Einzelbild herunterladen

Donnerstag, 22 Mrz 1934

Nr. 69 Drittes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberheffen)

Die Feierstunde der Arbeit im Gießener Anzeiger

Die Betriebsgemeinschaft des Gießener Anzeigers und der Brühl'schen Universitätsdruckerei während der Feierstunde im Handsetzersaal.

-3* p -

Mittwoch vormittag. Noch eifriger als sonst sind alle Arbeitskameraden in Tätigkeit. Die Zeitung muß heute noch früher fertiggestellt sein als sonst, damit alle Arbeitskameraden und alle Arbeitskame­radinnen sich pünktlich zur Betriebspause aus An­laß der Eröffnung der zweiten Arbeitsschlacht des Führers versammeln können. Während die Arbeit noch im Gange ist, sind einige Arbeitskameraden dabei, im Handsetzersaale des Betriebsgebäudes die Hakenkreuzbanner des Dritten Reiches als festlichen Schmuck für die Feierstunde anzubringen Pünktlich wird alle Arbeit vollendet. Um 10.45 Uhr sind alle Kameraden der Arbeit aus dem Betriebe desGie­ßener Anzeigers" und der Brühl'fchen Universitäts- Druckerei im Handsetzersaale versammelt.

Der Ches der Firma, Herr Richard Lange, lei­tet als Betriebsführer die Feierstunde mit einer Ansprache an seine Betnebsgefolgschaft ein Er weist darauf hin, daß der 21 März als der Tag der Tag- und Nachtgleiche den Beginn des Früh­lings bringt. Er hebt hervor, daß unser Führer Adolf Hitler diesen Tag zum Beginn der zwei­ten Arbeitsschlacht bestimmt hat, von der wir alle mit dem Führer eine weitere erhebliche Minderung des Arbeitslosenheeres erwarten. Dieser Tag, an dem der Führer von der Reichsautobahn-Baustelle bei München aus die große Offensive gegen die Arbeitslosigkeit eröffnet, wird von unserem Be­triebsführer als ein Tag von größter Bedeutung ge­kennzeichnet Das gehe schon daraus hervor, daß der Führer und Volkskanzler nicht etwa nur zu den Arbeitern jener Baustelle spreche, sondern über den Rundfunk feine Worte an alle deutschen Arbeits­kameraden bis in den entlegensten Winkel unseres großen deutschen Vaterlandes richte. Als Selbstver­ständlichkeit bezeichnet es unser Betriebsführer, daß jeder nach bester Leistunasmöglichkeit arbeitslose Kameraden wieder in den Arbeitsprozeß eingliedert.

Er bedauert nur, daß dies leider im graphischen Gewerbe bisher noch nicht in dem Ausmaße in die Tat umgesetzt werden kann, wie es von allen An­gehörigen des Gewerbes selbst gewünscht wird Aber er gibt auch der Erwartung Ausdruck, daß jeder Arbeitskamerad und jede Arbeitskameradin bestrebt sein werden, jedes an seiner Stelle nach bester Kraft, berufliche Höchstleistungen zu vollbringen, um dadurch die Wirtschaftskraft im Betrieb und seine Auswirkung für die Volksgesamtheit zu stei­gern und auf diesem Wege dazu beizutragen, daß auch im graphischen Gewerbe brachliegenden Kräf­ten wieder Arbeitsplätze geschaffen werden können.

Nun beginnt im Rundfunk die Uebertragung der Feierstunde der Arbeit bei München Mit größter Aufmerksamkeit sind alle Glieder der Arbeitsgemein­schaft desGießener Anzeigers" und der Brühlschen Druckerei, vom Betriebsführer bis zum jüngsten Gefolgsmann, um den Lautsprecher in der Setzerei versammelt, mit starker Spannung hören sie die Meldungen an den Führer über den Beginn der Reichsautobahn-Bauten, mit lebhaftem Interesse folgen sie der Rede des Reichsministers Dr G o e b- b e l s und mit großer innerer Anteilnahme lauschen sie dann den Worten des Führers, dem sie sich eng verbunden fühlen in dem Willen, alle Kraft einzufetzen, um auch die vom Führer befohlene zweite Schlacht gegen die Arbeitslosigkeit siegreich zu gestalten. Voll Begeisterung stimmt alles am Schlüsse der Rede des Führers in den gemeinsamen Gesang des Horst-Wessel-Liedes und des Deutsch­landliedes ein.

Am Schlüsse der Feier grüßt der Betriebsführer, Herr Richard Lange, mit Sieg-Heil unser Deutsch­land und seinen Führer Freudig stimmen alle mit zum deutschen Gruß erhobenen Armen in das dreimalige Sieg-Heil ein.

Frühjahrs-Pferdemarkt 1934 zu Gießen.

Auf den städtischen Marktanlagen an der Rod- heimer Straße fand gestern vormittag der dies­jährige Frühjahrs-Pferdemarkt statt. Der Markt war, wie stets, von dem städtischen Land- und forstwirtschaftlichen Derwaltungsausschuß unter der Mitwirkung der Landesbauernschaft Hessen, Hessen- Nassau, Hauptabteilung 2, veranstealtet worden. Die Beteiligung aus den Kreisen der Landbevölke­rung aus Oberhessen und den angrenzenden preu­ßischen Gebieten war wiederum sehr stark. Es war viel ausgezeichnetes Material am Markte Insbesondere waren sehr schöne Warmblüter zum Verkaus gestellt. Der Auftrieb hielt sich in engeren Grenzen 120 Pferde und 33 Fohlen waren auf­getrieben Die Preise hatten gegenüber dem Pferde­markt im vorigen Herbst kaum eine Veränderung erfahren Beste Pferde und Tiere der schweren Rassen waren bis zu 1100 Mark gehandelt. Für mittlere Tiere mußten 700 bis 800 Mark angelegt werden Leichte Tiere wurden mit 300 bis 500 Mark gehandelt. Der Marktverkauf war schleppend. Es waren der Tiere nicht allzuviele, die den Besitzer wechselten.

Mit dem Pferdemarkt war auch in diesem Jahre wieder eine Prämiierung verbunden, für die ansehnliche Geldpreise ausgesetzt waren.

Eine besondere Note erhielt der Pferdemarkt in diesem Jahre durch die Eröffnung der zweiten Arbeitsschlacht. Durch drei große Lautsprecher wurden die Reden des Reichspropagandaministers Dr. Goebbels und des Führers Adolf Hitler übertragen.

(Fine weitere Bereicherung erfuhr die Veranstal­tung durch ein Konzert, das, vom SA.-Stan- dartenmusikzug ausgeführt, bie Besucher ausge­zeichnet unterhielt.

Das Reitturnier

Den großartigen Abschluß des Pferdemarktes bil- beten aber die großen reit,Port,ichen Darbietungen, die auf dem besten Wege sind, sich zu einer Tradition zu entwickeln Als Veranstalter dieser Wettbewerbe trat auch diesmal wieder der Verkehrs- und Verschone- rungsoerein Gießen auf, der das Reittur­nier bank der eifrigen Mitarbeit oteler Pferde- sport-Liebhaber aus Stabt unb Land nicht nur zu einem schönen sportlichen, sondern auch zu einem Publikumsersolg fuhren konnte.

Herrlichster Sonnenschein, wie es sich sur einen ersten Frühlingstag geziemt, lag über dem P tz. Dichte Menschenmengen umlagerten die her­vorragend gut geeignete Wiese hinter dem Schlacht­hof. Mit unverhohlenem Interesse wurden die ein­zelnen Darbietungen verfolgt, die sich über einen Zeitraum von nahezu drei Stunden erstreckten, trotzdem sich die Wettkämpfe und Vorführungen in rascher Folge abwickelten. Unter den zahlreichen

Ehrengästen befand sich auch der Brigadeführer Schmidt von Hanau.

Den großartigen Auftakt des Reitturniers bil­dete der Einmarsch und Vorbeimarsch aller Teilnehmer. Neben der Reichswehr sah man beson­ders die SA sehr stark vertreten. Das Jagdsprin­gen der Klasse A brachte recht gute Leistungen. Der schwierige Kurs wurde zum Teil recht glatt bewäl­tigt. Besonderes Interest galt einer Schaunum­mer der 4. MG.-Kompanie Jnf.-Regt 15. Die Vorführung einer Abteilung junger Remonten in den verschiedenartigsten Gehorsams- und Geschick­lichkeitsprüfungen fand ungeteilten Beifall. Die

i M

«M*-- -

MM

.ser'-

-

Augenblicksbild aus der Schaunummer Sanitäts- und Veterinärübung

Reiter selbst zeigten außerordentliche Leistungen der Körperbeherrschung. Nicht weniger stark inter­essierte eine zweite Schaunummer: Sanitäts- und Veterinär-Uebungen, die in dieser Form einer brei­teren Oeffentlichkeit in Gießen bisher kaum ge­zeigt wurden. Ein weiteres Jagdspringen (Klasse L) brachte unterschiedliche Leistungen Doch konnten einige Teilnehmer den Kurs fehlerlos passieren. Den Abschluß bildete ein Gruppenspringen zu Dreien, bei dem sechs Hindernisse zu nehmen waren. Schließlich sah man noch ein Grnppen- springen zu Dreien, das über sechs Hindernisse führte und von den Reitern und den Pferden außerordentlich viel Disziplin erforderte. Die Preis­verteilung beschloß die wohlgelungene Veranstaltung.

Die Ergebnisse der Prämiierung

Vorführung im Ring II (hessisches Warmblut).

Reitpferde unter dem Reiter gezeigt: 1. Preis: F. Schudt, Neumühle-, 2. Preis: E. Dietz, Griedel; 3. Preis: K. Pfannmuller, Dorfgull; An­erkennung: W. Eifer, Muschenheim, Ludwig Walz, Lich. Material gut.

v

4

Der Einmarsch der Reiter.

Arbeitsschläge leicht, einzeln: la-Preis: R. Koch, Tr. Münzenberg; la-Preis: H. L. Dreut, Griedel; 1. Preis: W. Weber, Oberhörgern; 2. Preis: F. Tröster, Griedel; 3. Preis: A. Müller, Bellersheim; 3. Preis: W. Eiser, Muschenheim; 3. Preis: H Seipp, Tr Münzenberg; 3. Preis: O. Metzger, Münzenberg; 4a-Preis: O. H. Walter, Tr. Münzenberg; 4b-Preis: F. Schudt, Neumühle; 4c- Preis: K Pfannmüller, Dorfgüll; 4cl-Preis: P. Buß, Gambach. Material gut bis sehr gut.

Dre ijährige Fohlen (19 31): 1. Preis: Alb. Bopp, Griedel; 1. Preis: Hch. Ldg. Dreut, Griedel, 2 Preis: O. Metzger, Münzenberg: 3. Preise: O. Sames, Lützellinden; W A Rüb- famen, Buseck; H. K. Strasheim, Griedel. Material gut.

Zweijährige Fohlen (1 93 2): la-Preis: P. Buß, Gambach; lb-Preis K. W. Jung, Lang­göns, 2a-Preis: G. H Bender, Dorfgüll; 2b-Preis: W. Sames Dorfgüll; 3a-Preis: Unioerfitätsver- suchsgut Gießen; 3b-Preis: W. K. Faber, Leih­gestern; 3c-Preis: Gust. Schmidt, Griedel. Mate­rial sehr gut.

Einjährige Fohlen (19 33): 1. Preis H. I. Fay, Langsdorf; 2a-Preis: G H. Bender, Dorfgüll; 2b-Preis: Albr. Müller, Bellersheim; 2c-Preis: E. Dietz, Griedel; 3a-Preis: R. Schepp, Griedel; 3b-Preis: H. Jhring jun., Lich, 3a-Preis: Gust Reiner, Gambach. Material sehr gut.

Zucht st uten mit Saugfohlen oder meh­reren Nachkommen: 1 Preis: Paul Buß, Gambach; 2. Preis: W. Sames, Dorf-Gill; 3. Preis: G. Schmidt. Griedel; 3. Preis. G. H. Bender, Dorf- Gill; 3. Preis: W Eifer, Muschenheim; 3. Preis: G Reiner, Gambach. Material gut.

Zuchtstuten, 1 933 gedeckt, erkennbar tragend: la-Preis: Rud. Koch, Trais-Münzenberg; lb-Preis: A. Müller, Bellersheim; Ic-Preis: H. L. Dreut, Griedel;-Preis: O. Metzger, Münzenberg; 2a-Preis: O. H. Walter, Trais-Münzenberg; 2d- Preis: W Wissel, Griedel; 3a-Preis: W Sames, Dorf-Gill, 3d-Preis F. Tröster, Griedel; 3c-Preis: A. Tröster, Griedel Material sehr gut.

Vorführung im Ring I (hessisches Kaltblut):

Arbeitsschläge (schwer), einzeln: 1. Preis: H. Dreut 2., Griedel; 1. Preis: H. Dreut 2., Griedel; 2. Preis: Gg Huber, Nieder-Weisel; 2. Preis: Gg. Huber, Nieder-Weisel; 3. Preis: Louis Klein, Wohnbach; 3. Preis: W. Wagner 2., Kirch- Göns; 3 Preis: H. Blecher, Lang-Göns; Aner­kennungen: Louis Klein, Wohnbach; I. Krausgrill, Nieder-Weisel; G. Ph. Krausgrill, Nieder-Weisel; Rud., Dorn-Assenheim. Material gut.

Dreijährige Fohlen (1931): 1. Preis: H. Blecher, Lang-Göns; 2. Preis: W. Wagner 2., Kirch-Göns Material sehr gut.

Zweijährige Fohlen (19^2): 1 Preis: Ferd Schmidt, Birklar; 1. Preis: H Dreut 2., Griedel; Anerkennung: H. Seipp, Trais-Münzen­berg. Material gut.

Einjährige Fohlen (1931): 1. Preis: K. Krausgrill 10., Nieder-Weisel; 2. Preis: I. H. Knipper, Nieder-Weisel; 3. Preis: Adam Hofmann, Langsdorf. Material sehr gut.

Zucht st uten mit Saugfohlen oder meh­reren Nachkommen: 1. Preis: W. Wagner 2., Kirch- Göns; 1. Preis: H. Dreut 2., Griedel; 2. Preis: A. Hofmann, Langsdorf Material sehr gut.

Z u ch t st u t e n erkennbar tragend: 1. Preis: I. Wild, Rockenberg; 1. Preis: Louis Klein, Wohn­bach; 2. Preis: I. Krausgrill 8., Nieder-Weisel; 2. Preis: G. P. Krausgrill, Nieder-Weisel; 3. Preis: R., Dorn-Assenheim, Anerkennung: H. Kraus­grill 8., Nieder-Weisel, F. Schmidt, Birklar; R. Esau Wwe., Großen-Buseck. Material gut.

Jagdspringen der Klasse A : 1. Preis: Reitinstitut Gießen,Attila", Reiter: A. Kavalzik, 0 Fehler, 52 Sekunden; 2. Preis: H. Hofmann, Bergermühle,Bella", 0 Fehler, 62 Sekunden; 3. Preis: L. Walz, Lich,Lustig", 0 Fehler, 63 Sekunden; 4. Preis: Paul Buß, Gambach,Natio­nalistin", 0 Fehler, 64 Sekunden; 5. Preis: Reit­institut Marburg,Leo", Reiterin: Frl. Lomatsch, 3 Fehler.

Jagdspringen der Klasse L : 1. Preis: J.-R. 15,Edelmann", 0 Fehler, 81 Sekunden; 2. Preis: J.-R. 15,Jsegrimm", 0 Fehler, 90 Se­kunden; 3. Preis: J.-R. 15,Hella", 0 Fehler, 92 Sekunden; 4. Preis 15. Jnf.-Regt.Windspiel", 4 Fehler, 84 Sekunden; 5. Preis: E. Dietz, Griedel, Irma", 4 Fehler, 90 Sekunden;

Abführen der Handpferde: 1., 2., 3. und 5. Preis: Reitersturm 6 (Schar 2), Großen» Linden; 4. Preis: -Reitersturm 9, Wettertal.

Gruppenspringen: 1. Preis: Universitäts- Reitinstitut; 2. und 3. Preis: 4. Kompanie, Inf.» Reg. 15.

Die Preisverteilung durch Bridageführer Schmiot. (Aufnahmen: Photo-Pfaff.)

Erste gemeinsame Versammlung des ÄfB.-Neichsbakm

Gestern abend hielt der VfB./Reichsbahn in sei­nem Vereinsheim seine erste gemeinsame Versamm­lung ab. Der frühere Vereinsführer des VfB., Bau­rat Niederftraßer, stellte der Versammlung den neuen Vereinsführer, der nicht mehr wie bisher auf Grund, eines von der Versammlung aus geübten Wahlrechtes, sondern durch Bestimmung der zustän­digen Stelle berufen wird, vor. Er wies darauf hin, daß die Hauptaufgabe der neuen Vereinssührung darin bestehe, die zwei Bestandteile des Vereins, die nicht auf der Basis eines organischen Wachsens sondern auf freier Willensbestimmung sich zusam­mengefunden hätten, zu einem unlösbaren Ganzen, unter Hintansetzung der Interessen einzelner, zu verschmelzen In der heutigen Zeit, wo es nur noch eine Willensrichtung und ein gemeinsames Ziel gebe, sei diese Aufgabe, gestützt auf den Führerrat, nicht unlösbar Eine Befragung der ehemaligen Mit­glieder des VfB., ob sie mit der neuen Vereinsfüh- runa einverstanden feien, wurde zu einem großen Vertrauensbekenntnis für den neuen Vereinsführer. Der neue Vereinsführer dankte all denen, die zur Gründung des neuen Vereins beigetragen hatten, und umriß seinen Aufgabenkreis in längeren Aus­führungen. in deren Mittelpunkt er die Förderung der sportlichen Belange der Jugend stellte Zur Er­reichung der uns gestellten Ziele gelte es, mit Mit­teln finanzieller Erleichterung, die an dem Sport Interessierten zu erfassen und einer Gemeinschaft zu­zuführen, da nur im Rahmen einer Organisation, die lebensfähig sei, die uns gestellten Aufgaben gelöst werden könnten.

Anschließend gab er den neuen Vereinsaufbau be­kannt, der aus einem Führerrat und einem sport­lichen Ausschuß, der die Warte der einzelnen Zweige umfaßt, bestehen wird Der Verein hat eine Kegel-, Fußball-, Schieß-, Turn-, Schwimm- und Leicht­

athletikabteilung. Die Werbung für den Verein habe selbstverständliche Pflicht für alle Mitglieder zu fein. Aus der Mitte der Versammlung ergingen zahlreiche Anregungen, die teils den Sportbetrieb, teils der Verwirklichung einer harmonischen Vereinsarbeit dienten.

Zum Schluß der Versammlung sprach der Bezirks­führer des Gaues XII, Bezirk Gießen, Herr Happ. Er betonte, daß ein Großverein, der gestützt auf vorbildliche sportliche Anlagen und auf eine Mit­gliederzahl von über 1100, eine große Ausgabe ge­genüber der Allgemeinheit zu erfüllen habe. Diese Verpflichtung fordere Taten In diesem Sinne über­mittele er die Grüße und Wünsche seiner vorge­setzten Behörde. Mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf unseren ehrwürdigen Herrn Reichspräsidenten und auf unseren Führer und Volkskanzler Adolf Hitler wurde die Versammlung geschlossen.

Geräte-Mannschastskampf Wieseck Waldgirmes -Surgfotma.

Am vergangenen Sonntag wurde in Burgsolms die zweite Begegnung des Gerätemannschaftskamp­fes zwischen Mannschaften der Turnvereine von Wieseck, Waldgirmes und Burgsolms ausgetragen. Der Kampf endete mit einem Siege der Mannschaft von W'eseck, die den Wettbewerb mit 413 Punkten vor Burgsolms mit 375 und Waldgirmes mit 355 Punkten für sich entscheiden konnte. Ausführlicher Bericht folgt.

Gportabteilung des Tv. Wieseck.

Wieseck I * Raunheim I 1:3.

Am Sonntag standen sich Naunheim I und Wieseck I in Wieseck im Freundschafrs-Rückspiel gegenüber. Bei sehr guten Platzverhältnissen stellte sich Naunheim dem Unparteiischen komplett, mäh- rend Wieseck nur mit zehn Mann erschien und sich durch einen Spieler der vorher spielenden Mann-