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Verl. Tore

Gew.

Hochelheim

Staffelsieger: Hochelheim

rieten die beiden Tabellenletzten.

Wirtschaft

geringe Erholuna Aktienmarkt IG.

5

4

2 0

51:13

27:17

16:33

7:33

erent fall

0

1

4

6

II.

Pkte.

11:1

9:3

4:8

0:12

Staffel I.

Unentsch.

1

1 0 0

Im Verlaufe setzte sich an allen Märkten eine durch. So konnten sich am arben um 0,75 v. H., Phönix um

0,40 v.H., Zellstoff Waldhos und AG. für Ver­kehrswesen je 0,75 v. H. niedriger, Schiffahrtswerte lagen etwa behauptet.

Der Rentenmarkt lag sehr ruhig und schwächer. Altbesitz und späte Reichsschuldbuchforderungen je 0,65 d. H., Neubesitz 30 Pf. niedriger. Dollar-Bonds lagen bis 1 v. H. schwächer.

(563), Schafe 27 (19), darunter 23 (18) Hammel, Schweine 3973 (4100). Notiert wurde pro 1 Zent­ner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 33, b) 31 bis 32, c) 28 b,s 30, d) 25 bis 27, Bullen a) 30,

b) 28 bis 29, c) 26 bis 27, d) 24 bis 25; Kühe

a) 28 bis 29, b) 24 bis 27, c) 19 bis 23, d) 1A bis 18; Färsen a) 33, b) 30 bis 32, c) 27 bis 29, d)

24 bis 26; Kälber a) 46 bis 47, b) 41 bis 45, c)

34 bis 40, d) 26 bis 33; Lämmer und Hammel bl) Weidemasthammel 34 bis 36; Schafe nicht no­tiert- Schweine a) 43 bis 46, b) 42 bis 45, c) 40 bis 45, d) 37 bis 44, e) 36 bis 41, Sauen 34 bis 42. Im Preisvergleich zum letzten Montagsmarkt aaben Bullen 1 Mark, Schweine bis 2 Mark nach, Kühe zogen 1 Mark und Kälber 1 bis 2 Mark an, im übrigen blieben die Preise unverändert. Markt­verlauf: Rinder ruhig, nahenzu ausverkauft. Kal­ber, Hammel und Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine ruhig, nahezu ausverkauft.

Fleischgroßmarkt. Beschickung: 555 Viertel Rindfleisch, 55 ganze Kälber, 34 ganze Schafe und 256 Schweinehälften Preis für 1 Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch I 48 bis 54 II 44 bis 50; Bullenfleisch 46 bis 52; Kuh- fle'isch II 36 bis 44, III 24 bis 32; Kalbfleisch II 60 bis 68, III 50 bis 60; Hammelfleisch 65 bis 75; Schaffleisch nicht notiert; Schweinefleisch I 60 bis 66. Geschäftsgang ruhig.

frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 19. März. Die Tendenz am Frankfurter Getreidegroßmarkt erfuhr durch die Neuregelung des Festpreissystems eine leichte Befestigung, was sich insbesondere bei Weizen, der nur knapp angeboten war, in einer Preiserhöhung um 2,50 Mark per Tonne auswirkte. Im übrigen lagen die Getreide- und Mehlpreise unverändert bei sehr ruhigem Geschäft. Kraftfuttermittel lagen stetig bei meist etwas höheren Preisen, nur Treber bröckelten weiter ab. Weizen 199 bis 200, Roggen 172,50 bis 173, Sommergerste 172,50 bis 177,50, Hafer 157,50 bis 160, Weizenmehl südd. Spez. 0 mit Austauschweizen 29,40 bis 29,95, do. ohne 27,90 bis 28,45, Roggenmehl 0 bis 60proz. 23,50 bis 24, do. südd. Spez. 0 24, Weizenkleie 10,25, Weizen­futtermehl 11 bis 11,25, Roggenkleie 10,60 bis 10,70, Soyaschrot 15,35 bis 15,55, Palmkuchen 14,90 bis 15, Erdnußkuchen 16,30 bis 17,25, Treber 15, Trockenschnitzel 9,60 bis 9,70, Heu war abgeschwacht auf 6 Mark nach zuletzt 6,40, Weizen- und Roggen- stroh drahtgepreßt ober gebündelt 1,90 bis 2 Mark. ' Tendenz: befestigt.

Frankfurter Börse.

IHilfagsbörfe im Verlaufe leicht -erholt.

die in den bereits begonnenen Aufstiegspielen schon ihre Spielstärke unter Beweis stellte.

3. Kreistlasse.

0,50 v. H., Daimler nach Schwankungen um 0,25 v. H. und AG. für Verkehrswesen um 0,50 v. H. verbessern. Daneben aber bröckelten Reichsbank­anteile nochmals um 1 v. H. auf 151,50 o. H. ab. Später notierte man Bemberg um 1,13 v. H., Gold­schmidt um 1 v. H. und Stahlverein um 0,75 o. H. höher. Die übrigen Aktienwerte lagen auf den ersten Kursen voll behauptet.

Auch der Rentenmarkt lag allgemein gut ge­halten, Neubesitzanleihe zeigte bei 22.10 keine Ver­änderung, Altbesitz und späte Schuldbücher waren um je 0,13 v. H. erholt. Stahlverein-Bonds waren angeboten und 0,75 v. H. niedriger. Staats- und Länderanleihen waren sehr still, Stadtanleihen lagen uneinheitlich und gaben bis 0,75 v. H. nach. Goldpfandbriefe schwächten sich bis zu 0,40 o. H., Kommunal-Obligationen bis 0,25 v. H. ab, Liqui­dationspfandbriefe wiesen Abweichungen bis 0,25 v. H. auf. Am Kassamarkt waren Ludwigshafener Walzmühle bei einem Kurs von 84 (80,25 v. H.) gefragt. Von Auslandswerten waren Rumänen an­geboten. Im Freiverkehr hörte man Adlerwerke Kleyer mit 46 und Wayß & Freytag mit 67,50 v. H. Tagesgeld unverändert 3,75 v. H.

Abendbörfe: sehr still.

An der Abendbörfe war die Grundstimmung nicht unfreundlich. Allerdings hielt sich das Geschäft an­gesichts des herrschenden Ordermangels seitens der Kundschaft und infolge der Zurückhaltung der Ku­lisse in denkbar engsten Grenzen. Anfangs vor­liegendes, größeres Angebot in IG. Farbenindustrie wurde glatt weggenommen, wenn auch der Ber­liner Schlußkurs nicht ganz behauptet blieb. An­dererseits hielt das starke Angebot in Laurahütte an und Aufnahme fehlte vollkommen; eine Notie-

Hochelbeim II Erda Heuchelheim II Münchholzhausen

Festsetzungen, die nach Inkrafttreten der Ver­ordnung ohne eine solche Genehmigung ge­troffen werden, sind nichtig ...

Des weiteren heißt es im § 6 dieser Verordnung:

(1) Wer gegen die auf Grund der eingangs erwähnten Gefetzesoorschriften ergangenen Maß­nahmen der Preisüoerwachungsstelle, insbe­sondere gegen §§ 1 bis 3 dieser Verordnung vorsätzlich ober fahrlässig verstößt, wird wahl­weise mit Gefängnis ober mit Geldstrafe in unbeschränkter Höhe ober mit beiben zusammen bestraft. Bei Einzelfirmen trifft bie ©traf- anbrohung ben Betriebsinhaber, sowie etwa vorhanbene Betriebsleiter, bei juristischen Per­sonen unb sonstigen Vereinigungen die gesetz­lichen Vertreter, sowie bie etwa vorhanbenen Betriebsleiter.

(3) Die Ueberwachungsstelle kann bie Fort­führung von Betrieben, burch bie lebenswich­tige Lebens- unb Genußmittel, sowie lebens­wichtige hanbwerkliche Leistungen zur Befrie- bigung bes täglichen Bebarfs in ben Verkehr gebracht werben, untersagen, wenn der Inhaber ober ber Leiter bes Betriebs ben auf Grund dieser Verordnung erlassenen Vorschriften oder Anordnungen zuwiderhandelt, oder wenn sonst Tatsachen die Annahme rechtfertigen, daß der Inhaber, die gesetzlichen Vertreter ober Be­triebsleiter bie für ben Betrieb erforderliche Zuverlässigkeit nicht besitzen.

(4) Die Namen berjenigen Personen unb ihrer Firmen, bie auf Grund biefer Verordnung bestraft worden find, werden auf Beschluß der Preisüberwachungsstelle öffentlich auf Kosten ber Bestraften bekanntgegeben."

(Es wird erwartet, daß die Volksgenossen, die es angehl, sich die Mahnung des Herrn Staafs- miniffers zu Herzen nehmen, um nicht in den Verdacht zu kommen, den wirtschaftlichen Auf­bau zu sabotieren und sich auf Kosten der

anderen Volksgenossen zu bereichern.

Teil". (Siehe bie heutige Anzeige!)

* Treis a. b. Lba., 20. März. In uns, Dorfe ereignete sich gestern ein schwerer U n f Der 55 Jahre alte Landwirt Wilhelm Will von hier stürzte von seinem Scheunendoden a b unb erlitt einen schweren Schädelbruch. Der bedauernswerte Mann mußte sofort in bie

rung konnte nicht erfolgen. Der Kurs ermäßigte sich auf etwa 24 nach heute mittag amtlich 28°/o. Im Verlaufe hielt bie Geschäftsstille an fast allen Märkten unoerminbert an, unb bas Kursniveau war schließlich gegen ben Berliner Schluß kaum gehalten. Einige Nachfrage zeigte sich nach Daimler- Aktien, bie etwa 1% höher lagen, ferner waren Rhein. Braunkohlen um l°/o befestigt.

Der Rentenmarkt lag fast geschäftslos, doch zeig­ten bie Kurse Widerstandskraft. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 22,20, Altbesitzanleihe 95,75, Schutz­gebietsanleihe von 1913/14 9,55, Reichsbank 152, Gelsenkirchen 69,40, Harpener 97, Mannesmann 70,90, Rhein. Braunkohlen 210,50, Rheinstahl 97,25, Stahlverein 46, AKU. 61, AEG. 30,75, Daimler 46,50 bis 47, Deutsche Linoleum 54,75, IG. Farben 145, Rütgerswerke 61,65, Schuckert 108, Zellstoff Walbhof 54, Reichsbahn VA. 112,65, AG. für Ver­kehr 68, Lloyb 36,25.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 19. März. Auftrieb: Rin- ber insgesamt 1299 (gegen 1257 am letzten -Mon­tagsmarkt), barunter befanben sich 411 Ochsen, 130 Bullen, 381 Kühe unb 377 Färsen. Kälber 506

Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden, und liegt in bedenklichem Zustande darnieder.

)(Lich, 20. März. 2lm morgigen Mittwoch, 21. März, können bie Eheleute Friedrich Sann unb Philippine geb. Schön bas Fest ber Goldenen Hochzeit feiern. Vier Töchter und drei Söhne, 22 Enkel und vier Urenkel werden den Ehrentag mit dem Jubelpaar begehen. Alle Söhne haben den Weltkrieg mitgemacht, zwei davon find in Rußland dzw. Frankreich gefallen, einer wurde schwer ver­wundet, ein anderer war in englischer Gefangen­schaft. Der Jubilar stand auf den hiesige« Gutshof 25 Jahre im Dienst, die Jubilarin hat sich Ende des vorigen Jahres im Alter von 72 Jahren noch einer schweren Operation unterzogen. Die Gemeinde nimmt an dem Ehrentag bes Jubelpaares freudigen Anteil.

Kreis Schotten.

Das Staatspreffeamt teilt folgende Kund­gebung bes hessischen Staatsministers mit:

In einer großen Zahl von Fällen wirb von privaten Auftraggebern ebenso wie von auftrag- gebenben Stellen bes Staates, ber Gemeinben usw. Klage barüber geführt, baß bie Aufforberung zur Einreichung von Angeboten oft nur burch Vorlage eines Angebots seitens ber betreffenben Innung beantwortet wirb, unb baß biefe ihren ganzen Einfluß aufbietet, weitere Angebote zu unter­brücken. Dieses Verfahren ber Innungen hat ben Zweck, unzulässige Preissteigerungen ber Bauwirtschaft zu erzwingen.

Demgegenüber weise ich barauf hin, baß ich bie mir unterstellten Behörben angewiesen habe, künftig bei Vergebung von Arbeiten und Lei­stungen auf dem Wege des öffentlichen Wett­bewerbs Angebote von Innungen vom Zuschlag auszuschliehen, und ebenso solche, bei denen die Innungen zwar selbst nicht als Bewerber er­scheinen, bei denen aber die begründete An­nahme besteht, daß auf ihre Einwirkung hin nur eins oder eine Gruppe ihrer Mitglieder ein Angebot einreichten. Ich werde es unter keinen Umständen zulaffen, daß durch unzuläs­sige Preissteigerungen, wie sie von mir wieder­holt festgestellt wurden, der wirtschaftliche Wie­deraufbau sabotiert wird. Ich bin bereit, mit den schärfsten TNitleln durchzugreifen und solche Preistreiber durch Veröffentlichung ihrer Na­men der Verachtung des Volkes preiszugeben.

Zu diesem Schreiben wird auf die Verordnung zur Preisüberwachung vom 8. Juli 1933 aufmerk­sam gemacht. Insbesondere wird auf den § 3 dieser -Verordnung hingewiesen, in dem es heißt:

(1) Im Handel mit lebenswichtigen Lebens­und Genuhmitteln, sowie bei lebenswichtigen handwerklichen Leistungen zur Befriedigung des täglichen Bedarfs dürfen Verbände und Vereinigungen Mindestpreise, Mindesthandels- I spannen und Mindestzuschläge jeglicher Art nur mit Genehmigung der Preisüberwachungsstelle verabreden oder festsetzen. Verabredungen oder

Gegen ungerechtfertigte Preissteigerungen

Eine Kundgebung des hessischen Staatsministers.

Oberheffen.

Landkreis Gießen.

* Wieseck, 19. März. Vom heutigen Dienstag bis Donnerstag dieser Woche läuft in den Wiesecker Lichtspielen der nationale GroßtonfilmW ilhelm

wurden unter Leitung von Lehrer Dotzert noch verschiedene Lieder gesungen.

ll Nieder-Ohmen, 14. Marz. Dieser Tage sand hier im Saale D öl l, veranstaltet von der Kreisbetriebszellenabteilung, eine Veranstaltung unter dem GedankenKraftdurch Freude" statt. Pg. Hartmann sprach in ein­führenden Worten über den Sinn des Abends. Ein gemeinsam gesungenes Lied folgte. Kulturwart Schmoll (Elpenrod) hielt sodann an Hand von Lichtbildern einen Vortrag über das deutsche Volks­lied. Im weiteren Verlaufe des Abends wurden un­ter dem GedankenDas Volkslied in Lied, Wort und Bild" alte schöne Volksweisen vorgetragen. Der Schülerchor, der Gesangverein und Frl. Lehrerin Stoll brachten eine Reihe von Liedern zu Ge­hör, die mit großem Beifall aufgenommen wurden. Unter der Begleitung des Bläserchores wurden auch einige Lieder gemeinsam gelungen. Mit dem Deutschlandlied und dem Horst-Wessel-Lied wurde die wohlgelungene Veranstaltung beschlossen.

gewann ziemlich sicher den ersten Platz und hatte als ernsthaften Gegner nur die Mannschaft^oon Erda zu fürchten, die aber im entscheidenden Spiel glatt bezwungen wurde. Wenig Kampfkraft oer-

:: Elcheisdorf, 12. März. Im übervollen Möserschen Saale sprach Samstag abend in öffent­licher Versammlung Kreisdirektor Pg. Z ü r tz (Schot­ten) über dieGrundgedanken des Nationalsozialis­mus". Nach einem geschichtlich-politischen Rückblick auf die Verhältnisse des Zweiten Reiches erörterte der Redner die Gründe, die zum Zusammenbruch dieses Staatsgebildes führen mußten. Der nationalsozia­listische Staat habe den dauern in die ihm ge­bührende Stellung eingerückt. Dieser habe die Pflicht, dem deutschen Volke Brot und Nahrung zu geben, jener trage Sorge, daß er er in jedem Jahr mit Freude und Lebensmut an seine schwere Arbeit gehen könne. Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen umriß der Redner den Aufgaben­kreis der politischen Leitung und der SA. und unter­strich die Bedeutung des Hand-in-Handarbeitens beider Organisationen, was aufbaue und unseren Kindern eine bessere Zukunft sichere Stürmischer Beifall setzte ein, als der Redner geendet. Anschlie­ßend richtete Kreisleiter K r o m m (Schotten) be­herzigenswerte Worte an die Versammlung, mitzu­arbeiten an dem großen Aufbauwerk unseres Füh­rers, denn es gehe um Deutschland. Ortsgruppen­leiter Henß (Eichelsdorf) schloß die Versammlung, die mit dem Horst-Wessel-Lied ausklang.

Kreis Alsfeld.

Alsfeld, 13. März. Am Sonntag veranstal­tete die Alsfelder Hitlerjugend im großen Saale desDeutschen Hauses" einenAbend der Hitckerjugen d", der sich eines außerordentlich starken Besuches erfreute. Der Abend wurde ein­drucksvoll mit dem SprechchorJungarbeiter ange­treten!" eröffnet. Der Trompeterzug der Alsfelder Hitlerjugend bot mit den schwungvoll vorgetrage­nen Fansarenstücken, mit den schönen Märschen der friderizianischen Reiterei, dem althessischen Grena­diermarsch, dem preußischen Präsentiermarsch und vielen anderen historischen Märschen eine ausge­zeichnete Leistung, die verdienten Beifall fand. Bannführer Häuser hielt eine Ansprache über die politischen und kulturellen Ziele der Hitler­jugend. Nach einem Lied aus der Zeit der Bauern­erhebung brachte die Spielschar der Alsfelder HI. das fünfaktige SchauspielDie Bauernführer" von Walter Flex zur Aufführung. Das Werk hinterließ durch die beachtenswerten schauspielerischen Leistun­gen seiner Darsteller bei allen Zuhörern einen tie­fen Eindruck. Ein Sprechchor, der Zapfenstreich und das Liod der HI. beendeten den wohlgelungenen Abend.

ss. Grebenau, 14. März. Bei der dieser Tage abgehaltenen öffentlichen Verpachtung der Wiesen und Weiden vom früheren Junker- schen Hofgut, kam der Morgen durchschnittlich auf 20 bis 25 Mark. Ab 1. April 1934 wird der Post­

schaffner Georg Scharmann aus Schwarz nach Alsfeld versetzt. Er war über 16 Jahre in Schwarz tätig, verwaltete dort die Postagentur (mit einfachem Betrieb) und bestellte dabei die Dörfer Schwarz und Udenhausen. Die Postagentur Schwarz, die früher der Postagentur Grebenau unterstellt war, unter­steht nun vom 1. April ab als selbständige Poststelle dem Postamt Alsfeld. Als Nachfolaer für den Postschaffner Scharmann ist nun SA.- Truppführer Wilhelm Gäbelbecker (Schwarz), ein alter Kämpfer der Bewegung, auserfehen und auch bereits verpflichtet worden.

11. Atzenhckin, 14. März. In der Wirtschaft Kretzschmar fand dieser Tage die Generalver­sammlung des hiesigen Gesangvereins statt. Nach dem Geschäftsbericht und der Rechnungsablage (dem Rechner wurde Entlastung erteilt) schritt man zur Vorstandswahl. Der bisherige Vorstand wurde vom 1. Vereinswalter wieder ernannt. Mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf den Volkskanzler und mit dem Gesang des Horst-Wesfel-Liedes and die Versammlung ihren Abschluß. Im Anschluß daran

Frankfurt a. M., 19. März. Die Börse hatte zum Wochenbeginn noch einen festen Grundton für Aktien, während Renten schon schwächer begannen. Die Publikumskäufe hielten an, obgleich nur ge­wisse Spezialwerte, voran Rohstoffaktien, beachtet blieben. Auch Dividendengerüchte spielen eine Rolle, so wird immer auf angeblich 8 (7) v. H. Farben­dividende verwiesen. Laurahütte-Aktien hatten unter stärkerem Angebot zu leiden und wurden zunächst ausgesetzt. Später kam auf stark ermäßigter Basis (28 nach zuletzt 34 v. H.) eine amtliche Notierung zustande, wobei aber nur ganz beschränkte Ab­nahme erfolgte. Farbenindustrie im Verlaufe bis 144,50 (145,25 v. H.) abgeschwächt, dagegen Rütgers­werke als Oelwert 1,25 v. H., Deutsche Erdöl 0,50 v. H., Scheideanstalt 1 v. H. und Metallgesellschaft 0,50 v. H. freundlicher. Montanwerte eröffneten meist fest, Harpener 2 v. H., Rheinftahl 1,25 v. H., Gelsenkirchen 0,65 v. H. höher. Elektrowerte lagen ebenfalls überwiegend fester, und zwar Siemens um 0,75 v.H., Schuckert um 0,90 o. H., Lahmeyer um 0,75 v. H. und Gesfürel um 1,13 v. H., AEG. aber 0,50 v.H. niedriger. Fest waren Kunstseide AKU. mit + 1,25 v. H., Deutsche Linoleum mit +1 v. H. und Bank für Brauindustrie mit + 0,75 v. H. Erneut empfindlich schwächer auf die bekann­ten Dividendenerörterungen waren Reichsbankan­teile mit3 v. H. Daneben Daimler Motoren

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben Die Hohe Der zuletzi beich losjenen Dividende an. Reichsbankdiskonl 4 o H Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankturi a. 2)1.

Serlm

Schluß» kurS

Schlußk. Abend» dürfe

Schluß» kurS

Schlußk Mittag» dürfe

Datum

17-3.

19.3-

17.3.

19.3.

8% Deutsche RetchSanleihe v. 1927

96,75

96,75

97

96,5

8% ehem.7% Di. Reichsanl. v. 1929

100

100

100,2

100

5Xi% Boung-Anleihe von 1930 .

94

94

93,9

94

Deutsche Anl.-Ablöi.-Schulb mit

96

95,75

AuSlof.-Rechten ..........

96

95,65

DeSgl. ohne Auslos.-Rechte......

22,3

22,2

22,2

22,2

6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929

94,75

(rückzahlb. 102%) ......

95

94,5

94,25

6% Hess. Landesbank Darmstadt

92,5

Gold R. 12...............

92,5

92,5

6y,% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Ltgut.......

91,13

91

_

_

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

94,25

94,25

AuSlos.-Rechten ............

Deutsche Komm. Sammelabl. An-

leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

95,25

95

95

95

8% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar blS 1935

93

92,75

_

6% ehem. 7% Franks Hyp.-Bank

92,75

Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936

93

6Xi% ehern. 4Xi% Franks. Hyp^

Bank»Llqu..Psandbriese.......

91,4

91,65

_

6Xi% ehern. 4Xi% Rheinische

Hyp.-Bank-Llgu.-tSoldpfe.....

92,25

92,5

6% ehem. 8% Pr. Landespfand.

briefanstalt, Pfandbriefe R 19

94

94

94

94

6% ehem. 7% Pr. Landevpfand-

briefanstalt, Pfandbriefe R. 10

94

94

94

94

Steuergutsch. Verrechnungskurs..

97,13

97,13

97,13

97,13

4% Oesterretchtscbe Goldrente....

4,20% Oesterreichische SUberrentr

21

1,5

1,45

4% Ungarische Goldrente ......

8,65

8.2

8,5

8,3

4% Ungarische Staaiörenie v. 1910

8

7,75

8,25

7,8

4Xi% deSgl. von 1918..........

8,25

8,13

8,25

8,05

6% abgest. Goldmexikaner von 99

8,5

8,1

8,4

4% Türkische Zollanleihe von 1911

4% Türkische Bagdadbahu-Anleihe

6,65

6,65

Serie I.....................

6,7

6,7

Hranktun a. M

Serlm

Schluß« kurS

Schluß!. Abend- börse

Schluß» kurS

Schlußk. Mittag» bürse

Datum

17-3-

19-3-

17-3.

19-3,

4% desgl. Serie II .....

6,7

6,7

5% Rumän. vereinh. Rente v. 190S

5,45

5,5

5,5

4Xi%Rumän.vereinh.Rentev.l91k

7,9

8,1

8,13

8,05

4% Rumänische vereinh. Rente

4,8

4,7

4,8

4,8

8%% Anatolier ...........

31,5

31,25

31,75

31,65

vamvurg-Amertka-Paket .....

0

31,25

_

31,5

31

Hamburg.Südam. Dampfschiff .

0

_

30

31

Hansa-Dampsschiff..........

0

_

Norddeutscher Lloyb .........

0

36,4

36,25

36,25

36

A.G. für Verkehrswesen Akt. ..

0

68

68

67,4

68,25

Berliner Handelsgesellschaft ...

4

91

91

90,5

90

Commerz- und Privat-Bank .

0

49,75

49,75

49,75

49,75

Deutsche Bank und Disconto»

Gesellschaft................

0

65

65,5

65

63,5

Dresdner Bank..............

0

65,75

66,5

65,75

66,5

Reichsbank ................

12

155,13

152

154,25

152,5

A.G.«.........

0

31,65

30,75

31,4

30,4

Bekula.........

0

133,5

133,5

133,25

133,65

Wektr. Lieferungögelellfchast ...

6

104,25

104,25

103,75

103,9

Licht und Kraft

6

107,75

107

107,5

108

Felten & Guilleaume ...

0

63

69,75

63,25

64

Geseufch.f.GIektr. Unternehmung

5

105

106,13

105,75

105

Rheinische Elektrizität ........

5

95,25

96

96

96

Schuckert & So.

6

108

108

108,5

108

SiemensL Halske...

7

147,5

148,25

148,5

147,25

Lahtoeyer L Go.............

10

121,75

122,5

122,25

122,65

Buderus ...................

0

79,13

I 80

80

80

Deutsche Grdbl ..............

4

117

116

116,65

116,5

Gelsenkircheuer..............

0

69,13

69,4

69

69,65

Harpener ..................

c

95,5

97

95,75

97,13

Hoesch EisenKöIn»Neuessen .

0

78,4

78,75

jl(e Bergbau .............

6

140,25

138

143

ftl(e Bergbau Genüsse........

Klöcknerwerke ...............

6

120,25

120

121,5

0

69,25

54,65

68,75

68,75

Mannesmann-Röhre«........

0

71

70,9

71

71

Franttun a. M

ZJerltn

Schluß­kurs

Schlußk. Abend» börje

Schluß« kurs

Schlußk Minag» dürfe

Datum

17.3.

19.3.

17-3-

19.3.

Manöfelder Bergbau ..

.......0

75

75,25

Kokswerke -...

.......0

100,5

100

Phönix Bergbau .....

.......0

54

54,65

53,75

54,65

Rheinische Braunkohlen

..... 10

>06,9

210,5

207,75

209,5

Rheinslahl

....... 0

98

97,25

98,13

97,5

Bereinigte Stahlwerke.

....... 0

45,5

46

45,75

46

Otaui Minen .....

.......0

15,65

15,5

15,75

15

Kaliwerke Aschersleben.

....... 5

117,75

118,25

117,75

117

Kaliwerke Westeregeln .

116,5

118

117,75

118

Kaliwerke Salzdetfurth

.....7Xi

151

151

151

152

3. G Farven-Industrie

Scheide anstatt........

.......7

145,25

145

145

145,25

.......V

184

185

Goldschmidt .........

.......0

61

62

61,5

63

RütgerSwerke........

.......0

61

61,65

61,4

61,9

Metallgesellschasi......

.......0

86,25

87

86,5

Philipp Holzmann........... ol

Zementwerk Heidelberg ...... 0

lernentroerf ftadftabt.........O|

Schultheis Payenhoser ....... 0

2Ihi < Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg ............0

Zellstoff Waldhof ............ 0

Zellstoff Aschaffenburg ....... 0

Hesiauer SaS ............... 7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum...........0

L rechtem & Koppel..........0

Leonhard Tietz .............. 0

khade ....................10

Aerumulalorea-Fabrtl........0

lontMhtmmt...............0

Srihner....................O|

Mainkrastwerke Höchst a.M-.. 4

Süddeutscher Zucker .........8|

77,5 97 100,5

77,25 ü

77,75

110,5

109,75

61

61

60,75

60,65

60

60,5

60,4

61

53,25

54

54,25

54,75

43,5

43,65

44

44

124,9

124,5

48,9

47

48,5

46,13

53,75

54,75

54,5

55,4

70

70,5

23

23

23,4

22,65

159

161

160,5

184,5

184,25

183

183,5

155,25

155,75

155,75

153,9

27

27,4

27,75

27

173,75

176

173,5

175

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. Ml

Banknoten.

17. März

19-März

Amtliche

Notierung

Amtliche Notierung

Meld

Srie

Selb

25ric

HelfingforA..

5,639

5,651

5,639

5,651

Wien ...

47,20

47,30

47,20

47,30

10,38

10,40

10,38

10,40

BuvapeH ... Sofia .....

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

168,98

169,32

168,98

169,32

Cfllo ......

64,14

64,26

64,19

64,31

Kopenhagen.

56,99

57,11

65,97

57,04

57,16

Stockholm. ..

65,83

65,83

65,97

London .....

12,765

12,795

12,77

12,80

Buenos Aires

0,634

2,511

0,638

0,634

0,638

Weunod ...

2,517

2,512

2,518

Brüssel.....

58,47

58,59

58,47

58,59

Italien.....

21,51

21,55

21,49

21,53

Paris ......

16,50

16,54

16,50

16,54

Schweiz ....

80,87

81,03

80,89

81,05

34,27

Spanien....

34/23

34,29

34,31

Danzig.....

81,64

81,80

81,64

81,80

Japan......

0,754

0,756

0,754

0,756

Rio de Jan. .

0,212

0,214

0,212

0,214

Jugoslawien.

5,664

11,63

5,676

5,664

5,676

Llitabo» ....

11,65

11,63

11,65

Berlin, 19-März

Geld

Brief

Amerikanische Noten..............

2,465

2,485

Belgische Noten..................

58,31

58,55

Dänische Noten .................

56,79

57,01

Englische Noten .................

12,725

12,785

Französische Noten...............

16,46

16,52

Holländische Noten...............

168,56

169,24

Italienische Noten................

21,37

21,45

Norwegische Noten ..............

64,02

64,28

Deutsch Oesterreich. * 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten ...............

65,67

65,93

Schweizer Noten.................

80 71

Spanische Note».................

34*07

34,21

Ungarische Note»