Sie der Führer Geburtstag feierte.
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Mitten im Volk und mitten in der deutschen Landschaft.
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von
Die Hitler-Spende des Fremdenverkehrs.
ten, die ein Maß Bier erhielten, da war der ganze Garten mit den Geburtstagsgästen des Führers an- aefüllt und der Jubel wollte kein Ende nehmen. Als wir dann in der Abenddämmerung weiter nach München fuhren, da fühlten wir alle, daß der Führer hier mitten im Volke und mitten in der
Mr muhten, um dem drängendsten Problem der Gegenwart, dem der Arbeitslosigkeit, ernsthaft zu Leibe rücken zu können, unsere erste Aufgabe darin sehen, der Wirtschaft Ruhe und innere Sicherheit zurückzugeben. Dir haben dabei große Opfer ideeller und materieller Ratur gebracht. Wir müssen heute mit Bedauern feskstellen, daß die Weite unserer Auffassung hierunddafalschver- si a n d e n und schlecht gelohnt worden ist. Wenn die Regierung die Wirtschaft schonte, so gab sie ihren üblen Vertretern damit nicht einen Freibrief auf Zurückdämmung aller sozialen Forderungen und Beseitigung am Ende gar der sozialen Errungenschaften, die zum unabdingbaren Bestand unserer kulturellen Lebensaestaltung gehören. Wir haben die auch für den Arbeitnehmer restlos befriedigende Lösung der sozialen Fragen nicht a u f gehoben, sondern nur zum Teil aufgeschoben, um damit vorerst eine Lösungs- möqlichkeit für das Arbeitslosenproblem zu finden, die ihrerseits wieder das Einfallstor zu einer neuen sozialen Ordnung öffnen soll. Die soziale Frage bleibt, und sie wird von uns gelöst werden; denn die Revolution, die wir gemacht haben, trägt nicht nur ibr nationales, sondern auch ihr sozialistisches Gevräge. Ebensowenig wie wir dem proletarischen Marxismus das Zugeständnis machen konnten, daß man die nationale Ehre eines Volkes mit Füßen treten müsse, um seine soziale Freiheit zu erkämpfen, ebensowenig können wir den Repräsentanten des bürgerlichen Liberalismus und Wirtschaftskapilalismus tugeffehen, daß die nationale Ebre eines Volkes auf Kosten seiner sozialen Freiheit gewährleistet werden darf. Er« in der Synthese zwischen nationaler Ebre und sozialer Freiheit liegt die Möglichkeit einer Lösung auf Dauer.
Nun steht der schaffende Mensch wieder mitten im Volk: er ist Träger der Staatsidee und Wächter des Staatsgefüges. Die fast ausschließliche Einschätzung nach Besitz und Bildung in dem hinter uns liegenden Zeitalter ist einer stärkeren Wertung des Ebarakters gewichen, und gefragt wird nicht mehr, woher der einzelne kommt, sondern was er ist und was er leistet.
Diesem JBott, seiner Arbeit und seinem Kampf um das tägliche Brot ist die Ausstellung, die wir heute eröffnen, gewidmet. Die Welt aber möge aus dieser Schau des Friedens erkennen, daß die deutsche Nation gewillt ist, durch Ehrlichkeit und
Auswirkuna des Arbeitsbeschaffung-' Programms der Aeichsregierung in Hessen.
D a r m st a d t, 22. April (LPD.) Das Staats- v r e s s e a m t teilt mit: In der Zeit vom 1. bis 31. März 1934 wurden 4593 Anträge auf Bewilligung von Reichszuschüssen genehmigt. Die Summe der in dieser Zeit bewilligten Reichszuschüsse beträgt 1 047 693 RM. Die mit diesen Reichszuschüssen dem hessischen Handwerk im Monat März zugekühr- ten Aufträge erreichen den Betrag von 4 016139 RM. Seit 15. Oktober 1933 wurden somit 47 362 Vorbescheide mit einer Gesamt-Reichszuschußsumme von 9 954 657 RM. ausgestellt, womit dem hessischen Handwerk Aufträge im Gesamtwert von 40 072 811 RM. zugesührt wurden.
Stabschef Nöbm bei der Einweihung derAS.-Oberfchule „Starnberger See".
München, 23. April. (DNB.-Funkspruch.) In Feldafing am Starnberger See wurde die erste NS.-Oberschule eingeweiht. Der Festakt erhielt ein besonderes Gepräge durch die persönliche Anwesen hei.t des Stabschefs Röhm. Nach dem Eintreffen des Stabschefs dielt der Standartenführer Görlitz eine Ansprache. Den Höhevunkt des Festaktes bildete die Rede des Stabschefs Ernst Rödm, der u. a. ausführte: Der Zweck, der mit der Gründung dieser Anstalt verfolgt werde, sei, Jünglinge und Männer heranzuziehen, die das eine auf ihre Fahne geschrieben hätten: ..Liebe zu Volk und Vaterland". Unser Ziel ist, in Euch Jungen den Kamvfgeist zu wecken und lebendig zu halten. Ihr sollt dos erstreben und erreichen, was dem Füdrer in seiner Aufbauarbeit für Deutschland als Ziel vorschwebt.
Einweihung der Adolf-Hitler-Brücke in Koblenz.
Koblenz stand am Sonntag im Zeichen der Einweihung der neuen Adolf-Hitler-Brücke, die als Meisterwerk moderner Technik die Mosel über- spannt und in etwa zweijähriger Bauzeit mit einem Kostenaufwand von 5,2 Millionen Mark erstellt wurde. Die neue Brücke darf als eine der größten E i s e n b e t o n b r ü ck e n der Welt angesprochen werden. Die Festrede hielt nach Ausführungen von Oberbürgermeister W i t t g e n (Koblenz) Justizminister K e r r l als Vertreter des Führers. Der Minister führte u. a. aus: Als damals der erste Spatenstich getan wurde zu der Brücke, da sprach einer der Unseren das damals als Utopie verlachte Wort: „Möge diese Brücke im Dritten Reich vollendet werden". Was damals gewünscht wurde, ist Wirklichkeit geworden. Diese Brücke sei uns Symbol. Aus der alten Zeit ragt sie hinüber in die neue Zeit. Jeder, der über sie geht, soll an jene Brücke denken, die Adolf Hitler baute, damit wir in das neue Deutschland schreiten konnten. Unser Führer, dem unsere Herzen zujauchzen, der uns den Glauben an uns selbst wiederoab, er soll dieser Brücke seinen Namen geben. Mit diesem Namen weihe ich diese neue Brücke, die ein gewaltiges.
Berlin, 21. April. (DNB.) Der Präsident des Bundes deutscher Verkehrsoerbände und Bäder, Staatsminister Esser, hat dem Reichskanzler a l s dem obersten SA.-Führer zu feinem 45. Geburtstag als Beitrag des deutschen Fremdenverkehrs zur Hitler-Spende für erholungsbedürftige SA.- und SS. - Angehörige 3 2 0 0 Freikuren und Erholungsaufenthalte in deutschen Bädern, Kur- und Erholungsorten mit insgesamt 46 000 Verpflegungstagen überreicht. Außerdem sind noch weitere Spenden im Werte von 3700 Mark eingegangen. Ferner haben Hapag- und Lloyd-Seebäder - D i e n st je 100 Freifahrten von Hamburg nach Helgoland beziehungsweise von Bremerhaven nach Helgoland und zurück gestiftet. Neben den Kurverwaltungen haben sich insbesondere auch die Hotels und Pensionen mit freudiger Gebebereitschaft an der Spende beteiligt. Die dem Kanzler überreichten Freikuren, Freiaufenthalte und sonstigen Spenden sind nur ein Teilergebnis der bisherigen Sammlung, die weiter fortgesetzt wird. Es laufen täglich noch Hunderte neuen Freischein-Stiftungen ein.
Schwere Sireikunruhen in Madrid.
Der gesamteBerkehr eingestellt.—Die Stadt teilweise ohne Licht, Brot und Wasser.
Madrid, 22. April. (DNB.) Die Gewerkschaftsverbände der Sozialisten haben in der Nacht vom Samstag auf Sonntag zusammen mit den Organisationen der Syndikalisten in Madrid einen 24stündigen General st reik proklamiert. Weder die Regierung noch die Polizei waren darauf vorbereitet, so daß dieser Schlag völlig unvermutet und überraschend kam. Innerhalb einer halben Stunde war der gesamte Kraftdroschken-, Straßenbahn- und Autobusverkehr e i n g e- st e l l t. Auch in den Bäckereien ist die Arbeit niedergelegt worden, so daß Madrid ohne jede Brotversorgung ist. Der Streik ist von den Marxisten als Protestaktion gegen die Regierung und gegen die am heutigen Sonntag in Escorial stattfindende Riesenversammlung der katholischen Dolksaktion gedacht. Im Zusammenhang mit dieser Protestkundgebung kam es in der vergangenen Nacht an verschiedenen Stellen der Stadt zu Schießereien zwischen Marxisten und Polizei. Eine Person wurde getötet, zahlreiche wurden verwundet. In der Hauptverkehrsstraße in Madrid wurde eine Bombe geworfen, die einen jungen Mann tötete. Cafes und Restaurants, die nicht auf die Aufforderung der Marxisten sofort schlossen, wurden mit Steinen bombardiert. Sämtliche Theater und Kinos mußten ebenfalls schließen. Trotz dieser anarchistischen Lage in der Hauptstadt erklärt der Innenminister, Herr der Lage zu sein.
Ein besonders heftiger Zusammenstoß ereignete sich an der Puerto del Sol, wo im Verlaufe einer Schlägerei ein englischer Student getötet und fünf Straßenpassanten schwer verletzt wurden. In einem Madrider Vorort hatten Anarchisten ein Nonnenklo st er in Brand gesetzt. Das Feuer konnte noch rechtzeitig eingedämmt werden. An vielen Stellen der Stadt wurden durch Bombenexplosionen große Sachschäden angerichtet. Ein großer Teil der Straßen der Hauptstadt liegt im Dunkeln. Auch die Wasserversor- gung ist stellenweise unterbrochen. Die Polizei hat am Sonntag insgesamt über 200 Personen in Haft genommen.
Der Generalstreik hielt den ganzen Tag über an. Der Verkehr ruhte völlig. Die Restaurationen und Cafss blieben geschlossen und die Bäckereien mußten militärisch bewacht werden. Ein großer Teil der Einwohnerschaft blieb ohne Brot. In den Abendstunden kam es zu einer großen Schießerei an der 1 Puerta del Sol und in Castellano.
Was sagt Amerika zum japanischen Protektorat über China?
NeueBerschärfung derLageimFernenOsten ' Washington, 22. April. Der japanische Bol-
deutschen Landschaft einen Geburtstag verbracht hatte, wie er ihn sich wirklich schöner' nicht .....
denken können.
Fleiß ihr Leben auf diesem Erdball sich zu verdienen. Denn alle Leistungen, die hier gezeigt werden, liegen auf dem Felde friedlicher Arbeit, und so ist diese Ausstellung nicht nur ein hohes Lied auf den schöpferischen Genius der deutschen Arbeit, sondern auch auf den Friedenswillen unseres Volkes.
Der Minister schloß: Meine Damen und Herren! Der Herr Reichspräsident, der die Schirm-' Herrschaft über diese Ausstellung ausübt, hat mich gebeten, ihr seine Grüße und herzlichsten Glückwünsche mit auf den Weg zu geben. Ich tue das um so lieber, als ich weiß, wie eng er sich dem Thema, das hier abgewandelt wird, verbunden fühlt, und mit wie heißem Herzen er Aufbau, Sinn und Gestaltung dieses großen Werkes verfolgt hat. Es ist mir eine besondere Ehre, in seinem Namen, der ein gut Teil deutscher Geschichte und Tradition, Symbol und Ehrwürdigkeit wie die keines änderen lebenden Menschen umschließt, die Pforten dieses Hauses für das deutsche Volk zu öffnen. Möge ein gütiges Schicksal ihn für uns alle auch weiterhin in seinen gnädigen Schutz nehmen. In seinem und des Führers Namen erkläre ich die Ausstellung „Deutsches Volk — Deutsche Arbeit" für eröffnet.
Reichsmin'sier Nr. Knebbels eröffnet die Ausstellung „Deutsches Volk-Deutsche Arbeit"
schafter Saito hat einem Vertreter des „Washington Star" 3um Fernostproblem u. a. erklärt, daß Japan ein Einspruchsrecht geltend mache, falls China Verhandlungen mit dritten Staaten führe. Japan werde jedes Abkommen, das eine dritte Wacht mit China gegen Japans Einspruch tätige, als unfreundliche Handlung betrachten, was nach diplomatischem Sprachgebrauch ein Abbruch der Beziehungen bedeute.
Die japanische Erklärung bildet den Gegenstand täglicher Artikel in der amerikanischen presse. Wan beginnt, die Lage in Oslasien, die seit der Anerkennung Rußlands einerseits und dem Beginn eines freundlichen Notenaustausches mit Japan andererseits sich etwas zu entspannen schien, wieder als außerordentlich ernst zu betrachten. Wehrere Blätter weisen darauf hin, daß, während die Vereinigten Staaten sich immer mehr aus Lateinamerika zurückziehen, Japan eine Politik proklamiere, die dle Wonroe-Doktrin weit in den Schatten stelle.
Saito hat — um Roosevelts Ausdruck bei der Bekanntgabe des amerikanischen Bundeshaushaltes zu fauchen — mit „brutaler Offenheit" festgestellt, daß Japan jedes Abkommen, das eine dritte Wacht mit China gegen Japans Einspruch tätige, als unfreundliche Handlung betrachten werde. Japan verlange, fortan bei allen Verhandlungen dritter Staaten oder Angehöriger dritter Staaten mit der chinesischen Regierung g e - hört zu werden, denn die chinesische Regierung sei unfähig, sich selbst zu regieren, wie die chaotischen Verhältnisse in China bewiesen.
Der Anlaß zu dieser Erklärung des japanischen Protektorats über China war nach den Erklärungen Saitos der plan französischer Bankiers, China eine Anleihe zu gewahren, die nach japanischer Auffassung nicht der Befriedung Chinas, sondern den Bestrebungen der chinesischen Generale zugute gekommen wäre und den Frieden in Ostasien bedroht hätte. Japan habe nicht gegen die Lieferungen amerikanischen Weizens und Baumwolle an China protestiert, obwohl es genau wisse, daß die chinesische Regierung Warenbestände, die sie auf Kredit erhielt, verkaufen und den Erlös zum Ankauf von Waffen und Wunition verwenden werde. Japan wisse ferner, daß die mit amerikanischer Hilfe erbauten Flugplätze und die von Amerika bezogenen Flugzeuge gegen Japan verwendet werden sollen. Japan^werde in Zu- kunst in derartigen Fällen China zur Rechenschaft ziehen.
Der bulgarische Besuch in Berlin. Muschanoff nimmt starke Eindrücke ans dem nationalsozialistischen Deutschland mit Berlin, 21. April. (DNB.) Nach einem dreitägigen Aufenthalt in Berlin ist der bulgarische Ministerpräsident Muschanoff über München nach Rom abgereist. In seiner Begleitung befand sich der Sektionschef Karadjoff und der Legationssekretär im Auswärtigen Amt Frhr. v. Bieberstein, der den Ministerpräsident bis zur deutschen Grenze begleitete.
Ministerpräsident Muschanoff erklärte vor seiner Abreise u. a.: Wir sind aufeinander angewiesen wie die rechte auf die linke Hand. Die gegenseitige Zusammenarbeit kann insbesondere auf dem Gebiete der Außenhandelspolitik An
Berlin, 21. April. (DNB.) In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste fand am Samstag die feierliche Eröffnung der Ausstellung „Deutsches Volk — Deutsche Arbeit" am Kaiferdamm statt. Die Regierung war vertreten durch Vizekanzler von Papen und die Reichsminister Dr. Goebbels, Schmitt, Seldte und von Eltz-Rübenach. Für den Führer war Staatssekretär Lammers erschienen. Ferner waren anwesend zahlreiche Vertreter des Diplomatischen Korps, mehrere hohe Militärs, der Generaldirektor der Reichsbahn Dr. Dorpmüller, der Führer der Deutschen Arbeitsfront Dr. Ley, der Präsident, des Luftsportverbandes Loerzer, eine Reihe höherer SA.° und SS.-Führer u. a. m.
Die Eröffnungsfeier begann mit einem von SS.- Mufikern geblasenen Signal altgermanischer Suren, begleitet von Kesselpauken. Sodann spielte der Gau Brandenburg des Landesorchesters unter Leitung von Generalmusikdirektor Havemann die Ouvertüre zu den „Meistersingern". Oberbürgermeister Dr. Sa hm dankte dann allen, die an dieser großen und bedeutsamen Ausstellung mitgewirkt hatten, vor allem dem Reichsvräsidenten, der durch die Uebernahme der Schirmherrschaft die Ausstellung aefördert habe. Besonderer Dank gebühre auch Reichsminister Dr. Goebbels, ohne dessen tatkräftige Mitwirkung die Vollendung dieses Werkes nicht möglich gewesen wäre. Nach einer weiteren Darbietung des Landesorchesters sprach Reichsminister Or. Goebbels
Vor einem Jahr, so führte er u. a. aus, wurde ber Beschluß zur Veranstaltung dieser Ausstellung gefaßt. Im Mittelpunkt dieser grandiosen Schau sollte die Arbeit als Idee stehen. Der Schlachtruf: „Ehret die Arbeit und achtet den Arbeiter!" wurde in seiner zündenden Kraft ausgenommen in Stadt und Dorf, von hoch und niedrig und in seiner Auswirkung ein ganzer Stand uon 20 Millionen Menschen, der bis dahin dem Staat fremd, wenn nicht feindlich gegenübergestan- den hatte, in die Gemeinschaft aller Deutschen zu- ™“9*füf)rK Wir haben den Arbeiter aus den Fesseln eines volksauflösenden und kulturzerstören- oen politischen und wirtschaftlichen Wahnsinns los- gebunden. Die Arbeit als Idee und Wirklichkeit ist wiever zum wunderbaren Segen eines ganzen
® geworden. Millionen sind in die Fabriksäle m»rh rtore surückgeströmt, die Wohlfahrtsämter X?rn und die Arbeitsstätten füllen sich
L fle.ß.ges und tapferes Volk hat wieder &hftUf?L3^ru^9Cfunben- sieht nur noch in der n u r *n n Vh Möglichkeit zur Rettung, hat uur noch den einen Willen, zu a r b ei - keit den Intelligenz, Fleiß und Redlichsichern h J den anderen Nationen zu
sichern, der,hm gebührt.
Cin neuer Schlag gegen die deutsche Universität in Prag.
Prag, 22. April. (DNB.) Nach der Grundbucheintragung des Eigentumsrechts an dem historischen Gebäude des „Carolinums" in Prao zugunsten der tschechischen Prager Universität ist jetzt der zweite Schritt erfolgt, durch den die deutsche Universität, deren juristische Fakultät zum größten Teil im „Carolinum" untergebracht ist, hart betroffen wird. Vom Prager Ministerium für öffentliche Arbeiten wurde das „Carolinum" i n d i e Verwaltung der Prager tschechischen Universität übergeben. Daraus ergibt sich, auch rein praktisch genommen, eine Unterstellung der Prager deutschen Universität unter die tschechische; so liegt es z. B. im Ermessen des tschechischen Rektors, Anschaffungen, Ausbesserungen und ähnliches für das Gebäude und den darin betriebenen Unterricht durchzuführen. Der Rektor der tschechischen Universität, Dr. Dornin, hat feine neuen Machtbefugnisse sogleich zur Kündigung der Inhaber der Kaufmannsläden benutzt, die bisher in diesem Gebäude untergebracht waren. Dabei handelt es sich um eine einzig dastehende Tatsache, weil die Gebäude sämtlicher übrigen staatlichen Lehranstalten in der Verwaltung des Bauamtes des Landesamtes stehen. In einer feierlichen Erklärung legte der Akademische Senat gegen diese Maßnahme die schärfste Verwahrung ein und verwies daraus, daß die Ge- schichte der Prager Deutschen Universität mit dem altehrwürdigen Gebäude des Carolinums a u f das innigste verknüpft sei. Die Maßnahmen des neuen Hausherrn, des Rektors der tschechischen Universität Dr. Domin, liefen offenbar darauf hinaus, die Deutsche Universität obdachlos zu machen. Der Akademische Senat werde die Reste der Deutschen Universität in Prag bis auf das Aeußerste verteidigen. Die feierliche Entschließung ist auch von dem aktiven Minister ' der Prager Regierung, dem Abgeordneten des Bundes der Landwirte, Univerfitätsprofeffor Dr. Franz Spina unterschrieben. Sein Ministerkollege, der deutsche sozialdemokratische Minister für öffentlich Arbeiten, Dr. Czech, war es, der die Verwaltung des Carolinums an die tschechische Universität übertrug.
n f 5 m u 5 sowie die Ermäßigung der wirtschaftlich untragbaren Schulden und die Schaffung einer neuen Vertrauensatmosphäre unter den Völkern. Das große Reformwerk, das in Deutschland vollzogen wurde, erweckt überall größtes Interesse und Bewunderung. Der Name Hitler ist ein Begriff geworden, der unermüdlichen Fleiß, vorbildliche Kameradschaft und Disziplin verkörpert. Ich bin der Ueberzeuguna, daß das neue Deutschland unter der Führung des ehrwürdigen Reichspräsidenten und des jungen, klugen, energischen Reichskanzlers einer besseren Zukunft entgegengeht.
Nie Geburtstagsgabe der Deutschen Arbeitsfront.
Die Deutsche Arbeitsfront hat dem Führer zum 45. Geburtstag zum Zeichen der Verbundenheit des ganzen schaffenden Volkes mit dem Gründer des Dritten Reiches ein schlichtes Prachtwerk überreicht, „Deutsche Arbeiterbildnisfe aus fünf Jahrhunderte n." Es ist ein großer Pergament mit 20 photographischen Wiedergaben d e r ältesten deutschen Handwerkerporträts, die in wahrheitsgetreuer Wiedergabe mit der Hand ausgemalt und mit kurzen erläuternden Texten versehen sind. Die Bilder stammen aus den Hausbüchern zweier Handwerker-Alters- heimeinNürnberg. Das Album, dessen Widmung der Führer der Deutschen Arbeitsfront und Stabsleiter der PO. Dr. Ley handschriftlich gezeichnet hat, ist dem Führer an seinem Geburtstag übergeben worden.
wendung finden, denn gegenüber dem bisher verfolgten System der Meistbegünstigung setzt sich das neue handelspolitische System durch: „Kaufe bei deinem besten Kunden." Bei einer Entfaltung der gegenseitigen wirtschaftlichen Beziehungen wird unser Volk in die Sage kommen, Maschinen und landwirtschaftliche Geräte aus Deutschland zu beziehen. Bei einer Schrumpfung des Warenaustausches zwischen den beiden Ländern wäre dem bulgarischen Bauern und Tabakproduzenten diese Möglichkeit genommen. Die Grundvoraussetzung eines intensiven Warenaustausches unter den Staaten ist zunächst der Abbau des schädlichen U e b e r protektiv-
Unter der Ueberschrift „Wie der Führer seinen Geburtstag verbrachte" veröffentlicht der „Angriff" eine anschauliche Schilderung, aus der hervvrgeht, daß der Führer am Vorabend seines Geburtstages nur von seinem Privatsekretär, Reichsminister Heß und den Herren feines engeren Stabes begleitet, Berlin zu einer Kraftwagenfahrt nach München verlassen hatte. Es heißt dann in dem Bericht, der aus der Feder eines der Mitreisenden stammt, u. a.:
Im offenen Wagen geht es vorbei an den blütenumsäumten Havelseen, über Potsdam, Wittenberg und sächsische Staatsstraße nach Süden. In nächtlicher Stunde passieren wir Leipzig, Zwickau und Hof. Irgendwo zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge rückt der Zeiger der Uhr auf 12. Ein erster Geburtstagsglückwunsch der Wageninsassen. Ein stummer Händedruck des Führers. Nicht lange nach Mitternacht sind wir a m Z i e l. In dem Hotel eines stillen, idyllischen Plätzchens im Fichtelgebirge wo wir völlig überraschend eintreffen, übernachtet der Führer an feinem Geburtstag. Bevor wir uns zum Abenbrot in der Gaststube niederlaffen, überreicht der Adjutant dem Führer das persönliche Glückwunschschreiben und den Blumengruß des Herrn Reichspräsi- d e n t e n.
Aber am Geburtstagsmorgen, als der Führer erwacht, iftderganzeOrt auf Öen Seinen. In Reih und Glied haben sich die Gratulanten, Parteigenossen, SA. und die Jugend, aufgebaut. Kaum kann sich der Führerwagen den Weg bahnen durch die begeisterte Menge. Fast überall wird der Führer nun erkannt. An den zahlreichen Straßenbaustellen, die wir passieren, werfen die Arbeiter Hacke und Schaufel beiseite und umringen den Führer. Und so erlebte der Führer, der allem Aeußeren entgehen wollte, eine Geburtstagsfreude, wie er sie sich schöner nicht hätte denken können. In der romantischen Landschaft der Fränkischen Schweiz wurde auf einer stillen Waldwiese Mi11agsrast gemacht. Erbsensuppe mit Tomatenreis von Blech- tellern gab es bei diesem improvisierten Picknick im Walde. Das war das Geburtstagsmahl des 45jährigen deutschen Reichskanzlers..
Aber auch die Geburtstagsgäste sollten nicht fehlen. Hinter Nürnberg, unweit Eichstädt hielten wir in einer uns wohlbekannten Waldfchenke an, um den Kaffee im Garten einzunehmen. Aber der Führer hatte sich kaum niedergelassen, da rückten schon Mädchen vom B D M. an, die auf einer nahen Waldwiese ihre Turnstunde abhielten. Schnell lud der Führer die luftige Schar der Gratulanten am Nebentisch zu Kaffee und Kuchen ein. Auch das Jungvolk, das sich aus Eichstädt scharenweise eingefunbet hatte, wurde mit Kuchen und Schokolade bewirtet. Und als sich dann fast geschlossen die SA.-Führer schule Eichstädt und Kommandos des Arbeitsdienstes melde-


