Das Raffel einer Frühlingsnacht
ZRoman von Gert Rothberg.
Urheberrechtsschutz: Fünf Türme-Verlag, Halle, Saale
5. Fortsetzung. Nachdruck verboten!
„Aber ich bin froh, daß er so weit ist. Jetzt wird er ja so nach und nach wieder die Menschen verstehen und mit ihnen leben lernen!" meinte der Rentmeister und langte zufrieden nach seiner Tabakspfeife.
„Er wird es ihnen kaum vergessen, daß sie ihn alle einer solchen Tat für fähig halten konnten!" sagte seine Frau.
„Na ja! Du hast ja recht! Aber schließlich: er muß zugeben, daß es ein dummer Zufall war, daß er eher von der Zusammenkunft wegfuhr. Wer soll denn nur auch ein Interesse daran gehabt haben, die schöne junge Frau zu töten? Es wird eben doch ein Unglück gewesen sein und kein Mord. Für ihn eines so schrecklich wie das andere. Denn er hat sie sehr geliebt!" meinte Berndt bedächtig.
Nach einer Weile setzte er hinzu:
„Ich bin zufrieden, daß er wenigstens wieder Interesse für seinen Besitz hat. Damit ist schon viel gewonnen."
„Vielleicht! Aber froh kann er sich doch nie wieder fühlen, solange er sich diesen Makel nicht abwaschen kann", sagte Frau Berndt bekümmert.
Der alte Beamte antwortete seiner Frau nicht mehr, und das war das Zeichen für sie, daß für ihn die Unterhaltung beendet war. Er langte sich jetzt seine Rechnungsbücher vom Brett herunter und war nun für einige Stunden für niemanden zu sprechen.
*
Graf Härtlingen ging zum erstenmal wieder seit langer Zeit mitten durch den Wald, der ihm gehörte. Ohne es zu wissen, verließ er ihn auf der Seite, an die der See grenzte.
Der See, der Lelias blühendes Leben vernichtet hatte.
Still, ruhig, mit leisem Wellenschlag, blau, fast durchsichtig, lag er vor ihm.
Härtlingen starrte auf das Wasser. Wie auf einen Todfeind! Nach dem Waldrande zu war der See mit Schilf bewachsen. Ein Stück weiter schwammen Wasserrosen still und weiß auf ihrem grünen Untergrund. Am Steg schaukelten sich die Kähne. Einer davon war dabei gewesen, als — als — Lelia starb. Als der See ihr herrliches, blühendes Leben vernichtete!
Wie er ihn haßte, diesen stillen, durchsichtigen See.
Bei einem Gewitter hatte Lelia aus diesem See gerudert. Sie, die sich vor Gewittern so sehr fürchtete.
Schon diese Tatsache blieb ein Rätsel.
Hier kannte Lelia kaum jemanden. Er, Rudolf Härtlingen, in seiner blinden Liebe und Eifersucht, hatte sie ganz für sich haben wollen. Er gönnte keinem anderen einen Blick von ihr. Wenn er sich auch sagen mußte, daß er eines Tages Lelia mit den Nachbarn zusammenbringen mußte. Er konnte die heißblütige, schöne Frau doch nicht wie eine Gefangene behandeln.
Aber er zögerte, schob den Zeitpunkt, wo er Lelia den Nachbarn oorstellte, immer wieder hinaus.
Dann kam Venjo Holm.
Nichts geschah!
Venjo blieb kühl und treu, vermied jedes Alleinsein mit Lelia! Und auch Lelia benahm sich tadellos. Die Eifersucht in ihm erlosch. Er war Lelias Liebe und Treue sicher.
Im August sollte ein wundervoll ausgedachtes Gartenfest mit anschließendem Sommernachtsball in Schloß Härtlingen stattfinden. Die Einladungen waren bereits verschickt. Lelia bat immer wieder um Geld, und er gab es ihr mit vollen Händen. Lelia sollte glücklich sein!
Schade war es, daß Venjo einige Tage vor dem Fest abreisen mußte. Lelia hätte ihn so gern für verschiedene Veranstaltungen gehabt. Doch er blieb fest. Mochte der Himmel wissen, was ihn wieder einmal in die Welt hinaustrieb!
Zwei Tage vor dem Fest, auf das sie sich so gefreut, ertrank Lelia!
Graf Härtlingen preßte plötzlich die Stirn an den schlanken, hellen Stamm einer Birke und stöhnte in Schmerz und Sehnsucht:
„Lelia, warum starbst du?"
Die hellen schimmernden Wasserrosen leuchteten still zu ihm herüber.
Graf Rudolf Härtlingen ging am Rande des Sees hin, starrte ins Wasser und dachte:
„Wozu will ich mich noch einmal aufraffen? Wozu? Es ist doch ganz gleich, in wessen Hände mein Hab und Gut fällt, ganz gleich ist es, weil doch Lelia nicht mehr bei mir ist. Nie mehr!"
„Nie mehr!" glucksten leise die blauen Wellen. „Nie mehr!" rauschten die Bäume. „Nie mehr!" schien der kleine Vogel zu klagen, der hier auf dem niederen blühenden Strauch saß und ihn mit dunklen Perlaugen ansah.
Langsam, fast mühsam, wie ein Schwerkranker, ging der Schloßherr von Härtlingen wieder nach Hause.
Das war sein erster Ausflug aus seinem Einsiedlerleben.
4. Kapitel.
Eine Frühlingsnacht! So still, so herb, so duftend und so geheimnisvoll, wie eben nur Frühlingsnächte sein können. Der Mond stand als helle volle Scheibe am tiefdunkelblauen Himmel. Nur ab und zu wanderten Wolken vorüber. Dann war er minutenlang dunkel, und der Park von Härtlingen wirkte fast düster.
Der ruhige, feste Schritt des jungen Schloßherrn erklang auf den mit Kies bestreuten Wegen. Von der Dorfkirche drüben schlug die Turmuhr hell und klar die Mitternachtsstunde an.
Jetzt waren die dunkeln Wolken vorüber. Hell beschien der Mond die Figuren im Park. Und geheimnisvoll huschten Blätterschatten über die Wege.
Hell beschienen war auch das große Tor mit den beiden goldenen Kugeln rechts und links.
Rudolf Härtlingen zuckte zusammen.
Das — war doch Lelia? Lelia, die dort am Tor lehnte?
Die Frauengestalt am Tor hob die Hände.
Härtlingen stürzte hin, riß das Tor auf:
,Lelia!"
Die schlanke Gestalt floh an der Mauer hin. Mit ein paar großen Schritten hatte er sie erreicht, riß sie an sich, küßte sie wie wahnsinnig und stöhnte:
„Lelia! Ich habe dich wieder! Du bist es ja doch, Lelia! Warum fliehst du vor mir, Lelia?"
Regungslos lag das junge Weib in seinen Armen. Er küßte, streichelte, liebkoste sie.
„Lelia! Ich habe es ja gewußt, daß meine Liebe nicht einsam und voll Sehnsucht bleiben würde. Du bist wiedergekommen, du, du ...!"
Seine überreizten Gedanken waren nicht mehr klar. In diesem Augenblick nicht, in dem er glauben konnte, daß er Lelia wirklich in seinen Armen halte. Aber kein Gedanke kam ihm, daß es eine andere Frau sein könne.
Die Aehnlichkeit war zu groß. Seine krankhafte Verlassenheit sah und spürte nur Lelm. Lelia, die doch längst tot war, und die drüben auf dem Dorffriedhof in der Familiengruft der Härtlingen für immer schlief.
Härtlingen sagte leise, leidenschaftlich:
„Weshalb wolltest du fliehen, Lelia? Weißt du denn nicht, wie sehr ich dich liebe?"
Ein Laut des Entsetzens schlug zu ihm empor. Die schlanke Frau in seinen Armen wehrte sich gegen ihn mit der Kraft der Verzweiflung. Doch was waren ihre Bemühungen, von ihm fortzukommen, im Vergleich zu seinen Riesenkräften?
Er hob sie empor, daß er sie küssen konnte; seine Arme umschlossen sie fester:
„Lelia! Ich liebe dich! Nur dich liebe ich! Du bleibst bei mir! Du gehst nicht ein zweitesmal von mir!"
Das Tor fiel hinter den zwei Menschen zu. Schnell schritt der Graf mit seiner leichten Last zum Teehaus hinüber.
Und wieder wehrte sich die Frau.
„Ich bin nicht Lelia! Lassen Sie mich fort!"
Ein helles, fast knabenhaftes Lachen:
„Du bist Lelia! Du hast ihr goldenes Haar, h-ast ihren Mund, ihre Gestalt. Und wenn es nur für diese eine Nacht ist, Lelia — du bist noch einmal zu mir gekommen!"
Und wieder brannten seine heißen Küsse auf dem Zuckenden Frauenmund.
Wie süßes, berauschendes Gift senkte sich auch ihr die Liebe ins Blut. Die Liebe zu dem hochgewachse. nen Manne, der sie für die andere hielt — für Lelia! *
„Frühstück, Alter! Ich trage es selbst hinüber! Ich frühstücke im Teehaus."
Die fröhliche, glückliche Stimme fuhr dem alten (Bormann in die Glieder. Er blickte seinen jungen Herrn fassungslos an.
„(Bormann! Schnell! Spute dich doch!
(Bormann -ging.
Hell schien die Sonne. Sie beschien das Teehaus. Ihre Strahlen küßten die noch mit Tau befeuchteten Blüten im (Barten.
Graf Härtlingen strich sich über die Stirn.
Was hatte er da eben getan? Frühstück bestellt? Für wen denn? Für — Lelia? Aber sie war doch tot? Sie trank doch nie mehr mit ihm drüben im sonnendurchleuchteten Zimmer des kleinen Teehauses aus den kleinen bemalten Tassen, die sie so geliebt hatte?
War es denn nur ein Traum gewesen, daß er sie wieder in den Armen hielt, sie küßte, wie einst?
Er sah an sich herunter.
Er hatte ein Bad genommen, sich umgeklmdet. Sein Bett im Schlafzimmer war noch unberührt und drüben im Teehnus wartete — dort wartete doch Lelia auf ihn? Lelia, die ihn geküßt und gestreichelt hatte?
Ein Traum?
Ein Traum?!
Hatte er es gebrüllt?
Da jagte er auch schon durch den Park.
Das Teehaus!
Die Tür stand offen. Er stürmte hinein, sah sich um, sank im nächsten Augenblick auf dem Ruhebett in sich zusammen.
Hier sollte Lelia gewesen sein?
Still, leer, einsam war der kleine, intime Raum! Alles lag glatt und sauber da. Jedes Deckchen, jedes Kissen. Eine Rose lag am Boden. Eine der blassen, zarten Rosen, wie sie zuweilen schon ein warmer Frühling hervorbringt.
Lelia!
Graf Härtlingen taumelte empor.
Hatten die Verwandten recht? War er wahnsinnig? Warum rief er Lelia, die nie mehr zu -ihm kommen konnte? Die längst tot war? Er —- hatte sie geküßt!
Ja, aber es war ein Traum gewesen. Alles, was ihn so selig gemacht, war ein Traum. Oder war Lelia ein letztesmal zu ihm gekommen?
Die Rose!
Von wem war diese schöne, blasse Rose?
Flüchtig dachte er, daß er, wenn er hier gesessen und geträumt, die Rose vielleicht mitgenommen, als er auf dem Wege hierher war in der gestrigen Nacht.
(Fortsetzung folgt.)
Der
430 L
Lollar, Rudolstadt, Sao Paulo (Brasilien), Essen, den 21. Januar 1934
Oie von
0378
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Walter Dickox£, Oberregierungsrat
presse und Wissenschaft anerkannte Münchener Hellseherin Slaire Reichard
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 24. Januar, 15.45 Uhr, in Lollar statt
038>
Lehrmädchen f. Herrenartikelgeschäft sofort gesucht. Selbstgeschriebene Os- rertenm.Lebens- lauf unter 416D andenGieß.Anz.
Die unterzeichneten Gießener Sortiments - Buchhandlungen sehen sich infolge der erneuten intensiven Werbetätigkeit auswärtiger Vertre er veranlaßt, darauf hinzuweisen, daß sämtliche Zeitschriften durch sie — im Abonnement wie auch einzeln (ohne Bindung!) - erhältlich sind. Dies gilt vor allem auch für Rundfunkbläiter, für die z. Z. teilweise unter bewußt falschen Angaben (Mißbrauch der Partei bzw. des Winterhilfswerks) gewoi ben wird. \\ ir bitten, den ortsansässigen Buchhandel auch beim Kauf un-i Bezug von Zeitschriften zu berücksichtigen und skrupellosen Werbern die Tüi* zu weisen. [419d
Ferber'sche Univ.-Buchhandlung Goethe-Buchhandlung
Kurt Holderer Univ.-Buchhandlung (vorm. A. Frees)
Pfeiffersche Univ.-Buchhandlung Ricker’sche Univ.-Buchhandlung
Heute entschlief nach schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden unsere gute, treubesorgte, unvergeßliche Mutter, Schwiegermutter und Großmutter
Frau CarolaDickore, geb. Walter
Wwe. des Geheimen Sanitätsrats Dr.F.C. Dickorä zu Lollar
Am Samstag nachmittag 4 Uhr verschied nach langem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater. Großvater und Bruder
Friedrich August Schmidt
im Alter von 72 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen
Gießen (Bruchstraße 8), Wieseck, Guntersdort, Koblenz, Offenbach, Lemgo, Hamburg, den 22 Januar 1934.
Die Einäscherung findet Mittwoch, den 24. Januar, 2’/2 Uhr nachmittags, auf dem Neuen Friedhof statt.
______________________________________________437 D
Oberhessische Geschichtsverein veranstaltet Donnerstag, den 25. Januar, 81/« Uhr. im Kunsthistorischen Institut (Ludwigstraße 34) als Jahrhundertfeier
hält z. 3- in Frankfurt a. M., Weiteraustraße 15 (Haltestelle: Linie 12), Güntersburgpark Spr echstunden von 12 bis sühr (auch Sonntags)
Völkischer Beobachter schreibt: Cl. X verdient angesichts der Klarheit und Zuverlässigkeit ihrer Gesichte unter allem v elleicht weitaus am meisten gehört zu werden.
einen Vortragsabend, bei dem die Univ.-Prof Dr Roloff u. Dr Theod. Mayer über Geschichte und Bedeutung des deutschen Zollvereins sprechen.
Auch Nichtmitglieder sind als Gäste willkommen.
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Donnerstag, 25. Januar, im Cas6 Leib: Berfamnilüiig Her oderliess. Mnenmellie 2 Uhr: Vortrag B. Jeev (Reichsführer im Frauenwerk):
Die vostsmissionarische Verantwortung der evangelischen Frau XM Uhr: Vortrag Iran Lönnies (Reichsführerin im Mütterdienst): 4ibd
„Mutter und Volk".
I Kasperle i
ist da! 4,508
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Dienstag, 23.3an. 1934,14 Uhr, sollen im Löwen hier, lieuenweg 28, bzw. an Ort und Stelle (Bekanntgabe in obigem Lokal) zwangsweise gegen Barzahlung versteigert werden:
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