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r e d Wagner muß das hohe Zeugnis ausge-

Das K Ü n i

nun

in

22

Mit einer völlig neuen Gestaltung des P a r f i - al wurden die Festspiele eröffnet. Frau Winni-

Verkehr brachte, der stärker war denn je. Aber das, was die Feststimmung zur Hochstimmung machte, war die Gewißheit, daß der Führer in

Dürreliste stehen 1224 Regierungsbezirke Bundesstaaten.

Aus aller Welt.

Das Schicksal der Himalayaexpediiion.

Berlin, 23. Juli. (DJiB. - Funkspruch.) Dom Standlager der deutschen Himalaya-Expedition ist demDrahtlosen Dienst" ein kurzes kabel zuge­gangen, in dem der Tod der beiden deut­schen Bergsteiger Delzenbach und Wieland mitgeteilt wird. Das Schicksal Werkels ist noch ungewiß.

Schweres Unwetter über Bacharach.

In den Rachmillagsslunden des Sonntags entlud sich über Bacharach und den Winzer-Dörfern Mannebach, Oberdiebach und Rheindiebach ein schwe­res Unwetter, das von heftigen Hagel­schlägen begleitet war. Der Regen ging wolkenbruchartig nieder. Reihende Bäche er­gossen sich von den höhen ins Tal und rissen alles, was sich den Wassermassen in den Weg stellte, mit. In Bacharach liegen die Erdmassen und das Geröll etwa 2 Meter hoch, so dah der Verkehr völlig gesperrt ist. 3n den Weinbergen der benachbarten Dinzerdörfer wurde der grühte TeilderRebstöckezuTalgerissen. Autos und Motorräder blieben auf der Landstraße im Schlamm stecken. Die Traubenernte in den heimgesuchlen Delndörfern, sowie der südliche Teil der Bacharacher Weinberge sind vollständig vernichtet. Roch mehrere Stunden nach dem Unwetter lagen die haselnuhgrohen Hagelkörner in den Berghängen. Auf dem Rhein fiel bei dem starken Sturm ein Passagier über Bord und ertrank.

Auftakt tu Bayreuth.

Beginn der Festspiele in Gegenwart des Führers.

Mit Tränengas gegen streikende Bauarbeiter. ^^0-Arbeiter weigerten sich in M a d r i d , die im Bau befindlichen unterirdischen Tresor« lbe d er B ank von Spanien zu Der« WfcBt der Urotejj endete auj dramatijchL WeitStz

Revolvern von 15 Bundespolizisten gegenüber, die sofort auf ihn schossen und ihn mit ihren Kugeln buchstäblich durch­löcherten. Eine in der Nähe befindliche Frau wurde durch einen Fehlschuß schwer verletzt. Dillin­gers Leiche muß durch die Anzahl der auf chn ab- gefeuerten Geschosse stark entstellt sein, denn di« Po- lizei verweigerte auch Pressevertretern jeden Blick auf den toten Verbrecher. Die Bundespolizoi hatte auf die Mitteilung hin, daß Dillinger in das Licht­spieltheater gegangen sei, alle Ausgänge des Theaters mit Kriminalbeamten be­setzt. In der Nachbarschaft des Theaters wurde dieses Treiben verdächtig gefunden und man ver- ständiote die Stadtpolizei davon, daß offenbar ein Ueberfall auf das Theater geplant fei. Das Mißver­ständnis wurde jedoch bald aufgeklärt.

Oie Hitzewelle in LtGA.

Bisher 250 Todesopfer. Roosevelts Kampf gegen die Dürre.

Bayreuth, 22. Juli. (DNB.) Bayreuth ist in F e st st i m m u n g. Die Stadt hat wieder einmal für vier Wochen ihr alltägliches Gewand abgestreist und ist Großstadt geworden. Der Fremdenzu- st r o m ist sehr groß. Das werktätige Bayreuth ich mit den festlichen Ereignissen auf dem Hügel eng verknüpft und auch daran beteiligt. Singen doch etwa 700 Bayreuther in den Chören mit. Aber auch die, die nicht unmittelbar mit den Ereignissen im Festspielhaus in Verbindung stehen, wollen da­bei sein. Schon Stunden vor der Auffahrt sam­melten sich wohl an 20 000 Menschen.

Gegen 15 Uhr begann die Auffahrt, die einen

Gefolge, von

IS MhÄSS I ichub" hatsch,über diese klare und ein« anpalrungen abgesagt und die genaue Ankunftszeit *' ' *

non König Prajadhipok und Königin Rambai Barni nicht bekannt gegeben worden war, hatten sich zahl­reiche Frankfurter eingefunden, um das Königs- paar bei seiner Ankunft herzlich zu begrüßen. In Begleitung der Gäste befand sich Dr. Klugki st vom Auswärtigen Amt. Kurz nach der Ankunft empfingen der König und die Königin den Vertreter der in Deutschland studierenden Siamesen. Dann fand eine Rundfahrt durch Frankfurt statt. Den ersten Abend benutzte, das Königspaar dazu, um eknem Lichtspieltheater einen Besuch abzustatten.

?1nnta9mor9en Überbrachten Gauleiter Reichs­statthalter Sprenger und Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs den Gästen 'die Will­kommensgrüße der Stadt Frankfurt. Die Gäste werden in den nächsten Tagen Bad Homburg einen £eju$ abjtaüen und dann über Bonn und Köln nach Brussel Weiterreisen.

Der amerikanische Landwirtschaftsminister hat für Montag eine D ü r r e k o n f e r e n z nach Kan- 05 City einberufen, an der Vertreter der Staa­ten Missouri Kansas, Nebraska, Oklahoma und Arkansas teilnehmen werden. Die Farmkreditver­waltung hat die seit Ende Mai eingestellte Kre- PtnL9 ImLh» k U n 9 x roieber ausgenommen. Um einer Wiederhoung der augenblicklichen ungeheuer­en Dürre vorzubeugen, hat Roosevelt wie Landwirtschaftsmmister Wallace bekanntgab, ein Donlfl75 tot f°rV!)9Spr09ramni 'n Höhe ?on9r75 M'Üwnen Dollar ausgearbeitet, das sofort

J-9nÄ! 9Cnommen werden wird. Dieser Plan die Anlage eines 1000 Meilen l a n- r p ?9^^els von der kanadischen Grenz e durch Norddakota, Süddakota, Nebraska, Kanjas Oklahoma und Texas bis zur rneri- Dor. Die Forstverwaltung oc Anlage als einen aus etwa 100 je

35 Meter breiten parallel laufenden Waldgürtel, so­genannte Windbrecher, die in einem Abstand von Q« x c^eiIe ""gelegt werden sollen. Das Landwirtschaftsministerium hat bereits eine vor- aufige Summe von 15 Millionen Dollar zur Auf­forstung von 7284 Hektar zur Verfügung gestellt.

Der Ehikagoer Bandit Iobn Dillinger von der Polizei erschossen.

Der berüchtigte Bandit Dillinger, der sich kleineren Kino in Nordchikago gerade SichVfiImtin9e^e^en hatte, sah U® heW VeMUtzA AichtfplMrrstLkS plötzlich des

wandfreie Bestimmung der Saarsatzung hinweg­gesetzt, ohne daß der Völkerbundsrat bisher Ver­anlassung fand, dagegen einzuschreiten.

Es sind recht üble Burschen, die der Regierungs­ausschuß für geeignet gefunden hat, im Saargebiet hohe Polizeistellen einzunehmen. Darunter ist der frühere Polizeihauptmann M a ch t s , der nach geltendem deutschen Recht wegen Feigheit vor dem Feinde bestraft worden ist. Das ist ein Verbrechen, das an und für sich schon die Person ungeeignet macht, in ein Beamtenverhältnis einzurücken. Die Bevölkerung des Saargebietes hat sowohl die Er­nennung Machts zum Polizeibeamten als auch die Eingliederung feiner Spießgesellen in die Poli­zeiverwaltung als eine Beleidigung empfunden. Was würde wohl geschehen sein, wenn der Präsi­dent Knox einige Personen, die im Stavisky-Skan- dal bloßgestellt und flüchtig geworden sind, im Saargebiet als Beamte untergebracht hätte? Die Machts und Genossen sind nicht um Haaresbreite besser, ganz abgesehen davon, daß Machts sowie seine Spießgesellen auch nicht die sittlichen Eigen­schaften besitzen, die in Deutschland die Voraus­setzung dafür sind, in das Vertrauensverhältnis eines Reichs- oder Staatsbeamten eintreten zu können. Der Präsident Knox hatte sich über alles |

Auch über Rheinhessen ging am Sonntag­nachmittag ein schweres Hagelunwetter nieder, das großen Schaden anrichtete. Ungeheure Wassermassen, die die Weinberge herunterströmten, überfluteten die Bahndämme und machten die Stra­ßen unpassierbar. In Nierstein wurden dis Keller unter Wasser gesetzt Der Schaden in den Weinbergen ist sehr groß. Freiwillige Feuer­wehr, SA. und Arbeitsdienst waren bald zur Stell«, um wenigstens die B a h n st r e ck e Nierstein^ Nackenheim von Geröll freizulegen.

Schwere Stürme auf dem Bodensee. Fünf Paddler vermißt.

Wie am Samstagabend, so brach auch am Sonn- tagabend ein heftiger G e w i 11 e r st u r m über Dem Bodenfeegebiet los. Das Motorboot der Lan­despolizei rettete einige Segelboote, die gekentert waren. Dagegen wird von den In- Wen eines Paddlerbootes der 19jährige Wolfgang Seidler aus Leipzig vermißt. Das Boot wurde geborgen. Vermißt wird ferner bis zur Stunde ein in Bad Schachen von Kurgästen gemietetes Paddelboot mit zwei Insas- sen. Außerdem liegt von einem Ruderboot mit zwei Lindauer Bootsfahrern bisher keine Nach­richt vor.

Autobus rast in ein Holzlager. 10 Todesopfer,

20 Verletzte.

. Ein Autobus mit 40 Neuyorker Fahrgästen, die einer sportlichen Veranstaltung im Sing-Sing-Ge- fangnis beigewohnt hatten, geriet während der Heimfahrt plötzlich ins Schleudern, rannte in ein Holzlager, stürzte um und ging in Flarn - m e n auf. Das Feuer griff sodann auf di« auf- gestapelten Holzvorräte über, so daß die Feuerwehr große Mühe hatte, an das Wrack des Autobusses heranzukommen. Zehn Personen fanden in den Flammen den Tod; 20 andere, die Brandwunden und sonstige Verletzungen erlitten, wurden ins Krankenhaus geschafft. Das Holzlager brannte völlig aus. Der Schaden wird auf 150 000 Dollar geschätzt.

Ist endlich Schluß mit dem Emigrantentenor Schwere Schikanierung von Memel- I im Saargebiet?

Beamten. Ein Engländer zum Inspekteur der Polizei im Saargebiet ernannt.

M e rn e s, 22. Juli. (DNB.) Von den 400 Memel- - m .. r p _

ländern, die in litauischen Diensten, und zwar bei . Der Volkerbundsrat ist der Treuhan. der Eisenbahn, bei der Post und im Zolldienst tätig öer f ur öas Saargebiet, wobei nach der waren, sind 175 fristlos ohne jede Ent- ^aarsatzung vorgesehen ist, daß die Regierung im schädigung entlassen worden. 135 von ihnen Saargebiet einem Ausschuß übertragen werden wurden nach Großlitauen strafversetztoItl Nun bestimmt § 23 der Saarsatzung, daß alle und sind dort schwersten Schikanierungen Gesetze und Verordnungen, die am 11. November ausgesetzt. So sind Fälle bekannt, daß Schal- 1918 in Kraft gewesen sind, aufrechterhalten terbeamte Aborte reinigen mußten wo- Reiben. Auf Grund dieser Bestimmung ist die so- rauf ihtzen bei Beschwerden erklärt wurde, daß fie genannte Saarregierung zu keiner Zeit befugt ge- erst einmal die litauische Sprache lernen ®^en' Personen in ein Beamte nverhält- sollten, bevor sie Ansprüche auf Ausübung ihres n *5 unterzubringen, die im Deutschen Reich nicht regulären Dienstes erheben. Von den etwa 800 Beamte sein können. Wer nach dem deutschen Beamten der autonomen Organe sind bis jetzt 160 Staats- und Verfassungsrecht aus irgendwelchen entlassen bzw. gekündigt worden, 110 reichsdeutsche Gründen strafrechtlich verfolgt wird, kann Lehrer und Beamte sind endgültig entlassen. Ferner "icht Beamter sein, so daß, wenn Personen, die ist eine weitere Liste mit Entlassungen ^"r im Reiche Beamte gewesen, aber wegen Ver- Don Lehrern und Staatsbeamten bereits oorJ Zehen und Verbrechen entlassen sind und verfolgt bereitet. werden, auch im Saargebiet keinen Unter-

schlupf als Beamte finden dürfen. Der Regierungs- JiOni00püOr t>O6l OlOttl ausschuß hätte also die flüchtigen Landesverräter in Frankfurt. nicht in hohen Polizeistellen unterbringen dürfen,

' . selbst dann nicht, wenn die Verfolgung aus politi-

?°n traf mit schen Gründen geschah. Der Landesverrat ist im-

eldelberg kommend, in Frankfurt mer ein Verbrechen gewesen. Der Regierungsaus-

I HIV* z u/ui Viv vug v v i (J u ip l l l II

Bayreuth erhält das erste Denkmal Bayreuth weilt. So harren Tausende in freu- der nationalsozialistischen Bewegung.

Bayreuth, 21. Juli. (DNB.) In Bayreuth fort. Als der Führer, der sich in Begleitung seines fand am Samstag die feierliche Enthüllung des Adjutanten Brückner befindet, vor dem Haupt- ersten Denkmals der nationalsozialistischen Bewe- portal oorfährt, kennt die Begeisterung keine Gren- gung statt. Staatsrat Dr. Ley führte u. a. aus, die Zen. Immer wieder brausten die Heilrufe über Partei sei eine Ganzheit, ein lebevoller Organis- den Platz, bis das letzte Fanfarenzeichen zum Be­nins, in dem jeder nur ein Teil mit bestimmten ginn der Aufführung gegeben war. Reichsminister Aufgaben ist. Jeder müsse sich bewußt sein, daß Dr. Goebbels und seine Gattin wurden von aber der ganze Körper krank sei, wenn nur ein der Menge gleichfalls stürmisch begrüßt.

Glied krank ist. Es mußten einfache Menschen kom-' z men, die die Not des Volkes kannten, die dem Volk wieder den Glauben an sich selbst gaben. Das v z z _____o_

waren die ersten Prediger des Nationalsozialismus, prochen werden, daß sie zusammen mit ihren Mit- das waren die politischen Leiter. Eine Bewegung arbeitern und hierbei wieder an erster Stelle mit fei so viel wert, wie die Menschen bereit sind, ihr dem Berliner Generalintendanten Tietjen durch Blut für sie zu opfern. Der Garant unseres Sieges den Parsifal dieser Festspielreihe vor aller Welt und der Erfüllung der nationalsozialistischen Orga- den festen Willen bekundet hat, das Bayreuther nisation seien die Blutopfer der Bewegung. Mit den Erbe in echter und unantastbarer Form zu wah- Worten: Es lebe das ewige Deutschland, es lebe ren. Die von Professor Alfred Roller entworfe- Adolf Hitler, nahm er die Enthüllung des Denk­mals vor. Gauleiter Staatsminister Schemm gab in seiner Ansprache eine symbolische Deutung des Denkmals, das aus einem riesigen Hakenkreuz besteht, aus dem sich eine eherne Faust emporhebt, die drei Schlangen zerdrückt.

Die neue Getreideordnung.

, Berlin, 21 Juli. (DNB.) Um ein unbedingt zuverlässiges Arbeiten der neuen, im Aufbau be- griffenen Getreidewirtschaftsorganisation zur Siche- rung von Getreideabsatz und Brotversorgung von vornhereln zu gewährleisten, wurden in den letzten Tagen die in Berlin zusammengerufenen Lan­de sb a ue rn f u h r e r einerseits und die Gau- leiter der Partei bzw. ihre Vertreter andererseits eingehend über Sinn und Zweck der von der Nelchsregierung zur Neuordnung der Getreidewirt- jchaft getroffenen Maßnahmen unterrichtet. Maßgebende Vertreter des Reichsernährungsmini- Reichsnährstandes gaben in aus-, lösend7n"An^P»^. Uebert?Iicf über die zu Die Zahl der in den letzten Tagen der ^i6e- Doraefebenen 9T?pnp X? *lC dcrl£rer Bewältigung w e l l e zum Opfer gefallenen Personen beträgt 250. wurden i n n?X9P i verbliebene Unklarheiten In St. Louis wurden 4 5 Grad, in vielen ande- Uärt i?«9p^^ Ä r Aussprache g e - ren Gegenden 40 Grad Celsius gemessen. Im Staate bauernführer nur ö,e Landes- Iowa und in den Gebieten des mittleren Westens

vauernfuhrer, sondern insbesondere a u ch d i e p o - herrscht bedrohlicher Wassermangel Es be- dem ^!nf*pC Vn 9 Ö ?r ® au C ertÜIIt 'st von steht vorerst auch keine Aussicht auf Abkühlung möalff 'in erfQmer Arbeit iüe größt- Ein Gewitter, das sich am Freitag über Neuyork reLj. r nf lJA° m e n b e 11 der Ge- entlud, war von einer heftigen Springflut begleitet Es dürfte feme^n ^mp°ifprbnV ? s'^rzustellen. Die Meldungen aus den Dürregebieten werden täg- HandAandarbP unterliegen, daß das Uch alarmierender. Im Staate 9t e b r a s f a wird

rium ÄsSüXnhX ^^,^^5e^Xfen95P?in'^tedbcL?u^^e^abßn ^tzt auf 156 Millionen Dollars in Ten (9aueX P.Pn n n m der politischen Leitung geschätzt. Missouri meldet, daß die Haferernte Getrefde^rTunaXierbürOat °l0 ÖGr neuen nur 10 die Weizenernte nur 15 v. H. des D^r-

. 9 verbürgt. lahresertra^es bringen werde, während die M a i s-

Ralionalsozialistische Jugendgruppe reist durch Polen or c- T5 ö J.9 aus falle. Ein Drittel aller Eine nationalsozialistische Iugendgruppe die JTr mttr Wasseranfuhr be-

unter Führung des Hauptamtswalters^ Dr^ a^ I^Hnm d^ teilweise über Strecken von 15 ler steht, und eine Reise durch Polen untcV Xw to XiU n r heran geschafft werden nimmt, ist in Warschau eingetroffen nadibem fL \S Der Wasserverbrauch wirb in vielen Land- bie Karpathen und das polnische H v ch w a s s e r« ratl0Jllert sehnlich lauten die Meldungen gebiet besucht hat. Die Warschauer^k hen anderen Staaten. So rechnet das reiche d°r NSDAP., veranstaltete für K ffläfÄ6J 0 * mi einem Ernte- Reich ein geselliges Beisammensein an dem auch 6,5 3n Südjowa er«

Mitglieder der deutschen Gesandtschaft und VertÄ man kemen Hafer, keinen Weizen, wenig

t°r d°- Warschauer^Deutschtumsteilnahmen D?- kenäti^'ef' für Futterzwecke

nationalsozialistische Jugendgruppe wird von War- 0 f I a h n m 7 Neglerungsbezirke des Staates schau nach Wilna fahren. Es ist dies derersteBe-1 her ffZ Ä mit bem G e s a rn t v e r l u st such der zu einer unmittelbaren Fühlungnahme ber 21 erroarten 10 ö. Sy einer

deutschen mit der polnischen Iugend Nen soll !^us?n^ Arkansas. Die

Der deutschen Hitlerjugend ist von den polnischen West"staa?en ^furE^ungssysteme angewiesenen Behörden und der Bevölkerung größtes entgegen Mexiko ß?für a L 9b k)°' Kalifornien und Neu- Lommen gezeigt worben. jMexiro befürchten das^Schlirnmste für

016 uiugii und GemujLsrute. Auf be<

ber nationalsozialistischen Staatsauffassung bei ber Pflege von Lehre unb Forschung unb bei ber Be­setzung ber Lehrstühle an allen beutschen Universitäten unb Hochschulen zu ge- währleisten, hat ber Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung unb Volksbilbung, Rust, in einem an die ßänber gerichteten Erlaß angeorbnet, baß ihm jede freie ober freiroerbenbe plan­mäßig e, orbentliche oder außeror­dentliche Professur unter Angabe des Faches anzuzeigen und nach Abschluß der Berufsver­handlungen feine Zustimmung zu der bei dem zuständigen Reichsstatthalter in Vorschlag zu bringenden Ernennung einzuholen sei.

In diesem Erlaß ist ferner angeordnet, daß vor Schließung bestehender oder Eröff­nung neuer wissenschaftlicher Insti - tute wie bei jeder grundlegenden Abänderung der akademischen Lehrpläne und Prü­fungsordnungen die Zustimmung des Reichsministers für Wissenschaft, Erziehung unb Volksbilbung einzuholen ist.

Das deutsche Jnstallateurgewerbe lagt in München.

Der Reichsverband des deutschen Installateur- geroerbes hielt in München seine 32. Haupt- a e r s am mlung ab. Der Reichshanbwerksführer Schmidt betonte die innige Verbundenheit des ganbroerfs mit bem Führer Abolf Hitler unb legte bie Aufgaben ber Hanbwerksführung dar. Der Ver­treter bes bayerischen Innenministeriums teilte mit bafj bas Staatsministerium im Begriffe steht, auf ben Abbau ber Jnstallationsabteilun- gen sowie bes Verkaufs unb bes Hanbels b*.r gemeinblichen V e r f o r g u n g s b e - triebe hmzuwirken. Der Reichsführer bes Jnstal- lattonsgewerbes G a m o r (Worms) berichtete, baß durch bie ©runbung ber Elektrofront 20 000 Elektroinstallateure wieber Arbeit fanben.

Auch die Arifeure tagten in München.

3n München fanb am Samstag und Sonntaa 61 Bunbestag des Bundes deutscher Friseure statt, aus dessen Anlaß eine dreitägige große Fachausstellung er- srourb,e-(.?eim ®röffnungsaft sprach der Reichshandwerksfuhrer Schmidt. Die Grundsätze der Voksgememschaft und des Gemeinnutzes sind, so führte der Reichshandwerksführer aus, im Hand- roerf am leichtesten zu verwirklichen. Die ideelle Gestaltung des deutschen Handwerks müsse auch diesem w i e d e r g o l d e n e n B o d e n bringen. Er betonte nachdrücklich das Vertrauen des Handwerks zum Führer und wies darauf hin, daß das Der- trauen auf das Handwerk die neue Gesetzgebung ge djaffen hat Der Vertreter der Reichsregierung, CllaJblre^or Dv- Wienboeck, erklärte bar- or neue Gesetzgebung bas Hanbwerk vor Äf9s-brn ünb 9r°6e Verantwortung stellt !nli*ba^- blefe Gesetzgebung bas Vertrauen ber apmm5r;Cr?lefX? r hoß das Handwerk reif genug ist, s i ch selbst zu verwalten.

nen Bühnenbilder und Kostüme unter­strichen das Mystische und Magische des Grals- motlves. Unter Richard Strauß erklang auch diesmal wieder die Parsifal-Musik in ihrer gan­zen Erhabenheit. Der neue Bayreuther Parsifal Helae Roswaenges bestach durch die Ge­schlossenheit des mimischen und darstellerischen Aus­druckes, allerdings in stimmlicher Hinsicht seine Vor­bilder nicht ganz erreichend. Die Kundry gab wiederum Martha Fuchs, die, reifer gewor­ben, ihren besten Vorgängerinnen nunmehr gleich­kommt. Herbert Janssen als Amfortas, Ivar Anbresen als Gurnemanz, Robert Burg als Klingsor waren weitere Glanzpunkte ber ausdrucksvollen, recht befriedigenden Auffüh­rung, die eine ganz besondere Note durch die Schönheit, Sicherheit und Klangreinheit der Chöre erhielt.

Das Haus, das ausverkauft war, wie es übri­gens die sämtlichen folgenden acht Festspielabende sind, nahm die Wiedergabe in ehrfurchtsvollem Schweigen ohne jede Beifallsäußerung auf. In der Pause entwickelte sich das altgewohnte Treiben vor dem Festspielhaus und dem Festspielrestaurant. Man hörte wohl fast alle Weltsprachen. Unter den Besuchern sah man viele bekannte Persönlichkeiten, so den Großherzog von Hessen mit seiner Familie, Prinz August Wilhelm, den Her­zog von Coburg, Reichsbankpräsident Dr. Schacht, Staatsminister und Gauleiter Schemm, zahlreiche Musiker und Wissenschaftler. Alle Be­sucher haben nur eine Stimme der vollen Anerken­nung. Sie sind ergriffen von dem gewaltigen Ein­druck der neuen Bühnenbilder zumParsifal" so­wie von der glanzvollen Leistung des Orchesters unter der Leitung des Meisters Richard Strauß.

1 hinweggesetzt, obschon Paragraph 19 der Saar- ' satzung ausdrücklich bestimmt, daß der Regierungs- i ausschuß alle Befugnisie auszuüben hat, di« früher i Preußen und Bayern ausübten. Dies« Befuanisse er­zwingen es aber geradezu, bei der Auswahl der Be- amten gerade so vi e l Vorsicht walten zu lassen, als das unter der rechtmäßigen Regierung Preußens und Bayerns auch der Fall war. Der Präsident Knox hat es bisher unterlassen, die Regierung so aus- zuüben, daß sie die Belange der Bevölkerung schützt und wahrt und sie nicht bei jeder Gelegenheit emp­findlich verletzt.

Gerade weil die Saarabstimmung unmittelbar vor ber Tür steht, ist es die Pflicht und Schuldigkeit des Herrn Knox, sorgfältig darauf zu achten, daß Ruhe und Ordnung gewahrt bleiben. Statt dessen hatte Herr Knor es zugelassen, daß Machts und seine Spießgesellen zum Angriff gegen die Deutsche Front eingesetzt wurden, was unbe­dingt die Störung der Ruhe und Ordnung herbei- >führen mußte. Daß das trotzdem nicht geschehen ist, ist nicht das Verdienst des Herrn Knox, sondern der Manneszucht der saardeutschen Bevölkerung zu ver­danken. Präsident Knox war aber noch weiter ge­gangen. Er hatte nicht nur den Angriff ber Machts unb seiner Spieß gesellen auf die Deutsche Front und damit die Störung der Ruche und Ordnung zugelas­sen, er hatte es bar über hinaus auch nicht verhindert, daß fast die gesamte Tagespresse des Saargebietes v e r b o te n wurde, weil diese in Ausübung ihrer Pflicht die Bevölkerung zwar zur Ruhe mahnte, aber auch ber Katze bie Schelle um­hängte. So entstand der naheliegende Verdacht, daß es dem Präsidenten Knox darauf ankam, Unruhe und Aufregung in die Bevölkerung hineinzutragen, um, menn das gelingen sollte, es seinen Helfershelfern außerhalb des Saargebietes zu überlassen, ein« Ver­tagung der Abstimmung herbeizufübren.

Diese Auffassung muß sich roobi auch in letzter Stunde im Völkerbundsrat durchgesetzt haben, denn die Berufung des Engländers Hems- ley zum Inspektor für die gesamten Polizei- und LandjägerkräftedesSaar­gebietes ist zweifellos darauf zurückzuführen, daß die Zustände in der saarländischen Polizei unter dem Emigranten Machts als nicht mehr tragbar angesehen wurden. Dem neuen Leiter der Polizei Pird von ber Saarbevölkerung Vertrauen entgegen- 1 gebracht, denn sie hofft, daß bie Saarpottzei ~ wirklich unparteiisch ihres Amtes walten wirb.