Einzelbild herunterladen

t'rischast

Richtpreise für Beeren und Frühobst.

Um zu verhindern, daß infolge völlig unzureichen-' der Preise auch in diesem Jahre wieder große Men­gen von Beeren- und Frühobst ungeerntet bleiben, oder zu völlig unzureichenden Preisen abgesetzt werden müssen, haben die Reichshauptaoteilungen II, III und IV des Reichsnährstandes und die Wirt- schaftliche Vereinigung der deutschen Obst- und Ge- müseverwertungsindustrie, Berlin, für nachfolgende Fruchtarten Richtpreise aufgestellt:

Rote Johannisbeeren: Qualitätsfrüchte in Spankörben 10 bis 11 RM. Fabrikware für Marmelade und

Konfitüren 8 9

Preßware 7 9

Stachelbeeren:

Hartreif 9 11

Pressefrüchte 8 10

Schattenmorellen:

Qualitätsfrüchte mit Stiel 15 16

Fabrikware ohne Stiel 12 14

Preßfrüchte 10 12

Saure Kirschen: Pressauerkirschen 10 12

Ammern 13 15

Ludwigskirschen 10 12

Die vorstehenden Richtpreise verstehen sich je 50 kg in NM. und setzen eine gute bis mittelgute Ernte voraus. Diese Richtpreise sindNotpreise", die mit Rücksicht auf die schwierige Wirtschaftslage der Verwertungsindustrie für den Anbau als äußerst tragbar zu bezeichnen sind. Sie sollen die deutsche Obst- und Gemüseverwertungsindustrie auch in die Lage versetzen, möglichst viel Früchte für spätere Verwendung zur Herstellung von Halbfabrikaten (Pulp) aufzunehmen. Derwertungsindustrie und Handel sollen deshalb alles daransetzen, daß die vorgenannten Notpreise mindestens gezahlt werden, und daß sie darüber hinaus bewirken, dem Obstbau vermeidbare Verluste zu ersparen.

Wochenbericht

Dom Frankfurter vroduktenmarkt.

Die Witterungsverhältnisse haben sich auch in die­ser Woche am hiesigen Getreidegroßmarkt weiterhin in starken Preiserhöhungen ausgewirkt. Die Hal­tung für Futtergetreide und Futter mit- t e l aller Art war noch sehr fest, zumal Angebot so gut wie fehlte. Besonders Hafer hatte einen sehr festen Markt und die Notiz hatte schließlich einen Phantasiepreis von 200 RM. gegen 187,50 in der Vorwoche erreicht. Für besonders hochwertige Qualitäten wurden sogar Ueberpreise angelegt, die um 2,50 bis 5 RM. über der amtlichen Notiz lagen.

fahren. Hier standen 2079 (gegen 1450) Tiere zum Verkauf, die selbst bei erheblichen Preiskonzessionen 3um großen Teil unverkauft blieben. Für die we­nigen guten Qualitäten wurden noch annähernd be­friedigende Preise bezahlt, aber es ergaben sich Ein­bußen von durchschnittlich 3 Mark. Auch die besten Tiere erlitten mit minus 1 bis 2 Mark noch be­achtliche Verluste.

Am Kälbermarkt war die Beschickung mit 1606 zwar um 108 Stück geringer, trotzdem setzte sich der Preisoerfall fort, wobei besonders die guten Kälber 5 Mark und die geringeren 4 Mark nach­gaben. Das Geschäft nahm einen ruhigen bis schlep­penden Verlauf und der Auftrieb konnte nur mit Mühe geräumt werden.

Am Schweinemarkt scheint sich eine lang­same Konsolidierung des Preisniveaus anzubahnen. Es ist bemerkenswert, daß selbst bei einem Auf­trieb von 4947 (plus 329) Stück die Preise gut behauptet blieben. Der Verkauf war zwar schlep­pend, doch verblieb angesichts der starken Zufuhr relativ geringer Ueberstand.

Für Härnrnel gingen die Preise bei schleppen­dem Handel um 2 bis 3 Mark zurück, obwohl die Zufuhr mit 59 um 29 Stück geringer war.

Bei Schafen war sie mit 71 um 18 Stück größer, eine Notiz wurde aber nicht vorgenommen. Der Verkauf war bei ebenfalls etwas nachgebenden Preisen schleppend.

*

*180000 t Leunabenzinproduktion erreicht. DieKrastverkehrswirtschaft" erfährt, daß durch die schrittweise Steigerung der letzten Monate jetzt eine Monatsproduktion von 15 000 t Leunabenzin erreicht ist, was einer Jahreserzeu­gung von 180 000 t entspricht.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 22. Juni. Die letzte Mittags­börse dieser Woche (bekanntlich fällt auch in Frank­furt die Samstagsbörse bis Ende Juli aus) lag ziemlich ruhig. Aktien zeigten überwiegend leichte Kursbesserungen, gestützt auf Rückdeckungen der Kulisse und kleine Kundencrufträge. Besondere An­regungen lagen nicht vor. Renten neigten eher noch leicht nach unten, doch waren die Umsätze hier sehr bescheiden. Offenbar wird der Zeitpunkt der Kon­version als nicht unmittelbar bevorstehend von der Börse angesehen. Aus einzelnen Gebieten zeigte sich erneutes Interesse für Renten, zumal die Pfand­briefverkäufe im wesentlichen abgestoppt sind. Für die Neubesitzanleihe wird ab heute eine offizielle Notiz nicht mehr vorgenommen. Altbesitz lagen um 10 Pf. niedriger, Stahlverein-Bonds 1 v. H. schwä­cher. Späte Reichsschuldbuchforderungen waren da­gegen 0,13 v. H. freundlicher. Reichsmark-Obliga-

G erste war weiterhin so knapp angeboten, daß eine Notiz wieder nicht erfolgte.

Die Lage auf dem Kraftfuttermittel­markt hat sich in der Berichtswoche noch weiter vefestigt. Das trockene Wetter hatte eine stärkere Nachfrage nach allen Arten von Futtermitteln zur Folge. Das Angebot der Mühlen und der Oelmüh- len war gering, wodurch die Preise eine weitere Er­höhung auswiesen. Die Preise für ölhaltige Artikel haben sich meist um 0,25 bis 0,50 RM. erhöht, ober auch die Kleiepreise und andere Mühlenfa-brikate zei­gen eine durchschnittliche Steigerung bis 0,50 RM. Es notierten pro 100 Kilogramm in RM.: Wei­zenkleie fein 11,25 (zuletzt 10,75), grob 11,55 (11,15), Weizenmehl IV B 16,50 (16,25 bis 16,50), Weizen­nachmehl 16 (15,75), Weizenfuttermehl 12,25 (11,75) Roggenkleie 11,75 (11,50), Roggennachmehl ohne Angebot (16,50), Roggenfuttermehl 12,50 (12,25), Soyaschrot mit Monopolzuschlag 16,75 (16,40), Palmkuchen mit Monopolzuschlag 15,40 (15,10), Erdnußkuchen ohne Angebot (17,90), Treber 15,75 (15 bis 15,25), Trockenschnitzel 12,25 (11,65 bis 11,85).

Am Rauhfuttermittelmarkt setzte sich die festere Stimmung weiter fort, Heu blieb weiter­hin ohne Angebot und die Strohpreise zogen bis zu 70 Pf. an. Weizen- und Roggenstroh drahtge­preßt 3 (2,30), do gebündelt 2,80 (2,30).

Am Brotgetreidemarkt war Weizen gut gefragt und zum Mühlenfestpreis unverändert 207 RM. glatt abzusetzen.

Roggen war wenig angeboten. Die Notiz er­höhte sich auf 185 nach zuletzt 183 RM. per Tonne.

Am Mehlmgrkt haben die Niederrhein, und süddeutschen Konventionsmühlen die Weizenmehl­preise um 0,25 RM. pro Sack erhöht.

Wochenbericht Dom Frankfurter Gchlachtviebmarkt

Am Frankfurter Schlachtviehmarkt setzten sich die Preisrückgänge auf fast allen Märkten fort. Die Zufuhren an Schlachtvieh waren besonders in der abgelaufenen Woche viel zu stark. Es verblieb auf den meisten Marktgebieten größerer Ueberstand. Besonders der Großviehmarkt war über­

tionen lagen ruhig aber gehalten. Von fremden Werten ließen Anatolier 0,75 o. H., Ungarische Goldanleihe 35 Pf. nach, während mexikanische Anleihen ziemlich behauptet waren. Am Aktien­markt traten Elektropapiere stärker hervor, das Geschäft war allerdings nicht besonders groß. Gut erholt lagen Bekula mit plus 3 v. H., Akkumula­toren gewannen 2 v. H., Gesfürel und Siemens bis 1 v. H. AEG., Lahmeyer und Schuckert blieben gut gehalten. Am Chemiemarkt zogen Farben- inbuftrie bei etwas lebhafterem Geschäft 0,50 v. H. an, Scheideanstalt erholten sich um 2 v. H., Deutsche Erdöl behauptet. Am Montanmarkt betrugen die durchschnittlichen Besserungen von 0,25 bis 0,75 v. H., Mansfeld Bergbau gewannen 2 v. H., nur Mannesmann bröckelten noch 0,65 v. H. ab. Zell­stoff- und Kunstseidenaktien besserten sich bis zu 0,50 v. H. Schiffahrtsaktien lagen etwas belebter, Hapag plus 1,25 v. H., Nordd. Lloyd plus 0,75 v. H. Don Einzelwerten gingen Gement Heidel­berg und Conti Gummi noch bis 0,65 v. H. zurück, ! Reichsbankanteile und Süddeutsche Zucker lagen voll behauptet.

Nachdem nach den ersten Kursen vielfach weitere Besserungen um 0,25 bis 0,50 v. H. zu vezeichnen waren, machte sich in der zweiten Börsenstunde wieder etwas Abgabeneigung bemerkbar, die mit kleinen Realisationen zum Wochenschluß zu begrün­den ist. Das Kursniveau bröckelte nur minimal ab, ' im ganzen blieb die etwas freundlichere Haltung bestehen. Schiffahrtsaktien lagen unter mehrfachen Schwankungen nochmals etwas fester.

Am Rentenmarkt wurde für die Neubesitz- anleihe ein Spitzenausgleichskurs von 22,90 v. H. festgestellt. Altbesitz lagen 0,25 v. H. fester. Der Pfandbriefmarkt war noch uneinheitlich, doch gaben nur über 90 v. H. stehende Papiere, wie Pfälzische Hypotheken, Dayr. Boden und Preuß. Landespsand- drief-Anstalt noch 0,50 bis 1 v. H. nach. Liqui­dationspfandbriefe zogen teilweise 0,25 bis 0,50 v. H. an, Kommunal-Obligationen lagen verschiedent­lich nochmals schwächer. Stadtanleihen waren ohne größeres Interesse und kaum verändert. Am Geld­markt zeigte sich etwas Nachfrage, der Satz für

Tagesgeld wurde um 0,25 v. H. auf 3,25 pCt. erhöht.

Jranffurter Abendbörse still, aber freundlich.

Frankfurt a. M., 22. Juni. An der Abend­börse blieb die Haltung freundlich, angesichts des Wochenendes konnte sich aber nennenswertes Ge­schäft nicht mehr entwickeln, zumal von der Kund­schaft kaum Aufträge vorlagen. Auf Basis der Ber­liner Schlußkurse erhielt sich noch etwas Nachfrage, und die Mehrzahl der Mittagsschlußnotierungen blieben gut behauptet, teilweise ergaben sich kleine Besserungen. Etwas beachtet waren neben Farben­industrie Scheideanstalt und die sogenannten Tarif­werte, die Bekula, Gesfürel und Licht und Kraft, die beiden letzten zogen je 1 v. H. an. Im Verlaufe blieb die Stimmung bei kleinem Geschäft freund­lich.

Auch am Rentenmarkt herrschte weitgehend­ste Geschäftsstille bei kaum veränderten Kursen. Nennenswertes Angebot war aber nicht mehr fest­zustellen, in Pfandbriefen zeigte sich hier und da etwas Kaufneigung; einzelne Serien von Gold­pfandbriefen und Kommunal-Obligationen lagen 0,25 bis 0,50 v. H. erholt. Die Altbesitzanleihe no­tierte unverändert 96 v. H. Es notierten u. a.: 6proz. Stahlverein 78,50, Altbesitz 96, Reichsbank 156, Gelsenkirchen 61, Klöckner 70,75, Mannes­mann 65,25, Phönix 47,75, Rheinstahl 97, Stahl- verein 41, Aku 61,13, Bekula 141,50, Daimler 48,25, Deutsche Erdöl 119,75, Scheideanstalt 205, Licht und Kraft 110, IG. Farben 150, Gesfürel 105,50, Holzmann 59,25, Schuckert 91,25, Siemens 147,25, Lloyd 33,13.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 22. Juni. Arn @ em ü fe­rn a r 11 waren die Zufuhren in Erbsen, Kohlrabi und Gurken sehr gut. Starkes Angebot verzeichnete man für Bohnen, ferner für ausländischen Blumen­kohl und Tomaten. Spargel waren bei leicht ge­besserten Preisen weniger angeboten. Zum Teil waren die Preise etwas rückgängig. Das Geschäft verlief schleppend. Es erzielten: Blumenkohl (Treib) 10 bis 32, do. Steige 12 Stück 400 (holl.); Bohnen 20 bis 25; Erbsen 10 bis 12; Gewürze!, großes Bündel 25 bis 30; Salatgurken 10 bis 30, holl. 12 bis 17; Einmachgurken 8; Kartoffeln (alte, gelbe) per 50 Kilogramm 500 bis 550, Erstlinge 750 bis 775; Karotten, Bündel 4 bis 5; Kohlrabi 2 bis 4; Kopfsalat 2 bis 5; Rettich 4 bis 7; Spargel I 22 bis 24, II 12 bis 15, III (Suppenspargel) 7 bis 10; Tomaten (Treib) 24 bis 28, holl. 26 bis 27, ital. 17 bis 20; Weißkraut 7 bis 9; Wirsing 6 bis 8, Zwiebeln mit Schloten, Bündel 4 bis 6.

Der Obstmarkt hatte starke Zufuhren in Kir­schen und Johannisbeeren, während Erdbeeren nur noch in geringem Umfange angeliefert wekden. Him­beeren haben zunehmendes Angebot. Die Preise für Johannisbeeren und Stachelbeeren find leicht rück­läufig. Für besonders schöne Kirschen la Qualität wurden 22 bis 25 Pf. erzielt. Im übrigen zeigten die Preise nur wenig Veränderung, das Geschäft war zufriedenstellend. Es erzielten: Aepfel, Kiste etwa 35 Pfund, 700 bis 850 (Austral.); Erdbeeren la 55 bis 60, I 45 bis 50, II 30 bis 40, III 26 bis 27; Heidelbeeren 25 bis 28; Himbeeren la 40, I 30 bis 35; Johannisbeeren 10 bis 12; Kirschen I 16 bis 20, II 10 bis 15, Sauerkirschen 12 bis 18, Pfir­siche 26 bis 28 (span.), 28 bis 33 (ital.); Stachel­beeren (rote) 15 bis 17, (gelbe) 12 bis 14; Zitronen, Kiste 150 Stück, 400 bis 450. Preise alles in Pfennig.

Frankfurter Eiermarki.

Frankfurt a. M., 22. Juni. Die Stimmung am Frankfurter Eiermarkt war während der ganzen Woche ruhig, die Haltung kann aber als stetig be­zeichnet werden. Die Zufuhren zeigen weiter eine saisonmäßige Abnahme und waren nicht groß, gegen Wochenende waren die Anlieferungen aus einzelnen Gebieten etwas stärker. Die Konsumnachfrage ist zwar nicht schlecht, doch bestand kaum Neigung zu größeren Käufen. Das Interesse für die besten Sorten hielt an. Die Preise lagen allgemein unver­ändert. Es notierten in Pf. pro Stück frei Frank­furt a. M.: Deutsche Frischeier Kl. S 10, Kl. A 9'/r, Kl. B 83/4, Kl. C 8V4, Kl. D 7Vs. Holländer Kl. S 93/4, Kl. A 9V<, Kl. B 83/4. Dänen und Flandern Kl. S 9V2, Kl. A 9, Kl. B 8V2.

Frankfurter Buttermarkt.

Frankfurt a. M., 22. Juni. Die Butternach­frage des Konsums ist im wesentlichen auf die billi­gen Sorten abgestellt und für diese war der Absatz etwas besser, während für die schweren Sorten die Nachfrage ungenügend bleibt. Die Anlieferungen waren trotz der noch recht warmen Witterung groß, nur aus einzelnen Erzeugergebieten läßt das Angebot etwas nach. Die überschüssigen Mengen werden weiterhin von der Reichsstelle für Oele und Fette aufgenommen und offenbar ins Kühl­haus gebracht. Die Preise blieben unverändert. Es notierten als Großhandels -Einstandspreise in RM. pro 50 kg ab Versandstation: Deutsche Markenbutter 127.00, feine deutsche Molkereibutter 123 bis 125.

Allgäuer Buttermarkt.

Kempten, 22. Juni. Deutsche Markenbutter (Tonnenware) 123 (unv.), deutsche (Allgäuer) feine Molkereibutter 120 (unv.), deutsche (Allgäuer) Mol- kereibutter 117 (unv.). Deutsche (Allgäuer) Land- butter einschließlich Varbruchbutter entsprechend nie­driger. Die Preise sind Verkaufspreise ab Station des Versandortes einschließlich für je ein Zentner in Mark.

Zum Tode vei urteilt.

Mainz, 22. Juni. (LPD.) Das Schwurgericht der Provinz Rheinhessen verurteilte gestern nach zweitägiger Verhandlung in Worms und in Mainz den 21jährigen Valentin Kiefer aus Horchheim wegen Ermordung der Mutter seiner Braut, der 57jährigen Frau König, zum Tode und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit. Kiefer hatte am 7. Juli 1933 am hellen Nachmittag in der Nähe von Horchheim die Mutter seiner Braut vorsätzlich mit einer Hacke erschlagen. Der Mörder war geständig, zeigte aber keine Reue. Er will von feiner Schwiegermutter so lange gereizt worden sein, bis der Plan, sie zu beseitigen, in ihm reifte. Der Hauptgrund zu dem Zerwürfnis war, daß die Ermordete den Verkehr ihrer Tochter mit dem Angeklagten nicht gern sah. Nach anfänglichem Leugnen gestand er die Tat.

Rundfunkprogramm.

Sonntag, 24. Juni.

6.15 Uhr: Hafenkonzert. 8.15: Nachrichten. 8.25: Morgengymnastik. 8.45: Choralblasen. 9: Evange­lische Morgenfeier. 9.45: Feierstunde der Schaffen­den. Vier Gesänge für Frauenchor. 10.15: Stunde des Chorgesangs. 11: Wort und Ehre deutscher Sprache. Eine Feierstunde der Hitlerjugend. 12: Mittagskonzert I. 13: Kleines Kapitel oer Zeit. 13.15: Schallplatten-Automat. 14.20: Zehnminuten­dienst für die Landwirtschaft. 14.30: Stunde des Landes. Auf einer Beratungsstelle für bäuerliche Siedlung. 15: Uebertragung nach Stuttgart: Kaf- perlftunbeKasperl in Italien". 16: Nachmittags­konzert I. 16.30: Das deutsche Derby. Hörbericht von der Rennbahn Hamburg-Horn. 17.10: Nach­mittagskonzert II. 18: Bericht vom großen Jugend­fest der deutschen Kinderschar im Hutpark Frank­furt a. M. 18.20: Fröhliches Zwischenspiel. 19: Mi­litärkonzert. 19.50: Sportbericht. 20: Der Vogel­händler. Operette in drei Auszügen. 22: Kleine Un­terhaltung. 22.20: Nachrichten. 22.35: Hörbericht von einer Wasserrettungsübung. 22.45: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 23: Tanz- und Unterhaltungs­musik. 24 bis 2: Buntes Nachtkabarett mit Tanz.

IHonfag, 25. Juni:

5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis 8.40: Gymnastik. 10: Nachrichten. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten, Saardienst. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittags­konzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittagskonzert III. 14.30: Nachrichten. 14.40: Stunde des Liedes. Volkslieder aus Lothringen". 15.40: Wirtschafts­bericht. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Der Schang- Schorsch. Von Lili von Baumgarten. 17.45: Kleine Zithermusik. 18: Stunde der Jugend. Hitler-Jugend Kassel an die Front! 18.25: Französischer Sprach­unterricht. 18.50: Das Leben spricht! 19: Unter­haltungskonzert. 20: Nachrichten. 20.15: Reichssen­dung: Stunde der Nation. Der Pilger nach Wahn- fried. Richard Wagner, der Mensch. 21.15: Blas- konzert. 22: Heitere Volkslieder. Gesungen vom Frankfurter Motettenchor. 22.20: Nachrichten. 22.35: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.45: Kleine Unterhaltung. Heini Schorn bringt Lustiges zur Laute. 23: Nachtmusik. 24 bis 1: Nachtmusik.

Dienstag, 26. Juni.

5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis 8.40: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.45: Praktische Rat­schläge für Küche und Haus. 11: Werbekonzert. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nach­richten, Saardienst. 13.10: Nachrichten aus dem Sende bezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nach­richten. 14: Mittagskonzert III. 14.30: Nachrichten. 14.40: Stunde der Frau. Rosenzeit Sommerzeit. 15.40: Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittagskonzert des Philharmonischen Orchesters Stuttgart. 17.30: Ein Tag Missionsarzt, Vortrag von Dr/Albert Herrlich. 17.45: Kleine Violinmusik. 18: Neue Wege zur Förderung des deutschen Automobil-Exportes. Ein Bericht von Dr. Kurt Kühn, Frankfurt a. M. 18.15: Aus Wirtschaft und Arbeit" (Kurzbericht). 18.25: Italienischer Sprachunterricht. 18.50: Griff ins Heute. 19: Operettenkonzert. 19.45: Tagesbericht vom Turnierplatz über das Aachener Reitturnier. 20: Nachrichten. 20.10: Komische Käuze alte Jungfern. 22: Schwedische Studenten grüßen den Rhein. 22.20: Nachrichten. 22.30:Die deutsche OlympiaradmannsHaft". 22.45: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 23: Nachtmusik. Werke der Söhne Bachs. 24 bis 1: Nachtmusik.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. Ul

Berlin

Schluß- fürs

Schlußl. Abend­börse

Schluß fort

Schlu-k. Mittag- Mrft

Datum

21-6

22.6

| 21 - 6

| 22.6

6% Deutsche RelchSanleihe v. 1927

95.65

95,5

95,75

95

6% et)em.7% Dl. Reichsanl.v. 1929

99,6

99,75

99,7

99,7

6%% Doung-Anleihe von 1930 .

90,7

91

91

91

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

96

96

AuSlos.-Rechten ........

96

Desgl. ohne AuSlof.-Rechte......

22,95

6% efjem.8% Hess. Bolksstaat 1929

90

90,5

(rückzahlb. 102%) .......

90

90

6% Hess. LandeSbank Darmstadt

89,5

89,5

90

90

Gold R. 12.........

6ty% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Staut.......

88,5

89

Oberhesfen Provinz-Anleih» mit

96

Auslos.-Rechten

96

Deutsche Komm. Sammelabl. Sn-

95,13

95,13

j5

95,5

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank

89

89

89

90

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

1% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank

89,25

Goldpfe 16 unkündbar bis 1936

89

89

»y.% ehem. 4*4% Franks Hyp.- Bank-Ltqu.-Pfandbriefe

88,75

89

6Ki% ehem. 4/a% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe.

6% ehem. 8% Pr. LandeSpfand-

90

89,5

91,5

91,5

91

brtefanstalt, Pfandbriefe R. 19

91,5

6% ehem. 7% Pr. Landespfand-

92

91,5

brtefanstalt, Pfandbriefe R. 10

92

92

Steuergutsch Verrechnungskurs

100,9

100,9

4% Oesterreichtsche Goldrente.

24,25

25

24,5

4,20% Oestrrreichische Silberrente

1,25

4% Ungarische Goldrente .......

7,6

7,25

7,25

7,2

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

6,8

6,8

7

6,75

b, 75

4ty% desgl. von 1913 ......

6,9

7,1

7,05

6% abgest. Goldmexikaner von 99

8

8,1

4% Türkische Zostanleihe von 1911

4% Türkische Bagdadbaha-Anleihe

7,5

7,5

Sette!.....................

7,75

7,75

^ranffun a. Ul

Berlin

Schluß- kurs

Schlußl. Abend­börse

Schluß- kurs

Schluß».

Mittag- börse

Datum

21.6-

22-6

21.6-

22-6.

4% desgl. Serie II

7,8

7,8

7,6

5% Rumün. vereinh. Rente v. 1903

4,25

4,25

4,25

4,5

4H%Rumän.vereinh.Rentev.l91L

6,5

6,65

6,65

4% Rumänische vereinh. Rente

4

3,9

3,95

4

Anatolier

36

35,25

35,75

pamvurg-Amertka-Paket

0

26,5

28

27

28,13

Hamburg-Südam. Dampfschiff .

0

Hanja-Dampfschiff .

O

Norddeutscher Lloyd ......

0

31,75

33,13

31,75

33

A.G. für Verkehrswesen Akt. ..

0

62,25

62,5

63

62,4

Berliner Handelsgesellschaft

4

89

89

89,5

89,5

Commerz- und Privat-Bank .

O

53,5

53,75

53,5

53,75

Deutsche Bank und DiSconto-

Gesellschaft ..............

0

61,5

63

61,5

63

Dresdner Bank..............

0

65,25

65,75

65,25

65,75

Reichsbank ..........

12

155 75

156

156,25

155,25

A.E.G.....................

O

23,4

23,5

23,25

23,4

Bekula.....................

0

139

141,5

139,25

141,65

Dektr. Lieferungsgesellschaft...

6

86,25

85,25

86

85

Licht und Kraft

6

110,5

110

109,75

109

Felten & Guilleaume

O

64,75

61

63,65

64,75

Gesellsch.s.Elektr. Unternehmung

6

104

105,5

104,4

104,65

Rheinische Elektrizität .......

6

101

101

Schuckert L Co.............

ö

90,75

91,25

90

91

Siemens & Halske............

7

146,75

147,25

146,75

147

Labmever LEu

0

125

125,25

125

125,75

Buderus .. ...........

0

75,5

76,5

76

77,5

4

118,5

119,75

119,5

119,65

O

61,25

61

61

60,9

Harvener ...............

0

104,25

104,5

104,4

105

Hoesch Eisen«öln-Neuessea ..

0

73,65

73,9

Ilse Bergbau .............

8

167

166

166

167

Ilse Bergbau Genüsse........

125

126

125,9

126,5

0

69,5

70,75

69,5

70,5

MaimeSmamt-Rbb«« ...»»

66

65,25

65,9

65,75

Datum

ttanfifeiber Bergbau......... 0

ftotdroerff ........... O

Phönix Bergbau ............ O

Rheinische Braunkohlen ..... 10

Nheinstahl ... ... 0

Bereinigte Stahlwerke........0

Olavi Minen ......... 0

Kaliwerke Aschersleben........6

Kaliwerke Westeregeln........ 5

Kaliwerk» Salzdetfurth..... 7%

g <8. Farden-Znousme....... 7

Scheideanstalt......... 9

Goldschmidt ................0

RütgerLwerke ...............0

Metallgesellschaft.............0

Philipp Holzmann ........... O|

Zementwerk Heidelberg ...... 0

Lementwerk Karlstadt.........O|

Schulthet« Payenhoser .......O

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O

Bemberg O

E stoss Waldhos ............O

stoss Aschaffenburg .......O

sauer Gas ............. 7

Daimler Motoren............O

Deutsche Linoleum...........O

Oren stein & Koppel.......... O

Leonhard Tietz .............. O

khade......................10

Aerunmlatoren-Fabrkk........0

lond-ijhiinmi .............. 0

GNtzner.............. 01

Mainkrastwerke Höchst 0.8L... 4

Süddeutscher Zucker.........l|

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußl. Abend­börse

Schluß- fürs

Schluß». Uli nag» bScke

21.6

1 22 6-

21.6-

22.6-

74,25

75,5

74,25

76

98,4

92,9

47,9

47,75

48,25

47,75

229

233,5

228,5

233

96,4

97

96,25

97

41,13

41

41,4

40,65

14,5

14,5

14,5

14,5

120,75

119,25

121,5

120

120

120,25

120

162

162

159

163

148,75

150

148,75

150

202

205

66,4

67

66

66,75

39

39,75

39

83,5

84

83,25

59,5

59,25

59,5

59

107,5

106,75

125,5

125,5

_

107,5

107,65

61

61,13

61,13

61,25

68,13

69

68,25

69,25

48,25

48,9

47,75

48

49

48,75

49,5

49

130

130,25

47

48,25

47

47,9

64,4

64,5

65

64

64,5

65,5

20

20

20,25

19,5

185

182,5

185

184

190

192

190

190,75

137,5

137,75

137,13

137,25

22,5

-

22,5

20,5

73,9

-

179,9

179,9

179,5

180

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 211.

21 .Juni

22-Juni

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Meld

Brie

Geld

1 Brie

Buenos Aires

0,611

0,615

0,608

0,612

Brussel.....

58,52

58,64

58,57

58,69

Rio de Jan. .

0,189

0,191

0,181

0,183

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

56,42

56,54

56,39

56,51'

Danzig.....

81,72

81,88

81,67

81,83

London .....

12,63

12,66

12,625

12,655

HelsingforS..

5,584

5,596

5,584

5,596

Paris ......

16,50

16,54

16,50

16,54

Holland ....

169,73

170,07

169,73

21,53

170,07

21,57

Italien.....

21,61

21,65

Japan......

0,751

0,753

0,751

0,753

Jugoslawien

5,664

5,676

5,664

5,676

Oslo.....:

63,49

63,61

63,44

63,56

Wien.......

48,45

48,55

48,45

48,55

Lissabon ....

11,49

11,51

11,49

11,51

Stockholm...

65,11

65,25

65,08

65,22

Schweiz ....

81,44

81,80

81,44

81,60

Spanien....

34.34

34,40

34,32

34,38

Prag.......

10,44

10,46

10,44

10,46

Budapest ...

Neuyork...

2,510

2,516

Zanknoten

2,509

2,515

Berlin, 22-Juni

Geld

Brief

Amerikanisch» Noten..............

Belgische Noten..................

2,462

58,41

56,24

12,58

16,46

169,31

21,41

63,27

64,92

81,26

34,18

2,482 58,65 56.46 12,64 16,52

169,99 21,49 63,53

6548 81,58 34,?2

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten ...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Note» ...............

Schweirer Note»_________________

3» Note».................

he Note» ............