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SJ.-fpori

Der zweite Tag des Deutschland-Fluges

neuen Stärke den Wettbewerb fortsetzen.

ies Niveau

m

Aus aller Welt

für jede weitere Bescheinigung und Ersatzbe-

2.

3.

ßen, sowie die Gebr. Neidet (Heuchelheim) sind aus­sichtsreiche Bewerber. Das Kugelstoßen bringt wie­der Gugel (1900) und Luh (VfB.-Reichsbahn) zu­sammen. Mit Mohl (VfB.-Reichsbahn) und Kilo (1900) eine ausgezeichnete Besetzung. Im Stein- stoßen und Hammerwerfen startet Mohl (VfB.- Reichsbahn) als Favorit. Aber auch Gugel (1900) hat hier Aussichten. In den S p r u n g w e t t be­werben liegen Luh und G. Schäfer (VfB.-Reichs­bahn), Beier (1900 Gießen) aussichtsreich. Die Leute her Turnerschaft starten ebenfalls mit guten Chancen. Im Speerwerfen besitzt der VfB.- Reichsbahn in Jakob und Pieh zwei 50-Meter- Werfer.

Die Staffeln werden harte Kämpfe bringen. Be­sonders in der 4 mal 100-Meter-Staffel wird es heiß hergehen.

In der Klasse III sind besonders in den Läufen Massenfelder zusammengekommen. Die Kämpfe müs­sen hier erst den Sieger ermitteln, da gerade bei so großer Beteiligung Ueberraschungen nicht aus­geschlossen sind.

Schwimm-Wettkämpfe der GA.

Der zweite Tag des Deutschlandfluges, der die Teilnehmer dieses Wettkampfes um den Preis des Reichsministers Hermann Göring nach Schlesien führte, endete mit einem vollen Erfolg der Veran­staltung. Fast sämtliche Teilnehmer des Fluges konnten die 832 Kilometer lange Strecke ohne Zwischenfall zurücklegen.

von den 93 zwischen 7 und 8.20 Uhr gewarte­ten Maschinen waren bis 21 Uhr nur 4 noch nicht zurückgekehrt.

lösten.

Die Ergebnisse geben einen klaren Ueberblick über die schwimme­rischen Leistungen.

100 Meter Kraul-Schwimmen: 1. Braun 16/116, 1:14,2 Min., 2. Hechler 18/116, 1:14,8 Min., 3. Schomber M. St. B. 1:21,0 Min.

Streckentauchen: 1. Heil 17/116, 35 Meter, 50,8 Sek., 2. Cellarius 17/116, 34 Meter, 36,2 Sek., 3. Knaus, 13/116, 30,5 Meter, 32,2 Sek.

100 Meter Rücken: 1. Horeyseck M. St. B., 1:30,2 Min., 2. Braun 16/116, 1:35,6 Min., 3. Bau­mann M St. B. 1:37,3 Min.

100 Meter Brust. 1. Lauf: 1. Baumann M. St. B., 1:30,5 Min., 2. Brüning 13/116, 1:33,6 Min., 3. v. Selzam M.St. D., 1:38,0 Min. 2. Lauf: 1. Ziegler M. St. B., 1:33,2 Min., 2. Zim­mer 18/116, 1:34,5 Min., 3. Städel 13/116, 1:39,6 Min., 4. Schmitz Pioniersturm, 2:00,0 Min.

1 X 50 Meter Kraul-Staffel: 1. M. St. B., 2:27,4 Min., 2. Sturm 16/116, 2:51,6 Min.

4 X 50MeterLagenstaffel: 1. M. St. B., 2:42,6 Min., 2. 18/116, 2:53,6 Min., 3. 16/116, 3:00,2 Min., 4. 20/116, 3:07,8 Min.

Turmspringen: 1. Schüler 14/116, 30,96 P., 2. Vontius 17/116, 22,20 P., 3. Brüning 13/116, 21,66 P., 4. Küthe 17/116, 19,99 P., 5. Schmelz, 13/116, 16,Q6 P., 6. Weeg, 20/116, 14,91 P., 7. Reitz 16/116, 13,36 P.

20 X 50 Meter Brust: 1. 13/116, 15:35,4 Min., 2. 17/116, 15:54,6 Min., 3. 18/116, 18:04,1 Min., 4. 16/116, 19:22,3 Min.

M. St. B. (10 X 100 Meter außer Konkurrenz) 16:11,4 Min.

VfB -Reichsbahn Gießen

Die Liga in Watzenborn-Steinberg.

Die erste Elf des VfB.-Reichsbahn hat am morgi­gen Sonntag zu einem Freundschaftsspiel in Watzen­born-Steinberg anzutreten. Die Gastgeber haben auf ihrem eigenen Platze schon manchem Gegner höchst unerwartete Schlappen beigebracht. Nach der Leistung der Grünweißen am vergangenen Sonn­tag zu urteilen, wird es den Gießenern schwer fallen, in Watzenborn-Steinberg einen Sieg zu er­ringen. Die Gastgeber haben vor allem einen aus- i gezeichneten Tormann stehen, was für die Mann­schaft der Grünweißen nicht gerade behauptet wer­den kann. Es wird der Aufbietung aller Kraft be- i dürfen, wenn der kampfkräftigen Mannschaft der Steinberger eine gleichwertige Partie geliefert wer- > den soll.

1 Die zweite Mannschaft hat zum Rückspiel gegen i Sportfreunde Wetzlar anzutreten. Das Spiel findet i auf dem Platz des Gegners statt. Das Vorspiel I konnten die Gießener gewinnen. Den Sieg in Wetz- > (ar zu wiederholen, wird schwerer fallen. Die dritte > Mannschaft empfängt auf eigenem Platze die zweite > von Steinberg. Die erste Jugend fährt mit nach

Der zweite lag des Wettbewerbes stellte be­sondere Aufgaben für die mitfliegenden Beob- achter. Im «Riesengebirge auf der Strecke zwi- schen Hirschberg und Reiße, dann zwischen Glo- gau und Guben und schließlich in der Spree- Waldgegend war den Beobachtern von der Wett­bewerbsleitung die Aufgabe gestellt worden, versteckte Sichtzeichen aufzufinden und beim nächsten Zielflughafen auf Meldekarten abge­zeichnet, abzuwerfen.

Fehler bei der Erfüllung dieser Aufgabe bringen nicht dem einzelnen Flieger, sondern der ganzen

Kapelle des Marinesturms Wetzlar haben ihre Mit­wirkung zugesagt. Am Sonntag vormittag wird ein leichtathletischer Klubwettkampf ausgetragen. Am frühen Nachmittag werden die Fußballspieler in Gemeinschaft mit den hiesigen Organisationen und Vereinen zum Sportplatz marschieren. Nach der Ankunft auf dem Sportplatz wird eine Saar­kundgebung stattfinden. Im Rahmen dieser Der- anftaltung sind Massenchöre der hiesigen Gesang­vereine und musikalische Darbietungen vorgesehen.

Nach der Kundgebung wird das Fußballspiel aus­getragen. Die Elf der Gäste von der Saar die zum Pestand der Gauligamannschaft gehört, ist als äußerst spielstark bekannt und hat seit Monaten kein Spiel verloren.

Die Gäste treten in folgender Aufstellung an: Schwehm-, Welsch, Ritter; Ranft, Michel, Pleick- Hardt; Trumm, Braun, Litzenburger, Schneider, Litzenburger II.

Die Einheimischen müssen diesmal mit Ersatz an­treten, eine genaue Aufstellung ist bis zur Stunde noch nicht bekannt.

Fußballabteilmig des Tv. Wieseck.

Am morgigen Sonntag fährt Wieseck mit drei Mannschaften nach Aßlar, um die RücHpiele vom Vorsonntag auszutragen. Da die erste Mannschaft mit Ersatz antreten muß, werden die Aussichten auf ein gutes Abschneiden gering sein. Wieseck wird auf dem unbekannten Gelände alles hergeben müssen, wenn den Platzbesitzern der Sieg nicht überlassen bleiben soll. Im Spiel der 2. und Jugendmannschaf­ten sollten die Gäste einen Sieg mit nach Haufe bringen können.

Handball im Gau XII der OT.

Das letzte Spiel um den Aufstieg in Lützellinden!

Am morgigen Sonntag werden die Aufstiegs­spiele zur Ermittlung des zur Bezirksklasse aufstei­genden Vereins mit dem Spiel in Lützellinden

Tv. Lützellinden Tv. Krofdorf abgeschlossen. Nach den bisherigen Kämpfen stehen die beiden Mannschaften von Lützellinden und Garbenteich mit je 4 Pluspunkten auf gleicher Hohe, jedoch hat Garbenteich 2 Minuspunkte mehr als die Lützellindener Mannschaft, die bei dem Gewinn des Kampfes am nächsten Sonntag endgültig, ein Un­entschieden genügt schon, als aufsteigender Verein feststeht. Im Vorspiel gewannen die Platzbesitzer seinerzeit hoch mit 12:5 Toren und sollten auch diesmal einen sicheren Sieg landen können.

Staffel Strafpunkte ein. Der Gemeinschaftsgedanke, der diesem Wettbewerb vor allen früheren auszelch- net, wird hier also wieder besonders betont. Die Aufgabe der Orter war zum großen Teil, wie sie nach Beendigung des Fluges feststellten, nicht sehr einfach zu lösen. Die Wertung, die bis zum Ende des ersten Flugtages noch verhältnismäßig leicht war, wird durch die Strafpunkte, me es bei der Orterprüfung gegeben hat, wesentlich beeinflußt werden. Die Ergebnisse der Güterprüfung müssen erst eingesammelt werden, um in die Wertung ein­bezogen zu werden. Die Auswertung der Ergeb­nisse des zweiten Tages wird dadurch verzögert. Es konnte also nicht, wie am Vorabend, ein vor­läufiges Wertungsergebnis zusammengestellt werden.

Das Wetter war im allgemeinen gut; abgesehen von einzelnen Regenschauern und einem etwas böigen Wind hatten die Flieger an diesem Tage keine Schwierigkeiten zu überwinden.

Die Mannschaften des Deutschlandfluges haben ihre fliegerische Aufgabe wieder in ganz glän­zender Form gelöst.

Die Leistung der meist jungen Piloten und, nicht zu vergessen, die Leistung der alten Kriegsflieger, die an diesem Wettbewerb beteiligt sind, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Stellt doch das Fliegen in geschlossener Formation besonders den jüngeren Flieger vor ganz neue Aufgaben.

Oer Tag der Jugend."

Ein Aufruf des Reichssportführers.

Der Reichssportführer hat zum Tag der Jugend am Samstag folgenden Aufruf erlassen:

Ein Tag im Jahr gehört der Jugend. Auf allen Spiel- und Sportplätzen tummeln sich heute von frühester Morgenstunde an Jungens und Mädels, um im Mehrkamps ihre Kräfte zu messen und zu erproben. Reichsinnen- und Reichsunterrichtsmini­sterium haben zu diesem deutschen Jugendfest auf­gerufen und mit der Lurchführung den Reichs­jugendführer und den Reichssportführer beauftragt. Der Tag ist schulfrei. Aber auch für einen großen Teil der schulentlassenen Jugend sind heute vom Arbeitgeber Beurlaubungen gegeben worden, um die gesamte deutsche Jugend an diesem einen Tag zu Spiel und Sport zusammenzubringen.

Im Mittelpunkt des sportlichen Programmes steht der Dreikamps, aus Lauf, Wurf und Sprung bestehend. Ihn bestreiten alle Jugendlichen männ­lichen und weiblichen Geschlechts vom 11. Lebens­jahre an. Oft haben aber auch die Veranstalter der einzelnen Kämpfe damit Aufmärsche, Volkstänze, Spiele und Staffeln verbunden. Den Siegern aller dieser Kämpfe winkt als Anerkennung die Ehren- urkunde mit der Unterschrift des Herrn Reichspräsidenten; dazu wird eine weitere Urkunde mit den Unterschriften des Reichssportfüh­rers und des Reichsjugendführers gegeben. Als äußeres Zeichen der Zusammengehörigkeit wird das Festabzeichen getragen, das aber auch Eltern und Freunde der Jugend im Straßenverkauf haben können. Aus dem Erlös dieses Abzeichens werden die Gesamtkosten des deutschen Jugendfestes be­stritten, an dem sich in diesem Jahre mehr als fünf Millionen deutscher Jungen und Mädel beteiligen. Feierlichen Abschluß des Tages bilden die Sonnen­wendfeiern mit dem Treuegelöbnis deutscher Jugend zu Volk und Vaterland."

An alte Leibesübung treibenden Vereine des Kreises.

Riesige Aeberschwemmungen in Indien.

Die indische Provinz Behar, insbesondere die Erdbebenzone von Bhagalpur und Sitamari, ist durch Ueberschwemmungen größten Aus­maßes schwer heimgesucht worden. Weite Land­striche sind völlig von der Umwelt abgeschnitten. Man befürchtet den Verlust zahlreicher Men- s ch e n l e b e n und riesigen Sachschaden. Die Be­hörden, die vorsichtshalber 500 Flußboote bereit» hielten, haben dringend weitere Boote angefordert. Der Nordosten der Provinz Assam ist durch die Fluten völlig abgeschnitten. In den übrigen (ge­bieten von Assam wurden weite Strecken über­flutet, die Bahngleise und Telegraphenstangen wurden weggeschwemmt. Schwere Ueberschwern- mungsschäden werden auch aus einzelnen Gegenden der Provinz Bengalen gemeldet, in der der Brama- putra und andere Flüsse über ihre Ufer getreten

Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft für Rassen­hygiene des NS -Lehrerbundes Kreis Gießen fand im Hörsaal der Universitäts-Neroenklinik eine Be­sprechung statt, die sich auf die Gründung einer Ortsgruppe Gießen derDeutschen Gesellschaft für Rgssenhygiene" bezog. In der außerordentlichen Hauptversammlung dieser Gesellschaft, die am 21. April 1934 in Berlin in den Räumen der Aus­stellungDeutsches Volk Deutsche Arbeit" statt­fand, gab der Reichsführer der Gesellschaft, der be­kannte

Psychiater, Rassenhygieniker und Erbbiologe Professor Rüdln - München

die Aufgaben und Ziele für die kommende zu lei­stende Arbeit bekannt.

Er erwähnte in seinem Vortrag u. a.:Am An­fang steht das Volk, die Rasse, ihre Tatkraft und schöpferische Begabung. Ihre gesunde Eigenart nur schafft auch gesunde, hochstehende Arbeit und Kul­tur. Läßt die Zahl des deutschen Volkes nach und nimmt seine Qualität ab, so sinken auch Menge und Qualität der deutschen Arbeit und Kultur. Sorgen wir, die Deutsche Gesellschaft für Rassenhygiene und unsere Freunde von den anderen, von rassen­hygienischen Anschauungen durchdrungenen Orga­nisationen nun dafür, daß alle Vorbereitungen zur Erhaltung und Mehrung der Urkräfte, zur Erneue­rung des deutschen Menschenselbst" getroffen werden.

Hur, wenn deutsches Bolk als Ganzes sich volk­reich, rein, gesund und begabt erhält, wird auch deutsche Arbeit und deutsche Kultur nach Leistung und Hochstand dauernd blühen und gedeihen.

Im unverrückbaren Rahmen rassenhygienischer Wissenschaft und nationalsozialistischer Weltanschau­ung muß die Vielfältigkeit der Behandlung des

die unterwegs Beschädigungen erlitten hatten. Eine davon war jebod) noch auf dem Wege nach Berlin, nachdem die Störung behoben worden war. End­gültig um eine Maschine geschwächt werden am Samstag also drei Verbände sein, die in dieser

durch die Vereine.

Ich erwarte, daß in den von mir anberaumten Sitzungen der Vorsitzenden und Werbewarte alle Vereine vertreten sind. Ich werde bei unentschul- digtem Fehlen die Dereinsführer zur Rechenschaft ziehen und die säumigen Vereine dem Gaubeauf­tragten melden.

Der Kreisbeauftragte für den Reichssportführer im Kreise Gießen gez. Mohr.

Leichtathletik-Meisterschaften des KreiteS Gießen

im Gau XII Nordhessen.

Am morgigen Sonntag finden, wie bereits be­richtet. aus dem Platze des VfB.-Reichsbahn Gießen die leichtathletischen Meisterschaften des Kreises Gießen statt. Es kommen sämtliche leichtathletischen Uebungen zum Austrag. Das Meldeergebnis ist teil­weise glänzend ausgefallen. In manchen Konkur- renzen ist ein erbitterter Kampf zu erwarten, da mehrere Anwärter auf den Sieg vertreten sind

Im 100-Meter-Lauf seien genannt: Eldra- eher Müller (1900 Gießen). Luh, Rodriguez (VfB.- Reichsbahn) und der gute Turner Großhaus vom Tv Lollar, lieber 400 Meter wird es wohl ein Kampf zwischen Großhaus (Lollar) und Bepperlmg (1900) geben. In den Mittel- und Langstrecken sind ebenfalls gute Felder zusammengekommen Peters (1900) Daubel, Holzapfel von der Turnerschaft ©ie-

rassenhygienischen Stoffs, die Ursprünglichkeit und Schöpferkraft der verschiedenen deutschen Stämme und Persönlichkeiten zur Geltung kommen; es sol­len deshalb in der Gesellschaft Männer der Wissen­schaft, der Kunst und der Praxis aus allen Schichten des Volks und aus allen Berufen alle deutschen Dinge unter dem Gesichtswinkel der Rassenhygiene sehen lernen."

Gemäß diesen Richtlinien führte der hiesige Orts- gruvpenleiter, Professor Hoffmann, aus er beabsichtige, die rassenhygienisch interessierten Ver­treter verschiedenster Berufe in der Ortsgruppe zu vereinigen, sei es als Mitglieder der Gesellschaft oder in der Form, daß sie als Gäste die Sitzungen, die einmal im Monat geplant sind, besuchen.

In den Sitzungen, die populär-wissenschaftlichen Charakter tragen sollen, wird von geeigneten, auf dem Gebiete der Erdbiologie und Rassen­hygiene gut orientierten Rednern über ein­schlägige Kapitel berichtet, und u. IL auch über neuere Forschungsergebnisse vorgetragen werden.

Nach den Vorträgen wird jeweils Gelegenheit zur Aussprache gegeben sein. Die Pflichten der Mitglieder der Gesellschaft würden in einem Jahres­beitrag von 5 Mark und in der Lektüre der füh­renden rassenhygienischen MonatsschriftVolk und Rasse" bestehen, deren Bezug in der Summe ein­begriffen ist. Wer für sich die Mitgliedschaft nicht erwerben möchte, sich aber für die Fragen auf rassenhygienischem Gebiet interessiert, ist zu den Sitzungen herzlich eingeladen. Die Bekanntgabe der Sitzungen erfolgt jeweils durch die Zeitung.

Die Ortsgruppe möge ein Sammelpunkt fein für alle, die produktiv ober auch rezeptiv an dem rassenhygienischen Programm des nationalsozia­listischen Staates teilhaben und Mitarbeiten wollen.

Die Leiche am Schiffsanker.

Einen grausigen Fund machten Schiffer eines Rheinkahnes in Andernach. Am Anker des Schiffes hatte sich eine männliche Leiche verfangen. Bisher war es nicht möglich, die Personalien des Toten zu ermitteln. Es handelt sich um einen etwa 21jährigen Mann, der einen dunkelblauen Bade­anzug trug. Die Leiche dürfte bereits einige Tage im Wasser gelegen haben.

Zugunglück in Mülhausen. Drei Tote, drei Schwerverletzte.

Auf dem Bahnhof in Mülhausen fuhr ein Eisen­bahnzug gegen einen Prellbock. Die ersten vier Personenwagen schoben sich ineinander und wurden zertrümmert. Nach den bisherigen Feststel­lungen sind drei Personen getötet und drei schwer verletzt worden. Zahlreiche andere Per­sonen erlitten Verletzungen leichterer Natur.

Dreifacher Selbstmord aus Furcht vor Strafe.

In Dresden haben sich eine 31 Jahre alte geschie­dene Frau und zwei junge Männer mit Cyankali vergiftet. Die jungen Leute waren beschuldigt worden, in dem Ehescheidungsprozeß der Frau einen Meineid geschworen zu haben. Furcht vor der au erwartenden Strafe dürfte der Grund des Selbstmordes gewesen sein.

Der Brand bei der Ilse-Ost zum Stillstand gekommen.

Der Riesenbrand beim Tagebau der Grube Ilse-Ost der Jlse-Bergbau-AG. ist jetzt zum Still- stand gekommen, nachdem das Feuer 75 Stunden mit unverminderter Kraft gewütet hatte. Das Flammenmeer sit vollständig eingekreist; aber immer noch zeigen sich riesige Rauchschwaden. Die Leitung der Jlse-Bergbau-AG. teilte mit, daß für ein lieber greifen des Feuers keinerlei Gefahr mehr besteht. Man kann damit rechnen, daß in den nächsten Tagen der Brand vollständig niedergekämpft ist.

Großer Heide- und Watdbrand in England.

In der Nähe von Aldershot entstand auf etwa 45 Quadratkilometer ein Heide- und Wald- brand. 1000 Soldaten aus dem Militärlager wur­den zur Bekämpfung des Brandes herangezogen. Die Löscharbeiten wurden von einem Flugzeug aus geleitet. Während man noch gegen diesen Brand anging, brach in anderthalb Kilometer Entfernung ein neues Feuer aus, gegen das 300 Soldaten eingesetzt werden mußten.

Zwei Chinesen als Mörder festgenommen.

Die chinesische Polizei hat, wie aus Pekina ge­meldet wird, nunmehr den Mord an dem Leiter der Sanitätsabteilung der Eisenbahnlinie Peking Schanhaikwan aufgeklärt. Es wurden zwei Chinesen festgenommen, die bereits ihre Tat eingestanden haben. Sie behaupten, aus politischen Gründen den Mord ausgeführt zu haben. Weitere Erklärun­gen lehnen sie ab.

Wüste Lynchjustiz an einem Reger in Texas.

In der Stadt Kirbyville in Texas kam es zu wüsten Ausschreitungen, die in der Lyn - chung des 30jährigen Negers Griggs ihren Höhepunkt fanden. Der Neger war in Gesellschaft eines 17jährigen weißen Mädchens gesehen worden. Darauf wurden er und das Mädchen verhaftet und in das Gefängnis eingeliefert. Da eine mehrhundert- köpfige Volksmenge das Gefängnis zu stürmen oer- suchte, wollte die Polizei den Neger in einem Kraft- wagen nach einem Nachbarort bringen. Die Menge hielt jedoch den Wagen an, entriß den Neger den Händen der Polizeibeamten und hängte ihn an einem Baume auf. Während der Neger an dem Baume hing, wurde aus der Menge siebzehnmal auf die Leiche geschossen. Schließlich wurde die Leiche von dem Baum heruntergenommen, an einen Kraftwagen gebunden und längere Zeit durch die Straßen der Stadt geschleift.

Wetzlar und tritt dort gegen die erste Jugend der Sportfreunde an. Die ersten Schüler empfangen die ersten Schüler von Watzenborn-Steinberg auf dem Wattsiportplatz.

(Spielvereinigung 1900 Gießen

Die Liga in Klafeld-Geisweid.

Die Ligamannschaft unternimmt am morgigen Sonntag erneut eine Wettspielreise ins Siegerland und trifft dort in einem Gesellschaftsspiel auf die Ligarnannschast der Spielvereinigung 08 Klafeld- Geisweid. Der Gastgeber errang in der letzten Saison die Meisterschaft der ersten Kreisklasse und anschließend daran den Aufstieg in die Bezirksklasse. Die Spielvereinigung Klafeld-Geisweid ist dem Gießener Spvrtpublikum kein Unbekannter, denn erst im vergangenen Jahre absolvierte diese Elf hier ein Freundschaftsspiel gegen den VfB., das die Gäste nur knapp mit 3:2 verloren. Heber Watzen­born-Steinberg blieben sie aber am nächsten Tage mit 2:0 Sieger. Die Blauweißen treffen in Klafeld- Geisweid einen kleinen Platz an, und es wird ihnen dort sehr schwer fallen, erfolgreich abzuschneiden. Läßt auch die Mannschaft der Gießener in ihrer derzeitigen Aufstellung einiges erhoffen, so muß dieselbe doch von Anbegiy- an mit Eifer und Energie dabei fein, wenn das Ergebnis ein Er­trägliches sein soll. Grundbedingung natürlich ist, daß die Blauweißen in stärkster Besetzung fahren.

Die zweite und dritte Mannschaft 1900s sind nach Wetzlar zum dortigen Sportverein 03 verpflichtet. Das Abschneiden der beiden Mannschaften war in letzter Zeit wenig befriedigend. Nur die besten Ver­tretungen sollten in der Lage sein, ehrenvolle Er­gebnisse herauszuholen. ~

Die erste Jugendelf begleitet die Ligamannschaft auf ihrer Autoreise ins Siegerlanü. Gastgeber ist die erste Jugend des Gegners der Ligamannschaft, und man wird wohl nicht fehlgehen, wenn man den Gießenern auch diesmal wieder einen Sieg zutraut. Die zweite Jugendelf hat zu Hause die Jugend vom Turnverein Treis a. d. Lda. in einem Freundschafts­rückspiel zum Gegner.

(Sportverein 1920 Heuchelheim.

Heuchelheim I. Borussia Reunkirchen (Saar) Ib.

Der Sportverein 1920 hat für den kommenden Sonntag die Reserve von Borussia Neunkirchen zu einem Spiel verpflichtet. Die Gäste treffen bereits am heutigen Samstag hier ein und werden m einem Begrüßungsabend willkommen geheißen werden. Die hiesigen drei Gesangvereine und die

scheiniaung 25 Pfg.,

für jeden Führerausweis 25 Pfg.

Anträge, denen diese Gebühren nicht beigefügt sind, können nicht bearbeitet werden.

Ich erwarte, daß die Werbewarte sich in stärkstem Maße für den Bezug und die Verbreitung des Reichssportblattes einsetzen. Es ist in allen Kreisen dafür zu werben. Insbesondere ist zu erreichen, daß das Reichssportblatt in allen öffentlichen Aemtern, in Lokalen usw. aufliegt. Ich erinnere an dieser Stelle nochmals an den Pflichtbezug des Blattes

Aus Anlaß der Reichsschwimmwoche fanden gestern Abend in der Müllerschen Badeanstalt Schwimmwettkämpfe der Gießener SA. statt, die vor vielen aufmerksamen 'Zuschauern einen recht spannenden Verlauf nahmen. Vor allem die Staffel-Wettkämpfe interessierten sehr. Man sah zum Teil recht beachtliche sportliche Leistungen, die der Veranstaltung ein erfreulich ' ' Niveau gaben. Die Wettkämpfe wickelten

... rascher Folge ab. Im Turmspringen sah man von einzelnen Teilnehmern ausgezeichnete Sprünge, die berechtigten, lebhaften Beifall aus-

Die Ausweise für Fahrpreisermäßi' gung werden ausgestellt vom Beauftragten des Reichssportführers für den Gau XII, Meister, Kassel, St. Martinsplatz 2. Anträge sind dorthin au richten. Es wird eine Gebühr zur Deckung der Unkosten erhoben:

1. für die Anerkennung eines Vereins und die Ausstellung der ersten Bescheinigung 50 Pfg.,

Deutsche Gesellschaft für Rassenhygiene

Gründung einer Ortsgruppe in Gießen.