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Del Kamps um die Weltanschauung

glichen hinaus, verzehrte er seine Kräfte Sache, der er freudigen Herzens und aus

für die

werden sich voraussichtlich bis zum 30. Juni er­strecken.

Im Werdegang der siegreichen nationalsozialistischen Bewegung zeigte sich ein tiefes Mysterium des

seine Forderung auf Auflösung der Kam­mer und Ausschreibung von Neuwahlen.

Die Radikalsozialistische Kammer­fraktion befaßte sich mit der möglichen Be­urlaubung der Kammer nach der endgül­tigen Verabschiedung des Haushaltes. Hierüber hat eine freundschaftliche Aussprache zwischen den ra­dikalsozialistischen Ministern und dem Minister­präsidenten stattgefunden. Es wurde eine Einigung erzielt. Die Kammer soll nicht in die Ferien geschickt werden, bevor nicht eine eingehende Aussprache über die Getreidepreise stattgefunden hat. Die Radikalsozialisten hatten sich vor kurzem gegen jede vorzeitige Beurlaubung der Kammer ausgesprochen. Sie haben also ein Zugeständnis gemacht. Die Ferien des Parlaments

Versuch der deutschen Selbstbesinnung. Wieder be­mühte sich der Deutsche, auf die Urgründe seines Jchs der deutschen Gemeinschaft, der europäischen Völkerfamilie zurückzugehen. Man forschte nach den leiblichen Gesetzen und seelischen Geboten dieser Ge­meinschaften, und zeigte, daß man Leib und Geist nid;1 voneinander trennen konnte. Diese neue Na­turerkenntnis bedeutet ein großes menschliches Er­wachen wie einst, als die europäische Naturwissen­schaft nach einer 1500jährigentoten Zeit" feit dem Sterben der antiken griechischen Welt sich Rechen­schaft abzulegen begann über das Gesetz der kreisen­den Gestirne ebenso wie über die Gesetzmäßigkeit des Blutkreislaufes im menschlichen Körper. Wenn in diesen vergangenen Jahren erklärt wurde, daß die Rassenkunde a n t i ch r i st l i ch sei, so können wir heute mit Befriedigung feststellen, daß das Hakenkreuz sowohl von katholischen wie vonprotestantischenKirchen herab­weht, daß somit die äußere Anerkennung vollzo­gen wurde und die Kirchen bereit seien, der neuen Wisenschaft ihr Recht zuzu­sprechen.

Die neue Geschichtsauffassung mißt die Größe der Männer und Frauen der Vergangenheit auf allen Gebieten danach, mit welcher Kraft, und Vollkommenheit sie Blut und Lodender deutschen Ration e c h a l te n, in welchem

Meine politische Nachrichten.

Der Herr Reichspräsident empfing den Ge« neraloberst Freiherrn von Hamm er st ein« Equord zur Entgegennahme seiner Abmeldung und sprach bei dieser Gelegenheit dem Generalober« sten nochmals seinen Dank aus für die dem Reichsheer geleisteten Dienste, insbesondere in seiner Stellung als Chef der Heeresleitung.

Soldat, ein Charakter von lauterer Gesinnung und vorbildlicher Pflichtauffassung, ein deutscher Mann und Patriot von glänzender Vaterlandsliebe so stellte er sich unter rückhaltslosem Einsatz seines ganzen Jchs in den Dienst der deutschen Revolution. Persönlich bedürf« nislos, hart gegen sich selbst bis über die Grenzen des Mp.....

ganzer Seele diente. Er kannte nur einen Gedan­ken: Pflichterfüllung für Deutschland und Adolf Hitler.

Dem Uebermaß an Arbeit, welches er auf fein« Schultern genommen hatte, zeigte sich sein Körper nicht gewachsen. Seine Kräfte reichten nicht mehr aus, die tückische Krankheit, die ihn vor einigen Monaten befiel, abzuwehren. Nun streckte ihn im 48. Lebensjahre der Tod auf die Bahre. Er hat sich in Treue und Pflichterfüllung aufgeopfert. Trauernd breitet die Schutzstaffel die rote Hakenkreuzfahne mit dem Sinnbild ewig sich erneuernden Lebens über das, was an Gruppen- führer Seidel-Dittmarsch sterblich war. Sein Geist der Hingabe an das Vaterland aber lebt weiter in seinem Werk!

Marxismus predigte damit die Minderwertig­keit für alle, die Herabdrückung jeder großen Persönlichkeit auf das Niveau des Allerunpro­duktivsten und Allerminderwertigsten. Wir er­klärten dazu, daß der Begriff des Eigentums fein Werturteil daraus bezieht, ob dieses Eigen­tum ehrlich oder unehrlich erwor­ben fei. Der Eigentumsbegriff ist eine Eha- rakterfrage. Die lebensfeindliche marxistische Theorie aber äußerte sich in der marxistischen Praxis dann auch so, daß die größten Dieb­stähle zum berechtigten Eigentum erklärt wurden.

Wenn ich hier den Marxismus so ausführlich behandelte, so aus der tiefen Ueberzeugung heraus, daß keinem Volk eine klare Entschei­dung erspart bleiben wird. Rede Nation hat zwar ihren Charakter, ihre ureigene Ueberlieferung, aber das Problem an sichVolkstum und Marxis­mus" muß von allengelöst werden. Das Auf­flackern scheinbar wirtschaftlicher Streiks, politischer' leidenschaftlicher Ausbrüche in fast allen Zentren Europas,yeigt daß für alle Europäer und nicht nur für sie die höchste Zeit gekommen ist, dem 20. Jahrhundert wirklich ins Auge zu sehen. Ein Volk aber, das dieses Problem nicht sehen will und deshalb auch nicht lösen kann, wird in zuckenden Aufständen von Blut und Tod die Nichtachtung der Fragen unseres Jahrhunderts zu bezahlen haben.

Die Eharaklerhallung gegenüber dem Schicksal und den Mächten der Politik und Kultur gilt zunächst von einem einzigen, aber entscheiden­den Bekenntnis aus. Von dem Bekenntnis näm­lich, daß Blut und Charakter, Raffe und Seele nur verschiedene Bezeichnungen für das gleiche Wesen sind.

Alfred Bosenberg spricht über neue Gesichtspunkte der Seschichts- und Kulturbetrachtung.

Oer Reichsführer -er SG. zumTo-e -esGruppenführers Geidel-Oittmarfch.

Berlin, 22. Febr. (DNB.-Funkspruch) Der Reichsführer der SS., Heinrich Himmler, hat dem verstorbenen Gruppenführer Seidel-Dittmarsch folgenden Nachruf gewidmet:

Am 21. Febr. riß der Tod den SS.-Gruppen- führer Staatsrat Siegfried Seidel-Ditt­marsch aus unseren Reihen. Die Schutzstaffel ver­liert in ihm einen Führer, der als Chef des S S. - A m t e s in rastloser, pflichtgetreuer Arbeit hervorragend mit dazu beigetragen hat, die schwarzen Standarten Adolf Hitlers zu dem zu machen, was sie heute sind. Ein in Krieg und Frieden voll bewährter

Berlin, 22. Febr. (DNB.) Im Reichstags­sitzungssaal im Gebäude der Kroll-Oper sprach vor einer großen Zahl geladener Gäste, unter denen man die Spitzen der Behörden, der Wissenschaft und der Wirtschaft bemerkte, Alfred Rosen­berg, der vom Führer mit der geistigen Schu­lung der Partei beauftragt worden ist, über das ThemaDer Kampf um die Weltan­schau u n g".

An Stelle des verhinderten Führers war der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, ferner die Reichsminister D a r r ö und Dr. Frick, die Staatssekretäre Feder und H i e r l, der Führer der Deutschen Arbeitsfront Dr. Ley, sowie zahlreiche Gauleiter, unter ihnen Reichs- statthalter Sprenger erschienen.

Zeigte der Reichspressechef Dr. Dietrich die neue Sinngebung der Politik auf, so gab jetzt Alfred Rosenberg die neue Richtung der deut­schen Geschichtsbetrachtung und des kul­turellen Lebens Deutschlands.

Alfred Rosenberg

zeigte die deutsche Geschichte und das Werden aller kulturellen Werte der Welt in einem neuen Gesichtswinkel. Er wies auf die ganz anders ge­arteten Ergebnisse hin, die sich durch diese neue natürliche Betrachtungsweise ergeben, und zog daraus die Folgerungen für Deutschland. Er führte in seinem Vortrag u. a. folgendes aus:

Heute, glaube ich, geht ein immer stärker anwach­sendes Raunen durck; Millionen und aber Millionen Menschenseelen als Aeußerung eines tiefen Wissens, daß wir in einer der größten Zeiten- und Welten­wende leben, in einer Epoche, die einen bis in die Wurzeln gehenden Umbruch nicht nur auf einigen Gebieten des Daseins, sondern für das ganze Le­bensgefühl bedeutet. Wir alle standen in einem Rin­gen verschiedener geistiger Systeme. Wir nennen die Weltanschauung des 18. und 19. Jahrhunderts

in anderen Staaten immer wieder aufflackernden kommunistischen Bewegungen ihren tiefsten Dank dafür auszusprechen, daß es ihnen möglich ist, un­gehindert in ihren Kirchen zu predigen. Wir hoffen, daß diese zu fordernde innere Dankbarkeit sich nach und nach bei allen Pfarrern und Priestern ein­stellen wird als Voraussetzung für eine wirkliche, von allen Gutwilligen angestrebte Befriedung des ganzen politischen und geistigen Lebens Deutsch­lands.

Der höchste Wert, um den heute gekämpft wird und der die geheimnisvolle Kraft der national­sozialistischen Bewegung ausmacht, ist die na­tionale Ehre. Dieser geheimnisvolle Kern wird der nationalsozialistischen Weltauffassung auch als Staat weiter die aufbauende Kraft fchenken. Wir glauben, daß kein Gott von uns mehr verlangen kann, als auf allen Gebieten des Lebens in diesem Sinne zu wirken, als Vermächtnis für alle, die noch kommen werden, im Dienste für die einzige Idee: Das ewige Deutschland.

Notverordnung gegen Preissteigerungen in Prag. Prag, 23. Febr. (DNB.-Funkspruch) Da sich in der Tschechoslowakei nach der Abwertung der Tschechenkrone allenthalben Absichten zur Steigerung der Preise geltend machen, hat das Kabinett eine Notverordnung zur Bekämpfung von Preissteigerungen genehmigt. Die Notverordnung sieht Strafen bis zu 50 000 Kronen und Gewerbeentzug für die Ver­teuerung von Bedarfsgegenständen, Kettenhandel, Verabredungen zur Verteuerung, Ankauf von Vor­räten usw. vor.

absieht. irgendeinen Druck in der Zinssenkungs- frage auszuüben.

Das zweite Moment, das vielleicht die deutschen Sparer in den letzten Tagen anläßlich der Ab- Wertung der Tschechenkrone beschäftigt hat, ist die Frage nach der Stabilität der Mark. Ich bin von der Notwendiakeit, den deutschen Ex­port im Interesse der Arbeitsbeschaffung zu stei­gern überzeugt. Dennoch kann ich mich nicht dazu verstehen, eine Abwertung der Mark vorzunehmen. Der deutsche Export beruht zu einem großen Teil auf der Veredelung ausländischer Rohstoffe, die durch eine Abwertung der deutschen Mark sofort verteuert würden. Durch eine Markabwertung würden wir die Schrumpfung des Welthandels doch nicht beheben und unseren Anteil an diesem schon zusammengeschrumpften Welthandel nicht über das normale Maß steigern können. Das Sy­stem der zusätzlichen Exporte und die Jnzahlung- nähme von Sperrmark billigen deutschen Aus- landsbonds und Scrips erstattet uns immerhin einen gewissen Teil dessen wieder, was die englische und amerikanische Valutaentwertung uns weg- nimmt. Dieses System ist noch durchaus ausbau- fähig.

Ich möchte des halb abschließend mit allem Nachdruck feststellen. daß der Wille der Reichs­regierung, dem Arbeiter und Sparer feine Kaufkraft zu erhalten, nicht im geringsten er­schüttert ist und daß von einer Abwer­tung der Mark nicht die Rede sein kann. Troß aller Literaten und Projekte­macher dürfen Sie sich darauf verlassen, daß diese Regierung auf dem Gebiete des Geldwesens keine Experimente machen wird. Gerade diese Regierung, die durch ihr eigenes Zugreifen auf dem Arbeits­markt der Wirtschaft neues Leben gibt, bedarf des Sparwillens des deutschen Volkes in höch­stem Maße. 7Nit der Notenpresse kann jeder bürgerliche oder marxistische Stümper regieren, die nationalsozialistische Regierung kann und will es n i ch t. Sie will regieren mit dem

Vertrauen des Volkes.

den Reichssendung um 20,25 Uhr. Übertragung einer SA. -Kundgebung aus dem Sport- p a l a st B e r l i n. Es spricht Pg. Dr. G o e b b e l s. Am Samstag spricht anschließend an ein volks­tümliches Wagnerkonzert aus Berlin um 19,45 Uhr Reichsleiter Pg. Alfred Rosenberg über alle deutschen Sender. Um 20.05 Uhr beginnt die große Reichssendung des RS.-Reichssymphonce- o r ch e st e r s unter Leitung des Kapellmeisters Franz Adam, mit Erich Kloß als Solist.

Um 21.30 Uhr werden im hofbräufeft- saal die allen Kämpfer zur Erinnerung an die erste Versammlung vor 14 Jahren an gleicher Stelle vereinigt sein. Der Führer wird das Wort ergreifen.

Am Sonntag beginnt das Nundfunkpro-gramm um 7.30 bis 9 Uhr mit der Uebertrngung einer Standmusik aus der Feldherrnhalle. Während sich die Amtswalter in München und dem gesamten Reich zur Vereidigung versammeln, beginnt der Rundfunk eine Feierstunde zu Ehren der Toten und Helden der Bewegung und ihrem Vermächtnis:Wir sind bereit". Um 10.20 Uhr beginnt der Hörbericht von der Vereidigung auf dem Königsplatz. Es sprechen der Gauleiter München-Oberbayern, Pg. Adolf Wagner, der Reichsjugendführer Baldur von Schirach, der Stabsleiter der Obersten Leitung der PO. Dr. Robert Ley und de.r Stellvertreter des Füh­rers, Pg. Rudolf Heß. Diese Uebertragung dauert bis 12 Uhr. Es schließt sich dann eine T o - tengebentfeier an, übertragen vom Ehrenmal in Berlin.

München, 23. Febr. (DNB.) Am 24. Februar 1920 gab Adolf Hitler im Hofbräuhaus in Mün­chen das Programm feiner Bewegung mit den bekannten 25 Punkten heraus. Jetzt ist diese Bewegung durch Gesetz zur Trägerin des Staatsgedankens erklärt, die Partei zur Körper­schaft öffentlichen Rechts erhoben worden. Die orga­nisatorischen Formen sind abgeschlossen. Sie zeigen die politische Organisaion (PO.) einerseits, die Formationen der SA. und SS. ande­rerseits, ferner die Hilfsorganisationen (NSBO., NS.-Hago, Frauenschaften, Berufsgrup­pen usw.). Die Politischen Leiter haben ebenso, wie SA. und SS. das Recht zum Tragen der Uniform erhalten. Damit hat der Ausbau der einzigen in Deutschland bestehenden Partei mit ihren verschie­denen Gliederungen seine feste Gestalt gewonnen. Diese Tatsache wird mit der Vereidigung der Politischen Leiter unterstrichen. Die Politi­schen Leiter und die Amtswalter der übrigen Glie­derungen (zu denen auch die Hitler-Jugend, der Bund'Deutscher Mädels, der Arbeitsdienst, die Ar- front usw.) gehören, geloben dem Führer Adolf Hitler unverbrüchliche Treue und den von ihm be­stimmten Führern unbedingten Gehorsam.

Auch das Rundfunkprogramm

hat sich den Feierlichkeiten anläßlich der Vereidi­gung der Politischen Leiter angepaßt. Am Frei­tag wird in der Stunde der Nation um 19 Uhr der T o'd e s t a g H o r st W e s s e l s begangen. Anschlie­ßend spricht der Leiter der PO., Dr. Ley, von München aus über alle deutschen Sender. Ein Kon­zert deutscher Klassiker leitet über zur anschließen-

Die Freier der Vereidigung der politischen Leiter der NSDAP Das Programm der Festtage in München im Rundfunk.

Berlin, 22. Febr. (DNB.) Im Großen Aus- 'chuß des Zentralverbandes des deutschen Bank- und Bankiergewerbes führte Reichsbankpräsident Dr. Schacht u. a. aus:

Das Bankwesen ist leider kein sehr populäres Ge­werbe und dock) ist es ein sehr notwendiges und ür das Gemeinwohl nützliches Gewerbe, wenn es richtig geführt wird. Es ist die große gemeinnützige Aufgabe der Banken, dieGelderderSparer, die bei dem einzelnen ungenutzt liegen würden, durch die Zusammenfassung in der Bank der ge- amten Volkswirtschaft im Kredit- wege zuzusühren. Das deutsche Bankwesen wird heute getragen nicht von wenigen reichen Leu­ten, sondern von einer Unzahl von klei - n e n und klein st enSparern und G e - ch ä f 15 I e u t e n. Selbstverständlich haben die Banken auch immer noch ansehnliches eigenes Ka­pital, aber hier handelt es sich noch weniger um privaten Reichtum einzelner. Es wird die Oeffent- lichkeit interessieren, wenn ich hier einmal feststelle, daß von sämtlichen deutschen Aktienbanken mit einem Grundkapital von 10 Millionen aufwärts über 70 v. H. des Kapitals sich mittelbar oder unmittelbar in den Händen des Rei­ches ufw. befindet.

Der Reichsbankpräsident beschäftigte sich dann mit der Zinsenfrage und stellte fest, daß es der Reichsbank gelungen fei, das Kursniveau sämtlicher festverzinslichen Werte an der Berliner Börse in den ersten zwölf 2Uo- naten der nationalsozialistischen Regierung um 13 v. h. zu heben. Wenn in den letzten Tagen das Interesse am Rentenmarkt nachge­lassen habe, so sei der eine der beiden Gründe hierfür das dauernde Gerede von einer bevor­stehenden, mit mehr oder minder großem Druck verbundenen Rentenkonvertierung auf einem niedrigeren Zinsfuß. Die Reichsregierung aber, betonte Dr. Schacht, legt den größten Wert darauf, daß jede Zinskonversion von der freudigen und freiwilli­gen Mitarbeit der großen Sparer- massen getragen wird und daß sie davon

Ausmaß sie die hohen Werte germanischen Ehrgefühls beschirmt und wie ihre Schöp­ferkraft das geistige Deutschland gestählt und verklärt hat. Wir glauben, daß es im Sinne der Rassen-Seelenkunde keine Welt-Geschichte gibt, 8. h. keine Geschichte, wonach alle Völker und Rassen gleichsam zu einer einzigen plan­vollen Auflösung hingeführt werden. Wir glau­ben, daß die Geschichte der Völker einen Le­be n s k r e i s für f i ch darstellt.

So steht auch die deutsche Geschichte vor uns in einem anderen Licht als bisher. Der Träger der deutschen Reichsidee ist für uns nicht Karl der Große, sondern sein erbittertster Gegner, der Sachsenherzog Widukind. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation ist nicht die Vorstufe zum nationalsozialistischen Dritten Reich, sondern die Vorläufer zu diesem erblicken wir in allen gro­ßen Rebellen gegen das erste Reich, ob sie, wie der unbegreiflich große Friedrich II., der Hohen- staufe, inmitten einer Idee der universellen Monar­chie wirkten, oder ob sie dagegen aufstanden, wie Heinrich der Löwe, Friedrich von Brandenburg, Luther, Hutten, Friedrich der Große oder Bismarck. Heute an einer Jahrtausendwende können wir er­klären, daß, wenn Herzog Widukind im achten Jahr­hundert unterlag, er im 20. Jahrundert in Adolf Hitler gesiegt hat.

Auf dem Gebiet der gesamten Kunst vollzieht sich die gleiche Umwandlung der geistigen und weltanschaulichen Haltung. Der gesunde Instinkt der nationalsozialistischen Bewegung erlebt die Pallas Athene verwandt mit jenen Frauen, die Tizian malte, aber auch als wesensgleich mit Gudrun und Goethes Dorothea. Er erblickt eine tiefe Verwandtschaft zwischen Gestalten des Achilles und Diomedes mit Siegfried und Faust. Und langsam wendet sich die neu erwachende Seele ab von der Krankheit der Vergangenheit und stellt in den Mittelpunkt ihrer Formen nicht mehr den problematisch zerquälten Menschen, der täglich seine Seelenwunden betastet, sondern den starken und gesunden, feinen Kampf und feinen Sieg, aber auch seine heroische Niederlage.

Auf dem Gebiet der Philosophie und des religiösen Lebens ist die Haltung unserer Bewegung vorn ersten Tage an eindeutig gewesen. Die NSDAP, hat immer erklärt, daß sie jedes echte religiöse Bekenntnis, das nicht den germani­schen Werten widerspricht, anerkennt und zu schützen gewillt sei. Die wirkliche innere Achtung vor jeder tieferen religiösen Ueberzeugung ist weiter nichts als die neue Anerkennung einer altgermanischen Charakterhaltung, wonach um eines religiösen Be­kenntnisses willen Menschen nicht in Zwietracht und blutige Kämpfe gestürzt werden dürfen.

Wir achten den Glauben der staatlich aner­kannten Kirchen, aber auch jenes Streben, das nach neuen religiösen Formen sucht. Wir wissen nicht, ob die Bestrebungen zu einer deutschen Nationalkirche Erfolg ha­ben werden oder nicht, wir begreifen und achten es, wenn die Ablehnung dieser Reformversuche deutlich ausgesprochen wird von den anderen Konfessionen, aber sprechen uns nicht das Recht zu, weder als Bewegung noch als Staat, Füh­rer dieser Bestrebungen als unreife Heißsporne hinzustellen. Deshalb werden wir, falls jemand von uns sich mit religiösen Fragen oder Debat­ten besaßt, diesem das Braunhemd verbieten.

Keinem Nationalsozialisten ist es gestattet, öffent­liche religiöse Diskussionen in der Uniform seiner Bewegung zu führen. Die nationalsozialistische Partei hat nicht um religiöse Dogmen gekämpft und wird auch nicht um diese kämpfen. Adolf Hitler hat mit seinem Siege ganz Deutschland vor dem Kommunismus und die ganze abend- ländische Welt vor dem Versinken in ein blutiges Chaos gerettet. Wir glau­ben, daß die Kirchen und alle anderen geistig- kulturellen Institutionen, selbst wenn sie an dem einen oder anderen Kämpfer unserer Bewegung Kritik glauben üben zu müssen, doch alle Ursache hätten, dem Führer dieses Staates angesichts der

Reichspräsident von Hindenburg empfing den türkischen Botschafter Kemal-Ed« d in -Sami Pascha, der ihm das Bild des tür­kischen Staatspräsidenten Ghazi Mustapha Kemal im wertvollen Rahmen überreichte als Dank des Präsideten für die ihm anläßlich des 10jährigen Bestehens der türkischen Republik seb tens des Herrn Reichspräsidenten und der Reiche regierung erwiesenen Aufmerksamkeiten.

nicht mehr blutgebundeneProletarier" zusammen­fanden und beide Opfer wurden einer utopischen und volksfeindlichen Ideologie, die wir die marxi­stische Bewegung nennen. Wenn der Marxismus von einer Solidarität aller Proleta­rier der Welt sprach, so hatte er die Axt an die Lebenswurzel des deutschen Arbeiters gelegt, denn solange die Völker lebendig sind, ist der Ar­beiter, der Bauer oder Handwerker mit seinem Schicksal unlösbar an Blut und Boden gebunden. International fint) im Verlauf der Weltgeschichte immer nur Gaukler, Scharlatans und Volksbetrüger gewesen. Die zweite Theorie des Marxismus war die Predigt des Klassenhasses. Das war der größte Betrug, der an dem deutschen Ar­beiter verübt wurde, auch wenn das Urteil der Ge­schichte den kapitalistischen Klassenkampf genau so verurteilen wird, wie den marxistischen von unten. Beide sind s dpi Id am Elend der deutschen Nation. Drittens war die Predigt des Pazifismus die notwendige Folge dieser beiden Begriffsverwir­rungen.

Eine besonders liefe seelische Vergiftung war fchliehttch die Leugnung des Eigen- kumsbegriffes. Der Marxismus hatte nur ein hingeworfenes Wort von Proudhon aufge­griffen und erklärt: Eigentum ist Diebstahl. Der

Keine währungspolitischen Experimente!

Eine Klarstellung des Reichsbankpräsidenten Schacht.

die liberalistische, sehen am Ende dieses 19. Satyr« .......

Hunderts die marxistische hochkommen, erblicken Blutes, das scheinbar im Weltkrieg gestorben durch alle diese Zeiten hindurch Formen des Mittel-> war und doch in dieser neuen Bewegung wieder ge- alters noch immer ihren Platz behaupten. Als (Er boren wurde. Die Rassenkunde ist in ihrer gebnis einer jahrzehntelangen Entwicklung sehen Tiefe weiter nichts als ein ganz weit ausholender wir, daß sich der wurzellose Intellektuelle und ber