9.1-fpori
Wirtschaft
die
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt jjj
Banknoten.
Türkische Zoll anleihe von 1911 Türkische Bagdadbahn-Anleihe
4% Zürfijt
78,5 109,75
62,25 95,25
117,5
65,65
67,13
79
110,5
61,75
94,5
19
6,4
6,3
6,3
9,65
6,75
6,4
23 in e s besiegte Cochet anläßlich des Tennisländerkampfes der Berufsspieler zwischen Amerika und Frankreich mit 6:4, 4:6, 6:3, 6:3. Da auch Tilden sein Spiel gegen Plaa gewann und Tilden- Vines im Doppel Cochet-Plaa schlugen, führt Amerika nach dem ersten Tage mit 3:0.
19,9
1,3
6,85
6,4
6,45
9,9
6,7
Rugby-Nationalmannschaften von Deutschland und Frankreich zum 9. Male gegenüber. Die Bilanz dieser Spiele ist für uns sehr ungünstig, denn nur einmal — am 15. Mai 1927 in Frankfurt — vermochten wir die Franzosen knapp mit 17:16 zu schlagen. Alle übrigen sieben Kämpfe wurden von unseren westlichen Nachbarn, zum Teil mit beträchtlichen Differenzen, gewonnen. Die Gesamtbilanz der bisher ausgetragenen Spiele mit Frankreich zeigt bei acht Spielen sieben deutsche Niederlagen und einen Sieg und ein Gesamtpunktverhältnis von 207:46 zugunsten der Franzosen. Um für den neunten Kampf bestens gerüstet zu sein, finden am 10. und 11. März in Hannover zwei Uebungs-
19,5 1,25
6,7
6,5
9,75 6,65
6,3
Wettbewerben des Turniers genannt.
Vor einem Rugbykampf Deutschland - Frankreich.
In Hannover stehen sich am 25. März
19,5
1,3
6,7
6,4
9,75
6,5
6,25
Zum Ehrenführer des Deutschen Luftsport-Verbandes wurde durch den Reichsminister für Luftfahrt, Hermann Göring, Ministerialdirektor Brandenburg ernannt.
Einen neuen Flugweltrekord für Landflugzeuge über eine Distanz von 100 Kilometer stellte der Amerikaner James R. Wedell mit einer Stundengeschwindigkeit von 426 Kilometer auf.
78 110,5 61,75 94,75
76
140 119,25
64,4 67,25
78,131 110 i
62,65 I 95,75 I 77,25
118,75
65,4
67,65
118,5
64,5
67
*% Oesterretchtsche Oolbrente.... 4,20% Oesterreichtsche Sllberreuke 4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% desgl. von 1913..........
•% abgest. Goldmexikaner von 99
Sprunglauf Gustl Muller- Bayerischzell unser bester Vertreter. Er konnte den 15. Platz belegen.
Kurze Gportnotizen.
Berlins Amateurboxer besiegten am Mittwochabend in Neunkirchen eine Saarstaffel überlegen mit 11:5 Punkten.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzi beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H. Lombardztnsfuß 5 o. H.
spiele der deutschen Mannschaft statt. Am 10. März spielt eine deutsche Mannschaft — in gleicher Aufstellung wie in Lyon und Paris — gegen die Stadtmannschaft von Linden, am Tage darauf, gegen die Stadt-Fünfzehn von Hannover, wird bereits die Mannschaft spielen, die für den Länderkampf in Aussicht genommen ist.
Norwegischer Sieg bei den kI8-Rennen
Gustl Müller auf dem 15. Platz.
In Solleftea erreichten am Donnerstag die internationalen FJS-Rennen mit dem Sprunglauf zur Kombination ihren Höhepunkt. Es war nach den Ergebnissen des Langlaufes am Vortage nicht anders zu erwarten, als daß die Norweger die ersten Plätze der Kombination unter sich ausmachen würden. Dies traf auch in vollem Umfange ein. Die ersten vier Plätze belegten Norweger. O. Hagen, Kolterud, Vinjarengen und Ole Steenen zeigten ausgezeichnete Sprungleistungen, bei denen die Finnen, die zwar überragende Langläufer sind, nicht mitkamen. Der erste Finne kam daher erst auf den fünften Platz. Schon als Siebter erschien als bester Mitteleuropäer der Pole Stanislaw Marusarz. Die deutschen Vertreter waren stark vom Pech verfolgt. Zu einer Zeit, als die später wiederhergestellte Hallstabergschanze in schlechtester Verfassung war, kamen im ersten Gang u. a. der deutsche Meister Stoll, der Kampfspielsieger Bogner und Matthias W ö r n d l e zu Fall und begruben damit ihre guten Chancen auf Kombinationsplätze. Bester deutscher Springer war der junge Partenkirchener Anton Eisgruber, der 54 und 58 Meter stand. Aber Eisgruber war im Langlauf zu mäßig gewesen. So blieb mit seinen guten Durchschnittsleistungen im Lang- und
minus 0,25, Nordd. Lloyd minus 0,50 v. H. Kunstseidenpapiere blieben gut behauptet, AKU 53,75, Bemberg 53 (plus 1 v. H.). Im einzelnen lagen Reichsbankanteile und AG. für Verkehrswesen je 0,65 v. H. freundlicher, dagegen Cement Heidelberg 0,50 und Zellstoff Waldhof 0,25 v. H. niedriger.
Fast ohne Geschäft eröffnete der Renten- markt, wo Reichsanleihen und späte Reichsschuldbuchforderungen unverändert blieben. Auch Industrie- und Reichsmark-Obligationen lagen ohne nennenswerten Umsatz bei behaupteten Kursen.
Im Verlaufe blieb das Geschäft an allen Märkten äußerst still. Montanwerte unterlagen kleinen Schwankungen und wiesen per Saldo leichte Erhöhungen auf, ferner waren Cement Heidelberg um 0,50 v. H. erholt und Bemberg gewannen erneut 0,50 v. H., anderseits gaben Siemens 0,65 v. H., Laurahütte und Rütgerswerke bis 0,25 v. H. nach. Farbenindustrie schwankend, ohne jedoch sich wesentlich zu verändern, 132,50—132,75—132,25—132,50. Am Kassamarkt lagen von Brauereiaktien Hennin- der fest und gegenüber der letzten Notiz vor etwa 8 Tagen 6 v. H. höher, wobei noch der inzwischen abgegangene Dividendenabschlag zn berücksichtigen ist. Ferner zogen Glanzstoff Elferfeld um etwa3 auf 88,50 v. H. an.
Am Rentenmarkt gaben Altbefitzanlerhe zunächst um 0,40 v. H. auf 96,50 v. H. nach, waren dann wieder auf 96,75 v. H. erholt. Neubesitz befestigten sich um 10 Pf. auf 19,70 und schlossen mit 19,65 behauptet. Ohne nennenswertes Geschäft und ziemlich unverändert waren auch heute wieder Staats-, Stadt- und Länderanleihen. Freundlich und meist fester war die Gesamtlage am Pfandbriefmarkt. Goldpfandbriefe gewannen bis 0,25 v. H., darüber hinaus Nass. Landesbank Wiesbaden plus 1 v. H. Liquidationspfandbriefe zogen bis 0,65 v. H., Kom- munal-Obligationen bis 0,50 v. H., Nass. Landesbank 1 v. H. an. Von fremden Werten lagen Schweiz. Anleihen leicht gebessert, im übrigen traten kaum Veränderungen ein. — Tagesgeld unv. 3,50 v. H.
Abendbörse: ruhig.
Da von den Ausführungen des Reichsbankpräst- denten auf der heutigen Sitzung des Zentralverbandes während der Abendbörse nichts bekannt wurde, verkehrte diese in zwar starker Zurückhaltung, zumal von der Kundschaft nur kleine Aufträge vorlagen, die Grundstimmung war aber unentwegt freundlich. Neben der gebesserten außenpolitischen Situation regte auch die weitere Besserung der Reichssteuereinnahmen im Januar etwas an.
Am Aktienmarkt lagen die Kurse gegen den Berliner Schluß meist gut behauptet, teilweise auch 0,25 bis 0,50 v. H. darüber. Im Verlauf war die Haltung etwas uneinheitlich, die Abweichungen nach beiden Seiten hielten sich aber in engen Grenzen. Farbenindustrie gaben ihren 0,25prozen- tigen Anfangsgewinn wieder ab.
Der Rentenmarkt erhielt etwas Stimulus von dem bis jetzt günstigen Zeichnungsergebnis auf die 4V2prozentigen preuß. Schatzanweisungen. Lebhaftere Umsätze hatten umgetauschte Dollar-Bonds bei 0,25 bis 0,50 v. H. höheren Kursen. U. a. nannte man Rhein-Elbe-Union mit 87,25 bis 87,75, RWE. mit 84 bis 84,50, 1951er Stahlver- ein mit 80,50 bis 81, 1947er Stahlverein mit 79,50 80 und 6proz. Preußen-(Dollar)Bonds mit 60,50 v. H. Deutsche Anleihen lagen anfangs ruhig, später entwickelte sich lebhafteres Geschäft bei leicht anziehenden Kursen. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 19,65 bis 19,75, Altbesitzanleihe 96,65 bis 96,75, Schutzgebietsanleihe von 1914 9,40, 6pryz. Stahlverein-Bonds 70,75, Reichsbank 170,50.
Schweinemarkt in Grünberg.
4- Grünberg, 22. Febr. Es waren 222 Ferkel aufgetrieben. Folgende Preise wurden erzielt: Ferkel bis 6 Wochen alt 18 bis 20 Mark, 6 bis 8 Wochen alt 22 bis 26 Mark, 8 bis 13 Wochen alt 26 bis 30 Mark. Marktverlauf lebhaft, fast ausverkauft.
Schweinemarkt in Nivda.
* Nidda, 22. Febr. Der gestrige hiesige Schweinemarkt war mit 342 Ferkeln zum Verkauf beschickt. Das Handelsgeschäft nahm bei guten Preisen einen flotten Verlauf. Man bezahlte für 4 bis 6 Wochen alte Ferkel bis zu 16 Mark, für 6 bis 8 Wochen alte 17 bis 20 Mark, für 8 bis 10 Wochen alte Tiere 20 bis 22 Mark.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 22. Febr. Auftrieb: Rinder 86 (gegen 56 am letzten Donnerskagmarkt) darunter 12 Ochsen, 11 Bullen, 14 Kühe und 49 Färsen, Kälber 900 (925), Schafe 220 (153), darunter 136 (77) Hammel, Schweine 634 (718). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 44 bis 45, b) 39 bis 43, c) 33 bis 38, d) 27 bis 32; Lämmer und Hammel bl) 34, c) 31 bis 33, d) 28 bis 30; Schafe e) 27 bis 29, f) 25 bis 26; Schweine a) 46 bis 48, b) 44 bis 47, c) 43 bis 47, d) 41 bis 45, e) 36 bis 43. Im Preisvergleich zum letzten Donnerstagmarkt notierten Kälber 1 bis 2 Mark und Hammel 1 Mark höher, Schafe und Schweine lagen unverändert. Marktverlauf: Kälber, Hammel und Schafe ruhig, ausverkauft. Schweine ruhig, geringer Üeberstand.
Fleischgroßmarkt. Beschickung: 1005Viertel Rindfleisch, 164 ganze Kälber, 37 ganze Schafe bzw. Hammel, 696 Schweinehälften. Preis für 1 Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch I 48 bis 52, II 42 bis 50; Bullenfleisch 45 bis 50; Kuhfleisch II 34 bis 40, III 24 bis 30; Kalbfleisch II 60 bis 68, III 48 bis 60; Hammel- fleisch 62 bis 70. Schaffleisch nicht notiert. Schweinefleisch I 60 bis 68. Geschäftsgang des Fleifchgroß- Marktes ruhig.
Der meineidige Wäschereisende.
LPD. Frankfurt a. M., 22. Febr. Der zu- letzt für eine Frankfurter Firma tätige Wäscherei- reisende Chaim Laub pflegte die Landbevölkerung aufzusuchen und seine Ware anzubieten. Es scheint so, daß er mit Vorliebe dann ins Bauernhaus kam, wenn der Landwirt nicht zu Hause weilte und nur die Frau oder Mutter anwesend war. Der Reisende, der 25 v. H. Provision bekym, aber alle Spesen tragen mußte, verfuhr bei der Einholung von Aufträgen nicht immer reell. Er legte den Leuten zwar einen Bestellschein zur Unterschrift vor, aber vielfach blickten die Frauen nicht hin, und so kam es vor, daß sie nachher bei Empfang der Ware und der Rechnung enttäuscht waren, denn sie bekamen mehr geliefert, als sie bestellt hatten, und dann stimmte es mit den Preisen nicht, die ihnen von L. angegeben waren; sie waren meist höher als erwartet. Im Jahre 1930 erschien L. auch im Kreise Schotten in den Dörfern Klein- und Groß-Eichen und Lardenbach. Er gab an, daß er von der Bauernkammer geschickt sei und daß er Mitinhaber der Frankfurter Firma sei, was beides nicht zutraf. Wieder kam es vor, daß eine Bewohnerin von Lardenbach mehr Ware und teurer als bestellt erhielt. Die Frau zahlte nicht, und der Firmen- inhaber verklagte sie auf Erfüllung des Inhalts des Bestellscheins. Als die Frau die Richtigkeit des Bestellscheininhalts bestritt, wurde der Reisende hierzu vernommen. Er beschwor, daß alles so stimme, wie es auf dem Schein stehe, wobei er auch noch Angaben über angeblich von der Bestellerin gemachte Aeußerungen über das Einkommen ihrer heiratsfähigen Töchter machte. Wie sich aus einer gegen L. jetzt geführten Schwurgerichtsverhandlung ergeben hat, waren diese Angaben zum Teil wissentlich unwahr, so daß sich L. des Meineids schuldig machte. Es kamen für ihn aber die Strafmil' derungsgründe des § 157 in Betracht, da er sich bei wahrheitsgemäßer Beantwortung der Gefahr strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt hätte. Es wurde aüf 1 Vi Jahre Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust erkannt. Das Treiben des Angeklagten bezeichnete das Gericht als gemeingefährlich für die ländliche Bevölkerung.
Voller Erfolg der preußischen Schatzanweisungsanleche.
Obwohl die Zeichnungsfrist für die neuen 4,5 v. H. preußischen Schatzanweisungen erst gestern endigte und das Ergebnis endgültig erst in den nächsten Tagen festgestellt werden kann, steht schon fest, daß die Emission vollen Erfolg gehabt hat. Die aufgelegten 150 Millionen sind auf jeden Fall gezeichnet, wahrscheinlich sogar überzeichnet. Das Bankenkonsortium, das 120 Millionen fest übernommen hatte und für den Rest von 30 Millionen eine Option hat, wird diese Option ausüben. Zu einem erheblichen Teil hat die Zeichnung durch Umtausch der am 1. März fälligen preußischen Schatzanweisungen stattgefunden.
Dieses überaus günstige Ergebnis ist nicht nur ein Erfolg für die preußische Finanzverwaltung, sondern vor allem ein großer Schritt vorwärts auf dem Wege zur organischen Zinssenkung. Das Vertrauen zur Staatsführung, das die anlagesuchenden Kreise durch diesen Anleiheerfolg bekunden, eröffnet die Möglichkeit, durch weitere Emissionen zu gleichartigen Bedingungen allmählich die noch umlaufenden, noch höher verzinslichen Anleihen durch niedriger verzinsliche zu ersetzen und damit ohne Zwangseingriffe zu einem Zinsniveau zu kommen, das den gesamten langfristigen Kredit auf eine gesunde Grundlage stellt.
Frankfurter Börse.
rNittagsbörse ruhig.
Frankfurt a. M., 22. Febr Die Börse eröffnete bei kleinsten Umsätzen mit einer überwiegend freundlichen Grundstimmung. Das Publikum und auch die Kulisse halten im wesentlichen an ihrem Besitz fest, übten aber stärkere Zurückhaltung, da man mit Spannung die angekündigten Ausführungen des Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht und des Staatssekretärs Reinhardt erwartet. Wenn trotz der Geschäftsstille die Stimmung meist zuversichtlich blieb, so ist dies mit günstigen Meldungen aus der Wirtschaft zu begründen, wo insbesondere Dividendenerhöhungen und gesteigerte Stromabsatzziffern bei einigen Gesellschaften anregend wirkten. Daneben wurde der Verlauf der Verhandlungen mit dem englischen Lordsiegelbewahrer Eden für die weitere Entwicklung der außenpolitischen Situation zuversichtlich beurteilt.
Am Aktienmarkt hatten nur Farbenindustrie etwas größeres Geschäft zu verzeichnen und der Kurs lag bei Beginn 0,50 v. H. höher. Montanaktien lagen uneinheitlich bei Schwankungen bis zu 0,50 v. H. nach beiden Seiten, nur Klöcknerwerke 1 d. H. und Kali Aschersleben 1,13 v. H. schwächer, aber Rheinstahl 0,75 v. H. fester. Elektrowerte tendierten sehr ruhig bei nur geringprozentigen Veränderungen. AEG. minus 0,40, Siemens plus 6,65 v.H. Schiffahrtsaktien lagen weiter abbröckelnd, Hapag
Neues vom Handballsport.
Pokalspiele und Deutsche Meisterschaft.
Bei den Deutschen Kampfspielen werden auch die Handballer ihr Können zeigen. Die Deutsche Meisterschaft wird allerdings nicht bei den Kampfspielen vergeben, sondern dort geht es um den Kampfspiel-Pokal, den DSB.-Handballpokal in neuer Gestalt. Während sich um den DSB.-Pokal die Mannschaften der alten sieben Landesverbände bewarben, kämpfen um den Kampfspielpokal Auswahlmannschaften der 16 Gaue. Die Vorrunde wird am 15. April ausgetragen, am 17. Juni folgt die Zwischenrunde, am 28. Juni folgt in Nürnberg die Vorschlußrunde und am 29. Juli das Endspiel.
Um die deutsche Mei st erschuft findet die Vorrunde am 29. April statt, an ihr sind die Meister der 16 Gaue beteiligt. Die zweite Runde folgt am 13. Mai, und die Vorschlußrunde wird am 27. Mai ausgetragen. Das Endspiel findet am 10. Juni statt. An diesem Tage wird auch das Endspiel der Frauen ausgetragen. Für die Vorrunden der Frauen wurden noch keine Termine festgelegt, weil abgewartet werden muß, wieviel Gaue überhaupt einen Frauenmeister melden.
Opieioereinigung 1900 Gießen.
5p.-B. Heuchelheim 1. 3gb. — 1900 Gießen 1. 3gd. 1:6 (0:3).
In einem von Anfang bis Ende spannenden Treffen holte sich am Sonntag 1900’s 1. Jugend zwei weitere Punkte. 1900 trat mit zwei Ersatzleuten und nur mit 10 Mann an. Heuchelheim hatte bei Beginn ebenfalls nur 10 Mann zur Stelle, vervollständigte sich aber nach 10 Minuten. Die Gäste hatten seit langer Zeit wieder ihren alten Torhüter zur Stelle, der jeder gefährlichen Situation gewachsen war. Verteidigung war ebenfalls auf voller Höhe, machte nur manchmal den Fehler, zu weit aufzurücken und dadurch kam, durch blitzschnelle Durchbrüche der Gastgeber, das Tor öfters in Gefahr. Aus einem solchen Durchbruch resultiert auch das Ehrentor der Gastgeber. Die ersatzgeschwächte Läuferreihe befriedigte. Im Sturm machte sich das Fehlen des elften Spielers bemerkbar. Bei Halbzeit stand das Spiel bereits 3:0 für Gießen. Die Tore fielen in regelmäßigen Abständen.
Bei den Gastgebern gefiel das Verteidigerpaar und der Torwächter. An den erzielten Toren waren sie ohne Schuld. Läuferreihe und Sturm konnten gegen ihren Gegner nichts ausrichten. Hervorzuheben wäre das beiderseitige faire Spiel. Die Gäste nahmen ihre Niederlage mit Würde entgegen. Das Endresultat lautete 6:1 für Gießen.
Die 1. Jugend von 1900 Gießen führt nunmehr in der Tabelle der Jugendspiele bei sechs Spielen, sechs gewonnen mit einem Torverhältnis von 41:4 Toren.
1900 Gießen 1. Schüler — Spv. Heuchelheim Schuler 1:0 (0:0).
Die Kleinsten erledigten ihr Rückspiel auf dem Platze £ui der Liebigshöhe zugunsten der Platzbe- fitzer mit 1:0 Toren.
Sas Frankfurter Reit-Turnier.
Wie im vergangenen Jahre findet anläßlich des großen Reitturniers in Frankfurt eine Auktion edler ostpreußiicher Pferde statt, die dem weitgehenden Bedarf Rechnung tragen. Während im letzten Jahre vorwiegend junge, wenig gearbeitete Tiere angeboten wurden, kommen aus der berühmten deutschen Pferdeprovinz diesmal nur fertige, volljährige Pferde, die geritten und großenteils auch gefahren find. Sofortiger Gebrauch im Betrieb und Sport ist damit vorweg gesichert. Dies werden vor allem auch die Reiterstürme begrüßen, die diese günstige Gelegenheit, ihre Pferdebestände zu verbessern, willkommen heißen. Eine ganze Anzahl der durch den bewährten Pferdemann Hugo Steinberg zur Auktion kommenden Tiere ist in offenen
Das „W intersportfest des deutschen O st e n s" hat mit 400 Meldungen für die Ski-Wettbewerbe ein ganz ausgezeichnetes Nennungsergebnis gefunden.
14 deutsche Skiläufer werden sich an den großen Holmenkollen-Rennen vom 3. bis 5. März beteiligen. *
Sonja Henie, die achtfache Eiskunstlauf- Weltmeisterin, startete am Mittwochabend im Berliner Sportpalast und erntete dabei großen Beifall des ausverkauften Hauses. Ein Eishockeyspiel zwischen dem Berliner SC. und den „Grosvenor House Canadians“ endete mit 5:2 für die Kanadier.
■öuDrrui ........... o
Deutsche Erdöl ...............
Gelsenkirchener.............. 0
Harpener .......... q
Voesch Eisen—Köln-Neuessea O
Ilse Bergbau ...............4
Ilse Bergbau Genüsse........e
Klöcknerwerke ................
ManneSmana-Rübrev. ..... 0
Frankfurt o. Ul.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abend« börse
Schluß« kurs
Schluß!. Ulinag« börse
Datum
21.2.
22-2-
21-2.
22-2.
Marisfelder Bergbau ..
0
37,25
37
37,5
37
Kokswerke ...
0
—
—
90
89
Phönix Bergbau......
0
49,5
49
49,75
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Rheinische Braunkohlen
10
204
203,5
204,4
204
Rheinstab! .........
0
90,25
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Bereinigte Stahlwerke.
0
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Otavi Minen .......
0
14,5
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Kaliwerke Aschersleben.
6
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Kaliwerke Westeregeln .
6
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Kaliwerke Salzdetfurth
154
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I.G. Farden.Jnbustrw
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7
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9
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Goldschmidt .......
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59
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0
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70
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Zementwerk Heidelberg Zementwerk Karlstadt..
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Schultheis Payenhoser
0
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99,25
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0
53,75
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Hellstoff Waldhof .....
Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas ......
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120,75
120,75
Daimler Motoren.....
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Leonhard Dietz .......
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19,25
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165
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Attumulatoren-Fabrü.
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Mainkrastwerke Höchst o.®L...
4
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Süddeutscher Zucker .
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180,75
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FranNur. u. Ul.
Berlin
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Berlin
Schluß« kurs
Echlußk. Abendbörse
Schluß« kurs
Echlußk Mittag« börse
Schlußkurs
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Schluß« kurs
Echlußk. Mittag» börse
Datum
21-2. |
22.2.
21.2.
22.2.
Datum
21-2.
22.2.
21-2.
22-2-
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
97
97,13
96,75
96,75
4% desgl. Serie 11 ............
6,3
5,2
6,4
5,25
6,5 5
6% ehem.7°/o Dt. Reichsanl.v. 1929
100
99,9
99,9
99,9
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
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93,35
93,5
93
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7,5
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96,75
96,75
4% Rumänische vereinh. Rente ..
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4,25
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AuSlos.-Rechten ......
96,6
96,75
19,65
2%% Anatolier
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6% ehem.8% Hess. Bolköstaat 1929
19,6
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Hamburg-Südam. Dampfschiff. O
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94
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28
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Gold R. 12............
91,5
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Hansa-Dampfschisf.......O
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Norddeutscher Lloyd ......... O
32
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Oberhessen Provinz-Anlethe mit
Berliner Handelsgesellschaft .. 4
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94
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Commerz, und Privat-Bank ... 0
51,25
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Deutsche Komm. Sammelabl. An-
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leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
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Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
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99,13
102,13
6%% ehem. 4'/,% Franks. Hyp^ Bank-Ltqu.-Pfandbriefe.......
Bekula.....................o
90,75
91,65
Elektr. LieferungSgesellschäft... 6
Licht und Kraft ..... c
6%% ehem. 4%% Rheinische
103,25
Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe. ...
92,13
92,4
—
—
Fellen & Guilleaume ......... 0
Gesellsch.f.SIeklr.Unlernehmung. 5
59
59
58,75
59
6% ehem. 8% Pr. LandeSpsand«
94
94
98,5
89
99,4
98,5
briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
94
94
Rheinische Elektrizität ........ 5
96
96
96,4
6% ehem. 7% Pr. Landespfand« briefanstalt, Pfandbriefe R. 10
Schlickert« Co............... ß
102,5
102,5
102,75
102,75
94
94
94
94
Siemens L Halske........... 7
150
150
150
149 5
Steuergutich. Verrechnungskurs..
97,13
97,13
97,13
97,13
LahmeyerLLo............. 10
115,75
117
115,25
116'25
21.Februar
22Febtuar
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Gelb
Brie
Gelb
1 Brie _
Helfingfmch..
5,644
5,656
5,674
5,686
Wien.......
47,20
47,30
47,20
47,30
Prag.......
10,38
10,40
10,38
Budapest ...
Sofia......
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ....
168,53
168,87
168,55
168,89
Oslo.......
64,29
64,41
64,44
Kopenhagen.
57,14
5L26
57'29
57'41
Stockholm...
65,98
66,12
66,13
66,27
London .....
12,795
12,825
12,825
12,855
Buenos Aires
0,648
0,652
0,648
0,652 ’
Neuyork....
2,527
2,533
2,522
2,528
Brüssel.....
58,39
58,51
58,41
58,53
Italien.....
21,88
21,92
21,90
21.94
Paris......
16,49
16.53
Schwei- ....
80,92
81,08
80'88
81,04
Spanien....
33,95
34,01
33,95
34,01
Danzig.....
81,67
81,83
81,67
81,83
Jaoan ......
0 7 §9
0 761
Rio de Jan. .
0'214
0'216
0,214
0,216
Jugoslawien.
5,664
5,676
5,664
5,676
Lissabon....
11,65
11,67
11,68
11,70
Berlin, 22-Februar
Geld
Briefs
Amerikanische Noten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten ...............
2,475 58,25
57,04
12,78
16,45
168,13 21,78 64,27
65,97
80,70
33,81
2,495
58,49
57,26
12,84
16,51
168,81
21,86
64,53
66,23 81,02
33.95
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, i IOC Schilling
Rumänische Noten...............
Schwedische Noten ........... ..
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
Ungarische Note»
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