Einzelbild herunterladen

Oberheffen

Landkreis Gietzen.

nis,

gebühre. Auch die Gemeinde Leihgestern hat ihren Gerätebestand um eine wertvolle Magirus- Patent-Schiebeleiter mit automatischer Bremsvor­richtung vermehrt, auch hier wurde der Gemeinde gedankt.

Nach Erledigung einiger kleiner Anfragen fani) die Tagung mit dreimaligem Wehr-H^il auf den Reichspräsidenten von Hindenburg und den Führer und Volkskanzler Adolf Hitler, sowie mit dem Gesang des Deutschland- und des Horst- Wessel-Liedes ihr Ende.

der Brust, entwendete ihm das Portemonnaie und floh mit dem Inhalt von 3 bis 4 Mark.

Ein ehemaliger Bürogehilfe aus Watzenborn- Steinberg kassierte während seiner Tätigkeit bei zwei Rechtsanwälten in Gießen Gelder von Klienten ein und verbrauchte das Geld es han­delte sich in einem Falle um 95 Mark, in einem anderen Falle um 173,63 Mark für sich. Da­neben stellte er, um feine unsauberen Machen­schaften zu verdecken, falsche Quittungen aus. We­gen Unterschlagung und schwerer Urkundenfälschung erkannte das Gericht auf eine Gesamtgefäng- nisstrafe von sechs Monaten. Außerdem trägt der Angeklagte die Kosten des Verfahrens.

unter Anrechnung von einem Monat Unter­suchungshaft. Der Angeklagte faßte am 18. Februar o. I. einen Landwirt aus Annerod mit Gewalt an

Schöffengericht Gießen.

Ein Mann aus Treis a. d. Lda. hatte sich in den Jahren 1931/32 etwa 3800 Mark, die der Land­wirtschaftlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft in Treis an der Lumda gehörten, rechtswidrig zu­geeignet und durch dieselbe Handlung als Bevoll­mächtigter über Vermögensstücke des genannten Auftraggebers absichtlich 3U dessen Nachteil verfügt. Außerdem fertigte der Angeklagte Anerkenntnisse der genannten Genossenschaft fälschlich an. Das Ge­richt erkannte auf eine Gefängnisstrafe von drei Monaten. Dem Angeklagten wurde in einem Beschluß bedingter Strafaufschub zugebilligt. Die Probezeit beträgt drei Jahre.

Wegen Verbrechens im Sinne des § 249 RStGB. erhielt ein in Gießen wohnhafter Mann ein Jahr sechs Monate Gefäng-

r . u * v WV« l C LUI-

aJI1 m ,u n 9 hiesigen Jungvolks brachte einen recht guten Erfolg. Insgesamt wurden in Großen- Lintien 475 Laib Brote gespendet, während das an Einwohnern kleinere Leihgestern die stattliche An­zahl von 216 zusammenbrachte.

I AUen-Bul-ck, 21. März, hier fand im öoaie von Gastwirt Einhäuser ein Werbe, ° b e n d d e s R e i ch s l u s t, ch u tz b u n d - s statt, der sehr zahlreich besucht war. Nach einleitenden Worten des Luftschutz-Ortsgruppenleiters Lehrer

$a a 5 hielt der Leiter der Bezirksgruppe Oberhessen, Herr Kretschmer aus Gießen, einen Vortrag über die hohe Bedeutung des Luftschutzes für das deutsche Volk. An Hand zahlreicher Licht­bilder führte der Redner den Anwesenden die ge­waltige Stärke der Luftflotte unserer ehemaligen Gegner, besonders ihrer modernen Bombenflug­zeuge und deren verheerende Wirkung auf die gegnerische Bevölkerung im Falle eines Krieges vor Augen. Wenn wir auch keineswegs mit der Möglichkeit eines Krieges rechnen wollten, so sei es doch unbedingte Pflicht eines Volkes ohne Luft- flotte, wie es Deutschland leider sei, wenigstens soweit als möglich die notwendigsten Schutzmaß­nahmen gegen feindliche Bombenangriffe zu treffen. Die verschiedenen Arten dieser Schutzmaßnahmen wurden dann eingehend erörtert und bildlich dar­gestellt. Ortsgruppenleiter Dr. Huas dankte dem Redner für feine interessanten und wertvollen Aus­führungen und forderte die Anwesenden auf, der Lustschutzortsgruppe Alten-Buseck, welche die Ge­meinden Rödgen und Trohe mit umfasse, beizu­treten. Der Aufforderung wurde von etwa 40 Per­sonen sofort entsprochen.

wg. G r o ß e n - B u s e ck, 20. März. Die. hiesige ? r a u e n f $ a f t hielt am Freitag im Saale herGermania" eine Versammlung ab, die durch die Führerin Frau Schneider geleitet wurde. Ein Gedichtvortrag und ein Lied gingen dann einer Ansprache der Führerin über über das ThemaDie Bedeutung und die Verantwortung der deutschen Frau im neuen Staate" voraus. Frau Franz

Geiste allzeit mitzuwirken am großen Aufbau der Feuerwehr.

Sodann nahm Kreisfeuerwehrinjpektor Bouf­fier im Namen der Hessischen Staatsregierung und im Auftrage des Kreisamts folgende Auszeichnun­gen vor: Es wurden mit dem Staatlichen Ehren­zeichen für 25jährige aktive Dienstleistung bei der Freiw. Feuerwehr Heuchelheim die Kameraden Louis Friedr. Rinn, Ludwig Schmidt VII. und Georg Seipp, sowie Kamerad Friedr. Höfer von der Freiw. Feuerwehr Lang-Göns ausgezeich­net. Mit einem dreifachen Wehr-Heil auf die aus­gezeichneten Kameraden war auch dieser Punkt er­ledigt.

Für 1935 hat die Freiwillige Feuerwehr Klein- Linden den Herbstoerbandstag zugesprochen bekom­men. Der Führer der Freiwilligen Feuerwehr Leih­gestern, Kamerad Wagner, warb um rege Be­teiligung am Herbstverbandstag für den 18. und 19. August, der gemäß Beschluß vom Vorjahre auf Leihgestern gefallen ist.

In der Aussprache wurden feuerwehrjechnische Fragen von Bedeutung behandelt. Branddirektor Braubach sprach über einheitliche Auflistung der Feuerwehren, im Zusammenhang bantt auch einiges über das preußische FeuerwehrgesetzlKreis- feuerwehrinspektor Bouffier behandelte nrschie- dene Angelegenheiten, so u. a. die Gründung frei­williger Feuerwehren, deren Aufbau usw.

Ls wurde bei dieser Gelegenheit mit Freien vermerkt, daß während der Tätigkeit des ftrjs- feuerwehrinspektors sieben neue frelwill^e Feuerwehren gegründet wurden, und zwar Allendorf a. d. £., Reiskirchen, Rlünstt, Eberstadt, Oueckborn, Haufen und Lauter, f daß nunmehr 27 Freiw. Wehren und Krei, verbände zufammengefchloffen sind. 1

Bürgermeister Fendt (Hungen), ein eifrtzr Förderer der freiwilligen Feuerwehren, insbefh» dere feiner Stadt, forderte in einer bedeutsam, Ansprache an die Vertreter, mehr als seither fr

_ der seitherigen Vorderwand des Hauses werden die

Y Großen - Linden, 20. März. Die Brot-! unteren Räume desselben bedeutend vergrößert. m r ~ ! r- ~ - - > Ferner plant Herr Karl Wagner den Neubau

eines zweistöckigen Wohnhauses an der Niddaer Straße. Ein großer Teil des erforderlichen Bau­materials ist schon zur Baustelle gebracht, mit den Bauarbeiten wird in kurzer Zeit begonnen werden.

*!* Echzell, 19. März. Die Kirchenvorstände von Echzell und Bisses haben in den letzten tagen die Neuverpachtung der Pfarrgrund- st ü ck e geregelt, da die Pacht im Herbst dieses Jahres abläuft. Unter Mitwirkung der landwirt­schaftlichen NS.-Fachberater wurde beschlossen, von

einer Verpachtung abzusehen, damit die Preise nicht durch übermäßiges Bieten in die Höhe ge­trieben werden. Vielmehr sollen die bisherigen Pächter ihre Aecker zum bisherigen Pachtpreis auf die Dauer von 6 (Echzell) und auf 9 (Bisses) Jahre behalten. Der Preis der Wiesen wurde herabgesetzt. Außerdem wurde beim Landeskirchenamt Steuer­erleichterungen beantragt. Freiwerdende Grund­stücke sollen solchen, die bisher noch keine gepachtet haben, aber zu pachten wünschen, zugeteilt werden.

5 Unter-Schmitten, 20. März. Unter Ein­schaltung des Freiwilligen Arbeitsdien­stes Nidda baut zur Zeit die hiesige Gemeinde eine Chaussee nach dem sog. Lohberg. Sie be­ginnt unweit der Haltestelle des Zuges und führt unter Umgehung größerer Steigungen auf die Höhe des Berges. Mit der Fertigstellung dieser Straße wird die Bearbeitung der angrenzenden Gemar­kungsteile stark erleichtert sein.

Kreis Schotten.

Laubach, 20. März. In einer großen Kundgebung sprach dieser Tage im überfüll­ten Saale desSolmser Hofes" der neue Kreis­direktor des Kreises Schotten, Pg. Z ü r tz über das Thema:Der Nationalsozialismus, das Schicksal des deutschen Volkes". Mit einem geschichtlichen Rückblick, ausgehend von dem 30jährigen Kriege, gab der langjährige Gauredner und bewährte Kämpfer zunächst ein anschauliches Bild von den Schäden und Verheerungen, die im Laufe der letz­ten Jahrhunderte durch den Einfluß internationaler Kräfte im deutschen Volke verursacht worden sind. Hieran anschließend wies er darauf hin, wie der Marxismus im deutschen Volke so tief Wurzeln fassen konnte. Durch das nun folgende Kämpfen aller Stände gegeneinander kannte jeder einzelne nur das eigene Ich, anstatt als oberstes Ziel das Wohl der Gesamtheit und des Vaterlandes im Auge zu haben. Anders wurde dies mit der Machtergrei­fung Adolf Hitlers. Zunächst setzte der Kampf gegen die ungeheuere Arbeitslosigkeit mit aller Schärfe und gutem Erfolg ein. Das Weltjudentum wurde ausgeschaltet. Der Kampf geht weiter, bis der letzte Erwerbslose wieder in Arbeit steht und alle Volksgenossen von dem nationalsozialistischen Geilte erfaßt sind. Dann wird im deutschen Volke wieder Lebens- und Daseinsfreude aufblühen. Brau­sender Beifall folgte der fast zweistündigen Rede des Pg. Zürtz. Ortsgruppenleiter Otto Braun, der die Versammlung leitete, brachte ein dreifaches Sieg-Heil auf den Führer aus und schloß nach dem ge­meinsamen Gesänge der 1. Strophe des Horst-Wessel- Liedes die machtvolle Kundgebung, die von flott gespielten Märschen der Musikkapelle des Motor- sturmes .umrahmt wurde. Bei derBrotsamm- lung wurden in unserer Ortsgruppe 504 Laib Brot aufgebracht. Es entfielen auf Laubach 287, Ruppertsburg 76, Gonterskirchen 87 und Wetter- feld 54. Die Plakettensammlung am 11. März brachte 76,48 Mark ein. Es kamen auf Laubach 44,33 Mark, Gonterskirchen 7 Mark, Rup­pertsburg 15,65 Mark und Wetterfeld 9,50 Mark. Der bekannte Kunstmaler Felix K l i p st e i n und dessen Ehefrau Editha, geb. Blaß, feierten am Montag das Fest der Silbernen Hochzeit.

§ Ulrich stein, 20. März. Dieser Tage sprach hier in einer öffentlichen Versammlung der neue Kreisdirektor des Kreises Schotten, Kreisleiter z. b. V. Pg. Zürtz, zu mehr als 300 Bewohnern Ulrich­steins und der benachbarten Orte. In längeren Ausführungen gab er ein Bild des wirtschaftlichen Zerfalls der letzten Jahre, um daran anschließend die Wege zu zeigen, die unser Volk auch wirtschaft­lich wieder auf die Höhe führen werden. Besondere Aufmerksamkeit fand er, als er von der Stellung des Bauern im neuen Reiche sprach. Reicher Beifall belohnte die äußerst fesselnden Darlegungen. Die Versammlung, die von Propagandawart D a l e n - t i n geleitet wurde, war von Musikvorträgen um­rahmt und erhielt durch die geschlossene Teilnahme der SA. und SAR. eine besondere Bedeutung. Hitler-Jugend und BDM. veranstalteten gemeinsam im Grohschen Saale einen Deutschen

reis Friedberg.

f + Butzba\2o.März. Bei der Brotsamm- l u n g durch ^Jungvolk lieferten die Gemeinden Tr eon folgende Anzahl Brote ab: Butzbach 830, -Her-Weisel und Ostheim 243, Griedel 139, SVßöns 173, Pohl-Göns 136, Auerbach v. MO1, Münster 53, Maibach 46, Bodenrod 27, Ha^ 19.

Büdingen.

, X Bad 'Staufen, 20. März Hier herrscht rege ® a n t i g f e i t. Der Umbau des ehemaligen Salzhau^^^hj^^^ gur Herstellung emes ©oales zur battung des Gottesdienstes Badesaison ifn Rohbau fast fertig. Vor bem ^u^aus roirb bjänge nach eine geschloffene Durch Beseitigung

die Freiwilligkeit zur Uebernahn? des Feuerschutzes ihrer Gemeinden zu wirke Kreisfeuerwehrinspektor Bouffier gab betann daß die Stadt Hungen ein modernes Löschgerät \\ Gestalt einer Klein-MotorspritzeMagirus 800/100 y <.uu un neuen otuute voraus, yri Literleistung angeschafft hat, dank der Rührigkestsprach dann über das ThemaVolksgemeinschaft"^ des Bürgermeisters Fendt und seines weitblicken-Jhre besondere Ermahnung galt den Müttern die den Gememderates,^wofür beiden herzlicher Danktzugend zum Nationalsozialismus zu erziehen.'Fer- er betonte sie, daß jede Landhausfrau wieder finnen und weben müßte. Heimatsitte und Heimat- Mhl sollten allerorten wieder lebendig werden. V einem Lied und einem dreifachenSieg-Heil!" << den Volkskanzler Adolf Hitler wurde die Sammlung geschlossen. Am Sonntagvormittag in der Kirche die Vorstellung der dies- I y i g e n Konfirmanden statt. Mit der Bstellung war gleichzeitig die Prüfung verbunden. 21 naben und die gleiche Anzahl Mädchen werden Formiert. Die Brotsammlung für das Wstrhilfswerk erbrachte in der Ortsgruppe Gro- hen»useck insgesamt 666 Laib Brot. Auf die ein­zelne Orte entfallen folgende Spenden: Großen- BustZ^Z, Alten-Buseck 93, Burkhardsfelden 77, Rodg 76, Oppenrod 47 und Trohe 30 Laib Brot, hünberg, 21. März. Die 19jährige Haus- angefste Katharina Geisel kam gestern hier so ungluM) zu Fall, daß sie mit einer schweren 4? Verletzung in die Chirurgische Klinik nach (Sten gebracht werden mußte.

Y Xmba, 21. März. Heute wurde die ältestem rau unseres Dorfes, Frau Katharina S ch u 11 \i $ , zu Grabe getragen. Sie war die Frau bes^i Iuhre 1920 verstorbenen Altbürger- meifters iLr Schultheiß. Sie erreichte das Alter v°n fast L Jahren und hinterläßt zwei Söhne, acht Enkels 13 Urenkel. Zum Abschluß des ' v t e r H^H ui e r k e s wurden von den Dorf- g^vvsfen 64 ib Brot und 350 Eier gespendet. Die oeiden Plake^^mmlungen ergaben 22 Mark, die letzte ®intoPi'amIung 20,95 Mark.

Hitler schafft Arbeit!

Weitere bewilligte Maßnahmen des Arbeits-, befchaffungsprogramms im Rhein-Main-Gebiet:

Maßnahme: Tagewerke;

Ergänzungsarbeiten, , Vaumaßnahmen an Polizeigebäuden durch das Preu­ßische Staatshochbauamt I Kastel 1800

Umbau des Rathauses und Erweiterung sowie Reuaufbau der Friedhofshalle

durch Gemeinde Kelsterbach 1200

Jnstandsehungsarbeiten an Kirchen und kirchlichen Gebäuden in den Gemein­den Eberstadt, Biblis und Bürstadt durch den katholischen Kirchenvorstand in Eberstadt, Biblis und Bürstadt 3160

Abend. Marschmusik und Einmarsch der Mit« wirkenden leiteten den Abend ein. Der Gefolg­schaftsführer der HI., Otto Döring, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste. In buntem Wechsel folgten Gesangs- und Gedichtvorträge, Volkstänze und Mundartdarbietungen. Zwei Bühnenstücke, die die Aufgaben der neuen deutschen Jugend eindring­lich vor Augen führten, fanden besonderen Beifall« Mädels des BDM. zeigten in dem Spiel:Im Dienst des Vaterlands" die Pflichten der deutschem Mädels und Frauen, das Spiel der HI.:Nörgel« mann will gegen an" stellt den Kampf der Jugend gegen mangelnde Opferbereitschaft und gegen Spie­ßertum bar. Ortsgruppenleiter Pg. Meifkk wandte sich in seiner Ansprache besonders an die Jugend und ermahnte sie zu standhafter Treue zum Führer und zur unermüdlichen Weiterarbeit auf dem begonnenen Wege. Im Schlußwort bat dis Führerin des BDM. Anni Rösch, um bereit­willige Unterstützung der Jugendorganisationen durch die Elternschaft. Die Veranstaltung darf in allen Teilen als wohlgelungen bezeichnet werden. Die Brotsammlung des Jungvolks im Bereich der Ortsgruppe Ulrichstein ergab 320 Brots. Bei der vor einigen Wochen durchgeführten W ur st­und Speck fammlung wurden über zwei Zentner aufgebracht.

ch G r 0 ß - E i ch e n, 19. März. In der Der« gangenen Woche wurden in unserer Gemeinde für das Winterhilfswerk durch die Schulkinder 227 Eier und durch das Jungvolk 6 6 Laib Brot gesammelt. Außerdem wurden für 10 Mk. Glas­plaketten verkauft.

Ulfa, 20. März. Unser Storch ist von seiner weiten Reise in sein altes Nest zurück- gekehrt. In den Nachkviegsjahren blieb nur während eines Sommers fein Nest leer. Man vermutete damals, die Dränage des ausgedehnten Wiesentales habe bem Storch seinen Futterplatz genommen. Die Annahme erwies sich als falsch.

# Oder-Schmitten, 20. März. Im Laufe dieses Winters wurden insgesamt sieben A u f « stockungen bz. Anbauten ausgeführt, für die Zuschüsse des Reiches bewilligt wurden. Die Zahl der einstöckigen Häuser ist damit auf eine verschwin­dend kleine Zahl herabgedrückt worden. Auch Haus­reparaturen mit 20prozentigem Reichszuschuß wurden in verschiedenen Fällen oorgenommen. Für das neue Baujahr sind bereits zwei Neubau» t e n vorgesehen, die in aller Kürze angefangen wer­den. Im Anschluß an einen Vortrag des Lei­ters der Ortsgruppe Ulfa im Luftschutz« bunt), Lehrer Schönheit, über das Thema Luftschutz tut not" wurde hier eine Gemeinde­gruppe ins Leben gerufen. 23 der Anwesenden traten der Gruppe bei. Zum Vorsitzenden wurde Landwirt und Wagner Rudolf Schäfer bestimmt.

l. Gedern, 19. März. Gestern nachmittag er­eignete sich hier ein schwerer Unfall. Der beim Holzfahren beschäftigte 16jährige Rudolf Voehl, Sohn des Fabrikarbeiters Friedrich Voehl, wurde von dem Rad eines schweren Holz- fuhrwerkes erfaßt und so unglücklich überfahren, daß er in schwerverletztem Zustande in die Klinik nach Gießen verbracht werden mußte.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

<£ Rodheim a. d. Bieber, 21. März. Am Sonntag hielt hier im Benderschen Saale der Gießener Privatgelehrte Dr. Kaufmann einen interessanten und lehrreichen Vortrag über P a I ä ft i n a und die Kämpfe, die sich dort im Welt- kriege zwischen den deutschen und Türken einerseits und den Engländern und Arabern andererseits ab­gespielt haben. Unterstützt durch ein ausgezeichnetes und reichhaltiges Bildmaterial war Dr. Kaufmann in der Lage, ein einwandfreies und erschöpfendes Bild der Stätten zu zeichnen, die, geweiht durch

fsschuhe

GlESSEN-SELTtRSWEG 5Q

in Kraft getreten.

1739C

...danum Schuhe von.

ekauff ist immer lig gekauft!

Waren heraus,sondern kaufen Sie Qualität, die euch nicht mehr kostet!

Darüber hinaus eröffnet bas Gesetz in gewissem Umfange die Möglichkeit, bereits erloschene An­wartschaften durch nachträgliche Beitragsentrich­tung bis zum 1. April 1934 wieder aufleben zu lassen. Danach können bis zum 31. März 1934 frei­willige Beiträge entrichtet werden:

1. in der Invalidenversicherung für die Zeit seit dem 1. Januar 1931 ohne jede Einschränkung;

2. in der Angestelltenoersicherung:

a) für die Zeit seit dem 1. Januar 1931 ohne jede Einschränkung,

b) für die Kalenderjahre 1929 und 1930, so­weit die Beiträge zur Erhaltung der An­wartschaft erforderlich sind;

3. in der knappschaftlichen Pensionsversicherung der Arbeiter und der Angestellten in ähnlichen im Gesetz näher bezeichneten Fällen.

Angesichts der Bedeutung, die der Ausrechterhal- tung der Versicherungsanwartschaft für die Ar­beitslosen zukommt, muß allen in Frage kommen- den Personen dringend empfohlen werden, von der

Bekanntmachungen aus dem Kreise Wetzlar.

Betr. Aufrechterhaltung der Anwartschaft Arbeits­loser in der Invaliden-, der Angestellten- nnd der knappschaftlichen Versicherung wird uns von zuständiger Seite mitgeteilt:

Das Gesetz zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit der Invaliden-, der Angestellten- und der knapp­schaftlichen Versicherung vorn 7. Dezember 1933 (RGBl. I, S. 1039) regelt neu die Erhaltung der Anwartschaft während der Arbeitslosigkeit. Die Neuregelung beseitigt für Arbeitslose das Erfor­dernis der Erhaltung der Anwartschaft durch Bei­tragsleistung: sie erstreckt sich auch auf die Wohl­fahrtserwerbslosen und ist mit dem 1. April 1933

Es besteht Veranlassung darc^.. .. daß am 31. März 1934 die Frist naButDg, D. B. abläuft, innerhalb welcher bie£ Steuer­pflichtigen, die in der Zeit vom 1. Dr ^39 h;s 30. September 1933 auf in den gleit« m fallende Fälligkeiten an staatlicher ^.feind­licher Grund- und Gewerbesteuer und»,. f , steuer mindestens 25, RM. bezahlt An­spruch auf Aushändigung von Steue. ' bei der Finanzkasse erheben können. 1742c

Etwa noch ausstehende Anträge koniL. ... lich auch in Form von Sammelanträg^ bracht werden; ein persönliches Vorsprecher Finanzkasse ist nicht erforderlich. Es 9enu$Lnn bei der Antragstellung die Steuernumnf staatlichen Grund- und Oewerbefteuerauffof angeführt wird.

Gießen, den 19. März 1934.

Bürgermeisterei Gießen: Dr. Keller.

Geschäfts-Drucksachen

BrietumechMogllchkeit der Nachentnchtung freimütiger Bei' bei Brühl. Schulstraße 7 weitgehend Gebrauch zu machen.

DasMeldeamisürden sreiwittigenArbettsdienfl

die Geschäftszimmer itt Greben, Lieb gitrabe Nr. 16, Alte Klinik, Eingang neben dem Llebig-.'Nuseum. D1 e n st st u n d e n : 8.30 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 18.00 Uhr. - Für vorzunehmende ärztliche Unter- suchungen: 8.30 bis 12.30 und 14.30 bis 15.30 Uhr. Geschästsstelle erster Dersicherungsgesellschast sucht für den Platz Gießen einen kautionsfähigen

Kassenboien der sich auch für Neuabschlüsse betätigen will. Ferner zur Unterstützung des Leiters ein

Inspektor

für Platz und Umgegend gesucht. Schriftliche Angebote unter 01551 an den Gießener Anzeiger erbeten.

co.fawPose

ca.1tt>Dose

ca.2tbDose

Rnx-AO

Rrrt-, 75

Qm. f,4Ö

Volkstümliche Naturwissenschaft in reichbebilderten, leichtverständlich geschriebenen Wer­ken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verlags- erzeugnisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens und damitdurch erweitertes Wissen erhöhte Freude an den vielfälti­gen Schönheiten der Natur. - Verlangen Sie Prospekte und auch ProbeheftederZeitschriftDer Naturforscher Hugo Bermühler Verlag . Berlin-Lichterfelde