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Tv. Krofdorf Tv. Garbenleich 7:2.

Wirtschaft

von 2:1 Toren ist dem Spielverlauf entsprechend

Kinzenbach Avendorf a. b. Lahn 3:5 (2:3).

mar

Deoifenmortl Berlin Frankfurt a. M

Berlin

Frankfurt a. Ul

Schlußl.

bfrjc

Vambutg-timectta-liafet ...

30,4

61

95

94,7

86,25

78,5

Banknoten.

. 5 TVi\

77,25

99

118

151

27

175

145

62,75

62,5

85,25

27,65

173,5

96,5 100,05 93,75

95,5

22,4

93,75

92

91

93,5

94,5

92,25

92,25

91,13

92,5

94

94

97,13

96,5

100

94

95,65

22,2

94,25

92,5

94

94

17,13

96 100,1 93,75

95,5 22,3

93,5

92,75

94

94

97,13

Sonntags in der Bezirksklasse dürfte die Mann­schaft mit einem achtbaren Platz in der Tabelle

o o

0

0 6

6

0

81 119

70 98,9

145,5 121,5 69,75 72,25

7 ö o o

0

55,25

209

98,5

46,4

15

118,5

119

151

145,5

186

63

62,25

85

60,75

63

55 43,75

49,13

54,65

23 156,5 183,5

154

75,25

100 54,65 209,5

97,5

46

15

117

118

152

75 100,5

55

209 98,25 46,65 15,13 119,5 119,5 151,5

36,25

68

91

49,75

65,5

66,5

152

36

69

90,5

50

65

66,25

155

31

31

36

68,25

90

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66,5

152,5

30,75

30,4

35,9

69,4

89,75

50

65

66,25

155

30,4 133,65 103,9

108

64 105

96

108 147,25 122,65

31

134

95,75

108

65

105,25

96,75

108,65

149,5

120,75

61

60,5

54

43,65

47

54,75

23

159

184,25

155,75

109,13

61,5

64

53,65

43 124,25

47,9

55 72,25 22,75 156,5

184

154

30,75 133,5 104,25

107

69,75

106,13

96

108 148,25 122,5

81,5 118

70

98 25

80,75

145

122,25

69,75

72

145,25

63

61,9

86,5

109,75

60,65

61

54,75

44 124,5 46,13

55,4

70,5 22,65 160,5 183,5 153,9

Frankfurter Börse.

Miltagsbörse freundlich.

nicht verdient, denn 1900 hatte durchweg mehr vom Spiel, vergab aber einen Elfmeter. Zum Unglück übertrat der Ersatztorwart bei einer Fußabwehr einen Ball und dieser Treffer brachte den Gästen den knappen Sieg. Die hiesigen hatten zahlreichen Ersatz in ihren Reihen. Das Spiel war fair, stand aber unter keiner guten Spielleitung.

80 116 69,4

97

140,25

54,65 70,9

Müller (Hönau 93) ausgezeichnet.

Die 2. Mannschaft war spielfrei, während

1900 III. VfB. Krofdorf 1:2 (1:2) auf eigenem Platz unterlag. Die Niederlage

96,75

100

94

95,75

22,2

94,75

92,5

91

94,25

95

92,75

92,75

91,65

92,5

94

94

97,13

30,75

133,5

104,25

108

64,5 105,13

96,75

108,5 150 121

... 0 ... 4 ... 0 ... 0

1 0

... 6 ...

.... 0 .... 0

1,45

8,3

7,8

8,05

8,4

letzte Derbandsspiel (das 18.) am 1. Osterfeiertag vo

nach gegenseitiger Vereinbarung auf dem VfB.-Platz Aktienmarkt beschränkte sich das Geschäft in in Gießen aus. Nach den Resultaten des letztens ,r-2 -£

rechnen. i vaneoen -ou>. yun

Juhballabteilung des Tv. Kinzenbach. «"!'"" "i50 . A

Preisseite her ist eine Entspannung vorhanden. Nur der Auslandsabsatz liegt unter ziemlich schar­fem Drucke. Das Geschäftsjahr 1933 bedeutet für die Gesellschaft an sich ein Gewinnjahr. Auch konn­ten die Bankschulden weiter gemindert werden, darüber hinaus kommt der Gesellschaft die Wäh­rungsentwertung ihrer Valutaschulden zustatten. Der Verlustvortrag von 5,7 Millionen Mark kann in der Bilanz 1933 stärker herabgesetzt werden.

* Portland-Cement-Werke Heidel­berg-Mannheim-Stuttgart AG., Hei­delberg. Der Geschäftsverlauf 1933 war, beson­ders durch die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Reichsregierung, durchaus zufriedenstellend. Das finanzielle Ergebnis läßt über die Abschreibungen hinaus einen Reingewinn zu. Man kann mit der Wiederaufnahme der Dividendenzahlung rechnen, die sich voraussichtlich auf 4 v. H. stellen wird.

Im ersten Aufstiegspiel trafen sich beide Mann­schaften in Krofdorf. Das Spiel selbst nahm wider Erwarten einen überraschend hohen Ausgang zu- gunsten der Platzbesitzer. Die Mannschaft befanü sich in ausgezeichneter Form und spielte die durch­aus nicht schlechten Gäste in Grund und Boden. Da­mit hat sich Krofdorf die ersten wichtigen Punkte in den Aufstiegspielen erobert.

Tv. Heuchelheim Tv. Launsbach 15:3.

Launsbach weilte zu einem Gesellschaftsspiel in Heuchelheim und mußte eine unverdient hohe Nie­derlage hinnehmen. Das Spiel wurde ziemlich scharf durchgeführt und trug mehr den Charakter eines Punktekampfes als eines Gesellschaftsspieles. Die Platzbesitzer waren den größten Teil der Spiel­zeit überlegen, jedoch entspricht das Torverhältnis nicht ganz den Geschehnissen auf dem Spielfelde. Die Mannschaft der Gäste war keine 12 Tore schlech­ter und hatte mitunter auch viel Pech.

AG. für Zellstoff- und Papierfabri­kation, Aschaffenburg. Im abgelaufenen Jahre war sowohl Beschäftigung, als auch Auf­tragseingang besser als im Jahre vorher. Der we­sentliche Ausstieg hat allerdings erst Mitte 1933 eingesetzt, so daß von dieser Zeit an die seit Mitte 1930 bestehende Krise in der Zellstoffindustrie als

durchsetzte.

Der Rentenmarkt litt heute erneut unter

145

185

62 ,65

Abgaben, besonders späte Reichsschuldbuchforderun­gen wurden hiervon betroffen und gaben 0,50 v. H. nach, Alt- und Neubesitzanleihen blieben etwa be­hauptet, während Stahlverein-Bonds 1,13 v. H., umgetauschte Dollar-Obligationen bis zu 1 v. H. und Reichsbahn-Vorzugsaktien 0,40 v. H. verloren. Am

20,9

1,4

8,05

7,65

8

8,13

6,75

AfB.-Reichsbahn Gießen.

VfB./Reichsbahn Sportverein Groh-Karben 6:6 (3:4).

Einen aufregenden und die Zuschauer bis zum Schluß in Spannung haltenden Kampf lieferten sich beide Mannschaften unter Leitung des Schiedsrich­ters Stumpf (Friedberg). Sechs Elfmeter lassen die hohe Torzahl verständlich erscheinen. Groß-Kar­ben überraschte nach der angenehmen Seite, die Mannschaft spielte einen auf Erfolg eingestellten Fußball ohne technische Feinheiten vermissen zu lassen. Der beste Mann stand auf Rechtsaußen, der durch seine Schnelligkeit immer wieder gefährliche Situationen vor dem Gießener Tore schuf.

Die Gießener standen: Becker; Leutheufer, Ben­der; Lehrmund, Knauß, Fe-uster; Michel, Haupt, Wilhelm, Heß, Fehling.

Beide Mannschaften fanden sich sofort und brach­ten durch den Einsatz ihrer Flügel beide Tore in Gefahr. Ueberraschend ging DfB. in Führung. Der Ausgleich fiel im Gegenangriff durch Elfmeter. Er­neut gingen die Gießener in Führung, mußten aber den Ausgleich und die Halbzeitführung an Groß- Karben abtreten.

Mit unverändertem Tempo beginnt die zweite Spielhälfte, die Gießener nahmen Leutheuser in Sturm und konnten bis 7 Minuten vor Schluß eine 6:4-Führung herausarbeiten. Ein verschossener Elf­meter, dessen Verhängung, dem Verteidiger der

8.2 7,75 8,13

8,1 6,65

6,7

1,45

8 7,6 7,9

8 6,65

6,7

Man Felder Bergbau ..

Kokswerke ...

Phönix Bergbau

Rheinische Braunkohleo

Rheinstahl .....

Vereinigte Stahlwerke.

Otavi Minen ......

Kaliwerke Aschersleben.

Kaliwerke Westeregeln.

Kaliwerke Salzdetfurth

A.E.».

Bekula

Deutsche öanl und Diskonto-

Gesellschaft o

Dresdner Bank o

Reichs bank 12

aus dem Tore und Groß-Karben hatte auf 6:5 ver­kürzt. Eine Flanke des Halblinken sprang dem zu­rückgegangenen Leutheuser an die Schulter, der Un­parteiische entschied Elfmeter und der Ausgleich fiel. Im Gegenangriff köpfte Wilhelm daneben. Ein Spiel, an Kampfbildern reich, hatte sein Ende ge­funden.

Die zweite Mannschaft verlor durch die Schuß­unfähigkeit seiner Stürmer gegen die gleiche des Sportvereins Wetzlar 3:0.

Das Spiel der Dritten in Grüningen wurde we­gen Spielunfähigkeit des Platzes nach 15 Minuten Spieldauer beim Stande von 0:0 abgebrochen» Im Lokalkampf schlugen die ersten Schüler, die nicht vollzählig erschienenen 1900er mit dem hohen Resul­tat von 7:1 Toren.

FC.Teutonia^Watzenborn-Gteinberg

Teutonia II. Wißmar I. 2:1.

Die Reservemannschaft hatte die 1. Mannschaft aus Wißmar zum Verbandsrückspiel als Gegner. Das Spiel wurde in lebhaftem Tempo durchgeführt. Die weit überwiegende Spielzeit waren die Teu­tonen überlegen. Bei allem Eifer vermißte man aber doch die einheitlichen Handlungen. Der Sieg

Vorher spielte die Jugend gegen die Gäste aus Heuchelheim. Zwei Mannschaften mit recht an­sprechendem Können lieferten sich hier einen fesseln­den Kampf und zeigten während des flotten Spiels schöne Kampfmomente. Bis zur Pause waren die Gastgeber zweimal erfolgreich und stellten den Sieg bis zum Schluß mit 6:1 sicher. Die Leistungen beider Mannschaften fanden reichen Beifall.

Die erste Mannschaft war spielfrei und trägt das

Norddeutscher Lloyd ......

A.G. für Verkehrswesen Akt. ..

Berliner Handelsgesellschaft ... .

Commerz, und Prioat-Bank . 0

4% Oesterretchtsche Goldrenlr....

4,20% Oesterretchische SUberrentr 4% Ungarssche Goldrente ......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

4*4% deSgl. von 1913

5% abgeii. Goldmexikauer von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

3. ®. Farven-Industrie

Schetdeanstalt........

Goldschmidt ..

RütgerSwerke

Metallgesellschaft

80 | 116,5 69,65 I 97,13 ! 78,75 I

143 I 121,5 68,75

71

27,25 1 76|

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Hohe Der zuletzt geschloffenen Dividende an RetchsdankDlskom 4 o.ft LombarDzinsfuß 5 o H

Datum |l9-3- j 2Q.3-

Buder»» ..........

Deutsche Srdvl ........

Gelsenkirchener .......

barvener ............

hoeicti EisenKöln-Reuessen Ilse Bergbau

Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke .............

Mannes mann-Röhren .....

{jener Mannschaft hatte man etwas mehr erwartet. Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf. Schieds­richter Drolsbach (Garbenteich) amtierte ein­wandfrei.

Gießener Turnerfchaft II Tv. Dorlar I 6:4 (5:3).

Mit diesem Treffen konnte die zweite Elf der Gießener Turnerfchaft ihr erstes Aufstiegfpiel für sich entscheiden. Die Gießener, die mit einer stark verjüngten Mannschaft antreten mußten, kamen nicht an die Leistungen der Vovsonntage heran. Vor allen Dingen fand sich der Sturm, in dem man ein systemvolles Spiel vermißte, zu keiner einheitlichen Aktion. Halbzeit 5:3. Nach dem Wechsel raffte sich Dorlar zusammen und gestaltete das Spiel ausge­glichen. Auf beiden Seiten fiel noch je ein Tor und fo endete der jederzeit anständige und faire Kampf, der eher einem Freundschaftsspiel als Punktespiel

Sch'- Abend­kurs

78,5 77,75

Schultheis Patzenhofer 0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg 0

Hellstoff Waldhof 0

Zellstoff Aschaffenburg 0

Dessauer GaS ............ 7

Daimler Motoren 0

Deutsche Linoleum ..... 0

Oren stein & Koppel ......0

Leonhard Tietz 0

Lhade .....................10

Sern mulaloren'Fabrik 0

Lonti-Gummi 0

Warum rudern?

Von Ruderlehrer Kurt Brahm.

Wenn sich die Strahlen der Märzsonne durch die Wolken drängen und in Wald und Flur die ersten Knospen zu schwellen beginnen, da erwachen auch die Bootshäuser der Ruderer aus ihrem Win­terschlaf. Die Boote erblicken wieder das Licht des Tages, da regen fick fleißige Hände, die Boote und Riemen werden nacygesehen und instandgesetzt. Dann kommt die schöne Zeit, da der Ruderer keinen schö­neren Weg kennt nach des Tages Arbeit, als den täglichen nach seinem Klubhaus, um sich seine Glieder in rhythmischem Ruderschlage und in Ge­meinschaft seiner Bootskameraden in Licht, Luft und Sonne, vor allem aber auf dem staubfreien Wasser zu stählen. Welcher Ruderer kann nicht von herrlichen Rennen und Wanderfahrten auf deutschen Strömen und Seen erzählen?

Das Rudern ist eine der gesündesten Sportarten, dazu männlich und hart. Wie oft kommen junge Leute schmal und engbrüstig zur ersten Ruder­stunde, und nach zwei bis drei Jahren sind es stramme, breitschultrige Burschen geworden. Keiner von ihnen möchte mehr diesen edlen Sport, wenn er erst einmal dessen Wesensart erfaßt hat, missen. Das, was den Rudersport schon von jeher ausge­zeichnet hat, ist Selbstdisziplin und strenge Mannes­zucht. Dazu gehört in erster Linie ein regelmäßiges Leben: reichliches, nicht übermäßiges Essen, alko­holische Getränke nur in beschränkten Mengen. Nach getaner Arbeit: die täglichen, regelmäßigen Uebungs- fahrten mit anschließender warmer Dusche und längstens um 11 Uhr istZapfenstreich". Ein 7- bis 8stündiger Schlaf ist für den Sportler ebenso not­wendig wie das tägliche Brot. Welch großen Wert man im neuerstandenen Deutschen Reiche auf den disziplinierten Sportsmann legt, geht aus den Maßnahmen des Herrn Reichssportführers von Tfchammer und Osten hervor, der die Trai­ningsvorschrift, die der Deutsche Ruderverband schon seit seinem Bestehen seinen aktiven Ruderern vor­schreibt, als allgemeine Vorschrift für den gesamten deutschen Sport bestimmt hat. Darum ihr Eltern! schickt uns die Jugend in ihrer Freizeit, wir stählen . ihren Körper und erschließen ihnen die Schönheit der Flüsse und herrlichen Landschaften in unserem geliebten deutschen Vaterland.

Gpielvereinigung 1900 Gießen.

Spo. Wehlar 1900 Gießen 9:1 (4:1).

Die Höhe des Ergebnisses kommt einer vernich­tenden Niederlage gleich. Sie kommt aber dem Eingeweihten nicht überraschend, denn die Be­gegnung fand unter Voraussetzungen statt, die die Gießener allzu sehr in Nachteil brachte. Solange die Gießener alle Kräfte auf das Spiel konzentrie­ren konnten, diktierten sie das Geschehen auf dem Spielfeld. Diese Kräfte ließen aber allzu schnell nach, und damit schwanden auch alle Chancen auf ein erfolgreiches Abschneiden. Beide Mannschaften pflegten ein grundverschiedenes System. 1900 flaches und engmaschiges Spiel, Wetzlar raumgreifendes, weites und hohes Zuspiel. 1900 war in der Ab­wehr schwach. In der Läuferreihe fiel Langsdorf zunächst als Mittelläufer und später auch als rech­ter Seitenläufer vollkommen aus. Der Angriff fpieste im Feld recht nett zusammen. Kaum glaublich ist es, daß dieser Sturm keine Tore erzielte, obwohl er zum mindesten genau soviel Chancen dazu hatte, wie der Gastgeber. Das Spiel war stets verteilt. Beide Tore kamen abwechselnd in Gefahr. Wetzlar hatte in dem wiedereingestellten Hüter Grunia eine überragende Kraft Die Verteidigung befriedigte. In der Läuferreihe fiel der alte Mittelläufer Schrader durch gutes taktisches Spiel auf. Im Sturm war der linke Angriffsflügel vorzüglich. Bei 1900 war der linke Läufer Heinbach der beste Mann, auch Grünwald und Roth gefielen. Schlarb im Tor war trotz der vielen Treffer, die er passieren lassen mußte, recht gut. Es erübrigt sich, über den Spielverlauf, in Anbetracht der besonderen Verhältnisse, Worte zu verlieren. Unter den vielen Treffern waren zum Teil leichtsinnig verschuldete, ein Eigentor von Schmelz und ein Zufallstreffer durch Anschuß. 1900s Erfolg resultierte aus einem von Roth sicher ver­wandelten Handelfmeter. Das Eckenverhältnis war ausgeglichen, die Spielleitung durch Schiedsrichter

notierten Werten waren Ilse Bergbau Stamm fest und 4,25 v. H. höher, auch Reichsbankanteile waren um 1,50 v. H. erholt. Für Gement Heidelberg nannte man einen Kurs von 102 v. H. In Metallgesellschaft lag größeres Angebot vor und der Kurs ging um 1,25 v. H. zurück.

Deutsche Anleihen blieben im Verlaufe unver­ändert, Altbesitz bröckelten jedoch geringfügig ab. Staatsanleihen waren ruhig und ohne wesentliche Veränderung. Stadtanleihen hielten sich auf gestri­ger Basis etwa behauptet. Am Pfandbriefmarkt gaben Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen durchschnittlich um 0,25 v. H. nach. Liquidations­pfandbriefe blieben gut gehalten, nur vereinzelt bröckelten sie bis 0,40 v. H. ab. Fremde Werte lagen ruhig, 5prozentige äußere Goldmexikaner lagen etwas leichter. Tagesgeld blieb zum Satz von 3,75 v. H. unverändert.

Abendbörse fester.

Die Abendbörse wies eine festere Stimmung auf, das Geschäft hielt sich aber im allgemeinen in engen Grenzen. Lediglich einige Spezialpapiere waren etwas lebhafter. So gewannen IG. Farben­industrie 1 v. H., Daimler Motoren zunächst 0,65, Scheideanstalt 0,50 v H. Aus den übrigen Markt­gebieten blieben die Berliner Schlußkurse gut be­hauptet. Aschaffenburger Zellstoff wurden von den gemeldeten Abschluß-Aussichten kaum berührt und lagen mit 43,75 kaum verändert. Laurahütte waren wieder angeboten und kamen nicht zur Notiz. Im Verlaufe blieben Daimler Motoren in Front und zogen nochmals 1 v. H. an, auch Adler-Werke Kleyer lagen im Freiverkehr mit 46,50 um etwa 1 v. H. hoher. Mit großem Interesse erwartet man- die morgigen Ausführungen des Führers zum Be­ginn der Arbeitsschlacht.

Am Rentenmarkt zeigte sich kleines Interesse für Neubesitzanleihe, im übrigen lagen die letzten Kurse unverändert. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 22,40, Altbesitzanleihe 95,50, 6 v. H. Stahlvereins-Bonds 74,50, Schutzgebietsanleihe 9,50, Reichsbank 155, Gelsenkirchen ' 70, Harpener 98,90, Mannesmann 72,25, Phönix 55,25, Rheinstahl 98,50, Stahlverein 46,40, AKU 60,75, Bekula 133,50, Daimler 48. bis 49,50, Scheideanstalt 186, IG. Farben 145,25 bis 146 bis 145,50, Holzmann 78,50, Lahmeyer 121, Mainkraft 76, Schuckert 108,50, Norddeutscher Lloyd 36.

^indermarki in (Hießen

Aus dem gestrigen Rinder- (Nutzvieh-) Markt in Gießen standen 764 Stück Großvieh, 136 Fresser und 175 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: a) Milchkühe ober hochtragende Kühe: 1. Qualität 330 bis 470 Mark, 2. Qualität 200 bis 260, 3. Qualität 130 bis 180; b) Schlachtkühe 1. Qualität 120 bis 250, 2. Qua­lität 60 bis 120: c). Rinder, % bis jährig, 60 bis 100, bis 2iährig 80 bis 160, tragend 180 bis 350 Mark d) Kälber, das Pfund Lebendgewicht 20 bis 32 Pfennig. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverlauf: anfangs lebhaft, später abflauend, geringer Ueberstand.

Mainzer Schlachtviehmarkt.

Mainz, 20. März. Auftrieb: 52 Ochsen, 27 Bullen, 573 Kühe ober Färsen, 353 Kälber, 864 Schweine. Notiert würbe pro Zentner Lebend­gewicht in Reichsmark. Ochsen al) 27 bis 30, b2) 24 bis 25, d) 17 bis 24; Bullen c) 22 bis 26; Kühe a) 25 bis 28, b) 19 bis 24, c) 12 bis 18; Färsen

a) 26 bis 33, b) 22 bis 25; Kälber b) 35 bis 44,

c) 29 bis 34, d) 18 bis 28; Schweine b) 45 bis 48,

c) 44 bis 47, d) 39 bis 46. Schafe nicht notiert.

Marktverlauf. Großvieh schleppend, langsam aus» verkauft; Kälber lebhaft, ausverkauft; Schweine ruhig, großer Ueberstand.

Schluß!. JJiinag, bSrse

20-3

Gäste den Platzverweis wegen Schiedsrichterbeleidi- 1930 bestehende Krise in der Zellstoffindustne als gung einbrachte, war für'diese das Zeichen zum überwunden angesehen werden kann. Auch oon Der Endspurt. Der Rechtsaußen brach durch, Becker lief m" rc**t

Frankfurt a. M., 20. März. Die heutige Mittagsbörse eröffnete in nicht ganz einheitlicher Haltung. Die Entlastungsverkäufe der Kulisse schie­nen noch nicht beendet zu sein, denn bei Börsen­eröffnung war die Stimmung etwas unsicher, da

--- ----- t---------. ,r- größeres Angebot vorlag, das aber bei verhältnis-

zu niedrig, zeigte aber das mangelhafte Schußoer- mäßig lebhaftem Geschäft Aufnahme fand. Die mögen der Stürmerreihe. . | außerordentlich günstigen Wirtschaftsmeldungen ga­

ben der Börse eine gute Stütze, so daß sich nach den ersten Kursen überwiegend eine festere Haltung

ttlettr Lieferungsg'esellschast * *' Licht und Kraf, .....

Selten & Guilleaume ~

Gesellfch.s.Eiektr.Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität .... 5

Schuller, S Co.......... 5

Siemen» & £>akfc. .,1.*^ 7

LahmeverLCo..........I. 10

der Hauptsache wieder auf Spezialwerte und da auf sogenannte Rohstoffpapiere. So gewannen Deutsche Erdöl 3 v. H., Rütgerswerke 1,25 v. H., daneben IG. Farbenindustrie 1 v. H. und Scheide- 2,2 Stark gesucht waren Cernent

Heidelberg; eine Notiz kam zunächst nicht zustande, . . die Taxe lautete auf über Pari nach zuletzt 99 v. H. In einem fairen Gesellschaftsspiel trafen sich Andererseits blieben Laurahütte-Aktien stark ange- beide Mannschaften in Kinzenbach. Die Gäste waren 1 Zoten und ohne Aufnahme, und die Taxe ermäßigte nur mit 10 Mann zur Stelle, gaben aber erwar- sich auf Ca. 20 v. H. nach gestern Abend 24 bis 25 tungsgemäß einen kampfstarken Gegner ab. Die1D- H. und gestern Mittag amtlich 28 v. H. Montan- Mannfchaft spielte zweckmäßig und kam auch bald werte lagen überwiegend bis zu 1 v. H. fester, Har- zum ersten Treffer. Nachdem die Gäste mit einem pener gewannen sogar bis 2 v. H., nur Rhein. 2. Tor aufwarteten, kam Kinzenbach zum ersten Braunkohlen gingen" auf die letzttägigen Steige- ©egentreffer. Mit je einem Erfolg auf beiden Sei- rungen um 1,5 v. H. zurück. Elektroaktien konnten ten wurde die erste Hälfte beschlossen. Nach dem sich meist um 0,25 bis 0,75 v. H. freundlicher gestal- Wechfel glich die Platzmannschaft zunächst aus, i ten. Von den Nebenmärkten seien Aku mit plus 0,50 mußte aber im weiteren Verlauf noch zwei Tore i D H., AG. für Verkehr mit plus 0,25 v. H., ander- hinnehmen, die den Sieg der Gäste sicherstellten.1 feits Nordd. Lloyd mit minus 0,40 v. H. erwähnt. Der Platzmannschaft war nach der Pause wiederholt Verlaufe zog das Geschäft etwas an und die Gelegenheit gegeben, auszugleichen, jedoch zeigte der Kurse zeigten allgemein eine Befestigung von durch- Sturm ein derart hilfloses Spiel, daß Tore aus- schnittlich'0,50 v. H. So Verein. Stahlwerke, Gelsen- blciben mußten. kirchen, Klöckner, Phönix, Felten, Siemens, Zell-

im ($au XII der DT ! stoss Waldhof und AG. für Verkehrswesen. Auch yanypail im VMU uer Farben lagen noch etwas freundlicher, Rhein-

Turnv. Großen-Linden I Spvg. Gießen 19001 ftabl bei größeren Umsätzen sogar um 1 v. H. be- 8:7 (4:4). festigt. Daimler xoaren nach etwas niedrigerer Er-

Der überraschende Ausgang dieses Spieles zeigt, Öffnung später um 0,40 v. H. erholt. Von später

Schluß» rurs

19.3.

% Deutsche RetchSanleihe v 1927 6% ehem.7% Dl. Retchsanl. v. 1929 6y,% Doung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Auslos.-Rechten .........

Desgl. ohne Auslol.-Rechte......

6% ehem.8% Hess. Bollsstaat 1929 (rückzahlb 102%)

6% Hess. Landesbank Darmstadt «old R. 12

6Vi% Hess. Landes-Hypotheken- banl Darmstadt Llaul.....

Oberwellen Provinz-Anleihe mit Ausios.-Rechten ......

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bi« 1935

% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Boldpse. 16 unkündbar bis 1936 ehem. *'/,% Franks. Hyp.- Bank.Liqu.'Psandbriese

W/o ehem <y,% Rheinische Hyp.-Bank-Ltau.-Goldose. ..

6% ehem. 8% Pr. LanveSpsand- briesanstalt, Psandbriese R 19

% ehem. 7% Pr. LandeSpsand- oriesanstaU, Psandbriese R. io Gteuergutsch. Verrechnungskurs

daß die Platzbesitzer nicht nur zu ihrer früheren »glich, 6:4 für die Gießener Turnerschaft. Der Schieds- Spielstärke zurückgefunden haben, sondern auch noch richter leitete korrekt.

einiges hinzugelernt hoben. Die Großen-Lindener - - .....

verdanken den Sieg dem nie gesehenen Eifer, vor allem aber auch den hervorragenden Leistungen des Tormannes und des linken Läufers. Don der Gie-

o|

o

O 54,65

10 210,5

O 97,25

O 46

O 15,5

6 118,25

Datum

4% desgl. Serie II ' ' '

5% Rumän. vereint». Rente v. 1903 «tz°/-»Rumün.vereinh.Renrev.l913 4% Rumänische vercinh. Rente ..

8%% Anatoller

Philipp Holzmann...... ol

Zementwerk Heidelberg ..... O

lemevtweri Karlstadt.........O|

vamvurg-AmerUa-Paker .... o Hamburg-Südam. Tampsschiss O Hansa-Dampsschiks ... O

Srtyncr ... Ol 27,4 |

Dtaiinrnftwerke Höchst O.SL... 4

Süddeutscher Zucker ........ 8| 176 I

Frankfurt a.M

Berlin

Schluß» kurS

Schluß!. Abend- börfe

Schluß» hird

Slblußk. Mlitag» börfe

19-3.

20-J.

19-3-

20-3,

6,7

5,45

6,7

6,9

5,4

5,5

5,6

8,1

8,05

8,4

4,7

4,7

4,8

4,45

31,25

31,75

31,65

31,65

Zrankfun a. Ul

öerlm

Schluß» kurS

Schluß!. Abend­börse

Schluß» kurS

Schlußk Mittag­börse

Datum

19-3.

20.3

19-3.

20-3.

19-März

20-März

Amtliche Rotieruna

Amtliche Dotierung

S>eld

Äne

Geld

Srie

Helstnglor» .

5,639

5,651

5,644

5,656

Wien .....

47,20

47,30

47,20

47,30

Prag ......

10,38

10,40

10,38

10,40

Budaped ...

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

168,98

169,32

168,98

169,32

Cfllo ......

64,19

64,31

64,29

64,41

stovenhage»

57,04

57,16

57,14

57,26

Liockholm

65,83

65,97

65,93

66,07

Landon ....

12,7?

12,80

>2,795

12,825

Buenos Aires

0,634

0,638

0,634

0,636

Weunod ...

2,512

2,518

2,510

2,516

Brüssel....

58,47

58,59

58,47

58,59

Italien ....

Paris .....

21,49

21,53

21,51

21,55

16,50

16,54

16,50

16,54

schwetz ...

80,89

81,05

80,95

81,11

eDanten ...

34,31

34,27

81,80

34,19

34 25

Danzig ...

81,64

81,64

81,80

Iavan ....

0,754

0,756

0,756

0,212

0,758

'Mo de Ian.

0,212

0,214

0,214

Jugoslawien

5,664

5,676

5,664

5,676

Liliabo» ...

11,63

11,65

11,65

11,67

Berlin, 20-März

Geld

Brief

Amerikanische Roten..............

2,463

2,483

Belgische Roten ................

58,31

58,55

Dänische Noten ................

56,89

57,11

Englische Noten .................

12,75

12,81

Französische Noten...............

16,46

16,52

Holländische Noten........ . . ..

168,56

169,24

Italienische Noten. ..............

Norwegische Noten ..............

21,39

21,47

64,12

64,38

Deutsch Lesterretch, * 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

65,77

66,03

Schweizer UloteB.................

80,77

81,09

Epanische Note»............

34,05

34,19

Ungarische Note»