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Seddigen versenkt drei enMe Panzerkreuzer
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Der singende Fluh.
Erinnerung an den Sieg des am LL. September 1914.
Geschichten aus aller Welt
Das Landestressen der DAF. in Wiesbaden
— Or. Goebbels
Dom Gau Hessen-Nassau der Deutschen Arbeits-
fönttchkeiten des Gaues.
7 • sCttnnnoH 061 mdt 0)1616110611 XOlDRUen Ut l U • '' ' ,
noch me dagewesenen Flaggen- - Iang roerben öUe Augen m Gau •
, , _ , i Wiesbaden gerichtet sein. Zum Aufmarsch .
hat bereits sein reges Inter- 250 000 Kameraden der DAF. in Wiesbaden hell wrsch bekundet und sein Er- l die Parole am 6. und 7. Oktober.
esse für den Aufmarsch bekundet und sein
eng« zum eng»
zugesagt. Der Führer bet wird zu seinen Kameraden Seltner, der Leiter der
schmuck stehen.
Dr. Goebbels
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scheinen bestimmt
DAF., Dr. Ley,
lichen Gartenanlagen kann jeden Vergleich mit europäischen Hotels aushalten. In der Stadt selbst große Kaufhäuser, elegante Straßen und em prächtiges Palais des Sultans. Auch hier große chinesische Stadtteile, streng nach modernen Bauvorschrisken gegliedert und tadellos sauber. Der englische Einfluß beherrscht nicht nur die eigentliche Kolonie, sondern auch die unter englischem Protektorat unabhängigen Staaten.
Am Abend des Ankunftstages noch verließen wir den Hafen auf dem südlichen Meeresarm und erreichten, eingehüllt in die Farbenwunder der nieder- gehenden tropischen Sonne die Malakkastraße, auf der wir in südlicher Fahrt Singapore, das Wunder des Ostens, ansteuerten.
3t mehr wir uns dem Sitz des Sultanats nähern, um so häufiger sieht man die herrlichen Landsitze der P l an tagende sitze r, die sich mit ihren Darks und Villen durchaus mit den Besitzungen in Europa messen können. Wenn schon die wunderbaren Autostraßen mit ihren Verkehrszeichen, Brücken, Sommerwegen und Abflußgräben Bewunderung erweckten, so staunt man noch mehr über die großzügige und großartige Anlage Kuala Lumpurs nach modernstem europäischen Vorbild. Riesige Derwaliungsgebäude in weiß: modernisierter indischer Stil, beherbergen die Eisenbahngesellschaft, den Bahnhof, das Oberste Gericht und andere Behörden, das „Majestic-Hotel" mit den modernsten Einrichtungen, Vorhallen in Marmor, köstlichen Derkaufsständen asiatischen Kunstgewerbes und Herr-
Vereidigung der Kirchenbeamten in Hessen-Nassau.
Der Aufmarschplan ist bis ins Kleinste d* reitet. Don allen Seiten werden die Dolksgenoii zum Aufmarschgelände, dem Wiesbadener U®. zierplatz, marschieren, um so jedes unnötige »am Warten zu vermeiden. Die Verpflegung wiro billig wie möglich gehalten. Mittag- und ^oe essen wird für je 25 Pf. gegeben. Der BerlM Theaterzug der NS.-Gemeinschaft „Kraft ou Freude", der auch am Nürnberger Parteitage nahm, wird nach Wiesbaden kommen. Ebenso Kabarett-Zug und der Groß-Tonfilmwagen.
Am Sonntagabend wird als Abschluß eini flwjj Volksfest mit einem riesigen Feuerwerkftattfln Zwei Tage lang wird Wiesbaden ganz im o* der marschierenden Kolonnen der 2)215. ,
gisch gegen dieses Urteil, weil ja Finnland das einzige Land sei, das seine Schulden an Amerika pünktlich zahle. Dieser spitzfindige Hinweis half ihm indes wenig, — er mußte feine 105 Dollar Strafe doch abführen.
30 Polizisten bewachen 64 Enten.
250000 Kameraden der DAF. marschieren auf. und Or. Ley kommen.
Nun hütet der Wolf die Schafe ...
(g) Chikago.
Wenn heute jemand in Chikagos Unterwelt den Namen „Nick der Wolf" flüstert, zucken auch die alten Gangfters zusammen, wie wenn ihnen der „Nick" schon im Genick säße. Dabei ist er heute fern von Chikago — in den Bergen Siebenbürgens, als treuer und braver Gatte, der unter dem Kommando von „Frau Nick" die Schäflein hütet...
So wandeln sich die Zeiten: „Nick der Wolf" wanderte einst im blühenden Alter von sieben Jahren nach Amerika aus, kam bald in dunkle Gesellschaft, fühlte dann aber einen Zug nach der früheren Heimat und kehrte zurück, um sich hier eine Gattin zu suchen. Da er vor der Wahl stand, gefielen sie ihm nicht mehr, die Mädchen von Siebenbürgen. Er ließ nur einige betrübte Herzen zurück und wandte sich wieder Amerika zu, wo er zur Rolle eines Leutnants in der Armee Al Capones avancierte. Als dessen „Reich" zusammenbrach, wurde auch „Nick der Wolf" eingebuchtet und mußte ein paar Jahre brummen. Er hat nicht alles bekannt, was er tat. Man hat ihn nur für das verurteilen können, was man ihm nachzuweisen vermochte. Und das war schon genug.
Und für den Rest? Nun, da „büßt" er jetzt daheim. Sie schoben ihn nämlich aus Amerika ab. So kam er, mit ein paar Dollars in der Tasche doch wieder in die alte Heimat. Eines der gebrochenen Herzen von einst war noch frei. Und so heiratete der „Wolf" und wurde ein Schafhirt!
Schuldenzahlung schützt nicht vor Strafe.
(v. z.) Helsingfors.
Dor einiger Zeit machte die lustige Meldung ihre Runde durch die Weltpresse, daß ein amerikanischer Kraftfahrer, der in Frankreich wegen Verstoßes gegen die Verkehrsordnung zu 100 Francs Geld-
(a) Amfterda m.
In der Gegend von Bandjermasin am Ufer des
sprechen. Claus
Organisallonsamtes der DAF., und Pg. Geiger, der Leiter des Presse- und Propaganda* amtes, werden teilnehmen. Selbstverständlich auch unser Gauleiter und Reichsstatthaller Sprenger und der Landesobmann NSDO. und Dezirkswatter der DAF.pS- Decker, außerdem sämtliche führende Vet'
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ärgerte Inez um so mehr, als sie auf diese Weise auch den Dampferanschluß versäumt hatte und zwei bis drei Tage verlor. Sie kehrte resigniert in ihre Wohnung zurück und ärgerte sich, wohl zum ersten Male in ihrem Leben, selbst mächtig über ihre unheilbare Unpünktlichkeit. gr. .
Der Aerger aber währte nicht lange. Die Abend- blätter brachten nämlich spaltenlange Berichte über ein Zugunglück, und dabei erfuhr Inez, daß zu- । fällig de r Zug entgleiste, mit dem sie hätte fahren '' " . Und am anderen Morgen meldeten die
...... _> andere Katastrophe: Ein Luxus« dampfer war untergegangen, und nur wenige Passagiere konnten gerettet werden Es war der Dampfer, mit dem Inez die Reise fortgesetzt hatte — vorausgesetzt, daß sie den Zug erreicht und die Entgleisung überlebt hätte. Bei dem einen ober dem anderen Unglück wäre sie jedoch mutmaßlich ums Leben gekommen, und sie konnte deshalb ge« tröst behaupten, daß ihr die vielgerugte Schusselig- feit diesmal das Leben gerettet hat.
front wird mitgeteilt:
Am 6. und 7. Oktober 1934 wird in Wiesbaden der größte Aufmarsch und die größte Kundgebung in unserem Gau stattfinden: Das Lande st reffen der Deutschen Arbeitsfront. Wiesbaden, die Weltkurstadt, steht heute schon ganz im Zeichen dieses gewaltigen Aufmarsches der DAF. 250 000 Volksgenossen werden an diesen beiden lagen nach Wiesbaden kommen, und doch ist diese riesige Zahl nur ein kleiner Teil der DAF.-Mit- glieder unseres Gaues. Nur die alten Kämpfer der RSBO. und die Elite des Amtswalterkorps der DAF. werden in Wiesbaden erscheinen, um hier vor ihren Führern aufzumarschieren und die neuen Richtlinien zu empfangen. Aus allen Teilen des Gaues werden am 6. und 7. Oktober die Sonderzüge nach Wiesbaden rollen, um all die zahllosen Volksgenossen dort hinzubringen. Für jeden Teilnehmer wird es eine besondere Ehre und Auszeichnung bedeuten, an diesem gewaltigsten Generalappell der DAF. in unserem Gau teilzunehmen.
Wiesbaden wird am 6. und 7. Oktober der Mittelpunkt unseres Gaues sein. Schon heute werden fieberhafte Vorbereitungen getroffen Zehntausende von Freiquartieren wurden schon geschaffen, um die Volksgenossen, die bereits Samstag eintreffen, alle unterzubringen. Wiesbaden wird am 6. und 7. Oktober 1934 in einem noch nie dagewesenen Flaggen
wachen.
Unpünktlichkeit rettet einer jungen Dame das Leben.
(u) Madri d.
Inez y Cortez, eine nette junge Dame aus Madrid, genoß im Kreise ihrer Freunde seit Jahr und Tag einen wenig schmeichelhaften Beinamen; in Deutschland würde man sie wahrscheinlich ein „Schusselchen" genannt haben. Jedermann wußte genau, daß man „mit" und „auf" Inez niemals rechnen könne. Jeder Versuch, die sonst so recht ympathische Dame zur Ordnung und Pünktlichkeit zu erziehen, mißlang. Und die Leute spielten immer darauf an, daß Inez eines schönen Tages ihre Untugend irgendwo — irgendwann einmal schwer werde büßen müssen. Sie sollten sich allerdings
Fräulein Cortez hatte eine kleine Erholungsfahrt vor, rüstete freudig zur Reise nach den Balearen, packte ihre sieben Sachen und — kam auf dem Bahnhof mit den üblichen zehn Minuten Verspätung an. Selbstverständlich war der Zug fort. Das
beschäftigt...
Ein Bauer von Shepherdswell hatte sich geweigert, die aus dem alten „Zehnten" hervorgegangene Landbausteuer zu bezahlen. Der Fiskus machte jedoch nicht viel „Federlesens", sondern ließ auf dem Hof des Mannes die dort sich umhertummelnden Federträger, vierundsechzig Enten, von seinen Exekutionsbeamten greifen und auf einen anderen, in der Nähe befindlichen, ihm gehörenden Hof bringen, wo sie von zwei Wächtern bewacht wurden.
In der Nacht aber rotteten sich die Bauern von Shepherdswell zusammen, drangen in den Hof ein und nahmen die Enten, ohne daß die beiden Wächter etwas gegen die Uebermacht hätten ausrichten können, mit sich, um sie wieder in ihren Heimathof zu bringen. Die Wächter meldeten diesen Vorfall sofort telephonisch der Polizei, die auf der Stelle ein verstärktes Überfallkommando entsandte, das mitten in der Nacht unter dem Hohngelächter der noch versammelten Bauern die vierundsechzig Enten wieder einfing und zuerst zur Polizeiwache Ashford und am frühen Morgen dann in ihr erstes Gefängnis brachte. Und den ganzen Tag patroullierten dann dreißig Polizisten rund um das Grundstück, um — wie gesagt — vierundsechzig Enten zu be»
Sie wollen degradiert werden.
(im) Schanghai.
Wie ein hier erscheinendes englisches Blatt mitteilt, hat General Ho-Jing-Sching seine vorgesetzte Behörde in Nanking gebeten, ihn in einen niedrigeren militärischen Rang zurückzuversetzen. General Ho-Jing-Sching, Vorsitzender der „Abteilung Peking" der chinesischen Militärkommission, ist näm- lich darüber empört, daß in China so viele Generäle herumlaufen, die niemals Obersten gewesen seien. Mithin sei die Rangbezeichnung „General- völlig entwertet worden.
Er bat deswegen, zum Generalmajor degradier» zu werden. Und seinem Beispiele schloß sich Generalleutnant Dschu-Tschu-Hu vom Obersten militärischen Rat in Peking an, der sogar noch tiefer ftei- gen und nur Oberst werden will. Beide Gesuch sind jedoch von der obersten Behörde in Nanking in sehr freundlich gehaltenen Telegrammen atge- lehnt worden, in denen die Beweggründe der bellm. alten Offiziere lobend anerkannt werden.
sen waren.
Uns ist also heute dieser Eid, den wir unserem Führer schwören, eine innerste Herzensangelegenheit. Es ist uns kein lästiger Zwang, sondern eins Freude. Es ist die Freude über die Führung de- deutschen Volkes und die Dankbarkeit gegen dein Mann, der diese Führung hat und die durch dis Gnade Gottes ihm gegeben worden ist. Es ist des innerste Gehorsam des Gesetzes, in Stein emge- graben, so wie einst die zehn Gebote, jener Gehorsam, der weih, daß ein Gebäude festgefügt sein« muß, daß die Steine und Quadern ineinandergreifen müssen, damit es bestehen kann und mchn vom Sturmwind umgeweht wird. Es ist jene Xreue!, die schließlich ein Abglanz vom Throne Gotter; selber ist, die Treue, die wir einst an Vater un» Mutter erlebt haben, die Treue, die nicht von Mem> schen gemacht, sondern von Gott gewirkt wird, da; Zeichen des Friedens. Genau dieselbe Treue ist vs jetzt, die wir dem Vater unseres Volkes, icneni väterlichen Führer zuschwören, der uns nicht Stiche gelassen, der ein Herz für den Geringste-, I unter uns bewiesen hat.
Anschließend legte der Landesbischof für sich vk Diensteid ab und nahm die Vereidigung der Bear» ten auf den Führer und Reichskanzler vor.
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!)
Der größte Mann der Welt.
(x) Peking.
Als die Wissenschaftler auf den Jahrmarkt von Peking hinausströmten, um den größten Mann ■ der Erde eingehend zu vermessen, lud man gerade , die letzten Bretter seiner Riesenbude auf, hinter denen er sich zur Schau gestellt hatte. Er selbst war schon wieder auf unbekannten Pfaden unterwegs nach feiner koreanischen Heimat. So ist man auf das angewiesen, was man von denen hört, die ihn sahen und den schwungvollen Vortrag des Managers über ihn horten.
Chin-Fu-Kuei soll er heißen und sich des noch immerhin jugendlichen Atters von 29 Jahren erfreuen. Seine Gröhe aber betrug 2,74 Meter. Er verzehrte viermal so viel wie ein normaler Mensch und verfügte über die Kräfte eines Dampftrans. Also zu Horen gewesen auf dem Jahrmarkt von Peking...
Maschinengewehre nur noch gegen Fingerabdruck verkäuflich.
(th) Neuyork.
Die amerikanische Regierung hat soeben eine Novelle zum bisher geltenden Waffengesetz veröffentlicht, die sicherlich von jedem ordnungsliebenden Einwohner des Landes begrübt werden wird. Es handelt sich um eine neue Ausführungsbestimmung für den bisher sehr weitherzig gehandhabten Verkauf von Maschinengewehren, der Lieblingswaffe der Gangsters, die sie ihren „type-writer“, das heißt, ihre Schreibmaschine, nennen und ohne weiteres in jeder Waffenfabrik erwerben konnten. Künftig muß der Käufer eines Maschinengewehrs nicht nur eine hohe Sondersteuer entrichten, er braucht nicht nur einen Erlaubnisschein der Polizeibehörde vorzuweisen (der allerdings zu fälschen wäre), — er muß sich nun auch gefallen lassen, daß ein besonders dazu ausgebildeter Angestellter der Waffenfabrik bzw. des Waffenhändlers seine Fingerabdrücke abnimmt, um sie dem örtlichen Polizeiarchiv einzuverleiben. Diese Bestimmung gilt auch für Maschinenpistolen und Schalldämpfer für Feuerwaffen. Ob die Gangsters sich dadurch werden abschrecken lassen?
ELP. Am Mittwoch fand in feierlicher Form die Vereidigung der Beamten der Evangelischen Landeskirche Nassau - Hessen, Hauptverwaltung, der Verwaltungsstelle Darmstadt und der Landeskirchenkasse Darmstadt auf unseren großen Führer und Reichskanzler Adolf Hitler durch den Landesbischof Lic. Dr. 2) i e t rid) im Sitzungssaale der Landeskirche statt. Der Landes- bischof wies einleitend auf die Bedeutung der feierlichen Handlung und des Diensteides hin. Er führte in seiner Ansprache insbesondere folgendes aus:
„Deutsche Volksgenossen! Wir sollen heute auf Anordnung der Reichskirchenregierung dem Führer des Deutschen Reiches und Volkes, unserem Reichskanzler Adolf Hitler, den Eid schworen, der uns tn seine Nachfolge stellt und uns zwingt, unsere Amts- pflichten in seinem Sinne und in seinem Dienste qewisteichast zu beobachten. Deutsche Treue ist ein Wort aus alter Zeit, das manchmal belacht und an- gezweifelt worden ist. In den nerqangenen Jahren hat man sie als antiquiert betrachtet. Man hat ge» agt es ist ein Schwergewicht der Vergangenheit, mV auf dem deutschen Menschen lastet, mit seinem Rang an Ueberkommenem und Ererbtem, mit seinem Sinn für die Unterordnung und Einordnung. Man hat die deutsche Treue als Reliquienkutt Der« , poltet als Dienst an etwas Totem, Abgestorbenem. Wir sind mit dieser herzlosen, gemutlosen, undeutichen Beurteilung unseres Eigenwesens tn den eisigen Winter der Verlassenheit, in das Chaos, in die Zersetzung hineingekommen. Wir hatten die Fühlung mit denen, die uns führen sollten, nach oben unter und untereinander verloren. Wir haben mit Entsetzen in den Abgrund geblickt, der sich vor
strafe verurteitt worden war, die Buße als Beitrag zur Abdeckung der französischen Kriegsschulden an Amerika bei dem amerikanischen Finanzminister bezahlen durfte.
Dieses Beispiel scheint Schule machen zu wollen: jedenfalls protestierte ein in Massachusetts zu einer höheren Geldstrafe wegen Autofahrens in betrunkenem Zustande verurteilter Finnländer sehr ener-
großen Trockenheit. Die Wissenschaft, die sich ein« gehend mit diesem in der ganzen Welt einzig da- stehenden Phänomen beschäftigt hat, glaubt die eigenartigen aus dem Flußbett aufsteigenden Töne durch die Tatsache erklären zu können, daß der zu Beginn der Trockenheit ziemlich niedrige Wasser-
Baritoflusses (Borneo) kann man eine nierkwurbi« Beobachtung machen: Der Fluß „fing t" nämlich zu gewissen Zeiten, und zwar stets bei Anbruch der
(—) London.
Ein wahrlich ungewöhnliches Schauspiel bot sich kürzlich der Bevölkerung von Shepherdswell bei „_.o ,.. Dover in England. Ein Polizeiaufgebot von dreißig - sollen. — Mann, bis an die Zähne bewaffnet, war mit dem i Zeitungen eine Fang von 64 zeternden und schnatternden Enten ----c-----—
Hafen ein.
Oie Opfer des Sieges.
Inzwischen nahmen rasch herbeiaeeitte englische Kriegsschiffe im Verein mit holländischen Dampfern die Rettungsarbeiten auf. Wie überraschend der Angriff des deutschen U-Bootes gekommen war, bewies, daß die englischen Seeleute meist noch in ihren Kojen gelegen hatten, als der vernichtende Torpedo heranbrauste. Einige hundert Mann der Besatzungen konnte man retten. Zwei Drittel aber, im ganzen sechshundert Mann, kamen ums Leben.
Seltsam ist das Schicksal eines Seekadetten des „Aboukir" gewesen. Als sein Schiff sank, sprang er über Bord und wurde von dem „Hogue" aufgefischt. Nach dem Ende des „Hogue" übernahm ihn die „Cressy". Nachdem auch diese zum Sinken gebracht worden war, ging er zum drittenmal über Bord. Stundenlang hielt er sich schwimmend. Endlich wurde er durch den Torpedojäger „Lucifer" wirklich gerettet.
Jubel in Deutschland — Schrecken und Trauer in England. Aber der Siegestag des „D 9" zeitigte darüber hinaus gewaltige Wirkung in allen andern Ländern, vor allem bei den Neutralen, wo man dies Heldenstück bewunderte und endlich erkannte, welche Tapferkeit und welche Entschlossenheit die deutsche Flotte beseelte.
der Schrei:
„Der Feind?"
Und schon sackt das Schift nach einer Seite ab, es gibt keine Rettung mehr, der Kreuzer ist sozusagen ins Herz getroffen. Noch fünf Minuten — dann ist es geschehen: „Aboukir", ein Schlachtschiff von zwölftausend Tonnen, verschwindet iy den Wellen.
OaS zweite Opfer.
Die beiden Schwesterschiffe des „Aboukir" sehen die Katastrophe, wissen aber noch nicht, wie sie geschehen konnte. Sie nehmen an, daß das Schiff auf eine Mine gestoßen ist. Natürlich muh man helfen! Also die Boote herunter und hin zur Unglücksstätte, die Ueberlebenben aufzufijchen!
Näher zusammen schieben sich die beiden Schifte — da sieht man auf der „Cressy" das Furchtbare: auch der Kreuzer „Hogue" beginnt wie in seinem Lebensnerv verletzt zu schwanken — da, sein Hin
terschiff sinkt — schon liegen die Schornsteine fast parallel zum Wasserspiegel, der Rauch kommt scheinbar unmittelbar aus dem Meer — Schreie des Entsetzens —: auch das Panzerschiff „Hogue" ist verschwunden...
Das Ende der „Cressy".
Jetzt ahnt die „Cressy", was geschehen ist. Unmöglich können das Minen gewesen sein, die gleich zwei stolze Schiffe der englischen Flotte vernichteten. Der Feind ist in der Nähe, lauert unter dem Wasserspiegel — und man ist ihm ausgeliefert, kann sich ihm nicht entziehen: im Wasser schwimmen noch Hunderte von verzweifelten englischen Seeleuten, die mit den Wogen um ihr Leben ringen. Also zu Hilfe!
Fast zwei Stunden verbringt die „Cressy" bei ihren hastigen Rettungsarbeiten. Es ist kurz vor acht Uhr. Da wiederholt sich zum drittenmal das Furchtbare: ein wilder Stoß — krachende Explosionen — und die „Cressy" (entert, schwimmt noch eine Weile kieloben — versinkt dann jäh in die Tiefe...
Oie wilde Jagd.
Jubel und Schrecken.
Welch ein unbeschreiblicher Jubel war das an jenem Septembermorgen des Jahres 1914, als die Telegramme allerorten in Deutschland verkündeten, daß ein einziges kleines deutsches Unterseeboot, „U 9", Kommandant Kapitänleutnant Weddigen, binnen zweier Stunden drei große englische Panzerkreuzer in den Grund gebohrt! Man hatte es ja nicht erwarten tonnen,, bis die deutsche Flotte ran an den Feind" ging — nun aber schwiegen die Stimmen der Ungeduld, schwiegen auch die hämischen Prophezeiungen der „Meckerer und Miesmacher" (die hat es auch damals gegeben!), Oie sich nicht genug hatten tun können in ihrem Hohn auf die „Unterwasserkutschen", weil sie die U-Boote als albernen Luxus, als eine Art von Kinderspielzeug ansahen, bis sie nun in schier phantastischem Ausmaß eines Besseren belehrt wurden. Neben dem Jubel in Deutschland laute Klage in England—: drei Panzerkreuzer vernichtet auf einen Schlag! Anfangs sprach man von den Taten „mehrerer deutscher Unterseeboote"; man weigerte sich lange zu glauben, daß ein einziges Boot der englischen Flotte diesen herben Verlust zugefügt hatte. Bis man die Wahrheit erkannte und dem Marineminister Churchill die schwersten Dorwurfe machte, weil die englische Marine sich von der deutschen habe an Unternehmungsgeist und Tatkraft weit überflügeln lassen.
Der erste Torpedo.
Es war am frühen Morgen des 22. September nordwestlich Hoek van Holland. Die drei englischen Panzerkreuzer „A b o u k i r", „H o g u e" und „C r e s s y" fuhren in weitem Abstand auf der ruhigen See dahin, über der klares und sichtiges Wetter lag. Die Kreuzer waren sich sehr sicher —: weit und breit kein Feind, der hielt sich wohl in feinen Mauselöchern, seit Wochen hatte man ja schon die ganze Gegend sorgfältig nach deutschen Schiften „durchgekämmt" und nichts entdeckt.
Aber der Gegner lag auf der Wacht: ein einziges patrouillierendes U-Boot, „U 9'. Niemand ahnte seine Nähe. Und diese völlige Ahnungslosigkeit ermöglichte zum großen Teil den Erfolg dieses einen kleinen Bootes. .
Ungefähr sechs Uhr morgens. Da erhält plötzlich der Panzer „Aboukir" einen furchtbaren Stoß, dem sofort eine ungeheure Explosion folgt. Ein gellen
spiegel bas Eindringen großer Massen sülzigen See- wassers aus der nahen Flußmündug ermöglicht und daß die Vermengung der beiden Wasserarten Saug« töne verursacht, die ähnlich klingen wie bas Summen des Windes, nur lauter und wohltönender.
uns auftat. Wir haben erkannt, baß ein Reich unü ein Volk auf nichts anderes gebaut werden kann, als auf Treue, als auf festen Zusammenhalt naß oben und unten, als auf jene Treue, die erprobt morden ist von jenen im Kampfe draußen, die im gleichen Schritt und Tritt gingen bis zur letzte Stunde, die einander nicht im Stiche lassen tonnten., weil sie auf Gedeih und Verderb zusammengeschlos-
„U 9" hat sein Werk verrichtet. Drei stolze lische Panzer sind dem einen kleinen Boot Opfer gefallen. Jetzt aber tauchen mehrere lische Torpedobootzerstörer auf, preschen in rasender Fahrt heran zur Unglücksstätte, beginnen eine tolle Hetzjagd hinter „U 9" her. Das Unterseeboot wird zu stärkster Kraftentsattung gezwungen, nur so kann es sich der Meute der Verfolger entziehen. Den ganzen Tag über geht es kreuz und quer durch die Nordsee, mehrere Male glaubt der Kommandant Weddigen das Ende seines Bootes gekommen. Aber bei Einbruch der Dunkelheit kommt „U 9" endlich den verbissenen Verfolgern außer Sicht. Am nächsten Tag fährt es in den Heimat-


