ie kam das nur
b
((Sortfehuna
zugeschnürt.
rt
0953
DeutscherVolkstrauertag193'
Gedenkfeiei
Wieseck. den 23. Februar 1934.
b
U962
SviMe
Gveisemuscheln Briefumschläge
engetroffen
>a
Sahnhok-Hotel Lenz
b
1118 D
i
V1 Dos. -.97 -.75
n
b
6
guten Alten.
MM- wutgul' /
Ql
bi
.50
.48
45
63
n b b
9
Geschäfts karten
bei Brühl, Schulstr.7
ki
Linsen.....
Erbsen . . . . » ff. Tafelreis . . . Bohnen . . » . . Gemüse-Erbsen . Brechbohnen . . Schnittbohnen . . Gernisc .. Gemüse
Es ist bestimmt in Gottes Rat, daß man vom liebsten, was man hat, muß scheiden.
KRUPP
Lastwagen
Geschänsdrucksachen
Rechnungen
T ni n
ten, öffnete.
„Guten Abend, mein Herzenskind! ---------
die Tante mit einem forschenden Blick in das erhitzte Gesichtchen. „Schon daheim?"
„Ja Tantchen! Ich hab mal die elektrische Bahn benutzt; es regnete zu sehr."
„Oder konnte es meine Rosemie nicht erwarten, heute nach Hause zu kommen?" fragte die Tante
Rosemarie machte, während ihr diese Gedanken durch den Kopf schossen, schon eifrig Toilette. Sekundenlang tauchte sie das Gesicht in das kalte Wasser und rieb und rumpelte, als habe sie sich wochenlang nicht gewaschen.
Da hing ja ein zartrosa, duft, aus matt schimmerndem Chiffon in ihren Schrank? Rosemarie hatte es auch in der Schneiderstube vorher nicht gesehen. Vielleicht eine Umarbeitung, dachte sie schließlich. Oh, wenn sie heute in diesem Kleid zum ersten Ball gehen dürfte! Die feinen, zierlichen hellrosa Rosen am Ausschnitt! Mit behutsamen Fingern strich sie über den Stoff, das war ja kein Kleid mehr, das war ja ein Gedicht in den Augen der jungen Rosemarie. Aber da!
„Warum mußte meine Mutter nur so jung sterben?" sagte sie wehmütig. „Ich erinnere mich ihrer noch dunkel. Ich glaube, sie war sehr schön unb fein. Aber... Tantchen, es ist seltsam, immer wieder sehe ich, wenn ich an meine Mutter denke, ein großes, schönes Haus und einen herrlichen Park... Glaubst du, Tantchen, heute weiß ich oft nicht, habe ich das, als ich noch ganz klein war, einmal sehr lebhaft geträumt, daß ich es nie wieder vergessen konnte — oder ist es irgendwie Wirklich, keit gewesen?"
Tante Berta war ganz ernst geworden. Sie
wegen geheiratet hatte? Diese Frau, ihre Schwester, deren reines Herz sie bis in seine tiefsten Regungen kannte und die ihre glänzende Laufbahn als BH nenkünstlerin ihrer Liebe zu dem feinsinnigen Maler ohne Zögern geopfert hatte?
Rein, sie wollte es nicht und durfte es nicht, wenn Rosemarie ihre wundervolle innere Ruhe behalten sollte, denn dann hätte sie ihr auch sagen müssen, daß ihre schöne Mutter aus Gram über des geliebten Mannes geistige Zerrüttung gestorben war und daß Ehrenhard Neuß in seinem finsteren Wahn das ganze riesige Vermögen, ohne seine; einzigen Kindes zu gedenken, scheinbar in alle Winde zerstreuen ließ. Sie wußte nur, daß eines Tages die Nachricht kam, daß Neuß in einer Ner- venheilanstalt gestorben war unb Rosemarie nur eine mäßige Erziehungsbeihilfe hinterlassen hatte. Berta Bergmann dachte oftmals in dumpfem Schmerz an den Mann, der das Kind der geliebten Schwester so ganz mittellos zurückgelassen hatte, an dessen Wiege doch Schönheit und Glanz un- Reichtum so vielversprechend Pate gestanden hatten.
„Guten Abend, Tantchen!" rief Rosemarie fröhlich, indem sie die Tür zu dem kleinen „Atelier", wie sie die kleine Schneiderstube oft scherzhaft nann-
Sie hatte nun doch noch eine ganze Stunde Zeit. Um so schöner. Da konnte man sich noch so recht freuen.
Aber in einer plötzlichen Wendung der Gedanken nahm sie noch einmal den Faden da auf, wo die Tante ihn vor dem Essen so jäh abgerissen hatte.
Dann öffnete sie den Schrank, um das Hellgrüne herauszunehmen. Aber — Rosemarie traute ihren Augen nicht. Was war das? Hatte Tante sich geirrt? learbeitetes Kleid
Gedankenaustausch
will Beamter 40er, mit Dame, Witwe ohne An- bang angenehm, zwecks spät. Heirat. Diskr. zuge- sichert. Schriftl. Angeb. unt.0950 an o. Gieß. Anz.
ich doch wirklich mit nichts verdient, daß du mir heute so eine große Freude machst. Wie oft hast du da bis nach Mitternacht gesessen und für mich genäht? Ob ich dir das alles jemals danken kann?"
Frau Bergmann wehrte beschämt ab.
„Wer spricht denn nur immer vom Danken, Rosemie. Du hast mir gedankt genug. Was wäre denn mein Leben ohne dich? Jahre ohne Sonne. Und so? So hat mein Leben wenigstens noch einen Sinn. Ach, wie oft habe ich es dem lieben Herrgott gedankt, daß ich dich armes, schutzlose- Kind, als damals dein Mütterchen so plötzlich starb, an mein Herz nehmen konnte. Ja, meine liebe, junge, begabte Schwester ...", schloß sie sinnend.
„Aber komm, wir wollen jetzt erst mal ein bissel was genießen, sonst fällst du mir heute abend um."
Rosemarie griff gehorsam zu. Wie geschmackvoll Tantchen die einfachen Mahlzeiten doch immer bereitete! Aber heute abend konnte sie den Speisen beim besten Willen nicht die genügende Ehre antun. Ihr Herz klopfte in mädchenhafter Erwartung des großen Ereignisses, und ihre Kehle war wie
sinönueaiei
Gießen io^d
Samst., d.24.2.
20-23 Uhr Deutsche Bühne
Reihe 2:
Gerade Mitgl.-
Nummern Julius Cäsar
Trauerspiel in 5 Auszügen von Shakespeare.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen;
Frau Minna Stern.
Heute nachmittag nahm Gott der Herr meine innigstgeliebte Frau, unsere treusorgende, unvergeßliche Mutter, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante
Frau Katharina Heller, geb. Triebert wohlversehen mit den Tröstungen unserer hl. Kirche, im Alter von 50 Jahren, zu sich in die Ewigkeit.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Johannes Heller, Werkmeister.
Gießen, Oppershofen, Rockenberg, den 21. Februar 1934,
Die Beerdigung findet am Samstag, dem 24. Februar, 11 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt — Das Seelenamt am Montag, dem 26. Februar, um 7 Uhr, in der Katholischen Kirche.
Sic läßt Schwan | im Haushalt walten!
Ein billiger HESSENSKIKURS nach Davos (Schweiz) Parsenn, die größten Skifelder der Alpen (Weißfluh Strela), Eisbahnen, Gesellschaftliche u. sportliche Veranstaltungen. Unterbringung in zentralgeheizten Zimmern.
RM. 147.-
einschließlich der gesamten Reisekosten mit Skiunterricht.
Nächster Kurs 28. Februar—13. März 1934.
Sporthaus Schwan, Gießen
Mäusburg 16, Telephon 3234.
_
. Pfd.
. Pfd.
. Pfd.
. Pfd.
V1 Dos.
Vi Dos.
*/i Dos.
KAISERS«
Kaffee beliebte Sorten Pfd. von 2. - an
3% Rabatt in
(auf olle Waren äusser
Lhompson's öt.-ioan, das seit über 50 Jahren im Haushalt bewahrte Seifenpuloer sum Linweichen. Waschen, Scheuern, Reinemachen. Paket 24Pfg.
HäDüaewebe Ausstellung IhrHeim-IhrKleiil im Caf6 Ebel, Burggraben verlängert »-so bis einschliebl. Sonntag den 25. Februar 1934.
t Generalvertretung r ___
Gustav Keu-ev, Svausfuvt a.LN.
Hanauer Landstraße 200, Nuf: (Sarvlus 41987/88. liosrv
[Verschiedenes]
Stühleu.Körbe werden gut und billig geflochten. Bestell, werden abgebolt. oesi
CI. Schäfer Kaiserallee 103. IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIH
Die Beerdigung findet Sonntag, den 25. Februar, nachmittags 3 Uhr, in Wieseck, vom Trauerhause Gießener Straße, aus statt. 1135 D
Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß heute nacht mein innigstgeliebter Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater und Bruder
Julius Stern
nach schwerem Leiden im Alter von 59 Jahren entschlafen ist.
Aber Schwan
bin ick im Bilde, < sagt voll Stolz auch die Mathilde! Sie hält treu am
llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll
Kraulern
17 Jahre alt, zur Erlernung des Geschäfts, für sofort gesucht. ES kommen nur Damen aus guter Aamilie in Frage. Vorerst nur schriftliche Angebote mit Abschrift des Schul-Zeugnisses erbeten an Wer'» Wee-GeWst. «Men
Mäusburg insD WMIVWWWW
Vortrags-Vereinigung
Goethe-Bund, Kaufmännischer Verein und Gewerbeverein
5. VORTRAGS-ABEND
Montag, den 26. Februar 1934, abends-8 Uhr.Neue Aula
Lichtbildervortrag d. bekannten Himalaja-Forschers PAUL BAUER
Führer der Gruppe II des Relchssportftthrerringes, ausgezeichnet beim Literatur-Wettbewerb der Olympischen Spiele 1932 mit der höchsten Auszeichnung, der Goldenen Olympischen Medaille.
Im Kampf um die höchsten Gipfel der Erde
(Die deutsche Himalaja-Expedition 1929 31).
Eintrittskarten: Mitglieder der drei zusammengeschlossenen Vereine freien Eintritt gegen Gutschein Nr. 5 (bzw. Nr. 2 gelb und braun. Gutscheinheft f.G.B.), Verbandsmitglieder, Volkshochschule, NS.Lehrer- bund 60 Pf., Nichtmitglieder Mk. 1.00. ChaUier und Saalkasse, Studenten 30 Pf., Kameradschaftshaus, Leihgestemer Weg 16. uieD
dicht in den Augen der jungen ^ernane. ziocr oai — jn Lesern Augenblick, wie schon so oft, mit .^"Zettel. Ach, ber ®unbltL 91101 roU^ sich.^Sollte sie dem Kinde erzählen, daß ihre junge
sie ihn gleich. Und ste las. Schwester die einst so gefeierte Schauspielerin Heloa
y & “.yte-'l
e^ten Ball. Tante Berta Rosemarie hatte ja recht, es war kein Traum, tze
Rosemarie stand wie benommen da. In diesem . üc il)re errte Kindheit auf dem herrlich gelegen«-.
Kleid sollte sie heute abend zwischen fröhlichen Mdofiartinen Besitz Friedenau verlebt, den bt: Menschen sein, sollte Musik hören, wurde vielleicht Kunstmaler seiner schönen, jungen Gemahlin zuni einmal zum Tanz geholt werden? ■ Hochzeitsgeschenk gemacht hatte.
Aber wozu die Vergangenheit wecken? Wozu
verständnisvoll.
„Auch das, Tante!" gab Rosemarie ehrlich zu.
Während die Tante das einfache Abendbrot zubereitete, war Rosemarie hinübergegangen in das saubere, freundliche Schlafstübchen, das sie mit ihrer Tante teilte.
Ob das hellgrüne Kleid, das sie im Sommer stets Sonntags getragen hatte, für einen so großen Ball auch wirklich hübsch genug war?, dachte Rosemarie in aufsteigendem Zweifel. Noch vorgestern hatte ste mit Ilse Ringlein beraten, und die hatte ihr ganz zuversichtlich gesagt, daß sie sehr nett darin aussähe. Sie selbst trug freilich an diesem Abend ein feines zartblaues Seidenkleid, das ihre Eltern bei Tante Berta extra für diesen Abend hatten anfertigen lassen.
Rosemarie hatte es einmal heimlich probiert und sich sehr hübsch darin gefunden, aber ohne Groll hatte sie es schnell wieder weggehängt. Schließlich war sie drei Jahre jünger als Ilse Ringlein. Wenn sie zwanzig Jahre alt war, hatte sie vielleicht auch mal solch ein schönes Ballkleid.
„Liebe, liebe Tante Berta!" rief sie in aus- __v„ ,
brechendem Jubel und drückte liebkosend die zier- t>em Kinde das Herz schwer machen und es mit
lichen silbernen Brokatschuhchen an die glühende ejner Sehnsucht füllen nach Dingen, die es einmal
erwiderte Wange. Mit hastigen Sprüngen war sie nebenan besessen, als es noch kaum denken konnte, die aber
.. i bei der Tante und umhalste sie so stürmisch, daß ! für ewig verloren waren? Wozu sollte sie Rose-
1 sie fast keine Luft mehr bekam. ; marie sagen, daß ihr Vater, der seine Frau ab»
Was ist denn nur los, Rosemie? Du erdrückst göttisch liebte, plötzlich den klaren Verstand verloren mich ja." Die Tante machte sich mühsam frei. /hatte und von dem furchtbaren Wahn befallen
"®U lieb dubist,.Tantchen! Wie gut! Da- habe wurde. d°b^ seine Frau chn nur setnes Re.chi«
zn Ehren der im Kriege und in der Freiheitsbewegung Gefallene! Sonntag, den 25. Februar 1934. mittags 12 Uhr.i der Neuen Aula der Universität.
Gedenkansprache: Universitätsprofessor Dr.Dultf Weiter wirken mit: Bauerscher Gesangverein. 1/ tung Universitätsprofessor Dr.St.Temesvary, Ob* musikmeister E. Krauße, Musiklehrer Job. Nebelig Die Einwohnerschaft Gießens wird zur Teil nähr herzlich eingeladen. Ziu* Deckung der Unkos* wird am Ausgang eine freiwillige Spende erbei^ Die Ausgabe der Platznummern, die aut die W gramme gedruckt sind, erfolgt am Eingang. — 8*^ Öffnung 11.30 Uhr.
Volksbnnd Deutsche Kriegsgräberfttrsorge Landesverband Hessen, Bezirksgrnppe GleN
Abends 8 Uhr in der Stadtkirche:
Kirchenmusikalische Passion»-Andad Gedächtnisfeier lür die im Weltkrieg und in # Freiheitsbewegung Gefallenen.
U24d Eintritt frei für beide Veranstaltung^
Dr. Erwin Schliepbake
verreist vom
26. Februar bis 20 März
-.28 -.22
-.32
-.16
-.20 -.15
-.55
Als sie im Innern des überfüllten Wagens faß, war sie doch froh über ihren raschen Entschluß. Nun blieben ihr wenigstens noch zwei Stunden Zeit. Sie konnte sich in Ruhe vorbereiten für ihren ersten Ball.
Rosemarie hatte gar keine rechte Vorstellung davon, wie es auf so einem großen Fest zugehen konnte. Ihre Freundin Ilse Ringlein hatte ihr ja allerhand erzählt. Sie hatte so etwas schon öfter mitgemacht. Ilse Ringleins Vater war Buchhalter bei den Chemischen Werken, die alljährlich für ihre Angestellten ein Vergnügen gaben.
„Feine Herren sind da, Rosemarie. Die Doktoren aus dem ganzen Betrieb. Nicht etwa bloß die jungen Männer aus den Büros."
Ilse Ringlein war drei Jahre älter als Rosemarie und konnte das schon beurteilen.
Inzwischen war die elektrische Bahn schon am Ziel angelangt. Leichtfüßig sprang Rosemarie vom Perron herab und lief in schnellem Schritte die wenigen Schritte zu ihrer Wohnung.
„Berta Bergmann, Damenschneiderin!" stand auf dem schmalen Schild an ihrer Wohnungstür im dritten Stock. Hier wohnte Rosemarie Neuß bei ihrer Tante.
(Rosemarie,
Rosemarie...
Roman von Käthe Metzner.
Nachdruck verboten
1. Kapitel.
Es goß in Strömen. Mit bösem Heulen fegte der . Hsrbftwind durch die Straßen der Großstadt, schüttelte die letzten gelben Blätter von den Bäumen und rüttelte an allem, was nicht ganz niet- und nagelfest war, bis es seinen gierigen Händen zum Opfer fiel.
Sechs Uhr. Endlich war der Dienst zu Ende. Rosemarie Neuß stülpte hastig den Deckel über ihre Schreibmaschine und ging dann eiligen Schrittes in die Garderobe, wo sich die anderen bereits fertigmachten. Mit einer Hast, die sonst keiner an ihr kannte, nahm sie ihr billiges, dünnes Mäntelchen vom Haken und setzte die kleine Baskenmütze keck auf die blonden Locken, die das schöne schmale Gesicht mit den unwahrscheinlich blauen Augen um- ramten.
Wie eine Priezessin sieht sie immer aus!, dachten ihre weiblichen Kollegen mißbilligend, während sie selbst eifrig bemüht waren, ihren blassen Gesichtern und welken Lippen durch künstliches Rot einen Anflug von Charme zu geben. Rosemarie hatte das nicht nötia. Trotz der schlechten und staubigen Luft in dem Fabrikbüro hatten ihre weichen Wangen immer einen zartroten Hauch, und zwischen ihren blühenden Lippen leuchteten die regelmäßig weißen Zähne wie frischgefallener Schnee.
Sie hatte es sonst nicht eilig, die kleine Rosemarie. Also mußte heute schon etwas Besonderes sein. Die Kolleginnen zerbrachen sich den Kopf darüber und Überboten sich in häßlichen Vermutungen.
„Na, die wird mit ihren siebzehn Jahren nun auch endlich eine Liebschaft haben!" sagte die häßliche, schlecht gewachsene Anna Lobe mit einem bissigen Lächeln, und dann fügte sie hinzu: „So wie die sahen wir alle einmal aus. Aber das verliert sich."
Viele stimmten zu, andere wieder lachten. Sie hatten alle schon ihre Erlebnisse hinter sich, diese Mädelchen, die hier in dem dunstigen Fabrikbüro mühsam ihr Geld verdienten.
Rosemarie hatte die Bemerkungen der Kolleginnen nicht mehr gehört. Mit einem leisen „Guten Abend!" war sie schnell davongegangen.
Ob ich ausnahmsweise mal die elektrische Bahn benutze?, überlegte sie, genauestens rechnend. Ihr Gehalt als Anfängerin war so winzig, daß sie mit jedem Pfennig rechnen mußte. Aber schließlich regnete es so sehr, daß es vielleicht schon mit diesem Umstand zu entschuldigen war.___________________
Statt Karten
Für die wohltuenden Beweise liebevoller Teilnahme, die uns beim Heim- 6ange unseres lieben, unvergeßlichen ntschlafenen zuteil wurden, danken hiermit herzlichst
Im Namen der tranerndenHinterbliebenen:
Frau Margarete Blei, Wwe. und Kinder.
Gießen, den 23. Februar 1934.
__________________________095!
ADHWiitioiweteMM
Sonntag, den 25. Feb nachmittags 3'/< Ulst im Saale des Rau
Vereinsbanses
Sovtrrag
von Herrn Dr.C-ibulka übt Uettolin, öas neue BW mittel. Mit Lichtbildes Ferner Mitteilungen über Schädlingsbekämvstl" im Garten. 1123D Gäste Willkomm^


