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Preis erhielt mit 34

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rjUenöe Erd- und Gestemsmassen. Dabei erlitt er reichen Beifall. Mit dem Gesang des Horst-Wessel- Berletzungen an den Weichteilen und am Rückgrat, Liedes fand der Abend feinen Abschluß.

Oberheffen

* Homberg, -1. Juni. Der 20 Jahre alte Ewald Schneider vom hiesigen Arbeitsdienst­lager geriet bei Arbeiten im Steinbruch unter herab­

erschien. Nach gutem Start der drei Boote setzte sich Gießen nach 500 Meter in zähem Kampf an die Spitze und konnte unter weiterer härtester Ar­beit den Abstand bei 1000 Meter auf eine Länge ausdehnen. Stettin war inzwischen weit zurückge­fallen.Wicking" versuchte durch dauerndes Spur­ten an die Gießener heranzukommen, aber der Vorsprung wurde gehalten. Bei 1400 Meter gab Stettin, aussichtslos im Rennen liegend, auf. An der Tribüne setzten beide Boote, das Letzte aus sich herausholend, zu einem heißen Endspurt ein, und unter dem anfeuernden und dem lebhaftesten Bei­fall der Zuschauer konnte Gießen mit einer klaren Bootslänge das Rennen für sich entscheiden. Die Zeiten: Gießen 6:23,0;Wicking" Berlin 6:26,6 Min. Auf der Tribüne wurde der Sieg der Gieße­ner herzlichst ausgenommen. Am Anlegesteg be­glückwünschte der Verbandsführer jeden einzelnen der Mannschaft.

Die Gießener haben damit bewiesen, daß sie, als eine in den Vorrennen ausgefchiedene Mannschaft, nicht zu den Letzten gehörte, son­dern, daß bei glücklicherer Startverlosung der Achter in den Hauptrennen unzweifelhaft eine erste Rolle gespielt hätte.

Besonders gewürdigt wurde das Können und Kämpfen des Gießener Derbandsachters auf einer Regattasitzung, in der die Verbandsachter in fol­gende Klassen eingeteilt wurden: Klasse la: Würz­burg; Klasse I: Gießen, Königsberg, Leipzig und Berliner Club; Klasse II: Mainz und Ham­burg.

Man kann nach dem glänzenden Abschneiden der Gießener Mannschaft voll Vertrauen weiteren Re­gatten entgegensehen und berechtigte Hoffnungen für die Kampfspielregatta in Mainz (20. bis 22. Juli) haben.

Gestern fand das des Krieger-

II. Merlau, 18. Juni.

Wo steht der Nationalsozialismus heute?"

Vortrag im Nationalsozialistischen Bund Deutscher Technik.

S.Jfxf'porf

Die Gießener Rudergesellschasl in Berlin

Schluß-Preisschießen Vereins statt. Den ersten ....... __

Ringen das Mitglied Ernst Loth, Kirschgarten. Den zweiten Preis erhielt Heinrich Loth mit 31 Ringen. Gestern abend veranstaltete die NS.- GemeinschaftKraft durck Freude" im vollbesetzten hörleschen Saale ein woylgelungenes Konzert, ver­bunden mit einem ernsten TheaterstückDie Bauernführer", ein Trauerspiel in vier Aufzügen aus der Zeit der Bauernkriege (1525) von Walter Fl ex. Den ersten Teil des Abends füllte die Alsfelder Spielschar unter Mitwirkung der Alsfel­der Trompeten-Kameradschaft aus. Nach dem Liede der Bauernerhebung folgte ein Vortrag von Lehrer Kraus, Volkstumwart,Wer war Walter Flex?" Das Theaterstück fand andächtige Zuhörer. Nach dem Schlußmarsch der Trompeter sprach noch Pg. Hartmann über Zweck und Ziele dieser Veranstaltungen. Sämtliche Darbietungen ernteten

die seine Ueberführung in die Chirurgische Klinik nach Gießen erforderlich machten.

st. Kirtorf, 20. Juni. Dieser Tage fand im Saale der Gastwirtschaft Becker ein Volks­liederabend, veranstaltet von der NS.-Ge­meinschaftKraft durch Freude", statt. Bevor der hiesige MännergesangvereinLiederkranz" den Abend mit dem schönen LiedeDrei Blätter von der Linde" in eindrucksvoller Weise einleitete, wurde die Veranstaltung durch Ortsgruppen-Betriebszellen- obmann L. Schombert mit einer herzlichen Be­grüßungsansprache eröffnet, um dann dem Redner, Pg. Lehrer Schmoll (Elpenrod), das Wort zu erteilen. Pg. Schmoll kennzeichnete den hohen Wert unserer deutschen Volkslieder. Die deutschen Volkslieder, ein kostbarer Schatz unseres Volkes, müßten, wie es auch der Wunsch unseres Führers sei, im deutschen Volke wieder lebendig werden, Jm zweiten Teile des Abends wurden farbenpräch­tige und schöne Lichtbilder gezeigt, die eine Viel­zahl unserer herrlichen Volkslieder in bildlichem Sinne darstellten. Daneben wurden zu diesen Bil­dern die einzelnen Lieder, wenn auch nicht alle, freudig gesungen. Der BdM. und der Gesangverein Liederkranz" wirkten mit. Mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer und mit dem Gesang des Horst-Wessel-Liedes fand die Veranstaltung ihren Abschluß.

Um den Gchmeling-Neusel-Kompf.

Der vielleicht bedeutendste Schwergewichtskampf in der deutschen Boxgeschichte ist die Begegnung zwischen Max S ch m e l i n g und Walter N e u s e l am 26. August in Hamburg, die als Endausscheidung zur Weltmeisterschaft gewertet werden soll. Schme- ling, der in USA. eigentlich für einen Titelkampf erledigt war, erhält damit noch einmal die Chance jMes Lebens. Als. Austragungsort wurde die Rw-

über die Organisation des Kyffhäuserbundes. An­schließend gab er bekannt, daß der seitherige erste Vorsitzende Straßenwart Christoph Pfeiffer sein Amt freiwillig niedergelegt hat. Bezirksführer Bernhardt ernannte alsdann den seitherigen Bürgermeister Gans zum ersten Vorsitzenden. Mit einem dreifachenSieg heil!" auf den Volkskanzler Adolf Hitler schloß der Bezirksführer die Versamm­lung. Dieser Tage wurde der Pg. Rebholz aus Friedberg zum kommissarischen Bürgermeister unserer Gemeinde ernannt und verpflichtet.

(1) Bersrod, 20. Juni. Im Rahmen der Reichs­verkehrserziehungswoche veranstaltete die N S D.- Ortsgruppe Bersrod im Saale der Gast­wirtschaft Becker eine Versammlung. Lehrer h a i sprach über die Verhütung von Unfällen und zeigte an praktischen Beispielen aus dem Leben die Not­wendigkeit der Aufklärung auf dem Gebiete der Verkehrsunfälle. Im Anschluß daran sprach der Referent über Zweck und Ziel der NSV. und for­derte alle Volksgenossen zum Eintritt auf. Orts­gruppenleiter Hofmann gab zum Schlüsse par­teiamtliche Mitteilungen bekannt.

# Queckborn, 20. Juni. Am vergangenen Sonntag fand im Saale der Gastwirtschaft G ö r - n e r t em gut besuchter Tonfilm-Abend statt. Die Landesfilmstelle der NSDAP, von Frankfurt am Main brachte den Tonfilmhitlerjunge Quex" zur Aufführung. Die Vorführung des Films hin­terließ einen tiefen Eindruck und zeigte in klarer Weise die schweren Kämpfe, die durch Vorkämpfer der nationalsozialistischen Bewegung in den Groß­städten vor der Machtübernahme ausgetragen wur­den. Der Besuch aus den benachbarten Ortschaften war sehr rege. Am Sonntag nachmittag wurde der Film für die drei Schulen Queckborn, Ettingshausen und Münster aufgeführt.

z. Watzenborn-Steinberg, 20. Ium. In dtese» Tagen wurde die Verschmelzung der

Oie Borrunde

um den Adolf-Hitler-Pokal.

Die Vorrunde um denA d o ls - Hitler- Pokal" sieht zwölf der sechzehn Gaumannschaften im Kampf; zwei Spiele werden erst am 1. Juli ausgetragen, für die bereits die Zwischenrunde an- gesetzt ist. Das Programm' des Sonntags umfaßt folgende sechs Treffen: in Karlsruhe: Baden gegen Niedersachsen; in Kassel: Nordhessen gegen Schlesien; in Köln: Mittelvhein Branden­burg: in Königsberg: Ostpreußen Niederrhein; in Chemnitz: Sachsen Pommern; in Magdeburg: Gau Mitte Nordmark. Die Vorrunde hat nur wenige Favoriten; die Spiele von Auswahlmann­schaften sind immer schwer zu beurteilen. Mit siche­ren Siegen der Gaue Brandenburg, Niederrhein und Nordmark sollte allerdings zu rechnen sein.

Nordhessen gegen Schlesien.

Im Vorrundenspiel um den Hitler-Pokal tritt also die Gaumannschaft des Gaues XII (Nordhessen) gegen eine gleiche Mannschaft des Gaues Schlesien an. Das Spiel findet am kommenden Sonntag, 24. Juni, auf der Hessenkampfbahn in Kassel statt. Die Mannschaft des Gaues Schlesien steht noch nicht fest, jedenfalls wird sie nicht zu unterschätzen sein. Die Mannschaft unseres Gaues setzt sich vorwiegend aus Spielern von Borussia Fulda zusammen. Es ist folgende Mannschaft aufgestellt: Sonnrein (Hanau 93); Schröder (Kurhessen Kassel), Engelhardt (Borus­sia Fulda); Engelhardt (03 Kassel), Maintz (Borussia Fulda), Strasser (Borussia Fulda); Lämmerzahl, Kammer! (Hessen Hersfeld), Pletsch, Leugers (Borns- sia Fulda), Kleim (03 Kassel).

ßen-Mitte (Leitung Frau M. S ch äf e r) durch den Vortrag des LiedesEin Rotdorn blüht auf dem Schiffenberg", Text von Frau Pfarrer Steiner, vertont von Pfarrer Steiner (Haufen). Sowohl dieses Lied, wie auch die übrigen gesanglichen Dar­bietungen des Chores standen auf beachtlicher höhe. Einen besonderen Erfolg erzielte die Laienspielschar Friedberg mit der Aufführung der LokalposseDes Kroogeknepp che". Dieses Stück, das im ersten Teil in einem Dorfe der Wetterau, im zweiten Teil auf dem Friedberger Markt spielt, ist durchsetzt von erfrischendem Humor und zeigt Volkstum und Hei­mat in bester Weise. Der SAR.-Musikzug füllte die restlichen Stunden des Nachmittags mit guter Mu­sik aus.

Eine besondere Freude brachte die Veranstaltung den teilnehmenden Kindern, die sämtlich, etwa 250 an der Zahl, mit Kakao und Kuchen sehr reichlich bewirtet wurden.

js Landkreis Gießen.

ck. Heuchelheim, 20. Juni. Der Sport­verein 19 2 0 veranstaltet am kommenden Sams­tag und Sonntag anläßlich eines Fußballspieles mit der lb-Mannschaft von Borussia Neunkirchen, in Verbindung mit der Ortsgruppe der NSDAP. Heu­chelheim, eine große Saarkundgebung. Sams- tagabend findet zu Ehren der Gäste unter Mitwir­kung der hiesigen Gesangvereine und der Kapelle des Marinesturmes Wetzlar eine Feier im Dereins- lokal statt. Am Sonntagvormittag werden leicht­athletische Wettkämpfe auf dem Sportplatz veran­staltet und nachmittags findet eine große Saar­kundgebung mit Ansprachen, Massenchor und Korn zert statt. Anschließend wird das Fußballspiel Bo­russia Neunkirchen 1 b Sportverein 1920 I. aus- getragen. Die Einwohner Heuchelheims werden diese Veranstaltung zu einer machtvollen Kundgebung für das Deutschtum der Saar zu gestalten wissen, um unseren Brüdern von der Saar zu zeigen, wie in allen Gauen und Schichten Deutschlands die Schick- salsoerbundenheit mit ihnen lebendig ist.

r. L o l l a r , 20. Juni. Arn Sonntag wurde anläß­lich der Reichsschwimmwoche das neu a n ge legte Schwimmbad an der Lahn seiner Be­stimmung übergeben. Am Nachmittag wurde eine Reihe Wettkämpfe im Brust- und Freistilschwimmen sowie im 6 X 50-Meter-Schwimmen ausgetragen, woran sich die oberen Schulklassen, der BdM., die Hitler-Jugend, die SA. und SAR. beteiligten und sehr gute Ergebnisse erzielt wurden.

wg. Großen-Buseck, 20. Juni. DerKrie- g e r d e r e i nK o n k o r d i a" hielt im Saale von Gastwirt Wilhelm Wagner eine außerordentliche Generalversammlung ab. Der Bezirksführer Bern­hardt (Gießen) eröffnete die Versammlung und sprach in längeren Ausführungen über die Be­deutung der Kriegervereise im Drittes Reiche itnd

solle. Es fei verständlich, wenn es dem Einzelnen, der sich schon ein festes Lebensbild zurechtgelegt habe, schwer falle, sich umzustellen. Jener aber solle, wenn er zum Neuen kein Verhältnis finden könne, wenigstens stille sein. Es gebe nichts Ver­ächtlicheres, als einem Menschen böswillig die Ehre abzuschneiden, weil er vielleicht Exponent irgend­welcher Art sei. Mit solcher Taktik könne gegen den Nationalsozialismus nichts ausgerichtet werden. Es aehe nicht an, daß Führer und Idee gutgeheißen würden und die Mitarbeiter in kleinem Kreise wür­den ständig mißkreditiert. Der beste Wille und die größten Pläne des klügsten Kopfes könnten nichts helfen, wenn nicht die eiserne Energie vorhanden sei, die Pläne durchzuführen.

Wesentlich sei, daß wir die große Idee, in deren Dienst wir stehen, in ihrem vollen Ausmaß er­kennen. Jeder einzelne müsse sich bedeutsam fühlen im Zusammenhang mit dem Ganzen. Jeder müsse sich in selbständigem Denken um das Geschehen in unserem Daterlande be­kümmern.

Nationalsozialismus in letzter Konsequenz sei Ein­satz für eine große Idee. Was an der Front 1914 bis 1918 geleistet worden sei, war ein blankes Stück Nationalsozialismus. 1914 und 1923 seien jeweils Einsatz für eine große Sache gewesen. Die geistige Verbindung zwischen Frontsoldatentum und jener kämpferischen jungen Generation sei klar erkenntlich. Wer aber 1918 alsSoldatenrat" nach Hause ge­kehrt sei, könne nicht heute auf sein Frontsoldaten­tum pochen.

Jeder, der von sich als von einem Nationalsozia­listen spreche, müsse Vorleben. Der gute Einfluß des Beispiels bleibe nicht aus. Aufgabe der Zukunft fei, das Wesen des Nationalsozialismus klar zu er­kennen, auszubauen und weiter zu tragen.

Der Weg Deutschlands in eine bessere Zukunft gehe nur in nationalsozialistischem Geiste.

Es sei nichts weiter gewollt, als daß der National­sozialismus als Tatsache anerkannt, aus ganzer Seele bejaht werde, sowie in jeder Tat zum Aus­druck komme. Alle Maßnahmen unseres Volkskanz­lers feien aus seiner Liebe zu Volk und Vaterland erwachsen. Der Weg unseres Führers Adolf Hitler fei der Weg in unsere Zukunft, sei der Weg zu Arbeit und Frieden! (Lebhafter, anhaltender Beifall!)

Oiplom-Zngenieur Sun

dankte dem Redner für seine trefflichen Ausführun­gen und wies dann auf den tieferen Sinn dieser Schulungsabende hin. Für jeden von uns gelte es, so führte er u. a. aus, sich den Nationalsozialismus zu eigen zu machen und es als den kategorischen Imperativ der Pflicht zu betrachten, dieses Gut weiterzugeben. In weiteren Ausführungen unter­strich der Redner mit einigen Sätzen Gedanken des Vortragenden und wandte sich dann in eindring­lichen Worten an die Mitglieder, soweit es in den Kräften des einzelnen steht, im eigenen Kreis dafür Sorge zu tragen, daß jene Gerüchtemacherei, die in den letzten Monaten so außerordentlich im Schwange war, entgegenzutreten. Der Versammlungsleiter wies zum Schluß darauf hin, daß während der nächsten zwei Monate keine Schulungsabende stattfinden werden, die Mitglieder aber die Gelegenheit dazu benutzen sollten, an Hand der einschlägigen Literatur sich weiterhin mit dem Nationalsozialismus zu be­schäftigen. Nach kurzen informatorischen Mitteilun-

mal nicht so gut ab, zog aber doch nach den ersten 500 Metern wieder gleich, von da an gab es ein geschlossenes Bord-an-Bord-Rennen der drei Achter mit wechselnder Führung. Bei 1000 Meter hielt immer noch der zähe Bord-an-Bord-Karnpf an, Wicking" lag mit Würzburg eine Halbs Länge vor Gießen; bei 1500 Meter kamen die Gießener nach wirkungsvollem Spurt mitWicking" auf gleiche höhe, geführt wurde das Feld von Würzburg. Mit dem einsetzenden Endspurt machte sich Gießen durch kräftige und energische Schläge vonWicking" frei und passierte in schönem Stil unter dem Beifall der Zuschauer nur etwa drei viertel Länge hinter dem Deutschen Meister und eine Länge vorWicking" das 3iel. Die Zeiten: Würzburger RV. 6.27,8, Gie­ßener RG. 6.29,4,Wicking" Berlin nicht gerichtet.

Dem Führer des Deutschen Ruderoerbandes war es klar, daß nach der Verlosung und dem Ergebnis der Dorrennen eine einwandfreie Qualifizierung der vier besten Achter für die Hauptrennen nicht mög­lich war. Aus diesem Grund hat er für die in den Vorrennen ausgeschiedenen Achtermannschaften am Samstag nach dem Büxensteinachter nochmals ein.

Prüfungsrennen

angeordnet, um den Besten unter ihnen zu ermit­teln. Für dieses Rennen waren verpflichtet: Ham­burg, Mainz, Stettin,Wicking" Berlin und Gie­ßen. Die Verbandsachter Mainz und Hamburg traten zu diesem Rennen nicht an, so daß Gießen mit Stettin und »Wicking" Berlin allein am Start

schäft. Die Frau habe aber auch die Pflicht, auf die Männer zu wirken, sie habe hier Aufgaben zu erfüllen, wie sie eben nur die Frau erfüllen könne. Da, wo der Mann den Mut sinken lasse, müsse sie ihn an seine Pflichten erinnern.

Der Kampf, der uns noch bevorsiehe, fei schwer, er könne erfolgreich beendet werden, wenn er gemeinsam erstritten werde.

Es stecke viel ungeahnte Kraft in unserem Volk. Das Schicksal habe uns in unserem Führer Adolf Hitler ein Porbild gegeben, er sorge wie ein Vater Tag und Nacht. Der Redner beendete seine mit großem Beifall aufgenommenen Ausführungen mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer und Volkskanzler Adolf Hitler. Die Festoersammlung sang sodann das Deutschland- und das Horst-Wessel- Lied.

Nach weiteren musikalischen Darbietungen erfreute der Chor der NS.-Frauenschaft, Ortsgruppe Gie-

beiden Landwirtschaftlichen Konsum­vereine voraenommen. Die Bücher wurden mit dem Tag der llebergabe abgeschlossen. Oberrevisor h artma nn (Gießen) nahm deren Prüfung vor. Die beiden Lagerstellen bleiben bestehen, und zwar die eine in Steinberg und die andere in Watzen­born. Watzenborn ist Laaerstelle I und Steinberg Lagerstelle II. Die neue Genossenschaft wird unter dem Namen Bäuerliche Bezugs - und Ab­satzgenossenschaft weitergeführt. Der Vor­stand setzt sich zusammen wie folgt: 1. Direktor Con­rad hanack, 2. Direktor Karl Polmer, Rechner find Karl Weiß III. und die beiden Vorstandsmit­glieder Ludwig Schmitt V. und Johs. Som­mer VIII. Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Ernst h ä u s e r, und dessen Stellvertreter Karl Hirz III. Weitere Mitglieder des Aufsichtsrates sind: Theodor Philipp, Johs, Philipp II., Karl Dietz, Richard Engel, Karl Happel, Karl Ander­mann und Gg. Seipp.

* h a u f e n, 21. Juni. Am morgigen Freitag, dem 22. Juni, feiern die Eheleute Altbürgermeister Ludw. Happel und Lina, geb. Wehrum, das Fest der goldenen Hochzeit.

Kreis Schotten.

ck. Lau dach, 17.Juni. Der am 31. Mai infolge eines Dachsturzes schwer verunglückte Dachdecker­meister Konrad L e d e r m a n n ist den Folgen seiner Verletzungen erlegen. Am Samstag veranstaltete die Ortsgruppe NSV. Laubach imSolmser Hof" einen Filmabend. Nach der Begrüßung durch den OG.-Amtsleiter der NSV. Pg. M ö n n i g wur­den drei Filme mit entsprechenden Vorträgen von Oberbausekretär B i ck h a r d t, Orts-Frauenschafts- leiterin Krenkel und Reallehrer Haas gezeigt, in denen die wichtigsten Verkehrsregeln eingehend veranschaulicht wurden. Die Veranstaltung wurde mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf den Führer sowie mit dem Gesang des Deutschland- und horst- Wessel-Liedes geschlossen. Den musikalischen Teil hatten die Herren Bröckelmann (Klavier) und Hühner (Pioline) übernommen.

Kreis Alsfeld.

Die Ortsgruppe Gießen des Nationalsozialistischen Bundes Deutscher Technik hielt gestern abend im (£af£ Ebel ihren letzten Schulungsabend vor der Sommerpause ab. Der Bezirksleiter, Diplom-Jn- aenieur Kurz, begrüßte die Mitglieder und erteilte sofort dem

stellvertretender Kreisleiter pg. Hopfenmüller

das Wort zu feinem Vortrag über das in der lieber« schrift genannte Thema.

Der Redner führte u. a. aus: Man könne sich theoretisch mit dem Nationalsozialismus beschäfti­gen, gewonnen fei dadurch aber nichts. Wichtiger fei es, den Nationalsozialismus im Kreise der Volks­genossen, auf der Straße, an der Arbeitsstätte, im Haus und in der Familie zu suchen. Den Nörglern mit dem gegenwärtigen Kamps gegen sie sei keine übertriebene Bedeutung zuzumessen, notwendig sei dieser Kampf aber, weil es gelte, diejenigen Volks- genossen, die sich nunmehr zum Nationalsozialismus hinfinden, vor den Einflüssen jener Geister zu be­wahren. Wir alle seien erst auf dem Wege zum Nationalsozialismus.

Es fei notwendig, sich immer wieder einmal vor Augen zu hatten, daß der Weg des deut­schen Volkes noch vor IVt Jahren steil ab­wärts führte.

Der Kommunismus fei nicht nur ein Schreckgespenst gewesen, sondern drohende Wirklichkeit (Reichstags­brand!). In der politischen Bewertung könne dem Nationalsozialismus nicht das zur Last gelegt wer­den, was heute im deutschen Volke noch unentwickelt sei. Das deutsche Volk habe lange Zeit immer nur Männer gewählt, die stets gegen die Inter- essen des Vaterlandes handelten. Was aber in jahrelanger Mißwirtschaft zerstört worden sei, könne nicht in einem Jahre wieder aufgebaut werden. Der Führer habe sich vier Jahre Zeit ausbedungen. Cs dürfe nicht jeder die Frage nach dem materiel­len Gewinn stellen. Auf die Einsatzbereitschaft und das Opfer eines jeden Einzelnen komme es an. Leder müsse guten Willen aum Aufbau mitbringen.

Von den Nörglern werde nichts Neues gesagt. Man sei sich dessen bewußt, daß noch nicht jeder Arbeiter um angemessenen Lohn schaffe. Das bis­her Geleistete müsse aber ehrlich anerkannt werden. Die nationalsozialistische Führung lasse das Volk durchaus nicht im Unklaren über die Lage unseres Vaterlandes. Die Politik sei bisher immer nur auf die Bilanz abgestellt gewesen. Demgegenüber müsse auch die ethische Seite der nationalsozialistischen Politik bewertet werden.

Allein schon die innere Befriedung des deul- fchen Volkes fei ein großer Erfolg.

Auch in dieser Hinsicht dürfe Vergangenes nicht vergessen sein. Das was an guten Kräften in der deutschen Seele wachgerufen worden sei, sei unge­heuer. Was hinsichtlich des Lebensstandards jedes Volksgenossen erreicht werden solle, mache stetige Fortschritte. Frühere Regierungen bemühten sich zwar auch um die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, aber ohne jeden Erfolg. Das Verdienst des Natio­nalsozialismus auf dem Gebiet der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sei unbestritten.

Der Führer Adolf Hitler wolle, so fuhr der Red­ner fort, daß jeder Volksgenosse von sich aus an den Nationalsozialismus heranfinden solle. Aus diesem Grunde sei auch zu kritischen Zeitpunkten

Die Verbands achter mann schäft der Gießener Rudergesellschaft konnte, nach­dem sie seit der Heidelberger Regatta ständig ihre Form verbesserte, in den Kämpfen während der Berlin-Grünauer Regatta wieder den Beweis er­bringen, daß sie zur besten deutschen Klasse gehört. Sie hat in ihrem Rennen durch Form und Stil nicht nur den Beifall der Berliner Ruderwelt gefunden, sondern auch die volle Anerken­nung des Verbandsführers, sowie des Vertreters des Reichssportführers Herrn Arno Breitmeyer, gewonnen. Die Mannschaft hat damit den Namen der <5tabt Gießen, der erstmalig auf der großen Regatta vertreten war, alle Ehre gemacht und ihn in der Berliner Oeffentlichkeit in beste Erinnerung gebracht.

Die Achtermannschaft (W. Flimm, h. N o l l, G. Hartmann, F. Weinhold, E. Eute- neuer, W. Becker, C. Georgi, K. T i m p e I. I. R./15, Steuer: h. L o h) fuhr schon am Mitt­woch, 13. Juni, begleitet von ihrem Trainer, nach Berlin, um sich in Trainingsfahrten am Donnerstag mit der schweren Strecke vertraut zu machen.

Am Freitag morgen, im ersten

Vorrennen zum Büxeusleinachler.

zu dem noch Berliner RG. o. 1884, Königsberg, Stettin, Leipzig, Hamburg, Berliner Cl., Würzburg und Mainz gemeldet waren, hatten die Gießener gegen Königsberg und die Berliner RG. 8 4 anzutreten. Nach ausgezeichnetem Start setzte sich Gießen mit einer halben Länge vor Königsberg und die Berliner RG. an die Spitze. Bei 1000 Me­ter führt Gießen mit drei viertel Länge vor Königs- berg, die Berliner RG. lag weiter zurück. Bei 1500 Meter wird der Gießener Achter durch den ihm un­gewohnten hohen Wellengang etwas unsicher, Kö­nigsberg konnte sich bei 1700 Meter heranspurten und bei 1800 Meter mit einer halben Länge in Führung gehen. Im Endspurt und im Ziel blieb die gleiche Differenz. Weit zurück folgte die Berliner

Nach den Nennen beglückwünschte der Führer des Deutschen Ruderoerbandes, Herr Regierungsprä­ident Pauly, persönlich den Trainer und den Schlagmann der Gießener Mannschaft, und be­dauerte, daß der Achter trotz der schönen Leistung ür das Hauptrennen ausgeschieden sei.

Das Vorrennen zum Verbandsachler,

zu demWicking" Berlin, Würzburg, Hamburg, Stettin, Berliner RG., Leipzig, Berliner Cl., Kö­nigsberg, Mainz undHellas" Berlin gemeldet waren, hatten die Gießener am Freitagabend gegen den Deutschen Meister Würzburg undWicking" Berlin zu bestreiten. Im Start kam Gießen dies-

jedes Blutvergießen vermieden worden. Adolf Hit­

ler liebe jeden Volksgenossen so, wie er jeden der gen über die Neuorganisation des bisherigen KDAJ. ersten sieben Nationalsozialisten liebe. Es müsse schloß Diplom-Ingenieur Kurz mit einem ürei- sich die Auffassung durchsetzen, daß die national- fachenSieg-Heil!" auf den Führer den sehr an­sozialistische Idee Deutschland in der Zukunft tragen regend verlaufenen Schulungsabend.