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3. Hallen - Handball-Turnier der Gießener Turnerschast.

Die Gießener Turnerschaft veranstaltet am 15. April in Gießen das 3. Hallen-Handball-Turnier. Diesmal werden sich wieder Mannschaften der DT. sowie die der DSB. im Wettbewerb gegenüber­stehen. Die Spiele werden in zwei Gruppen aus­getragen. Die Meister werden in Vor-, Zwischen- und Endrunden ermittelt. Die Oberleitung des Turniers liegt in Händen der Spielwarte Strack und Becker der beiden Gießener Turnvereine. Wahrscheinlich wird ein Teil der Spiele schon am Vormittag ausgetragen werden müssen.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

1900 II. Turn- und Sportverein Naunheim I. 4:3 (1:1).

Der ehemalige Bezirksmeister erlitt im Meister­schaftskamps dieser Saison die erste Niederlage. 1900'5 Reserven siegten nach einem prachtvollen Kampf verdient. Noch im Vorspiel in Naunheim unterlag 1900*5 zweite Elf mit 12:2 Toren und selbst die Ligamannschaft mußte dort in schwacher Aufstellung eine 7:1-Niederlage hinnehmen. Bei­derseits war einiger Ersatz in den Spielreihen, der sich aber gut einfügte. Naunheim hatte die Starke in der Abwehr und den beiden gefährlichen Flügel- stürmern. Bei den hiesigen war Letsch im Tor sehr gut. Das Bollwerk in der Elf bildeten die beiden alten routinierten Verteidiger Karl Schneider und Jäckel. Die Läuferreihe war eifrig, jedoch im Auf­bau nicht immer zweckmäßig. Im Angriff waren Wilhelmi und der junge Hofmann die treibenden Kräfte. Hofmann schoß übrigens drei Treffer.

Der Platzverein begann mit 10 Mann, da Koch, dienstlich verspätet, nicht zur Stelle war. Nach etwa 20 Minuten trat dann Arnold II. dafür ein. Es ent­wickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Naunheim versuchte schnell die Entscheidung zu erzwingen, kam aber lange Zeit nicht zum Erfolg. Ein schneller Vor­stoß des Gästelinksaußen, mit überraschendem Schuß, brachte Naunheim mit 1:0 in Führung. Hof­mann glich aber noch vor dem Seitenwechsel auf Vorlage von Wilhelmi aus.

Auch nach der Pause war das Spiel sehr wechsel- voll. Ein Treffer vyn Hofmann wurde wegen Ab­seits nicht gewertet. Sein nächster brachte aber die Gießener in Führung. Durch einen unerwarteten Vorstoß in der Mitte stellte der Gast die Partie wieder Remis. Unermüdlich wurde das Spiel weiter geführt. Mit schönem Schrägschuß riß der Links­außen Schomber die Führung wieder an 1900. Eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters ergab nochmals den Gleichstand. Ein Schuß von rechts war am Posten abgeprallt und hatte dabei gar nicht die Linie über­schritten. Die hiesigen ließen aber nicht den Kops hängen, sondern gingen entschlossen zum Endspurt über. Ein famoser Durchlauf mit flacher Heremgabe von Wilhelmi lenkte Hofmann kurz entschlossen zum Siegestreffer der Gießener ein. Das spannende Spiel war außerordentlich fair.

Adler" Hausen 1900 III. 3:2

Die Gießener verscherzten sich alle Gewinnchan­cen, indem sie nicht komplett antraten. Das Tressen war trotzdem ausgeglichen. Die Entscheidung fiel er" durch einen Elfmeter. Die Spielleitung hatte m Er­mangelung eines Neutralen H. Schneider (1900- Gießen) übernommen.

Sportverein 1920 Heuchelheim

Sportverein 1920 I Leihgestern I 1:5.

Die Einheimischen verloren mit viel Pech das Spiel unverdient hoch. Unzählige sichere Torchancen wurden vorbeigeschossen. Trotzdem mußten die Punkte in Heuchelheim bleiben, wenn der Sturm und die beiden Außenläufer das Spiel zeigten, das man von ihnen gewohnt ist. Das Spiel wurde fast

bridge wieder heißer Favorit und es wird allgemein damit gerechnet, daß dieHell­blauen" auch den bevorstehenden 86. Kampf zu ihren Gunsten entscheiden werden. Cambridge mürbe damit seinen 45. und gleichzeitig elften Sieg in un­unterbrochener Reihenfolge feiern können, während es Oxford bisher nur auf 40 Erfolge brachte, nach­dem eine Begegnung im Jahre 1877 in totem Ren­nen endete.

Kurze Gportnotizeu.

DerW e l t m e i st e r f ch a f t s k a m p f" bet Berufstennisspieler zwischen Vines und Tilden ist jetzt nach 19 Begegnungen beendet worden. Bims brachte das letzte Treffen mit 9:7, 6:1, 6:1 leicht an sich und blieb demnach mit 10:9 Erfolgen Sieger. Offizieller Weltmeister der Berufsspieler ist aber immer noch der Nürnberger Hans Nüßlein.

Jeweils mit 2:7 verlor die deutsche Fechter- Mannschaft gegen Ungarn und Italien beim Inter­nationalen Fechtturnier in San Remo. Die deutsche Vertretung setzte sich aus Casmir und Jörger-Frank- furt sowie Heim-Offenbach zusammen.

B e c c a l i, das italienische Laufwunder, hat von seinem Verband für das am 4. März im Berliner Sportpalast stattfindende Hallensportfest Starter­laubnis erhalten.

Eine polnische Fußballmannschall wird demnächst auf Wunsch des polnischen General­konsuls in Westfalen einige Spiele austragen

Beim Dortmunder Hallensportfest gewann Borchmeyer einen Sprinter-Dreikamps sicher mit 17 Punkten vor Killing -Dortmund.

Der Fußballkampf Nordfrankreich- Westdeutschland endete in Lille mit einem Unentschieden von 3 :3, nachdem die Franzosen bei der Pause noch 2 :1 geführt hatten.

Zelt-Evangeliit

Krupka

spricht bis einschließl. Mittwoch, den 21. Februar, nachmittags 3V2 und abends 8*/2 Uhr, in der Evan­gelischen Stadtmission. 0893

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ausnahmslos in der Hälfte des Gegners ausgetra- gen. Das Eckenverhältnis 14:3 spricht dafür. Der . Tormann mußte einige Bälle bestimmt halten. Der . beste Mann auf dem Platz war der Mittelläufer Heuchelheims. Die Gäste machten ab und zu blitz­schnelle Durchbrüche und schossen hierbei die fünf Treffer, was nicht zuletzt auf die Unentschlossenheit der einheimischen Verteidigung zurückzuführen ist. Leihgestern gefiel durch feinen großen Eifer.

Sei 2. Mannschaft schlug die 1. Mannschaft von Waldgirmes bei einem ansprechenden Spiel erwar­tungsgemäß mit 3:1 Toren. Die 1. Jugend-Mann­schaft verlor gegen die körperlich stärkeren Gaste (1900 Gießen) mit 6:1 Toren.

Pflichtspiele im Gau Südwest und in Bayern.

Gau Südwest: FSV. Frankfurt FK. Pir­masens 3:3; FSV. Mainz 05 Eintracht Frank­furt 7:2; Kickers Offenbach Phönix Ludwigshafen 0:0; Bor. Neunkirchen AO. Worms 3:1; Sport­freunde Saarbrücken Wormatia Worms 1:2.

Gau Bayern: l.FC. Nürnberg Spvgg. Fürth 3:2; Bayern München Wacker München 5:0; FC. München FC. Bayreuth verlegt; Jahn Regensburg 1860 München 1:2; Würzburg 04 Schwaben Augsburg 1:2; ASV. Nürnberg Schweinfurt 05 (Sa.) 2:3.

Handball im Gau XII der OT.

Wißmar Ruttershausen 3:5 (2:2).

Tvgg. Ruttershausen Gruppenmeister der B.= Klasse. Beide Mannschaften lagen in dieser Gruppe punktgleich an der Spitze. Das hierdurch nötig ge­wordene Entscheidungsspiel um den Meister fand vergangenen Sonntag auf dem Platz des Turnver­eins Lollar statt.

Leider waren die Platzverhältnisse zu diesem wich­tigen Spiel nicht die besten und ließen daher auch keine allzu großen Leistungen erhoffen. Der Kampf war trotzdem jederzeit spannend und mitunter auch recht hart, die Grenzen des Erlaubten wurden oft gestreift, trotzdem der Schiedsrichter gut leitete. Rut­tershausen hatte etwas mehr vom Spiel, konnte aber nicht verhindern, daß der Gegner bald mit einem Tor führte. Der Ausgleich fiel bald und brachte in der Folgezeit Ruttershausen immer mehr ins Spiel. Jedoch plazierte der Sturm die Schüsse zu ungenau und ließ hierdurch eine ganze Anzahl Chancen unausgenützt. Im Gegensatz hierzu ver­suchte Wißmar durch plötzliche Vorstöße sein Heil und wurde auch immer gefährlich. Bis zur Pause gelang es jeder Partei noch je einen Erfolg zu er­zielen.

Nach dem Wechsel nahm das Spiel harte Formen an und führte schließlich zur Herausstellung von zwei Wißmarer Spielern. Der Kampf stand nun­mehr nach je einem weiteren Erfolg für beide Mannschaften 3:3. Der Widerstand der Wißmarer ließ, durch die Herausstellung der beiden Spieler be­dingt, stark nach und Ruttershausen bekam das Spiel vollkommen in die Hand. Die Mannschaft schoß nach überlegenem Spiel noch zwei Tore und sicherte sich dadurch, verdient, den Titel eines Grup­penmeisters.

OSC. I TD. Lich I 3:2.

Das Spiel, das bei schlechten Bodenverhältnissen ausgetragen wurde, brachte zwei gleichwertige Mannschaften zusammen. War Lich in der ersten Halbzeit etwas besser, so wurde der OSC. in der zweiten mehr überlegen und zum Schluß stark ton­angebend. Der knappe 3:2-Sieg ist berechtigt. Das Spiel selbst verlief etwas hart. Der Schiedsrichter hätte energischer durchgreifen müssen.

Die Eisrennen auf dem Eibsee.

Die diesjährige Winterfahrt nahm wir be­richteten bereits kurz darüber mit dem traditio-

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Bersrod, den 18. Febr. 193» Äess. Bürgermeisterei Bersrod.

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netten Eibseerennen am Sonntag ihren Abschluß. Nebel und weiches Eis beeinträchtigten die Leistun­gen. Trotzdem durchfuhren Motorräder und Kraft­wagen die 5 Kilometer lange Strecke im schärfsten Tempo. Trotz aller widrigen Umstände warteten die Fahrer mit ausgezeichneten Leistungen auf, bei denen Durchfchnittsgeschwindigkeiten von über 90 Kilometern nichts Seltenes waren. Die schnellste Zeit des Tages erzielte der Nürnberger Fleischmann auf seiner Halbliter-NSU-Maschine mit 110,2 St.- Kilometer. Der Süddeutsche gewann unangefochten. Im Rennen der Krafträder mit Seitenwagen zeigte sich der Münchener Möritz dem Felde überlegen. Er führte auf seiner Viktoria-Maschine alle 5 Run­den hindurch und wurde damit zum fünften Male hintereinander in seiner Klasse Sieger im Eibsee- rennen. Die Veranstaltung wurde mit einem 23er» gleichsrennen beschlossen, das Udet auf seinem Fla­mingo erwartungsgemäß und trotz erheblicher Vor­gabe (2 Runden) sicher gegen die Kraftfahrzeuge gewann.

3utn fünften Male Eiskunstlauf-Weltmeister.

Karl Schäfer vor Ernst Baler.

Die Kürübungen zu den Weltmeisterschaften im Eiskunstläufen wurden am Sonntag im Stockholmer Stadion vor 18 000 Zuschauern vorgeführt. Erwar­tungsgemäß zeigte hierbei der bisherige Weltmeister Karl Schäfer- Wien wieder fein überragendes, einzigartiges Können. Er siegte sicher mit 384,7 Punkten und Platzziffer 7 vor dem deutschen Mei­ster Ernst Baier, der es auf 362,9 Punkte bei Platz­ziffer 26 brachte. Ernst Baier hat zwar viel gelernt, an das Können des Weltmeisters reicht er jedoch noch nicht heran. Dritter wurde der Oesterreicher Erdös vor Nikkanen -Finnland.

Auszeichnung für Ferdinand Gosewich

Der verdienstvolle Frankfurter Tennisspieler Ferdinand Gosewich, der trotz seines nicht ge­rade mehr jugendlichen Alters auch heute noch zur ersten deutschen Klasse zählt, ist vom Deutschen Tennis-Bund mit der großen Ehrennadel ausge­zeichnet worden.

Henley ohne deutsche Beteiligung.

Ober der Berliner Ruder-Club auch in diesem Jahre wieder im Achter und Einer auf der Henley- Royal-Regatta in England an den Start gehen wird, bleibt der Zustimmung des Verbandsführers vorbehalten. Die früheren England-Expeditionen haben deutlich erkennen lassen, daß beim Club-Ach­ter nach dem Kampf in Henley sich eine Entspan­nung bemerkbar machte, die nicht mehr vollends behoben werden konnte. Vielleicht werden in diesem Jahre die Verbands-Achterkämpfe wich­tig er sein als ein Start in Henley. Es wäre zu begrüßen, daß die Engländer uns endlich einmal einen Gegenbesuch im Achter machen! Deutsch­land besitzt in Grünau und Hamburg geeignete Re­gattaplätze!

Dor dem Auderkampf Oxford-Cambridge.

Die letzten Vorbereitungen zu dem klassischen englischen Achterrennen der Universitäts- Mannschaften von Oxford und Cambridge, das am 17. März auf der historischen Themse-Strecke von Putney mach Mortlake ausgefahren wird, haben begonnen. Oxford hat ein neues Boot bei der schon feit Urväters Zeiten erprobten Werft von Putney in Auftrag gegeben. Der neue Achter der Dunkelblauen" wird trotz feiner äußerst schmalen Abmessungen, bei 21 Meter Länge, 70 Zentimeter Breite und 25 Zentimeter Tiefe und der selbstver­ständlichen Verwendung von erlesenen Edelhölzern noch ein Gewicht von 227 Pfund besitzen, während der Cambridge Achter noch um 23 Pfund schwerer ist. Entsprechend der konservativen Einstellung des Engländers weisen beide Boote keine bemerkens­werte konstruktive Veränderungen auf. Auch in die- ; fern Jahre ist die Man nschaft von Cam-

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