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Wirtschaft

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bis fünf Monaten Eigelb derbeifugen außerordentlich stark zurückgegangen war, durch und damit vorbeugend gegen die Rachitis wirken. Gewährung von Anbauprämien zu fordern. Diese Freilich wissen wir noch wenig darüber, ob im El- Bestrebungen haben schon einen ersten Erfolg zu gelb zu allen Jahreszeiten dieses O-Vitamln gleich- verzeichnen. Die Herbsteinsaat für Winterraps stellte mäßig enthalten ist. Für die Entstehung der Rachl- 1933 auf 31 300 Hektar, gegen 5200 Hektar im

Abendbörfe ruhig.

Pommern, Schlesien und -der württembergische Do­

naukreis.

Der Krastwagenabsah 1933

erhöhl

Woche soll die Arbeitszeit noch

1932

1933

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a ZU.

Banknoten.

Serlin, 22.Jonuar

lich 1% nächster werden.

Union mit 85 v. H., RWE. mit 83 v. H. und 1951er Stahlverein mit 78,50 v. H. genannt. Das Geschäft ist durch die neuen Deckungsvorschriften an der Frankfurter Börse etwas ruhiger geworden. Neu­besitzanleihe eröffneten um 20 Pf. fester, dagegen Altbesitzanleihe 0,50 v. H. schwächer. Späte Reichs» schuldbuchforderungen lagen mit 94,75 v. H. behaup­tet. Bon Auslandsrenten Rumänen und Ungarn bis 0,13 v. H. höher.

Der Aktienmarkt hatte einige Spezialbewegungen. So gewannen Accumulatoren 4,25 v. H., Elektr. Lie­ferungen 1 v. H., daneben Gesfürel 0,50 v. H., AEG. 0,40 v. H., Schuckert lagen behauptet. Montanwerte freundlich, Mansfeld 1,25 o. H., Rheinstahl 1,50 v. H., Klöckner und Phönix je 0,50 v. H. fester. Unverän­dert eröffneten IG. Farben und Scheideanstalt, auch Reichsbankanteile gut behauptet. Transportwerte

a b s a tz sind die teiligt:

Soweit die bisherigen Meldungen erkennen lassen, wird auch im Januar 1934 der Automobilabsatz den hochgespannten Erwartungen der am Kraftverkehr beteiligten Wirtschaftskreise voll entsprechen.

krankheit erklärt ist, das ist noch nicht unbedingt erwiesen. Man bedenke, daß nach dieser Anschauung jeder Säugling im Winter rachitisch werden müßte, da kein einziger Säugling diese ultravioletten Strah­len normalerweise erhält. Es ist gar kein Zweifel, daß hier noch andere Ursachen mitwirken und daß eine dem Wachstum nicht angeglichene Nahrung, wie sie namentlich jede unnatürliche Ernährung (Kuhmilch) darstellt, für die Entstehung der Rachitis

Fwd. Die Reichsregierung ist bestrebt, den Anbau von Flachs und Oelfrüchten, der in den letzten Jah-

aufstehen, sonst schlägt der stärkende, positive Schlaf leicht in schwächenden, negativen um, wie sich in ungezählten Fällen bestätigen läßt. Nötig ist, sagt Stockmann, daß die zuständige Wissenschaft durch exakte Versuche, deren Zahl nicht groß genug sein kann, einwandfrei, fachmännisch genau feststellt, ob es ein Naturgesetz der Schlafzeit von der Urnatur aus gibt ober nicht. Die augenblickliche Undurch­führbarkeit einer Idee darf nie und nimmer ihre wissenschaftliche Erforschung hindern. Die Forschung lohnt sich, denn der nächtliche Schlaf ist die Quelle des täglichen physiologischen Lebens, je vollkomme­ner er ist, um so vollkommener ist dieses Leben.

befestigt, so Hapag um 0,50 v. H., AG. für Ver­kehrswesen um 0,75 v.H. Bau- und Cementaktien fest, vor allem Holzmann (4- 2,40 v. H.), Eement Heidelberg (+ 1 v. H.). Auch Zellstoffwerte lagen höher, so Aschaffenburg um 0,90 v. H. Im übrigen lag der Aktienmarkt zwar ruhig, aber allgemein

Frankfurter Schtachrvelzmarkt.

Frankfurt a. M., 22. Jan. Auftrieb: Rinder insgesamt 1337 (gegen 1398 am letzten Montags» markt), darunter 380 Qchsen, 128 Bullen 424 Kühe, 405 Färsen. Kälber 568 (580), Schafe 96 (182), darunter 90 Hämmel, Schweine 3854 (3718). Notiert wurden pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 31, b) 29 bis 30, c) 26 bis 28, d) 22

bis 25. Bullen a) 29 bis 30, b) 26 bis 28, c) 24

bis 25, d) 22 bis 23. Kühe a) 27 bis 28, b) 24 bis

26, c) 18 bis 23, d) 12 bis 17. Färsen a) 30 bis

31, b) 28 bis 29, c) 25 bis 27, d) 22 bis 24. Kälber a) 38 bis 40, b) 31 bis 37, c) 26 bis 30, d) 18 bis 25. Hämmel bl) 29 bis 30, c) 27 bis 28, d) 25 bis 26. Schafe nicht notiert. Schweine a) 46 bis 49, b) 45 bis 49, c) 44 bis 49, d) 42 bis 47, e) 40 bis 45, g) Sauen 38 bis 42. Im Preisvergleich zum letzten Montagsmarkt gaben Ochsen und Färsen je

Franr, u ei ^elreidebürfe.

Frankfurt a. M., 22. Jan. Am Getreide­großmarkt war das Geschäft weiterhin nur schlep­pend, zumal das Angebot durch das Herankommen der Schiffsware merklich größer geworden ist. Das Mehlgeschäft blieb schlecht, auch Futtermittel hatten nur kleine Umsätze. Hafer blieb fest gestimmt. Die Preise für Weizen und einige Futtermittel bröckel­ten etwas ab, während Hafer 1 Mark per Tonne gewann. Weizen 196, Roggen 172,50 bis 173,50, Braugerste 175 bis 177,50, Hafer 147 bis 149, Weizenmehl (Spez. 0, mit Austauschweizen) 29,10 bis 29,65, (ohne Austauschweizen) 27,60 bis 28,15, Roggenmehl (060 v. H.) 23,50 bis 24, (füdd., Spez. 0) 24, Weizenkleie 10,75, Weizenfuttermehl 11,75, Roggenkleie 10,65, Sojaschrot 15,25, Pal Öl­kuchen 15,50, Erdnußkuchen 16,75 bis 17,15, Treber 17,60, Trockenschnitzel 10,25 bis 10,40, Heu 7, Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt) 2,20 bis 2,30, (gebündelt) 2 bis 2,10. Kartoffeln: Indu­strie hiesiger Gegend 2,50 bis 2,60 Mark (zuletzt 2,60 bis 2,65) per 50 Kilogramm bei Waggonbezug.

schlecht geschlafen hat, spürt das schon am nächsten Tag. Wer häufiger schlecht schläft und kränklich ist, klappt bald zusammen. Die Methode bestand m der Regel darin, daß die Versuchspersonen zunächst ihre Gesamtschlafzeit früher leaten, sie dann verkürzten, wenn die Natur darauf hindrangte, und schließlich auch die Mitternachtlinie überschritten. Versuche mit Kindern und sehr jugendlichen Personen waren nicht möglich. Rechtzeitiger Schlaf läßt sich nichl erzwingen, sondern nur, meist mühsam, planmäßig erwerben. Zunächst ist immer nur eine Fruhver- legung der Gesamtschlafzeit zu erstreben, die Ver­kürzung stellt sich in der Regel ganz von selbst em. Derjenige aber, der ausgeschlafen hat, muß sofort

* 1000 Neueinstellungen bei Adam Opel AG., Rüsselsheim. Wie der Fwd. hört, beginnt sofort die volle Produktion für die neuen Opelwagen, wodurch ab 22. d. M. die mit 10 000 Mann "über den Winter gehaltene Belegschaft um 1000 Mann erhöht wurde. Die bisher verkürzte

Die Abendbörfe eröffnete sowohl am Aktien-, als auch am Rentenmarkte in sehr stiller Haltung. Von

fügten Basis zeigte sich jedoch eher etwas Kauf­neigung, so daß die Berliner Schlußkurse im allge­meinen gut behauptet blieben.

Herstellung einer neuen Textilfaser durch Glanzstoff?

Wie dem DHD. aus Anfrage von Verwaltungs­seite der Vereinigte Glanzstoff-Fabriken AG. be­stätigt wird, hat die Gesellschaft in Gemeinschaft mit führenden Unternehmungen der schlesischen Textil­industrie (Gruschwitz Textilwerke AG., Erdmanns- dorfer Flachsgarnspinnerei AG. und P. Rinkel AG.) erfolgreiche Versuche zur Herstellung eines neuen Textilwerkstoffs unternommen. Es handelt sich öa= bei um einen der zahlreichen Versuche, neue Ab­satzmöglichkeiten zu schaffen, um einen Versuch, über dessen künftige Bedeutung sich jetzt ein abschließen­des Urteil noch nicht geben lasse. Die neue Textil­faser soll durch Verspinnung von Flachs mit Kunst­seide gewonnen werden. Die schlesische Flachsindustrie verspricht sich von einer Durchführung dieses neuen Verfahrens eine merkliche Belebung und eine Un­terstützung der Bestrebungen, den heimischen Flachs­anbau und damit die Verwendung heimischer Roh­stoffe wieder stärker zu fördern.

©er Anbau von Flachs und Raps.

eine große Rolle spielt.

Gibt es eine naturgesetzliche Gchlofzeit?

Studienrat Theodor S t ö ck m a n n - Duisbutg nimmt in derMedizinischen Welt" zu der Frage Stellung, ob von einer naturgesetzlichen Schlafzeit gesprochen werden kann oder nicht, d. h. ob von der Urnatur aus eine bestimmte Lage und Länge

des Schlafes besteht, oder ob es einerlei ist, wann

und wie lange man schläft. Da theoretisch und kri-; lichen Grundstimmung am Aktien-, wie auch am tisch dieses Problem nicht gelöst werden kann, hat Rentenmarkt. Für gute Papiere hielt das Kauf- Stöckmann zur Lösung des Problems planmäßige Interesse der Bankkundschaft an.

Versuche durchgeführt. Es liegen jetzt 22 ungefähr § Die Spekulation ist nach wie vor im Handel von restlos durchgeführte Versuche vor. Eine Dame aus umgetauschten Reichsmark-Obligationen ziemlich Sachsen, früher gemütskrank undschlaflos", wurde rege; hier wurden bei leicht erhöhten Kursen Ren- durch die Schlafzeit von 20 bis 3 Uhr geheilt. Ihr tenbank-Kreditanstalt mit 87,75 v. H., Rhein-Elbe-

Am gesamten deutschen Automobil- " fünf Hauptfirmen wie folgt be-

Arbeitszeit wird für die Gesamtbelegschaft auf täg- Stunden in der 5-Tagewoche erweitert. Ab

Im Verlaufe waren JG.-Farben bei geringem Umsatz 0,25 v. H. freundlicher. U. a. notierten: Neu- besitzanleihe 19 bis 19,10, Altbesitzanleihe 95,75, Schutzgebietsanleihe 9,80, Reichsbank 163,50, Gelsen­kirchen 56,75, Mannesmann 59,75, Phönix 44, Stahl­verein 37,25, Aku 41,25, AEG. 27,50, (Konti Gummi 154,50, Licht 8c Kraft 99,13, JG.-Farben 123,75 bis 124, Gesfürel 88,50, Lahmeyer 109,50, Schuckert 100'50, AG. für Verkehrswesen 65,25.

Arzt hatte ihr geraten, wenn sie absolut nicht schla­fen könne, möchte sie lieber bei Nacht aufstehen, als sich im Bett wegen der Schlaflosigkeit Gedanken zu machen. Die Dame befolgte den Rat, und richtete sich, unabhängig von der Uhr, lediglich nach ihren Müdigkeitsgefühlen und gelangte so zum Schlaf von 20 bis 3 Uhr. Sie stand dann stets sofort auf und war von ihrem Leiden gerettet. Wenn auch dieser Fall nur relativen Wert hat, so ist doch recht be­merkenswert, daß andere Personen völlig unab­hängig voneinander das gleiche bzw. ein ähnliches Ergebnis gefunden haben. Die Versuchspersonen waren fast oder völlia erwachsene und individuell sehr verschiedene Menschen. Sogar erheblich kranke befanden sich darunter. Bei der Länge der Versuche teilweise bis zu fünf Jahren hätte Sugge­stion und Autosuggestion sicherlich versagt. Wer

Bullen, Kühe und Hämmel lagen unverändert Marktverlauf: Rinder schleppend, Ueberstand (215 Stück). Kälber schleppend, Hämmel und Schale ruhig, geräumt. Schweine schleppend, Ueberstand (244 Stück). Fleischgroßmarkt. Beschickung: 634 Viertel Rindfleisch, 33 ganze Kälber, 5 ganze Ham­mel, 305 Schweinehälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch I 48 bis 52, II 45 bis 50. Bullenfleisch 47 bis 50. Kuhfleisch II 35 bis 40, III 24 bis 30. Kalbfleisch II 60 bis 68, III 52 bis 60. Hammelfleisch 60 bis 65. Schweinefleisch I 60 bis 68. Geschäftsgang des Fleifchgroßmarktes: ruhig.

fortwährend zu einem Mißbrauch, so wird sich, wie eben infolge jeder anderen mißbräuchlichen Betäti­gung, mit der Zeit das Uebersättigungsempfinden immer mehr verlieren. Die Folge davon ist, daß die Normale Selbstregulierung schließlich ihre Funktio­nen vollends einstellt. Ihren vollen Wert erhält die natürliche Selbstregulierung des Körpers erst durch eine ausreichende Selbsterfahrung. Trotz schein­bar gleicher Konstitution können bei zwei Menschen die Mäßigungsgrenzen unter Umständen ganz er­heblich verschieden sein. Sogar bei dem gleichen Menschen können sich diese Grenzen, je nach den Einflüssen, die mitspielen, sehr bald bedeutend ver­schieben. Größere Schwankungen können auch durch Temperatursteigerungen, durch psychologische Ein­wirkungen oder durch ähnliche Ursachen hervorgeru- fen werden. Für jedes Genußmittel, welcher Art es auch sei, ist die mäßige Anwendung die Vorbe­dingung eines gesundheitsfördernden Einflusses. Bei manchen Genußmitteln treten die automatischen Warnungszeichen des Organismus erst dann deut­lich genug in Erscheinung, wenn die Folgen des Mißbrauches bereits die Schädlichkeitsgrenze über­schritten haben. Für den noch in der Entwicklung befindlichen Körper ist diese Erkenntnis ungeheuer wichtig.

Gemüsekost und Rachitis.

Don Renten waren Neubesitz nach etwas niedri­gerem Beginn im Verlaufe leicht erholt, während Altbesitz um 15 Pf. nachgaben. Späte Reichsschuld­buchforderungen lagen bei 94,75 v. H. gut behauptet. Dollar-Bonds und umgetauschte Reichsmark-An­leihen hatten bei etwa behaupteten Kuvsen nur kleines Geschäft aufzuweisen.

Der Erfolg der Maßnahmen der Reichsregierung zur Förderung der Kraftverkehrswirbschaft ist durch den starken Auftrieb der Automobilindustne 1933 bekannt. Zu den bisherigen Schätzungen der Ab'satz- ziffern übergibt die Adam Opel AG. anläßlich der Vorführung ihres Jahresproqramms 1934 das um­faßende Ziffernwerk über 1933 der Öffentlichkeit.

INit 82 104 fabrikneu zum Verkehr zugelasienen Personenkraftwagen überragt das Jahr 1933 die drei vorhergehenden Jahre um 98 bzw. 47 bzw. 2 v. h.

Die Zulaffungszahlen des Jahres 1929, das auch in der Kraftverkehrswirtschaft die höchsten Abfatzzahlen gebracht hatte, werden zwar noch nicht wieder er­reicht, aber es muß dabei in Rechnung gestellt wer­den, daß die Maßnahmen zur Förderungdes Kraft­verkehrs in 1933 sich praktisch erst seit Mitte April auszuwirken begannen.

Der Liefer- und Lastwagenmarkt hat Im Jahre 1933 ebenfalls eine erhebliche Belebung erfah­ren, die in der Zulassungszahl von 10 166 fabrik­neuen Liefer- und Lastwagen (ohne Dreiräder) zum Ausdruck kommt, gegen 6766 gleichartige Fahrzeuge im Jahre 1932.

Die Gesamtzahl der Zulassungen erreicht fast die Höhe von 1930 und übertrifft die der Jahre 1931 und 1932 um 35 bzw. 91 v. H. Die übliche Saison- tendenz wurde diesmal von der ständigen konjunk­turellen Besserung fast vollständig überdeckt.

An dem Personenwagenabsatz sind die fünf Fir­men Adler, Auto-Union, BMW., Mercedes-Benz und Opel mit über 80 v. H. beteiligt. Von dem Rest ent­fallen rund 9 v. H. auf ausländische Fabrikate.

Frankfurter Börse.

Mittagsbörfe: freundlich.

Frankfurt a. M., 22. Jan. Zum Wochen­beginn lag die Börse ruhig, da nur wenig Kund- sch'aftsaufträge Vorlagen. Die bessere Beurteilung der außenpolitischen Situation führte zur freund-

Der Anteil der Adlerwerke am Absatz fabrik­neuer Personenwagen ist 1933 auf 9,1 v. h. ge­fallen gegen 11,4 v. h. in 1932. Die Auto-Union hat ihren Anteil von 16,2 v. h. auf 20 v. h. steigern können, BMW. verfügte 1933 über einen Marktanteil von 6,5 (6,1) v. H.» Mercedes- Benz über einen von 9,6 (12,9) v. h. Der haupt- anteil entfällt auch 1933 wieder auf Opel mit 35,1 v. h.

Am Lieser- und Lastkraftwagenmarkt betrug der Anteil der fünf genannten Firmen nur 49,7 0. H. des Geisamtabsatzes, während die ausländischen Mar­ken 15 v.H. für sich in Anspruch nehmen. An dem Rest sind Büssing, Hansa-Lloyd und Magirus am stärksten beteiligt. Auto-Union und BMW. spielen am Liefer- und Lastwagenmarkt eine untergeord­nete Rolle, und auch Adler hat mit 2,5 (3,1) v. H. nur geringes Interesse an diesem Markt. Die Haupt- fabriEate sind hier Mercedes-Benz mit 24,1 v. H. und Opel mit 20,9 v. H. Marktanteil.

tts spielt zweifellos der Mangel gewisser Lichtstrahlen ^ert)rt 1932. Noch vor fünfzig Jahren war die ge-der Kundschaft lagen kaum Kaufaufträge vor, auch eine ausschlaggebende Rolle. Insbesondere ift es Der Anbaufläche für Raps und Rübsen auf dem bie Kulisse übte in Anbetracht der Rückgänge im ultraviolette Anteil der Sonnenstrahlung, Die so- heutigen Reichsgebiet rund 25mal so groß und die Mittagsschlußverkehr Zurückhaltung. Auf der erma-

Profesfor H. R i e t s ch e 1 - Würzburg weist in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift" darauf hin, daß die Gemüsekost allein im Säuglingsalter keine antirachitische Wirkung hat. Die Beigabe von Ge­müse ist natürlich anzuraten, für die Heilung der Rachitis aber ist sie nicht wirksam. Wir kennen nur zwei Nahrungsmittel, denen antirachitische Wir­kung zukommt, nämlich: den Lebertran und das Eigelb. Es ist allerdings die Beachtung vonnöten, daß der norwegische Lebertran durchaus nicht im­mer den antirachitischen Faktor enthält, öfters we­nigstens nur in geringem Maße, so daß die Be­handlung mit Lebertran gar nicht so selten Ver­sager bringt. Dies hat dazu geführt, standardisierten Lebertran einzuführen. Daß das Eigelb von frischen Eiern den antirachitischen Faktor besitzt, ist sicher. Man kann also sehr gut bei Säuglingen von vier

genannte ,,Domo-Strahlung , die antirachitisch Anbaufläche für Flachs zwanzigmal so groß, wie wirkt. Da dieser Stahlenanteil im ©rnter bei uns im ernte;af)r 1933. Diese Kulturen starben selbst in von der Erdatmosphäre so gut wie völlig absorbier j ^^als wichtigen Anbauzentren fast völlig aus. wird, so kommen diese Strahlen im Winter nicht, Solche Gebiete sind beim Flachsbau hauptsächlich 3ur Wirkung. Es ist bekannt, daß wir die Licht- Ostpreußen, Hessen, Osthannover und die Um- wirkung durch andere Stoffe ersetzen können. Db, Don Bielefeld (Sitz der Leinenindustrie),

damit die Rachitis restlos als eine Lichtmangel-> Rapsanbau Schleswig-Holstein, Mecklenburg, «-MX*-«- iW rinrh ntrhf itnhontnnr r , -r ,

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben Die Hohe Der zuletzt betch lossenen Dwidende an Reichsbankdiskom 4 0 H Lombardzinsfuß 5 0. H.

ilmerifanildie Noten..............

Belgische Noten

Dänische Noten .......

Englische Noten französische Noten ............

Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische 9?otm...............

Schwedische Noten Schweizer Noten ....

Spanische Noten

Ungarische Note»

leicht befestigt.

Im Verlaufe blieb die Haltung an allen Märk-, o----- - . - ,

ten zuversichtlich. IG. Farben blieben bei kleinen 1 Mark, Kälber 2 bis 4 und Schweine 2 Mark nach, Umsätzen gut behauptet, Harpener befestigten sich "v f 1

um 0,50 v. H. Von später zur Notiz gekommenen Werten blieben Südd. Zucker mit 187 v. H. unv., Lahmeyer gewannen 1 v. H., Dt. Erdöl 0,50 v. H. Gegen Schluß der Börse schwächten sich die Kurse fast allgemein etwas ab, so u. a. IG Farben 123,75 (125), Accumulatoren 176,50 (178,25), Dt. Erdöl 100,25 (101,50), Schuckert 101 (102), Siemens 144,25 (145), Reichsbank 164,25 (165), andererseits Scheideanstalt 170 (168), Chade 150 (148,50).

Am Rentenmarkt waren Altbesitz von 96,50 auf 97 v. H. befestigt, gingen aber später auf 96 v. H. und Neubesitz von 19,30 bis 19,50 auf 19 v. H. zu­rück. Dollar-Bonds und Reichsmark-Anleihen blieben gehalten. Länderanleihen ruhig, dagegen Stadtan­leihen gesucht und etwa 1 v. H. fester. Goldpfand­briefe lagen vereinzelt etwas höher, Liquidations- Pfandbriefe und Komm.-Obl. gut behauptet. Ta­gesgeld 3,50 v. H. nach 3,25 v. H.

Opel

33,5 v. H.

30,6 v. H.

Auto-Union

17,9

14,1 ,,

Mercedes-Benz

11,2

13,6

Adler

8,4

10,3

BMW.

5,8

5,4

ftraniiun a. Dl.

Serin

Schluß- turS

Schluß!. Abend­börfe

Schluß- turs

Echlußk Mittag- börfe

Dalum

20-1.

22.1.

20-b

22.1.

Mansselder Bergbau.......

.. 0

27,75

28,5«

28

28,9

Sokswerie .........

.. 0

86,5

86,25

Phönix Bergbau ..........

Rheinische Braunkohlen ....

.. 0 . 10

44,5

198,5

44

199

44,5

198,5

44

199

Rheinstahl ......

.. 0

36,25

86

86,25

86

Bereinigte Stahlwerke......

.. 0

37

37,25

37,4

37,4

Olavi Minen ........

.. 0

11

11

11,13

11

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

109

108,5

109,5

109

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

112

111

111

110

Kaliwerke Salzdetfurth.....

7V,

146

146

3. ®. Karben-Industrie.....

Scheideanskalt.............

.. 7

125

124

124,75

123,75

.. y

168

170

Goldschmidt .............

.. 0

48

48,25

48,25

RütgerSwerke .............

.. 0

51,4

51,5

51,75

51,5

Melallgesellichaft...........

.. 0

66,5

65,5

66

65,5

Phtltpp Holzmann .........

- 0

65,5

67,5

67

67,75

Zementwerk Heidelberg ...» Zementwerk Karlstadt.......

.. 0 - 0

83

92,5

Schultheis Payenhoser ....

.. 0

90,25

90,75

Aku «Allgemeine Kunstseide)

.. 0

42,25

41,25

42,5

41

Bemberg ..........

.. 0

43,65

43,75

42,75

43

Zellstoff Waldhos ..........

.. 0

47,25

47,75

47,5

47

Hellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

34

34,9

34,4

Dessauer GaS ..........

.. 7

112,25

113,25

Daimler Motoren..........

.. 0

38,25

38

38

37,65

Deutsche Linoleum.........

.. 0

46,75

47

47

47,5

Orenstein L Koppel ........

.. 0

59

60,25

Leonhard Dietz ...........

.. 0

16,13

17

16,25

16,5

Lbave .................

..10

152

150

150

148

Arcu mulatoreu-Fabrü......

.. 0

174

176,5

174

177,5

Lonti-Gumm».............

.. 0

152

154

154

154,5

Gritzner..................

.. 0

20,75

I 20,75

20,75

-

Mainkraftwerke Höchst a,M>.

.. 4

66,65

1

Süddeutscher Luiker .......

.. 8

187

1 187

1 185

187,5

.frranhur u. jji

Öerii

Trantiun 0. JD1

Berlin

Schluß- turs

Schluß!. Abend» börse

Schluß- turs

Schlußk Mittag» börse

Schluß» kurs

Schluß«. Abend» börse

Schluß» turs

Schlußk. Miitag» börse

Datum

20-1- |

22.1.

20.1.

22-L

Datum

22-1.

22-1.

20-1.

22-1,

% Deutsche Retchsanleihe v 1927 S°/<> ehem.7°/ Dl. Retchsanl. v. 1929

6yt% Doung-Anleihe von 1930

Deutsche Anl.-Ablöi.-Schuld mit Auslos.-Rechten .......

DeSgl. ohne Auslos.-Rechte .....

6% ebem.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 13

6%% Hess Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Liaui

vberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar big 1935

<% ehem. 7% Franks Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 Wi% ehem. <y,% Franks Hyp.- Bank-Ltqu.-Pfandbriese

6Vi% ehem <y3% Rheinische Hyp.-Bank-Ltou.-Goldpfe

6% ehem. 8% Pr Landespfand.

briefanstalt, Pfandbriefe R 19

6% ehem. 7% Pr LandeSpsand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Steuergutsch. Verrechnungskurs

95,25 100,17

95,13

97

19,20

94,5

92,75

92,5

96,13

95,75

100,13

95,5

95,75

19,10

94,5

92,5

93

93

96

95,4

100,4

95,5

96,75 19,20

94,75

96,5

95,5

100,30

95,4

95,9

19,05

95

92,75

96,25

4% desgl. Serie 11

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4V,%Rumän.vereinh.Rentev.l9i3 4% Rumänische vereinh. Rente .. «%% Anatolier ..............

yamvurg-Amertka-Paket ..... O

Hamburg-Eüdam. Dampfschiff O Hansa-Dampfschifs...... o

Norddeutscher Lloyd ........ O

A-G. für Berkehrswesen Akt. .. O Berliner Handelsgesellschaft . i Commerz, und Prioat-Bank . O Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschasr ............... o

Dresdner Bank............. n

5,50

4,025

6,5

3,40

26,5

27,75

29,25

65,5

87,5

48,5

54,5

60

165

27,9

120,5

91,5

99,4

52

81,75

89

102

143,75

109

73,65 101

57,5

86

108

57,5

59,75

5,5 4,025

6,5

3,5 26,5

28,25

29,25 65,25

49

55

59 163,5

27,5 120,75

99,13

88,5

90 100,5

109,5

74

100,25 56,75 85,5

108 ! 57,5 1 59,75

6,5

26,4

28

29,13

66,5

87,75

48,5

54,5

60

165,25

28,25

120

91,5

99,25

52

89,25

91

102 144,5 109,5

74

100,5

57 86,25 67,75

107,9

57,5

60,13

3,90

6,5

3,5

26,5

27,75

24

29,25

65,4 88

49

55

59

163,25

27

120,5

92 99

52

88

100 143,25 109,75

73 101

56,5

86

66,5

138,5

107,9

58

59,65

92,75

92,5

92

93,25

94

94

97

92,75

92,75

91,65

93

94

94

97

94

94

97

94

94

97

Retchsbank ............... 12

AGG.......................

Bekula.................... Q

Elektr. Lteferungsgesellschaft... « Licht und Kraft g

Felten & Guilleaume....... 0

BeseUsch.s.Elektr Unternehmung. 5 Rheinische Elekttizitat ....... 5

Schuckert L Co. .......... 5

Siemens L Halske............ 7

Lahmeyer&üo............. io

4% Oesterretchstche Goldrente. .

4,20% Oesterretchische SUberrente

4% Ungarische Goldrente

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

4y,% deSgl. von 1913

6% adgest. Goldmexikaner von 99

4% Türkische Zollanleihe von 1911

4% Türkische Bagdadbahn.Anleihe

Serie l.....................

19,25 0,90 5,30

5,20 5,10

5,30

5,45

19,75

0,90

5,5

5,4

5,1

7,5

5,3

5,45

19

5,45

5,30

5,13

7,25

5,45

20,25 0,90 5,70

5,40

7,60 5,30

Buderus ......... 0

Deutsche Erdöl........ 4

Gelsenkirchener........ 0

harpener ...............0

Loesch EisenKöln»Neuessea .. 0

Ilse Bergbau 6

Ilse Bergbau Genüsse........ 0

Klöcknerwerke ........... 0

Manuesmamt-SUbrru........0

20-Januar

22-Januar

Amtliche Notieruna

Amtliche Notierung

(frplb

| ?rie

Geld

Srie

Helstngfors..

5,794

5,806

5,794

5,806

Wien ....

47,20

47,30

47,20

47,30

Prag ......

12,475

12,495

12,465

12,485

Bu dapeS ...

Lofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

168,48

168,82

168,63

168,97

OSlo ......

65,88

66,02

65,83

65,97

Kopenhagen.

58,54

58,66

58,49

58,61

Stockholm

67,58

67,72

67,53

67,67

London .. .

13,11

13,14

13,085

13,115

Buenos Aires

0,690

0,694

0,688

0,692

Neu York ....

2,617

2,623

2,607

2,613

Brüssel.....

58,34

58,46

58,39

58,51

.Italien.....

21,98

22,02

22,00

22,04

Paris ......

16,44

16,48

16,44

16,48

Schweiz ....

81,07

81,23

81,12

81,28

Spanien....

34,69

34,75

34,77

34,83

Danzig.....

81,42

81,58

81,42

81,58

Japan ......

0,784

0,786

0,784

0,786

Rio de Ian. .

0,224

0,226

0,224

0,226

Jugoslawien.

5,664

5,676

5,664

5,676

Liiiabo» ....

11,94

11,96

11,94

11,96

Geld

Lriei

2,56

2,58

58,23

58,47

58,23

58,47

13,04

13,10

16,40

16,46

168,21

168,89

21,88

21,96

65,67

65,93

_

67,36

67,64

80,94

81,26

34,63

34,77