Einzelbild herunterladen

schäft vervollständigte. Der Anstoß brachte sofort ein flottes Spiel. Beide Hintermannschaften mußten lebhafte Abwehr leisten. Aber erst nach Verlauf einer halben Stunde konnte Wieseck in Führung gehen. Naunheim glich zwei Minuten später aus. Bald gelang es Naunheim durch einen Fehler der Verteidigung der Gastgeber zum Führungstor zu kommen. Bei diesem Stande blieb es bis Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel lag Wieseck mehr im Angriff, konnte aber, da Naunheim alle Mannen zur Abwehr zurückzog, zu keinem Erfolg kommen. Ein Elfmeter für Wieseck wurde gut gehalten. In der Folge wurden eine Reihe von Torchancen aus­gelassen. Ein nochmals fälliger Elfmeter für Wieseck wurde vom Schiedsrichter zu Niederwurf abge­bogen. Kurz vor Schluß konnte Naunheim aus einwandfreier Abseitsstellung zum dritten Tore kommen und blieb so glücklicher, aber wenig über­zeugender Sieger.

Vorher standen sich Wieseck II und Sportverein Adler" Hausen I im Freundschaftsspiel gegenüber. Zuerst sah man wohl flottes Spiel, während dem Wieseck in Führung ging und auf 2:0 erhöhte. Hausen erzielte aber bald den Ausgleich. Bei diesem Stande blieb es bis Halbzeit. Nach Seitenwechsel drückte Wieseck stark, konnte aber bei der zahl­reichen Abwehr zu keinem Erfolg kommen. Da ließ das Spiel merklich nach. Bis zum Schluß gab es noch je ein Tor.

AUen-Vufeck Jugend Wieseck Jugend 2:3.

Zum angesetzten Derbandsspiel trat Wieseck in Alten-Buseck an und traf dort auf einen gleich­wertigen Gegner. Was Wieseck technisch voraus hatte, glich Alten-Buseck durch größere Körperkraft und Eifer aus.

Sp»elvereinigung 1900 Gießen.

1900 1. Jugend DfB. 1. Jugend 3:0 (3:0)

Auf dem trotz des vorhergegangenen Regens m tadelloser Verfassung befindlichen Platze von 1900 konnten die Platzbesitzer gegen ihren Lokalgegner einen einwandfreien Sieg erringen. VfB. spielte zuerst gegen den Wind und kam selten über die Spielfeldmitte. 1900 zeigte im Sturm wie auch in der Hintermannschaft schönes Zusammenspiel und konnte in der 15. Minute durch Fung in Führung gehen. Mank erhöhte durch einen Elfmeterball auf 2 :0 Tore. In der 35. Minute konnte der Rechts­außen Weiß nach schönem Alleingang das Resultat auf 3 Tore erhöhen.

Nach der Pause spielte 1900 gegen den Wind, und man glaubte, daß die Gäste aufholen würden. Dem war jedoch nicht so. 1900 übernahm sofort wieder das Kommando. Auch die zweite Halbzeit spielte genau wie die erste sich meistens in der Spielhälfte der Gäste ab. Einen Elfmeterball für VfB. konnten die Grünweihen nicht verwerten. Die VfBer nahmen die Niederlage mit Würde entgegen. Das Spiel wurde beiderseits fair durch­geführt.

Eid) 1. Jugend 1900 2. Jugend 2 :1

1900 2. Jugend mußte mit einigem Ersatz nach Lich fahren und unterlag gegen die etwas stärkeren Gastgeber mit 2 :1 Toren.

Handball im Gau XII der DT.

Ruttershausen I Holzheim I 3:4 (2:2)

Am Sonntag trat die 1. Mannschaft des Turn­vereins Holzheim der 1. Mannschaft vom Turn­verein Ruttershausen auf dortigem Platze zum zweiten Aufstiegsspiel gegenüber. Holzheim spielte in der ersten Halbzeit gegen den Wind, konnte aber in kurzen Abständen zwei Tore vorlegen. Der sonst sehr sichere Torhüter von Holzheim ließ dann zwei leicht haltbare Bälle passieren. Dadurch wurde Holzheim stark deprimiert, so daß es dem Gastgeber gelang, kurz nach Halbzeit mit 3:2 in Führung zu gehen. Allmählich fand sich Holzheim wieder besser zusammen und konnte kurz darauf wieder ausgleichen. Ruttershausen versuchte dann mit allen Mitteln, das Spiel für sich zu entscheiden. Holz­heim ging aber trotzdem mit 4:3 in Führung. Der Schiedsrichter mußte in der Folge vier Spieler vom Platze weisen und kurz vor Schluß das Spiel sogar abbrechen.

Lützellinden I Kahenfurt I 6:1 (3:0).

Am Sonntag trafen sich beide Mannschaften zum ersten Aufstiegsspiel. Nach anfänglich ausgegliche­nem Spiel zeigte sich immer mehr die Ueberlegenheit des Gastgebers. Trotzdem der Gastgeber den Füh­rungstreffer und in fast gleichmäßigen Abständen auf 5:0 erhöhte, ließen sich die Gäste nicht ent­mutigen sie zeigten vielmehr bis zum Schluß ein offenes, faires Spiel. Das Ehrentor war mehr als verdient.

Kurze Sportnotizen.

Die deutsche Wintersport-Saison wird am 8. April mit einer Veranstaltung auf dem Zugspitzplatt abgeschlossen, also an der gleichen Stelle, an der sie im November eingeleitet wurde.

Einen beachtlichen Erfolg hatte der junge bayerische Skispringer K i n d s b e ck - Haus­ham bei einer internationalen Veranstaltung in

Wirtschaft

ir-

Mehr Sporkaffenkredite für die mittetstündische Wirtschaft.

ZU verwenden. Im übrigen sind die Sparkassen angewiesen worden, die Akzepte mit möglichster Be­schleunigung abzudecken.

1,65 v. H. und Conti Gummi um 1,25 v. H. be­festigten.

Der Rentenmarkt lag durchschnittlich etwas freundlicher, so gewannen Neubesitz 15 Pf., Altbesitz 0,50 v. H., späte Reichsschuldbuchforderungen 0,25 v.H. Stahlverein-Bonds lagen 0,50 o. H. gebessert. Staats- und Länderanleihen waren weiter ruhig, in Stadtanleihen lag weiteres Angebot vor, das die Kurse dis um 1 v. H. drückte. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen waren behauptet und nur vereinzelt bis 0,13 v. H. leichter, dagegen gingen Liquidationspfandbriefe bis zu 0,40 v. H. zurück. Von fremden Werten waren Ungarn, Mexikaner und Rumänen auf Vortagskurs gut gehalten.

Tagesgeld war etwas gesucht und bei 4 v. H. um 0,25 v. H. erhöht.

Abendbörse: Aktien weiter schwächer.

Die Abendbörse eröffnete in sehr stiller Haltung, im Verlaufe erfuhr sie eine geringfügige Belebung. Eine nennenswerte Verbreiterung der Publikums­nachfrage war aber nicht festzustellen, während die Kulisse Zurückhaltung übte. In Nachwirkung der Führer-Rede erhielt sich Interesse für den Ren­tenmarkt, an dem Altbesitzanleihe und spate Reichsschuldbuchforderungen je 0,25 v. H. gewan­nen und Neubefitzanleihe gut behauptet blieben.

Dagegen setzte sich der Kursrückgang am Ak­tienmarkt infolge von Kundschaftsverkäufen fort, und durchschnittlich erfuhren die Kurse im Vergleich zum schon ermäßigten Berliner Schluß- nioeau eine weitere Senkung um 0,50 bis 1 v. H. Darüber hinaus waren Siemens stärker angebo­ten und 1,50 v. H., Reichsbank 1,25 v. H. und Stahlverein 1,13 v. H. niedriger. IG. Farben, Elektro- und Montanwerte gaben durchweg bis zu 1 v. H. nach, auch Daimler Motoren 0,65 v. H. Et­was freundlicher lagen nur AG. für Verkehrs­wesen mit plus 0,25 v. H. U. a. notierten: Neu­besitzanleihe 22,50, Altbesitzanleihe 96,25 bis 96,50, Schutzgebietsanleihe v. 1913/14 9,55, 6proz. Stahlver- ein-Bonds 76,25, 4proz. Ungar. Goldrente 8,30, Reichsbank 153,50, Gelsenkirchen 68, Mannesmann 69,75, Phönix 53, Rheinstahl 95,50, Stahlverein

F r a n f f u r t a. M., 21. März. (LPD.) Nachdem die IG. -Farbenindustrie schon vom Jahre 1931 ab in weitgehendem Umfange Kurzarbeit ein­geführt hatte, um die durch die Schrumpfung des Ärbeitsvolumens überflüssig gewordenen Arbeiter (es handelte sich um 12 000 Mann) vor Entlassung zu bewahren, war das Unternehmen feil Anfang 1933 in der Lage, in erhöhtem Umfange Neuein- fteUungen vorzunehmen.

Ermöglicht wurden diese Reueinstellungen nicht nur durch das allmähliche Anziehen der Kon­junktur für verschiedene Zweige der Produk­tion, sondern auch durch ein zusätzliches Ar­beitsbeschaffungsprogramm.

Dies umfaßte für das Jahr 1933 einen Betrag von 40 Millionen Mark für Neuanlagen. Das ist doppelt so viel wie 1932. Dazu kamen die Aufwendungen für Reparaturen in Höhe von 83 Millionen Mark im Jahre 1933, was gegenüber 1932 ein Mehrauf­wand von 17 Millionen 'Mark bedeutete. In Aus­wirkung dieses Arbeitsbeschaffungsprogramms wur­den in der Zeit vom 1. 10. 32 bis 31. 12. 33 in die Werke der IG. 13 172 Arbeiter und Angestellte neu eingestellt, und bei den Gruden der IG. weitere 3115 Arbeiter und Angestellte. Weiter hat die IG. für Pensionierungen und Zuschüsse bei der Verhei­ratung von Beamtinnen erhebliche Mittel aufge­wandt, und an die Stelle der dadurch ausscheidenden Arbeitskräfte konnten etwa 3000 neue Kräfte ein*

Claoieres. Er kam unter stärkster internationaler Konkurrenz als bester Deutscher mit Note 206,4 auf den achten Platz. Gusll Müller-Bayerischzell belegte mit Note 200,3 die 14. Stelle.

ImBirkenb einer-Rennen", dem be­kannten norwegischen Dauerskilauf über 50 Kilo­meter, kam Arne Rustadstuen in 5:41,15 Stunden zu einem neuen Sieg.

Zwei Länderkämpfe in Frankreich soll die deutsche National-Box-Staffel im Mai ö. I. austragen. Sie soll am 14. Mai in Toulouse und am 16. Mai in Limoges gegen die neuen fran­zösischen Amateurboxmeister antreten.

Sieger öes Kölner Ringer-Turniers wurden Nilsso n-Schweden im Mittelgewicht,

gestellt werden, die in den obigen Zahlen nicht ein­begriffen sind.

Maßnahmen für 1934:

Auch in den ersten beiden Monaten des Jahres 1934 hat die IG. ihre Arbeitsbeschaffungsinaß- nahmen planmäßig fortgesetzt. Es ergibt sich für diese Zeit eine Belegschaftssteigerung um weitere 6069 Arbeiter und Angestellte, und für die Zeit vom 15. März 1934 bis 30. Juni 1934 wird die Neueinstellungsmöglichkeit auf etwa 3400 Arbeits­kräfte geschätzt.

Betrachtet man die Gesamtauswirkung des Ar« beitsbeschaffungsprogramms der IG.-Farbenindu­strie für das Jahr 1934, so ist

mit einer Gesamtausgabe von wenigstens 90

Millionen Mark für Neuinvesiierungen zu rechnen.

Dies ist gegenüber 1933 ein Mehr von 50 Mil­lionen Mark, wobei die Möglichkeit der Benzin- Produktion in Oppau, sowie die Erweiterung der Kunstseidenbetriebe noch nicht berücksichtigt ist. Die­ses Mehr von 50 Millionen Mark bedeute^ eine Deschäftigungsrnöglichkest für etwa 17 000 Arbeits­kräfte,

Es ergibt sich also durch die Maßnahmen der JG.-Farbenindustrie eine gesamte Entlastung des Arbeitsmarktes in den Jahren 1933 und 1934 um rund 50 000 Arbeitskräfte.

Möchel- Köln im Weltergewicht und J a ulu s- Köln im Federgewicht. _

Ein Rekordversuch über 4X200 M e - ter Crawl des SV. Spandau 04 bei einem Abendschwirnrnfest in Charlottenburg mißglückte, da die Staffel nur eine Zeit von 9:55,6 Mmuten herausschwamm. .....

Neue Autogeschwindigkeitsrekorde gelangen wieder einmal dem bekannten Engländer George Eyston. Mit einer Dieselmotor-Limousine schaffte er über den fliegenden Kilometer und die fliegende Meile 185,695 Stdkm., über 10 Kilo­meter 185,148 Stdkm. Diese Rekorde gelten natür­lich nur für Fahrzeuge mit Dieselmotoren.

* Großer Auftrag für die Ob erst ei­ner Metallindustrie. Ein Auftrag über zwei Millionen Metallplaketten, die bei der Feier des 1. Mai ausgegeben werden sollen, wurde nach Ober­stein gelegt. An der Ausführung des Auftrags wer­den 48 Firmen beteiligt sein.

Frankfurter Börse.

Mittagsbörse: Renten freundlich, Aktien schwächer.

Frankfurt a. M., 21. März. Die Börse stand völlig im Banne der Ausführungen des Führers zum Beginn der neuen großen Arbeitsschlacht. Die Umsätze waren bei Eröffnung nicht sehr groß, da Publikumsaufträge erst in Auswirkung der Führer­rede zu erwarten sind. Die Kulisse betätigte sich in der Hauptsache am Rentenmarkt, während Aktien vernachlässigt und eher schwächer lagen. Für die festverzinslichen Werte regten die Hinweise auf För­derung der Kapitalbildung, auf Schutz des deutschen Sparers und vor allem auf die Stabilität unserer Währung an. Die Gesamtwirtschaft soll erst erstar­ken und Arbeit und Brot geben und dann erst die Lohn- und Dividendenpolitik ooranstellen. So gaben Farbenindustrie, die mit einem 90 Mill. RMk.-Pro­gramm für Neuinvestierungen heute an die Öffent­lichkeit traten, 0,50 v. H. nach und bröckelten spä­ter um weitere 0,75 v. H. ab. Daneben aber Oel- merte eher fester, auch Goldschmidt und Scheide­anstalt je 1 v. H. gebessert. Bauwerte und alle übrigen mit Arbeitsbeschaffung direkt beteiligten Aktien lagen fest. Cement Heidelberg waren auf die Wiederaufnahme der Dividende weiter stramm gesucht. Montanwerte bröckelten eher eine Kleinig­keit ab, auch Autoaktien lagen etwas niedriger, so Daimler um 0,75 v. H. Zumeist waren die Aktien­kurse infolge der Geschäftsstille etwas schwächer. Von Kunstseideaktien konnten sich Aku um 1,13 v. H. befestigen.

Der Rentenmarkt hatte eine ausgesprochen zu­versichtliche Stimmung. Vorbörslich wurden ziemlich feste Kurse gesprochen, es fehlten jedoch zum ersten Kurs die Publikumsaufträge, so daß Reichsanleihen, wie Neu- und Altbesitz nur eine Kleinigkeit freund­licher lagen. Umgetauschte Dollar-Bonds zogen 1 bis 1,50 v. H. an.'

Im Verlaufe waren am Aktienmarkt besonders hohe Dividendenpapiere stärker gedrückt. So verloren IG. Farben 1,75 v. H., Siemens 1,25 v. H., Südd. Zucker 1 v. H., Rütgerswerke 1,25 v. H., Scheide­anstalt 1 v. H., Gelsenkirchen 1,25 v. H., Phönix 2,25 v. H., ferner Deutsche Erdöl 3 v. H. und Man­nesmann 2,50 v. H. Auch Daimler gaben erneut 0,75 v. H. ab, während sich anderseits Bemberg um

Große EiMiW des Arbeiismarkles durch die IG.-Farbeu.

90 Millionen Investierungen 1934. - 25 000 Neueinstellungen bis Ende Februar, 3400 Neueinstellungen vom 15. März bis 30. Juni.

44,50, AEG. 30, Bekula 132,25, Bemberg 64, Daim­ler 47,50, Deutsche Linoleum 54,25 bis 54, Licht & Kraft 107,25, Siemens 146,50 Brief, IG. Farben 142,75 bis 143 bis 142,75, Rütgerswerke 60,50, AG. für Verkehr 68,50, Lloyd 34,25.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 22. März. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 50 Rinder, 1161 Kälber 154 Schafe, 683 Schweine. Es kosteten: Kälber' 26 bis 47 Mark, Hämmel 30 bis 36, Schafe 24 bis 32, Schweine 34 bis 45 Mark. Markt­verlauf bei allen Viehgattungen ruhig.

Frankfurter (Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 21. März. Bei freundlicher Grundstimmung nahm das Geschäft am heutigen Frankfurter Getreidegroßmarkt einen ruhigen Ver­lauf Das Angebot in Brotfrucht seitens der Land­wirtschaft hielt sich in engen Grenzen, anderseits war die Kaufmeinung der Mühlen nicht mehr so lebhaft als am Montagsmarkt. Die Preise blieben ziemlich unverändert, lediglich am Kraftfuttermittel­markt bröckelten Palmkuchen und Treber etwas ab, während Sojaschrot weiter befestigt war. Mehle zeigten kaum eine Geschäftsbelebung, die Umsätze beschränkten sich meist nur auf die Abwicklung der alten Bestände. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm in Mark): Weizen 199 bis 200; Roggen 172,50 bis 173; Sommergerste für Brauzwecke 172,50 bis 177,50; Hafer 157,50 bis 160; Weizenmehl (südd., Spez. 0, mit Austausch- weizen) 29,40 bis 29,95, do. (ohne Austauschweizen) 27,90 bis 28,45; Roggenmehl (060 v. H.) 23,50 bis 24, do. (südd., Spez. 0) 24; Weizenkleie 10,25; Weizenfuttermehl 11 bis 11,25; Roggenkleie 10,60 bis 10,70; Sojaschrot 15,45 bis 15,55; Palmkuchen 14,65 bis 14,90; Erdnußkuchen 16,30 bis 17,50; Treber 14,90 bis 15; Trockenschnitzel 9,60 bis 9,70; Heu (südd.) 6; Weizen- und Roggenstroh (draht­gepreßt oder gebündelt) 1,90 bis 2. Tendenz ruhig.

Gchweinemarkt in Gießen.

Auf dem gestrigen Schweinemarkt in Gießen standen 247 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten: Ferkel bis 6 Wochen alt 17 bis 20 Mark, 6 bis 8 Wochen alt 20 bis 24 Mark, 8 bis 13 Wochen alt 24 bis 28 Mark. Tendenz schleppend; Ueberftanb.

Allgäuer Butter- und Käsebörse.

Kempten, 21. März. Allgäuer Molkereibutter, 1. Qualität 125 Mark, (letzte Notiz 125), 2. Qualität 123 (123), Senndutter 116 (116), Bauernbutter 86 (86), Rahmeinkauf bei 42,5 v. H. Fetteinheiten ohne Buttermilchrückgabe 23 (23), Allgäuer Weichkäse mit 20 v. H. Fettgehalt, grüne Ware (Richtpreise des Milchwirtschaftsverbandes Allgäu), 23 (ge­strichen), Allgäuer Emmentaler mit 45 v. H. Fett­gehalt, 1. Sorte 70 bis 72, 2. Sorte 65 bis 67 (beide unverändert). Tendenz: ruhig. Die Preise find Erzeugeroerkaufspreise ab Lokal oder ab Sta­tion des Erzeugers ohne Verpackung für den Zentner.

Die Festigung des Vertrauens in die Weiter­entwicklung der Sparkassen, die Besserung ihrer Liquidität und die starke Zunahme der Sparein­lagen in der letzten Zeit haben erneut die Möglich­keit gegeben, die Sparkassen durch eine weitere Lockerung der für ihr Kreditgeschäft gegebenen Be­dingungen stärker als bisher in die Kreditoerso" gung der mittelständischen Wirtsckaft, sonderlich mit Realkrediten, einzuschalten. Auf Grund der ihm er­teilten Ermächtigung hat deshalb der preußische Minister für Wirtschaft und Arbeit neue Kredit­bestimmungen erlassen. Er hat den Sparkassen zur Pflicht gemacht, die für die Kreditgewährung zur Verfügung stehenden Mittel zur Belebung der mittelständischen Wirtschaft und zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit zu günstigen Zinsbedingungen ein­zusetzen. Sparkassen, die nicht mehr mit Akzept­krediten verschuldet sind, stehen für Kreditgewäh­rungen 50 o. H. der neuen Mittel zur Verfügung. Sparkassen, die noch mit Akzepten verschuldet sind, dürfen 20 v. H. der neuen Mittel im Personal­kreditgeschäft oder im Realkreditgeschäft ausleihen. Zumindest 80 v. H. der neuen Eingänge haben diese Sparkassen jedoch zur Tilgung ihrer Akzepte

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Öen Papieren angeführten Ziffern geben Oie Hohe Der zuletzt belchlossenen Dividende an. Retchsbankdtskont 4 o H Lombardzinsfuß 5 o. H.

Franktun u. 2)1

Berlin

Frankfurt a. M

Berlin

Schluß« fürs

Schluß!. Abend« börse

Schluß» fürs

Schluß! Mittag« börse

Schluß» fürs

Schluß!. Abend- börse

Schluß» turs

Schlußk. Mittag» börse

Datum

20-3-

21-3.

20-3.

21-3-

Datum

20-3.

21-3-

20-3.

21-3.

8% Deutsche Reichsanlethe v 1927

96,5

96,65

96

96

4% desgl. Serie 11

6,7

6,75

6,9

6% ehern.7% Dl. Reichsanl. v. 1929

100,05

200,1

100,1

100,1

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

r,4

5,4

5,6

5,5

^,°/o Voung-Anleihe ovn 1930

93,75

93,9

93,75

93,75

4^%Rumän.vereinh.Renlev.l913

8

8,4

8,6

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

95,5

4% Rumänische vereinh. Rente ..

4,7

4,6

4,45

4,6

Auslos.-Rechten ........

96,5

22,5

95,5

22,3

96,25

2%% Anatolier .....

31,75

31,5

31,65

31,5

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

22,4

22,45

6% ehern.8% Heft. Bolksstaat 1929 (rüftzahlb. 102%) ..........

93,75

93,75

93,5

93,65

Vamvurg-Amerika-Pakel ..... 0

Haniburg-Südam. Dampfschiff . 0

30,4

30,75

30,4

29,75

30

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12 .....

6*4% Heff LandeS^ypotheken- bank Darmstadt Ciaut ......

92

92

92,75

92

Hansa-Danipfschiff.........0

Norddeutscher Lloyd ........0

A G. für Verkehrswesen MIL .. 0

36

69

34,25

69

35,9

69,4

34,75

68,25

91

91

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

90,5

88,5

89,75

89

Cberfjeflen Provinz-Anleihe mit

93,5

Commerz, und Prioal-Bank ... 0

50

50

50

Auslol.-Rechten . . .

Deutsche Bank und Diskonto-

Deutsche Komm Sammelabl. An-

94,7

95,25

Gesellschaft................ 0

65

65

65

65

leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

94,5

95

Dresdner Bank..............0

66,25

66,25

66,25

66,25

6% ehern 8% Franks Hyp.-Bank Goldpse 15 unkündbar bis 1935

92,25

92

ReichSbank ............... 12

155

153,5

155

154J5

6% ehern 7% Franks Hyp.-Bank

A.G.G...................... 0

Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

92,25

92

30,75

30

31

30,4

&/»% ehern 4*/,% Franks Cup.- Bank-Liqu.-Psandbriese

Bekula..................... 0

133,5

132,25

134

132,65

91,13

91,25

Clettx. Lieferungsgesellschaft... 6

104,25

103,75

95,75

103,25

Wi% ehern W2% Rheinische

Licht und Kraft ... 6

108

107,25

108

107,75

Hyp.-Bank-Llau.-Goldpse

92,5

92,75

Felten & Guilleaume........0

64,5

63,25

65

63,25

6% ehern. 8% Pr LanbeSpsand»

[94,25

Gesellsch.f.Elektr. Unternehmung. 5

105,13

104,65

105,25

103,75

briesanstalt, Psandbriefe R 19

94

94,25

94

Rheinische Elekttizitül ....... 5

96,75

97

96,75

97,5

6% ehern. 7% Pr Landespfand.

-schuften S Lo.............. 5

108,5

107,75

108,65

108

briefanstalt, Pfandbriefe R. 10

94

94

94

94

Siemens L Halske............ 7

150

146,5

149,5

148

Cteuerautsch. Verrechnungskurs

97,13

97,2

97,13

97,2

Sabmeöei & 60............. 10

121

120,75

119

4% Oestecrelchttche Goldrente....

4,20% Oesterreichische Silberrente

_

20,5

20,9

20,9

Buderus ....... 0

81

79,5

81,5

78,5

1,45

1,4

1,4

1,4

Deutsche Srdöl .............. 4

119

115,9

118

116

4% Ungarische Goldrente ......

8

8,3

8,05

8,3

Gelsenkirchener.......... 0

70

68

70

68,5

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

7,6

7,8

7,65

7,95

Harpener ..... 0

98,9

96,5

98.25

97,25

454% desgl. von 1913 .......

7,9

8

8

8,15

Hoelch EisenKöln-Neuessen .. 0

80,75

78,75

6% abgest Goldmexikaner von 99

8

8

8,13

8,3

Ilse Bergbau .......... C

145,5

145,75

145

145,5

4% türkische Zollanleihe von 1911

6,65

6,65

6,75

6,7

fl(e Bergbau Genüsse........6

121,5

I 121

122,25

122,25

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

1

Klöcknerwerke ........... (

69,75

I 69,5

69,75

68,75

Serie l....................

6,7

6,7

vianneSmann.Räbrev........ <

72,25

i 69,75

72

70,65

1

Jranftun a. M

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a M

Schluß­kurs

Schluß'- Abend­börse

Schluß­kurs

Minag- börse

20- März

21-Marz

Amtliche Notierung

Geld | Brie

Amtliche Notierung

Geld | Brie

Datum

20-3.

21-3.

20.3.

21.3.

ManSselder Bergbau......... 0

Kokswerke ................. 0

Phönix Bergbau........ 0

Rheinische Braunkohlen ..... 10

Rheinstahl..... 0

Vereinigte Stahlwerke........0

Olavi Minen ............0

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln.......- 6

Kaliwerke Salzdetfurth....."V*

9. G. Farden-Jnvustrie....... ?

55,25

209

98,5

46,4

15

118,5

119

151

145,5

186

53

208

95,5

44,5

15

117,5

119

152

142,75

185

75 100,5

55

209 98,25 46,65 15,13 119,5 119,5 151,5

145

74,75

99,4

53,75

208

96,5

45,65

15

118

118,75

151

143,5

Helsingford.. Wien.......

Prag.......

Budapest ... Sofia ......

Holland .... OSlo.......

Kopenhagen. Stockholm... London .....

Buenos Aires Reu York .... Brüssel.....

Italien.....

Paris ......

Schweiz .... Spanien.... Danzig.....

Japan ......

Rio de Ian. . Jugoslawien. Lissabon ....

5,644

47,20

10,38

3,047

168,98

64,29

57,14

65,93

12,795 0,634 2,510

58,47

5,656 47,30

10,40

3,053

169,32

64,41

57,26

66,07

12,825 0,636 2,516 58,59

5-644 47,20

10,38

3,047

168,83 64,29 57,14 65,93

12,795 0,634 2,507

58,42 21,51

16,50 80,90

5,656 47,30

10,40

3,053

169,17 64,41

57,26 66,07

12,825 0,638 2,513 58,54 21,55

16,54 81,06

Goidschmidt ................J

Rütgerswerke ....... °

63

62,25

85

61,65

60,5

62,75

62,5 85,25

78,5

109,13

61,5

64

53,65

43 124,25

47,9

55 72,25 22,75 156,5

184

154

I 27,65

61,5

60,9

16'50

80,95

16,54

81,11

Philipp Holzmann ...........®

Zementwerk Heidelberg ......0

Tementwerk Karlstadt.........0

Schulthets Patzenhofer ..... - - 0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg - - ............. ®

Aellstoss Wa'dhos ............ 0

ZkUstos, Aschassenburg .......0

Dessauer GaS ......... 7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum......... 0

Orenstein L Koppel..........0

Leonhard Tietz ........ ®

Lbave .......- - - - -........W

A«u muiatoren-FabrU........C

ionti-fllummi ...........0

Grttzner....................£

Mainkraftwerke Höchst 0-8JL... 4

78,5

60,75

63

55

43,75

49,13

54,65

23

156,5

183,5

154

I 27,25

76

78

60

64

52,25

42,25

47,5

54

22

161,5

184

153,25

I 27

107,5 60,25

64,5 51,75

43,5

123 48,13 54,75 71,13 21,65 161,5

184 153,25

27,75

34,19 81,64 0,756 0,212

5,664 11,65

3 .25 81,80 0,758 0,214 5,676 11,67

Banknoten

34,22

81,62

0,756

0,212

5,664

11,65

34,28 81.78 0,758 0,214

5,676

11.67

Berlin, 21-Mürz

Geld

Brief

Amerikanische Roten..............

2,46 58,26 56,89 12,75 16,46

168,41 21,39 64,12

65,77 80,72

34,08

2,48 58,50 57,11 12,81 16,52

169,09 21,47

64,38

66,03 81,04

34,22

Belgische Roten..................

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten ...............

Holländische Noten ............... Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, * 100 SchMtng Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Not^n.................

76

1

Spanische Noten.................

Süddeutscher Buder ....... 8

1 174,25

1 173.5