahrt beglückwünscht würben. Vor ihnen waren bie ersten Motorrabfahrer in Berlin eingetroffen. Die Ber­liner Schreiber-Bobbe (595 ccm BSA.) trafen um 16 08 Uhr am Avustor ein, währenb Giachino erst ji/2 Stunben später, um genau 17.42 Uhr, einge» troffen war. Natürlich sind bei ben großen Anfor-

Das große Rennen ist vorbei. Einen Tag lang würben Fahrer unb Maschinen auf eine unerhörte Probe gestellt, einen Tag lang rasten Automobile unb Motorräber aller Klassen unb Größen durch Deutschland. Das ganze Volk nahm begeistert und bewundernd an diesem Erlebnis teil. Wenige aber nur mögen daran gedacht haben, welche ungeheure Vorarbeit geleistet werden mußte, um dieses Ren­nen zur Tat werden zu lassen. Wieviele Fragen muhten in wochenlanger Vorarbeit gelöst werden. Welche organisatorische Leistung ist allein die Ab­sperrung durch die 150 000 SA.-Männer, die in 24- ftünbigem Dienst bie Gewähr für bie reibungslose Durchführung bes Rennens gegeben haben. Unb welche Großtat ist bie reibungslose Betreuung ber Fahrer auf ber Strecke, bie von Baben-Vaben burch ganz Deutschlanb mieber nach Baben-Baben zu- rückführte. An ber Frankfurter Dienststation an ber Forsthausstraße war es uns vergönnt, jene stillen Helfer all ber 2000-Kilometer-Fahrer bei ber Arbeit zu beobachten, bie Tankwarte. In tagelanger Ar­beit waren hier 10 000 Liter Brennstoff auf Kan­nen gefüllt, tankfertig für jeben einzelnen Fahrer bereit. In enblofer Reihe ftanben in Kanniftern 1800 Kilogramm Del übernahmefertig. Mit ber Bereithaltung erfrifchenber Getränke unb kalter Imbisse war an bas leibliche Wohl ber Teilnehmer gedacht. Gruppenweise eingeteilt versahen bie von ben benachbarten Tankstellen zusammengezogenen Tankwarte bie ganze Zeit über ihren Dienst. Be- sonbere Tankwagen warteten barauf, auf ber Strecke liegen gebliebenen Fahrern ben nötigen Brennstoff an Ort unb Stelle zu bringen. Die Station selbst war währenb bes Rennens burch einen bireften Draht mit ben Nachbarstellen unb mit Baben- Baben oerbunben, um jeberzeit Melbungen ber Fahrer an bie nächsten Kontrollen unb an bas Ziel weitergeben zu können. 24 Stunben taten auch hier bie Helfer ihren Dienst; auch ihnen gebührt ein Anteil an bem Erfolg, zu bem bie biesjährige 2000- Kilometer-Fahrt geworben ist.

2000-Momeierfchrt durch Deutschland Die größte Motorsportveranstaltung der Welt.

Die zweite Pyrenäen-Etappe führte am Samstag über 165 Kilometer von Ax les Thermes nach Lu- chon. Die Aufgabe war für bie Fahrer nicht leicht, da einige sehr schwere unb steile Pässe zu über- roinben waren. Als Erster traf am Ziel ber junge Italiener Dignoli nach einer Fahrzeit von 5:26,14 allein ein. Vier Minuten später folgte eine zehn Mann starke Gruppe, geführt von bem Franzosen Lapebie, bie in 5:30,16 Stunben einkam. Unter ihnen befanb sich auch ber beste Deutsche, Geyer, ber auf ben 9. Rang gefetzt würbe.

stoßen unb Dreisprung. Als neutraler Schiebsrichter und Kampfrichter stellte sich dankenswerterweise ber Kreissportwart ber DT., Herr L. M a l k o m e s i u s, vom Mtv. Gießen zur Verfügung. Die Leichtathleten bes VfB.-Reichsbahn waren auch am Sonntag in guter Form unb erzielten teilweise roieber glänzende Leistungen. Da auch ber Durchschnitt überaus gut war, seien die ersten Fünf jeber Uebuna genannt.

300 Meter: 1. Jäger, 37,4 Sek., 2. Luh, 37,4 Sek., 3. Robriguez, 38,3 Sek., 4. R. Fischer, 38,6 Sek. 5. E. Specht, -39,4 Sek. Jäger unb Luh liefen Vere'insbestleistung. Für den Werfer Luh eine er­staunliche Leistung.

Dreisprung: 1. G. Schäfer, 12,46 Meter, 2. E. Specht, 11,39 Meter, 3. Jäger, 11,29 Meter, 4 Luh, 11,26 Meter, 5. W. Siegmund, 10,91 Meter. Schäfer stellt hier Vereinsbestleistung auf. Seme Leistung ist sehr gut zu nennen.

Äugel ft ofeen: 1. Luh, 14,01 Meter, 2. Mohl (Unteroffizier 3./15), 12,42 Meter, 3. E. Jakob, 11,56 Meter 4. G. Schäfer, 11,20 Meter, 5. Rodriguez, 10,37 Meter.

Von derTour de France".

Geyer Neunter, Vuse auf dem 14. Platz.

Wettervoraussage.

Obwohl nach verbreiteten Gewitterstörungen die Luftdruckgegensätze nicht sehr groß sind, wird durch ein Tief über Polen fortgesetzt ozeanische Luft nach dem Kontinent angesaugt. Somit gestaltet sich das Wetter weiterhin wechselhaft, zeitweise treten noch schauerartige Niederschläge auf, die mitunter auch von Gewitterstörungen begleitet sein werden. Da sich aber infolge Druckanstieges von Westen her die Störung allmählich aufzufüllen scheint, ist später wie­der mit einer Besserung der Wetterlage zu rechnen.

Aussichten für Dienstag: Wechselnd be­wölkt und zeitweise auch aufheiternd, noch mäßig warm, einzelne schauerartige Niederschläge, teils ge- witterhafter Art. -

Aussichten für Mittwoch: Teils wolkig, teils aufheiternd, etwas wärmer, meist trocken.

Lufttemperaturen am 22. Juli: mittags 28 Grad Celsius, abends 17,2 Grad; am 23. Juli: morgens 16,7 Grad. Maximum 28,9 Grad, Minimum 15,4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 22. Juli: abends 23 Grad; am 23. Juli: morgens 120,2 Grad. Niederschläge 3 mm. Sonnen» scheindauer 3,8 Stunden.

Auftakt der Deutschen Kampfspiele.

Das zweite Hauptereignis des Wochenends waren neben der 2000-Kilometer-Fahrt die zahlreichen Wettbewerbe der Deutschen Karnpsspiele, die sich zum Teil in Nürnberg selbst, zum größeren Teil aber auswärts abspielten. In Nürnberg fiel bereits die erste Entscheidung im Fechten; Herman- nia Frankfurt holte sich erneut die Mannschafts­meisterschaft im Florett. Ebenfalls m Nürnberg wurden die Vorrunden zum Wasser­ball-Turnier und ein Spiel der Zwischen­runde ausgetragen. Bisher steht der SV. Augs­burg allein unter denletzten Acht". Im Mainzer Floßhafen wurden bie R u b e r w e 11 b e w e r b e, zugleich als Deutsche Meisterschaft, abgemufelt. Braun-Möller oerteibigten im Zweier ohne Steuermann als einzige Vorjahresmeister ihren Titel. Im Doppelzweier siegten R o ß m a n n - Wöllert (Frankfurt a. b. Ober), ben Emer ge­wann Schäfer (Dresben); hier gab ber erkrankte Dr. Buhtz auf. Im Vierer ohne Steuermann siegte ber Würzburger R u b e r - V e r e i n , ber sich damit für bie verlorene Achter-Meisterfchaft ent- schäbigte. Der Achter fiel an Hellas Berlin unb Sturmvogel Spinblersfelb gewann den Vierer mit Steuermann, fo daß drei Titel nach Berlin fielen. Den Damen-Wettbewerb im Gig- Doppelvierer gewann mit dem RE. Havel Brandenburg ein weiterer Berliner Verein.

Die Ergebnisse.

Vierer ohne Steuermann: 1. Würz­burger Ruder-Verein 6:45,4; 2. WSV. Godesberg 6:50,1; 3. Sturmvogel Spindlersfeld 6:54; Hellas Berlin aufgegeben. .

Einer: 1. Schäfer (Dresdener Ruder-Verem) 7:34,1; 2. Pirsch (Alemannia Berlin) 7:46,1; 3. G. v. Opel (Rüsselsheim) 7:47,6; Dt. Buhtz (Berlin) aufgegeben. _ ,

Vierer mit Steuermann: 1. Sturmvogel

Die Arbeitsgemeinschaft ber Deutschen Reichs- bahn-Turn- und Sportvereine Berlin hat ihren an- geschlossenen Vereinen die Austragung eines moder­nen sportlichen Fünfkampfes zur Pflicht gemacht. Der Kampf besteht aus 300-Meter-Laufen, Kugel­stoßen, Dreisprung, 100- und 300- Meter-Sckwim- men, Gewichtheben, Turnen, Kleinkaliberschießen und einem 25-Kilometer-Gepäckrnarsch. Die erzielten Leistungen werden nach Punkten bewertet und so der beste Reichsbahn-Turn- und Sportverein er­mittelt. Auch der VfB.-Reichsbahn beteiligt sich an dieser interessanten Prüfung. Auf Grund seiner Mitgliederzahl von über 1200 muß jer VfB.- Reichsbahn Gießen zu jeder Uebung 16 Teilnehmer stellen. Am vergangenen Sonntag erledigte ber VfB.-Reichsbahn Gießen auf seinem Platze die Lei­stungsprüfung über 300-Meter-Laufen, f

Die 17. Etappe ber Tour b e France führte am Sonntag bie Fahrer von Luchon über nur 91 Kilometer nach Tarbes. Sieger würbe mit sieben Minuten Vorsprung ber führende Magne ie Lei- vor bem Spanier Trueba unb bem Belgier S. Maes. Kugel-1 Geyer kam biesmal auf bem 13. Platz ein.

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