Beanstandung. Eine Reihe von Anordnungen und Bekanntmachungen teilte der Hauptmann mit; insbesondere wurde die neue Exerzier- und Grußordnung erläutert. Das Abzeichen für 10jährige Mitgliedschaft erhielten folgende Kameraden: Johs. D ö r n i s , Otto Kaiser, Wilhelm Scharf, Fritz Von-Ei ff und Konrad Silz. Weiter berichtete Oberbrandmeister Kopp über das Verhalten bei Brandausbruch und seine Erfahrungen, die er als Teilnehmer des sechsten Lehrganges bei der Hessischen Feuerwehrschule in Friedberg gesammelt hatte. Für die von der Wehr im abgelaufenen Jahr geleistete Tätigkeit dankte Bürgermeister H ö g y namens der Stadt. Mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer und das Vaterland, sowie mit dem Gesang des Horst-Wessel-
Oie Volksgesundheit fördern, heißt Elend verhüten.
Werdet Mitglieder
der NS-Volkswohlfahrt!
Liedes schloß der Vorsitzende die Versammlung. — Die am 11. Februar oorgenommene ntraßen- sammluna für das Wi " te rh i l f s we rk brachte in unserer Ortsgruppe den Betrag von 71,62 Mark. Es entfallen auf Laubach 35,82 Mark, Wetterfeld 15,80, Ruppertsburg 14,90 Mark und Gonterskirchen 5,10 Mark. Die Lebensmittel- pfundsammlung für Januar und Februar hatte folgendes Ergebnis: 166 Pfund Bohnen, 103 Pfund Mehl, 33 Pfund Erbsen, 21 Pfund Graupen und 240 Pfund Reis und andere Lebensmittel. — Der Verkauf der S p i tz e n - R o s e t t e n am vorigen Sonntag brachte 118 Mark in der Ortsgruppe ein Auf Laubach entfielen 78 Mark, Ruppertsburg 20 Mark, Gonterskirchen 8 Mark und Wetterfeld 12 Mark.
( Gedern, 20. Febr. Im Gasthaus „Zum deutschen Haus" fand dieser Tage die Generalversammlung der Deutschen Bau-und Siedlungs- Gemeinschaft, Ortsgruppe Gedern statt. Architekt Schröder erstattete zunächst den Jahresbericht. Der Rechner Johannes Rausch gab den Kassenbericht bekannt; seine Vorschläge hinsichtlich der Beitragserhebung wurden einstimmig angenommen. Sodann schritt man zur Wahl des Vorstandes. Da alle seitherigen Mitglieder, die keinen Bausparvertrag abschließen, aus der DBS. aus- scheiden, stellte auch Architekt Schröder sein Amt zur Verfügung. An seiner Stelle wurde Lokomotivführer Rüb zum Ortsgruppenobmann gewählt. Zum Kassierer und stellvertretenden Obmann wurde Johannes Rausch bestimmt. Schriftführer wurde Alexander R e u ß. Der neue Obmann dankte dem seitherigen Vorsitzenden Architekt Schröder für die von ihm geleistete Arbeit. Im weiteren Verlaufe der Versammlung sprach Architekt S ch r ö - d e r über die politischen Ereignisse der vergangenen Jahre. Es konnte festgestellt werden, daß bis jetzt 11 Bausparer in Gedern durch die DBS. berücksichtigt werden konnten. Es wurden 11 Wohnhäuser im Gesamtwerte von 110 000 Mark erstellt. Mit einem dreifachen „Sieg-Heil! auf den Dolkskanzler Adolf Hitler wurde die Versammlung geschlossen. — Dieser Tage fand im Gasthaus „Zum Löwen" eine Bauern Versammlung statt, die von dem Ortsbauernführer Hermann Müller geleitet wurde. Landwirtschaftsrat Dr. Bäumer sprach über die erfreuliche Einigung der deutschen Bauern durch Adolf Hitler und erörterte ferner eine Reihe von
beruflichen Fragen. Mit großem Interesse wurde ein Lichtbildervortrag von Landwirtschaftsassessor Seibel (Büdingen) über das Thema „Schädlingsbekämpfung" verfolgt. Landwirtschaftsrat Dr. Bäumer beantwortete im weiteren Verlaufe der Veranstaltung noch eine Reihe von Fragen. Ortsbauernführer Hermann Müller schloß die Versammlung mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf unserer Führer Adolf Hitler.
Kirche und Schule.
Lanokreis Metzen.
)( Lich, 20. Febr. Die evangelische Kirche n gemeinde - Vertretung trat im Gemeindesaal zur Beratung des Voranschlags für 1 934 zusammen. Zu Beginn der Sitzung wurden die Mitglieder von dem Vorsitzenden auf die Verfassung der deutsch-evangelischen Kirche und der evangelischen Landeskirche Nassau-Hessen verpflichtet. Der Voranschlag wurde einstimmig genehmigt. Er weist im ersten Teil in Einnahme und Ausgabe 12 778,74 Mark, im zweiten Teil 4295,47 Mark auf. In früheren Jahren bestritt das Marienstist alle Ausgaben. Da es jedoch sein Kapitalvermögen größtenteils verloren hat und sein Grundbesitz nur wenig mehr einbringt, muß das Defizit durch örtliche Kirchensteuer gedeckt werden. An größeren Ausgaben mußten im ersten Teil 2400 Mark für Steuern und 1000 Mark für die Neubelieferung eines Teiles des Kirchendachs vorgesehen werden. Die Kirchenheizung, die bisher sehr schlecht funktionierte, wird im Laufe des Jahres durch das Entgegenkommen der Stadt verbessert werden. Im Anschluß an die Beratung des Voranschlags wurde der Bericht des Kirchenvorstandes über den kirchlichen und sittlichen Zu st and der evangelischen Gemeinde in 1933 vorgetragen. Es wurden 62 Hauptgottesdienste, 36 Nebengottesdienste, 15 Christenlehren und 35 Kindergottesdienste gehalten. Der Gottesdienstbesuch betrug 22,99 v. H. der landeskirchlichen und 20,87 v.H. der erwachsenen evgl. Bevölkerung, der Abendmahlsbesuch 31,54 bzw. 42,28 v. H., der Kindergottesdienst 22,85 v. H. der männlichen und 33,96 v. H. der weiblichen schulpflichtigen Jugend. Die Gesamtsumme der Liebesgaben betrug 3377 Mark oder 1,34 Mark bzw. 1,79 Mark auf den Kopf der Bevölkerung. Es wurden 16 Paare getraut, 38 Kinder getauft, 22 Kinder konfirmiert und 31 Gemeindeglieder beerdigt. Der Bericht fand eine ausführliche Besprechung, in der noch mancherlei wertvolle Anregung zur Hebung des kirchlichen und christlichen Lebens gegeben wurde. Jeder einzelne muß sich verpflichtet fühlen, für seine Kirche und das Evangelium zu werben und dafür ein persönliches Bekenntnis abzulegen.
Das ehemalige Naturfreundehaus auf der Tromm.
LPD. Darmstadt, 20. Febr. In einem Ausschreiben des Staatsminjfteriums wird mitgeteilt, daß die Kreisleitung der NSDAP. Heppenheim mit der vorläufigen^ Verwaltung des ehemaligen Naturfreundehauses auf der Tromm beauftragt worden ist. Das Heim, das in einer der schönsten Gegenden des Odenwaldes auf der 552 Meter hohen Tromm gelegen ist, die sich in den letzten Jahren auch als Wintersportplatz zunehmender Beliebtheit erfreut, bietet für ungefähr 40 Personen Uebernachtungsmöglichkeit in Betten. Daneben steht noch eine größere Anzahl von Strohsäcken zur Verfügung. Die Uebernachtungsgebühr beträgt für Schüler und Jugendorganisationen der NSDAP. 0,25 Mark. Die Benutzung der Küche und des Küchengeschirrs steht den Besuchern gegen ein ganz geringes Entgelt zur Verfügung. Die erforderlichen Lebensmittel müssen jedoch mitgebracht
werden. Um das Heim aufrechterhalten zu können, ist es erforderlich, daß die Besucherzahl so gesteigert wird, daß wenigstens die laufenden Unkosten gedeckt werden. Es wird daher auf dieses nunmehr nationalsozialistische Wanderheim aufmerksam gemacht.
preutzeu.
Neuer Bürgermeister in Biedenkopf.
* Biedenkopf, 21. Febr. Der Herr Regierungspräsident hat den Kreisleiter und Gauin<pek- teur Thiele mit Wirkung vom 1. März zum Bürgermeister der Stadt Biedenkopf ernannt.
1100 Arbeiter aus Hessen-Nassau fahren in Urlaub!
Frankfurt a. TO., 20. Febr. (LPD.) Als ein weiterer großer Erfolg der Bemühungen, den Arbeitern die Freizeit freudig zu gestalten, dürfte die Tatsache gelten, daß am 3. März der erste Urlaubs- Sonderzug der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" in Hessen-Nassau nachdem Erzgebirge abfährt. Es stehen der Landesleitung 1100 Plätze zur Verfügung, wovon 800 auf den Gau Hessen- Nassau und 300 auf Kurhessen entfalten. Die Abfahrt erfolgt am Samstag, 3. M ä r z , um 17 Uhr, ab Frankfurt a. M., während die Rückfahrt am Donnerstag, 15 März, vor sich geht. Die Urlaubsdauer beträgt volle zehn Tage, die Kosten für den Teilnehmer betragen pro Tag 2 Mark. Die Unterbringung erfolgt in Gasthöfen und Pensionen des landschaftlich herrlich gelegenen Schmartenberg-Be- zirks im Erzgebirge. Die Mitfahrer sind ausschließlich Arbeiter, denen die Möglichkeit eines ausgedehnten Urlaubs in anderen Landesteilen unseres Vaterlandes aus finanziellen Gründen nie möglich war. Es sollen Kameraden sein, die im Betrieb ihren Mann gestanden haben. Ihnen soll dieser Urlaub Dank und Anerkennung sein. Bei den derzeitig geltenden Urlaubsbestimmungen muß vor Antritt des Urlaubs eine Verständigung mit dem Betriebsführer erzielt werden, da für manchen die Gewährung eines solch ausgedehnten Urlaubs ein Entgegenkommen des Betriebsführers bedeutet. Es ist jedoch kaum anzunehmen, daß die Betriebsführer diesen Urlaub ihren verdienten Mitarbeitern verweigern werden. Die Erfahrungen aus den übrigen Gauen haben überall das Gegenteil bewiesen.
Kreis Wetzlnr.
8 Krofdorf-Gleiberg, 19. Febr. Gestern fand im Saale der Gastwirtschaft Bender die erste diesjährige Gemeindeholzversteigerung statt. Durch die starke Nachfrage wurden gute Preise erzielt. Auch aus den umliegenden Gemeinden waren zahlreiche Käufer erschienen. Es wurden im Durchschnitt bezahlt: für je 1 Raummeter Buchenscheit 11 bis 12 Mark, Buchenknüppel 8 bis 9 Mark, Buch enreifer 1,80 Mk., Eichennutzrollen (2 Meter lang) 6 bis 7 Mark, Eichenscheit 6 bis 7 Mark, Eichenknüppel 4 bis 5 Mark, Eichenreifer 0,50 bis 0,60 Mark. — Die Sammlung für das Winter- hilfswerk am Sonntag wurde dem BdM. übertragen. Alle Mädchen stellten sich freudig in den Dienst der guten Sache und verkauften annähernd 1000 Stück der in Plauen hergestellten Spitz'en- rosetten.
p. Bieber, 20. Febr. Die hiesige Gruppe des Bundesdeutscher Mädchen hat sich unter der rührigen Leitung von Lisa Junker gut entwickelt und umfaßt gegenwärtig fast alle Jungmädchen des Ortes. Alle sind mit großer Begeisterung bei der Sache. Die gemeinsamen Handarbeits-, Bücher-, Sing- und die Gymnastikstunden sind stets sehr gut besucht. In der Führung ist neben Lisa Junker auch Else Peter tätig.
Oie Bautätigkeit im ersten Jahre des Dritten Reiches.
Im Jahre 1933 erfuhr der Wohnungsbau infolge des Kumpfes der Reichsregierung gegen die Arbeitslosigkeit und auf Grund der hierdurch angeregten gesteigerten privaten Unternehmungslust eine kräftige Belebung. Die wichtigsten Merkmale der Wohnbautätigkeit im vergangenen Jahr sind die erheblich gesteigerte U m b a u ta ti g E e 11, die Zunahme des Kleinhausbaus und die wachsende Beteiligung privater Bauherren Verwaltungsmäßige und baupolizeiliche Erleichterungen sorgten vielfach für einen raschen Baubeginn so daß sich schon im April eine Steigerung der Bauvollendungen ergab. Die Höchstzahl ist im vierten Vier- teljahr erreicht worden. Insgesamt wurden m sämtlichen Gemeinden mit 10 000 und mehr Einwohnern 96 700 Wohnungen erstellt, um 25 300 oder 3 5 v. H. m e h r a l s i m I a h r e 1 9 3 2, in dem allerdings die Bautätigkeit ihren bisher tiefsten Stand erreicht hatte. Unter Zugrundelegung der 3"m Bau beantragten genehmigten und begonnenen Wohnbauten dürften in das Jahr 1934 in den Berichtsorten 35 000 bis 40 000 Wohnungen übernommen worden fein, die ihrer Fertigstellung harren. ' „ f
Die Teilung alter, meist größerer Wohnungen hatte bereits im Jahre 1932 nicht unbedeutend Zuge- nominell. Sie entfaltete sich aber auf Grund der erhöhten staatlichen Förderung erst ganz im Jahre 1933. Im ganzen wurden 31 500 Wohnungen (1932: 12 900) oder 44 v. H. sämtlicher in den Groß- und Mittelstädten erstellten Wohnungen durch Umbau geschaffen (1932: 24 v.H., 1931: 5 v.H.).
Der gesamte Wohnungsbestand in den Groß- und Mittelstädten dürfte sich zu Beginn des Jahres 1934 auf insgesamt 6,5 Millionen Wohnungen beziffern, von denen etwa 1,2 Millionen oder 18,6 vom Hundert aller Wohnungen nach dem 1. Juli 1918 erstellt worden sind. Die Durchschnittsgröße der erbauten Wohnungen hat in den Groß- und Mittelstädten wieder etwas zugenommen. Während noch im Jahre 1932 54 v. H. der fertiggestellten Wohnungen Kleinwohnungen waren, entfielen 1933 auf Kleinwohnungen nur 46 v. H., auf Mittelwohnungen dagegen 49 v.H. Auch der Anteil der Wohnungen mit 7 und mehr Räumen hat sich gegen früher etwas erhöht. Die Ursache für diese Entwicklung liegt in dem starken Zuwachs an Kleinhäusern, die in der Hauptsache neben der Küche 3 bis 4 Wohn- bzw. Schlafräume oder bewohnbare Kammern enthalten.
Die Unterstützung der Neubautätigkeit mit öffentlichen M i t t eln ist im Jahre 1933 weiter erheblich eingeschränkt worden. Insgesamt sind 1933 49 v. H. aller durch Neubau in den Groß- und Mittelstädten in Wohngebäuden erstellten Wohnungen mit Unterstützung aus öffentlichen Mitteln errichtet worden, gegenüber 70 v. H. im Jahre 1932.
Gietzener Wocherrmarktpreise.
* Gießen, 21. Febr. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Landbutter, das Pfund 1,20 bis 1,25 Mark, Kochbutter 1,— bis 1,10 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (inländische) 10 bis 11, Wirsing, das Pfund (gelb) 15 bis 18, (grün) 25 bis 30, Weißkraut 12, Rotkraut 12 bis 15, Gelbe Ruben 12, Rote Rüben 10, Spinat 25 bis 30, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 20 bis 25, Rosenkohl 35 Pf., Feldsalat 1,20 bis 1,50 Mark, Tomaten 60 Pf., Zwiebeln 10, Meerrettich 40 bis 45, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kartoffeln 3 bis 3>£, der Zentner 2,80 bis 3,— Mark, Aepfel, das Pfund 15 bis 25 Pf., Birnen 20 bis 25, junge Hähne 80, Suppenhühner 75, Blumenkohl, das Stück 35 bis 50, Salat 25 bis 30, Endivien 15 bis 25, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 35 Pf.
im Alter von 54 Jahren.
Altersvereinigung 1879/1929.
Katholischen Kirche statt.
1075 D
2 Uhr statt.
Der Vorstand.
1074 V
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zur großen Armee abberufen.
Lollar, Grünberg, Havert, den 20. Februar 1934.
1091 p
10761)
Alle Gießener Kameraden in Uniform treten Donnerstag, den 22. Februar, 1 Uhr, am Stahlhelmheim an. Die Kameraden in Zivil schließen sich erst auf dem Friedhof dem Sturmbann an.
Gießen, Bingerbrück, den 19. Februar 1934.
Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 22. Februar, nachmittags 2 Uhr,- auf dem Neuen Friedhof in Gießen statt.
Das Seelenamt findet am Donnerstag, vormittags 7% Uhr, in der
Am 19. Februar wurde einer der Gründer unserer Ortsgruppe, der ehemalige Kameradschaftsführer, Kamerad
Anmachholz
Bestell, erbittet) wir direkt an uns, möglichst ö.iß oft-
Die Beerdigung findet am Donnerstag, 22. Februar bruar, nachmittags 3 Uhr statt
aller Art, leicht und schallsicher, werden ausgeführt durch
Der Stahlhelm B.d.F.
Ortsgruppe Gießen.
In tiefer Trauer;
Die Hinterbliebenen.
Plötzlich und unerwartet verstarb gestern abend unsere liebe Mutter und Großmutter
Frau Anna Jacobi Wwe.
geb. Schuchardt
im Alter von 59 Jahren.
Vtfbzrf Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, die Kameraden von dem plötzlichen Ab« - ^hen unseres lieben
HansWeinandy
ir in Kenntnis zu setzen. Ein treuer Kamerad ist von uns gegangen, dessen Andenken wir stets in Ehren halten werden. Die Beerdigung findet Donnerstag, 22. Febr, 14 Uhr, statt. Um vollzählige Beteiligung der Kameraden wird ersucht 1071D Der Vorstand.
Die Trauerfeier für unseren lieben Alterskameraden
Hans Weinandy
findet am Donnerstag, dem 22. Februar, nachmittags
Heute vormittag entschlief plötzlich und unerwartet mein lieber Mann, unser Vater, Schwiegervater, Großvater und Bruder
Johann Peter Weinandy
ZollsekYetär
Hans Weinandy
Obertruppführer
Krupka
'vricht bis einschließl. Mittwoch, den 21. Februar, nachmittags BVa und abends S1/2 Uhr, in der Evangelischen Ltadtmission. 0893 lllllllllllilHIIIIIlHIHHIlilllllllllllllllllllllllllllllll
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Bekanntmachung.
In unser Handelsregister, Abteilung B, wurde am 19. Februar 1934 bei der Firma Gesellschaft zur Errichtung von Wohnhäusern mit beschränkter Haftung in Lollar folgendes eingetragen: Durch Beschluß der Generalversammlung vom 22. Dezember 1933 ist die Gesellschaft aufgelöst. Steuersyndikus Paul Lünz- mann in Wehlar ist Liquidator. 1093D
Gießen, den 20. Februar 1934.
Hessisches Amtsgericht.
Bekanntmachung.
Wegen Umbauarbeiten an der hiesigen Klaranlage wird bis zum 15. März d. I. gut ausgetrockneter Schlamm, der ein hochwertiges Düngemittel darftellt, kostenlos daselbst abgegeben. 1080D
Gießen, den 20. Februar 1934.
Städtisches Hoch- und Tiefbauamt. _______________G ravert.
Bullenverkauf.
Die Gemeinde Steinbach beabsichtigt einen fetten DUllNl zu verkaufen. Angebote per Zentner Lebendgewicht sind bis zum Montag, dem 26. d. M., nach, mittags 2 Uhr, auf der Bürgermeisterei einzureichen, woselbst die Bedingungen bekanntgegeben werden.
Gleichzeitig können sich Besitzer junger Simmentaler Bullen bei unterzeichneter Stelle melden
Steinbach, am 19. Februar 1934. 1081D
Hessische Bürgermeisterei Steinbach. Krämer.
Holzverkäufe
aus Revier Saasen.
Montag, den 26. Februar. 9% Uhr. im Gasthaus „Zum Hirsch" zu Reiskirchen aus Buchwald, Eichwald, Neuerhegwald, Neuhof, Neuhofstanne und Walbersberg: Stammholz: 6 Stück Esche und Ahorn 2. bis 4. Klasse = 3 fm; 9 Stück Lärche la- bis 3b-Kl. = 8 fm; Derbstangen: 242 Stück Fichte 1. bis 3. Kl; Ruhscheiter: 27 rm Eiche (2 m lang); ferner Brennholz. rm: Scheiter.- Buche 267, Eiche 43, Kiefer 14; Knüppel: Buche 264, Eiche 99, Wildkirsche 8, Kiefer 23, Fichte 35; Reisig: Buche 172, Eiche 166; Stöcke: Buche 35, Eiche 2. 1073D
Dienstag, den 27. Februar. 9% Uhr, im Gasthaus ..Zur Traube (Schepp, Wilhelm II.) zu Saasen aus Bauernheide, Virkwaldshege, Güntersgraben, Neuhofshege und Zeileichen: Derb- und Reisstangen: Stück: Ahorn 4, Fichte 85; ferner Brennholz, rm: Scheiter: Buche 328, Eiche 19, Kiefer 6; Knüppel: Buche 147, Eiche 39, Birke, Aspe 6, Nadel 14; Reisig: Buche 232 (Stamm), Eiche 46; Stöcke: Buche 50.
In den Schlägen Buchwald, Eichwald, BirkwaldS- hege, Güntersgraben und Zeileichen wird das Versteigerungsbrennholz mit „23g." geschlagen.
Personen, die ihre Domanialgefälle aus 1933 und früheren Jahren nicht bezahlt haben, wird kein Zuschlag erteilt. Es empfiehlt sich daher bei Regelung der Schuld nach dem 15. Februar Quittungsvorlage auf dem Forstamt vor dem Versteigerungstermin.
hessisches Forstamt Grimberg.


